WELLEN und der Diabetes

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Es ist daher wichtig, jede Medikamentenabgabe und Therapie unbedingt mit dem Arzt zu besprechen und gemeinsam nach der besten Lösung, für das jeweilige Tier zu suchen.

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Re: WELL(EN) und der Diabetes

Beitrag von Isa » Mo 23. Apr 2012, 19:06

WELLEN hat geschrieben:
Elvis macht mir jetzt ECHT Sorgen :?
Neben der Schilddrüse ist auch einer der drei Leber-Marker (GLDH) nicht gut bei ihm leider :( Spricht schon für Leberzellsterben
ABER: Gamma-GT und AST sind super!!!
Wäre die Zellen der Leber schon am "sterben", würden die Werte mit entgleisen. :grübel: Und dafür sind die beiden einfach zu gut im unteren Referenz!!!

Miss Marple hat Recht. Blutbilder sind immer nur Momentaufnahmen, die sehr wichtig sind, aber einmalig gesehen nichts über einen Verlauf aussagen!
Deshalb sind Messungen in regelmäßigen Abständen so wichtig.
Mimm hat auch mal nen etwas erhöhten Harnstoff, o.a.
Bei der nächsten Messung ist das aber wieder gut.
Anfangs hab ich öfter mal ein großes Blutbild machen lassen, nun ca. alle 3-4 Monate, um die einzelnen Momentaufnahmen zu einem übersichtlichen Verlauf zusammen zu knüpfen!!

:knuddel:


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Re: WELL(EN) und der Diabetes

Beitrag von WELLEN » Mo 23. Apr 2012, 22:50

Miss Marple hat geschrieben: Ich würde ja von apimanu das Lebermittel vorschlagen.
Soweit ich mich erinnere ist dieses Mittel Mariendistel und die biete ich als Pflanze und Früchte an. Grad Elvis ist nicht so ein Fan von Mariendistel (was man auch merkt :roll: ).
Miss Marple hat geschrieben:. B. wird die Blutprobe wohl maschinell mit einem Röhrchen angesaugt. Wenn da eine Luftblase dazwischen kommt, wird nur ein bestimmter Teil vermessen und gezählt und das Ganze dann aufgerechnet.
Da hast du natürlich recht, aber das sollte wohl die Ausnahme sein. Denn normalerweise macht man ca. 3 Werte und daraus den Mittelwert. Das jetzt 3 mal nen Luftbläschen dazwischen ist, wäre schon großer Zufall. Ich hoffe doch, dass die Leute im Labor genau arbeiten. Aber wird wohl leider nicht immer so sein.
Kann also sein, dass der Leberwert echt nur ein "Fehler" ist.
Aber bei T4 und Fructosamin wird es schon stimmen leider.

Bin gespannt was da jetzt bei meinen anderen Beiden rauskommt.
Miss Marple hat geschrieben:Stimmt aber, die Situation ist grauenhaft.
So ist es :(
Schlimm ist auch, dass ich gar nicht mehr so recht weiß was gut ist und was nicht. Ich will auch nix mehr irgendwem raten, denn von MIR sollte nun wirklich kein Rat mehr für Meeris kommen. :(
Isa hat geschrieben:Deshalb sind Messungen in regelmäßigen Abständen so wichtig.
Ja, hab ich jetzt auch regelmäßig vor. Denn ich will ja wissen ob meine Umstellung auch fruchtet. Sollte sich ja eigentlich bei dem schnellen Stoffwechsel auch schnell bemerkbar machen. Ich hoffe in paar Wochen weiß ich schon mehr.

Danke euch Beiden, bin echt froh für diese Hilfe! :)

Das mit den Gewichtsgraphen und so weiter würd ich gern noch reinstelen, aber doch nicht heute. Jetzt fall ich erstmal ins Bett.

Ich weiß nicht ob es wieder falsch ist, aber ich mach so ne Woche Pankreas comp. - Kur. Jetzt auch mit Lolita. Es wird SEHR gut genommen. Das freut mich. Ich find es gut, dass ich es mache. :hm:

Meine TÄ hat ja heute noch was von Medis für die Schilddrüse erzählt und was von Carvimazol (1/4 Tbl. täglich). Würde gut vertragen werden. Aber das werd ich nicht geben erstmal. Erst muss das mit dem Zucker klar werden.
Klar könnten es auch zwei Baustellen sein bei Elvis, aber ich denke da doch an einen Zusammenhang.

Ach ja, wegen Symptomen:
hab grad nochmal TÜV gemacht und so und mit ist aufgefallen, dass auch Luna schon etwas milchigere Augen jetzt hat. Sieht für mich also auch danach aus, dass der Katarakt bei ihr los geht. :(
Lolita und Elvis aber noch nicht.
Was mir noch einfällt:
Elvis hat noch Probleme mit den Zähnen. Bei ihm brechen die ab und zu ab, da seine Schneidezähne nicht ganz nah beieinander liegen und sich Futterreste verfangen, die ich immer wieder entferne. Er kommt damit jetzt aber schon seit er klein ist zurecht und futterte sogar mit abgebrochenem Zahn immer gut. Manchmal hat er dann aber etwas Verdauungsprobleme gehabt (kleinere Köttel, längere Köttel, etc.). Ich dachte es kommt von den Zähnen, aber vielleicht auch vom SDÜ?!
Momentan ist hier insgesamt etwas weich öfters mal, aber Kotproben waren ok. Es sind auch immer wieder normale Köttel da und dann eben auch wieder weichere.



