Zahnwachstum

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Diese Tipps und Ratschläge ersetzen keinen Tierarztbesuch.

Es gibt sehr viele ernst zu nehmende Krankheiten, die man durch Eigenbehandlung/Eigentherapie noch verschlimmern kann.

Es ist daher wichtig, jede Medikamentenabgabe und Therapie unbedingt mit dem Arzt zu besprechen und gemeinsam nach der besten Lösung, für das jeweilige Tier zu suchen.

Also zieht bitte immer einen Tierarzt zu Rate. Selbstverständlich könnt Ihr die hier gegebenen Tipps und Ratschläge mit Eurem Tierarzt besprechen.
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Zahnwachstum

Beitrag von Curly » Sa 9. Jun 2012, 11:50

Wißt ihr, wieviel Zentimeter Kaninchenzähne im Monat wachsen?
Ich wußte es nicht 100%ig, habe eben nochmal nachgelesen.
1-1,5cm...
Öhm... nee... nicht wirklich.
Malins Zähne sind schon wieder reif zum Kürzen.
Und das obwohl sie erst vor 8 Tagen gekürzt wurden.
Sie sind schon doppelt so lang und biegen sich nach außen. :X
Er frisst sehr gut, weidet fleißig. Montag kommt er mit zum TA.
Wahnsinn, oder?

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Re: Zahnwachstum

Beitrag von lapin » Sa 9. Jun 2012, 11:56

Heftig...
und dann waren die in Neukölln nur alle 4 Wochen, wenn überhaupt Oo...

Wie geht er denn an Äste, Rinde, Wurzeln?
Konnteste das beobachten?
Lg lapin"Das Leben ist 10% was dir passiert und 90%, wie du darauf reagierst."

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Re: Zahnwachstum

Beitrag von Curly » Sa 9. Jun 2012, 12:03

Dünne Zweige von Sträuchern nascht er.
Aber die fallen nicht wirklich ins Gewicht, denke ich.
Ansonsten 0 Zahnabrieb. Weder Zweige, noch hartes Futter, noch Heu. :|

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Re: Zahnwachstum

Beitrag von lapin » Sa 9. Jun 2012, 12:06

Er futtert auch nicht mit den Schneidezähnen oder...er zieht alles über die Seite rein oder?
Lg lapin"Das Leben ist 10% was dir passiert und 90%, wie du darauf reagierst."

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Re: Zahnwachstum

Beitrag von Emmy » Sa 9. Jun 2012, 12:07

Das ist wirklich ein wahnsinnig kurzer Abstand :?
Wie kurz wurden die Zähne denn beim letzten Mal gekürzt?
Bei Ida hatte die TÄ es mir so erklärt, dass man nutzlose Zähn so kurz wie möglich abschleift, um damit die Abstände zu verlängern. Aber das ist ohne Narkose natürlich schwierig.

Allerdings schwankten die Zeiten zwischen den Korrekturen auch zwischen 3 und fast 11 Wochen :hm:

Zahnabbrieb ist bei nutzlosen Zähnen eigentlich unmöglich.
Liebe Grüße von Kerstin

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Re: Zahnwachstum

Beitrag von Curly » Sa 9. Jun 2012, 12:32

Im Grunde sind ja nur die unteren Schneidezähne nutzlos.
Mit den oberen rupft er Gras usw. scheinbar normal.
Er frisst aber seitlich, wobei das die anderen auch machen.

Die unteren Zähne sind auf ganz kurz gekürzt worden,
die oberen auf die normale Länge. Ohne Gegenstücke und
ohne Abrieb ist aber klar, dass sie unendlich schnell wachsen.
Wobei ich mit dem Ausmaß jetzt nicht gerechnet hatte.

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Re: Zahnwachstum

Beitrag von Emmy » Sa 9. Jun 2012, 12:36

Acht Tage ist wirklich arg kurz :?
Liebe Grüße von Kerstin

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Re: Zahnwachstum

Beitrag von Miss Marple » Sa 9. Jun 2012, 12:38

Dr. Schweigart hatte mal eine Korrekturzange speziell für Schneidezähne entwickelt, die weitestgend Splittern verhindern soll, indem sie gleichmäßig Druck ausübt. Etwas weiter unten: https://www.erbrich-instruments.com/HTML/Downloads/Nagerzahn-Instr%20-%20RodentToothInstr.pdf" onclick="window.open(this.href);return false;
Evl. könnte der TA Dir zeigen, wie man das selbst machen kann und Malin muss nicht jede Woche zum TA geschleppt werden. :grübel:
"Der Clown ist die wichtigste Mahlzeit des Tages.

