WELLEN und der Diabetes

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Alles, was hier im Forum speziell zu Krankheiten, Diagnosen, Medikamenten und deren Dosierungen zu finden ist, sind persönliche Erfahrungen, Tipps und Ratschläge.

Diese Tipps und Ratschläge ersetzen keinen Tierarztbesuch.

Es gibt sehr viele ernst zu nehmende Krankheiten, die man durch Eigenbehandlung/Eigentherapie noch verschlimmern kann.

Es ist daher wichtig, jede Medikamentenabgabe und Therapie unbedingt mit dem Arzt zu besprechen und gemeinsam nach der besten Lösung, für das jeweilige Tier zu suchen.

Also zieht bitte immer einen Tierarzt zu Rate. Selbstverständlich könnt Ihr die hier gegebenen Tipps und Ratschläge mit Eurem Tierarzt besprechen.
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Re: WELLEN und der Diabetes

Beitrag von WELLEN » Do 21. Jun 2012, 16:33

Ja, ich bräuchte auch eigentlich eher die Petersilienwurzel. Die gibt es nun ja grad nicht zu kaufen :( Ich find aber noch was anderes...



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Isa
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Re: WELLEN und der Diabetes

Beitrag von Isa » Do 21. Jun 2012, 17:11

Ist ja GUT dass so viel Grieß kommt. RAUS mit dem Sch...!!

Also Blut wurde im Urin von deiner TÄ gefunden?
Wann bekommst du die Urinergebnisse?
Ich würd echt dann AB geben, wenn ne Entzündung im Spiel ist, bzw. wenn sich diese Schwebeteilchen z.B. als Gewebeteilchen von der Blasenwand entpuppen. Denn dann kann man davon ausgehen dass die Blase vom Grieß schon wund gescheuert ist.
Und wenn dann AB, dann echt s.c.
Es wäre fatal, wenn dann durch Orale Gabe Fressunlust und dadurch zu wenig Flüssigkeitsaufnahme und / oder Durchfall mit falscher Wasserausscheidung auftreten!

Dass die Petersilie die Ursache ist, dass viel Grieß kommt? Nein! Es ist -wie du ja selber schon schreibst- nur ein Effekt, weil Petersilie harntreibend ist.
Wird viel gepieselt, kommt auch vermehrt Grieß mit. Und das ist ja gut so.
Da ist es egal, von welchem Frischpflänzlein viel gefuttert und folgend viel gepullert wird.


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Re: WELLEN und der Diabetes

Beitrag von WELLEN » Do 21. Jun 2012, 17:36

Isa hat geschrieben:Also Blut wurde im Urin von deiner TÄ gefunden?
Wann bekommst du die Urinergebnisse?
Blut habe ich jedesmal im Urin gesehen bei Luna. Heute auch wieder.

Die Urinergebnisse weiß ich erst heute Abend. Meine TÄ ruft mich zurück. Spätestens morgen denk ich weiß ich die dann.

Ich hab jetzt noch Spargel gekauft und verschiedene Salate.



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Re: WELLEN und der Diabetes

Beitrag von WELLEN » Do 21. Jun 2012, 21:30

Also es ist jetzt so:

Lolitas Urin ist unauffällig. Keine Kristalle, kein Blut.

Emmas Urin hat auch kein Blut, aber ein wenig kleine Calcitkristalle.

Lunas Urin hat massenhaft Calcitkristalle, geringfügig Blut und geringfügig Glucose.
Die Steine können Calciumoxalat, Calciumphosphat und Calciumcarbonat sein.

Ab morgen wird Luna also dann Cotrim K bekommen. Metacam hole ich auch. Sie hat AB bisher immer gut vertragen und immer Hunger gehabt, ich hoffe da wird es keine Probleme geben oral. CotrimK ist halt so ein Saft. Es ist ein Sulfonamidkombinationspräparat und speziell bei Harnwegsinfekt sehr effektiv. Stimmt es, dass Sulfonamide im Verdacht stehen Struvitsteine auszulösen?! Aber sie hat definitiv keine Struvitsteine momentan. :narf:
Leider ist ja da auch noch Zucker drin, wenn ich mich richtig erinnere :?

edit: Nein, ist Sorbitol und Saccharin drin. Kein Zucker.



