Haarling-Eier im Futter
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Es gibt Meerschweinchenhalter, erfahrene Meerschweinchenhalter und sehr erfahrene Meerschweinchenhalter.
Nicht jeder kennt sich mit diversen Krankheiten aus.
Selbst als sehr erfahrener Meerschweinchenhalter kann man nicht alles kennen und wissen.
Alles, was hier im Forum speziell zu Krankheiten, Diagnosen, Medikamenten und deren Dosierungen zu finden ist, sind persönliche Erfahrungen, Tipps und Ratschläge.
Diese Tipps und Ratschläge ersetzen keinen Tierarztbesuch.
Es gibt sehr viele ernst zu nehmende Krankheiten, die man durch Eigenbehandlung/Eigentherapie noch verschlimmern kann.
Es ist daher wichtig, jede Medikamentenabgabe und Therapie unbedingt mit dem Arzt zu besprechen und gemeinsam nach der besten Lösung, für das jeweilige Tier zu suchen.
Also zieht bitte immer einen Tierarzt zu Rate. Selbstverständlich könnt Ihr die hier gegebenen Tipps und Ratschläge mit Eurem Tierarzt besprechen.
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- Dajanira
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Haarling-Eier im Futter
Mitte Dezember hatte ich neues Futter gekauft, nachdem ich meine Wutzen komplett von Körnerfutter entwöhnt hatte und nach 1/2 Jahr nach etwas "Gesundem" suchte. Gutdünken (bzw. habe ich mich erst über den hersteller informiert) habe ich dann in der Tiehandlung getrocknete Kräuter mit Rosenblüten, Brennessel, Erbsenchips, Hagebutten usw. gekauft (laut Zutatenliste ohne Aromen, Honig, Eier etc.), was sie nur ab und zu mal bekommen.
Kurz darauf hatte dann ein Wutz eine Wunde am Rücken, wo ich erst dachte, dass es eine Bisswunde ist. Als es dann letzte Woche immer schlimmer wurde und sich die Haut drum rum auch noch rot verfärbte und der andere Wutz Ungeziefer im Fell hatte, bin ich dann doch mal lieber zum Tierarzt. Nach Mikroscop-Untersuchng war ganz schnell klar, dass es Haarlinge sind. Das Futter hatte ich auch mitgenommen und die Ärztin fand tatsächlich Nissen zwischen den Kräutern (per Mikroscop).
Bei dem Futter hatte ich auch extra darauf geachtet, dass es komplett natürlich ist und dann so etwas... zumal es nicht gerade billig war...
Kann man jetzt nicht mal mehr Futter kaufen?!
Die 3 haben jetzt Stronghold bekommen, den Futtermittelhersteller schreib ich eine E-Mail (leider hab ich vergessen mir von dem Arzt einen Nachweis geben zu lassen) und mal schauen, wie die so reagieren.
Kurz darauf hatte dann ein Wutz eine Wunde am Rücken, wo ich erst dachte, dass es eine Bisswunde ist. Als es dann letzte Woche immer schlimmer wurde und sich die Haut drum rum auch noch rot verfärbte und der andere Wutz Ungeziefer im Fell hatte, bin ich dann doch mal lieber zum Tierarzt. Nach Mikroscop-Untersuchng war ganz schnell klar, dass es Haarlinge sind. Das Futter hatte ich auch mitgenommen und die Ärztin fand tatsächlich Nissen zwischen den Kräutern (per Mikroscop).
Bei dem Futter hatte ich auch extra darauf geachtet, dass es komplett natürlich ist und dann so etwas... zumal es nicht gerade billig war...
Kann man jetzt nicht mal mehr Futter kaufen?!
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- Kaktus
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Re: Haarling-Eier im Futter
Leider kann es immer wieder passieren, dass man Parasiten im Fertigfutter findet. Hatte ich auch schonmal und das bei i.d.R. einem guten Futter. Oft ist das kontaminierte Futter schon recht alt, deswegen immer schön auf das Verfallsdatum und das Herstellungsdatum (wenns das gibt) achten und nur Frisches kaufen. 100% sicher kann man dennoch nie sein, dass dort nichts Unerwünschtes drin ist...
