Wiesen - Lieschgras als Futterpflanze

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Giftige Pflanzen die hier aufgeführt oder vorgestellt werden, stellen für Tiere die Ad Libitum ernährt werden selten eine Gefahr dar, da sie in der Lage sind zu selektieren und daher immer wissen, was fressbar und genießbar ist und was nicht. Solltest du Interesse daran haben bei deiner Tierart genau in Erfahrung zu bringen, ob entsprechende Pflanzen nun gut oder schlecht für sie sind, bitten wir dich im entsprechenden Forum eine direkte Frage zu stellen.
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Wiesen - Lieschgras als Futterpflanze

Beitrag von Löwenzahn » Do 28. Jul 2011, 15:45

Diskussion dupliziert aus Thema: https://www.tierpla.net/viewtopic.php?f=62&t=11528" onclick="window.open(this.href);return false;



Klee bitte einfach gaaaanz vorsichtig anfüttern.

Klee, Wiesenlieschgras und Weidelgras wachsen auf sogenannten Hochleistungswiesen. Diese Pflanzen weisen einen hohen Anteil an eingelagertem Fructan aus.
Diese fetten Gräser überversorgen sowohl Pferde wie auch Meerschweinchen bei gleichzeitiger Fehlversorgung. Blähungen/Koliken/Durchfall können bei einer Unverträglichkeit, welche häufiger vorkommt, als alsgemein bekannt ist, vorkommen.

Wie gesagt... vorsichtig reichen und gut beobachten!

Toll, dass Du Spitzwegerich gefunden hast :top:


Liebe Grüsse, Arletta

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Re: Wiesen - Lieschgras als Futterpflanze

Beitrag von Michi » Do 28. Jul 2011, 15:48

Vielen Dank, dann werde ich beim nächsten Mal einfach mal ein bisschen Klee mitnehmen.


Ja ich freu mich auch total das ich Spitzwegerich gefunden habe, hab nun aber auch lange gesucht, denn hier auf den Wiesen wächst er nicht.



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Re: Wiesen - Lieschgras als Futterpflanze

Beitrag von lapin » Do 28. Jul 2011, 15:48

Sind da Meerschweinchen tatsächlich empfindlicher als Kaninchen? Sonst sind ja Meerschweinchen meist sehr robust.


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Re: Wiesen - Lieschgras als Futterpflanze

Beitrag von Miss Marple » Do 28. Jul 2011, 16:00

Lapin, Meerschweinchen sind im Gegensatz zu Kaninchen halt Grasfresser. Sie kriegen so automatisch ne höhere Dosis.
Löwenzahn hat geschrieben:Klee, Wiesenlieschgras und Weidelgras wachsen auf sogenannten Hochleistungswiesen. Diese Pflanzen weisen einen hohen Anteil an eingelagertem Fructan aus.
Seit wann gehört Lieschgras mit dazu? Lieschgras muss ich auf nem Rasen ja mit der Lupe suchen. :grübel:

Klee wird bei mir prima vertragen. Ist ein tolles Hüftgold. :D


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Re: Wiesen - Lieschgras als Futterpflanze

Beitrag von lapin » Do 28. Jul 2011, 16:05

Ja das ist richtig, aber ich dächte oft gelesen zu haben wo im Vergleich zu den Kaninchen die Meerschweinchen viele Dinge sogar besser wegstecken... :grübel: glaub ich :jaja:!

Aber meine Kaninchen lieben Rotklee auch :jaja:!


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Re: Wiesen - Lieschgras als Futterpflanze

Beitrag von Miss Marple » Do 28. Jul 2011, 17:13

Gerade gelesen:
Luzerne und Klee können bei bestimmten Darmerkrankungen starke Blähungen auslösen, auch in Zusammenhang mit Pellets gibts hier immer wieder Blähungen und Matschekot ...
https://www.degupedia.de/board/viewtopic.php?f=12&t=3138&start=15" onclick="window.open(this.href);return false;

Würde ja auch bei den Pferden passen, die meisten bekommen ja auch Pellets.