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Re: WELLEN und der Diabetes

Beitrag von WELLEN » Fr 22. Jun 2012, 15:59

Hab grad die Fructosaminwerte von Luna, Lolita und Emma telefonisch erfahren. *bibber*

:shock: Ich kann es immer noch nicht so ganz glauben, dass das jetzt so ist, aber es stimmt! Musste zweimal nochmal den Wert nachfragen... :freu:

Luna: 161 (im April noch 389)
Emma: 233 (im April noch 383)
Lolita: 234 (im April noch 402)

Luna so niedrig? :grübel: Letztes Jahr im August war ihr Wert bei 459 (!!!)

:spider:
Na, was sagt ihr jetzt?! :mrgreen:

Luna nimmt Metacam und Cotrim K gar nicht gern, nix mit freiwillig :roll: Mucosa und Wasser haben ihr deutlich besser geschmeckt :(



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Re: WELLEN und der Diabetes

Beitrag von Melli » Fr 22. Jun 2012, 16:04

:freu: :freu: :freu: :freu: ( <- einmal für jedes der 3 Schweinchen und einmal für dich)


Wer sagt, dass zuverlässiges Verhalten bei diesem oder jenem Hund nicht ohne Strafe erreichbar ist, sagt nichts über den Hund aus, sondern beschreibt erst einmal seine eigenen Fähigkeiten. (Dr. Ute Blaschke-Berthold)

Liebe Grüße von Melli mit Hund Simba, den RB-Pferden Ásta und Hvatur und den Meerschweinchen Eumel, Kalahari, Paula, Ebby, Lilli und Lotta.

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Re: WELLEN und der Diabetes

Beitrag von Isa » Fr 22. Jun 2012, 17:31

Super! :freu: Das sind doch echt Werte, bei denen man aufatmen und ganz ohne Mittelchen "arbeiten" kann. :top: Miss Marple's Rahel hat ja auch einen Wert von knapp über 200, soweit ich das weiß.
Sie hat das auch klasse über die Fütterung im Griff. :)
Weitermachen! :D :lieb:

Arme Luni... :( Aber da muss sie jetzt eben durch!
Wie lange sollst du das AB geben? Wahrscheinlich 7-10 Tage und dann wird erneut untersucht?!

:daum:


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Re: WELLEN und der Diabetes

Beitrag von Emmy » Fr 22. Jun 2012, 17:44

Na siehste, geht doch :lieb:
So soll es nun auch bleiben!

Und weiter alles Gute für Luna :daum:


Liebe Grüße von Kerstin

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Re: WELLEN und der Diabetes

Beitrag von WELLEN » Sa 23. Jun 2012, 10:00

Ja, es ist einfach nur schön :)

Jetzt muss ich nur noch die Werte von Wilma und Elvis abwarten. Bei denen kann das ja nochmal anders aussehen, da sie auch noch Glucose im Urin hatten. :?
Luna gibt mir schon auch noch zu denken, da sie zwar einen Wert von 160 hat, der aber ja nur ein Mittelwert der letzten 2 Wochen ist. Kann also auch sein, dass sie Schwankungen hatte, die man dann so nicht weiß.
Da ich jetzt ja nicht der Weltmeister im Blutstechen bin (wie ihr wisst ist das mein persönlicher Phobiehorror und ich stell mich an wie der erste Mensch), kann ich nichts sagen über diese eventuellen Schwankungen.
Im Urin war auch noch etwas Glucose mit drin bei ihr.

Ich denke es wird aber auch noch etwas Zeit brauchen, ist ja noch nicht lange her mit der Umstellung. Das geht nicht so schnell denk ich. Hoffe bis zum Herbst haben wir das dann aber im Griff :top:
Isa hat geschrieben:Miss Marple's Rahel hat ja auch einen Wert von knapp über 200, soweit ich das weiß.
Sie hat das auch klasse über die Fütterung im Griff.
Wobei bei Marpelchen die Fütterungsumstellung ja eben genau anders rum aussah. Von reduziert auf ad lib und v.a. auch ad lib Obst, Paprika und Co, oder?
Also eigentlich genau mit dem Entgegengesetztem im Griff bei ihr. :grübel:

Meine Umstellung war ja jetzt eben von ad lib zu reduziert bzw. zu no-go.
Kein Obst mehr, keine Paprka, keine Möhren mehr und auch sonst nix was zu nährstoffreich ist, also auch z.B. Sämereien eingeschränkter.
Meine Umstellung war jetzt hauptsächlich Wiese und zusätzlich noch Gurke, verschiedene Salate, Chicoree, Artischocke, Fenchel (wegen ätherischen Ölen und VitC noch im Programm), Zucchini, allerlei Küchenreste, etc... und ganz ab und zu noch bisschen was wie Wassermelone, Paprikainnenleben, Sellerieknolle oder so, aber eben stark reduziert.
Heu wurde auch noch viel gefressen. Sogar eins mit viel Weidelgräsern, die ja zuckerreicher sein sollen.

Ich gehe also davon aus, dass der Zucker im Heu und der Wiese wirklich zu vernachlässigen ist und erst das Weglassen von Obst und bestimmtem Gemüse zu diesem Ergebnis geführt haben! Eine Fütterung die also insgesamt "karger" ist!
Das sollte schon nochmal hervorgehoben werden! ;)

Für Lolita und Emma hat es das auf jeden Fall bewirkt.

Wie es mit Luna, Wilma und Elvis aussieht, muss sich noch zeigen.....Hier könnte es sein, dass der Diabetes nicht fütterungsbedingt ist. Ich hoffe aber, dass die Fructosaminwerte auch bei Wilma und Elvis niedriger sind als im April.
Isa hat geschrieben:Wie lange sollst du das AB geben? Wahrscheinlich 7-10 Tage und dann wird erneut untersucht?!
Ich weiß gar nicht, hat sie jetzt gar nicht gesagt :hehe: Aber nächste Woche wird nochmal untersucht und ich denke mal, wenn kein Blut mehr im Urin ist, dann sollte man das schon länger machen.
Denn letztes Jahr haben wir vielleicht viel zu früh abgebrochen.
In denke so 10 Tage sollt ich schon geben.
Im Beipackzettel steht ja sogar was von 3-12 Monaten und erforderlichenfalls auch länger bei Harnwegsinfektionen gegen Krankheitsrückfall :shock:

Ich werde ihren Urin auch noch sticken daheim.



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Re: WELLEN und der Diabetes

Beitrag von WELLEN » So 24. Jun 2012, 20:25

Leider hat Luna immer noch Blut im Urin :(
Naja, ich geb halt weiter und seh zu dass sie gut Flüssigkeit aufnimmt und wir werden sehen.
Hoffe das AB bringt auch was und ist nicht wieder für die Katz.
Wieso auch AB wenn gar keine Bakterien da sind?! :püh:
Metacam versteh ich ja irgendwo noch...



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Re: WELLEN und der Diabetes

Beitrag von lapin » Mo 25. Jun 2012, 09:54

Ich muss mal eben sagen, dass ich total begeistert bin von der Aufbau des Threads...die ganzen Diagramme und Auflistungen find ich super anschaulich.
Deine Mühe wird hoffentlich vielen Meerschweinchenbesitzern helfen.

Ich freue mich, dass deine Schweinchen jetzt wohl doch langsam den Winter hinter sich lassen und der Körper die Sommerernährung besser verträgt :lieb:

Ich hoffe deine 3 Sorgenkinder schießen noch nach und du hast bald wieder deinen Seelenfrieden, den du verdient hast :daum: :kiss:

Mehr kann ich leider nicht beitragen, aber ich häng dir an den Lippen/Fingern.


Lg lapin"Das Leben ist 10% was dir passiert und 90%, wie du darauf reagierst."

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Re: WELLEN und der Diabetes

Beitrag von WELLEN » Di 26. Jun 2012, 08:54

Vielen lieben Dank, lapin! :kiss:
lapin hat geschrieben:Deine Mühe wird hoffentlich vielen Meerschweinchenbesitzern helfen.
Ja, das wäre toll, wenn es auch anderen helfen kann. Es wäre super, wenn dadurch ein wenig mehr Klarheit in diese so komplexe Thematik kommt.

Heute erfahre ich auch die Werte von Elvis und Wilma hoffe ich doch! :schreck:



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Re: WELLEN und der Diabetes

Beitrag von WELLEN » Di 26. Jun 2012, 15:45

Wilma hat einen Fructosaminwert von 161 (im März war er 457)

Komisch, selber Wert wie Luna?! :strange: Für mehr Werte war leider nicht genug Blut.

