Erfahrungen mit Engystol

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Es gibt Meerschweinchenhalter, erfahrene Meerschweinchenhalter und sehr erfahrene Meerschweinchenhalter.
Nicht jeder kennt sich mit diversen Krankheiten aus.
Selbst als sehr erfahrener Meerschweinchenhalter kann man nicht alles kennen und wissen.

Alles, was hier im Forum speziell zu Krankheiten, Diagnosen, Medikamenten und deren Dosierungen zu finden ist, sind persönliche Erfahrungen, Tipps und Ratschläge.

Diese Tipps und Ratschläge ersetzen keinen Tierarztbesuch.

Es gibt sehr viele ernst zu nehmende Krankheiten, die man durch Eigenbehandlung/Eigentherapie noch verschlimmern kann.

Es ist daher wichtig, jede Medikamentenabgabe und Therapie unbedingt mit dem Arzt zu besprechen und gemeinsam nach der besten Lösung, für das jeweilige Tier zu suchen.

Also zieht bitte immer einen Tierarzt zu Rate. Selbstverständlich könnt Ihr die hier gegebenen Tipps und Ratschläge mit Eurem Tierarzt besprechen.
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Erfahrungen mit Engystol

Beitrag von Löwenzahn » So 27. Jun 2010, 09:47

Guten Morgen Forum!

Obschon meine Leah wieder etwas fitter ist; ich habe das Gefühl, sie braucht einen "Kick". Ich habe hier Engystol-Ampullen und was ich über die Wirkungsweise lese, passt das doch grossenteils auf Leah`s Beschwerdebild.

Engystol vereint zwei wichtige homöopathische Inhaltsstoffe: Schwefel (Sulfur) und die weiße Schwalbenwurz.

Sulfur / Schwefel:
gehört zu den am besten geprüfte Homöopathika überhaupt und ist sehr vielfältig einsetzbar. Er beeinfußt unter anderem die Blutzirkulation, die Schleimhäute und die Verdauungsorgane und hilft bei der Entgiftung des Körpers.
- akuten und chronischen Entzündungen der Atemorgane sowie Harn- und Geschlechtsorgane
- Schwächezustand
- Herz- und Kreislaufbeschwerden
- Blutdruckstörungen
- Verstimmungszustände


Die weiße Schwalbenwurz:
bei:
- Virusinfektionen

Habt Ihr Euren Tieren schon Engystol verabreicht? Wie sind Eure Erfahrungen? Und wie dosiert man für ein Meerschweinchen? 0.5ml pro Tag oder ist das zu wenig?
Liebe Grüsse, Arletta

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Re: Erfahrungen mit Engystol

Beitrag von lapin » So 27. Jun 2010, 09:56

Ich hab mal nen bissl gesucht bei uns, dass scheinen hier jede Menge Meerschweinchen Besitzer für ihre Kleinen zu nehmen:

https://www.tierpla.net/post72948.html#p72948" onclick="window.open(this.href);return false;
https://www.tierpla.net/post63418.html#p63418" onclick="window.open(this.href);return false;
https://www.tierpla.net/post52459.html#p52459" onclick="window.open(this.href);return false;
Lg lapin"Das Leben ist 10% was dir passiert und 90%, wie du darauf reagierst."

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Re: Erfahrungen mit Engystol

Beitrag von Löwenzahn » So 27. Jun 2010, 10:29

Herzlichen Dank, Lapin!

Die TÄ hat mir ein Stärkungsmittel mitgegeben, allerdings schmeckt das wohl so ekelhaft, dass Leah es nicht nimmt und ich zwinge sie auch nicht. Stress ist das Letzte, was sie jetzt in ihrer Genesungsphase braucht.

