Mein Vorsatz für 2014

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Giftige Pflanzen die hier aufgeführt oder vorgestellt werden, stellen für Tiere die Ad Libitum ernährt werden selten eine Gefahr dar, da sie in der Lage sind zu selektieren und daher immer wissen, was fressbar und genießbar ist und was nicht.

Wie in allen Fällen auch, ist jedes Tier individuell zu betrachten und man sollte neue Pflanzen IMMER langsam anfüttern.
Jedes Tier kann unterschiedliche Dinge auch unterschiedlich vertragen.

Die User sprechen von eigenen Erfahrungen, es liegt an Euch, Eure zu sammeln.
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Ringelsöckchen
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Mein Vorsatz für 2014

Beitrag von Ringelsöckchen » Fr 27. Dez 2013, 15:23

Leute, ich brauche Eure Hilfe!

Dank Euren Anregungen habe ich für 2014 einen Vorsatz gefasst und ich brauche Hilfe, ihn auch umzusetzen...

Und zwar geht's um die Fütterung unserer Vierbeiner (Kaninchen und Meerschweinchen, ich hab's jetzt einfach hier mal eingestellt, betrifft aber beide gleichermaßen).

Bislang sah unsere Fütterung so aus: Sie werden (bis auf seltene Leckerlies, die es nur ausnahmsweise mal gibt) getreidefrei ernährt, erhalten ganz viel Frischfutter und Heu. Sie lieben ALLE ihr Heu, die Meerschweine ziehen das sogar so gut wie jedem Frischfutter vor.

Wir leben allerdings in der Großstadt, weshalb sie viel Obst und Gemüse bekommen, dafür aber natürlich eigentlich bislang keine wirkliche Wiese. Je nach Jahreszeit, je nachdem, was es halt so gibt, bekommen sie frisch geschnittene Sonnenblumen oder Mais, außerdem haben wir einen Garten, in dem Thymian, Zitronenmelisse, Gänseblümchen und in rauhen Mengen Löwenzahn wächst. Das bekommen sie natürlich auch alles, solange es halt da ist. Dann kaufe ich regelmäßig frische Kräuter, sie lieben Petersilie und ganz besonders Dill, fressen aber auch gerne Basilikum. Außerdem wächst im Garten meiner Mutter ein großer Birnbaum (garantiert ungespritzt, da völlig ungenutzt), wenn ich dort bin, schneide ich ihnen also auch immer noch Zweige davon - die Kaninchen inhalieren das, die Meerschweine finden's nicht ganz so toll. Und wenn wir mal nen Spaziergang machen oder bei meinen Großeltern sind (Riesengarten!), dann schneide ich auch immer irgendwelche Zweige ab. Außerdem haben wir für die Kaninchen ein Außengehege, in das sie im Sommer tagsüber dürfen (liegt schattig), dort fressen sie eben den Rasen ab. Das ist aber nur ganz normaler Sportrasen, da wächst zwar der ein oder andere Löwenzahn oder das ein oder andere Gänseblümchen, ist jetzt also kein englischer Rasen, aber es ist halt auch keine richtige Wiese. Und die Meerschweine lass ich da auch gar nicht raus, weil die so arg schreckhaft sind und die, die bei uns mit im Haus wohnen, einen Hund haben... Die Schweine würden die Krise bekommen, wenn der Hund auf einmal vor ihnen stünde (auch, wenn der ihnen gar nix tun könnte...).

Nun hab ich mir aber vorgenommen, dass die Vierbeiner ab 2014 doch auch ein bisschen "echte" Wiese bekommen sollen. Ich werde es nicht täglich schaffen (ich bin voll berufstätig und meist den ganzen Tag außer Haus und unser Sohn geht halt in den Garten und pflückt für die Tiere, was er dort findet, würde mir aber sonstwas erzählen, wenn ich ihn zwingen würde, auf's Feld zu radeln und dort irgendwas zu pflücken - zumal er auch gar nix kennt!), aber wenigstens ein paar Mal pro Woche soll es doch frisches Gras (und damit meine ich nicht "Rasen") geben.

Und ab jetzt brauch ich Eure Hilfe... Ich kenne kaum etwas! Ich würde Spitz- und Breitwegerich erkennen, Löwenzahn, Gänseblümchen und weiß mittlerweile, dass ich so gut wie jedes langstielige Gras füttern darf. Jedenfalls, wenn stimmt, was ich gelesen habe. Ansonsten erkenne ich gar nix... :schäm: Bäume finde ich viel leichter zu bestimmen, weshalb ich bislang auch bei Spaziergängen immer Äste geschnitten habe, aber nie Wiese gesammelt habe - ich hab mich einfach nicht getraut...

Könnt ihr mir irgendein gutes Pflanzenbestimmungsbuch empfehlen, das ich anfangs mitnehmen könnte auf's Feld?

Und ich hab noch mehr Fragen:
Wir haben eine große ungedüngte Wiese, die ich ganz gut erreichen könnte. Da sind aber ab und an Hunde drauf - klar, liegt direkt am Stadtrand. Aber die meisten Hunde machen direkt am Wegrand hin, wenn ich also mitten in die Wiese reinlaufe, kann ich da pflücken, oder? (Ansonsten wird es schwierig, es gibt zwar Spielplätze in der Nähe, aber die sind total gepflegt und da gibt's wenig "Unkraut", auch wieder bloß Rasen oder Baumäste, oder aber es bliebe noch Feldrand, aber ich denke, das wird ja mehr oder weniger aus Versehen mitgespritzt, oder?). Besagte Wiese ist auch sicherlich nicht gedüngt, sie wird überhaupt nicht genutzt. Da wuchert die Wiese auch immer so hoch, bis sie mir zur Hüfte reicht.

Was ist mit Efeu? Ist der wirklich so supergiftig? Wir haben welchen im Garten, der wächst irgendwie kreuz und quer. Haben unsere Vorgänger gepflanzt. Wir wohnen bloß zur Miete, ich kann also nicht anfangen, den ganzen Garten umzugraben, allerdings habe ich zur Sicherheit den Efeu im Kaninchengehege entfernt. Ich könnte das Gehege aber natürlich häufiger umstellen, wenn der Efeu egal wäre - und dann hätten die Kaninchen auch häufiger wenigstens Sportrasen zum naschen... Einmal reichte der Efeu bis ins Gehege rein, das hab ich erst gar nicht gemerkt, und als ich es merkte, war nie ein Kaninchen ran gegangen, der Efeu war absolut nicht angeknabbert. Heißt das, sie wissen selbst, dass das nicht so besonders gut für sie ist und sie fressen es von alleine nicht?

