Euthanasie
Moderator: Emmy
- Sana
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Euthanasie
Hallo,
Ich habe gerade schon die suche betätigt aber nichts gefunden was mich weiter gebracht hat.
Meine Hündin lena hat mittlerweile ein alter erreicht, wo man sich langsam damit beschäftigt wie es ist wenn es irgendwann zu ende geht. Ich hoffe das sie von alleine friedlich einschlafen kann, aber wenn dies nicht der Fall sein sollte, wie funktioniert eigentlich die Euthanasie richtig? Ich fand es bei meinem Kaninchen damals etwas merkwürdig. Sie wurde schlafen gelegt und dann eine spritze ins Herz. Ist das normal? Ich meine sie hat ja nichts gemerkt aber kann man nicht einfach das narkosemittel überdosieren?
Ich habe gerade schon die suche betätigt aber nichts gefunden was mich weiter gebracht hat.
Meine Hündin lena hat mittlerweile ein alter erreicht, wo man sich langsam damit beschäftigt wie es ist wenn es irgendwann zu ende geht. Ich hoffe das sie von alleine friedlich einschlafen kann, aber wenn dies nicht der Fall sein sollte, wie funktioniert eigentlich die Euthanasie richtig? Ich fand es bei meinem Kaninchen damals etwas merkwürdig. Sie wurde schlafen gelegt und dann eine spritze ins Herz. Ist das normal? Ich meine sie hat ja nichts gemerkt aber kann man nicht einfach das narkosemittel überdosieren?
- Emmy
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Re: Euthanasie
Bei einem kranken und schwachen Tier kann auch eine Überdosis Narkose reichen. So war es zum Beispiel bei Ida. Bei unserem Boxer Rika reichte es leider nicht. Sie hatte zwar Krebs, war aber sonst körperlich noch recht fit.

Das wünsche ich euchSana hat geschrieben:Ich hoffe das sie von alleine friedlich einschlafen kann.

Liebe Grüße von Kerstin
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Re: Euthanasie
Inzwischen wird fast ausschließlich die Überdosis Narkosemittel angewendet. Bei der Spritze ins Herz kann es doch zu Muskelkontrationen kommen, die sehr unangenehm anzusehen sind.
Ich hatte das mal bissel recherchiert:
https://www.tierpla.net/post213196.html?hilit=herzspritze#p213196" onclick="window.open(this.href);return false;
Ich hatte das mal bissel recherchiert:
https://www.tierpla.net/post213196.html?hilit=herzspritze#p213196" onclick="window.open(this.href);return false;
"Der Clown ist die wichtigste Mahlzeit des Tages."
geklaut
"Ich schimpfe nie über Regen. Ich mochte ihn ja auch, als er noch das Meer war."
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- Melli
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Re: Euthanasie
Nach Bommels mieser Diagnose hatte sich meine Mutter mit einer Tier-Homöopathin unterhalten..die erst Tiermedizin studiert und anschließend aber komplett auf Homöopathie umgesattelt hatte.
Die meinte dann wohl, warum wir ihn denn einschläfern lassen wollen...sie würde davon nicht viel halten. Es gäbe auch homöopathisch Wege, das Tier sanft hinübergleiten zu lassen.
Das hatte ich damals zum ersten Mal gehört
ich hätte mich aber wohl an sie gewendet, wenn wir das bei Bommel hätten entscheiden müssen. Allerdings weiß ich nun auch nicht mehr drüber als das, was ich hier geschrieben hab 
Die meinte dann wohl, warum wir ihn denn einschläfern lassen wollen...sie würde davon nicht viel halten. Es gäbe auch homöopathisch Wege, das Tier sanft hinübergleiten zu lassen.