Daher ist Selbermischen von qualitativ hohen, selbst ausgewählten Komponenten immernoch das Beste - nicht nur gesünder sondern auch sicherer und günstiger. Empfehlen kann ich z.B. das Futter von das Hasenhaus-im-Odenwald.de
Daher ist Selbermischen von qualitativ hohen, selbst ausgewählten Komponenten immernoch das Beste - nicht nur gesünder sondern auch sicherer und günstiger. Empfehlen kann ich z.B. das Futter von das Hasenhaus-im-Odenwald.de
Es grüßt Flora mit den geliebten Plüschbällchen

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- Nightmoon
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Re: Haarling-Eier im Futter
Das Futter , welches Kaktus beschrieben hat, das ist wirklich gut.
Gegen einige Parasiten hilft es ja, wenn man das Futter vorher einfriert, was sich bei Getrocknetem gut macht, aber ob das die Nissen der Haarlinge abtötet, das bezweifele ich sehr stark.
Das dürfte kein Problem darstellen, Tierärzte schreiben einem auch nach erfolgter Behandlung noch einen Attest aus. Sowas kannst Du also jeder Zeit noch nachschicken.
Das verseuchte Futter würde ich gut verschlossen aufbewahren, es könnte sein, dass sie das Futter haben wollen, um es zu untersuchen.
Gegen einige Parasiten hilft es ja, wenn man das Futter vorher einfriert, was sich bei Getrocknetem gut macht, aber ob das die Nissen der Haarlinge abtötet, das bezweifele ich sehr stark.
Dajanira hat geschrieben:Die 3 haben jetzt Stronghold bekommen, den Futtermittelhersteller schreib ich eine E-Mail (leider hab ich vergessen mir von dem Arzt einen Nachweis geben zu lassen) und mal schauen, wie die so reagieren.
Das dürfte kein Problem darstellen, Tierärzte schreiben einem auch nach erfolgter Behandlung noch einen Attest aus. Sowas kannst Du also jeder Zeit noch nachschicken.
Das verseuchte Futter würde ich gut verschlossen aufbewahren, es könnte sein, dass sie das Futter haben wollen, um es zu untersuchen.

Meine süße kleine Tessamaus, ich hab dir immer versprochen, dich nicht leiden zu lassen, ich hoffe Du verzeihst mir.[/align]
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Re: Haarling-Eier im Futter
Ganz vermeiden kann man das Einschleppen von Parasiten leider nie.
Sogar mit Heu oder Stroh können Pelzmilben, Haarlinge und Co. eingeschleppt werden.
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Re: Haarling-Eier im Futter
Meine Tochter hatte mal Mehlwurmeier im Meerifutter.
Dabei fand ich die Larven gar nicht so schlimm, ist ´n prima Angelköder.
Die Käfer waren viel unangenehmer.
Allerdings gehen die nicht die Fellpopos, im Gegensatz zu Haarlingen.
Dabei fand ich die Larven gar nicht so schlimm, ist ´n prima Angelköder.
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Re: Haarling-Eier im Futter
Dort hatte ich bestellt, aber nach 3 Monaten kam immer noch keine Bestatigungsmail oder Aufforderung zur Bezahlung, weshalb ich dann die Bestellung storniert habe und da waren sie dann plötzlich ganz schnell.Kaktus hat geschrieben:Empfehlen kann ich z.B. das Futter von das Hasenhaus-im-Odenwald.de
Nach einem Monat hatte ich angefragt und dann nach 3 und bekam keine Antwort wie lange es denn dauert
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Re: Haarling-Eier im Futter
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Re: Haarling-Eier im Futter
Danke, hab gerade bestelltlapin hat geschrieben:https://www.kaninchenwerkstatt.de!
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Re: Haarling-Eier im Futter
Den 3 Kerlen geht es wieder supi, alle Wunden sind abgeheilt. Sie haben noch ein paar kahle Stellen (außer Gast) und die Haut ist noch recht schuppig, aber es geht bergauf
nächsten Samstag kriegen sie nochmal Stronghold, dann dürfte nix mehr passieren. Ein paar Nissen hängen noch auf der Haut, dummerweise kratz Sinus die ab und holt sich dadurch Wunden, weshalb er für die nächsten Tage eine Socken-Kur bekommt.
