Hemmung beim Beißen

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Hemmung beim Beißen

Beitrag von chien » Fr 23. Jan 2009, 13:03

Hallo!

ich habe letztens mal gelesen, dass bei Hunden das Beißen quasi abgewöhnt werden kann, wenn man sie in einem bestimmten Welpenalter darauf trainiert.
Erstens stelle ich mir die Frage, wie soll so ein Training aussehen und zweitens in welchem Alter wäre diese Training sinnvoll (ich halte es für nicht sinnvoll).

Was haltet ihr überhaupt von dieser Sache ?

Gruss
CL



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Re: Hemmung beim Beißen

Beitrag von Mugen » Fr 23. Jan 2009, 13:18

Wir reden hier von der normalen Beißhemmung oder? Ich find die schon sinnvoll, denn mein Hund soll mich nicht beim Spielen beißen ;)
Wie es funktioniert.. Naja, man unterbricht das Spiel, wenn der Welpling beim Spielen zu grob wird. Es ist ja ein Problem, dass ich kein Fell über meiner zarten Haut habe und ein Hund mich schneller verletzen kann als einen Artgenossen. Deswegen finde ich es schon sinnvoll dass Hunde wissen, dass Menschen nicht gebissen werden sollen, auch nicht im Spiel. Untereinander ist es wieder was anderes. Also wenn ich mir da meine beiden anschaue, wie die Spielen... Ich glaube wenn die so mit mir spielen würden, wären meine Arme komplett offen :D

EDIT: Mugen hat die absolute Beißhemmung Menschen gegenüber. Dem kann man im Spiel die Hand ins MAul stecken und er spuckt sie wieder aus :mrgreen:


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Re: Hemmung beim Beißen

Beitrag von Die Wilde7 » Fr 23. Jan 2009, 13:24

Mir stellt sich da die Frage, wieso sollte man das machen?

Das ist doch schon wieder so eine Sache mit der vermenschlichung, ein Hund sollte die Beißhemmung nicht verlieren, natürlich sollte aber auch kein Hund aggressiv erzogen werden!

Wie man das trainiert? Bin ich überfragt, dies Thema hat sich für mich noch nicht gestellt!
Aber ich denke mal das man ähnlich arbeitet wie wenn man dem Hund das kontrollierte Beissen (Schutzdienst) beibringt, so kann man ihm vielleicht auch das nicht-beissen beibringen :hm:

Grundsätzlich bin ich davor, das die normalen Instinkte der Hunde nicht durch Menschenhand verpfutscht werden sollten.



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Re: Hemmung beim Beißen

Beitrag von Mugen » Fr 23. Jan 2009, 13:29

Wilde: Unsere Nachbarn hatten nen Labbi, der vor Freunde immer in die Hand gebissen hat. Das war ganz schön unangenehm und schmerzhaft. Also das wäre für mich ein Grund einem Hund ne Beißhemmung anzutrainieren. Und das hat auch nichts mit vermenschlichung zu tun. Na gut, vielleicht doch, aber der Hund lebt bei Menschen und ich bin kein Hund. Ich kann mich genausowenig verhundlichen, wie ich einen Hund vermenschlichen kann. Ich möchte eben nicht angeknibbelt werden und deswegen hat mein Hund das auch nicht zu machen.


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Re: Hemmung beim Beißen

Beitrag von Die Wilde7 » Fr 23. Jan 2009, 13:34

Mugen da haste ja recht, ich glaub ich hab da was Missverstanden, ich dachte jetzt einem Hund das Beissen komplett abzutrainieren... in deinem Fall ist das ja was ganz was anderes... ;)
Natürlich muss man wenn ein Hund dauernd in den Händen des Menschen rumknabbert da was dagegen tun :D

würd ich mir auch nicht gefallen lassen, wie gesagt ich bin nun von ausgegangen, das Beissen eventuell ganz abzutrainieren :grübel:



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Re: Hemmung beim Beißen

Beitrag von Mugen » Fr 23. Jan 2009, 13:41

wie gesagt ich bin nun von ausgegangen, das Beissen eventuell ganz abzutrainieren :grübel:
mhm, also wenn das das Topic ist, bin ich deiner Meinung :D
Frag mich nur wie das nun gehen soll o_O


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Re: Hemmung beim Beißen

Beitrag von Die Wilde7 » Fr 23. Jan 2009, 13:46

Frag mich nur wie das nun gehen soll o_O
*lol* das fragte ich mich doch auch... :hm: ich glaub das das dann doch anders gemeint war :schäm:



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Re: Hemmung beim Beißen

Beitrag von chien » Fr 23. Jan 2009, 14:31

man spricht zwar von eine Beisshemmung, aber ich sehe nicht wirklich was das sein soll?
Ein Hund kann sehr wohl von anfang an unterscheiden wie er was mit welcher Stärke beißt, dafür ist die erste Prägephase im Zusammenhang mit dem Spieltrieb untereinander ja da.
Gut, es mag sein, dass der Welpe Hundefell und Menschen Haut noch nicht so ganz einschätzen kann und sich da vertut, aber wer mit seinem Hund regelmässig spielt und ihn auch mal zupacken lässt, gefolgt von einem energischen AUS oder NEIN, wird sehen, dass der Hund das schon einschätzen kann. Also verstehe ich das mit der anzutrainierenden "Beißhemmung" auch nicht ;)

Gruss



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Re: Hemmung beim Beißen

Beitrag von Mugen » Fr 23. Jan 2009, 22:39

Normal haben Hunde diese Beißhemmung eben nicht. Das ist ja der Punkt. Untereinander beißen sich Hunde ja auch beim Spielen oder zwicken sich beim verfolgespiel. Ich glaube mit dem erziehen ist schlicht und ergreifend das gemeint, was du schriebst chien.... Nämlich dass man Hundi bescheid sagt, wenns zu dolle wird. Logisch dass er sich das irgendwann merkt ;)


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Re: Hemmung beim Beißen

Beitrag von Nightmoon » Fr 23. Jan 2009, 22:58

Tessa hat ebenfalls eine Beißhemmung, was nicht heißt, dass sie überhaupt nicht zubeißen würde. Sie hat bei mir nur gelernt, dass Beißen nicht immer erwünscht ist.
Ganz zum Anfang, hat sie es ein paar Mal versucht, worauf ich ziemlich schroff reagiert hab.
Ich durfte ihr das Futter nicht wegnehmen, mein Sohnemann durfte sie Abends nicht streicheln, das mochte sie nicht und sie war überschwenglich und etwas aggressiv, als ich sie das 2 Mal nach dem Urlaub aus einer Pension holte.
Jedes Mal hab ich Nein gesagt und sie dann nicht beachtet. Sie macht es seid dem nicht mehr. (Okay, in eine Pension hab ich sie auch nie wieder gegeben, das war mir eine Lehre... :jordi: )
Sie darf knurren und mir zeigen, wenn sie etwas nicht mag, aber zubeißen oder schnappen, nein! Das lasse ich nicht zu, ich unterbinde es sozusagen schon im Keim. Wenn Hund erst einmal weiß, dass er/sie damit in bestimmten Situationen (damit meine ich jetzt Zuschnappen oder Beißereien bei uns Menschen ) durchkommen, dann testen sie immer mehr ihre Grenzen aus. Wenn man dann nicht aufpasst, hat man sich rel. schnell einen ziemlich launischen, in extremen Fällen "unberechenbaren" Hund erzogen.
Unberechenbar deswegen in Anführungsstrichen, weil sie ja nicht wirklich unberechenbar sind, wenn man die Körpersprache der Hunde beachtet.
Ein Hund warnt immer vor, bevor er zubeißt und wenn es nur die Körperhaltung oder der Blick oder ein leises Knurren ist.
Wenn ich einen Hund habe, dann darf er nicht zubeißen, es sei denn, er selber oder einer aus unserer Familie ist in Gefahr und er/sie kann damit helfend eingreifen.
Da sie schon öfter angegriffen wurde, weiß sie auch, dass sie sich in solchen Situationen auch mit ihren Zähnen wehren darf, denn dabei hab ich sie nie angeschimpft. Ich schimpfe nur mit ihr, wenn sie einen Streit anzetteln will.
Eine Beißhemmung einem Hund beizubringen ist nicht zwangsläufig als "Nicht Artgerecht" zu betrachten. Es kommt, wie immer darauf an, wie ich es meinem Hund beibringe und welchen Sinn ich damit verfolge. Ganz und gar verbieten, das wäre sinnlos, aber für bestimmte Situationen erlauben ist okay, solange es sich nicht gegen Menschen richtet oder die eigene Familie. Hunde betrachten uns Menschen, ihre Familie, als ihr Rudel. Wenn ich also in meinem Rudel keine Beißerei haben will und es ihm als solches auch beibringe, dann akzeptiert Hund das auch so.