Bei Elvis sieht's so aus:
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Glucose kann auch stressbedingt so hoch sein, aber Fructosamin spricht für sich :( Aber er hatte im April 473.
T4 war im April bei 48,4. Auch besser.
Aber eben beide Werte noch zu hoch :(

Frage ist jetzt: was MACHEN medikamentös oder NOCH strikter werden oder noch WARTEN und so weiter machen und hoffen, dass es bei ihm einfach noch länger dauert. :grübel:
Er ist ein Cuyhybrid, vielleicht ist er auch wirklich daher noch stärker veranlagt, da Cuys zum metabolischen Syndrom neigen.

Ich hab ja bisher noch Fenchel gefüttert und eben ab und zu noch Wassermelone und so hier und da mal noch n mini Leckerlistückchen was auch immer. Das könnte ich jetzt total konsequent weglassen und dann hoffen, dass bei ihm in nem Monat vielleicht noch besser ist. Oder ich geb eben Medis oder ich lass es jetzt so und lass einfach so nach nem Monat nochmal messen?!? :hm: Muss ich mal überlegen.....
Was meint ihr? :lieb:

Bei Elvis war ja letztes Mal der GLDH erhöht, jetzt ist es der y-GT. Nee also irgendwas ist ja immer :roll: Das lass ich jetzt aber mal noch außen vor. Sonst sind alle seine Werte spitzenmäßig find ich! :top: :D

edit: Referenz für Fructosamin ist etwa von 190-365



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Re: WELLEN und der Diabetes

Beitrag von Miss Marple » Di 26. Jun 2012, 16:26

Also so mopsmobil wie der Elvis auf den Fleecedecken - Video ist, kaum zu glauben, dass was nicht stimmt.
Wenn Du magst, kann ich Dir Leas Schilddrüsen - Schüsslersalze schicken. Schadet nicht, reguliert, schmeckt. Versuch ist es wert, denke ich. Die Schilddrüse kann ja auch den Blutzucker hochtreiben.


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Re: WELLEN und der Diabetes

Beitrag von WELLEN » Di 26. Jun 2012, 16:49

Miss Marple hat geschrieben:Also so mopsmobil wie der Elvis auf den Fleecedecken - Video ist, kaum zu glauben, dass was nicht stimmt.
Aber echt, merken tu ich hier ja eh die ganze Zeit nix :roll: v.a. MOPSmobil passt :jaja:
Miss Marple hat geschrieben:Wenn Du magst, kann ich Dir Leas Schilddrüsen - Schüsslersalze schicken.
Ja, gern :lieb:



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Re: WELLEN und der Diabetes

Beitrag von WELLEN » Do 28. Jun 2012, 11:16

Zunächst schien es, dass das Blut im Urin bei Luna abnimmt. Das Feld wurde nicht mehr so grün und es waren mehr Pünktchen, also eher Erythrozyten zu sehen.
Aber heute Morgen leider wieder ein grünes Feld und auch Glukosefeld wieder grün. :(
Werde am Nachmittag nochmal mit der TÄ reden müssen.

Ansonsten geht es Luna aber sehr gut. Verdauungstechnisch, Verhalten und sonst auch alles normal.



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Re: WELLEN und der Diabetes

Beitrag von WELLEN » Do 28. Jun 2012, 18:53

Die TÄ meinte ich hätte zu wenig AB gegeben. Auf dem Zettel stand 0,5 ml, ich hätte aber 0,7ml geben sollen. Ich soll 10 Tage lang geben. Metacam soll ich auch geben um die Entzündung zu hemmen.
Ansonsten auf den Phosphatgehalt im Gras achten und nicht zu viele Hochleistungssüßgräser füttern. Mehr Salate und Gurke und viel spülen lassen. Auch Induktion findet sie immer mal wieder eine gute Sache.

Ich aber bin hier echt grad am überlegen ihr heute kein AB mehr zu geben. Wir haben heute den 7.Tag und es ist keine Besserung in Sicht. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die 0,2ml es rausreißen, zudem Luna keinen Kilo wiegt. Heute Morgen hat sie sich SEHR gegen das AB gewehrt. Mehr als sonst. :(
Ich denke das AB richtet mehr Schaden an als das es ihr hilft. Ihr Problem ist nicht bakteriell bedingt. Wenn es helfen würde, dann müsste ihr Urin jetzt doch frei sein von Blut, oder?

