?Mythos?: Kastration hat Einfluss auf das Verhalten?!

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lapin
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?Mythos?: Kastration hat Einfluss auf das Verhalten?!

Beitrag von lapin » So 6. Feb 2011, 16:29

Ziesels Thread: https://www.tierpla.net/ziesel/zieselige-kastra-frage-t9704.html" onclick="window.open(this.href);return false;, brachte mich auf den Gedanken das Thema Kastration und dessen "angeblichen" Einfluss auf das Verhalten unserer Tiere etwas näher zu betrachten.

Vllt können wir mit ein paar Gedanken und Erfahrungen auf ein ganz interessantes Ergebnis kommen.

Ich kann folgende Erfahrungen einbringen.

Hündin Pünktchen, nach der 1. Läufigkeit kastriert, keine Verhaltensänderung zu erkennen, vorher lieb, nachher lieb und dennoch ein junger verspielter Hund geblieben.

Kaninchen, hier kann ich nur von den Männern berichten...
in allen Fällen (bis auf Leon, weiß nicht wie er vorher war) lässt sich sagen, das kein ruhigeres Verhalten zu erkennen war.

Harvey wurde Frühkastriert, die Frage wäre ja dann, wäre er anders gewesen, wenn er nicht kastriert wurden wäre?
Er war aufmüpfig und Machthaberisch!

Was für Erfahrungen habt ihr mit zickigen/aggressiven Tieren gemacht und hat eine Kastration die Tiere verändert?
Stimmt es, dass kastrierte Kater, fetter Kater sind, weil eben ein ruhigeres Gemüt vorhanden ist?

Bin gespannt auf eure Beobachtungen!
Lg lapin"Das Leben ist 10% was dir passiert und 90%, wie du darauf reagierst."

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Re: ?Mythos?: Kastration hat Einfluss auf das Verhalten?!

Beitrag von schweinsnase77 » So 6. Feb 2011, 16:34

Also bei katern und auch bei Rüden kann ich defintiv sagen, dass sie träger werden.
Wallache sollen auch um einiges ruhiger sein als Hengste, Ochsen ebenfalls.
Mit freundlichen Grunzern

Annette

Mit 2 samtpfotigen Killern

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Re: ?Mythos?: Kastration hat Einfluss auf das Verhalten?!

Beitrag von halloich » So 6. Feb 2011, 17:17

Ich kann nur von meinen Kastrierten Meerschweinchen berichten.
Das waren bisher 6 Stück.
2 habe ich auf Emphelung hin kastrien lassen, weil sie immer wieder Rangordnungsstreitigkeiten hatten und einer den anderen immer wieder so doll bestiegen hat, das der andere nichts ans Futter durfte.
Das war immer so für 2-3 Tage und danch war ein paar Wochen Ruhe.
Das Verhalten sich absolut nicht geändert, erst als ein drittes Böckhcne dazu kam war Ruhe und Friede.

Die anderen 4 habe ich kastrien lassen weil ich keinen Nachwuchs will und siem it Damen zusammen leben sollten. Sie haben sich aber auch wie normal Meerschweinchenböcke verhalten.
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Ziesel
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Re: ?Mythos?: Kastration hat Einfluss auf das Verhalten?!

Beitrag von Ziesel » So 6. Feb 2011, 18:28

Ich weiss nicht ob man die Frage so allgemein beantworten kann oder ob´s da Arten bzw Rasseunterschied gibt. Bei Zieseln kann ich mir nicht vorstellen, dass sich nach einem solchen Eingriff viel ändert und wenn ich jetzt so an Tabs denke..mhh ..
Der Wohnungsperser hat nicht markiert ehe er kastriert wurde und tuts jetzt auch nicht. Nun hatte ich ja ein recht verspieltes junges Tier und könnte gar nicht sagen, ob er jetzt wegen der Kastra ruhiger geworden ist oder eben einfach weil er aus dem sehr verspielten Alter raus ist.
Allerdings gings uns bei Kastraentscheidung darum, dass wir ja noch Miss Mietz haben und nicht 2-3 jährlich kleine Kätzchen wollen.. "Trockenschwimmversuche" und "Machoverhalten" haben wir trotz Kastra beobachtet

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Re: ?Mythos?: Kastration hat Einfluss auf das Verhalten?!

Beitrag von muh » So 6. Feb 2011, 21:08

Ich kann nur sagen, dass ich bei unseren Tieren nie große Wesensänderungen erlebt habe.

Ein Teil unserer Katzen z.B. ist erst mit ein paar Jahren kastriert worden, denn viele sind "Zuläufer". Ein wenig ruhiger sind sie schon geworden, wenn auch nur minimal. Es wird eben nicht mehr markiert und der Hof nicht für weite Wanderschaften verlassen, sowie auf Kämpfe mit dem Nachbarskater verzichtet. Also nur die erwünschten Veränderungen im positiven Sinne. :lieb:
Jedenfalls kann ich Gerüchte wie "kastrierte Kater fangen keine Mäuse" nicht bestätigen und sehe auch sonst nur positives in der Kastration, unseren Tieren hat es nie geschadet. =)

Mogli wurde mit 6 Monaten kastriert, einen Tag später war er der alte wilde Frechdachs...haargenau wie zuvor. ;)

Bei anderen Tierarten war es ähnlich, aber die meißte Erfahrung haben wir ja mit den Katzen. :top:
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Re: ?Mythos?: Kastration hat Einfluss auf das Verhalten?!

Beitrag von lila281 » So 6. Feb 2011, 21:17

Da Chico ja schon recht früh kastriert wurde, kann ich bei Meerschweinchen jetzt nichts dazu sagen. Er war generell ja eher ein gemütliches Bärchen.

Bei den Nins war es so, dass Purzel ja erst mit 2 Jahren kastriert wurde. Sein Wesen hatte sich gar nicht geändert. Auch sein Geschlechtstrieb lustigerweise nie. Es gab keine Woche, wo er nicht versucht hatte, die dicke Sky zu berammeln, obwohl die Rangordnung glasklar war. Ich dachte vorher irgendwie wenn Rammler kastriert sind, legt sich sowas etwas, aber bei Purzel nicht. Oder ist das generell so?

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Re: ?Mythos?: Kastration hat Einfluss auf das Verhalten?!

Beitrag von Venga » So 6. Feb 2011, 23:28

Da ich unsere Kater schon früh hab kastrieren lassen, habe ich keine Veränderung festgestellt.
Freche fremde Katzen werden trotzdem verhauen. Unser Jüngster, 3 1/2 fängt jetzt auch damit an.
Aber unserer Nachbarkater, der erst mit 4 Jahren kastriert wurde, ist von jetzt auf gleich zum Stubenhocker mutiert. Er war als Kater schon zurückhaltend, aber jetzt ist er ein richtiger Schisser.
LG
Venga

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Re: ?Mythos?: Kastration hat Einfluss auf das Verhalten?!

Beitrag von RuJo » Do 10. Feb 2011, 00:23

huhu.

gibt eine ganz interessante Studie zum Thema Kastration bei katzen (im besonderen Frühkastration) wo auch gezeigt wird, dass es schon zwischen den Zeitpunkten der Kastration unterschiede im Verhalten später gibt.

Gruß
Aj
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