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Re: Wiesen - Lieschgras als Futterpflanze

Beitrag von Isa » Do 28. Jul 2011, 18:19

Ich hab Klee (weißen, roten, Luzerne) einfach langsam angefüttert, indem ich ihn einfach "zufällig" unter die Gräser gemischt angeboten hab. Funktionierte prima.
Mittlerweile ist es sogar so, dass ich mal wochenlang keinen Klee anbiete und dann wieder etwas mehr, ohne dass Blähungen und Co. auftreten. ;)
Je mehr Auswahl Meerschweinchen von vorn herein haben an Gemüse und Wildkräutern, desto weniger schwierig ist auch der Umgang mit Klee.


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Re: Wiesen - Lieschgras als Futterpflanze

Beitrag von Löwenzahn » Do 28. Jul 2011, 20:15

Miss Marple hat geschrieben: Seit wann gehört Lieschgras mit dazu? Lieschgras muss ich auf nem Rasen ja mit der Lupe suchen. :grübel:
Auf https://www.pferde-lexikon.de" onclick="window.open(this.href);return false; gibt es von Tina Gottwald eine Arbeit zum Thema "Einfluss der Haltung und der Fütterung auf die Hufe" zu lesen. Darunter auch "Weidebewirtschaftung" und die Problematik dieser ganzen Hochleistungsgräser inklusive dem Lieschgras. Ist überhaupt mit das Beste, was ich je über Pferde gelesen habe. Und das kann man ja alles 1:1 auf unsere lieben Muiger übertragen.


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Re: Wiesen - Lieschgras als Futterpflanze

Beitrag von Miss Marple » Fr 29. Jul 2011, 09:16

Löwenzahn hat geschrieben:Auf https://www.pferde-lexikon.de" onclick="window.open(this.href);return false; gibt es von Tina Gottwald eine Arbeit zum Thema "Einfluss der Haltung und der Fütterung auf die Hufe" zu lesen. Darunter auch "Weidebewirtschaftung" und die Problematik dieser ganzen Hochleistungsgräser inklusive dem Lieschgras. Ist überhaupt mit das Beste, was ich je über Pferde gelesen habe. Und das kann man ja alles 1:1 auf unsere lieben Muiger übertragen.
Dass der Artikel gut ist glaube ich Dir ja. Nur ist Lieschgras = Timothee - Gras und bsonders verträglich weil eiweissarm. Klar, es ist ein Süßgras, aber es gehört nicht zu den hochgezüchteten Gräsern, es ist nach wie vor stark trittempfindlich.


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Re: Wiesen - Lieschgras als Futterpflanze

Beitrag von Isa » Fr 29. Jul 2011, 18:23

Irgendwo in Amerika wird speziell nur dieses teure Timothy-Gras (=Wiesenlieschgras) angepflanzt.
Man kann das übers Internet kaufen. Es ist schweineteuer, aber oft die einzige noch bleibende Option für Meerschweinchen, Kaninchen, Pferde, die andere Gräser nicht vertragen weil sie mit Blähungen und Durchfall darauf reagieren.


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Re: Futterumstellung

Beitrag von Miss Marple » Fr 29. Jul 2011, 18:49

So weit ich das derzeit peile, ist eine Art der Lieschgräser (Phleum) das, was Arletta meint.
Normalerweise brauchen Lieschgräser nährstoffarme Böden, wachsen auf Magerwiesen, sind proteinarm und nicht trittfest. Gutes Futter. https://de.wikipedia.org/wiki/Lieschgras" onclick="window.open(this.href);return false;