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Re: Zahnwachstum

Beitrag von Curly » Sa 9. Jun 2012, 12:40

Ja, sowas in der Art hatte ich mir auch schon überlegt.
Ich hab den Vormittag schon damit verbracht nach
Trennschleifern und Maulspreizern im Netz zu suchen.

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Re: Zahnwachstum

Beitrag von Emmy » Sa 9. Jun 2012, 12:41

Wenn ich die ganzen Geräte sehe, könnte ich heulen.
Zahnprobleme sind so fürchterlich :arg:
Liebe Grüße von Kerstin

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Re: Zahnwachstum

Beitrag von ClaudiaL » Mi 13. Jun 2012, 16:44

Ich kenne es so, dass die Zähne pro Tag bis zu 1 mm wachsen können.

Bei Klausi haben wir angefangen mit alle 4 Wochen kürzen, am Ende waren es nur noch 2 Wochen bis zum Kürzen. Selber kürzen hätte ich mir definitiv nicht zugetraut :schäm:
Wenn es mir schlecht geht, gehe ich nicht in die Apotheke, sondern zu meinem Buchhändler
(Philippe Djian)

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Re: Zahnwachstum

Beitrag von Da4nG3L » Fr 25. Jan 2013, 12:39

*Thread herauskram*

Öhm... Wie ward ihr eigentlich mit Marlin verblieben?

Eine Freundin von mir hat seit gestern einen kleinen Mann bei sich dessen Zähne bisher alle vier Wochen geknipst werden.
Vor einer Woche wurde zuletzt geknipst und nun sieht es gestern schon wieder so aus:
[url=http://www.abload.de/image.php?img=ywelm.jpg]Bild[/url]
[url=http://www.abload.de/image.php?img=ywelmx0iul2.jpg]Bild[/url]

Er kann damit aber gut fressen (Heu, kleingeschnittenes Grünfutter/Gemüse)

Meine Freundin wird den Kleinen demnächst mal mit zu ihrer (Zahn-)Tierärztin nehmen.
Sie fragte mich aber vorab was ich denn an Möglichkeiten sehe.

Wie auch hier angesprochen nannte ich Zähne ziehen (wenn möglich), selber knipsen oder weitermachen wie bisher.
Die Eigentümerin des kleinen Mannes hätte gerne das ihm die Zähne ohne TA-Besuch geknipst werden, denn der Kleine mag die Fahrt zum TA nicht (Stress). Sie selbst aber traut sich das nicht zu. Meine Freundin auch nicht...
Man hat mich gefragt ob ich mir das zutrauen würde :ah:

Je nachdem was die andere Tierärztin sagt, kann es tatsächlich besser sein für ihn die Zähne zu erhalten und regelmäßig zu kürzen?
Weil ich mein er futtert ja sogar Heu... Wird er ohne untere Schneidezähne auch noch Heu futtern können?

Wenn es zum Vorteil des kleinen Mannes wäre täte ich mir es überlegen... :?

Sonst irgendwelche Tipps vielleicht?
Liebe Grüße,
Sabrina

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Re: Zahnwachstum

Beitrag von saloiv » Fr 25. Jan 2013, 13:18

Aber selber kürzen wäre dann knipsen, oder? :/
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dass Du singst, als würde keiner zuhören.
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Re: Zahnwachstum

Beitrag von Da4nG3L » Fr 25. Jan 2013, 13:24

saloiv hat geschrieben:Aber selber kürzen wäre dann knipsen, oder? :/
Da gehe ich fast von aus. Ich weiß nicht was ohne Sedierung/Narkotisierung machbar ist und was Tierärzte einen selbst machen lassen.
Ich selbst würde nur machen was mir ein TA, dem ich vertraue, zeigt.

Bisher wird bei ihm ohne Sedierung/Narkose von einem TA geknipst, ja.
Das dabei die Zähne und der Kiefer verletzt werden können ist mir bewusst.
Liebe Grüße,
Sabrina

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Re: Zahnwachstum

Beitrag von Balino » Fr 25. Jan 2013, 13:44

Ich hatt 7 Jahre lang ein Kaninchen dem man auch alle 2 Wochen die Zähne kürzen musste.
Ich hab das auf den Rücken gelegt und Papa hats abgeknipst.
Das war angeboren und er war es nicht anders gewohnt.