Engystol hingegen schlabbert sie genüsslich von der Spritze ohne Nadel, sie will sogar die ganze Spritze fressen :love: auch habe ich bei ihr mit den Komplexmitteln von Heel schon andere Erfolge verbuchen dürfen... aber trotzdem wäre ich um Erfahrungsberichte sehr dankbar :D

-- Sonntag 27. Juni 2010, 12:41 --

Die Dosierung wäre 0.5 ml pro Tag. Solange, bis sich der Zustand bessert.
Mindestens 5 Tage, längstens drei Wochen.
Danach eine Pause von 5 Tagen und dann nochmals eine Kur :lieb:
Liebe Grüsse, Arletta

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Re: Erfahrungen mit Engystol

Beitrag von Isa » So 27. Jun 2010, 13:25

Löwenzahn hat geschrieben: Die Dosierung wäre 0.5 ml pro Tag. Solange, bis sich der Zustand bessert.
Mindestens 5 Tage, längstens drei Wochen.
Danach eine Pause von 5 Tagen und dann nochmals eine Kur :lieb:
Also könnte man nach einer höchstens 3-wöchigen Kur und anschließenden 5 Tagen Pause nochmals eine 3-wöchige Kur anhängen?
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Re: Erfahrungen mit Engystol

Beitrag von Löwenzahn » So 27. Jun 2010, 15:51

Hallo Isa!

Jawohl, das könnte man! Auch bei Langzeitgaben sind keine negativen Auswirkungen zu erwarten. Die Sache ist mehr die, dass nach drei Wochen wirklich ein Erfolg zu verzeichnen sein sollte, ansonsten es doch das falsche Mittel ist.

Oder das Mittel greift bereits nach 2 Tagen... so wie offensichtlich bei Leah... ich will hier nichts verschreien und meine Euphorie in Grenzen halten... aber Leah erscheint mir grad wie ausgewechselt, trotz der 30 Celsius die heute herrschen, sie frisst wie schon lange nicht mehr... und überhaupt, DAS ist wieder meine Leah. Zufall oder Engystol? Ist mir eigentlich egal... :freu:
Liebe Grüsse, Arletta

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Re: Erfahrungen mit Engystol

Beitrag von Isa » So 27. Jun 2010, 18:36

Danke für die Info, Arletta! :top:

Wow, das mit Leah hört sich doch super an!! :freu: :freu: :freu:
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Re: Erfahrungen mit Engystol

Beitrag von Isa » Mo 28. Jun 2010, 20:15

Du Arletta, gibst du das Engystol auf einmal oder auf 2x am Tag verteilt? :lieb:
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Re: Erfahrungen mit Engystol

Beitrag von Löwenzahn » Mo 28. Jun 2010, 20:18

Du Isa :lieb: ich geb es zweimal am Tag, je 0.5 ml... was hat denn die TÄ gemeint dazu???? :lieb:
Liebe Grüsse, Arletta

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Re: Erfahrungen mit Engystol

Beitrag von Isa » Mo 28. Jun 2010, 20:32

Löwenzahn hat geschrieben:Du Isa :lieb: ich geb es zweimal am Tag, je 0.5 ml... was hat denn die TÄ gemeint dazu???? :lieb:
:top: Alles klar, danke!

Meine TÄ findet das Engystol super!
Habs im Schlümpfchenthread geschrieben. ;)
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Re: Erfahrungen mit Engystol

Beitrag von Löwenzahn » Mo 28. Jun 2010, 20:38

Schuldigung ja, hab`s grad gelesen :schäm: ist zu heiss :schäm: oder ich brauch ne stärkere Sehhilfe :schäm:

Leah hat sich wieder komplett gefangen, nun hoffe ich, dass das Engystol auch appetitanregend wirkt, denn bissi mehr auf die Rippen braucht die Süsse schon noch, erst dann bin ich vollkommen zufrieden :D
Liebe Grüsse, Arletta

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Re: Erfahrungen mit Engystol

Beitrag von Löwenzahn » Do 1. Jul 2010, 19:09

An Tag 6 mit Engystol darf ich berichten, dass Leah äusserst munter ist,
äusserst guten Appetit hat und sichtbar an Gewicht zugelegt hat!
Und dies obschon wir hier eine unglaubliche Hitzewelle haben.

Engystol war hier - offensichtlich - das richtige Mittel in einer grossen Krise.