Aber eine Art (Phleum pratense), braucht nährstoffreiche Wiesen, wächst mit Klee auf Fettwiesen, ist sehr nährstoffreich, geht sogar Symbiosen mit dem Mutterkornpilz ein, der giftige Alkaloide herstellt.
https://de.wikipedia.org/wiki/Timotheegras" onclick="window.open(this.href);return false;

Also äußerlich unterscheiden kann ich die nicht. Hilft nur, weiter auf Magerwiesen zu sammeln.
Und hey, auf "meinem" riesigen Friedhof wächst Klee nur an ganz, ganz wenigen Stellen, Weidelgras gar keines. :D


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Re: Wiesen - Lieschgras als Futterpflanze

Beitrag von Löwenzahn » Fr 29. Jul 2011, 21:12

Miss Marple hat geschrieben:So weit ich das derzeit peile, ist eine Art der Lieschgräser (Phleum) das, was Arletta meint.
Mädels, ich mein eigentlich gar nichts :D
ich hab das - und viele interessante Untersuchungen mehr zur Weidebewirtschaftung - bei der Gottwald gelesen. Und die schreibt einfach nur "Lieschgras" ohne genauere Definition.

Egal... Klee und was auch sonst immer: vorsichtig anfüttern gelle ;) und ich bin froh, dass auf "meiner" Wiese weder Weidelgras noch Klee wächst ;)


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Re: Wiesen - Lieschgras als Futterpflanze

Beitrag von Miss Marple » Sa 30. Jul 2011, 10:48

Löwenzahn hat geschrieben:
Miss Marple hat geschrieben:So weit ich das derzeit peile, ist eine Art der Lieschgräser (Phleum) das, was Arletta meint.
Mädels, ich mein eigentlich gar nichts :D
ich hab das - und viele interessante Untersuchungen mehr zur Weidebewirtschaftung - bei der Gottwald gelesen. Und die schreibt einfach nur "Lieschgras" ohne genauere Definition.

Egal... Klee und was auch sonst immer: vorsichtig anfüttern gelle ;) und ich bin froh, dass auf "meiner" Wiese weder Weidelgras noch Klee wächst ;)
Na etwas genauer wäre schon besser. Wenn Du hier im Forum mal die SuFu für Lieschgras anschmeisst, wirst Du etliche Texte pro Lieschgras finden. Wir haben es immer und immer wieder empfohlen.
Nun postest Du einen Widerspruch. Ich möchte das schon gerne klären, denn Dein Post, dass Lieschgras genauso wirken kann wie Weidelgras, negiert alle bisherigen Aussagen hier im Forum total!
Bisher haben wir uns doch auch immer bemüht, die Dinge zu klären. Warum sollte jetzt hier eine widersprüchliche Aussage unkommentiert stehen bleiben? :grübel:
Wenn ich eine Aussage mache, dann bemühe ich mich auch, diese verständlich zu begründen. Vielleicht könntest Du die Passage aus Deinem Link https://www.pferde-lexikon.de/" onclick="window.open(this.href);return false; genau verlinken? Ich komme durch den ganzen Wust dort zeitmäßig nicht durch.


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Re: Wiesen - Lieschgras als Futterpflanze

Beitrag von Isa » Sa 30. Jul 2011, 11:50

Ich versuch mal mein bisheriges "Wissen" hier rein zu bringen. Vielleicht bringt es ja etwas Klarheit! :hm:

Weidelgräser haben die lateinische Bezeichnung Lolium mit einigen Unterarten (z.B. Lolium perenne, Lolium temulentum, etc.). Aber die Bezeichnung Lolium steht IMMER für ein Weidelgras.

Lieschgräser haben die lateinische Bezeichnung Phleum.
Natürlich gibt es auch hier einige Unterarten (Phleum pratense L., Phleum arenarium L., etc.). Es ist oft nicht einfach, die verschiedenen Phleum-Arten voneinander zu unterscheiden. Ich hab hier eine Wiese, von der ich glaube, schon zwei dieser "Fuchsschwänzchen" unterscheiden zu können.

