Kieferabszess bei Whity - Was tun?

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Diese Tipps und Ratschläge ersetzen keinen Tierarztbesuch.

Es gibt sehr viele ernst zu nehmende Krankheiten, die man durch Eigenbehandlung/Eigentherapie noch verschlimmern kann.

Es ist daher wichtig, jede Medikamentenabgabe und Therapie unbedingt mit dem Arzt zu besprechen und gemeinsam nach der besten Lösung, für das jeweilige Tier zu suchen.

Also zieht bitte immer einen Tierarzt zu Rate. Selbstverständlich könnt Ihr die hier gegebenen Tipps und Ratschläge mit Eurem Tierarzt besprechen.
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Kieferabszess bei Whity - Was tun?

Beitrag von Balino » Do 20. Jun 2013, 20:27

Ich weiß dass ich hier länger nichts geschrieben hab, aber ich bitte euch kurz um eure Meinung.

Whity ist 9 Jahre und hat nun einen Kieferabzess. Meine Erfahrungen mit Behandlung von Kieferabzessen sind nicht die dollsten, hatte schonmal ein Kaninchen, welches sowas hatte. Da wurde ganz viel ausgespült usw und letztendlich auch eine OP, aber das Teil ging nicht mehr weg (Ursache waren ja auch die Zähne), sodass sie eingeschläfert wurde.
In Whitys Alter will ich ihr sowas aber eig ersparen ... Was meint ihrß
Würdet ihr es überhaupt noch versuchen?
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Re: Kieferabszess bei Whity - Was tun?

Beitrag von Da4nG3L » Fr 21. Jun 2013, 08:16

Ich kenne den Gesamtzustand von Whity nicht, aber nur wegen des Alters eine Behandlung nicht zu erwägen und ggf. einfach einschläfern würde ich nicht.

Auch mit 9 kann sie das durchaus überstehen.

Ich würde das insgesamt vom Ausmaß abhängig machen.
Wie sieht denn der TA die Prognose?
Liebe Grüße,
Sabrina

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Re: Kieferabszess bei Whity - Was tun?

Beitrag von Bigfoot63 » Fr 21. Jun 2013, 09:08

Ich würde das auch davon abhängig machen wie der Gesamtzustand ist, eine Chance hat man auch bei älteren Tieren.
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Re: Kieferabszess bei Whity - Was tun?

Beitrag von saloiv » Fr 21. Jun 2013, 11:36

Wenn man die Ursache (Zähne) behebt und den Abszess mit entsprechenden Antibiotika behandelt und öffnet/spült, hat er durchaus eine Chance, wobei Abszessbahandlungen im klassischen Vorgehen nur sehr selten gelingen.
Wichtig ist zunächst die Zähne unter Narkose zu checken und die Ursache zu beheben und dann den Abszess adäquat zu behandeln. Ich hatte von Anita den Tipp mit Veracin (gespritzt - niemals oral und auch immer bei der Einstichstelle schauen, dass nichts daneben geht, was oral aufgenommen werden kann) bekommen und das hat bei vereiterten Zähnen von Seppel recht gut geholfen, allerdings erst als er es täglich bekam und kombiniert mit Baytril. Das ist ein richtiges Wundermittel, so konnte Seppel seine Zähne behalten.
Erst hatte ich nur alle 2 Tage Veracin und nicht in Kombi mit Baytril gespritzt, da ging es zwar weg aber kam nach 1 Monat wieder. Nun, mit täglich Veracin und Baytril ist es ganz weg gegangen.
Ich habe bei der Kaninchenrettung auch von guten Erfahrungen mit der Ozontherapie gelesen bei Abszessen.
Die normale Spül-Therapie ist ja leider nicht so wirksam... Bzw. in vielen Fällen hilft sie nicht ausreichend.

Bei so einem alten Tier könnte man auch darüber nachdenken, den Rest des Lebens Veracin zu spritzen, sofern es noch fit ist, dann kann man oft den Abszess weg bekommen und verhindern, das er wieder kommt.
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Re: Kieferabszess bei Whity - Was tun?

Beitrag von Balino » Fr 21. Jun 2013, 14:01

Also der Tierarzt hat ins Maul geschaut und dort war Eiter drin :(
Die Zähne wurden gekürzt, der Abzess punktiert, aber da kam nicht viel raus. Dann gabs noch AB.

Am Montag soll ich wieder hin.

Bin jetzt auch etwas ratlos ... fressen tut sie noch.
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Re: Kieferabszess bei Whity - Was tun?

