Euere Ideeen

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Beitrag von Entensusi » Do 4. Aug 2011, 19:26

Ich wurde heute auf eine Frage gestoßen:
Die Familie einer Freundin hat zwei Kinder, eines ist 6 Jahre alt und schwerst behindert. Das heißt, er hat keinerlei Körperspannung, muss gefüttert werden getragen, und so weiter, wie ein winzigen Baby nur mit dem Gewicht und der Größe eines 6jährigen.
Geistig ist er etwas weiter, hat eine Riesenfreude an anderen Kindern, an Musik und auch an Tieren.
Das einzige Geschwisterkind ist 8 und ist sehr reif und vernünftig für ihr Alter.
Nun überlegt die Familie die Anschaffung eines Haustieres.
Sie wohnen mitten in einer Großstadt, allerdings in einem ruhigen Viertel mit kleinem Garten.

Nun würde mich interessieren, ob Ihr Ideen dazu habt?
Reine Wohnungshaltung von z.B. Rassekatzen ist unmöglich, da die Gartentüre bei schönem Wetter immer offen steht.
Die Mutter ist "eigentlich" schon an ihrer Grenze, oder schon lange drüber... aus Vernunftgründen also ein klares, deutliches NEIN zum Haustier.
Liebe Grüße, Entensusi und ihre Tiere

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Re: Euere Ideeen

Beitrag von lapin » Do 4. Aug 2011, 19:30

Ehrlich gesagt seeehr schwierig...jetzt auch gerade für die Eltern, die mit dem 6 jährigen Kind schon eine Meeeengeee Arbeit haben und selbst wenn die 8jährige seeehr weit für ihr Alter ist, so ist es dennoch ein Kind, was Lust auf spielen und draußen rumturnen hat.

Das heißt also, die Eltern haben mit einem Haustier zusätzliche Verpflichtungen...
jedes Tier braucht seine gewisse Aufmerksamkeit, weißte ja auch...und wenn sie krank werden, können sie schon extrem überfordern :(!
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Re: Euere Ideeen

Beitrag von Curly » Do 4. Aug 2011, 19:33

Also... ich bin immer dafür Tiere als Therapeuten einzusetzen.
Die bewirken unglaubliches... vorallem, wenns die eigenen sind.

Kleintiere und Katzen fallen meiner Meinung nach raus.
Sind ja nur bedingt wirkliche Kuscheltiere. Und ich denke,
darum geht es ja...

Ein Hund? Vielleicht schon erzogen, ne "einfache Rasse"?
Zieht der Vater denn mit?

Edit:

Vielleicht wäre es ja ne Idee als Pflegestelle für nen Tierheim tätig zu sein.
Dann haben sie ein Haustier und bei Fragen oder Sorgen immer direkte Ansprechpartner.
Eventuell auch Unterstützung bei Erziehung usw.

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Re: Euere Ideeen

Beitrag von Ziesel » Do 4. Aug 2011, 20:22

Gehts jetzt mehr um was kuschliges Tierisches oder mehr zum Beobachten ?

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Re: Euere Ideeen

Beitrag von Entensusi » Do 4. Aug 2011, 20:29

Curly, meinst Du nicht, dass die Bindung zu einem Pflegetier zu groß wird? Vielleicht nicht beim behinderten Kind, sondern bei der Großen? Aber eine Zusammenarbeit mit einem Tierheim wäre schon eine gute Idee, wenn man es "probieren" könnte - so wüst ich dieses Wort im Zusammenahng mit Tieren finde...

So, wie ich den Vater kenne, würde er bei allem mitziehen, was finanziell und kräftemäßig tragbar ist und seine Kinder glücklich macht. Aber prinzipiell würde die Last wohl bei der Mutter liegen.