Natürlich gehören sowohl Weidel- als auch Lieschgräser zur Gattung der Süßgräser.
Das was wir so in der Regel an "Wiese" pflücken, sind meist Süßgräser.
Sauergräser wachsen eher an/ in Mooren, Sümpfen, Ufern, aber auch an Trockenbiotopen.

Es gibt auch andere Arten, die wie die Weidelgräser Unverträglichkeiten hervorrufen können: Die Schwingelarten (Festuca) u.a.
Aber das verwirrt wohl zu sehr. Wenn ein Schweinchen durch Gräser allgemein keine Probleme hat, wäre es Blödsinn Weidel und Schwingel auszusortieren.
Erst bei einem Verdacht auf Weidelgrasunverträglichkeit sollte man langsam herausfiltern.

Aber vorsicht: Die Weidel verstecken sich überall. ;)

Kurzum: Phleum gehört NICHT zu den Lolium-Gewächsen. Es ist ne ganz andere Art.


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Re: Wiesen - Lieschgras als Futterpflanze

Beitrag von Miss Marple » Sa 30. Jul 2011, 12:06

Isa, dass Weidelgras und Lieschgras komplett unterschiedliche Sorten sind ist klar.
Es geht darum, dass es wohl einen Unterschied gibt zwischen Lieschgras und Wiesenlieschgras. Das haben wir bisher nicht unterschieden. (Oben hatte ich das aus wikipedia zitiert.)
Im Gegenteil, wir haben Lieschgras unterschiedslos als gut verträgliche Futterpflanze empfohlen, als gesündere Alternative zu Weidelgras. Besonderes haben wir es darmkranken Tieren empfohlen, gerade beim Heu. Wenn ich mir vorstelle, dass Darmschädigungen durch unsere unterschiedslose Empfehlung womöglich noch schlimmer geworden sind... :?
Löwenzahn hat geschrieben:Klee, Wiesenlieschgras und Weidelgras wachsen auf sogenannten Hochleistungswiesen. Diese Pflanzen weisen einen hohen Anteil an eingelagertem Fructan aus.
Genau das ist es, was ich rausbekommen möchte. Ist das wirklich so? Die Wikipedia - Artikel scheinen mir auch nicht ganz klar. Wenn Wiesen - Lieschgras nicht so eine bedenkenlose Futterpflanze ist, warum wird es dann als Vogel- bzw. Katzengras verkauft?
Isa hat geschrieben:Aber vorsicht: Die Weidel verstecken sich überall. ;)
Das kenne ich auch anders. Weidel benötigen nährstoffreiche Böden und wachsen auf Fettwiesen. Auf Magerwiesen halten sie sich nicht, die sind zu nährstoffarm und die Weidel werden von anspruchsloseren Grasarten und Unkraut verdrängt.


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Re: Wiesen - Lieschgras als Futterpflanze

Beitrag von schweinsnase77 » Sa 30. Jul 2011, 14:23

Also ich verfüttere hier überwiegend Lieschgräser von Fettwiesen, und hatte noch keine Probleme. Wäre auch schwierig....hier gibt es nur Fettwiesen.


Mit freundlichen Grunzern

Annette

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Re: Wiesen - Lieschgras als Futterpflanze

Beitrag von Isa » Sa 30. Jul 2011, 14:58

Miss Marple hat geschrieben:Isa, dass Weidelgras und Lieschgras komplett unterschiedliche Sorten sind ist klar.
Es geht darum, dass es wohl einen Unterschied gibt zwischen Lieschgras und Wiesenlieschgras.
Ach so, dann hab ich das komplett falsch verstanden gehabt. Bin leider heute etwas durch den Wind. :(
Hab jetzt gedacht, dass hier Lieschgras zu den Weidelgräsern gezählt wird.