Was ist mit Brennesseln? Wir haben im Garten hinter dem Haus (kommt man nur mit ner Kletterpartie hin...) Brennesseln. Die könnte ich pflücken, wobei die dermaßen dicht wuchern, dass mir noch nicht ganz klar ist, wie ich da hinklettern sollte, ohne mittenrein zu fallen... Wenn's aber gut für die Tierchen ist, würde ich das auch pflücken! Aber brennt das nicht auch deren Näschen?

Und was kann ich noch direkt im Garten anpflanzen, so wie Zitronenmelisse, was nicht gleich kaputt geht und die Tiere gerne fressen?

Hui, mir fallen bestimmt nach und nach noch mehr Fragen ein... Ich bin echt kompletter Neuling was das Sammeln von Pflanzen angeht... Aber ich möchte es echt gerne versuchen! Wäre also toll, wenn ihr ein bisschen helfen würdet...

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Re: Mein Vorsatz für 2014

Beitrag von darie » Fr 27. Dez 2013, 15:34

Also, Murx wird vermutlich schreiben, Du kannst alles an Grün geben - die Nasen werden sich schon das Richtige raussuchen ;)

Brennessel - rein damit, ich trau mich sogar schon inzwischen die stacheligen Brombeerblätter zu geben :)

Zur Hundewiese: Ich würde da auch mittig rein und pflücken.

Petersilie kannst Du auch sehr gut anpflanzen, dann musst Du sie nicht kaufen....oder Salat. Ich hatte in diesem Jahr wieder roten Pflück-Eichblattsalat, 12 Pflanzen, und die Schweinchen und ich hatten sehr lange was davon und reichlich...

Ein Pflanzenbestimmungsbuch hab ich auch nicht, wenn ich unsicher bin mach ich Fotos und stell sie hier ein, irgendjemand kennt dann die Pflanze :)

Achja....mit eine der ersten Frühlingspflanzen ist dann die Schafsgarbe, das sind ganz zarte filigrane Blätter, die hier sehr gerne gefuttert werden :)

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Re: Mein Vorsatz für 2014

Beitrag von Ringelsöckchen » Fr 27. Dez 2013, 15:41

Mein letzter Versuch, Petersilie anzupflanzen, endete in 2cm-Pflänzchen, die ich dann vorzeitig abschnitt und verfütterte, als sie zu trauern anfingen und sich durch nichts in der Welt dazu überreden lassen wollten, weiterzuwachsen... :schäm: Ich habe keinen sonderlich grünen Daumen, fürchte ich... *hust*

Brombeere hab ich angepflanzt, die Pflanze ist aber noch winzig. Bis da irgendwas abgeschnitten werden kann, vergehen wohl noch 2 Jahre bestimmt! Zucchini hatte ich letztes Jahr noch, die hab ich auch verfüttert. Die Tomaten und Cocktail-Paprika durfte ich nicht verfüttern, die hat der Junior komplett für sich beansprucht. :D

Die Melisse wächst vermutlich deshalb, weil das halt wirklich etwas unverwüstliches ist - wie Unkraut! Der Thymian hat mich ziemlich überrascht, als er im zweiten Jahr wieder wuchs, da dachte ich wirklich, dass der auch nichts mit mir anfangen kann. Konnte er dann aber wohl doch, der brauchte nur "Anlauf" im ersten Jahr. :D

Okay, dann werde ich mir die Brennnesseln vornehmen und mich da mal ran wagen. Wieso brennen die MICH, aber nicht die Tierchen?

Was ist mit Disteln? Wenn man so stacheliges Zeugs verfüttern darf, das dann vielleicht auch? Die wachsen nämlich auch im Garten, irgendeine Sorte, die richtig hoch wächst (bestimmt locker 30cm) und über die man im Sommer dann gerne fällt, wenn man barfuß Federball spielt... :roll: Wobei wir auch irgendeine flache Sorte haben, ich nehme aber an, dass das dann andere sind?

Alles verfüttern klingt ziemlich cool. :D Das wäre dann ja echt einfach. Kann mir aber nicht vorstellen, dass meine Tiere das echt checken? Schließlich sind sie alle alt und wurden noch nie mit Wiese ernährt - verlernen die das unterscheiden nicht irgendwann, wenn sie es einfach nie anwenden müssen?

*Schafsgarbe googlen geht*

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Re: Mein Vorsatz für 2014

Beitrag von darie » Fr 27. Dez 2013, 15:59

Das Wichtigste, dass die Tiere selektieren können, ist wohl die Vielfalt, die man dann anbietet...aber ich würde es z.B. nicht riskieren, dass sie an Maiglöckchen rankönnen - da bin ich auch eher vorsichtig

Ich geh aber auch mit Schere raus, auf die Wiesen, von denen auch Heu gemacht wird, und schnipp - ab in Beutel. Ich hab hier natürlich das Glück, dass ich seeeehr ländlich wohne :)

Petersilie - da kannste Dir doch einfach mal 2-3 Töpfe aus ner Gärtnerei holen und die einpflanzen. Die kommen jedes Jahr wieder und bei 3 Exemplaren hat man eigentlich immer genug zum Verfüttern.

Minze ist auch sehr robust und pflegeleicht und wird hier sehr gerne gefuttert.

Ich weiß, dass man sehr gut Mariendistel geben kann, sind diese lilapinkfarbenen.

Hast Du Giersch im Garten? Optimales Grünfutter....oder Ringelblumen? Salbei?