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Re: Haarling-Eier im Futter
Socken-Kur
....Fotos müssen da wieder her, is klar nü
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Re: Haarling-Eier im Futter
Ist es normal das Meerlis nach Haarlingen total schuppige und trockene Haut haben und wenn sich diese Schuppen ablösen auch Haare mit dran hängen? 
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Re: Haarling-Eier im Futter
Kenne ich nur aus der akuten Haarlingphase. Allerdings behandle ich Haarlinge auch nicht mit so was starkem wie Stronghold. Vielleicht ist der Körper etwas überlastet mit dem Nervengift und hat derzeit nicht so viel Energie für die Haut?
Ich sprühe nur bisschen Aloe und Niem und fertig. Das pflegt die Haut während es gleichzeitig die Parasiten killt.
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Re: Haarling-Eier im Futter
Was ist denn Niem? 
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Re: Haarling-Eier im Futter
Wird aus dem Niembaum gewonnen, so ein Tausendsassa, der u. a. als Insektizid wirkt.Lilly hat geschrieben:Was ist denn Niem?
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Bei Haarlingen wirkt das genauso.Das Öl des Niembaums wird zudem bei der Bekämpfung von Hausstaubmilben eingesetzt. Der Niembaumsamenöl-Extrakt macht die Nahrungsgrundlage der Milben (Hautschuppen) ungenießbar und stoppt gleichzeitig das Wachstum der Larven.
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Re: Haarling-Eier im Futter
Interessant, hast Du da einen besonderen Link, wo Du das bestellst?
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Re: Haarling-Eier im Futter
Mh wo bekommt man sowas? in der Apotheke? 
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Re: Haarling-Eier im Futter
Nachdem ich so alle Apotheken und Drogerien hier abgeklappert habe und ständig mit "Wasn Aloe Vera Spray, das gibt's doch nur als Deo o.O" oder "Haben wir nicht" vertröstet wurde
hab ich's einfach mal mit Leinsamenöl probiert
ein Tropfen auf den Rücken, mal schauen ob es hilft 
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Re: Haarling-Eier im Futter
So
ich war nochmal beim TA, weil die totalen Haarausfall hatten und Grind an den Haarbüscheln unten dran. TA meinte das wäre ganz normal bei Grabmilben, sie haben immer noch ein paar, hab nochmal Stornghold bekommen, danach sollte es wieder gut sein 
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Re: Haarling-Eier im Futter
Erst waren es nur Haarlinge und jetzt Grabmilben?
Wie ist denn sonst so die wutzige Befindlichkeit?
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Re: Haarling-Eier im Futter
Ui, was war es denn nun?
Haarlinge leben im Fell, Grabmilben unter der Haut!
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- Dajanira
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Re: Haarling-Eier im Futter
Als ich das erse mal beim TA war, hat man eindeutig Haarlinge gesehen und nach Tesa-Mikroskopuntersuchung waren auch Milben dabei, allerdings keine Grabmilben.
Nach der 2ten Stronhold-Behandlung hatte dann der (am schlimmsten mit den Haarlingen betroffen war) Krusten an den Haaransätzen und hat kahle Stellen bekommen. Ein anderes Schwein hatte es dann auch (nur eine kleine Stelle am Rücken) nur klein Gast blieb sowohl von Haarlingen als auch von den Milben verschont.
Beim 2ten mal beim TA kam halt raus, dass es Grabmilben sind. Laut TA ist die Krustenbildung eine Nachwirkung von den Parasiten, sie kann aber nicht ausschließen, dass diese weg sind, also nochmal getesat. Haarlinge weg, Milben (weniger als zuvor) noch da, wahrscheinlich die 2. Generation. Also kriegen sie am Samstag nochmal Stronghold, dann müsste es gut sein.