Ich hab für nächste Woche Dienstag noch nen Termin bei einer anderen Ärztin. Vielleicht kann die ihr besser helfen. :bet:

Es ist aber wirkich eine sehr blöde Situation gerade, da man nie weiß ob man nicht doch lieber anders handeln sollte. :(



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Re: WELLEN und der Diabetes

Beitrag von Isa » Do 28. Jun 2012, 19:07

Was für ne verzwackte Situation, Mann. :(
Ich weiß auch nicht ob ich das AB weiter geben würde. :? 7 Tage rum und keine Besserung in Sicht. Da machen es 3 weitere Tage mit 0,2 ml mehr Dosis auch nicht besser vermute ich. :grübel:
Auch das extreme Wehren bei der Medi-Gabe ist eher hinderlich.

Hoffentlich hat die andere TÄ einen Rat!! :daum:

Aber gut dass es Luna so klasse geht. Das ist doch vorrangig das wichtigste. :)


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Re: WELLEN und der Diabetes

Beitrag von WELLEN » Do 28. Jun 2012, 19:15

Danke Isa!
Ich denke ich geb es nicht mehr. Irgendwie sagt mir mein Gefühl, dass es besser ist aufzuhören :?

Blöd halt, dass wir schon WIEDER nicht lange AB geben, aber es ist halt auch so, dass es diemal echt nicht wirklich hilft. Ich hatte so gehofft, dass das jetzt mal besser wird hier. :( Denn 1-2 Tage schien es echt weniger Blut zu werden. Aber jetzt wieder wie am Anfang.



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Re: WELLEN und der Diabetes

Beitrag von Christina1985 » Fr 29. Jun 2012, 07:04

Das mit dem AB kenne ich...hatte es auch bei meinen Schweinchen, dass es nicht wirklich anschlägt, bzw. dass die Blasenentzündung schon chronisch ist. Aber das weisst du ja schon Wellen ;)

Ich drücke Euch die Daumen, dass ihr bald eine Lösung findet und das Euch die andere TÄ besser weiterhelfen kann :bet:


Liebe Grüße Christina

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Re: WELLEN und der Diabetes

Beitrag von WELLEN » Do 2. Aug 2012, 11:59

In der Zwischenzeit war ich auf Empfehlung von Marpel mit Luna und Elvis bei einer TÄ die sich auf TCM (hauptsächlich Akupunktur) spezialisiert hat.
Sie hat Luna akupunktiert und ihr eine Kräutermischung (bei Interesse kann ich das Rezept weitergeben) verschrieben sowie Solidago-Globuli. Elvis wurden auch Globuli verschrieben.
Ich bin nun wirklich sehr angetan von TCM, da es nun das Einzige :shock: ist was ihr geholfen hat. Das Blut ist aus ihrem Urin schon nach 4 Tagen verschwunden. Zunächst vollständig, jetzt sind wieder ein paar Erythrozytenpünktchen zu sehen auf dem Stick. Aber vorher war das Feld ja total grün, von daher ist es dennoch ein großer Erfolg. Sie hält sich so schon etwa zwei-drei Wochen auf gleichem Level.
Nun soll ich mal Lycopodium probieren.
Zu Elvis kann ich noch nichts sagen, da ich keinen weiteren Bluttest gemacht habe.

Die Schweinis sind zur Zeit fast täglich auf dem Balkon und genießen es auch sehr. :)



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Re: WELLEN und der Diabetes

Beitrag von Miss Marple » Do 2. Aug 2012, 12:12

Na das sind ja tolle Nachrichten! Ich freue mich! :top:


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Re: WELLEN und der Diabetes

Beitrag von Emmy » Do 2. Aug 2012, 20:11

Das freut mich sehr :lieb:


Liebe Grüße von Kerstin

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Re: WELLEN und der Diabetes

Beitrag von WELLEN » Fr 14. Dez 2012, 18:17

War heute mit Luna, Elvis und Carmel (und auch Odin :jaja:) wieder beim TA. Das war was :lol:

Carmel wollte ich mal so checken lassen. Aber auch, weil sie etwas hörbar atmet, wenn man sie hochnimmt. Aber die TÄ konnte nichts auffälliges finden :schwitz: ich persönlich tippe jetzt auf ne schlechte Kondition? Sie muss sich vielleicht noch an das viele Laufen gewöhnen ;)

Habe der TÄ die Diabetesgeschichte und auch Lunas Blasengeschichte und Elvis SDÜ und Zähne und pipapo erzählt. Fasziniert hat mich, dass ich nichts machen soll :shock: :hm: Alles gut so :strange:

Dann sollte Blut abgenommen werden für ne Blutprobe von Luna und Elvis. Bei Luna konnte sie keine Venen finden, also ging es nicht :( Einmal kam Blut, ist aber sofort geronnen. :jordi:

Elvis ging auch nur schlecht und ich kann froh sein wenn es für Fructosamin und T4 reicht. :narf:

Ich bin so genervt von diesen Blutbildern. Das klappte doch echt noch nie und irgendwas ist immer :sauer:
Zum Blutabnehmen ist aber meine TÄ aus der Tierklinik hier besser denke ich ;) Den weiten Weg hätten wir uns also auch sparen können, weil sie nichts unternehmen würde solange es den Schweinen sichtbar gut geht. Häh? :hm:

Das hat jetzt aber den SUPER Effekt, dass ich mich total gut fühle, da ich ja nichts machen muss und plötzlich so locker bin :tanz: Ja, eben, alle sind gut drauf und bei uns ist alles ja gar nciht so übel :top:

Dann war da noch ein Nin das 12 Jahre alt war. Balkonhaltung, Trockenfutter. Das war dann noch das I-Tüpfelchen. ich mit meinen 2 Jahre alten Diabetestieren :schäm: und dann dachte ich mir einfach nur noch: Dieses ganze Geschiss was ich hier veranstalte für nichts und wieder nichts. Mach dich einfach mal locker und genieß wieder die Zeit mit deinen Tieren. Deinen Tieren geht es gut, du machst einfach weniger und alles wird gut! :mrgreen:

Blutergebnis von Elvis bekomme ich noch gesagt (mal sehen :jaja:).



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Re: WELLEN und der Diabetes

Beitrag von lapin » Fr 14. Dez 2012, 18:33

Allem im allem ist unser alte WELLEN wieder zurück, auch wenn die Zeit schwer war...
:kiss:
Das freut mich als aller erstes und deine Tiere werden es spüren und dir mit weitere Gesundheit danken :lieb:!


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Re: WELLEN und der Diabetes

Beitrag von WELLEN » Fr 21. Dez 2012, 20:32

Ja, die alte neue WELLEN ist mal wieder alt neu am verzweifeln :lol:

Elvis hat T4 3,6. Also vieeel zu hoch. Vorschlag der TÄ natürlich 1/4 Tbl. Thiamazol.
Wie auch schon vorher will ich es nicht geben ich böse Halterin. :hehe:
Meine Gründe sind, dass Elvis keine Symptome hat. Sein einziges Symptom ist, dass er ab und zu mal Matsche hat, wobei ich mittlerweile da eher denke er verträgt keinen Mangold und keine Rote Beete (vielleicht hat das nen SDÜ-Bezug? :hm: ).
Elvis ist ein sehr ausgeglichener kleiner Kerl, der alles andere als hyperaktiv, nervös, dünn oder was weiß ich ist. Er ist SEHR lieb zu seinen Mädels. Gut, er hat auch mal ne ruppigere Art an sich und verscheucht wen vom Fressen oder jagt mal die Emma (die er nicht leiden kann). Aber andere Mädels liebt er über alles und ist sehr lieb. Er ist fröhlich, popcornt gern mal rum. Aber das jetzt auf die SDÜ zu schieben ist ja wohl völliger Blödsinn. Dann ist Carmel vom T4-Wert bei 10 :jaja: Er ist ein Schisser, aber ob das von der SDÜ kommt? Er war am Anfang noch schissriger find ich.