Und Bambus - gaaaaanz tolles Wintergrünfutter. Da hol ich mir nächstes Jahr auch wieder einen :)

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Re: Mein Vorsatz für 2014

Beitrag von Heike » Fr 27. Dez 2013, 16:03

Am besten suchst du dir eine schöne Pferdewiese. Gras, welches Pferde fressen wird auch von Schweinchen sehr gut vertragen. Wichtig ist, dass du nicht irgendwo sammelst, wo die Wiese regelmäßig abgemäht wird. Dort findest du dann vorallem nur Weidelgras, welches leider nicht von allen Schweinen gut vertragen wird. An "Unkräuter" kannst du fast alles pflücken. Ich habe zu Anfang immer erst ein "unbekanntes Kraut" mit nach Hause genommen und wenn es gut angenommen und vertragen wurde das nächste neue Pflänzchen. Mittlerweile kenne ich nun viele "Unkräuter" aber lange noch nicht alle, die auf meiner Pflückwiese stehen.
Vielleicht kommst du auch an Bambus ran. Der wird super gerne gefressen und ist sehr gesund (auch für den Zahnabrieb)

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Re: Mein Vorsatz für 2014

Beitrag von Ringelsöckchen » Fr 27. Dez 2013, 16:12

Puh, keine Ahnung, wo ich Bambus herbekommen sollte. Da es in unserer Nähe kaum / keine Pferdeställe gibt, kenne ich auch keine Pferdewiesen. *hm* Das geht also nicht wirklich. Besagte Wiese, die ich im Auge habe, wird aber überhaupt nie gemäht und ist sich komplett selbst überlassen. Da weiß ich auch, dass ne ganze Menge Zeugs drauf wächst, bei Spaziergängen gehen wir da öfter dran vorbei. Wie gesagt hab ich mich außer bei Löwenzahn bloß nie getraut, was mitzunehmen, weil ich eben nix kenne.

Wenn ich von "neuen" Pflanzen also immer bloß ein Pflänzchen mitnehme und das teste und nix geht schief, dann vertragen sie das auch? Auch ohne dass ich weiß, ob das nun Giersch oder sonstwas ist? Giersch zum Beispiel kenne ich überhaupt nicht und beim Googlen eben bin ich drauf gestoßen, dass es irgendeiner anderen, giftigen Pflanze, wohl total ähnlich sehe. *hmpf*

Im Garten haben wir nicht viele Pflanzen. Es ist eigentlich bloß ein Vorgarten vor dem Haus. Es gibt ein Beet, das ich bepflanze (da wächst auch die Zitronenmelisse), außerdem ein Rosenbusch, und ansonsten hab ich Pflanztöpfe aufgestellt. Dann eben die Rasenfläche mit Löwenzahn an den Rändern, Gänseblümchen und Disteln. Begrenzt wird das ganze von ner Thuja-Hecke, allerdings wächst direkt an der Hecke gar nix mehr außer dem besagten Efeu - also auch keine anderen großen Pflanzen, wieso auch immer. Und ansonsten bloß noch die Brennnesseln direkt neben dem Haus, wobei das ein extrem schattiger Platz ist und außer Brennnesseln (die dafür hüfthoch) gar nix da wächst. Genau vor dem Haus ist dann noch etwas, was wohl mal ein Beet war, wird aber von unseren Vermietern "bepflanzt", wobei das für mich ne Ansammlung von Unkraut ist, von denen ich außer Löwenzahn aber kein einziges kenne... Ich kanns ja im Frühjahr mal fotografieren, vielleicht findet sich da auch noch was fütterbares. :D

Ringelblumen und Salbei sind aber bestimmt nicht dabei... Sind die kompliziert anzupflanzen? Sonst bestücke ich damit einfach mein Beet nächstes Jahr? Minze ist ne Gute Idee, das pflanze ich mal an! Ich hab gelesen, dass das ähnlich unverwüstlich ist wie die Melisse. Töpfchenpetersilie einzupflanzen klingt auch nach einem guten Plan. :D Da kann ja dann nicht mehr viel schief gehen!

Woher bekommt man denn Bambus? Den hab ich noch nie irgendwo wild wachsen sehen... Entweder ich bin blind oder bei uns wächst der wirklich nicht...

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Re: Mein Vorsatz für 2014

Beitrag von darie » Fr 27. Dez 2013, 16:22

Giersch kann man gut unterscheiden, da der Stängel vom Querschnitt her 3-eckig ist, das erfühlt man sehr gut :)

Bambus kann man mal bei ebaykleinanzeigen schauen oder halt in ner Gärtnerei :)

Ich hole mir meine Kräuter jedes Jahr im Frühjahr bei nem Bio-Händler auf dem Wochenmarkt und setz die dann schon als fertige Pflanze in die Erde. Spart ne Menge Wartezeit :)

Ringelblumen wachsen eigentlich immer und überall, die sind echt pflegeleicht und kommen jedes Jahr wieder, die säen sich dann praktischerweise gleich selbst aus :)

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Re: Mein Vorsatz für 2014

Beitrag von Heike » Fr 27. Dez 2013, 16:28

Ringelsöckchen hat geschrieben:Woher bekommt man denn Bambus?
Ich habe mir letztes Jahr für die Zeit, in der ich keine Wiese mehr pflücken konnte, immer den Bambus in der Gärtnerei in Töpfen gekauft. Aldi hat ihn auch zwei Mal im Jahr im Sortiment. Im Frühjahr habe ich dann den gekauften Bambus in den Garten gepflanzt. Sobald es wärmer wurde wuchert er dann ohne Ende.
Am Anfang kannte ich auch nur Löwenzahn, Giersch, Gänseblümchen, Spitz und Breitwegerich.
Vertrau deinen Schweinen- wenn sie etwas unbekanntes fressen machen sie zuerst einen Probebiss.
Du kannst auch zu Hause im Internet googeln oder dir ein Bestimmungsbuch kaufen. Ich habe mir dieses hier zugelegt. https://www.amazon.de/s/?ie=UTF8&keywords=kosmos+was+bl%C3%BCht+denn+da&tag=googhydr08-21&index=aps&hvadid=16534562545&hvpos=1t1&hvexid=&hvnetw=g&hvrand=217185391874364716&hvpone=&hvptwo=&hvqmt=b&hvdev=c&ref=pd_sl_7x6e77vid0_b" onclick="window.open(this.href);return false;
Mittlerweile brauche ich es nur noch ganz selten.

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Re: Mein Vorsatz für 2014

Beitrag von Heublume » Fr 27. Dez 2013, 17:32

Kapuzinerkresse kannst du auch in einen Topf pflanzen, da haben meine Nins und als ich Schweinis hatte, die Blüten und Blätter gefressen.
LG von Heublume und den Kaninchen
Ole und Lia
Kajsa † 29.07.2013, Finn † 17.11.2013, Maja † 05.07.2014, Fenja † 29.08.2015 und Pimpfi † 18.12.2015 für immer im ♥
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Re: Mein Vorsatz für 2014

Beitrag von Dajanira » Fr 27. Dez 2013, 18:34

Diesen "Hunderand" kenn ich auch (pflücke in einem Park), der ist meistens so 5-10m breit und dahinter kann man ohne Probleme sammeln solange Hunde nicht unangeleint rumrennen.