:freu: :freu: :freu: :freu:
Liebe Grüsse, Arletta

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Re: Erfahrungen mit Engystol

Beitrag von Miss Marple » Fr 2. Jul 2010, 10:32

Freut mich, dass es so gut wirkt. :top:
Der Vollständigkeit halber verlinke ich hier noch:
Murx Pickwick hat geschrieben:Egal, welches moderne Mittelchen, sie haben alle nur symptomunterdrückende Wirkungen (auch Engystol, allerdings ist die Wirkung nur winzig und daher auch der Schaden nicht sehr groß), sie heilen jedoch nicht! Und das ist der Grund, weshalb sie überhaupt nur so schnell wirken können - Heilung braucht Zeit, wenn man die nicht hat, brauchts ne Roßkur zur kurzweiligen Unterdrückung der Heilung ... allerdings immer auf Kosten des Körpers!
https://www.tierpla.net/privates/ich-brauch-mal-bitte-eure-hilfe-t6781.html" onclick="window.open(this.href);return false;

Ich erinnere mich, in den 70ern gab es Schwefelpuder gegen Pickel. Die Bakterien, die ihren notwendigen Job verrichten, werden abgetötet. Das hieße, im Schweinchenorganismus kann Engystol u. U. auch den Verdauungstrakt durcheinanderwirbeln.
Von daher würde ich auch Engystol nicht langfristig nutzen.

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Re: Erfahrungen mit Engystol

Beitrag von Löwenzahn » Fr 2. Jul 2010, 10:52

Miss Marple hat geschrieben:Von daher würde ich auch Engystol nicht langfristig nutzen.
Nö Marpelchen, das hatte ich eigentlich auch nie vor :lieb:
Durcheinandergewirbelt hat es zum Glück nix verdauungstrakttechnisch.

Kann gut sein, dass Leah auch ohne Engystol aus der Krise gefunden hätte.
Aber ich bin noch nicht soweit, dass ich darauf vertraue.
Ihr Zustand war mir zu bedenklich.
Liebe Grüsse, Arletta

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Re: Erfahrungen mit Engystol

Beitrag von Doro » Fr 2. Jul 2010, 11:02

Arletta, ich hoffe du bist mir nicht böse wenn ich eine Frage stelle die sich zwar jetzt direkt auf das Engystol bezieht, weil mich das zum Nachdenken gebracht hat, aber doch eher allgemein ist.

Wenn man Ad libitum füttert bekommen die Tiere doch automatisch Heilstoffe aus der Natur mitgeliefert die sie, bei Bedarf, verwerten. Wie sieht es da eigentlich mit der Homöopathie aus? Ist das wieder ganz was anderes oder fügen wir unseren Tieren im Krankheitsfall etwas doppelt zu, etwas verstärkt zu, kann sich die Wirkung der Ad libitum gefütterten Sachen nicht bei Gabe von homöopathischen Mitteln aufheben bzw. kontraproduktiv wirken? Ist jetzt alles vielleicht ein wenig wirr geschrieben, ich weiß gerade nicht wie ich es besser ausdrücken könnte, ich hoffe aber ihr versteht was ich meine.

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Re: Erfahrungen mit Engystol

Beitrag von Löwenzahn » Fr 2. Jul 2010, 11:09

Eine interessante Frage Doro!

Wie kann ich sicher sein, dass bei meiner Ad Libitum - Fütterung wirklich ALLE benötigten Heilstoffe irgendwo drin sind? Obschon ich das Gefühl habe, mehr ginge gar nicht... vielleicht fehlt doch gerade EINE Komponente, nämlich gerade DIE Komponente die das geschwächte Tier gebraucht hätte.

Und dann kommt bei mir noch dieser klitzekleine Zweifel, ob die Muiger *hüstel* auch wirklich dermassen bedarfsgerecht zu selektieren imstande sind.

Da hab ich mir gesagt, in einem homöopathischen Komplexmittel wie es das Engystol ist, ist alles drin, was die Süsse jetzt braucht. Also rein damit. Bauchgefühl. Nichts anderes.
Liebe Grüsse, Arletta

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Re: Erfahrungen mit Engystol