Das hatte ich damals zum ersten Mal gehört


Wer sagt, dass zuverlässiges Verhalten bei diesem oder jenem Hund nicht ohne Strafe erreichbar ist, sagt nichts über den Hund aus, sondern beschreibt erst einmal seine eigenen Fähigkeiten. (Dr. Ute Blaschke-Berthold)
Liebe Grüße von Melli mit Hund Simba, den RB-Pferden Ásta und Hvatur und den Meerschweinchen Eumel, Kalahari, Paula, Ebby, Lilli und Lotta.
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- darie
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Re: Euthanasie
Muss ich das so verstehen, dass es homöopathische Mittel zum Einschläfern gibt? Oder sind das Mittel, die dem Tier das Sterben quasi erleichtern?
Euthanasie ist ja Einschläfern unter Narkose.....gibt es auch Einschläfern ohne Narkose?
Ich musste mich zum Glück mit dem Thema noch nicht auseinandersetzen und ich hoffe, wenn eine meiner Nasen gehen muss, sie zuhause in der Gruppe gehen kann
Euthanasie ist ja Einschläfern unter Narkose.....gibt es auch Einschläfern ohne Narkose?
Ich musste mich zum Glück mit dem Thema noch nicht auseinandersetzen und ich hoffe, wenn eine meiner Nasen gehen muss, sie zuhause in der Gruppe gehen kann
- Traber
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Re: Euthanasie
hallo
leider tun sie einem fast nie den Gefallen alleine zu gehen.
es gibt mehrere Arten, im Normalfall wird ein Narkosemittel überdosiert, aber dann noch ein Mittel nachgespritzt was auf jeden fall Herz und Atmung lähmt- wenn das passiert ist das Tier aber nicht mehr bei Bewusstsein.
ich habe meine Hündin an einem Sonntag Zuhause einschläfern lassen nach Absprache mit meiner TÄ.
sie hat das Mittel "release" bekommen, und das war wirklich schön, wenn man das so sagen kann.
nachdem ich schon viele Tiere, auch ein Pferd und Hunde und Kaninchen, in den Tod begleitet habe, habe ich mich auch immer genau erkundigt was da passiert und muss sagen die sind mittlerweile superweit entwickelt mit den Medikamenten.
meiner Hündin wurde eine Braunüle gelegt was sie gar nicht mitbekam da ich ihr schön Gekochte gefüttert habe und sie abgelenkt habe, zudem lag sie ja im Wohnzimmer
die TÄ hat etwas injiziert und mich dann gefragt ob ich bereit bin. das release wirkt sehr schnell und ich bin sicher dass das Tier nichts mitbekommt.
ich hatte meiner Hündin ein Leckerlie gegeben und als das Mittel in die Braunüle ging ist sie mit dem Leckerlie im Maul zur Seite gekippt, quasi im Kauen, das ging total ruhig und schnell
wünsche dir alles Gute!
leider tun sie einem fast nie den Gefallen alleine zu gehen.
es gibt mehrere Arten, im Normalfall wird ein Narkosemittel überdosiert, aber dann noch ein Mittel nachgespritzt was auf jeden fall Herz und Atmung lähmt- wenn das passiert ist das Tier aber nicht mehr bei Bewusstsein.
ich habe meine Hündin an einem Sonntag Zuhause einschläfern lassen nach Absprache mit meiner TÄ.
sie hat das Mittel "release" bekommen, und das war wirklich schön, wenn man das so sagen kann.
nachdem ich schon viele Tiere, auch ein Pferd und Hunde und Kaninchen, in den Tod begleitet habe, habe ich mich auch immer genau erkundigt was da passiert und muss sagen die sind mittlerweile superweit entwickelt mit den Medikamenten.
meiner Hündin wurde eine Braunüle gelegt was sie gar nicht mitbekam da ich ihr schön Gekochte gefüttert habe und sie abgelenkt habe, zudem lag sie ja im Wohnzimmer
die TÄ hat etwas injiziert und mich dann gefragt ob ich bereit bin. das release wirkt sehr schnell und ich bin sicher dass das Tier nichts mitbekommt.
ich hatte meiner Hündin ein Leckerlie gegeben und als das Mittel in die Braunüle ging ist sie mit dem Leckerlie im Maul zur Seite gekippt, quasi im Kauen, das ging total ruhig und schnell
wünsche dir alles Gute!
