Ich bin neu hier und mir wurde in einem anderen forum geraten hier doch mal um rat zu fragen bezüglich meiner beider muckels.
Ich bin 25 jahre alt und von beruf krankenschwester und komme aus nrw. soviel zu mir. kaninchen halte ich seit ungefähr 4,5 jahren wobei die jetzigen 2 mein zweites pärchen ist.
beide werden im november 3 jahre alt. sind aber keine geschwister. ich stell sie euch kurz vor:
name: meggy
geschlecht: weibl. kastriert
alter: knapp 3 jahre
rasse: löwenkopfmix
name: sam
geschlecht: männl. kastriert
alter: knapp 3
rasse: zwergwidder
so beide haben wir mit 8 wochen zu uns geholt. nach einem jahr freier wohnungshaltung in unserer 1 zi. wohnung sind wir umgezogen und die zwei bewohnen jetzt ein 4,5 qm großes innengehege mit täglichem freilauf.
angefangen haben unsere "probleme" recht früh. sam hat schon am allerersten tag bei uns nicht gefressen und scheinte schmerzen zu haben. also sind wir mit dem kleinen wurm abends noch zjm ta. er hatte eine verstopfung. die vorbesitzerin hatte ihm ordentlichhaferflocken gegeben für die fahrt, damit er keinen durchfall bekommt...
naja so nahm das alles seinen lauf. sam neigt immer wieder zu aufgasungen, anschoppungen etc. ohne für mich ersichtlichen grund. nach und nach wurden die einstreupellets gestrichen, das futter angepasst, weniger gut verträgliches gestrichen, das heu umgestellt, kotproben genommen ( da ist alles in ordnung ) und dennoch , alle paar wochen, sitzt der kleine mann da mit bauchschmerzen. auch mein ta meinte dass ich einfach ein empfindliches tier erwischt habe. eine richtige erklärung findet er auch nicht.
meggy dagegen hatte nie probleme mit dem bauch. bis zum mai. dieses jahr ist der fellwechsel ja bekanntlich richtig schlimm und da beide extreeeem haaren blieb der erste haarballennicht aus. es ging ihr wirkclih richtig schlecht. übers wochenende wäre sie mir im mai fast gestorben. kreislauf war im keller, sie war schwach etc..es hat 1,5 wochen gedauert bis alles wieder so im lot war, dass ich beruhigt arbeiten gehen konnte. 4 wochen später zwickte ihr wieder der bauch. auch diesmal der magen groß gefüllt, vermutung eines haarballens. jetzt, 4 monate nach dem ersten ereignis kämpfen wir nun schon wieder seit 4 tagen mit ihrem bauch. sie hat 3 tage lang so gut wie nichts zu sich genommen. auch diesmal wieder die diagnose: bezoat, magenüberladung mit aufgasung, verstopfung.
sie hatte von freitag bis gestern nur zweimal kot abgesetzt, davon einmal mini knirpse, einmal matschige, heute morgen dann wieder mini knirpse. fressen tut sie seit heute nacht wieder alleine, frischen dill und trockenen breitwegerich. trinken tut sie gut.
dann fing gestern auch sam wieder an schlecht zu fressen und kaum kot abzusetzen. der ta meinte der bauch wäre soweit ok. er futtert zwischendurch immer wieder, aber eher getrocknetes, wenn firsch, dann nur thymian und dill. dieses wählerische ist für ihn immer ein zeichen, dass ihn der bauch zwickt.
nun hab ich gestern von beiden nochmals kotproben abgegeben.
bei sam ist alles ok, meggy hat einen mittelgradigen hefenbefall, der unsererseits ab morgen behandelt wird, mein ta hatte das meidkament nicht auf lager.
nun zu unserer futterliste. nach einigem ausprobieren und samy empfindlichem bauch kommt bei uns aktuell folgendes auf den speiseplan:
möhren
pastinaken
frische kräuter: dill
petersilie
thymian
basilikum
möhrengrün
apfel
leinsamen als leckerchen
frische birken und apfeläste zwischendurch
getrocknetes :
breitwegerich
melisse
brennesse
die darmschonermischung ausm kanincheladen
schwarzwaldheu
futter haben sie den ganzen tag zur verfügung, es geht nicht leer. also kann sich auch keiner aus gier überfressen o.ä.
meine frage ist ganz einfach: hat irgendwer eine ahnung warum sam so anfälligist, und warum meggy seit mai immer wieder probleme hat?
ich bin dankbar für futtertips, soern sie für mich umsetzbar sind. an wiese komme ich hier leider nicht. mehr als mal ein bischen löwenzahn oder si zu sammeln ist nich drin.
mir wurde geraten mit beiden einen darmaufbau zu machen . wie genau muss ich mir das vorstellen?
ich will mir einfach nicht ausmalen, dass das die nächsten jahre so weitergeht, dass alle paar wochen eins der tiere krank ist. ein anderer aspekt sind auch die finanzen. jeden monat 200 euro oder mehr beim tierarzt ruiniert mich auf dauer finanziell.
vielen dank für eure mühe uch das hier durchzulesen und ich bin auf eure antworten gespannt
liebe grüße
Nalo







