Zysten und sonstige Veränderungen an Gebärmutter & Co.

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Zysten und sonstige Veränderungen an Gebärmutter & Co.

Beitrag von Kaktus » Mo 3. Okt 2011, 15:48

ich war mir damals sicher, dass Twixi (Kaninchename) Eierstockszysten haben muss. Ich war mit ihr beim TA, der nur eine normale Untersuchung durchführte und meinte NÖ da sei nix. Einfach so kastrieren wollte er auch nicht.

daraufhin ging ich zu einem anderen TA und meinte, dass bei Twixi Zysten festgestellt wurden und er sie operieren soll, was er auch tat und die ganze Eierstöcke waren übersäht von Veränderungen.

Nun hab ich die Vermutung, dass meine Chindame auch sowas haben könnte und frage mich wie ein TA diese veränderungen diagnostizierne kann? Ultraschall? ist es dann sicher? Wie bekomm ich raus, ob sie was an der Gebärmutter oder den Eierstöcken hat oder nicht?
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Re: Zysten und sonstige Veränderungen an Gebärmutter & Co.

Beitrag von Kaktus » Mo 3. Okt 2011, 15:53

Fällt euch noch was ein, was der Grund für lavazzas seltsames Verhalten sein könnte?

ich hab sie nun mit fast all meinen Gruppe versucht zu vergesellschaften und immer das gleiche Bild: sie geht grundlos auf alle los etc. Iwann wehren sich die anderen natürlich und dann fließt bei Lavazza Blut. Lavazza hingegen geht zwar auch auf die anderen permanent los, aber beißt sie nicht richtig dabei.

Wenn sie allein in ihrem Käfig sitzt ist sie total depressiv und kontaktet ständig, sie WILL Artgenossen, kanns aber auch iwie nicht :hm: Dann wühlt sie auch ständig in der Einstreu rum etc.

ich bin total hilflos gerade und habe keine Ahnung, was ich noch tun soll oder kann :(

Sie ist generell total ängstlich und zittert sobald man sie auf dne Arm nimmt :?
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Re: Zysten und sonstige Veränderungen an Gebärmutter & Co.

Beitrag von Kim » Mo 3. Okt 2011, 16:08

Einmal als Frage eingewurfen: Wurden bei Twixi nur die Eierstöcke entfernt oder die gesammte Gebärmutter?

Was ich zum Thema sagen kann:
Bei Kaninchen zumindest ist ein Ultraschall sehr, sehr unsicher. Eine Freundin hat es letztens erst gehabt. An einem Montag wurde ein Ultraschall gemacht - unauffällig. Drei Tage später musste die Häsin notkastriert werden, weil die Gebärmutter fast geplatzt wäre.

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Re: Zysten und sonstige Veränderungen an Gebärmutter & Co.

Beitrag von lapin » Mo 3. Okt 2011, 16:10

Ist Ultraschall unsicher oder werden sie nur nicht korrekt interpretiert wegen fehlendem Wissen?
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Re: Zysten und sonstige Veränderungen an Gebärmutter & Co.

Beitrag von Kim » Mo 3. Okt 2011, 16:13

Meiner Meinung nach unsicher, weil es nicht gut erkennbar ist.
Bei der von mir genannten Häsin war es so, dass eine wirklich sehr sehr erfahrene Tierärztin das Ultraschall vorliegen hatte und nichts erkennen konnte.
Gerade wenn die Zysten noch recht klein sind, ist es schwierig.
Hier mal ein Beispiel. Zysten an den Eierstöcken:
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Re: Zysten und sonstige Veränderungen an Gebärmutter & Co.

Beitrag von Kaktus » Mo 3. Okt 2011, 16:16

Ja genau das dachte ich mir :/ Aber dann weiss ich echt nicht wie ich sicher gehen kann, ob Lavazza nicht auch was hat?

---
Bei Twixi wurden nur die Eierstöcke und Eileiter entfernt, die Gebärmutter war intakt und deshalb ließ der TA sie drin. Mich hat das sehr gewundert, doch er meinte - auf meine Anfrage, dass die Praxis die gebärmutter niemals mit entfernen würde, wenn sie gesund ist, denn sie erfülle wichtige Funktionen im Körper und man solle sie deshalb nicht grundlos entfernen :hm:
Aber ist die gefahr denn nicht höher, dass die Gebärmutter nach einer zeit x auch befallen wird, wenn die Eierstöcke schon krank waren?
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Re: Zysten und sonstige Veränderungen an Gebärmutter & Co.