Was wäre denn eine "einfache Rasse"? Das Mädel wünscht sich einen aprikotfarbenen Pudel oder einen Wuschelhund, der allerdings ein Sabberer ist, keinr Ahnung, was sie damit genau meint. :hm:

Ziesel, ich denke mehr zum Anfassen. Auch zum Gucken, aber das reicht auf Dauer wohl nicht aus, es sei denn, es wären Affen oder so etwas, die ein rechtes Gezeter veranstalten. Der Junge versucht gezielt zu greifen, aber das kann er nicht gut, d.h. wenn er das Tier am Ohr/Schwanz erwischt, darf es halt nicht beißen. :grübel:
wahrscheinlich wäre Steiff die bessere Lösung... :X
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Re: Euere Ideeen

Beitrag von schweinsnase77 » Do 4. Aug 2011, 21:13

Also wir hatten ja zwei behindere Kinder (beides mehr oder weniger Rollikinder) und hatten einen recht großen Hund. Ich empfand es nicht als viel mehr Belastung als vorher, im Gegenteil, dadurch das der Hundraus mußte mußte ich mich auch mal ohne die Kids bewegen. ;)
Allerdings würde ich nicht unbedingt zu einem Welpen raten, sondern eher zu einem älteren Abgabetier.

Vll könnten sie sich ja erst mal Probeweise als Haustiersitter betätigen?
Mit freundlichen Grunzern

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Re: Euere Ideeen

Beitrag von WELLEN » Do 4. Aug 2011, 21:15

Ich glaub eine verhältnismäßig einfache Rasse ist der Mops.
Zumindest braucht der Mops keine besonderen Aufgaben, wie Jagdhunde oder Hütehunde. Seine einzige Aufgabe ist es da zu sein und mit seinem "Rudel" in ständigem Kontakt zu sein...Möpse sind auch sehr liebe Hunde.
Was sagt ihr?

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Re: Euere Ideeen

Beitrag von lapin » Do 4. Aug 2011, 21:17

Verhält sich ähnlich wie mit Yorkshire Terriern...
die Haaren auch nicht, sind recht leicht im Umgang und flink...also die hauen auch ab und verkrümeln sich, wenn man ihnen zu sehr aufn Sack geht ;)!

Aber den Punkt "was ist bei Krankheit" hab ich dennoch im Hinterkopf...solange Tiere gesund sind, sind sie alle recht unproblematisch...
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Re: Euere Ideeen

Beitrag von schweinsnase77 » Do 4. Aug 2011, 21:26

lapin hat geschrieben: Aber der Punkt "was ist bei Krankheit" hab ich dennoch im Hinterkopf...solange Tiere gesund sind, sind sie alle recht unproblematisch...
Ich denke da sind Hunde aber auch die pflegeleichtesten Hausgenossen. Zumindest wenn ich mir mal so die Krankheiten udn Pflegemethoden gegenüber den Nagern so anschaue.
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Re: Euere Ideeen

Beitrag von lapin » Do 4. Aug 2011, 21:44

Das ändert aber nix an Aufwand, Kosten...am Ende ist es ein 3. Kind...was ebenso abhängig ist.
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Re: Euere Ideeen

Beitrag von Ziesel » Do 4. Aug 2011, 21:48

okay, damit wäre meine kostengünstige pflegeleichte Anguckidee raus..

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Re: Euere Ideeen

Beitrag von Curly » Do 4. Aug 2011, 22:58

Möpse sind ja eigentlich sehr anfällig. Zumindest, wenn man div.
Berichten glauben darf...

Aber Pudel... das finde ich garnicht so schlecht.
Die Tiere sind sehr intelligent, fügen sich aber leicht ins Familienleben ein.
Außerdem sind sie nicht zu klein, um "zergrapscht" zu werden und nicht zu groß,
sodass sie auch mal auf den Schoß des Schützlings könnten.
Außerdem lernen sie schnell und leicht.
Allerdings brauchen sie einiges an Beschäftigung... eben weil sie sehr intelligent sind
und schnell lernen.

@ Entensusi... kannst du denn ein Auge drauf haben und die Leute ein wenig lenken?

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Re: Euere Ideeen

Beitrag von WELLEN » Do 4. Aug 2011, 23:10

Curly hat geschrieben:Möpse sind ja eigentlich sehr anfällig. Zumindest, wenn man div.
Berichten glauben darf...
ich meinte ja die Sportmöpse, die sind recht fit.