Wenn man erstmal alle Pflanzen kennt, dann braucht man nur noch sehr selten ein Bestimmungsbuch oder das Internet.
Man sollte schon mehrere Sorten anbieten, da nicht alle Tiere dasselbe futtern (meine gehen z. B. nicht an Bambus). Es gibt Pflanzen, die sehr beliebt sind und auch manche, die lieber getrocknet gefuttert werden, da muss man einfach mal durchprobieren.

Ein paar Buchempfehlungen findest du in den Freds:
https://www.tierpla.net/pflanzen/topic11577.html" onclick="window.open(this.href);return false;
https://www.tierpla.net/pflanzen/topic3881.html" onclick="window.open(this.href);return false;
Schläft ein Lied in allen Dingen,
Die da träumen fort und fort,
Und die Welt hebt an zu singen,
Triffst du nur das Zauberwort.



31.08.2008 † 11.10.2013 Telefonmann
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03.10.2010 † 07.03.2017 Gandalf

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Re: Mein Vorsatz für 2014

Beitrag von Felli » Fr 27. Dez 2013, 20:36

ein sehr schöner Neujahresvorsatz :top:

du wirst sehen, sobald du mit dem sammeln anfängst, wird es dich jeden Tag auf die Wiese treiben, da es auch Spaß macht Pflanzen zu bestimmen

mein erstes Bestimmungsbuch war das hier und kann ich auch empfehlen
[url]http://www.amazon.de/Essbare-Wildpflanzen-Arten-bestimmen-verwenden/dp/3038003352/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1388171958&sr=1-1&keywords=essbare+wildpflanzen[/url]


bei mir wächst auch Efeu im Garten und schlängelt sich sogar ins Kaninchengehege
ab und zu wird der auch gefuttert oder ein Probebiss genommen
gezielt biete ich ihnen den Efeu aber nicht an
auch Maiglöckchen dürfen hier wachsen und die Kaninchen kommen wenn sie wollen bzw. wenn sie den ganzen Garten für sich haben, auch an sie ran, es wurde aber noch nie davon gekostet
ich vertraue da vollkommen auf den Instinkt meiner Tiere

wenn du Brennesseln anbietest, lass die vorher 1-2 Stunden anwelken, dann "brennen" die nicht mehr so extrem
Liebe Grüße
Bild
Wer Tiere quält, ist unbeseelt.
Und Gottes guter Geist ihm fehlt;
mag noch so vornehm drein er schauen,
man sollte niemals ihm vertrauen.
Johann Wolfgang von Goethe

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Re: Mein Vorsatz für 2014

Beitrag von Emmy » Fr 27. Dez 2013, 20:43

Für den Anfang dand ich den ganz gut: https://www.amazon.de/Taschenatlas-Pflanzen-f%C3%BCr-Heimtiere-giftig/dp/3800157381/ref=pd_sim_b_11" onclick="window.open(this.href);return false;
Liebe Grüße von Kerstin

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Re: Mein Vorsatz für 2014

Beitrag von Hasilein » Fr 27. Dez 2013, 21:42

Meine Kaninchen gehen auch an Efeu, Maiglöckchen, Schneeglöckchen, Buchs, Thuja, Tulpen und Co.. Besonders im Frühjahr wird davon gezielt, aber nur wenig davon gefressen. Sie machen mit diesen "Giftpflanzen" quasi Frühjahrsputz im Darm.

Efeu biete ich grad jetzt im Winter gezielt an, wie auch Brombeerblätter, und Äste verschiedenster Bäume, darunter auch Nadelgehölz. Diese Pflanzen sind bei viel Gemüse, Knollen- und Wurzelgemüse und Obst wichtig, damit sich im Darm, durch die Gerbstoffe und das enthaltene Lignin, die unbrauchbaren Bakterien nicht so stark vermehren, und es somit nicht zu Verdauungsproblemen kommt. Die Nadelgehölze sind auch gut, um das Immunsystem zu stärken.

Jetzt im Winter kannst du ja schonmal Brombeeren sammeln. Die wachsen ja überall. Ja, und Brennesseln findet man jetzt auch noch überall.

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Re: Mein Vorsatz für 2014

Beitrag von Ringelsöckchen » Fr 27. Dez 2013, 23:00

An Nadelgehölze gehen meine überhaupt nicht ran, da wurde bislang absolut alles verweigert, was ich angeboten habe. Finden sie kollektiv total doof.

Gezielt füttern werde ich den Efeu nun wohl nicht, aber ich werde ihn zumindest nicht mehr ausrupfen sondern lass ihn einfach wachsen und stell das Gehege dahin, wo es ansonsten gerade am meisten Grünzeugs zum abfuttern gibt. ;)

Ich kenne bei uns ehrlich gesagt nicht eine einzige wilde Brombeerhecke - wie gesagt, absolut Großstadt hier! Aber wenn ich mal zufällig an einer vorbeikomme, werde ich auf jedenfall davon was mitnehmen.

Ihr seid echt super!

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Re: Mein Vorsatz für 2014

Beitrag von Dajanira » Fr 27. Dez 2013, 23:34

Bei meinen Männern ist Fichte (die hängende Sorte) sehr beliebt. Kiefer wird auch gerne genommen.
Schläft ein Lied in allen Dingen,
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Re: Mein Vorsatz für 2014

Beitrag von Murx Pickwick » Sa 28. Dez 2013, 01:41

Du solltest den Efeu im Winter geziehlt verfüttern - es ist das gesündeste Winterfutter, was du finden kannst.
Allerdings ist es keine Futterpflanze in dem Sinne, sondern es ist einfach nur der Ausgleich für Kanin und Meerschwein für das viele Gemüse mit Heu, was es ja zwangsweise im Winter gibt.
Wer Efeu im Winter geziehlt so viel verfüttert, wie die eigenen Kaninchen und Meerschweinchen haben wollen, wird deutlich weniger mit Darmgluckern, Matsche, Koliken etc zu tun haben. Meist sind das nur ein paar Blatt, die täglich weggehen, viel wird vom Efeu meist nicht gebraucht.

Thuja ist prima für Schnupfenkaninchen, Meerschweinchen dagegen können damit meist nix anfangen ... es ist für Meerschweinchen zuviel Thujon drin. Es ist also möglich, Thuja auch geziehlt an Kaninchen zu verfüttern, bei Meerschweinchen würd ich bei jetzigem Wissensstand sagen - lieber stehen lassen, wenn sie im Garten drangehen, ist das ok, aber eben nicht zur geziehlten Verfütterung.