Beitrag von Kim » Mo 3. Okt 2011, 16:20

Kaktus hat geschrieben:Ja genau das dachte ich mir :/ Aber dann weiss ich echt nicht wie ich sicher gehen kann, ob Lavazza nicht auch was hat?

---
Bei Twixi wurden nur die Eierstöcke und Eileiter entfernt, die Gebärmutter war intakt und deshalb ließ der Tierarzt sie drin. Mich hat das sehr gewundert, doch er meinte - auf meine Anfrage, dass die Praxis die gebärmutter niemals mit entfernen würde, wenn sie gesund ist, denn sie erfülle wichtige Funktionen im Körper und man solle sie deshalb nicht grundlos entfernen :hm:
Aber ist die gefahr denn nicht höher, dass die Gebärmutter nach einer zeit x auch befallen wird, wenn die Eierstöcke schon krank waren?
Verschiedene Studien und Untersuchungen zeigen, dass früher oder später leider viele der Kaninchen Gebärmutterveränderungen haben, nicht selten auch bösartige.
Daher raten mittlerweile viele Tierärzte dazu, dass man Häsinnen prophylaktisch kastrieren sollte.
Bei Uli wurde Twixie meines Wissens nach dann völlig ausgeräumt und die Gebärmutter wurde entfernt.

Weil es beim US halt nicht deutlich erkennbar ist und viele Risiken vorhanden sind lässt man, zumindest in Kaninchenkreisen, mittlerweile nicht selten vorsorglich bereits die Häsinnen "ausräumen". Habe ich bei meinen Häsinnen auch gemacht (bisher sind nur noch Nocti, Kim und Ella unkastriert).
In wie weit so ein Eingriff aber zu Risikoreich beim Chin ist weiß ich nicht.
Beim Kaninchen sind zwar Risiken vorhanden, die aber bei erfahrenen Tierärzten, der richtigen Narkoseart, etc.pp. recht minimal sind.

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Re: Zysten und sonstige Veränderungen an Gebärmutter & Co.

Beitrag von lapin » Mo 3. Okt 2011, 16:23

Zysten an den Eierstöcken sind eigentlich kein Problem...
mögen sie evtl den Hormonhaushalt durcheinander bringen, jedoch sind sie nichts akutes.
Allerdings bis zu einer gewissen Größe...

Zysten gehen mit der Zeit sogar von selbst ab.
Ich denke jede Frau kann hier mitreden, die damit Erfahrungen sammeln konnte.

Alles was Zysten betrifft würde ich versuchen mit natürlichen Mitteln zu arbeiten.
Ovarium zb was meint sie zu Liebstöckl?
Zumindest bei den Meerschweinchen konnte man hier viel im Zaum halten, auch "charakterlich"!

Was jedoch dramatisch ist, ist eigentlich eine Veränderung an der Gebärmutter und das finde ich, sollte ein erfahrener TA über Ultraschall doch erkennen können...
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Re: Zysten und sonstige Veränderungen an Gebärmutter & Co.

Beitrag von Kim » Mo 3. Okt 2011, 16:27

Auch das ist scheinbar leider nicht immer der Fall und kann sehr schnell, sehr gefährlich werden.
Man kann es sehen - muss aber nicht. Und diese Erfahrung haben leider schon viele gemacht.
Zumal man dann halt auch fragen muss: Wie oft will man ein solches Ultraschallbild machen lassen, wie oft dem Tier diesen Stress geschallt zu werden und zum Tierarzt zu müssen antun? Gerade dann, wenn es vielleicht trotzdem nichts bewirkt?
Wie reagieren, wenn Veränderungen sichtbar sind?
Woran festmachen, ob man ein Bild anfertigen lässt oder nicht? In welchen Abständen?
Was gibt einem die Sicherheit, dass die Kaninchen doch nicht plötzlich im Gehege tot liegen, weil die Gebärmutter geplatzt ist? Veränderungen der Gebärmutter sind ja nicht zwangsläufig erkennbar und nicht jede Kaninchendame hat dadurch Auffälligkeiten.

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Re: Zysten und sonstige Veränderungen an Gebärmutter & Co.