Aber Pudel wär auch super!

Möpse fänd ich noch gut, da sie ja vom Charakter her sehr freundlich sind und so gar nicht "bösartig". Aber das kommt natürlich noch auf das Individuum an und die Vergangenheit, etc. pp. Egal...

Der Yorkshire Terrier wär vielleicht zu zerbrechlich? :hm:

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Re: Euere Ideeen

Beitrag von Entensusi » Fr 5. Aug 2011, 07:54

Curly hat geschrieben:
@ Entensusi... kannst du denn ein Auge drauf haben und die Leute ein wenig lenken?
habe leider nur losen Kontakt, da wir nicht in der Nähe wohnen. 2,3 mal im Jahr....

aber der Pudel scheint gar keine schlechte Idee von der Kleinen zu sein? :grübel:
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Re: Euere Ideeen

Beitrag von schweinsnase77 » Fr 5. Aug 2011, 08:42

Pudel würde ich aufgrund der Haarprloblematik bei nem behinderten Kind nicht empfehlen. in den locken bleibt man doch mal schneller mit den ingern hängen, als in etwas Kurzhaarigem. :lieb:
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Re: Euere Ideeen

Beitrag von Entensusi » Fr 5. Aug 2011, 08:47

aber prinzipiell ist ein Hund das einzig sinnvolle, wenn überhaupt?
Mir fällt auch sonst echt nichts ein... wenn es rein zur Unterhaltung wäre, würde ich ja für 2 Papageien plädieren. Aber das ist halt nichts zum Anfassen.
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Re: Euere Ideeen

Beitrag von schweinsnase77 » Fr 5. Aug 2011, 09:26

Ich finde schon, da du bei ner Katze ja nicht garantieren kannst, dass sie nicht auf die Straße gerät. Vom nem Hund haben halt alle was und vor allem das Tier keinen Streß. Dazu kommt, dass ich einfahc den Pflegeaufwand von Käfigtieren höher finde, als von nem Wuff.
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Re: Euere Ideeen

Beitrag von lapin » Fr 5. Aug 2011, 09:42

Das stimmt...an sich ist ein Hund, die einzige Lösung.
Da sich kein Lebewesen so gut in eine Familiensituation integriert, wie ein Hund.

Allerdings würde ich dann ein Junghund oder sehr gut sozialisiertes, erwachsendes Tier bevorzugen.
Die Rasse ist im Endeffekt Wurscht, auch größere Hunde können sich super dafür eignen.
Beißen können sie ALLE, im richtigen Umgang tut es KEINER ;)!

Yorkshire Terrier zerbrechlich....ich lad dich doch mal zu uns ein ok WELLEN :D!
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Re: Euere Ideeen

Beitrag von schweinsnase77 » Fr 5. Aug 2011, 09:57

Ich würde rassespezifisch rein aus Erfahrung schon nen paar Einschränkungen machen:

am besten Kurzhaar: da kann ein behindertes Kind sich schlechter drin verfangen, und man kann auch nicht so gut mit dem Rollstuhl über die Haare fahren. :pfeif:

Kein Boxer: einfach weil Sabber den Putzaufwand wesentlich erhöht

möglichst keinen Temperamentsbolzen (wobei das weniger Rassespezifisch ist :pfeif: )
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Re: Euere Ideeen

Beitrag von Curly » Fr 5. Aug 2011, 16:41

schweinsnase77 hat geschrieben:Pudel würde ich aufgrund der Haarprloblematik bei nem behinderten Kind nicht empfehlen.
Was für ne Haarproblematik?

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Re: Euere Ideeen

Beitrag von Tierliebhaberin » Fr 5. Aug 2011, 16:59

Curly hat geschrieben:Also... ich bin immer dafür Tiere als Therapeuten einzusetzen.
Die bewirken unglaubliches... vorallem, wenns die eigenen sind.
Konnte ich auch feststellen.Eine Freundin von mir hat auch ein schwerbehindertes Kind.Der kleine kann gar nichts.Geistig wie körperlich.Essen und trinken nur über eine Sonde.Atmen nur über einen Luftröhrenschnitt.Laufen,krabbeln etc. fällt komplett weg!Sehr schlimm.Aber seitdem die 2 Katzen haben blüht der kleine richtig auf.Tiere sind gerade bei behindeten Kinder unglaublich wichtig!