Maiglöckchen sind prima zur Gesunderhaltung von Kaninchen ... allerdings nur in kleinen Mengen. Rupft man Maiglöckchen und bietet sie geziehlt an, wird deutlich mehr von gefressen, wie die Kaninchen sich selbst von der Wiese ernten würden - ist also besser, nicht geziehlt zu verfüttern, sondern vielmehr in den Ausläufen anzusiedeln.
Meine Meerschweinchen gingen an Maiglöckchen gar nicht ran, ich nehme an, sie sind für Meerschweinchen unbekömmlich.

Der Doppelgänger vom Giersch ist Engelwurz - erstens, der Stengel ist bei den meisten Engelwurz-Arten genauso dreieckig wie beim Giersch und zweitens sind alle Engelwurzarten wunderbares Meerschwein- und Kaninchenfutter - und diesmal echtes Futter, was auch in großen Mengen gefressen werden kann. Selbst die Wurzel ist sehr empfehlenswert - nur wächst bei Nutzung der Wurzel die Engelwurz nicht mehr nach.
Es gibt keine für Meerschweinchen und Kaninchen giftigen Doppelgänger des Giersches (dafür jedoch den stinkenden und nicht sonderlich schmackhaften Hollunder als weiteren Doppelgänger neben den Engelwurzen) ... und es gibt kaum Pflanzen mit solcherart breiten gefiederten Blättern wie dem Giersch, die keinen dreieckigen Stiel haben.

Meerschweinchen sind wiederum absolute Spezialisten, was die Nutzung von Nachtschattengewächsen zur Gesunderhaltung angeht. Tomatenkraut, Kartoffelstroh, Auberginengrün ... ist kein Problem, im Gegenteil, die Meerschweinchen fressen das sehr geziehlt, um ihren Darm in Ordnung zu bringen, was insbesondere im Winter notwendig ist. Da nur geringe Mengen davon gebraucht und gefressen werden, reicht es übrigens absolut aus, wenn man einfach von den Tomaten die grünen Kelchblätter dranläßt ... so geht man kein Risiko ein, daß sich ein Meerschweinchen überschätzt (das würde bei Nachtschattengewächsen zu einem zwar kurzem, aber sehr heftigen Flotten führen) und hat dennoch die heilenden Eigenschaften des Nachtschattengrüns (genauer gesagt des dort enthaltenen Solanins.)
Vorsicht vor den heimischen Nachtschattengewächsen, dem bittersüßen Nachtschatten und dem schwarzen Nachtschatten ... zwar werden diese auch mehr oder weniger vertragen, sowohl von Meerschweinchen, als auch von Kaninchen, aber sie können Herzrasen auslösen oder Herz-Kreislaufprobleme verstärken. Bei herzkranken Tieren kann dies zum Tode führen! Da sie nicht besser heilen, wie das ungefährliche Tomatengrün, sollte man die heimischen Nachtschattengewächse besser dort stehen lassen, wo sie wachsen und nicht verfüttern, sie gehören zur Top 10 der Giftigkeit!
Es gibt also tatsächlich eine handvoll Pflanzen, die besser nicht geziehlt verfüttert werden sollen - alles andere kann verfüttert werden :D

Gerade Kaninchen sind angewiesen auf die Giftflora, die sind daran angepaßt!
Bekommen Kaninchen zuwenig Giftpflanzen, werden sie krank ... bekommen sie zuviel, selektieren sie einfach das Zuviel raus (es sei denn, sie bekommen nun nur noch die Top 10 der Giftigkeit ... dann wäre es vielleicht möglich, die Kaninchen tatsächlich mit Pflanzen zu vergiften ... wobei ich mir da nicht mal sicher bin)
Gerade bei Kaninchen sollte also keineswegs zu vorsichtig gesammelt werden - im Gegenteil!
Vieles, was uns Menschen ziemlich sicher nen Aufenthalt im Krankenhaus bescheren würde, ist für Kaninchen zur Gesunderhaltung wichtig!

Meerschweinchen sind Grasfresser, hier sollte das Augenmerk eher auf unterschiedlichsten Gräsern liegen ... aber auch Meerschweinchen brauchen einen gewissen Teil an Kräutern, insbesondere denen, welche Wirkstoffe enthalten, welche auch in Gräsern viel zu finden sind: Ampferarten, Schachtelhalme, angewelkte oder getrocknete Brennessel, Nelkenwurz etc ... vieles wirst du auf deiner Wiese finden.

Die hohen Disteln auf deiner Wiese sind vermutlich Ackerkratzdisteln - prima Meerschweinchenfutter, wenn sie es annehmen (allerdings besser so hinlegen, daß sie da nicht durchstapfen müssen, zum Angewöhnen empfiehlt es sich, die Ackerkratzdistel aufzuhängen, bis die Meerschweinchen begriffen haben, daß diese Disteln piekelig sind und sie da besser nicht mit ihren nackten Pfoten drüberwalzen, sondern vorsichtig drüberschreiten.)
Bei Kaninchen können in (wirklich sehr) seltenen Fällen die Stacheln sich zwischen die Zähne bohren oder in die Lippen stechen ... dazu kommt, daß die meisten Kaninchen die Disteln nicht mögen. Wenn sie die Disteln jedoch fressen, so futtern sie sehr eiweißreiches und leberschützendes Futter, ist also auch für Kaninchen nicht verkehrt.

Gerade in der Stadt findest du Schöllkraut recht viel ... ist prima Futter, welches in den Städten ganzjährig wächst. Das sicherste Bestimmungsmerkmal ist der gelbe Saft, der beim Pflücken aus dem Stengel austritt, gepaart mit der typischen, gelappten Blätterform. Die beste Anfütterungszeit ist der Winter, da der Wirkstoffgehalt des Schöllkrautes im Winter am geringsten ist, so können sich die Tiere langsam dran gewöhnen und überschätzen sich nicht.

Machts Sinn, an dieser Stelle die Top 10 der Giftigkeit aufzulisten?
Also das, was besser nicht bei den Tieren landet?
Oder verunsichert das nur?

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Re: Mein Vorsatz für 2014

Beitrag von suntrek » Sa 28. Dez 2013, 02:08

Meine freundin pflückt hauptsächlich an Feldern ohne Probleme.Ich pflücke dort auch sehr gerne.
Was ich oft auch oft sehe, dass die Feldrändern teilweise deutlich artenreicher sind als manche Heuwiesen die andauernd gemäht werden.
Also kurz um sage ich sammel ruhig.