Beitrag von saloiv » Fr 21. Jun 2013, 15:49

Dann würde ich auf jeden Fall mal über Veracin nachdenken, leider ist es nicht einfach einen Tierarzt zu finden der einem Veracin zur täglichen Gabe gibt und in Kombi mit Baytril oder Marbocyl, aber die Suche lohnt sich, rede einfach mal mit deinem Tierarzt darüber.
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Re: Kieferabszess bei Whity - Was tun?

Beitrag von mausefusses » Sa 22. Jun 2013, 07:17

Das Narkoserisiko ist natürlich höher als bei einem jungen Tier. Großartih Zähne ziehen etc. würde ich nicht mehr machen in dem Alter, vor allem nicht da er ja frißt.

Wurde geröngt ? Kann auch gut sein das es ein Tumor ist um den sich ein Abszeß gebildet hat, dann würde man das eh nicht endgültig in den Griff bekommen.
Ich habe auch ein älteres Tier mit Tumor und darum einen Abszeß, dieser wird ab und an geöffnet(ohne Narkose) und ausgeräumt. Das Tier bekommt kein AB, nur Metacam, und der Zustand läuft nun seit 1 Jahr so. Wir haben es zum Glück mit einem weniger schnell wachsendem Tumor zu tun.
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Re: Kieferabszess bei Whity - Was tun?

Beitrag von Balino » Sa 22. Jun 2013, 23:01

Ok danke für eure Antworten. Der Abzess ist inzwischen leider schon größer ...
Ich werd mir nächste Woche eine zweite Tierarztmeinung einholen und auf ein Röntgenbild bestehen ;)
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Re: Kieferabszess bei Whity - Was tun?

Beitrag von Balino » Mo 24. Jun 2013, 19:03

Wie bereits angekündigt war ich heute bei einem anderen TA, dort wo auch schon Felix wegen den Zähnen in Behandlung war.
Die hat sich die Zähne kurz angeschaut und mir dann zur Wahl gestellt, ob ich sie solange leben lasse bis sie keine Nahrung mehr aufnehmen kann, oder doch noch eine OP versuche. Sie könne beides nachvollziehen.
Ich entschied mich für letztes, sodass Whity morgen eine Gasnarkose bekommt, damit man den Kopf röntgen kann und damit der Abzess gespalten und behandelt werden kann. Außerdem möchte sie dann erkennen, welcher Zahn/Zähne die Probleme bereitet und eventuell mit einer zusätzlichen Injektionsnarkose die Zähne ziehen. Sie könne mir aufgrund ihres Alters nicht garantieren dass sie die OP schafft, aber man kann es ja mal versuchen.
Wenn es nach der OP nicht bald Besserung gibt, werden wir aber nicht lange weiter dran rumdocktern ...
Morgen um 8 Uhr bringe ich sie hin, drückt ihr die Daumen :)
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Re: Kieferabszess bei Whity - Was tun?

Beitrag von Emmy » Mo 24. Jun 2013, 19:13

Ich wünsche euch alles Gute für die OP :daum:
Liebe Grüße von Kerstin

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Re: Kieferabszess bei Whity - Was tun?

Beitrag von LindaH » Mo 24. Jun 2013, 20:45

Ich drück auch ganz feste die Daumen.

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Re: Kieferabszess bei Whity - Was tun?

Beitrag von ClaudiaL » Mo 24. Jun 2013, 21:02

Ich drücke Euch die Daumen. Zahngeschichten sind einfach gemein :?
Wenn es mir schlecht geht, gehe ich nicht in die Apotheke, sondern zu meinem Buchhändler
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Re: Kieferabszess bei Whity - Was tun?

Beitrag von Heike » Mo 24. Jun 2013, 21:05

Whity packt die OP :daum: Alles Gute für euch beide :lieb:

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Re: Kieferabszess bei Whity - Was tun?

Beitrag von Da4nG3L » Di 25. Jun 2013, 08:13

Ich denke an euch!

:daum:
Liebe Grüße,
Sabrina

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Re: Kieferabszess bei Whity - Was tun?

Beitrag von Balino » Di 25. Jun 2013, 12:11

Ich bin soo nervös :o

Ab 4 Uhr kann ich sie abholen :)
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Re: Kieferabszess bei Whity - Was tun?

Beitrag von lapin » Di 25. Jun 2013, 20:47

Alles gut?
Lg lapin"Das Leben ist 10% was dir passiert und 90%, wie du darauf reagierst."

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Re: Kieferabszess bei Whity - Was tun?

