Weibchen Kastration und Außenhaltung

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Es gibt Kaninchenhalter, erfahrene Kaninchenhalter und sehr erfahrene Kaninchenhalter.
Nicht jeder kennt sich mit diversen Krankheiten aus.
Selbst als sehr erfahrener Kaninchenhalter kann man nicht alles kennen und wissen.

Alles, was hier im Forum speziell zu Krankheiten, Diagnosen, Medikamenten und deren Dosierungen zu finden ist, sind persönliche Erfahrungen, Tipps und Ratschläge.

Diese Tipps und Ratschläge ersetzen keinen Tierarztbesuch.

Es gibt sehr viele ernst zu nehmende Krankheiten, die man durch Eigenbehandlung/Eigentherapie noch verschlimmern kann.

Es ist daher wichtig, jede Medikamentenabgabe und Therapie unbedingt mit dem Arzt zu besprechen und gemeinsam nach der besten Lösung, für das jeweilige Tier zu suchen.

Also zieht bitte immer einen Tierarzt zu Rate. Selbstverständlich könnt Ihr die hier gegebenen Tipps und Ratschläge mit Eurem Tierarzt besprechen.
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Weibchen Kastration und Außenhaltung

Beitrag von lapin » Mi 10. Okt 2012, 13:13

Ich hab beschlossen, sollte Lola komplett ausgeschlossen werden (also beobachte ich das weiter), sie kastrieren zu lassen...
allerdings wird es immer kühler und ich würde Lola ungern länger aus der Gruppe nehmen wollen.

Wie ließe sich so etwas lösen?
Lg lapin"Das Leben ist 10% was dir passiert und 90%, wie du darauf reagierst."

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Re: Weibchen Kastration und Außenhaltung

Beitrag von saloiv » Mi 10. Okt 2012, 13:37

Also direkt nach der Kastration (den ersten tag bis sie wieder fit ist) braucht sie sowieso keine Artgenossen und ihre Ruhe. ;) Danach sollte sie zu Artgenossen kommen, denn das Fördert auch die Heilung (meine Meinung). Sobald sie fit ist... Im Prinzip könntest du sie 2-3 Tage mit dem Kaninchen, mit dem sie sich am besten verträgt, ins Kaninchenzimmer tun (nicht heizen aber auch nicht zu kalt), dann kannst du sie anschließend irgendwie in die Hütte einquartieren. Oder du holst die ganze Gruppe für ein paar Tage nach drinnen?
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Re: Weibchen Kastration und Außenhaltung

Beitrag von alexandra36 » Mi 10. Okt 2012, 14:13

Warum willst du sie deswegen kastrieren lassen? Hat sie gesundheitliche Probleme?

Ich bin seit Lilly sehr negativ auf Häsinnenkastra in Gruppenhaltung gestimmt. Sie wird seit der Kastration von der Gruppe gemoppt und ausgeschlossen und ich hab auch schon von anderen Haltern gehört und auch gelesen, das in einer Gruppe entweder alle Häsinnen kastriert sein sollten, oder keine...seit Lilly weiss ich, warum. :?
Klar, es gibt auch andere Fälle, aber ich würds nicht mehr machen und ich bereue die Kastration von Lilly jeden Tag... :heul:
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Re: Weibchen Kastration und Außenhaltung

Beitrag von Balino » Mi 10. Okt 2012, 16:10

Ich seh da kein Problem. Am Tag der Kastra würd ich sie noch drinnen lassen (im Haus) und dann abends zu den anderen in die Hütte. Kannst ja noch Wärmflaschen reinlegen, aber am Abend müsste sie wieder fit sein, wenn sie morgens kastriert wurde (so wars bei meinen).
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Re: Weibchen Kastration und Außenhaltung

Beitrag von lapin » Mi 10. Okt 2012, 22:57

Dein Gedanke und Erfahrungen sind interessant alexandra....denn genau das will ich mit der Kastra ja verhindern...
da meiner Erfahrungen nach, Erkrankungen an dem weiblichen Geschlechtsorgan ebenfalls für mobbing sorgt...
nun muss ich halt entscheiden...mobbing und ein Risiko von Gebärmutterveränderungen eingehen und somit keine Kastra vornehmen...
oder aber mobbing nach der Kastra, aber keine gesundheitliche Bedenken in dem Bereich.

Wurde bei Lilly denn nach der Kastra was an den Organen entdeckt?
Ist ja oft so, dass man erst die Veränderungen erkennt, wenn man die Gebärmutter in Eierstöcke in der Hand hält.

Wurde bei Lilly eigentlich alles entfernt oder nur die Gebärmutter?
Lg lapin"Das Leben ist 10% was dir passiert und 90%, wie du darauf reagierst."

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Re: Weibchen Kastration und Außenhaltung

Beitrag von Balino » Do 11. Okt 2012, 14:50

Ich kann die hier geteilten Beobachtungen nicht bestätigen.
Meine Weibchen sind nach der Kastra völlig normal und werden überhaupt nich ausgegrenzt oder so.
Nelly (kastriert) mobbt manchmal sogar bisschen Skibby weg (unkastriert) :D
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Re: Weibchen Kastration und Außenhaltung

Beitrag von alexandra36 » Do 11. Okt 2012, 19:13

lapin hat geschrieben:Dein Gedanke und Erfahrungen sind interessant alexandra....denn genau das will ich mit der Kastra ja verhindern...
da meiner Erfahrungen nach, Erkrankungen an dem weiblichen Geschlechtsorgan ebenfalls für mobbing sorgt...
nun muss ich halt entscheiden...mobbing und ein Risiko von Gebärmutterveränderungen eingehen und somit keine Kastra vornehmen...
oder aber mobbing nach der Kastra, aber keine gesundheitliche Bedenken in dem Bereich.

Wurde bei Lilly denn nach der Kastra was an den Organen entdeckt?
Ist ja oft so, dass man erst die Veränderungen erkennt, wenn man die Gebärmutter in Eierstöcke in der Hand hält.

Wurde bei Lilly eigentlich alles entfernt oder nur die Gebärmutter?
Veränderungen hatte sie, laut TA, keine. Ihr wurden ja, ohne mein Wissen, bei der ersten OP nur die Eierstöcke entfernt. Das die Gebärmutter noch drin war, erfuhr ich erst vor ein paar Monaten, als sie an der Blase operiert wurde...da wurde sie gleich mitentfernt, Veränderungen waren aber auch da keine.

@Balino: Ich will das jetzt nicht schlechtreden, natürlich muss es nicht so sein wie bei Lilly, aber ich hab damit eben keine guten Erfahrungen gemacht.
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Re: Weibchen Kastration und Außenhaltung

Beitrag von saloiv » Do 11. Okt 2012, 19:52

Es gibt ja unterschiedliche Formen der Kastration, vielleicht wäre es sinnvoll, einen Eierstock stehen zu lassen?
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