Der Unterschied zwischen Lieschgras und WIESENlieschgras?
Optisch leider nicht unterscheidbar laut wikipedia, das stimmt.
Lieschgras ist der Oberbegriff und das Wiesenlieschgras ist eine Unterart des Lieschgrases. Gibt ja verschiedene Phleum-Arten. :grübel:


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Re: Wiesen - Lieschgras als Futterpflanze

Beitrag von Miss Marple » Sa 30. Jul 2011, 16:28

schweinsnase77 hat geschrieben:Also ich verfüttere hier überwiegend Lieschgräser von Fettwiesen, und hatte noch keine Probleme. Wäre auch schwierig....hier gibt es nur Fettwiesen.
Weidelgras wird ja normalerweise auch vertragen. Für mich heisst das jetzt aber, dass ich bei Tieren mit problematischer Verdauung nicht mehr pauschal zu Lieschgras raten kann. Also doch wieder nen Zacken komplizierter. :(


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Re: Wiesen - Lieschgras als Futterpflanze

Beitrag von WELLEN » So 31. Jul 2011, 10:55

Ich hab mich jetzt mal durch den Link gelesen ;)

So wie ich das jetzt verstehe kommt es bei dem Fructangehalt beim Gras darauf an, in welchem Wachstumsstadium es sich befindet.
D.h., dass es besser ist Gräser zu sammeln, welche schon blühen als Gräser, die gerade erst geschnitten wurden und noch kurz sind. Weil bei ersteren der Fructangehalt niedrig ist. Besonders gestresste Gräser lagern Fuctan ein (Stress ist z.B. entweder Wassermangel oder Schnitt). Das Fructan wandert bei blühenden Gräsern in die Blüten. Daher wäre es besser von Wiesen zu sammeln, die nicht geschnitten werden.

Der Fructangehalt im Lieschgras ist jetzt aber halb so hoch wie beim Weidelgras. Das ist auf jeden Fall besser. Bei höheren Temperaturen (also im Sommer geht der Fructangehalt fast auf null zurück!). Daher ist es v.a. im Frühjahr und Herbst schlecht diese Gräser zu sammeln. Wie ich das verstehe wäre es aber im Sommer egal?!

Zitat aus dem Text:

Grassorte g Fruktan/kg Trockenmasse bei 5-10° g Fruktan/kg Trockenmasse bei 11-25°
Knaulgras 130 8
Wiesenschwingel 220 0
Deutsches Weidelgras 210 10
Lieschgras 111 2

Die Zahl dahinter ist so wie ich verstanden habe die bei 11-25°C.

Was ich also empfehlen würde ist Wiesen zu finden, die nicht bewirtschaftet werden und vielleicht auch nicht geschnitten werden?!

Empfohlen als gute Gräser für Heu wird im Text der Fuchsschwanz.

Was ich noch weiß was gute Gräser sind, da auf mageren Wiesen zu finden:

z.B
Zittergras
Fieder-Zwenke
Aufrechte Trespe
Quecke
Draht-Schmiele
Land-Reitgras
Pfeifengras
Schaf-Schwingel
Flattergras
Hasen-Segge

ist aber nicht mehr sooo leicht die zu finden.... :(

Ich denke aber mal, dass man eher im Frühling und Herbst aufpassen muss und im Sommer auch Weidelgras und Co verfüttern kann :top:



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Re: Wiesen - Lieschgras als Futterpflanze

Beitrag von Miss Marple » So 31. Jul 2011, 12:01

Danke WELLEN!
Was ich aber weitaus bedenklicher finde als den Fruktangehalt, ist dass Mutterkornpile auch Wiesen - Lieschgras nutzen sollen.
https://pferdezeitung.com/529.09/Gesamttext" onclick="window.open(this.href);return false;

