Wohnungstiere und der Temperaturunterschied zur Winterszeit

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Wohnungstiere und der Temperaturunterschied zur Winterszeit

Beitrag von lapin » So 11. Okt 2009, 18:25

Nachdem das Wetter sich nun mal wieder (wie jedes Jahr) von seiner besten herbstlichen Seite zeigt und die Temperatur immer mehr in den Keller geht, kam mir nun in den Kopf "meine arme Nickels können nun die Balkonluft nicht mehr so oft, bzw. bald gar nicht mehr geniessen, denn langsam werden die Temperaturschiede von drinnen nach draußen zu extrem."

Aber iwo ist das ja völliger quatsch. :hm:
Jeder der einen Wohnungshund oder eine "Teils teils" Freigänger-/Wohnungskatze besitzt, wird wissen, das Mieze und Hundi ein Spaziergang an einer kalten Luft und danach wieder Wohnungstemperatur nicht geschadet hat.

Ähnlich werde ich das auch bei meinen Ninchen tun, sie werden weiterhin auch über den Winter hinweg, ihr Balkonleben geniessen können. Sie sind ja nicht ausgesperrt und können so auch nicht "auskühlen", haben also die Wahl, wenn ihnen kalt ist wieder reinzukommen! Um sich eben nicht auszukühlen.

Alle Tiere ob drinnen oder draußen entwickeln Winter- und Sommerfell was man jedes Jahr aufs Neue beobachten kann.
Ein 2 stündiger Spaziergang im Schnee und danach wieder in die mollig warme Wohnung hat noch keinem Hund geschadet. Oder habt ihr andere Erfahrungen gemacht?
Trefft ihr bestimmte Vorkehrungen bevor eure Tierchen die Winterluft schnuppern dürfen?
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Re: Wohnungstiere und der Temperaturunterschied zur Wintersz

Beitrag von saloiv » So 11. Okt 2009, 19:23

Bei Kaninchen wäre ich vorsichtig, damit sie sich nicht erkälten. Aber wenn sie immer die Wahl haben rein oder raus zu gehen, dann werden sie auch das richtige wählen. Und du hast sie ja auch super im Blick, so dass du sehen kannst wenn einer mal kränklich wirkt oder die Temperaturunterschiede ihm zusetzen.

Meine Meerschweinchen habe ich gestern rein geholt, sie sind ja schon recht alt und dementsprechend vertragen sie das kalte Wetter nicht mehr, sie wirkten irgendwie leicht angeschlagen (früher hatte ich sie immer noch viel länger draußen, doch je älter sie werden, desto früher hole ich sie im Herbst rein).
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Re: Wohnungstiere und der Temperaturunterschied zur Wintersz

Beitrag von lapin » So 11. Okt 2009, 19:41

In meinen zukünftigen orstellungen sollen meine Liebsten ja iwann mal die Aussenhaltung geniessen, jedoch weiterhin ein Tunnel zu uns ins Haus führen.
Ich denke einfach, solange die Tiere die WAHL haben, selbst zu gucken, wo sie sich am wohlsten für den Moment fühlen, ist dieser Haltung eigentlich doch nichts entgegen zu setzen.

Das heißt, kommen sie im Sommer zu uns ins Haus (alles über den Tunnel und völlig freiwillig), haben sie es da ja evtl kühler als draußen, kommen sie im Winter uns im Haus besuchen, können sie, wenn es ihnen zu warm wird, ja wieder raus gehen?!

Ich hab da ja bald das Gefühl, dass diese Variante die gesündere ist, als der kleine Wohnungshund, der auf dem "schockweg" mal eben nach draußen ins kalte MUSS, um seinen Bedürfnissen nachzugehen :hm:?
Warum soll in diesen Fällen, die Gesundheit des Tieres nicht so gefährdet sein, wie die von Kleinsäugern?? :grübel:
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Re: Wohnungstiere und der Temperaturunterschied zur Wintersz

Beitrag von saloiv » So 11. Okt 2009, 19:52

Zu so einer Haltung bei Kaninchen gibt es wenig Erfahrungswerte. Das Einzige was mir dazu einfällt ist die Seite https://www.freilaufkaninchen.de" onclick="window.open(this.href);return false;, die Kaninchen werden dort auch über Nacht im Haus gehalten und tagsüber draußen (ich vermute auch im Winter wenn der Temperaturunterschied groß ist).

Prinzipiell geht das sicherlich, vorallem wenn die Kaninchen langsam daran gewöhnt werden (erst über den Sommer draußen und wieder rein und dann im Herbst und langsam hin zum Winter...).
Ich denke einfach, solange die Tiere die WAHL haben, selbst zu gucken, wo sie sich am wohlsten für den Moment fühlen, ist dieser Haltung eigentlich doch nichts entgegen zu setzen.
Ja, das ist auf jeden Fall entscheidend.
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