Da ich jetzt aber auch nicht länger gar nix machen will, habe ich beschlossen ihm Thyreogutt zu geben. Natürlich hab ich erst gekauft und dann geguckt, schlau wie ich halt immer bin :arg: Daher hab ich jetzt die Tabletten. Die Weizenstärke ist nicht schön, aber ich hoffe er verträgt die kleine Minimenge :hehe: Kann ja aber auch noch auf die Lösung umsteigen. :lieb:

Ich hab mir gedacht ich gebe ihm eine halbe Tbl am Morgen und eine halbe am Abend :hm:
TÄ kann mir dazu nix raten, da sie es noch nie verschrieben hat.

Hab jetzt in Leas Thread von Heublume gefunden:
Ich geb meinem Schwein jetzt seit 6 Wochen Thyreogutt. Der T4 Wert lag erst bei 3.2 und ist jetzt beim letzen Blutabnehmen vor einer Woche, bei 1.4.
Das lässt doch hoffen :)

OT: muss immer noch über die US-TÄ lachen :taetchel:

edit: Hab noch Leas Schüsslersalze von Marpelchen. Die hab ich nur kurz gegeben :schäm: Die könnte ich auch noch geben?



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Isa
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Re: WELLEN und der Diabetes

Beitrag von Isa » Fr 21. Dez 2012, 21:22

Hallo Wellen,
erstmal: super dass es Elvis so gut geht. :) Ich finde ja immer, dass ein gutes Allgemeinbefinden das aller wichtigste ist!
Ja, der T4 ist schon sehr hoch. Wenn sonst nichts vorliegt und der T4 auch sonst kein Sekundärsymptom ist, würde ich wohl auch nicht Nichts tun. Denn auch wenn es Elvis super geht, KANN das ja auch mal anders werden aufgrund der SDÜ.
Auf die "Chemievariante" würde ich aber auch erstmal verzichten, nachdem ich hier von den tollen Erfolgen mit Thyreogutt gelesen habe. Ich denk, damit fahrt ihr ganz gut. :top:

Ob ein Zusammenhang besteht mit der Matsche? :hm:
Rote Beete und Mangold ist auch gut möglich. Mein Heinzi und meine Ida bekommen von Rote Beete und roter Paprika auch ganz eklige rote Matsche. Deshalb gibts das nur noch ganz selten und Paprika nur noch in gelb und grün. Und die Matsche ist weg.


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WELLEN
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Re: WELLEN und der Diabetes

Beitrag von WELLEN » Fr 21. Dez 2012, 22:00

Ja, es könnte eben auch noch sein, dass wie wir wissen Blutzucker und Schilddrüse zusammenhängen. Daher wäre es schon gut den T4 runter zu bekommen.
Andererseits weiß ich aus der Humanmedizin, dass man mehr Blutwerte bräuchte um auch sicher zu wissen, dass Elvis eine SDÜ hat. Denn nur alleine der T4 sagt nicht so viel aus. :( Denn der kann hoch sein auch wenn keine SDÜ vorliegt. Genauso kann er niedrig sein obwohl SDÜ vorliegt. :autsch: Aber diese ewigen Blutprobenprobleme machen das auch nicht leichter :roll:
Ich werd jetzt erstmal mit Thyreogutt probieren, auch weil da die Nebenwirkungen nicht so schlimm sind wie bei Thiamazol.

Das mit der Paprika könnte bei Elvis auch noch sein :grübel: Noch etwa zwei Monate, dann kann man wieder sammeln anfangen. Zeit, vergeh gaaanz schnell :yeah: ;)

OT: Das Bild von Mimm ist sooo schön :liebe: Sie sieht aus wie ein Satin?! Sie glänzt so toll...