Bisher sind wir immer davon ausgegangen, dass der geringe Fruktangehalt im Wiesen - Lieschgras ein Schutz wäre. Wiesen - Lieschgras ist in diesem Zusammenhang hier bisher nie aufgetaucht.
Deswegen verwundert mich der Wikipedia - Artikel mich so sehr. https://de.wikipedia.org/wiki/Timotheegras" onclick="window.open(this.href);return false;
Bevor es Timothee - Heu von deutschen Wiesen gab, habe viele Halter von Schweinchen mit Verdauungsproblemen für das Kg bis zu 35 Euro gezahlt. https://www.just4bun.de/faq.htm" onclick="window.open(this.href);return false;


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Re: Wiesen - Lieschgras als Futterpflanze

Beitrag von WELLEN » So 31. Jul 2011, 14:57

Vielleicht ist es ja auch nicht das Fruktan was so schädlich ist sondern doch Bakterien / Pilze?

Timotheegras (da muss ich immer an so'n Shampoo denken was ich früher hatte ;) ) wirbt ja auch damit, dass das Gras besonders Eiweißarm ist und Kalziumarm ist; von Fruktun ist da keine Rede.

Mir wäre das aber nicht geheuer so'n Heu aus ner Monokultur zu füttern und dann auch nur eine Sorte Gras? :arg:

Fruktane gibt es ja auch viele, wichtig wäre ja was für'n Fruktan (z.B. Inulin ist auch ein Fruktan und denke ich eher positiv zu sehen).

Bei den Weidelgräsern gibt es ja so ne bestimmte Sorte das auch als Taumelweidelgras bezeichnet wird. Besonders das scheint ja schädlich zu sein.

In dem Artikel geht es auch eher um das gehaltvolle Gras, das den Pferden schadet, da sie davon zu dick werden. Pferde sind gute Futterverwerter und vertragen eher karge Kost besser. Esel sind da ja sogar noch empfindlicher, da die ganz karge Kost brauchen.
Als Tipp stand dort noch, dass man Heu mit Stroh mischen soll.

Auf Meeris übertragen würde ich sagen, dass der 1.Schnitt und strohiges Heu besser sind als 2.Schnitt, der ja nur kurz gewachsen ist.

Aber ich denke man kann nicht alles komplett übertragen, da Meeris und Pferde ja doch schon seeehr unterschiedliche Tiere sind :hot: :lol:



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Re: Wiesen - Lieschgras als Futterpflanze

Beitrag von Murx Pickwick » Do 1. Sep 2011, 12:16

Um hier ein wenig Klarheit reinzubringen ... ich finde leider den Originalartikel auf der Seite nicht, kann daher zum angesprochenen Text selbst nix sagen, vermute aber, daß mal wieder die Arten miteinander verwechselt wurden, denn gerade das Wiesenlieschgras (Phleum pratense) gehört zu den Wirtschaftsgräsern, die
1. nicht mit Weidelgräsern und Weißklee zusammenwachsen, da es ganz andere Ansprüche an den Boden hat
2. durchgängig die niedrigsten Fructanwerte aller Wirtschaftsgräser aufweist

Ausnahmslos alle Gräser leben in Symbiose mit einzelligen Pilzen, welche Alkaloide herstellen - je mehr Zucker ein Gras herstellen kann, desto mehr Pilze kann es beherbergen und desto gefährlicher werden die Gräser.
Wenn Phleum pratense in besonders stressigen Situationen besonders viel Zucker herstellt, dann ist das immer noch weniger Zucker, wie eine Lolium-Wildart am natürlichen Standpunkt mit niedrigstem Zuckergehalt - Phleum pratense kann also nur sehr wenigen Pilzen einen Lebensraum geben, dementsprechend ist der Alkaloidgehalt grundsätzlich weit unterhalb jeglicher gefährlicher Konzentration.