Beitrag von Miss Marple » Fr 2. Jul 2010, 11:18

Hmmm... Ad libitum ist ja kein Allheilmittel. Tiere in der freien Natur können sich bis zu einem bestimmten Grad selber kurieren. Die Selektionsfähigkeiten sind enorm. Trotzdem gibts unheilbare Krankheiten und Tod. Man darf ja auch nicht vergessen, wie krass Mensch in die Natur eingreift. Immer weniger Arten, immer mehr Gifte usw. Die ursprünglichen natürlichen Bedingungen sind kaum noch vorhanden.
Ad libitum verbessert die Lebensqualität und die Gesundheit. Bei bestimmten Sachen werden wir aber nachhelfen müssen. Meine Knutschkugel hatte gerade Haarlinge, trotz ad libitum und Knofi. (Heute bekommt er noch nen Rosettenkurzhaarschnitt :hot: ).
Meine Mumtadz mit ihren Hormonschwankungen geht öfter an Gingko. Mein Verdacht ist, dass die durchblutungsfördernde Wirkung auf Hirnanhangdrüse und Nebennieren auswirkt, wo der Hormonhaushalt gesteuert wird.
Ich denke, je mehr Erfahrungen wir mit dieser Fütterungsart zusammentragen, desto klarer wird auch werden, wo Mensch eingreifen muss und wo man Tier einfach machen lassen kann.

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Re: Erfahrungen mit Engystol

Beitrag von Doro » Fr 2. Jul 2010, 11:20

Mir geht es jetzt noch nicht mal so um das Engystol alleine, das war nur der Punkt der mich nachdenken ließ. Eigentlich ist doch ein Kraut immer für mehreres an Krankheiten und Beschwerden gut, also zumindest wenn ich mir die Kräuter und deren Anwendungsgebiete mal so anschaue. So gut kenn ich mich in der Homöopathie nicht aus, da bin ich ganz ehrlich. Nur macht es überhaupt noch Sinn, jetzt mal als Beispiel, ein Eichenblatt gegen xy zu füttern und xy noch in konzentrierter Dosis, also über Globulis etc., zusätzlich zuzuführen? Arbeitet man da nicht eigentlich gegen den Instinkt der Tiere oder kann man eigentlich gar nicht alles füttern was ein Schwein benötigt?

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Re: Erfahrungen mit Engystol

Beitrag von Löwenzahn » Fr 2. Jul 2010, 11:24

Ist jetzt zwar OT, aber Marpelchen, was hast Du gegen die Haarlinge unternommen?
Ich habe da in gewissen (...) Foren schon gelesen von Nervengiften die in Form
von Spot-on's auf die Muiger gegeben wurden und äääh ja, ich habe dazu doch
einige Fragen bezüglich der Notwendigkeit.

Auf die Sache Ad Libitum/Homoöpathie habe ich leider keine Antwort.
Die Fragen von Doro finde ich jedoch überaus interessant.
Liebe Grüsse, Arletta

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Re: Erfahrungen mit Engystol

Beitrag von Miss Marple » Fr 2. Jul 2010, 11:42

Löwenzahn hat geschrieben:Ist jetzt zwar OT, aber Marpelchen, was hast Du gegen die Haarlinge unternommen?
Ich habe da in gewissen (...) Foren schon gelesen von Nervengiften die in Form
von Spot-on's auf die Muiger gegeben wurden und äääh ja, ich habe dazu doch
einige Fragen bezüglich der Notwendigkeit.
War nur eine Stelle, 2 Euro - Stück groß, betroffen. Seltsam. Fell gekürzt und jeden zweiten Tag Aloe + Niem drauf. Tat ihm sichtlich gut. Ich wollte in erster Linie den PH - Wert der Haut wieder gerade rücken, seit ich mal gelesen habe, dass gesunde Haut für Parasiten zum Kotzen schmeckt.
Frage mich immer noch, woher das kam. Das Einzige was anders war, ich hatte ne andere Einstreu.
Löwenzahn hat geschrieben:Auf die Sache Ad Libitum/Homoöpathie habe ich leider keine Antwort.
Die Fragen von Doro finde ich jedoch überaus interessant.
Glaub, da schreibt schon jemand....
Fällt mir noch ein, bei Kaninchen sind ja auch manche Impfungen trotz ad lib durchaus sinnvoll.

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Re: Erfahrungen mit Engystol

Beitrag von Murx Pickwick » Fr 2. Jul 2010, 11:46

Ich selbst laß inzwischen die Tiere entscheiden - und es klappt!
Sogar bei Homöopathika!

Nehmen es die Tiere gerne an - rein damit ... kann nicht schaden ...
Verweigern es die Tiere - warum soll ich sie damit quälen?
Das scheint sogar bei Antibiotika zu funktionieren!