Zuletzt geändert von Traber am So 7. Apr 2013, 19:32, insgesamt 1-mal geändert.
- Isa
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Re: Euthanasie
Euthanasie in der TA Praxis kenne ich nur mit einem überdosierten Narkosemittel und danach der finalen Spritze welche das Herz und die Atmung lahm legen.
Aber eigentlich redet da kein Homöopath gerne darüber.
Es gab da nämlich angeblich mal große Diskussionen darüber, ob genau deshalb die homöopathischen Mittel nicht mehr frei verkäuflich und rezeptpflichtig werden!!
Dieses Mittel gehört aber tatsächlich nur in sehr sehr erfahrene Hände.

Melli hat geschrieben:Es gäbe auch homöopathisch Wege, das Tier sanft hinübergleiten zu lassen.
Ja gibt es. Es ist ein "Mittel der Entscheidung"...darie hat geschrieben:Muss ich das so verstehen, dass es homöopathische Mittel zum Einschläfern gibt? Oder sind das Mittel, die dem Tier das Sterben quasi erleichtern?
Aber eigentlich redet da kein Homöopath gerne darüber.
Es gab da nämlich angeblich mal große Diskussionen darüber, ob genau deshalb die homöopathischen Mittel nicht mehr frei verkäuflich und rezeptpflichtig werden!!
Dieses Mittel gehört aber tatsächlich nur in sehr sehr erfahrene Hände.

- Entensusi
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Re: Euthanasie
Hochinteressant. In welcher Verschüttelung kann man das anbieten?Isa hat geschrieben: Ja gibt es. Es ist ein "Mittel der Entscheidung"...
Aber eigentlich redet da kein Homöopath gerne darüber.
Die Einschläferungen, die ich in den letzten Jahren mitmachen musste (viel zu viele

Im Gegensatz zu der einen vor 32 Jahren, als der TA meinem Bimbo-Kater OHNE Narkose direkt ins Herz gespritzt hat. Ich hab nie einen Menschen mehr gehasst...
Liebe Grüße, Entensusi und ihre Tiere
- Murx Pickwick
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Re: Euthanasie
Es gibt nicht DAS Mittel der Entscheidung in der Homöopathie, genausowenig, wie es ein Mittel gegen Herzbeschwerden oder ein Mittel gegen Husten gibt.
Nach der Philosophie der Homöopathie wird das gesamte Individuum und ihr Zustand betrachtet, niemals das Krankheitsbild an sich. Die gleichen Symptome können sehr unterschiedliche Mittel verlangen - je nachdem, in welchem Gesamtzustand das Individuum ist, ob es Angst hat, ob die Krankheit chronisch wurde, ob Familienprobleme ne Rolle spielen. Das ist etwas, was die Homöopathie mit vielen kräuterkundlichen asiatischen Heilmethoden gemeinsam hat. Wer Homöopathie nach medizinischen Symptomen gibt, macht eindeutig was falsch ...
Genauso komplex ist auch die Entscheidungshilfe kurz vor Tod in der Homöopathie.
Die beste Beschreibung dazu, die ich bislang gefunden habe, egal ob Buch oder Netz, ist folgendes:
[url=http://www.dr-annette-prollius.de/Public/ShowInfo.aspx?Link=129]Homöopathie am Sterbebett[/url]
Was ich hierbei erstaunlich finde, ist, daß in der Homöopathie von ausgegangen wird, was den Beginn des Lebens erleichtert, erleichtert auch das Ende des Lebens. Es ist eine Lebensweisheit, die in vielen Kulturen und vielen uralten Heilrichtungen mit anklingt ... für mich klingt es richtig.