Beitrag von Ziesel » Di 25. Jun 2013, 22:54

Vorhin (ehe ich los musste) dacht ich noch: "Balino kann ruhig nervös sein, die muss ja nicht operieren" . . . guckste nacher mal ob´s gut lief >> und nu steht hier noch gar nix ?!

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Re: Kieferabszess bei Whity - Was tun?

Beitrag von Balino » Di 25. Jun 2013, 23:22

Keine Sorge, sie hat es überstanden :)
Die Ärztin meinte sie hätte 2h Narkose gehabt, aber das kommt mir so viel vor ...
Die Gute Nachricht: Es konnten 2 Zähne gezogen werden, die im Verdacht standen den Abzess hervorgerufen zu haben (schiefe Zahnwurzeln). Der Abzess selbst wurde gespalten und geleert.
Die eher schlechte Nachricht: Eventuell muss in einer noch folgenden OP ein dritter Zahn raus, der würde etwas wackeln und sie hofft, dass er festwächst sobald der Abzess kleiner wird, aber wenn nicht, dann muss sie wieder zur OP :(
Außerdem machte sie mir keine großen Hoffnungen dass diese Geschichte ein Ende nimmt, eventuell wird sie eben mit dem Abzess leben müssen (mir ging es ja hauptsächlich darum, dass sie keine Schmerzen wegen den Zähnen hat.)

Der Abzess wäre tiefer gegangen als von außen sichtbar und gespült wird er nur wenn das Kaninchen kurz durch Narkosegas träumt. (freut mich sehr, dann wird es bei jedem Mal spülen noch teurer ^^).

Morgen muss ich wieder hin, eben zum Spülen.
Mitbekommen hab ich 2 verschiedene Schmerzmittel und AB für ein paar Tage.
Sie hat bisher kaum was gefressen obwohl ich ihr viel anbot, ich hoffe das wird noch.

Im Moment ist sie wahrsch einfach müde, hat kalt (zittert) und Schmerzen. Armes Ding.
Ein Problem ist auch, dass der TA so weit weg ist, da fährt man für eine Fahrt 40 Minuten mit öffentlichen Verkehrsmitteln ...(mit dem Auto ist man wegen Stau meist auch nicht schneller).
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Re: Kieferabszess bei Whity - Was tun?

Beitrag von Balino » Mi 26. Jun 2013, 13:32

Ihr geht es nicht so gut.
Sie frisst kaum was, aber sie will. Sie nimmt das Gras in den Mund und lutscht drauf rum, bekommt es aber nicht klein :(
Die Medizin oral zu verabreichen ist ein Ding der Unmöglichkeit. Sie wehrt sich mit Händen und Füßen und kein Tropfen gelangt ins Maul. Danach ist sie total geplättet.
Ich gehe heut abend wieder zum TA und bitte darum, dass ich was zum unter die Haut spritzen bekomme. So geht das ja nicht weiter.
Wenn es nicht gerade darum geht ihr die Medizin zu geben, dann ist sie recht schwach, leider.
Jetzt hab ich noch was vor, aber danach gehe ich Babybrei kaufen und versuche, ob sie das vielleicht fressen mag.
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Re: Kieferabszess bei Whity - Es geht ihr schlecht

Beitrag von Balino » Mi 26. Jun 2013, 21:30

Nun geht es ihr so schlecht wie nie zuvor, sie mag nichts fressen, sitzt in einer Ecke und zittert am ganzen Körper. Zu allem Übel ist der Bauch auch noch gebläht.
Man kann eigentlich nur beten dass sie die Nacht überlebt.
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Re: Kieferabszess bei Whity - Was tun?

Beitrag von Sana » Mi 26. Jun 2013, 21:36

Warst du heute Abend beim TA?? Wie schauts denn aus mit einer Infusion und überwachung in der Praxis?
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Re: Kieferabszess bei Whity - Was tun?

Beitrag von Balino » Mi 26. Jun 2013, 22:24

Achso ja, ich war heut abend mit ihr beim Tierarzt.
Der Abzess wurde gespült und ich hab alles was bekommen soll gegen Spritzen ausgetauscht, die ich subkutan spritzen kann, denn man kann ihr wirklich nichts ins Maul eingeben.
Hab auch Babybrei gekauft, aber den findet sie ganz grausam und hält sich schön weit weg davon auf.

Ich bin eben wieder raus und hab mit meiner Mama ihr unter heftigen Protest (wenn übers Maul, dann überhaupt nur mindestens zu zweit) etwa 3ml Sab Simplex gegeben. Dann noch auf einen Teil der Platten im Gehege Handtücher gelegt, damit es nicht so kalt ist und die Snuggle Safe Wärmflasche, aber die mag sie nicht.