Würde ein Hund in der Natur eine (für Hunde) sinnlose Beißerei anfangen, dann würde er ganz ganz schnell das gesammte Rudel auf sich haben, also ist es nicht wirklich "Nicht artgerecht" zu betrachten.
Ich hoffe ich hab das jetzt verständlich rübergebracht. :grübel:
;)


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Meine süße kleine Tessamaus, ich hab dir immer versprochen, dich nicht leiden zu lassen, ich hoffe Du verzeihst mir.[/align]

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Re: Hemmung beim Beißen

Beitrag von Hanifah » Sa 24. Jan 2009, 12:33

Einem Hund das Beissen gänzlich abzugewöhnen halte ich für fast unmöglich - zumindest wenn man einen psychisch gesunden Hund haben will.
Doch Hunde besitzen von Natur aus schon eine recht gute Beisshemmung!
So beissen Hunde nicht sofort zu wenn sie in eine Keilerei geraten sondern machen eher ganz viel Theater, das sieht dann schlimm aus aber passieren tut da eher selten etwas.
Die Hemmschwelle zum Beissen sitzt bei jedem Hund wo anders, als wir , z.B. meine Hündin bekommen haben hatte sie eine sehr niedrige Beissschwelle, leider haben die Vorbesitzer mit ihr sehr viele "Spiele" gemacht in denen sie zubeissen "sollte", leider führt eine niedrige Hemmschwelle im "Spiel" auch zu einer niedrigeren Hemmschwelle wenn es dann doch mal ernst wird.
Wir haben Monate gebraucht ihr das abzugewöhnen und ihr wieder ein "Taktgefühl" zu vermitteln...



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Re: Hemmung beim Beißen

Beitrag von L-to-the-aui » Sa 21. Feb 2009, 14:58

Mmh ... also wenn ich "Beissen" sage dann mein ich richtiges Beißen... (kein Schnappen oder so)
Ich lasse meinen Hund mit Artgenossen da ganz frei agieren Duke würde nie einfach zubeißen ... das würde er höchstens tun wenn es um Leben und Tod ginge und der andere Hund sich durch unterwerfen nicht beschwichtigen liesse... Schnappen würde er vllt aber nie ein ernster Biss... und genauso halte ich es auch mit Menschen!
Ich bin strickt der Meinung Tiere müssen sich nicht alles gefallen lassen! Duke hat eine sehr hohe Toleranzschwelle was fremde angeht. Er ist sehr gut sozialiesiert und spricht beinah akzentfrei Hündisch ;)! Seine Körpersprache und Mimik ist sehr eindeutig und er ist dabei auch sehr geduldig Doch sollte er mal einen fremden Menschen anknurren sollte dieser dies auch ernstnehmen. Und das finde ich halt sehr wichtig ... nur weil der Hund ein Hund ist, ist das nicht die Eintrittskarte für jeden Dorfdeppen mit meinen Hund machen zu wollen was er will er ist ein eigenständiges individum und darf dies auch gern äussern. Alles was über die normale Beisshemmung drüber geht find ich also Matschbanana und vermenschlicht. Denn wenns nur ums spielen geht kann der Hund das sehr wohl sehr gut ausseinanderhalten mit wem man wie spielt... das lernt er ja nebenher quasie.
lg Laui
Ps: ich hoff ich hab den Thread nu richtig interpretirt xD