Was sich für mich absolut falsch anfühlt, ist den Sterbenden zum Arzt/Tierarzt zu schleppen, um ihn da einschläfern/sterben zu lassen ... egal ob einschläfern oder Homöopathie, eigentlich sollte der Tod in der vertrauten Umgebung kommen, nicht in einer angstauslösenden Fremde. Inzwischen neige ich dazu, ein Tier vorm Einschläfern sogar noch vom Tierarzt abzuholen ... damit es in seine gewohnte Umgebung kommt. Ich denke, da hab ich in der Vergangenheit viel falsch gemacht.
Was allerdings die Homöopathie nicht vermag, ist starke Schmerzen zu nehmen oder zu verhindern, daß ein Tier durch seine Krankheit erstickt ... starke Schmerzen und Erstickungsanfälle sind alles andere wie angenehm - und ich bezweifel, daß Beides kurz vorm Tod nicht mehr wahrgenommen wird. Gerade bei Zahngeschichten oder Wasser in der Lunge würde ich persönlich mich deshalb nie auf die Homöopathie verlassen ... ich weiß aus eigener Erfahrung, wie sich ein entzündeter Kiefer oder ne Eiterblase im Kiefer anfühlt und wie wenig da Schmerzmittel helfen, Migräne ist da eine wahre Erholung gegen! Solche Schmerzen wünsche ich niemandem - auch nicht meinen Haustieren!
Nach der Philosophie der Homöopathie wird das gesamte Individuum und ihr Zustand betrachtet, niemals das Krankheitsbild an sich. Die gleichen Symptome können sehr unterschiedliche Mittel verlangen - je nachdem, in welchem Gesamtzustand das Individuum ist, ob es Angst hat, ob die Krankheit chronisch wurde, ob Familienprobleme ne Rolle spielen. Das ist etwas, was die Homöopathie mit vielen kräuterkundlichen asiatischen Heilmethoden gemeinsam hat. Wer Homöopathie nach medizinischen Symptomen gibt, macht eindeutig was falsch ...
Genauso komplex ist auch die Entscheidungshilfe kurz vor Tod in der Homöopathie.
Die beste Beschreibung dazu, die ich bislang gefunden habe, egal ob Buch oder Netz, ist folgendes:
[url=http://www.dr-annette-prollius.de/Public/ShowInfo.aspx?Link=129]Homöopathie am Sterbebett[/url]
Was ich hierbei erstaunlich finde, ist, daß in der Homöopathie von ausgegangen wird, was den Beginn des Lebens erleichtert, erleichtert auch das Ende des Lebens. Es ist eine Lebensweisheit, die in vielen Kulturen und vielen uralten Heilrichtungen mit anklingt ... für mich klingt es richtig.
Was sich für mich absolut falsch anfühlt, ist den Sterbenden zum Arzt/Tierarzt zu schleppen, um ihn da einschläfern/sterben zu lassen ... egal ob einschläfern oder Homöopathie, eigentlich sollte der Tod in der vertrauten Umgebung kommen, nicht in einer angstauslösenden Fremde. Inzwischen neige ich dazu, ein Tier vorm Einschläfern sogar noch vom Tierarzt abzuholen ... damit es in seine gewohnte Umgebung kommt. Ich denke, da hab ich in der Vergangenheit viel falsch gemacht.
Was allerdings die Homöopathie nicht vermag, ist starke Schmerzen zu nehmen oder zu verhindern, daß ein Tier durch seine Krankheit erstickt ... starke Schmerzen und Erstickungsanfälle sind alles andere wie angenehm - und ich bezweifel, daß Beides kurz vorm Tod nicht mehr wahrgenommen wird. Gerade bei Zahngeschichten oder Wasser in der Lunge würde ich persönlich mich deshalb nie auf die Homöopathie verlassen ... ich weiß aus eigener Erfahrung, wie sich ein entzündeter Kiefer oder ne Eiterblase im Kiefer anfühlt und wie wenig da Schmerzmittel helfen, Migräne ist da eine wahre Erholung gegen! Solche Schmerzen wünsche ich niemandem - auch nicht meinen Haustieren!