Bei den Lolium-Arten, die von Natur aus schon sehr zuckerreich sind, ist das anders ... der Taumellolch (Lolium temulentum) kann von Natur aus derartig viel Zucker herstellen, insbesondere als Fructan, daß hier ein ganzes Heer an alkaloidherstellenden Pilzen beherbergt werden kann - soviele, daß der Taumellolch von jeher als giftig fürs Weidevieh galt, weil er die Taumelkrankheit auslöste.
Die beiden Wirtschaftsgräser italienisches Raygras (Lolium multiflorum) und deutsches Weidelgras (Lolium perenne) sind noch zuckerreicher gezüchtet worden, wie der Taumellolch je von Natur aus war ... wehe, wenn da die falschen Symbionten sich ins gemachte Bett setzen, diese Gräser können tödlich werden! Auch für Meerschweinchen!
Es ist aus diesem Grunde übrigens nicht ratsam, Rasenmischungen als Ausgangsbasis für Futterwiesen für Meerschwein und Kanin zu nutzen, denn hier sind diese zuckerreichen Weidelgräser bestückt mit den besonders stark alkaloidproduzierenden Symbionten. Für Weidemischungen wird wenigstens drauf geachtet, daß die Gräser mit Symbionten, die kaum Alkaloide produzieren, beimpft werden, damit sie sich nicht die Symbionten von den Trittrasenweidelgräsern holen. Dennoch muß immer mit gerechnet werden, daß irgendwelche Heinis, die vorher über ihren frischgemähten Kurzstoppelgolfrasen gelaufen sind, mit ihren Schuhen die gefährlichen Symbionten auf die Kuhweide tragen, nur weil sie mal ne Abkürzung über die Weide nehmen wollten ... Gräser mit der gefährlichen Symbiontenvariante können sich noch besser behaupten und noch schneller vermehren, wie die Gräser mit den erwünschten harmlosen Symbionten.

Es gibt noch eine Wirtschaftsgrasart, die allerdings züchterisch lange nicht so stark bearbeitet wurde und teilweise inzwischen als Ungras gilt: Festuca pratensis, der Wiesenschwingel ... dieser kommt tatsächlich in enger Gemeinschaft mit Weißklee vor, es waren wohl ursprünglich vor der züchterischen Bearbeitung der Weidelgräser Wiesenschwingel-Weißklee-Gesellschaften. Erst die Umzüchtung der Weidelgräser von Flutrasengräsern zu Wirtschaftsgräsern ermöglichte es den Weidelgräsern, sich in diese Gemeinschaft zu schmuggeln.
Inzwischen ist die Kombination Weidelgräser, Weißklee, Wiesenschwingel die häufigste Wiesengemeinschaft überhaupt.

Es kann sich also in dem Text nur um eine Verwechslung von Festuca pratensis (Wiesenschwingel) mit Phleum pratense (Wiesenlieschgras) handeln ... Phleum pratense wird für Pferdeweiden sogar empfohlen - zu Recht, eben weil es trotzdem es ein Wirtschaftsgras ist, nur niedrige bis mittlere Fructanwerte aufweist.

Besonders fatal ist übrigens diese Vergesellschaftung von Festuca pratensis mit Lolium-Arten, da Festuca pratensis sehr eng mit den Lolium-Arten verwandt ist und gern mit diesen bastardiert - und nicht nur das, die können ihre Symbionten auch noch austauschen!
Und zu allem Überfluß gehört auch der Wiesenschwingel zu den zuckerreichen Gräsern, welche viele Symbionten beherbergen können ... die meisten Weidekrankheiten weltweit dürften auf genau drei Grasarten zurückzuführen sein: Lolium perenne, Lolium multiflorum, Festuca pratensis ...