Beitrag von Kaktus » Mo 3. Okt 2011, 16:31

@ Kim: Hm also meines Wissens nach wurde Twixi NICHT nochmal aufgemacht!

@ lapin: wenn die Zysten so unproblematisch wären, dann hätte ich Twixi ja nicht kastrieren lassen. Zumidest bei ihr hat sich das doch seeeehr auf ihr Verhalten/Wesen aufgewirkt - positiv. Sie kam davor keine Sekunde zur Ruhe, war total aggressiv gg. mir und ihrem Hugo, hat den ganzen Tag gescharrt und gebuddelt etc.

ich werde mit Lavazza mal zum TA gehen und einen Ultrschall machen lassen.

Leider ist eine OP bei Chins risikobehafteter als bei Kaninchen, wobei Emma die OP ja auch super weggesteckt hatte. Bei ihr wurde ja wegen des Tumors alles entfernt.
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Re: Zysten und sonstige Veränderungen an Gebärmutter & Co.

Beitrag von lapin » Mo 3. Okt 2011, 16:34

Wie gesagt, es kommt immer drauf an wie stark Zysten den Charakter/ das Verhalten beeinflussen, schrieb ich ja auch...
Selene zb konnte durch Ovarium auch bei ihrem Zysten Nono Schweinchen Besserung im Verhalten erkennen, Dinge die man mit einbeziehen sollte...

Lilly hat ihre Zicke Nelly ja auch kastrieren lassen und es wurden Zysten an den Eierstöcken gefunden...
aaaaber hierbei handelt es sich um ein Kaninchen.

Auch bei Meerschweinchen sucht man vorerst nach anderen Lösungen, statt einer Entfernung...und auch hier werden iwie Zysten festgestellt..
es ist also möglich und eben auch anderweitig in den Griff zu bekommen...
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Re: Zysten und sonstige Veränderungen an Gebärmutter & Co.

Beitrag von Kim » Mo 3. Okt 2011, 16:46

Bei Meerschweinchen kommt es meines Wissens nach auch nicht so häufig zu Gebärmutterveränderungen, wie beim Kaninchen.
Ich kann hier nur "he Biology of the Laboratory Rabbit, 1994 edition" und "Beitrag zur Art und Häufigkeit von Uterusveränderungen beim Kaninchen - Retrospektive Studie" aus dem Institut für Pathologie und gerichtliche Veterinärmedizin der veterinärmedizinischen Universität Wien, von September 2008 sehr empfehlen.
Ich bin mittlerweile an dem Punkt, wo ich lieber Kaninchen vorsorglich kastrieren lasse, als ein erhöhtes Risiko einzugehen.
Bei Hermine zum Beispiel bestanden keinerlei Auffälligkeiten und sie wurde rein prophylaktisch kastriert. Ergebnis: Die Gebärmutter lag falschherum im Bauchraum.
Bei Emma gab es ebenfalls keine Auffälligkeiten. Ergebnis der Kastration: Bösartige Veränderungen in Form eines Tumors. Zum Glück konnte hier frühzeitig, durch die prophylaktische Kastra, die Gebärmutter und der Tumor entfernt werden, sodass es noch nicht gestreut hatte.

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Re: Zysten und sonstige Veränderungen an Gebärmutter & Co.

Beitrag von saloiv » Mo 3. Okt 2011, 16:49

Gebärmutterzysten an sich kommen durch hormonelle Ungleichgewichte zu stande, die in der Heimtierhaltung sehr oft vorkommen. Zudem können sich auch im laufe des ganz normalen Zyklusses Zysten bilden die jedoch auch wieder zurück gebildet werden. Das ist nicht sehr ungewöhnlich und so findet man auch bei sehr vielen Kaninchen bei einer Operation Entartungen/Zysten der Gebärmutter. Dadurch kam es zu der Hysterie in Tierschutzkreisen denn bei fast allen operierten Kaninchen findet man (was für ein Wunder) Gebärmutter-Veränderungen. So kam es auch zu der Empfehlung grundsätzlich alle Kaninchen zu kastrieren. Diese Einstellung halte ich allerdings für sehr radikal. Menschliche Frauen haben auch aus den selben Gründen sehr oft Zysten (im laufe des Monatszyklusses oder durch hormonelle Veränderungen, z.B. auch in der Pubertät). Auch bei Frauen wartet man einfach, bis sie sich zurückbilden. Behandelt werden sie nur, wenn sie Probleme bereiten.