- Venga
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Re: Euthanasie
Das hoffte ich auch und wünsche es euch und Lena.Sana hat geschrieben:Ich hoffe das sie von alleine friedlich einschlafen kann,
Es ist ja noch nicht so lange her, dass wir Venga gehen lassen mussten.
Ursprünglich wollten wir sie zu Hause einschläfern lassen. Mit unserem TA war das so besprochen.
Am Ende habe ich mich aber dagegen entschieden.
Venga hatte furchtbare Angst vorm TA, hat sich immer fast ins Fell gemacht.
Die Vorstellung, dass sie freudestrahlend an der Tür steht und dann der TA reinkommt, sie anfängt zu zittern und versucht sich zu verkriechen.... furchtbar.
Venga hat das Autofahren geliebt, fühlte sich dort fast sicherer als zu Hause.
Ich habe die Rücksitze umgeklappt, damit sie viel Platz hat und ihre Matraze reingelegt, damit sie es bequem hat.
Wir haben vormittags viel unternommen, sind ´rumgefahren, spazieren gegangen, haben eigendlich verbotene Dinge gemacht, wie Kekse und Nutellabrot essen...
Dann sind wir zum TA gefahren.
Ich habe uns angemeldet und mich zu Venga gesetzt, die von unseren Aktivitäten sehr müde war.
Dass der TA zum Auto kam hat Venga kaum mitbekommen, ich mahm sie in den Arm und knuddelte sie. Den kleinen Pieks unter die Haut merkte sie kaum. Der TA hatte eine Überdosierung Narkosemittel gespritz.
Nach gut 10 min. hat der TA ihr eine Braunüle gelegt und ein Mittel gespritz, das ihr Herz zum Stillstand brachte. Da schlief Venga aber schon tief und hat nichts gemerkt. Sie war ganz ruhig eingeschlafen.
LG
Venga
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Re: Euthanasie
Venga so ähnlich wie bei dir wars auch mit unserem Hund.
Nur nicht im Auto, sondern im Garten auf seinem Lieblingsplatz.
Auch unser Lux hatte panische Angst vorm TA.
Auf der Wiese aber konnte ich ihn , wie so oft ablenken mit schmusen kraulen, dummes säuseliges Zeug reden, nur die Stimme ist ja wichtig...er nahm leider keine Leckerlie mehr.
Zappelte etwas beim Pieksen für die Kanüle und wollte weg.
Den TA kannte er halt da nützte auch der Garten nichts.
So habe ich ihn erst mal beruhigt, fast unbeobachtet gabs das Narkosemittel,
Er war sehr schnell eingeschlafen in meinen Armen.....
Dann gab es nach einigen Minuten die Überdosierung.
Der TA ging dann ganz leise und ich konnte mit meinem Mann zusammen ihn halten und weinen.
Geht selbst beim schreiben nicht ohne an diese Erinnerung
Leider weiß ich nicht was er gespritzt hat. War mir auch erhlich gesagt ganz egal in der Situation.
Kenne es auch nur so, egal von welchem TA, war bei unseren Katzen Nins und Meeris immer gleich.
Auch bei einer Rennmaus.
Erst Narkose, TA horcht ab, prüft Reflexe, und wenn er den richtigen Zeitpunkt erkennt, kommt die Übersosierung meist ins Herz. Wieder horchen bis das Herz nicht mehr schlägt.
Nur nicht im Auto, sondern im Garten auf seinem Lieblingsplatz.
Auch unser Lux hatte panische Angst vorm TA.