Gast geht es super, der hatte ja auch gar nichts, musste aber mitbehandelt werden. Sinus geht's auch gut, der hatte nicht allzu viel. Nur Telefonmann hat's am schlimmsten erwischt, der hatte am Anfang ne riesen Wunde von den Milben am Rücken, die inzwischen aber abgeheilt ist. Er hat überall kahle Stellen, sowohl am Rücken als auch am Oberschenkel, es juckt ihn ziemlich, anfassen geht momentan nicht, das tut ihm weh, da diese Krusten die Haare umschließen und somit die Haarwurzeln mit raus ziehen. Er hat ein wenig abgenommen, bekommt im Moment viele Kräuter und es geht bergauf. Sobald man Sinus und Telefonmann iwie dumm bei diesen verkrusteten Stellen anfasst, juckt es sie wie irre, auch mal Haare beiseite schieben um zu schauen wie es aussieht, scheint nicht allzu schön zu sein. Kuschelschwein Sinus gefällt das gar nicht, der hockt abends immer auf seinem Brett und will gekrault werden
naja hintern Ohren geht noch und da kann man(n)sich auch gleich hinbauzen und gähnen. Bei Telefonmann hab ichs mit ner Socke versucht, damit er sich nicht immer kratzt, aber die hält 3 Sekunden, dann liegt die Socke abgestreift in der Ecke. Also bin ich in die Drogerie und hab Wacholderbeer-Öl geholt, hilft sehr gut gegen den Juckreiz. Ab Donnerstag lass ich es weg, weil er am Samstag ja nochmal Stronghold bekommt.
Fressen tun sie alle gut, Telefon seit gestern auch wieder. Ihre Kuschelsachen (Hängematte, Kuschelbett) hab ich gewaschen, den Stall komplett sauber gemacht, ausgewaschen und mit so einem Spray gegen Parasiten (aus der Tierhandlung, als ich die 2 großen bekam, hatten sie 2 Tage später Haarlinge, mit dem Spray hab ich die schnell los bekommen, Milben hatten sie damals nicht) eingesprüht. Streu wird alle 2 Tage komplett gewechselt und jeden Tag ihre "Klo-Ecken" sauber gemacht bis sie halt die Milben komplett los sind. Kuschelsachen gibt's erst in 1-2 Wochen wieder.
Nach der 2ten Stronhold-Behandlung hatte dann der (am schlimmsten mit den Haarlingen betroffen war) Krusten an den Haaransätzen und hat kahle Stellen bekommen. Ein anderes Schwein hatte es dann auch (nur eine kleine Stelle am Rücken) nur klein Gast blieb sowohl von Haarlingen als auch von den Milben verschont.
Beim 2ten mal beim TA kam halt raus, dass es Grabmilben sind. Laut TA ist die Krustenbildung eine Nachwirkung von den Parasiten, sie kann aber nicht ausschließen, dass diese weg sind, also nochmal getesat. Haarlinge weg, Milben (weniger als zuvor) noch da, wahrscheinlich die 2. Generation. Also kriegen sie am Samstag nochmal Stronghold, dann müsste es gut sein.
Gast geht es super, der hatte ja auch gar nichts, musste aber mitbehandelt werden. Sinus geht's auch gut, der hatte nicht allzu viel. Nur Telefonmann hat's am schlimmsten erwischt, der hatte am Anfang ne riesen Wunde von den Milben am Rücken, die inzwischen aber abgeheilt ist. Er hat überall kahle Stellen, sowohl am Rücken als auch am Oberschenkel, es juckt ihn ziemlich, anfassen geht momentan nicht, das tut ihm weh, da diese Krusten die Haare umschließen und somit die Haarwurzeln mit raus ziehen. Er hat ein wenig abgenommen, bekommt im Moment viele Kräuter und es geht bergauf. Sobald man Sinus und Telefonmann iwie dumm bei diesen verkrusteten Stellen anfasst, juckt es sie wie irre, auch mal Haare beiseite schieben um zu schauen wie es aussieht, scheint nicht allzu schön zu sein. Kuschelschwein Sinus gefällt das gar nicht, der hockt abends immer auf seinem Brett und will gekrault werden
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Re: Haarling-Eier im Futter
Danke für den Tipp!Dajanira hat geschrieben:Also bin ich in die Drogerie und hab Wacholderbeer-Öl geholt, hilft sehr gut gegen den Juckreiz.