Allerdings ist natürlich die Frage ob es das Tier gut hat,wenn du meinst die Mutter ist so überfordert.Ist ja auch ganz verständlich.Wie oft musste ich Tränen trocknen.Meine Freundin ist auch manchmal am Ende ihrer Kräfte,aber die Tiere haben es trotz allem gut,da kann man nichts sagen.
Ich weiß natürlich nicht wie es in deinem Fall ist.

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Re: Euere Ideeen

Beitrag von schweinsnase77 » Fr 5. Aug 2011, 17:32

Curly hat geschrieben:
schweinsnase77 hat geschrieben:Pudel würde ich aufgrund der Haarprloblematik bei nem behinderten Kind nicht empfehlen.
Was für ne Haarproblematik?

lockiges Fell. Da bleibt man einfach (genauso wie bei Langhaarwuffz) schneller mit den Fingern drin hängen als bei Kurzhaar.
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Re: Euere Ideeen

Beitrag von Ziesel » Fr 5. Aug 2011, 18:33

mh ich weiss nicht...so´n Hund bdeutet doch aber auch, dass die eh schon arg eingespannte Mama 3-5 mal täglich Gassi gehen darf weil das andere Kind ist ja noch´n bißchen jung und Hund hat auch Ansprüche, will gepflegt, beschäftigt, bespielt und erzogen werden..ist das zeitlich/aufwandsmäßig und finanziell (Futter, Steuer, TA..) noch drin ?

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Re: Euere Ideeen

Beitrag von Entensusi » Fr 5. Aug 2011, 18:37

Tierliebhaberin hat geschrieben:
Curly hat geschrieben:Also... ich bin immer dafür Tiere als Therapeuten einzusetzen.
Die bewirken unglaubliches... vorallem, wenns die eigenen sind.
Konnte ich auch feststellen.Eine Freundin von mir hat auch ein schwerbehindertes Kind.Der kleine kann gar nichts.Geistig wie körperlich.Essen und trinken nur über eine Sonde.Atmen nur über einen Luftröhrenschnitt.Laufen,krabbeln etc. fällt komplett weg!Sehr schlimm.Aber seitdem die 2 Katzen haben blüht der kleine richtig auf.Tiere sind gerade bei behindeten Kinder unglaublich wichtig!

Allerdings ist natürlich die Frage ob es das Tier gut hat,wenn du meinst die Mutter ist so überfordert.Ist ja auch ganz verständlich.Wie oft musste ich Tränen trocknen.Meine Freundin ist auch manchmal am Ende ihrer Kräfte,aber die Tiere haben es trotz allem gut,da kann man nichts sagen.
Ich weiß natürlich nicht wie es in deinem Fall ist.
hä? wo ist jetzt mein Text geblieben....
irgendwas hatte ich geschrieben, dass meine Freundin bestimmt gut für ein Tier sorgen würde, wenn sie sich mal dazu entschlossen hat...
Zuletzt geändert von Entensusi am Fr 5. Aug 2011, 19:31, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Euere Ideeen