Dass das gefährlich sein soll hab ich erst sehr spät gelesen, da wars mir dann aber auch egal weil wir es schon jahrelang so gemacht haben. Ich glaub jedesmal zum TA wär mehr Stress gewesen.
Bild

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Re: Zahnwachstum

Beitrag von Miss Marple » Fr 25. Jan 2013, 14:32

Zumal dann alle 4 Wochen Narkose gegeben werden müsste. Das ist heftig.
Bei Malin war es ja so, dass die ganzen Jahre auch schon geknipst wurde - keine Probleme. Er starb an Herzinfarkt. 4 Jahre Narkose hätten sein Herz wohl schon lange vorher zur Strecke gebracht. :?
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Re: Zahnwachstum

Beitrag von Sassy » Fr 25. Jan 2013, 14:49

Kann ich auch so ähnlich berichten.
Hatte mal 2 Nins, die kam mit 2 Jahren zu uns. Natürlich haben die bis dahin nie was gehabt.
Kamen aus 40 x 40 cm Boxen hatten nie Heu oder Äste gesehen, nur Pellets.
Aber was ich dann sah...frag mich wie die eine überhaupt noch kauen konnte.
Oberen wie unteren Schneidezähne wuchsen krum nach außen, wie Wildschweinhauer schon an den Seiten raus. Die war auch recht dünn.
TA mußte knipsen.
Danach fraß sie auch besser.
Hab ihr immer alles klein geraspelt, oder in Streifen geschnitten, dazu separat von den Meeris und ihrer Kumpeline gefüttert, weil die ihr sonst alles zu schnell weggemampft haben, sie konnte nur langsam alles einziehen, aber immerhin auch endlich Heu.
Das knipsen war erst nur so alle 2 Monate nötig.
Die Abstände wurden aber immer kürzer alle 7 Tage .
Habs mir vom TA genau zeigen lassen und oft abgeguckt, dann selber gemacht.
Jede Woche 5 Euro war mir zu teuer, abgesehen vom Stress für sie.

Dazu mußte ich sie jedesmal in ein Handtuch einwickeln, weil mein Mann sich nicht traute und er sie auch nicht fest genug gehalten hat . Klappte aber ganz gut.
Nur sie hat mich gehaßt, knurrte mich immer an wenn nur in die Nähe des Geheges kam.
Lies sich auch immer nur mühsam fangen. das fand ich schon immer furchtbar böse von mir, sie auch.
Aber mußte ja sein
Nur dann fing es an das die Zähne sie entzündeten, an den Wurzeln.

Erst unten dann oben.
AB und Schmerzmittel brachten immer wieder nur kurzfristig Besserung.
Trotz Brei, Critical Care, mit Pellets und Heu gemischt, weil es damals noch nicht besser wußte, den sie aber schlabberte und nun ganz püriertes Gemüse baute sie langsam ab.
Letzte Option Zähe ziehen. Angeblich war sie noch stabil genug dafür.
Aus der OP ist sie nicht mehr aufgewacht.
Liebe Grüße
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Re: Zahnwachstum

Beitrag von Da4nG3L » Fr 25. Jan 2013, 15:22

Danke erstmal :lieb:

Balino. Das es viele selbst machen weiß ich, aber wenn ICH das mache möchte ich die Möglichkeiten abgesteckt wissen.

Biene. Zähne ziehen kam bei deiner Kleinen anfangs vor der Entzündung nicht in Frage?

Hatte im Malin-Thread nochmal nachgelesen, dort waren 3 TAs derselben Meinung: Zähne erhalten.
"Der Aufwand würde den Nutzen nicht mit sich bringen. Außerdem sind die Zähne an sich gesund,
sodass es absolut nicht nötig ist."
Wenn bei Mäxchen gleiche Aussage bestünde, muss ja aber dann zwangsläufig etwas regelmäßig gemacht werden.

In dem Fall des kleinen Mäxchens ist es ihm wohl letztlich egal ob der TA die Zähne per Knipser kürzt oder sonstwer, solange dabei nichts schief geht. Und schiefgehen kann nunmal auch beim TA etwas.
Ich weiß nur nicht ob ich es vertretbar finde die Zähne selbst per Knipser zu kürzen.

