Wiesenfütterung und Narkose

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Wiesenfütterung und Narkose

Beitrag von schweinsnase77 » Do 5. Mai 2011, 20:47

Gibt es mögliche Wechselwirkungen zwischen Narkosemitteln und Wiesenkräutern.

Ich habe die letzte Woche von 2 Tieren erfahren bei denen die Narkose nicht gegriffen hat (eines kämpft noch mt der Narkose :bet: ). Beide Tiere bekamen Wiese/Kräuter. Ist es möglich das bestimmte Alkaloide oder andere Pflanzenstoffe die Narkose behindern? Mein Tierdoc meint ja. Was wiederum auch ne Erklärung wäre warum auch Kaninchen früher vor der OP nüchtern sein sollten. Vll. war das gar nicht wegen den Erbrechen, sondern noch aus "alten Zeiten" übernommen als nur Wiese gefüttert wurde? :grübel:
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Re: Wiesenfütterung und Narkose

Beitrag von Kaktus » Do 5. Mai 2011, 20:57

Hm ich weiss nicht. Meine Chins bekommen ja Kräuter a lib und haben sie auch vor der Narkose bekommen. es gab hier nun 10 Mal Narkose (Kastra) und alles hat geklappt :hm:

Allerdings weiss ich, dass pflanzliche Medizin mit chemischer wechselwirken kann, also müsste das theoretisch auch möglich sein, dass Narkose+Kräuter wechselwirken...
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Re: Wiesenfütterung und Narkose

Beitrag von Emmy » Do 5. Mai 2011, 21:23

Das würde mich auch mal interessieren. Ida hat die letzte Narkose nämlich gar nicht gut verkraftet und sie bekommen ja auch Wiese soviel wie geht :grübel:
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Re: Wiesenfütterung und Narkose

Beitrag von schweinsnase77 » Do 5. Mai 2011, 21:46

@Emmy: Wie hat sich das denn geäußert? Bei den beiden mir bekannten Fällen, war es so, dass das Narkosemittel nicht anschlug. Was dann heute dazu geführt hat, dass der Tierarzt beinahe zu viel nachgespritzt hätte.
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Re: Wiesenfütterung und Narkose

Beitrag von Emmy » Do 5. Mai 2011, 21:50

schweinsnase77 hat geschrieben:@Emmy: Wie hat sich das denn geäußert? Bei den beiden mir bekannten Fällen, war es so, dass das Narkosemittel nicht anschlug. Was dann heute dazu geführt hat, dass der Tierarzt beinahe zu viel nachgespritzt hätte.
Das lief alles ganz normal, aber sie kam danach nicht richtig wieder auf die Beine. Sie war eine Woche total angeschlagen. Eine Woche noch matschig und jetzt erst wieder munter.
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Re: Wiesenfütterung und Narkose

Beitrag von Kaktus » Do 5. Mai 2011, 22:31

Das war bei all meinen Jungs auch so.
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Re: Wiesenfütterung und Narkose

Beitrag von saloiv » Do 5. Mai 2011, 22:52

Ich hatte bisher noch keine besonderen Narkoseprobleme bei meinen ad lib.-Tieren. :hm:
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Re: Wiesenfütterung und Narkose

Beitrag von schweinsnase77 » Fr 6. Mai 2011, 06:13

Ich denke nicht das das nen ad lib Phänomen ist, sondern wenn überhaupt ne Wechselwirkung zwischen ein oder mehreren Pflanzen und dem Mittel.

Vll. hat Alex oder Isa dazu ja ne Meinung. :lieb:
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Re: Wiesenfütterung und Narkose

Beitrag von saloiv » Fr 6. Mai 2011, 08:58

Ich habe Alex Antwort hier hin abgetrennt, weil es ein eigenes Thema wert ist! ;)
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Re: Wiesenfütterung und Narkose

Beitrag von Isa » Fr 6. Mai 2011, 10:08

schweinsnase77 hat geschrieben:Ich denke nicht das das nen ad lib Phänomen ist, sondern wenn überhaupt ne Wechselwirkung zwischen ein oder mehreren Pflanzen und dem Mittel.

Vll. hat Alex oder Isa dazu ja ne Meinung. :lieb:
Ich hab jetzt im anderen, von saloiv abgetrennten Thread geschrieben. ;)

Leider (oder besser Gott sei Dank!!) hab ich noch keine Erfahrung mit Narkosen und der ad libitum Fütterung.
Ich füttere seit etwas über einem Jahr ad lib. Und seither musste ich noch kein Schwein in Narkose legen lassen.

Medikamente gab es allerdings so einige bei verschiedenen Schweinchen.
Vor allem AB p.o. (orale Gabe).
Ich weiß nun nicht ob es an der Art des ABs ansich liegt oder an der ad libitum Fütterung.
AB wurde hier oral im Laufe des letzten Jahres nicht sehr gut vertragen. Es gab immer Bauchkrämpfe und/oder Durchfall.
Das gabs hier zu rationierter Ernährung nicht!
Liegt es nun an den Wechselwirkungen mit den Pflanzlichen Inhaltsstoffen oder daran dass ich zu rationierten Fütterungszeiten zufälligerweise nur Erfahrungen mit dem AB Marbocyl habe. Das wurde nämlich oral immer super vertragen!
Baytril hingegen nicht. Cleorobe auch nicht. Wobei Cleorobe auch ein ganz ganz anderes Kaliber ist und m.E. nicht in einem Atemzug mit Baytril oder Marbocyl genannt werden darf!

Aber nun unabhängig von der Fütterungsart: AB würde ich nur noch s.c. verabreichen! Zu viele negative Erfahrungen hab ich nun mit p.o. machen müssen.
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Re: Wiesenfütterung und Narkose

Beitrag von schweinsnase77 » Fr 6. Mai 2011, 10:26

*kicher* Ich meinte das eigentlich eher in Bezug darauf, ob du schon was aus deinem THP_Studium gehört hast, zwecks Pflanzen und Wechselwirkungen. :lieb:
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Re: Wiesenfütterung und Narkose

Beitrag von Isa » Fr 6. Mai 2011, 10:28

schweinsnase77 hat geschrieben:*kicher* Ich meinte das eigentlich eher in Bezug darauf, ob du schon was aus deinem THP_Studium gehört hast, zwecks Pflanzen und Wechselwirkungen. :lieb:
Ah sooo. :jaja:
Nein, NOCH nicht. Phytotherapie / Pflanzenkunde hab ich erst im Juni.
Da werd ich den "Pflanzendozenten" direkt drauf anhauen! ;)
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Re: Wiesenfütterung und Narkose

Beitrag von Kaktus » Fr 6. Mai 2011, 11:23

Ich muss sagen, dass seitdem ich naturnah ernähre, meine Chins ihre ABs extrem gut vertragen haben (oral), dass sich sogar die TÄ gewundert haben :)
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