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Re: Haarling-Eier im Futter
Ich hab mal versucht ein paar Fotos zu machen:
Überall kleine Krusten im Fell:
https://s3.directupload.net/images/110209/htimmlpo.jpg" onclick="window.open(this.href);return false;
Kruste in Nahaufnahme:
https://s13.directupload.net/images/110209/cwiwsjqh.jpg" onclick="window.open(this.href);return false;
zwar verschwommen, aber die Krusten auf der Haut kann man sehen:
https://s3.directupload.net/images/110209/jt6gowq3.jpg" onclick="window.open(this.href);return false;
Überall kleine Krusten im Fell:
https://s3.directupload.net/images/110209/htimmlpo.jpg" onclick="window.open(this.href);return false;
Kruste in Nahaufnahme:
https://s13.directupload.net/images/110209/cwiwsjqh.jpg" onclick="window.open(this.href);return false;
zwar verschwommen, aber die Krusten auf der Haut kann man sehen:
https://s3.directupload.net/images/110209/jt6gowq3.jpg" onclick="window.open(this.href);return false;
Schläft ein Lied in allen Dingen,
Die da träumen fort und fort,
Und die Welt hebt an zu singen,
Triffst du nur das Zauberwort.
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Re: Haarling-Eier im Futter
Da sag ich auch danke! Sowas ist immer gut zu wissen.Dajanira hat geschrieben:Also bin ich in die Drogerie und hab Wacholderbeer-Öl geholt, hilft sehr gut gegen den Juckreiz.
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Re: Haarling-Eier im Futter
Ich habs zuerst mit Leinsamenöl versucht, aber da das nach Walnuss schmeckt, haben die Wutzen es sich gegenseitig ausn Fell geleckt
Wacholderbeerenöl hab ich auf anraten einer Freundin geholt, die Apothekerin ist. Nebeneffekt ist halt, dass das Fell verdammt fettig wird, wenn man zu viel nimmt. Am besten kleine Tropfen auf die Haut (verteilt sich ja von selbst) oder wenn halt kahle Stellen da sind vorsichtig mit einem Tuch verteilen (sollte nicht unbedingt aus Zellstoff sein).
Wacholderbeerenöl hab ich auf anraten einer Freundin geholt, die Apothekerin ist. Nebeneffekt ist halt, dass das Fell verdammt fettig wird, wenn man zu viel nimmt. Am besten kleine Tropfen auf die Haut (verteilt sich ja von selbst) oder wenn halt kahle Stellen da sind vorsichtig mit einem Tuch verteilen (sollte nicht unbedingt aus Zellstoff sein).
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Re: Haarling-Eier im Futter
Hab ich noch gefunden diesbzgl:
Es hilft auch noch Lorbeer-oder Hauswurzöl, das mit ätherischen Ölen aus Teebaum, Lavendel, Thymian oder Nelken versetzt werden kann.
Es hilft auch noch Lorbeer-oder Hauswurzöl, das mit ätherischen Ölen aus Teebaum, Lavendel, Thymian oder Nelken versetzt werden kann.

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Re: Haarling-Eier im Futter
Ich hätt noch Curry-Öl im Küchenschrank
ich glaub außer das sie sich dann in neongelbe Monster verwandeln bringt das nicht viel 
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Re: Haarling-Eier im Futter
Ich komm erst jetzt dazu, hier ausführlicher darauf einzugehen.
Parasitenüberschuss ist ja immer eine Folge, wenn das Immunsystem Probleme hat. Normalerweise schaffen es die Tiere, die Anzahl der Parasiten auf und in der Haut und im Darm in Schach zu halten. Das siehst Du auch sehr gut an Gast und Sinus.
Ich weiß jetzt aber nicht, inwieweit Dein TA up to date ist. Normalerweise behandelt man heutzutage bei Parasiten nur noch die tatsächlich betroffenen Tiere. Gesunde Tiere mit Nervengiften zu schaden ist überflüssig. Genauso kommen gesunde Tiere mit paar mehr Parasiten im Stall gut klar.