Alle vier Wochen Narkose sollte man versuchen zu vermeiden (den Fall habe ich hier mit meiner Lisa ja auch)
Also Zähnemachen ohne Narkose, wenn diese erhalten bleiben - Knipsen, Pfeilen oder mit einem Dremel?
Bei Mäxchen kann ich mir vorstellen das man auch gut pfeilen könnte, Knipsen geht natürlich flotter (= weniger Stress), aber es fängt ja schon damit an das ihm die TA-Fahrt erspart bliebe.

Wenns nur um die Fahrt geht kann man ja auch noch fragen ob der TA nach Haus kommt. Daran hab ich gestern nicht gedacht.
Das werd ich ihr gleich mal vorschlagen.
Liebe Grüße,
Sabrina

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Re: Zahnwachstum

Beitrag von Sassy » Fr 25. Jan 2013, 15:59

Da4nG3L hat geschrieben:Danke erstmal :lieb:


Biene. Zähne ziehen kam bei deiner Kleinen anfangs vor der Entzündung nicht in Frage?
Zu der Zeit konnte sie halt noch recht gut zupfen mit den geknipsten Zähnen.
Eben Zähen erhalten wurde mir empfohlen für sie.
Ziehen wirklich nur wenns absolut sein müßte.
Die OP wurde mir so beschrieben das die Zähne sehr tief im Schädel sitzen.
Es mußten ja alle 4 Schneidezähne raus.
Beim ziehen eben doch recht viel passieren könnte und es ein recht hohes Risiko wäre das es schief gehen könnte.
Dazu die Narkose.
Zum knipsen wurd sie nie in Narkose gelegt. Auch nicht nur sediert.
Hab hier noch keinen TA gefunden der das dafür extra macht. Selbst in der TK nicht.
Liebe Grüße
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Re: Zahnwachstum

Beitrag von Curly » Fr 25. Jan 2013, 16:09

Bei Malin damals habe ich mich auch fürs Zähne erhalten und regelmäßig Kürzen entschieden.
Allein schon deshalb, weil er so gern auf der Wiese fraß und ich ihm das auch lassen wollte.
Immerhin konnte er da in seinem Tempo fressen, ohne dass es alle wurde.
Zum TA jede Woche wollte ich dafür auch nicht.
Ich hab mich nach Marpelchens Tipp nach einer Zange umgesehen, die zum Zähne kürzen
geeignet ist und nicht so Splitter erzeugen soll, wie Nagelknipser z.B.
Leider starb er, bevor ich was erreichen konnte.

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Re: Zahnwachstum

Beitrag von Emmy » Fr 25. Jan 2013, 20:07

Meine Freundin hat auch so ein Problemkaninchen. Meine TÄ und auch die, bei der ich einmal in Vertretung war, empfehlen bei Kaninchen das Ziehen der Zähne. Im Vergleich zu Meerschweinchen kommen Kaninchen damit viel besser klar und können sogar gut fressen, wenn sie sich erst mal daran gewöhnt haben. Sie überlegt auch, die Zähne ziehen zu lassen.

Immer wieder diese verdammten Zähne :arg:
Liebe Grüße von Kerstin

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Re: Zahnwachstum

Beitrag von saloiv » Fr 25. Jan 2013, 22:28

Das Knipsen führt halt oft irgendwann zum Splittern, was dann wiederum 2-3 Wochen später zum Abszess im Kiefer führt, und dann hat man erst ein Problem...
Kannst du beobachten wie viel er überhaupt noch seine Zähne einsetzt, wenn er frisst?
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Re: Zahnwachstum

Beitrag von Hasilein » Fr 25. Jan 2013, 23:09

Ich würde niemehr knipsen lassen! In Düsseldorf ist ein Tierarzt, der auch Tierzahnarzt ist. Der Dexy wird da immer ohne Narkose behandelt, also Zähne geschliffen, und auch die Backenzahnkontrolle klappt ohne Narkose und ohne Sedierung.

Einmal hab ich aus Unwissenheit knipsen lassen. Die Puschel konnte ein Tag lang nix fressen! Mir ist die Knipserei zu heikel. Abzesse müssen deshalb echt nicht sein! Da würd ich mir eher einen Dremel oder so kaufen, um das selber zu machen...

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