Beitrag von Nightmoon » Fr 5. Aug 2011, 19:11

WELLEN hat geschrieben:Ich glaub eine verhältnismäßig einfache Rasse ist der Mops.
Zumindest braucht der Mops keine besonderen Aufgaben, wie Jagdhunde oder Hütehunde. Seine einzige Aufgabe ist es da zu sein und mit seinem "Rudel" in ständigem Kontakt zu sein...Möpse sind auch sehr liebe Hunde.
Was sagt ihr?
Ähm, da muss ich widersprechen... zumindest ein bisschen. Charakterlich sind Möpse einfach zum knutschen :love:, ohne jeden Zweifel, aber die haaren leider enorm, wie eigentlich alle Kurzhaarhunde.
Von daher würde ich auch eher zu einem Shih Tzu raten, die gibt es in der "tiefergelegten Version" und etwas hochbeiniger, aber keinesfalles größer, als kniehoch. Die haaren eigentlich gar nicht oder kaum und man kann sie gut kurz trimmen/scheren lassen, was die Fellpflege enorm erleichtert. Vom Charakter her, würde ich Shih Tzu als sehr lieb einstufen - so zumindestens meine Erfahrung mit der Rasse. Bei Yorckies ist es leider ganz oft so, dass sie rabbiate Kläffer werden, wenn sie falsch erzogen werden oder man ihnen suggestriert, dass sie vor allem und jedem Angst haben müssen, was aber wirklich sehr stark vom Besitzer, abhängig zu machen ist!
Ansonsten finde ich auch langhaarige Chihuahua sehr süß, auch sie sind charakterlich gesehen allerliebst, immer vorausgesetzt, dass man sie vernünftig ins Leben integriert, wie bei allen Haustieren halt. :lieb:

Aber, was man auch sagen muss, ein Hund egal, wie groß oder klein, braucht immer Zeit und man ist immer gebunden und teilweise sogar gehandicapt, weil man Hund nicht überall mit hinnehmen darf. Das sollte man sich wirklich sehr gut vorher überlegen! Ansonsten würde ich die Variante mit der Urlaubsbetreuung in Betracht ziehen. Zum Einen kann man sich die Hunde rel. gut aussuchen, also wen man betreut und wen lieber nicht und zum anderen lernt man mit jedem Hund dazu. So kann man am besten einschätzen, ob man wirklich für eine Hundehaltung geeignet ist. ...und wenn es ein Tierheimhund im Endeffekt werden soll, dann würde ich älteren Hunden die Chance geben, denn die sind sehr oft schon super auf Menschen eingestellt und haben einen gewissen Spürsinn, auch für schwierige Situationen, also wenn ein Mensch krank ist oder Hilfe braucht. Ältere Hunde passen sich sehr schnell an, weil sie heilfroh sind, dass sie doch nochmal aus einem Tierheim zu lieben Besitzern dürfen. Sie sind sehr dankbare Geschöpfe. :lieb:
Ziesel hat geschrieben:so´n Hund bdeutet doch aber auch, dass die eh schon arg eingespannte Mama 3-5 mal täglich Gassi gehen darf weil das andere Kind ist ja noch´n bißchen jung und Hund hat auch Ansprüche, will gepflegt, beschäftigt, bespielt und erzogen werden..ist das zeitlich/aufwandsmäßig und finanziell (Futter, Steuer, Tierarzt..) noch drin ?
Sehe ich auch so... :top:
Das ist auch ein Grund, warum ich/wir erst einmal kein Haustier mehr haben wollen... was nicht heißen soll, dass wir vielleicht nicht doch Mal wieder Eines haben werden. So, wie es passiert, so werden wir es hinnehmen, aber darauf anlegen werde ich es vorerst ganz sicher nicht.

lapin hat geschrieben:an sich ist ein Hund, die einzige Lösung.
Jopp.
Entensusi hat geschrieben:aber der Pudel scheint gar keine schlechte Idee von der Kleinen zu sein? :grübel:
Nee, denn Pudel sind richtige Temperamentbündel und der Kostenaufwand für Hundefrisör ist meiner Meinung nach enorm, es sei denn, dass man das selber erledigen kann. Wenn ein Pudel durch's Gestrüpp flitzt, dann bleibt das sofort im Fell hängen und sowas wieder rauskämmen/teilweise rausschneiden ist für Hund ne Qual und für den Beitzer ein ziemlicher Zeitaufwand. Meiner Meinung nach, muss man mit einem Pudel mind. alle 6 bis 8 WOchen zum Hundefrisör, wenn er "rassespezifisch" ordentlich aussehen soll.