Es gibt dann noch eine Sache speziell mit der Heelomatik ... die Firma Heel produziert Komplexhomöopathika - mir gibt dabei zu denken, daß Hahnemann genau das ablehnte und behauptete, würde nicht gehen ...

Schau ich mir das Zugpferd der Firma Heel an, Traumeel-Tabletten, stelle ich fest, es deckt nicht den gesamten Bereich ab, den es abdecken müßte, wenn die eingesetzten Homöopathika wirken würden - es wirkt jedoch trotzdem, nur eben nicht im entzündlichen Bereich, sondern eher bei allen Problemen, welche durch eine schlechte Transportfähigkeit von Mineralstoffen im Dünndarm verursacht werden - einschließlich einiger entzündlicher Prozesse an den Gelenken.
Schau ich mir nun den Trägerstoff an, so sehe ich, daß da Lactose drin ist!
Lactose bildet mit Mineralstoffen ein Salz, das Lactat - und Lactate sind fantastisch, um die Mineralstoffe durch die Dünndarmwand zu bekommen!
Gegenversuch, ich geb keine Traumeel-Tabletten, sondern Lactosetabletten und siehe da, ich hab bei Mensch und Tier die gleiche Wirkung wie mit Traumeel!
Wirken tut hier also der Trägerstoff, nicht die Wirkstoffe! Allerdings hab ich bei den Traumeel-Tabletten netterweise noch ein Wachs mit drin, Magnesiumstearat ... erstens ist das ein gebräuchliches Mittel bei Gelenkschmerzen und zweitens eines der Stoffe, auf den immer mehr Menschen eine Unverträglichkeit hin entwickeln ... hmmm ...
Die Wirkung der Lactose wird also durch den zweiten Trägerstoff unterstützt - aber der zweite Trägerstoff scheint auch problematisch zu sein ... können die Tiere selbst wählen, werden sie etwas mit Magnesiumstearat nicht fressen, wenn es ihnen nicht bekommt, man schmeckt das Zeug ganz gut. Ebenso werden sie es nicht fressen, wenn sie Lactose nicht vertragen. Die nette Homöopathie-Zugabe in den Traumeel-Tabletten dagegen ist Voodoo-Zauber ...

Mit Engystol wirds nix anderes sein ... das, was da an Homöopathika zusammengewürfelt ist, würde nicht nur dem guten Hahnemann die Haare zu Berge stehen lassen, sie wirken einfach auch nicht, sondern der Trägerstoff ist es - und der wiederum ist den Tieren oft aus ihrer Nahrung durchaus bekannt, sie können also Engystol gut einschätzen ...

Der Trägerstoff für die Tabletten ist Magnesiumstearat, der Trägerstoff für die Ampullen Natriumchloridlösung und der Trägerstoff für die Tropfen ist Alkohol ... sowohl konzentrierte Natriumchloridlösung, als auch son gutes Schnäppsle sind alte Hausmittelchen für eine ganze Reihe von Wehwehchen und gleichzeitig hochwirksame Roßkuren, um jemanden wieder auf die Beine zu bekommen ... die Heilwirkung der Trägerstoffe ist auch hier wieder deutlich stärker, wie das, was da an Homöopathika drin ist!

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Re: Erfahrungen mit Engystol

Beitrag von Doro » Fr 2. Jul 2010, 11:53

Ok, dass muss jetzt erstmal wieder in mein Köpfchen rein und verarbeitet werden :schäm:

Danke Murx :lieb:

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Re: Erfahrungen mit Engystol

Beitrag von Löwenzahn » Fr 2. Jul 2010, 14:12

Murx Pickwick hat geschrieben:Ich selbst laß inzwischen die Tiere entscheiden - und es klappt!
Sogar bei Homöopathika!