Auf der Wiese aber konnte ich ihn , wie so oft ablenken mit schmusen kraulen, dummes säuseliges Zeug reden, nur die Stimme ist ja wichtig...er nahm leider keine Leckerlie mehr.
Zappelte etwas beim Pieksen für die Kanüle und wollte weg.
Den TA kannte er halt da nützte auch der Garten nichts.
So habe ich ihn erst mal beruhigt, fast unbeobachtet gabs das Narkosemittel,
Er war sehr schnell eingeschlafen in meinen Armen.....
Dann gab es nach einigen Minuten die Überdosierung.
Der TA ging dann ganz leise und ich konnte mit meinem Mann zusammen ihn halten und weinen.
Geht selbst beim schreiben nicht ohne an diese Erinnerung

Leider weiß ich nicht was er gespritzt hat. War mir auch erhlich gesagt ganz egal in der Situation.
Kenne es auch nur so, egal von welchem TA, war bei unseren Katzen Nins und Meeris immer gleich.
Auch bei einer Rennmaus.
Erst Narkose, TA horcht ab, prüft Reflexe, und wenn er den richtigen Zeitpunkt erkennt, kommt die Übersosierung meist ins Herz. Wieder horchen bis das Herz nicht mehr schlägt.
Liebe Grüße


- Entensusi
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Re: Euthanasie
Ja, stimmt. Allerdings wüsste ich nicht, wie ich das bei meinen doch recht frei lebenden Tieren bewerkstelligen sollte. Denn sobald ICH eingreife, sind sie sowieso schon in Panik (Dumbi hat mich letzt angepisst, als ich ihn hoch nehmen wollte!). Bonny hätten wir eigentlich in ihrer Höhle töten müssen... oder sie einfach dort lassen? Ich finde, sobald der Mensch eingreift, wird es schwierig. Und oft trifft man die Entscheidung ja erst/schon beim Tierarzt. Mit heim nehmen und selbst die Spritze setzen? Darf und kann man ja nicht...Murx Pickwick hat geschrieben: egal ob einschläfern oder Homöopathie, eigentlich sollte der Tod in der vertrauten Umgebung kommen, nicht in einer angstauslösenden Fremde. Inzwischen neige ich dazu, ein Tier vorm Einschläfern sogar noch vom Tierarzt abzuholen ... damit es in seine gewohnte Umgebung kommt. Ich denke, da hab ich in der Vergangenheit viel falsch gemacht.
Bei den Katzen würde ich auch darauf achten, dass es eine "gute Umgebung" ist, aber wenn es bei denen soweit ist, wissen sie eh Bescheid. Ich glaub, einer Katze kann man nichts vormachen.
Ich versteh's immer noch nicht mit der Homöopathie.
Wenn ich das richtig gelesen habe, sollen die Mittel dem Sterbenden grundsätzlich die Angst nehmen, die Freiheit geben zu bleiben oder zu gehen. Was ich jetzt beim Menschen irgendwie verstehe. Wobei, was passiert, wenn der Mensch sich dadurch noch ans Leben klammert, weil er nicht loslassen WILL, gibt es für so jemanden überhaupt einen "guten Tod"?
Aber wenn ich ein "todgeweihtes" Tier habe, nach einem Unfall, mit einer schweren Krankheit, die wir nicht länger hinausziehen wollen, dann kann ich mir das nicht so recht vorstellen..

Andererseits, mein Tilli-Kater hätte sich, wenn er die Wahl gehabt hätte, vermutlich früher verabschiedet, ich hab in seinen Augen die Bitte um Erlösung gesehen.
OK, ganz versteh ich es immer noch nicht... hab einfach nicht den richtigen Zugang zur Homöopathie...

Liebe Grüße, Entensusi und ihre Tiere
- Murx Pickwick
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Re: Euthanasie
Genau dieses Klammern ans Leben soll wohl mit der Homöopathie genommen werden, so daß die Freiheit entsteht, sich zu entscheiden - gehen oder unverkrampft noch ein paar Wochen oder Monate bleiben ...