"Der Hund braucht sein Hundeleben. Er will zwar keine Flöhe haben, aber die Möglichkeit, sie zu bekommen."
(Robert Lembke)

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Re: Hemmung beim Beißen

Beitrag von Eve » Mi 9. Mär 2011, 12:29

jeder hund hat beißhemmungen auch ein *aggresiver* der öfters schon menschen oder hunde angefallen hat

ich arbeite ja zu 98% mit solchen problemhunden und die meisten menschen haben ja verständlicherweise angst vor solchen hunden.

es gibt da eine ganz einfache methode nicht gebissen zu werden man geht einfach auf den hund zu und bleibt nicht stehen im notfall kann man sogar rennen den dann bekommt der hund angst und weicht aus und ist dann in erster hinsicht total verwirrt und fängt das bellen an also zu 99% klappt das bei allen hunden hat man jedoch einen dabei der wirklich keine beißhemmung hat (was mir einmal passiert ist) ja dann hat man wohl pech gehabt wenn man nicht demendsprechend geschützt ist vor bissen.



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Re: Hemmung beim Beißen

Beitrag von Nightmoon » Mi 8. Jun 2011, 09:22

Eve hat geschrieben:es gibt da eine ganz einfache methode nicht gebissen zu werden man geht einfach auf den hund zu und bleibt nicht stehen im notfall kann man sogar rennen den dann bekommt der hund angst und weicht aus und ist dann in erster hinsicht total verwirrt und fängt das bellen an also zu 99% klappt das bei allen hunden hat man jedoch einen dabei der wirklich keine beißhemmung hat (was mir einmal passiert ist) ja dann hat man wohl pech gehabt wenn man nicht demendsprechend geschützt ist vor bissen.
Stimmt, das hab ich auch schon erlebt. Irgendwann ging mir das richtig aufn Geist, dass Tessa stets und ständig von den sogenannten "Schönwetterhunden angegriffen wurde und ich ging irgendwann dazwischen. Es war eine große Schwarz-Weiße - Schäferhund-Mix-Hündin. Ich stellte mich genau zwischen die Hündin und zeigte Tessa per Handzeichen, dass sie hinter mir zu stehen hat, was sie auch sehr gerne in Anspruch nahm. ;)
Gerade, als die andere Hündin sich auf Tessa stürzen wollte, ging ich ihr wieder dazwischen und brüllte sie an. Man sah ihr das Irritiertsein richtig an. Sie guckte abwechselnd Tessa an und dann wieder irgendwie fragend mich an. Ich blieb fest entschlossen stehen starrte der Hündin in die Augen, um ihre nächste Reaktion besser einschätzen zu können und machte jede ihrer Bewegungen "ausgleichend" mit, dass sie merkte, dass an mir kein Vorbeikommen war. Das wirkte tatsächlich Wunder. Nachdem ich da so "gefühlte 5 min stand, hatte es auch endlich ihr Herrchen geschafft, endlich vor Ort zu sein.
Seit dem Erlebnis machte ich es immer so und die Verletzungen blieben seit dem komplett aus.
Ehrlich, ich hatte keinen Bock mehr, jedes Mal hatte ich den zerfledderten Hund und die hohen TA-Rechnungen, weil der Verursacher nicht mehr auffindbar war (sich aus dem Staub gemacht hat). :sauer:
Ich konnte ja nun schlecht mit einem verletzten auf dem Arm dem Übeltäter hinterherrennen, nur um zu sehen, wo der wohnt, um ihn dann anzuzeigen. :arg:
Früher wurde Tessa sehr oft angegriffen und verletzt, seit meinem Dazwischengehen konnte ich es immer irgendwie verhindern.
....und ich schwöre Brief und Siegel, dass Tessa das vielleicht 3 bis 4-mal wirklich selber proviziert hat, aber da konnte ich immer bei Zeiten reagieren und das entschärfen.


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