Nehmen es die Tiere gerne an - rein damit ... kann nicht schaden ...
Verweigern es die Tiere - warum soll ich sie damit quälen?
Genau deshalb fiel der Entscheid auf Engystol: die hohe Akzeptanz (Leah würde am liebsten die Spritze auch noch fressen und hat mir diese sogar schon aus der Hand gerissen). Das vom TA mitgegebene Stärkungsmittel allerdings, hat sie verweigert. Und ich zwang sie auch nicht, das zu nehmen. Schien nunmal einfach nicht das richtige Mittel gewesen zu sein... Gerade im Krankheitsfall können die Muiger doch schon erst recht überhaupt keinen Stress vertragen. Und ihnen Mittel aufzuzwingen... nein, das ist zu viel Stress. Hab ich früher gemacht, und bereue es bis zum heutigen Tage.
Liebe Grüsse, Arletta

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Re: Erfahrungen mit Engystol

Beitrag von Isa » Fr 2. Jul 2010, 14:21

Sehr interessant! :top:
Murx Pickwick hat geschrieben: Es gibt dann noch eine Sache speziell mit der Heelomatik ... die Firma Heel produziert Komplexhomöopathika - mir gibt dabei zu denken, daß Hahnemann genau das ablehnte und behauptete, würde nicht gehen ...
Also wären Alleinmittel (WENN man denn nun einen "Treffer" landet und das RICHTIGE Alleinmittel, passend zur Konstitution und Co. findet) grundsätzlich sinnvoller als irgendwelche Komplexmittel?
In welcher Darreichungsform ist die Homöopathie für Tiere -hier jetzt speziell für Meerschweinchen- am sinnvollsten?
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Re: Erfahrungen mit Engystol

Beitrag von Murx Pickwick » Fr 2. Jul 2010, 15:02

Also wären Alleinmittel (WENN man denn nun einen "Treffer" landet und das RICHTIGE Alleinmittel, passend zur Konstitution und Co. findet) grundsätzlich sinnvoller als irgendwelche Komplexmittel?
Geht man nach den ursprünglichen Ideen der Homöopathie - ja!
Bei dem Erlernen der modernen Homöopathie hab ich einfach wegen Verknotung der Hirnwindungen aufgesteckt und beschlossen, daß ich DAS den Homöopathen überlasse, die das tagtäglich anwenden - und hier wiederum finde ich es bemerkenswert, daß es viele gute Homöopathen gibt, die genau der Heelomatik eher ablehnend bis verächtlich gegenüberstehen!

Auch auffällig ist, daß offenbar im Zootierbereich die größten Erfolge mit den niedrigen Potenzen der Homöopathie gemacht wurden und nicht mit den hohen Potenzen - auch das spricht einfach dafür, daß die hohen Potenzen gar nicht wirken können, da das Trägermaterial, was man immer braucht, weitaus stärkere Wirkung hat, wie das Homöopathikum selbst ...

... und damit komme ich mit meinen murxistischen Theorien zu dem hier:
In welcher Darreichungsform ist die Homöopathie für Tiere -hier jetzt speziell für Meerschweinchen- am sinnvollsten?
DAS ist absolut abhängig von der Konstitution, dem Leiden etc vom zu behandelnden Tier, wir haben einfach mit dem Trägermaterial eine weitere Komponente, die heilend oder unterstützend eingesetzt werden kann, wenn das passende Trägermaterial zum passenden Homöopathikum und passenden Konstitionstyp des Patienten gefunden wird. Es bleibet dabei, Homöopathie ist nicht mal im Ansatz verstanden, es gibt einige hochkarätige Homöopathen, die erstaunliche Erfolge über die gefühlsmäßig richtige Anwendung verbuchen können - und diese wiederum haben sich überdurchschnittlich oft mit der eigenen Herstellung von Homöopathika beschäftigt und alles, was sie anwenden, im Selbstversuch getestet!
Die wissen also intuitiv, was sie tun ... auch, wenn es noch keinen Weg gibt, das zu vermitteln.

Für uns Normalsterbliche ist die Homöopathie nix praxistaugliches, wir sind tatsächlich angewiesen auf den behandelnden Homöopathen ... nur, wer jahrelang homöopathisch behandelt, und selbst schon Homöopathika hergestellt hat, bzw bei einem erfahrenen und erfolgreichen Homöopathen jahrelang gelernt hat, kann dieses intuitive Wissen anwenden, alles andere ist Humbug! Homöopathie im Schnellkurs als Nebenfach der Tierheilpraktikerausbildung zur Umschulung innerhalb von ein, zwei Jahren lernen zu wollen ist Schwachsinn! Aus Büchern, ohne Praxisbegleitung durch erfahrene Homöopathen Homöopathie lernen zu wollen, ist unmöglich!