Was beim Menschen klappt, klappt auch bei anderen Wirbeltieren. Und genau wie beim Menschen gehört die genaue Beobachtung dazu. Das falsche Mittel zur falschen Zeit bringt nix.
Ich hab Tiere, wo ich glaubte, daß sie keine oder aushaltbare Schmerzen hatten, ohne Einschläfern sterben lassen, aber bei Verletzungen, chronischen schmerzhaften Krankheiten etc lieber getötet. Nun hab ich schlachten gelernt ... ich weiß also, wie man schnell tötet, das kann nicht jeder. Schmerzen unterdrückt die Homöopathie definitiv nicht, da müßte man höchstens mit Akupunktur rangehen, weiß nicht, ob das überhaupt sinnvoll wäre, mal ganz davon abgesehen, daß man ja da auch noch den richtigen Homöopathen und nen versierten Akkupunkteur bräuchte ...
Mit dem Einschläfern beim Tierarzt hab ich durchweg schlechte Erfahrungen gemacht ... allerdings hatte ich auch keinen Tierarzt an der Hand, der wegen nem Kanickel oder ner Ratte zu mir nach Hause kam. Und Tier einpacken, erstmal quer durch die Weltgeschichte fahren, dann die Wartezeit beim TA, die oft stundenlang war, schon allein das ist einfach nur Quälerei, es waren ja keine Ausstellungstiere, die alle naselang durch die Gegend kutschiert wurden. Dann endlich im Behandlungsraum drin hatten die meisten Tiere so viel Adrenalin im Blut, daß das Narkosemittel nicht richtig wirken konnte. Der Todeskampf, der da dann regelmäßig stattfand, ist bestimmt nicht toll fürs Tier.
Was beim Menschen klappt, klappt auch bei anderen Wirbeltieren. Und genau wie beim Menschen gehört die genaue Beobachtung dazu. Das falsche Mittel zur falschen Zeit bringt nix.
Ich hab Tiere, wo ich glaubte, daß sie keine oder aushaltbare Schmerzen hatten, ohne Einschläfern sterben lassen, aber bei Verletzungen, chronischen schmerzhaften Krankheiten etc lieber getötet. Nun hab ich schlachten gelernt ... ich weiß also, wie man schnell tötet, das kann nicht jeder. Schmerzen unterdrückt die Homöopathie definitiv nicht, da müßte man höchstens mit Akupunktur rangehen, weiß nicht, ob das überhaupt sinnvoll wäre, mal ganz davon abgesehen, daß man ja da auch noch den richtigen Homöopathen und nen versierten Akkupunkteur bräuchte ...
Mit dem Einschläfern beim Tierarzt hab ich durchweg schlechte Erfahrungen gemacht ... allerdings hatte ich auch keinen Tierarzt an der Hand, der wegen nem Kanickel oder ner Ratte zu mir nach Hause kam. Und Tier einpacken, erstmal quer durch die Weltgeschichte fahren, dann die Wartezeit beim TA, die oft stundenlang war, schon allein das ist einfach nur Quälerei, es waren ja keine Ausstellungstiere, die alle naselang durch die Gegend kutschiert wurden. Dann endlich im Behandlungsraum drin hatten die meisten Tiere so viel Adrenalin im Blut, daß das Narkosemittel nicht richtig wirken konnte. Der Todeskampf, der da dann regelmäßig stattfand, ist bestimmt nicht toll fürs Tier.
- Entensusi
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Re: Euthanasie
OK, das geht hier normalerweise schneller.Murx hat geschrieben:Und Tier einpacken, erstmal quer durch die Weltgeschichte fahren, dann die Wartezeit beim TA, die oft stundenlang war, schon allein das ist einfach nur Quälerei, es waren ja keine Ausstellungstiere, die alle naselang durch die Gegend kutschiert wurden. Dann endlich im Behandlungsraum drin hatten die meisten Tiere so viel Adrenalin im Blut, daß das Narkosemittel nicht richtig wirken konnte.