Die Diagnose ist am besten mittels Ultraschall möglich. Allerdings ist Ultraschall eine recht schwierige Diagnosemöglichkeit die kaum ein Tierarzt beherrscht und selbst solche die es beherrschen sind oft mit Kaninchen oder Chinchillas weniger vertraut. Das ist sowieso ein Punkt, den ich immer wieder kritisiere: Die heutige Tiermedizin stützt sich hauptsächlich auf moderne Verfahren (Ultraschall, Röntgen...) die dann vor Ort analysiert werden. Die wenigsten Tierärzte kennen jedoch alle Krankheiten bei allen Tierarten und -rassen auf dem Röntgenbild oder im Ultraschall. Im Ultraschall mangelt es schon daran, dass oft das Organ nicht gefunden oder verwechselt wird. Und kaum ein Tierarzt gibt das zu.
Als Beispiel wird ein Röntgenbild beim Hund gemacht. Mit der Röntgentechnik ist der Tierarzt durch einen Kurs vertraut. Aber deuten kann er es kaum, er hat es ja nur an wenigen Bildern im Studium geübt. Jetzt hat er einen recht großen Hund und möchte feststellen, ob das Herz vergrößert ist. Doch wie groß ist bei dieser Rasse oder dieser Hundegröße denn das normale Hundeherz? Das sind Praxisprobleme die vor den Haltern vertuscht werden.
Die meisten Halter wollen lieber Ultraschall als Antasten, denn das eine ist ja maschinell, das ist nachprüfbar. Tasten sieht nicht so professionell aus und man weiß ja nicht was der da überhaupt tastet... Derweil haben beide Verfahren genau das gleiche Problem: Der Tierarzt muss sie beherrschen um überhaupt etwas festzustellen. Und das können die wenigsten...

Wie gesagt bilden sich die meisten Zysten innerhalb kürzester Zeit zurück und sind auch kein Problem! Ein Problem sind sie lediglich, wenn sie Probleme bereiten (Schmerzen, extrem groß werden, extremes Verhalten durch die hormonellen Symptome usw.). Und dem nach würde ich auf Verdacht operieren sobald es verdächtig erscheint.

War das Verhalten von Lavazza immer schon so oder ist es erst kürzlich aufgetreten bzw. hat sich verstärkt?
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Beitrag von lapin » Mo 3. Okt 2011, 16:51

Die Frage ist ja aktuell inwiefern das auf Chinchilla zutrifft und da würde ich das wohl ähnlich wie bei Meerschweinchen halten, zumindest vorerst!
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Re: Zysten und sonstige Veränderungen an Gebärmutter & Co.

Beitrag von Kaktus » Mo 3. Okt 2011, 16:59

Lavazza war schon von Beginn an verhaltensauffällig. Seit der Panacurvergiftung (da hatte sie anschließend starke Verstopfungen, Inappetenz, etc.) ists jedoch noch schlimmer, daher können es theoretisch mehrere Baustellen sein. Vllt. hat sie aber auch wie Bruce einen Leberschaden nach der Panacurbehandlung und ist deshalb nun noch auffälliger in ihrem Verhalten.

Ich werde nächste Woche mal einen Termin zu Komplettuntersuchung ausmachen (Blutuntersuchung, Röntgen, Ultraschall).
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Re: Zysten und sonstige Veränderungen an Gebärmutter & Co.

Beitrag von saloiv » Mo 3. Okt 2011, 17:03

Puh das ist immer schwierig... Denn wenn es mehrere Baustellen gibt kann man nicht mehr richtig trennen woher es genau kommt. Manche Tiere werden auch durch Tierarzt-Stress und Medikamentengabe etwas stinkig und angriffslustig. Wenn der Stress vorbei ist legt es sich wieder. Sind die Giardien nun weg?
Ich würde auch erst mal eine Komplettuntersuchung machen denn bei Chinchillas sind ja Operationen noch riskanter als beim Kaninchen. Da würde ich solange es irgendwie geht Abstand von der Kastration nehmen.
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Re: Zysten und sonstige Veränderungen an Gebärmutter & Co.

Beitrag von Kaktus » Mo 3. Okt 2011, 17:08

Lavazza war ja nun schon seit Wochen nicht mehr beim TA, aber sie ist allein durch das Alleinsein gestresst umso seltsamer ists, dass sie so aggressiv gg. anderen Chins ist, zumal die ihr nix machen. ich hab so ein Verhalten noch nie erlebt und ich hab schon viel erlebt was VGs angeht...