In der seriösen Ausbildung der Homöopathen nimmt übrigens der Selbstversuch bis heute einen erheblichen Stellenwert ein - und nun schaut euch mal an, habt ihr das, was ihr an Homöopathika an euren Tieren anwendet, an euch selbst schon in verschiedenen Dosierungen ausgetestet?
Wie siehts mit Tierärzten aus, die mal so nebenbei von Traumeel bis Craetagus mit Homöopathika um sich werfen - haben die jemals im Selbstversuch diese Mittelchen bis zur Vergiftungsgrenze durchgetestet?

Sie können doch genausowenig wie wir diese Mittel intuitiv erfassen, da der Probebiß und die gelernte Wirkungsweise auf den Körper nicht intuitiv verstanden werden konnte! Homöopathika werden deshalb zunehmend als Placebo eingesetzt, manchmal als Medikamentenersatz - und genau das sind Homöopathika nun wirklich nicht!
Wir sind weit, weit weg vom Ursprung der Homöopathie!

IMHO

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Re: Erfahrungen mit Engystol

Beitrag von Isa » Fr 2. Jul 2010, 15:47

Bsp: Schweinchen A hat Verdauungsstörungen (Blähungen). Man gibt das bekannte Mittel Nux vomica, Potenz D6 in Globuliform. Es wirkt super.
Schweinchen B hat auch Blähungen, es hilft aber obiges Mittel nicht mit dieser Trägerform, allerdings als Tropfen (mit Alkohol).

Also KÖNNTE man davon ausgehen, dass die Wirkung eines Homöopathika REIN am Träger liegt?

Ich interessiere mich ja sehr für die Homöopathie und bin -soweit ich eben informiert bin- von Alleinmitteln auch eher angetan als von Komplexmitteln.
Aus Interesse habe ich mir die veterinäre Materia Medica gekauft.
Dort wird auf Fallbeispiele verzichtet und jedes Homöo ganz allgemein vorgestellt, ohne Angabe von Potenzen.

Hat ein Schweinchen ein Problem, lese ich nach, welche Mittel z.B. bei Arthrose, Blähungen o.a. helfen könnten.
Dieses jene, welches am ehesten (mit drumrum Begleiterscheinungen, Modalitäten, etc.) zutrifft, besorge ich in D Potenzen.
1. Sind C, Q, etc. nciht frei verkäuflich
2. Soll man angeblich mit D keinen Schaden anrichten können.

Kann man seinem Tier somit als Laie einen großen Schaden zufügen?
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Re: Erfahrungen mit Engystol

Beitrag von Murx Pickwick » Fr 2. Jul 2010, 16:30

Wenn die Homöopathen mit ihrer Theorie der Feinstofflichkeit recht haben, kann sogar erheblicher Schaden angerichtet werden ... und das sogar in extrem hohen Potenzen!
Ich bezweifel jedoch an dieser Stelle, daß es außer der Wirkung der Trägersubstanz genau hier noch eine Wirkung geben kann - die Anlagerung der einzelnen Trägermoleküle jedenfalls ist nicht nur abhängig vom Schütteln oder der Ausgangssubstanz, sondern auch von den immer vorhandenen Unebenheiten der Gläser, in denen geschüttelt wird. Weiterhin spielt hier der Luftdruck eine erhebliche Rolle - es müßte also wetterlagenabhängig sein, wann wie geschüttelt werden darf oder die Homöopathika müßten in Druckkammern hergestellt werden, welche einen absolut identischen Druck aufbauen und halten können.
Alles, was über D24 oder C12 geht, wirkt nur noch über die Trägersubstanz, nicht mehr über den Ausgangsstoff, der verwendet wurde ... alles andere ist mit hoher Wahrscheinlichkeit Voodoo ... bei den niedrigen Potenzen dürfte es sich um eine Mischwirkung zwischen Trägersubstanz und Ausgangsstoff handeln ...