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Re: WELLEN und der Diabetes

Beitrag von Miss Marple » Fr 21. Dez 2012, 22:42

Ich behandle nur noch, wenn wirklich negative Symptome da sind. Gerade bei diesen T4 Referenzwerten - in paar Jahren werden wir uns darüber vermutlich nur noch mit der flachen Hand gegen die hohe Stirn klatschen.
Wenn ich überlege, bei Lea war der Wert nur minimal erhöht und was für Symptome... :( Letzten Endes war es ein Gebärmuttertumor, der in ihrem Körper rum gepokert hat.
Für mich bleibt, die Schilddrüse ist ein ganz wichtiger Regulator. Wenn ohne Symptome ein Wert verändert ist, zeigt das nur, da wird hart gearbeitet. An dieser Arbeit werde ich die Schilddrüse nicht beeinflussen oder gar hindern!!! Die macht was sie muss, weil sie es muss. Die Schilddrüse beherrscht ihren Job besser, als jedes Medi und jeder Arzt das könnte. Da läuft im Körper was Anderes schief, bevor die Schilddrüse schief läuft!
Erst wenn die Schilddrüse es alleine nicht mehr schafft, werde ich erst versuchen, die Arbeitswelt der Schilddrüse mit mehr als Fütterung angenehmer zu machen. Und wenn das auch nichts bringt, dann muss ich halt giftiger ran gehen. :(
Aber ohne Sympome mit so einem Gift wie Thiamazol zu hantieren und die Schilddrüse zu vergiften? :nein:
Bei meiner "humanmedizinischen Kontrollgruppe" sehe ich es ja auch, alle paar Monate berichten die von unerklärlichen Schwankungen. Zu allem Überfluss habe ich auch noch begonnen, diesen zynischen aber wahren Arztroman "House of God" von Samuel Shem zu lesen... Hier ist das auf ne leicht verdauliche Weise zusammengefaßt:
WELLEN hat geschrieben: OT: muss immer noch über die US-TÄ lachen :taetchel:
Ich auch, was hatt´ ich mir den Schädel zerbrochen, wo da unser Kommunikationsproblem ist. :lol:
WELLEN hat geschrieben:edit: Hab noch Leas Schüsslersalze von Marpelchen. Die hab ich nur kurz gegeben :schäm: Die könnte ich auch noch geben?
Probieren würde ich es. Gerade heute von Einer gehört, die hatte nur noch Schmerzen in den Nebenhöhlen. Alles dicht, normalmedizinisch ging nix mehr, OP stand letztendlich an. Wider besseren Glaubens ist die zum HP und nach der Stunde Anamnese 3 Globuli Silicea bekommen. Die war kaum aus der Praxis raus, als die besonders betroffene Nebenhöhle frei wurde. :hm:
Mit Thyreogutt machst Du jedenfalls nichts falsch. Sei denn, Du bekehrst Dr. E. :mrgreen:

Wegen der Oxalsäure: Babuschka und Murmel, meine 2 Neuzugänge, haben, seit´s keine Wiese mehr gibt, nun auch seit einiger Zeit burgunderrote Matsche.
Zum Einen sage ich mir, die schmeißen nun durch das oxalsäurehaltige Darmmilieu unerwünschte Gäste raus. Zum Anderen sag ich mir, die haben nach Getreidefressi und Zoohandelgedöns nen versauten Kalziumstoffwechsel. Überschüssiges Kalzium wird bei Nagern über den Darm verstoffwechselt. Denn ansonsten sind sie komplett symptomfrei, also behandel und verändere ich da nichts.


"Der Clown ist die wichtigste Mahlzeit des Tages."

geklaut


"Ich schimpfe nie über Regen. Ich mochte ihn ja auch, als er noch das Meer war."

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Re: WELLEN und der Diabetes

Beitrag von WELLEN » Fr 21. Dez 2012, 23:47

Miss Marple hat geschrieben:Mit Thyreogutt machst Du jedenfalls nichts falsch. Sei denn, Du bekehrst Dr. E. :mrgreen:
Oh ja, das wär's. :lol: Mal sehen :jaja:
Miss Marple hat geschrieben:"House of God" von Samuel Shem zu lesen... Hier ist das auf ne leicht verdauliche Weise zusammengefaßt:
Ui, danke für den Link :)
Miss Marple hat geschrieben:Wegen der Oxalsäure: Babuschka und Murmel, meine 2 Neuzugänge, haben, seit´s keine Wiese mehr gibt, nun auch seit einiger Zeit burgunderrote Matsche.
ich glaube es ist gar nicht die Oxalsäure bei Elvis. Denn z.B. Sauerampfer und Rotbuche vertrug er super. Es muss was Beete-spezifisches sein :grübel: Oder sogar Fuchsschwanzspezifisches, denn Spinat ist auch so ein Matsche-Auslöser bei ihm. Vielleicht Betalaine? :hm: :crazy:

edit: ach so, den link kenn ich ja schon ;) dachte das wäre zu House of God :püh: :)



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