Hundewiesen gibt es hier auch und dann gehe ich weiter rein und gut wenn doch mal etwas ist werden die es schon merken sind ja alles andere als dumm.

Eigentlich wurde ja schon alles gesagt
Mit freundlichen Grüßen Jasmin und ihr tierischer Anhang.

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Re: Mein Vorsatz für 2014

Beitrag von Emmy » Sa 28. Dez 2013, 09:02

Danke Murx, für deine ausführlichen Erklärungen :top:
Murx Pickwick hat geschrieben:Machts Sinn, an dieser Stelle die Top 10 der Giftigkeit aufzulisten?
Also das, was besser nicht bei den Tieren landet?
Oder verunsichert das nur?
Mich würde das auf jeden Fall interessieren :)
Liebe Grüße von Kerstin

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Re: Mein Vorsatz für 2014

Beitrag von Ringelsöckchen » Sa 28. Dez 2013, 10:49

Murx, super Erklärungen, dankeschön!! :)

Mich würden die Top 10 der Giftigkeit auch interessieren, ich fühle mich sicherer, wenn ich weiß, was ich besser wirklich meiden sollte.

Verdauungsprobleme hatte (von Parasitenbefall, den 2 Tiere hatten, als sie einzogen mal abgesehen) bislang noch nie eines meiner Tiere, also weder Matsche noch Gluckern. Gott sei Dank!

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Re: Mein Vorsatz für 2014

Beitrag von Emmy » So 29. Dez 2013, 13:06

Gibt es da bei dem Efeu eigentlich Unterschiede? Oder kann ich auch mein Zierefeu vom Balkon verfüttern?
Liebe Grüße von Kerstin

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Re: Mein Vorsatz für 2014

Beitrag von Murx Pickwick » Mo 30. Dez 2013, 00:43

Die meisten Zierefeusorten sind ganz normaler Efeu, also Hedera helix. Es gibt jedoch tatsächlich auch weitere Arten im Handel, die bisweilen als Zierefeu verkauft werden.
Der Hauptunterschied scheint der Saponingehalt zu sein ... also genau das, was den Darm bei Kaninchen, Meerschweinchen, Chinchillas, Degus, Ziegen und Schafen reinigt, aber bei uns Affen, bei Schweinen, Ratten und bei Pferden giftig wirkt. Der panaschierte Efeu (diesmal eine Zuchtform von Hedera helix) scheint einen deutlich geringeren Saponingehalt zu haben, er wirkt nicht so gut, wie der wild vorkommende Efeu.
Hauptproblem dürfte mal wieder das menschliche Zutun sein - wenn der Efeu gegen was auch immer gespritzt und behandelt wurde, ist nicht auszuschließen, daß da für unsere Heimtiere giftige Substanzen verwendet werden.
Nach ein paar Monaten Balkonaufenthalt ohne Pestizidbehandlung kann man von ausgehen, daß davon nix mehr in der Pflanze ist ...
Also der Zierefeu vom Balkon sollte gefahrlos verfütterbar sein, es sei denn, er ist frisch gekauft und eingesetzt.

Die Top 10 der Giftigkeit (sollte also besser gar nicht bei den Tieren landen, auch wenn selbst bei diesen Pflanzen bei Meerschwein und Kanin normalerweise nix passiert - man steckt da halt einfach nicht drin und noch wissen wir zuwenig über Selektion.)
- Fingerhüte (Digitalis)
Fingerhüte enthalten größere Mengen herzwirksamer Glycoside ... dies kann den Kreislauf durcheinanderbringen, zu Herzrasen führen oder bei herzkranken Tieren sogar im Worst Case zum Tode führen.
- Eisenhüte (Aconitum), allen voran der blaue Eisenhut (Aconitum napellus)
Wildlebende Kaninchen fressen Aconitum-Arten zwar unbeschadet, dennoch gehören sie zu den giftigsten Pflanzen in unseren Breitengraden. Bislang gibt es niemanden, der die tatsächliche Gefahr für gefangene Kaninchen auch nur ansatzweise abschätzen kann - für alle anderen Heimtiere muß zumindest der blaue Eisenhut als tödlich giftig gelten, bis wir mehr wissen. Die Vergiftungssymptome sind Lähmungen, Herzrhytmusstörungen, Krämpfe, Kreislaufstörungen bis hin zu Kreislaufversagen.
- Herbstzeitlose (Colchicum autumnale)
Die Herbstzeitlose benutzt ein Giftprinzip, an welches sich kein Säugetier, nicht mal Kaninchen, anpassen kann. Das Glycosid Colchicin bewirkt schon in sehr geringen Mengen, daß die Aufteilung der Chromosomen bei Zellteilung nicht mehr funktioniert ... da jedoch Zellteilungen ständig im Körper stattfinden, um den Körper funktionstüchtig zu halten, hat dies fatale Auswirkungen. Herbstzeitlosen müssen also nach jetzigem Wissen selbst für Kaninchen als tödlich giftig gelten!
Der höchste Colchicin-Gehalt befindet sich übrigens in den Blüten der Herbstzeitlose ... also "Krokusse", die ihr im Herbst findet, auf jeden Fall stehenlassen, das sind keine ungefährlichen Krokusse, sondern höchstgiftige Herbstzeitlosen!
- schwarzer und bittersüßer Nachtschatten (Solanum nigrum und Solanum dulcamara)
Beide Nachtschatten können selbst bei Kaninchen Herzrasen auslösen, bei Herzkrankheiten können diese beiden Pflanzenarten im Worst Case zum Tode führen. Das gefährliche an diesen beiden Pflanzen ist, daß es unterschiedliche Lokalvarianten mit sehr unterschiedlicher Wirkung gibt - die einen sind so harmlos, wie Tomatengrün, die anderen dagegen können schon in sehr geringen Mengen bei Kaninchen Herzrasen auslösen. Was allerdings schon bei Kaninchen zu Herzrasen führt, dürfte für die anderen Arten, wie Meerschweinchen, Chinchilla und Degu, zu weitaus heftigeren Wirkungen führen.
Gefährlich sind diese beiden Arten, da sie leicht mit Winden verwechselt werden können ... hier heißts einfach, aufpassen.
- Gefleckter Schierling (Conium maculatum) und Wasserschierling (Cicuta verosa)
Zumindest der gefleckte Schierling wird schadlos von wildlebenden Kaninchen im Frühjahr gefuttert, um ihren Darm zu reinigen. Auch Meerschweinchen nutzen im Garten den gefleckten Schierling - dennoch läßt sich bei jetzigem Wissen nicht mal im Ansatz abschätzen, inwieweit diese beiden Pflanzen tatsächlich auch abgerupft von Kanin und Meerschwein genutzt werden können, ohne sie umzubringen ... die für die Wirkung verantwortlichen Substanzen sind Alkaloide, die auf das Nervensystem wirken - wenn also das Verfüttern von Schierling schief geht, sind die Symptome gleich Lähmungen und Krämpfe bis hin zu Atemlähmung und Herzstillstand!
Ich glaub nicht, daß es da jemanden gibt, der da freiwillig Versuche mit seinen Tieren machen möchte ...
- Eibe (Taxus baccata)
Die jungen Triebe der Eibe werden von Kaninchen sehr geziehlt als Frühjahrskur verwendet, Meerschweinchen vertragen zumindest kleine Mengen der Nadeln. Dennoch ist bei der Eibe nicht mal im Ansatz abschätzbar, ob unsere Heimtiere, insbesondere unsere Wohnungstiere, die Eibe immer richtig einschätzen können. Da die Eibe, wenn sie giftig wirkt, gleich den gesamten Magen-Darmtrakt ziemlich nachhaltig und irreversibel schädigt, ist das wieder eine der Pflanzen, die man besser nie in den Stall wirft. Eiben im Garten dagegen sind kein Problem (Eiben in Gartenvolieren dagegen schon).