Aber "gut" ist der Tod auf dem Tisch des Tierarztes nie.. obwohl ich schon Tiere hatte, denen es wohl ziemlich egal war, was um sie rum passiert, Hauptsache, es ist vorbei.


Ja, so handhabe ich das auch - oder versuche es zumindest -, nur dass ich eben nicht selbst töten kann. Und wie gesagt, für das Geflügel ist alleine das Einfangen schon Megastress, ich weiß nicht, ob die Aktion "Tierarzt" ja oder nein da noch viel Unterschied macht. Mir wäre esMurx Pickwick hat geschrieben:Ich hab Tiere, wo ich glaubte, daß sie keine oder aushaltbare Schmerzen hatten, ohne Einschläfern sterben lassen, aber bei Verletzungen, chronischen schmerzhaften Krankheiten etc lieber getötet.
natürlich auch lieber, ich hätte einen guten Tierarzt, der wegen eines Huhnes zu mir kommt.

Insgesamt ein deprimierendes Thema.. wenn ich an Ronja denke, überfahren, schneller Tod, und dann hat sich auch gleich, zumindest solange sie eventuell noch etwas mitbekommen hat, jemand um sie gekümmert. Ich hoffe nur, es kommt nie jemand auf die Idee, ihren Unfall als "selbstbestimmt" zu werten... hatte ich auch schon, so ein Gespräch, höchst unerfreulich.
Liebe Grüße, Entensusi und ihre Tiere
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Re: Euthanasie
Ja ich finde das Thema auch traurig aber ich finde es irgendwie so brutal den stich ins herz. Ich werde beim nächsten Tierarzt check mal nachfragen ob das möglich ist mit einer überdosierung. Aber da habe ich dann auch wieder den gedanken, was ist wenn das Mittel nicht ausreicht? Dann doch noch die spritze und wenn sie es dann doch noch mitbekommen würde. ...??
- Traber
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Re: Euthanasie
Jetzt aber wirklich, frag doch deinen Haustierarzt wie er das macht?
Ins Herz spritzen macht man doch beim Hund gar nicht, und wie gesagt, die Narkose wird sowas von überdosiert und wirkt so schnell und zuverlässig...
Ins Herz spritzen macht man doch beim Hund gar nicht, und wie gesagt, die Narkose wird sowas von überdosiert und wirkt so schnell und zuverlässig...
- Venga
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Re: Euthanasie
Hier wurde noch nie eine Spritze ins Herz gegeben.
Es wurde immer nach der Narkose ein Venenzugang gelegt für die finale Spritze, jedenfals bei Venga und den Katzen.
Es wurde immer nach der Narkose ein Venenzugang gelegt für die finale Spritze, jedenfals bei Venga und den Katzen.
LG
Venga
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Re: Euthanasie
Ich habe noch nie eine hund einschläfern lassen müssen deswegen die frage. Ich habe mit meinen kaninchen zun ersten Mal vor dieser Entscheidung gestanden und da war es eben so das sie schlafen gelegt wurde und dann eine spritze ins herz bekam.
Ich weiß einfach nicht wie es wirklich funktioniert deswegen hab ich nachgehakt
beim Tierarzt bin ich nämlich hoffentlich erst in zwei Monaten.
Ich weiß einfach nicht wie es wirklich funktioniert deswegen hab ich nachgehakt

- Traber
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Re: Euthanasie
wie gesagt, es wird eine Braunüle gelegt, das ist der venöse Zugang
Drücke dir die Daumen dass alles gut läuft und du das noch nicht so schnell machen lassen musst
Drücke dir die Daumen dass alles gut läuft und du das noch nicht so schnell machen lassen musst