Ne die Giardien werden wohl nicht weg sein, aber ich behandel auch nicht mehr, warum auch, wenn sie alle keine Symptome haben. Ich hab schon bruce durch die Behandlung umgebracht, da muss ich nicht noch mehr Chins grundlos auf dem Gewissen haben.
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Re: Zysten und sonstige Veränderungen an Gebärmutter & Co.

Beitrag von Miss Marple » Mo 3. Okt 2011, 18:36

Bei meinem Lea - Schweinchen hatte die TÄ auch erst auf hormonell aktive Eierstockzysten getippt. Zu dem Zeitpunkt hatte ich aber noch nicht auf einem Blutbild bestanden. Letztendlich hatte sich der T4 - Wert verschoben und sie hatte eine Schilddrüsenüberfunktion entwickelt.
Sie war extrem aggressiv, aber auch hyperaktiv, sehr warme Haut, beschleunigter Herzschlag, sehr verfressen und später dann auch Gewichtsverlust und Fellverlust, derzeit Hautparasiten.
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Re: Zysten und sonstige Veränderungen an Gebärmutter & Co.

Beitrag von ClaudiaL » Mi 5. Okt 2011, 09:31

lapin hat geschrieben:
Lilly hat ihre Zicke Nelly ja auch kastrieren lassen und es wurden Zysten an den Eierstöcken gefunden...
aaaaber hierbei handelt es sich um ein Kaninchen.
Nele :lol:

Also Nele hatte mehrere kleine und zwei große Zysten. Ob die sich wieder zurückgebildet hätten? :hm: Ich habe vor der Kastra lange mit meiner TÄin geredet und bei Nele wurden nur die Eierstöcke und nicht die Gebärmutter entfernt. Meine TÄin meint, wenn die Gebärmutter i. O. ist sollte man diese auch drinne lassen. Sind die Eierstöcke entfernt passiert in der Regel auch nichts mehr mit der Gebärmutter. Einzelfälle gibts immer.

Richtig raten kann ich Dir leider nichts. Ich weiß nur, dass man Zysten und Veränderungen oft erst in der OP erkennt.
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Re: Zysten und sonstige Veränderungen an Gebärmutter & Co.

Beitrag von lapin » Mi 5. Okt 2011, 10:05

Natürlich Nele... :hehe:
Ich hoffe das nimmt sie mir nicht krumm. :D

Jetzt mal Butter bei de Fische, hat sich Nele denn verändert nach der Kastra, bei ihr wurde man ja auch nur bedingt durch das Verhalten aufmerksam darauf?!
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Re: Zysten und sonstige Veränderungen an Gebärmutter & Co.

Beitrag von ClaudiaL » Mi 5. Okt 2011, 10:22

Ja bei ihr war es ausschließlich das Verhalten, was mich stutzig machte. Sie verbiss sich ja in meinem Bein, nichts war vor ihr sicher.

Momentan ist es so, dass sie schon noch zickig ist aber sie hat mich (aber auch erst nach unserem Umzug) nicht einmal mehr gebissen. Ich darf sie sogar manchmal streicheln und es sieht so aus als würde sie es genießen, sie zeigt dann aber auch ganz klar wann Schluss ist

Sie hat sich auf alle Fälle zum Positiven verändert.

Mit Mo ist es gleich geblieben. Jagereien, Zickereien aber sie lieben sich
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Re: Zysten und sonstige Veränderungen an Gebärmutter & Co.

Beitrag von lapin » Mi 5. Okt 2011, 10:23

Würdest du sagen sie hat sich einfach an dich gewöhnt oder bist du tatsächlich der Meinung das es nach der Kastra besser wurde...
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Re: Zysten und sonstige Veränderungen an Gebärmutter & Co.

Beitrag von ClaudiaL » Mi 5. Okt 2011, 10:25

Ich würde denken, dass es mit der Kastra zusammenhängt, da sie vorher auch schon ne Weile da war und sich überhaupt nicht auf mich einließ. Auch passt der Zeitraum in etwa. Man sagt ja, dass die Hormone in etwa (variiert natürlich) 6 Wochen brauchen, bis sie runterkommen. Das haut hin.
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