Etwas weniger gefährlich, weil nicht tödlich, sind die folgenden Pflanzen (keine vollständige Liste):
- gefleckter Aronstab (Arum maculatum)
Der gefleckte Aronstab wird nicht mal von wildlebenden Kaninchen gefressen, vermutlich aufgrund des ausgeklügelten Giftprinzips. Der Aronstab bildet aus Oxalaten (Salzen der Oxalsäure) spitze, hohle Nadeln, die wie die Nadeln von Spritzen wirken. Werden die Blätter verletzt, werden 1000sende dieser Nadeln frei, beim Abbeißen und Kauen bohren sie sich in die Schleimhäute und in den Gaumen. Durch diese Nadeln wird dann Oxalsäure direkt in die Blutbahn gespritzt ... Meerschweinchen mit ihren dicken Lippen werden davon vermutlich nix spüren, aber Kaninchen können schmerzhafte Schwellungen davontragen.
Zumindest in der Theorie ist es möglich, daß diese Schwellungen so stark werden, daß das betroffene Tier nicht mehr richtig atmen kann - ich hab jedoch noch nie von so einem Fall bei Kaninchen, Meerschweinchen und Co gehört, die Pflanzen mit dem gleichen Giftprinzip gefuttert hatten.
Dennoch - Aronstäbe werden nicht mal von wildlebenden Kaninchen gefressen, warum also sollten sie bei unseren Heimtieren landen? Draußen im Wald sehen sie viel schöner aus ...
- Maiglöckchen (Convallaria majalis)
Maiglöckchen werden von wildlebenden Kaninchen teilweise sogar in größeren Mengen gefuttert, vermutlich sind sie für Kanin und Meerschwein nicht wirklich giftig - aber, zumindest Kaninchen fressen von abgepflückten Maiglöckchen deutlich mehr, als wenn sie die Maiglöckchen im Garten finden. Bislang kann noch niemand sagen, ob das zu Schäden führen kann, oder nicht - also auch Maiglöckchen besser stehen lassen, im Garten sind sie in Ordnung, im Käfig dagegen nicht ...
- Bilsenkraut (Hyoscyamus), und hier insbesondere das schwarze Bilsenkraut (Hyoscyamus niger)
Es ist zumindest sehr wahrscheinlich, daß all unsere Giftfresser von diesem Nachtschattengewächs nette Halluzinationen bekommen ... wenn die genauso ablaufen, wie bei uns Menschen, selbst wenn es sonst keine anderen Nebenwirkungen gäbe, kann dies zu sehr phantasievollen, selbstmörderischen Verhalten führen - also, man erfreue sich an diesen schönen Pflänzchen und lasse sie dort stehen, wo man sie findet!

Ich hoffe, ich hab von den wirklich gefährlichen Arten keine vergessen ...

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Re: Mein Vorsatz für 2014

Beitrag von Ringelsöckchen » Mi 1. Jan 2014, 16:28

Um mit der Umsetzung meines Vorsatzes nicht allzu lange zu warten, habe ich gleich heute damit angefangen. :D

Wir waren spazieren und sind dabei auch an ... ich weiß ehrlich gesagt überhaupt nicht, was genau das war, aber diese langen Halme, die ein bisschen wie Getreide aussehen, nur dass da halt oben nur so ein paar "Büschel" sind, keine Körner. Die wachsen ja das ganze Jahr über - jetzt sind sie halt etwas gelblich geworden. Kurzerhand hab ich davon dann einfach eine Handvoll abgezupft und mitgenommen - und sowohl die Kaninchen als auch die Schweine haben das praktisch inhaliert. Morgen muss ich wieder arbeiten und leider wird's ja so früh dunkel (und da sind nirgendwo Straßenlaternen), aber vielleicht schaffe ich es ja trotzdem, ihnen davon noch mehr zu holen...

Außerdem hab ich überraschend eine wilde Brombeerhecke entdeckt, an der auch noch massenweise Blätter sind. Wie ist das nun mit den Stacheln? Die Blätter haben ja unten dran auch welche? Kann man das trotzdem verfüttern? Irgendwo hab ich was drüber gelesen, finde es aber nicht mehr... :schäm:

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Re: Mein Vorsatz für 2014

Beitrag von Murx Pickwick » Mi 1. Jan 2014, 16:37

Wenn es deine Tiere noch nicht kennen mit den stachligen Brombeeren - einfach niedrig aufhängen, damit die Tierchen sich nicht beim unvorsichtigen Durchlatschen dran verletzen ... anonsten lernen sie es eigentlich sehr schnell, Brombeerranken samt piekeligen Blättern und stacheligen Ranken zu inhalieren, ohne sich zu verletzen ...

Speziell Meerschweinchen verletzten sich übrigens deutlich häufiger an Heu wie an Brombeeren. Gibt also keinen Grund, da besondere Rücksicht in der Fütterung zu nehmen.