Entensusi hat geschrieben:wenn es rein zur Unterhaltung wäre, würde ich ja für 2 Papageien plädieren
Nein, würde ich auch nicht, denn wenn Papageien geschlechtsreif werden, können die Tierchen u.U. extrem streitlustig werden, außerdem hat man das Problem mit den Federn, wenn sie sich mausern. Auf Hundehaare sind nur wenige Menschen allergisch, auf Federn schon wesentlich mehr und bei Katzenhaaren (dem Speichel von Katzen) sehr viele Menschen.
Ich hätte auch gesagt, wenn dann einen Hund und möglichst eine Rasse, die wenig, bis gar nicht haart, denn Kurzhaarhunde haaren enorm, die kleinen kurzen Haare einzeln gesehen, können wie kleine Tannennadeln piecksen und das oft sehr feine Unterfell fliegt auch in der gesamten Wohnung umher, sofern man keinen Furminator hat. Hab ich ja selber noch im Januar und im März testen können.
schweinsnase77 hat geschrieben:Ich empfand es nicht als viel mehr Belastung als vorher, im Gegenteil, dadurch das der Hundraus mußte mußte ich mich auch mal ohne die Kids bewegen. ;)
Naja, man hat dadurch schon ein bisschen mehr zu tun, als sonst, aber wenn man es so, wie Du, als positives Alleinesein und entspannen nehmen kann, dann ist es schon sehr gut. Nicht jeder ist aber so ohne Weiteres bereit, sich am Abend - bei Wind und Wetter ausfzuraffen, um mit Wauzi nochmal Gassi zu gehen, denn solche TV-Lümmelabende sind dann Ratz-Fatz weg, weil Hund will ja auch nochmal pieseln gehen usw., wobei man einen Hund auch so erziehen kann, dass er sich Abends kurz hält, also raus, piesie&püpschen und wieder rein. Man muss keine Stunden spät Abends unterwegs sein, es sei denn, dass Hund am Tage kaum Bewegung hat oder hatte.
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Meine süße kleine Tessamaus, ich hab dir immer versprochen, dich nicht leiden zu lassen, ich hoffe Du verzeihst mir.[/align]

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Re: Euere Ideeen

Beitrag von Curly » Fr 5. Aug 2011, 20:39

Nightmoon hat geschrieben:
Entensusi hat geschrieben:aber der Pudel scheint gar keine schlechte Idee von der Kleinen zu sein? :grübel:
Nee, denn Pudel sind richtige Temperamentbündel und der Kostenaufwand für Hundefrisör ist meiner Meinung nach enorm, es sei denn, dass man das selber erledigen kann. Wenn ein Pudel durch's Gestrüpp flitzt, dann bleibt das sofort im Fell hängen und sowas wieder rauskämmen/teilweise rausschneiden ist für Hund ne Qual und für den Beitzer ein ziemlicher Zeitaufwand.
Ist das denn nicht bei allen langhaarigen Hunden so?
Shih Tzus haben ja auch nicht wirklich kurzes Fell und du schreibst ja oben selbst,
dass du ihn dann trimmen lassen würdest.

Und wenn ein Pudel nicht so auf explodierter Wattebausch frisiert wird,
bleiben da auch keine Finger drin hängen.

Hier mal fingertaugliche Frisurenbeispiele:

https://www.stadthunde.com/typo3temp/pics/Pudel1_final_03_6ab1d8a041.jpg" onclick="window.open(this.href);return false;
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/2/21/Pudel_Zwerg_Blackandtan.jpg" onclick="window.open(this.href);return false;
https://www.vdh-lv-hessen.de/bilder/rassen/black_tan_t.jpg" onclick="window.open(this.href);return false;

Angeblich sollen Pudel ja auch nicht haaren.
Obs stimmt, weiß ich nicht.

@ Ziesel

Deshalb fragte ich, ob der Vater mitzieht.
Ansonsten denke ich nämlich auch, dass es eine große Mehrbelastung für die
Mutter wäre, einen Hund zu adoptieren.