Sie findet Tierarzt ganz grausam, dort hat sie noch nie auch nur einen Halm angerührt, daher hoffe ich einfach, dass sie heut Nacht durch die Ruhe etwas entspannt und was zu sich nimmt. Sie hat an Futter die große Auswahl ...
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Re: Kieferabszess bei Whity - Was tun?

Beitrag von ClaudiaL » Mi 26. Jun 2013, 23:03

Hast Du schon mal versucht Brei selbst zu machen und ihr anzubieten?

Du könntest auch versuchen Wiese/Kräuter mit der Schere sehr klein zu schneiden, dass sie es aufnehmen kann.

Wenn das auch nicht funktioniert, bei Rosi funktioniert bei Zahngeschichten immer super ihr entweder Cuni Complete einzuweichen oder Vitakraft Regular, bekommst Du beides im Fressnapf. Das geht bei ihr eigentlich immer ;) Hat sie schon am Tag der OP wieder gefuttert.

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Re: Kieferabszess bei Whity - Was tun?

Beitrag von Balino » Mi 26. Jun 2013, 23:10

Danke für die Tipps. Gras kleinschneiden ist ne super Idee!!!
Hab noch keinen Brei selbst gemacht, mir gelingt das nicht. Das wird alles so stückelig. Also da bleiben immer nur kleine Stückchen übrig und kein Brei, daher hab ich Babybrei geholt, eigentlich ist das ja so ähnlich.

Alles was Breiartig ist (eingeweichte Pellets, Babybrei, sogar CC) mag sie nichtmal anrühren.
Dann nimmt sie lieber Blätter in den Mund und lutscht die. Leider meist ohne Erfolg.

Ich hoffe ihr versteht dass ich sie nicht päppeln will. Wir haben 10min gebraucht um die 3ml Medizin in sie reinzubekommen und es stresst sie unglaublich. Abgesehen davon, wenn sie keine Kraft mehr hat und nicht mehr will, muss man das ja auch akzeptieren ...
Ich hoffe dass sie die Nacht gut übersteht.
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Re: Kieferabszess bei Whity - Was tun?

Beitrag von ClaudiaL » Mi 26. Jun 2013, 23:14

Das mit dem Brei kenne ich, Rosi ist da genauso ;) Ich verstehe, dass Du nicht päppeln willst, ich würde an Deiner Stelle aufgeweichte Cunis oder Vitakraft Regular versuchen, solange sie nichts anderes fressen kann. Die werden nicht richtig zu Brei, sondern behalten die Form. Die Akzeptanz hier bei kranken Tieren war immer sehr gut.

Dazu alles was geht kleinschneiden, das geht oft auch sehr gut.
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Re: Kieferabszess bei Whity - Was tun?

Beitrag von Balino » Do 27. Jun 2013, 15:10

Whity hat die Nacht überstanden aber sie ist ziemlich dünn :(
Heut morgen konnte ich gut das Schmerzmittel spritzen aber das AB heut mittag ging, warum auch immer, nicht unter die Haut -.-
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Re: Kieferabszess bei Whity - Was tun?

Beitrag von saloiv » Do 27. Jun 2013, 17:13

Was für ein AB bekommt sie?
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Re: Kieferabszess bei Whity - Was tun?

Beitrag von Balino » Do 27. Jun 2013, 20:07

@ saloiv: Ich weiß es grad nicht auswendig, ich schaue später nach und schreibs dann mal rein.

Aber es gibt gute Nachrichten:
Sie frisst!!! Und zwar Cuni Complete :D Ich bin das heute kaufen in der Hoffnung, dass sie es fressen kann und das es schmeckt und beides trifft zu :)
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Re: Kieferabszess bei Whity - Was tun?

Beitrag von ClaudiaL » Do 27. Jun 2013, 20:29

Ich freue mich wirklich sehr, dass Ihr etwas gefunden habt, was sie mag. Nun kann sie wieder Gewicht zulegen und bald geht bestimmt auch wieder Wiese ;)
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Re: Kieferabszess bei Whity - Was tun?

Beitrag von Balino » Fr 28. Jun 2013, 14:11

Whity und Charly grüßen euch :D
Falls ihr den Abzess sucht: Rechte Backe ;) Achja und das Blaue und braune Kaninchen gehört eigentlich nicht dazu, aber sie saßen grad so schön da, da hab ich sie fotografiert :P

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