Diese Methode, alle Tiere zu behandeln und den Stall gnadenlos zu desinfizieren lernt der TA im Studium, wenn es um Massentierhaltungen geht. Ein Tier kann unter diesen Umständen große finanzielle Verluste verursachen.
Parasitenüberschuss ist ja immer eine Folge, wenn das Immunsystem Probleme hat. Normalerweise schaffen es die Tiere, die Anzahl der Parasiten auf und in der Haut und im Darm in Schach zu halten. Das siehst Du auch sehr gut an Gast und Sinus.
War Telefonmann denn vorher schon irgendwie angeschlagen? Hat der TA mal etwas fürs Immunsystem vorgeschlagen? Manchmal hilft es schon, wenn man die Luftfechtigkeit reguliert.Dajanira hat geschrieben:Gast geht es super, der hatte ja auch gar nichts, musste aber mitbehandelt werden. Sinus geht's auch gut, der hatte nicht allzu viel. Nur Telefonmann hat's am schlimmsten erwischt..
Ich weiß jetzt aber nicht, inwieweit Dein TA up to date ist. Normalerweise behandelt man heutzutage bei Parasiten nur noch die tatsächlich betroffenen Tiere. Gesunde Tiere mit Nervengiften zu schaden ist überflüssig. Genauso kommen gesunde Tiere mit paar mehr Parasiten im Stall gut klar.
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Re: Haarling-Eier im Futter
Telefonmann hat halt noch die Fettgeschwüre am Bauch und er ist schon immer recht sensibel. Das einsprühen hab ich nur 1x gemacht, nämlich als ich das 1ste mal beim TA war, da hab ich den Käfig komplett sauber gemacht und alles aus Stoff erstmal raus genommen. Den Stall muss ich seit Anfang Januar sowieso alle 2 Tage komplett neu einstreuen, weil ich auf ad lib umgestiegen bin und Gast auch immer größer wird.
Laut TA befallen die Parasiten meist alle Tiere im Bestand und v.a. Grabmilben sind relativ schlecht zu sehen, weil die Krustenbildung erst ein paar Tage später einsetzt. Ich bin auch schon am überlegen Gast lieber nicht nochmal Stronghold zu "geben". Bei den anderen beiden verstehe ichs ja, aber der hat echt nix, keine Krusten, keinen Haarausfall, gar nichts. Ich habe die TÄ auch nach einem natürlichen Mittel gefragt (dieses Meen oder wie das heißt), aber sowas kann sie nicht bestellen
und rät mir auch davon ab. Sie hatte schon mal 2 Kaninchen, die damit behandelt wurden und die müssen wohl ziemlich gerupft ausgesehen habe. Von Aloe Vera Spray hat sie noch nie was gehört und war ganz dankbar für den Tipp, da das Stronghold die Haut ziemlich trocken macht (Aloe Vera Spray hab ich nirgends gefunden [gut, ich wohn auf einer "Stadt", die wahrscheinl. nur eine "Stadt" ist wegen der FH hier
], muss mal schauen wo ich das her bekomme).
Die TÄ hat mir geraten die Fettgeschwülste weg operieren zu lassen, da sie u.a. darauf hinweisen, dass ein Tier ein schwaches Immunsystem hat und die diese Knubbel wenn sie zu groß sind das Schweindl doch beeinträchtigen werden. Dazu muss er aber erstmal die Parasiten los werden. Seit ich Telli (der Name ist mir zu lang um ihn jedes mal auszuschreiben
) mehr Kräuter gebe, v.a. Basilikum und Salbei, ist sein beobachtbares Verhalten um einiges besser geworden, er ist weniger grantig und am zicken und liegt auch mal ganz entspannt einfach mitten drin im Käfig. Seit der Öl-Behandlung kratzt er sich auch nicht mehr wie irre und ich muss mal schauen, was man da noch so machen kann. Vitamine kriegt er jedenfalls genug durchs Futter und die TÄ meinte auch, dass ein medizinisches Vitamin-Mittelchen bei ad lib unnötig ist, da er sonst eine Überdosis bekommt, was auch wieder aufs Immunsystem geht.