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Re: Wiesen - Lieschgras als Futterpflanze

Beitrag von lapin » Do 1. Sep 2011, 12:19

Murx Pickwick hat geschrieben:Um hier ein wenig Klarheit reinzubringen ... ich finde leider den Originalartikel auf der Seite nicht, kann daher zum angesprochenen Text selbst nix sagen,...
ist doch verlinkt, im Eingangspost :grübel:

Aber nur für dich:
https://www.tierpla.net/ernahrung-meerschweinchen/futterumstellung-t11528.html" onclick="window.open(this.href);return false;

:lieb:


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Re: Wiesen - Lieschgras als Futterpflanze

Beitrag von Miss Marple » Do 1. Sep 2011, 12:42

Als Quelle nannte Arletta ja das:
Löwenzahn hat geschrieben:Auf https://www.pferde-lexikon.de" onclick="window.open(this.href);return false; gibt es von Tina Gottwald eine Arbeit zum Thema "Einfluss der Haltung und der Fütterung auf die Hufe" zu lesen. Darunter auch "Weidebewirtschaftung" und die Problematik dieser ganzen Hochleistungsgräser inklusive dem Lieschgras. Ist überhaupt mit das Beste, was ich je über Pferde gelesen habe. Und das kann man ja alles 1:1 auf unsere lieben Muiger übertragen.
Aber auch wenn ich den Artikel google, kommt immer nur diese Meldung:
Der Artikel konnte nicht gefunden werden

Entweder haben Sie eine falsche Artikel-Nr. aufgerufen, oder der Artikel wurde zwischenzeitlich aus dem Bestand der veröffentlichten Artikel entfernt.
Aber okay, dann bleibts beim Lieschgras als gutes Futter, auch für kranke Tiere. Mann, was hatt ich Schiss... :schwitz:


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geklaut


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Re: Wiesen - Lieschgras als Futterpflanze

Beitrag von Murx Pickwick » Do 1. Sep 2011, 13:41

Genau den von Arletta verlinkten Artikel meinte ich ... da kam ja erst auf, daß Wiesenlieschgras jetzt auch zu den Bösen gehört ... :D

Der Artikel ist nicht mehr im Internet zu finden ...



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Re: Wiesen - Lieschgras als Futterpflanze

Beitrag von WELLEN » Do 1. Sep 2011, 14:16

Murx Pickwick hat geschrieben:Der Artikel ist nicht mehr im Internet zu finden ...
Wahrscheinlich hat die Dame selber gemerkt, dass was sie da schreibt nicht alles so stimmt :D

Soweit ich mich erinnere war der Text unter Pferdegesundheit zu finden und ist jetzt nicht mehr da!!! :grübel:



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Re: Wiesen - Lieschgras als Futterpflanze

Beitrag von Murx Pickwick » Do 1. Sep 2011, 15:00

Es könnte auch damit zusammenhängen, daß Frau Gottwald demnächst ihr erstes Buch herausbringen wird ... allerdings dreht es sich dabei um Barfuß-Hufe.

Das Buch selbst ist schon frei im Internet erhältlich, sie nutzt offenbar die Internetgemeinde zum Korrekturlesen (was Besseres kann sie gar nicht tun). Was unerwünscht ist, ist jegliche Nutzung von Teilauszügen und Blabla in Foren und Co ... auch die kommerzielle Ausschlachtung ist selbstverständlich nicht erlaubt.
[url=http://www.pro-barhuf.de/]Pro Barhuf[/url] - Menüpunkt Das Buch

Ich hab noch nicht reingeschaut, ob der gesuchte Artikel nicht eventuell ein Kapitel im Buch ist.



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Re: Wiesen - Lieschgras als Futterpflanze

Beitrag von Löwenzahn » Do 1. Sep 2011, 15:10

Tatsächlich... weg!
Finde den Artikel auch nicht mehr im Netz.

Ich halte grosse Stücke auf die Gottwald,
aber mit den Gräsern hat sie offensichtlich bissi Durcheinander gemacht :lieb:

...naja, ich hab mir zwar inzwischen ein super Buch angeschafft über Gräser,
so richtig voll wissenschaftlich,
aber gross erkennen auf der Wiese tu ich trotzdem kaum was :schäm:


Liebe Grüsse, Arletta

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