Wenn der Patient auf die Trägersubstanz eine Unverträglichkeit entwickelt hat, kann selbst ein Globuli einen Menschen im Extremfall ins Krankenhaus bringen! Insbesondere Allergien sind hier besonders tückisch, ein überschießendes Immunsystem haut jeden platt und braucht im Extremfall nur ein einziges Molekül, um voll loszulegen ... da die Trägersubstanz nunmal die Hauptmasse der Homöopathiemittels darstellt, egal wie potenziert wird, ist das etwas, was auf jeden Fall berücksichtigt werden muß! (Aber leider nicht von allen Heilpraktikern und erst recht nicht von allen Ärzten berücksichtigt wird - ich bekomm jedesmal die Krise, wenn solche Mittelchen an Allergiker und Co herausgegeben werden, ohne daß der behandelnde Heiler die Trägersubstanz kennt! Aber das Problem hat man noch viel stärker bei Impfstoffen ... ich möcht nicht wissen, wieviele Menschen inzwischen solch unheilbaren Krankheiten wie multiple Sklerose und Co haben oder einfach nur nach ner Impfung aus den Socken kippen, nur weil Unverträglichkeiten auf die Trägersubstanz nicht beachtet wurden!)
Es gehört also noch mehr dazu, wir nur Kenntnis von der Homöopathie, um keinen Schaden anzurichten - man muß sich mit den vielseitigen Gesichtern von Unverträglichkeiten aller Arten auskennen. Ansonsten ist das reine Glückssache, ob man hilft oder schadet.

Ich persönlich berate im Tierernährungsbereich schon friedlich vor mich hin - aber ich merke auch zunehmend, wieviel mir gerade zum Thema Unverträglichkeiten/Allergien an Wissen fehlt! Und Ernährungsberatung ist noch vergleichsweise einfach gegenüber der Anwendung von Homöopathie!

Ich muß ganz offen sagen, ich halte Heilpraktiker, welche einem Menschen mit Lactoseintoleranz laktosehaltige Globuli verabreichen, für Quacksalber! Dabei ist das noch nicht mal die krasseste Fehlmedikamentierung, da hier aufgrund der geringen Menge das Ganze meist halbwegs glimpflich abgeht, Lactoseintoleranz ist ja keine Allergie ...

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Re: Erfahrungen mit Engystol

Beitrag von Doro » Fr 2. Jul 2010, 16:49

Ich muss zugeben dass ich mich gerade ein wenig schwer tue dass alles zu verstehen, aber ich versuche es. Ist es denn nicht so dass die Trägersubstanz gekennzeichnet werden muss? Kann es sein dass das homöopathische Mittel X gegen Krankheit y wirkt, der Trägerstoff aber z ist und nicht hilft sondern schadet?

Mag sein dass ich jetzt einen total falschen Gedankengang habe, wenn dem so ist korrigiert mich bitte.

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Re: Erfahrungen mit Engystol

Beitrag von Murx Pickwick » Fr 2. Jul 2010, 16:57

Kann es sein dass das homöopathische Mittel X gegen Krankheit y wirkt, der Trägerstoff aber z ist und nicht hilft sondern schadet?
Du kommst zu den gleichen Fragen wie ich - entweder sind wir da beide auf dem Holzweg, oder der Gedankengang ist richtig ...

Die Trägersubstanz steht im Beipack, da braucht der Heiler nur reinzugucken! (Übrigens bei Impfstoffen ist das genauso! Wer die Originalpackung hat, braucht nur in den Beipack zu gucken, dann weiß er, was so an Trägerstoffen und sonstigen Stoffen drin ist im Impfstoff!)
Es steht auch genau das Verfahren noch mal explizit aufgelistet, nach dem das Homöopathikum hergestellt wurde, für Homöopathen gibt es nämlich nen Unterschied zwischen Schütteln und Verreiben ...

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Re: Erfahrungen mit Engystol

Beitrag von Doro » Fr 2. Jul 2010, 17:04

Ich habe immer gedacht eine Trägersubstanz, gerade bei homöopathischen Mitteln, müsste absolut neutral sein um die Wirkung nicht zu gefährden und die Hauptsubstanz nicht zu verunreinigen. Aber gibt es denn überhaupt etwas was absolut neutral ist und sich in der Homöopathie auch eignet?

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Re: Erfahrungen mit Engystol

Beitrag von Murx Pickwick » Fr 2. Jul 2010, 17:08

Nein, es gibt nix absolut neutrales ... nix ist ohne Wirkung, nicht mal Wasser ...

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