Laut TA befallen die Parasiten meist alle Tiere im Bestand und v.a. Grabmilben sind relativ schlecht zu sehen, weil die Krustenbildung erst ein paar Tage später einsetzt. Ich bin auch schon am überlegen Gast lieber nicht nochmal Stronghold zu "geben". Bei den anderen beiden verstehe ichs ja, aber der hat echt nix, keine Krusten, keinen Haarausfall, gar nichts. Ich habe die TÄ auch nach einem natürlichen Mittel gefragt (dieses Meen oder wie das heißt), aber sowas kann sie nicht bestellen
Die TÄ hat mir geraten die Fettgeschwülste weg operieren zu lassen, da sie u.a. darauf hinweisen, dass ein Tier ein schwaches Immunsystem hat und die diese Knubbel wenn sie zu groß sind das Schweindl doch beeinträchtigen werden. Dazu muss er aber erstmal die Parasiten los werden. Seit ich Telli (der Name ist mir zu lang um ihn jedes mal auszuschreiben
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Re: Haarling-Eier im Futter
Hört sich ganz gut an. Ihr bekommt das schon in den Griff!
Selber hatte ich hier noch keine Grabmilben. diebrain schreibt aber:
Das Aloe Vera Spray bestellst Du am besten über https://www.flpg.de/produkte/tierpflege/aloe-veterinary-formula.html" onclick="window.open(this.href);return false; Die haben die qualitativ hochwertigste Aloe Vera in ihrer Verarbeitung.
Selber hatte ich hier noch keine Grabmilben. diebrain schreibt aber:
https://diebrain.de/Iext-milben.html#nach" onclick="window.open(this.href);return false;Durch die erste Behandlung werden alle Milben und Haarlinge getötet - nicht aber - deren Eier! Aus den Eiern schlüpfen, je nach Parasitenart, nach ca. 7- 10 Tagen neue Larven, welche innerhalb von ca. 2 - 3 Wochen wiederrum Eier legen und so für einen neuen Befall sorgen. Darum ist darauf zu achten, nach 7 - 10 Tagen die neu geschlüpften Nissen zu töten und ggf. auch die später geschlüpfte Nissen abzutöten! Sonst ist der Haarlings- oder Milbenbefall nur vorübergehend gestoppt, kann sich aber nach kurzer Zeit wieder ausbreiten. Also auch wenn sofort eine Besserung eintritt die Behandlung auf keinen Fall abbrechen! Ausnahme: Stronghold wirkt über 4 Wochen und muss nicht nachbehandelt werden.
Im Normalfall ist eine dreimalige Behandlung im Abstand von jeweils 7 - 10 Tagen notwendig!
Wenn der Parasitenbefall schon massiv fortgeschritten ist, die Tiere massive Wunden oder Entzündungen haben, ist es sinnvoll, sie zusätzlich mit einem Antibiotikum zu behandeln! Bei extram starkem Juckreiz, ist auch der Einsatz von Kortison für einen kurzen Zeitraum sinnvoll.
Die ganze Gruppe behandeln?
Es wird meist dazu geraten, alle Tiere aus einer Gruppe zu behandeln, auch wenn diese nicht erkrankt sind. Das ist häufig oft unnötig. Wenn keine Parasiten oder Anzeichen für Parasiten an den Tieren gefunden werden, ist eine Behandlung nicht nötig. Parasiten finden sich in kleiner Menge immer in der Umgebung der Tiere, ob sie ein Tier befallen und zu einer Krankheit werden, ist bei jedem einzelnen Tier von verschiedenen Faktoren abhängig. Meist erkranken nur einzelne (oft geschwächte oder gestresste) Tiere an einem Parasitenbefall. Dann müssen auch nur diese Tiere behandelt werden.
Eine Behandlung von ganzen Gruppen wäre nur sinnvoll, wenn mehrere, bzw. ein Großteil der Tiere aus der Gruppe befallen sind. Sind viele Tiere aus einer Gruppe befallen, dann muß gründliche Ursachenforschung betrieben werden, denn dann liegen immer mehrere Faktoren zugrunde (Platzmangel, Stress, Fehlernährung). Werden diese Faktoren nicht abgestellt, dann kommt es immer wieder zu neuen Infektionen und zu neuem Parasitenbefall.
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