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Re: Euere Ideeen

Beitrag von lapin » Fr 5. Aug 2011, 20:41

Ahhh das letzte Pudelbild :love:

Jap Pudel haaren auch nicht, genau wie Yorkies :lieb:!
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Re: Euere Ideeen

Beitrag von Nightmoon » Fr 5. Aug 2011, 22:07

lapin hat geschrieben:Jap Pudel haaren auch nicht, genau wie Yorkies :lieb:!
Ähm, nicht ganz... ein bisschen haaren sie auch, aber wenn, dann kämmt man das eh beim (fast) täglichem Bürsten mit raus und/oder sie verlieren die höchstens Mal löckchenweise, also kann man doch schon sagen, dass sie eigentlich nicht haaren. Spanische Wasserhunde sollen wohl angebl. auch nicht haaren. Doch ich könnte mir vorstellen, dass es bei ihnen, auf Grund der pudelähnlichen Beschaffenheit des Felles ganz ähnlich abgeht, wie bei Pudelchen.
Shi-Tzu's haaren ebenfalls so gut, wie nicht. Was nicht heißen soll, dass sie nicht auch Mal "ein" Haar verlieren, aber wie gesagt, im Groben kann man von Nichthaarenden Hunden bei ihnen reden.
:hehe: Früher unterlag ich echt dem Glauben, dass Kurzhaarhunde nicht haaren. :arg: Was für ein Irrglaube!!!!! ...wenn ich da alleine schon an Tessa denke, das war ein "Millionenhaare-Hund". Sie hatte das Unterfell eines Schäferhundes - halt ein richtiger Schäferhund-Dackel-Mix, mit richtig viel Unterwolle.
Die Mopshundebesitzer aus der Nachbarschaft klagen auch immer über den enormen Haarverlust, also scheinen die auch gut "Federn" zu lassen. Was ich auch bei meinen Freundinnen sehe, deren Mopshunde haaren auch ganz ordentlich!
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Re: Euere Ideeen

Beitrag von WELLEN » Sa 6. Aug 2011, 10:21

Na gut, ok dann ist der Mops wohl raus, denn die haaren wirklich abenteuerlich :püh:

Aber man könnte ja auch seine Kleidung entweder auf schwarz oder auf beige umstellen :hot: und am besten das Sofa und alles andere auch :lol:

Aber gut, Haare sind natürlich für Manche ein Problem. Dann finde ich Pudel auch am Besten (siehe 1.Pudelbild :liebe:). Der Shi Zhu (hört sich an wie Schizo ;) ) ist auch ne gute Idee. Aber da auch nur die geschorene Version, gibt sich ja nicht viel mim Pudel dann.... :hm:

Ich bin auch für ein älteres Tier, da das dann ruhiger und duldsamer/erfahrener ist.

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Re: Euere Ideeen

Beitrag von Nightmoon » Sa 6. Aug 2011, 11:12

WELLEN hat geschrieben:Der Shi Zhu (hört sich an wie Schizo ;) ) ist auch ne gute Idee.
Ähm, ich will nicht kleinlich sein, aber der heißt Shi-Tzu und hieß bestimmt ursprünglich: Sieh zu, dass Du keinen schizophrenen Hund draus machst. :lach: Oder so...
...aber die wirklich ganz zauberhafte Hunde, ich kannte 2 Hündinnen (kurzbeinge Version) und 2 Rüden (1x kurzbeinig und einmal langbeinig) Durchweg alles ganz liebe verrückte kleine Wuselknäule, die sehr einfühlsam vom Wesen her sind. Ich hab bei denen immer den Eindruck, dass sie sich richtig ins Zeug legen, nur um ihrer Familie zu gefallen, zumindest war das bei den Weibchen so. Die Rüden waren da schon ein bisschen eigenwilliger irgendwie.
...und so oft, wie einen Pudel muss man die nicht scheren. Scheinbar wächst das Fell nicht ganz so schnell, wei beim Pudel.
Schert man sie so auf max. 3 cm Länge, dann sehen sie immer aus, wie kleine Gremlins. Zumindest die schwarz-weiß und braun-weiß-gescheckten Schläge. :jaja: Ich find die absolut traumhaft. :lieb:
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Meine süße kleine Tessamaus, ich hab dir immer versprochen, dich nicht leiden zu lassen, ich hoffe Du verzeihst mir.[/align]

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