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Re: Mein Vorsatz für 2014

Beitrag von Ringelsöckchen » So 12. Jan 2014, 13:26

Wie ist es eigentlich, wenn es tagelang durchschüttet? Kann man das pitschnasse Zeug, das man dann ja bloß noch findet, auch anbieten? Oder macht die Nässe irgendwas?

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Re: Mein Vorsatz für 2014

Beitrag von Heike » So 12. Jan 2014, 14:14

Wir hier im Forum bieten die Wiese auch im nassen Zustand an. Wichtig ist natürlich, dass deine Nasen ans neue frische Grün langsam gewöhnt werden- egal ob trocken oder nass ;)

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Re: Mein Vorsatz für 2014

Beitrag von Ziesel » So 12. Jan 2014, 18:44

Ringelsöckchen hat geschrieben: Außerdem hab ich überraschend eine wilde Brombeerhecke entdeckt, an der auch noch massenweise Blätter sind. Wie ist das nun mit den Stacheln? Die Blätter haben ja unten dran auch welche? Kann man das trotzdem verfüttern? Irgendwo hab ich was drüber gelesen, finde es aber nicht mehr...
war bestimmt in [url=http://www.tierpla.net/meerschweinchen-ernahrung/brombeer-und-himbeerblatter-dornen-t18299.html]diesem Thread[/url]
Ringelsöckchen hat geschrieben:Wie ist es eigentlich, wenn es tagelang durchschüttet? Kann man das pitschnasse Zeug, das man dann ja bloß noch findet, auch anbieten? Oder macht die Nässe irgendwas?
Also nein, das geht ja gar nicht :shock:
wenn du sowas verfüttern willst, musst du natürlich Hälmchen für Hälmchen und Blättchen für Blättchen (zB Vogelmiere) einzeln mit einem frisch gebügelten Geschirrhandtuch (Kochwäsche!) trockentupfen ehe du das deinen Tieren servierst >> ganz wichtig wäre dann noch davon ein Video zu drehen und hier einzustellen
:hehe:
ja ist gut, ich hör ja schon auf...also ernsthaft:
Ich hab zwar keine Kaninchen oder Meeris aber was machen die im Aussengehege mit Grünststreifen oder die Freilebenden wenns tagelang regnet ? Denen trocknets Futter auch niemand ab oder passt auf, dass die ja kein feuchtes Hälmchen erwischen...Müssen die dann hungern bis es Trockenes gibt?
(Manche Halter waschen auch sämtlichen Salat, Kräuter und Gemüse vor´m Verfüttern ab, von erst noch abtrocknen hab ich glaub noch Nichts gelesen)
Im Übrigen hätte ich sonst seit Nov nie irgendwas pflücken und den Zieseln/Hamstern anbieten können, denn es hat immermal zwischendurch geregnet, mitunter auch tagelang. Manchmal war ich am Sonntag nur rasch in´er Regenpause los, wurde auch mal nass und bisher hatte keins meiner Tiere ´n Problemchen trotz "feuchter Wiese" >> langsam anfüttern kann allerdings nicht schaden

(meine Wandelnden Blätter kriegen auch Brombärengebüsch, egal ob nass oder trocken)

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Re: Mein Vorsatz für 2014

Beitrag von Kara » So 12. Jan 2014, 19:07

Meiner Erfahrung nach ist Nassgras-Fütterung bei unrationierter Grünfütterung kein Problem mehr: Da immer "was Grünes" vorhanden ist, schlingen die Schweinchen das frische Grün nicht mehr maßlos in sich hinein - sollte es ihnen zu nass sein, werden sie schon von selbst warten, das Gras etwas abtrocknen lassen und später essen. So zumindest meine Erfahrung in mittlerweile zwei Gruppen - alle Tiere waren vorher rationierte Fütterung gewöhnt und haben nach der Umstellung keine Probleme mit nassem Gras. Voraussetzung ist aber auch, wie andere schon geschrieben haben, dass sie an Gras gewöhnt snd - sonst langsam anfüttern.

Früher gehörte ich auch noch zur "Föhn-Fraktion" - damals habe ich mich einfach nicht getraut, regennasses Gras zu verfüttern. Das war noch zu Zeiten der rationierten Fütterung - seinerzeit haben die Schweine, wenn es Gras gab (zwar täglich, aber insgesamt gab es halt nur 1x täglich in vergleichweise geringen Mengen Grün-/Frischfutter), aber wirklich auch alles in sich "reingestopft", was angeboten worden ist. Im Verhältnis zu damals gibt es jetzt insgesamt mehr, aber sie fressen jeweils in deutlich kleineren Portionen, da die maßlose Gier nicht mehr vorhanden ist.

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Re: Mein Vorsatz für 2014

Beitrag von suntrek » So 12. Jan 2014, 19:10

Ziesel es gibt Halter die trocknen wirklich Gemüse ab. Habe ich gerade erst bei Facebook mehrfach gelesen.

Hier gibt es auch fecuteh oder nasse Wiese ohnbe Probleme.
Im Sommer, bin oft gerne 1-2 Stunden untrwegs, kann es sogar mal vorkommen das ich die Tasche in den bach werfe.
Mit freundlichen Grüßen Jasmin und ihr tierischer Anhang.

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Re: Mein Vorsatz für 2014

Beitrag von Ziesel » So 12. Jan 2014, 20:55

Kara hat geschrieben:Früher gehörte ich auch noch zur "Föhn-Fraktion" -
danke für den Beitrag, jetzt hab ich lustiges Kopfkino und gute Ideen :lol: auf den Fön wäre ich gar nicht gekommen aber das muss ich unbedingt mal ausprobieren, möglichst wenn ich sonntags spät vom Sammeln komme (gequatscht hab) und er schon hungrig ist - seinen Blick will ich sehen *kicher*

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Re: Mein Vorsatz für 2014

Beitrag von Ringelsöckchen » So 12. Jan 2014, 22:05

Auf Föhnen wär ich nun auch nicht verfallen. :D

Ich bin mir sicher, dass generell nasses Futter nichts ausmacht, darum ging es auch überhaupt nicht. In freier Wildbahn ist das Futter aber "festgewachsen", ehe es gefressen wird, und ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung, wie schnell irgendwas gepflücktes Nasses gärt oder schimmelt oder was weiß ich (hey, Leute, ich bin Städterin - seid nachsichtig mit mir ;) ).

Aber gut, wenn es unbedenklich ist, dann starte ich langsam mit feuchtem Zeugs.

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