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Re: WELL(EN) und der Diabetes

Beitrag von Isa » Di 24. Apr 2012, 04:43

ALso ich würd abraten, da bei Elvis jetzt mit "Chemie" gegen die Schilddrüse vorzugehen!
Pankreas und Schilddrüse hängen in dem Fall zusammen, da bin ich mir zu 99% sicher! Und Elvis hat ja noch keine Schilddrüsen-Symptome.
Die nicht perfekten Köttel ab und zu und die Zähnchen können auch vom Zucker kommen!
Und wenn du die Diabetes auf natürlichem Weg -welchen auch immer du wählst- in den Griff bekommst, dann geht auch der T4 mit runter!!

Bin gespannt, wie das Pancreas comp. anschlägt.
Schlecht ist es auf gar keinen Fall. :top:
Aber bei sehr hohen Werten weiß ich nicht ob man da gegen Windmühlen kämpft. Mimm hats nix gebracht. :hm:


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Re: WELL(EN) und der Diabetes

Beitrag von WELLEN » Di 24. Apr 2012, 21:31

Isa hat geschrieben:ALso ich würd abraten, da bei Elvis jetzt mit "Chemie" gegen die Schilddrüse vorzugehen!
Pankreas und Schilddrüse hängen in dem Fall zusammen, da bin ich mir zu 99% sicher! Und Elvis hat ja noch keine Schilddrüsen-Symptome.
Ja, ich hoffe auch der geht runter, wenn die Glukose runter geht.
Ich hoffe das klappt alles auf natürlichem Weg. :bet:

Heute mit Emma und Nora lief alles auch wieder sehr gut. Meine TÄ kann ja jetzt dank mir im Schlaf Schweinchen Blut abnehmen meinte sie :jaja:

JETZT WIRD ES LEIDER SEHR LANG :schäm: Wer will kann also jetzt schon aussteigen :hehe:

Ich wollte ja doch bisschen was zu meiner Ernährung noch schreiben und den Gewichtverlauf der Schweinis zeigen seit ich sie habe. Der jeweils letzte Wert ist von gestern.

[url=http://www.abload.de/image.php?img=gewichtewellendiu4q.png]Bild[/url]
(Anmerkung vom 16.5.2012: Jetzt auch in Sommer und Winter unterteilt.)

Übersicht einiger Daten zu meinen Meeris:

Alter (in Wochen) als sie hier eingezogen sind:

Wilma: 11,7
Luna: 25,1
Elvis: 8
Lolita: 4,6
Nora: 78 (1 Jahr 6 Monate)
Emma: 63 (1 Jahr 2 Monate)

Alter (in Wochen) als ich mit “ad lib” anfing:

Wilma: 23
Luna: 36
Elvis: 18
Lolita: 13
Nora: 1 Jahr 7 Monate
Emma: 1 Jahr 3 Monate

Davor gab es eine Mischung aus verschiedenem Gemüse, viel Heu und ab und zu so TroFu von JRFarm (Grainless). Ich hatte mich vorher in etwa an das gehalten was bei diebrain zu finden ist. Ich hatte daher auch einige Futtermittel beschränkt, wie Obst, Oxalathaltiges und Sachen mit schlechtem Calcium-Phosphat-Verhältnis, etc.

“ad lib” hab ich so interpretiert, dass man eine Auswahl aus verschiedenen Futterklassen so füttert, das immer noch was übrig ist, was die Meeris auch gerne fressen. Also nicht nur Sachen, die sie eh nicht mehr fressen würden und die dann in die Tonne gehen, sondern schon auch Sachen, die noch weitergefressen werden können.
Das konnte ich nicht mit Allem realisieren, aber weitgehend schon ganz gut so. Mal klappte es weniger gut mal besser. Im Durchschnitt würde ich sagen hatten sie aber immer mehr als sie fressen wollten da. Manche Favoriten (Paprika, Kräuter, etc.) waren aber leider nicht immer da, da mir das nicht möglich war.

Im Sommer hab ich dann hauptsächlich Wiese gefüttert und zusätzlich noch recht rationiert Obst und Gemüse. Da sie sich aber eh hauptsächlich auf Gras eingeschossen haben, war das auch ok für sie so. Gemüse lag im Sommer meist nur doof rum. Außer Favoriten wie Paprika, Gurke und so wurde wenig Gemüse gefressen.
Ich hab aber den Fehler gemacht, dass ich auch Maiskolben und Melone gegeben habe ab und zu im Sommer. So fing glaub ich Lunas Blasenentzündung an.
Ich habe im Herbst leider auch sehr viel Obst (hauptsächlich Äpfel und Birnen von ner Streuobstwiese, bisschen Kirsche und Trauben) gefüttert. Hatte mir eingebildet Apfel wäre gut für den konstanten Zuckerlevel beim Diabetes und Birnen (hauptsächlich Schalen) für Lunas Blasenentzündung.

Diesen Winter hab ich dann denk ich den Fehler gemacht, dass ich zu viele Sachen aus der kohlenhydratreichen Futterklasse gefüttert habe. Es gab viel Äpfel, Karotten, Petersilienwurzel und Pastinak. Topinambur auch, aber das mochten sie nie so gerne und das haben dann ab Februar die Nins gefressen.

Ich habe auch immer schon viel rote Paprika gefüttert und Fenchel. Tomaten gab es im Winter nicht täglich, erst im Sommer mehr, wenn sie süßer sind. Rote Beete und Selerieknollen hab ich diesen Winter nicht mehr so viel gegeben wie noch letzten Winter.
Diesen Winter gab es viel Mangold und Spinat und mehr kohlartiges als letzten Winter. Grünkohl war besonders beliebt.
Erbsenflocken hab ich manchmal (ganz selten) gegeben so als Leckerli. Ölsaaten gab es früher rationiert, Mehlsaaten gab es früher nie. Ab letzten Herbst gab es dann ab und zu Hafer und Weizenähren und Darihirsekolben. Aber nicht lange, da sie von Einigen zu sehr gemocht wurden und mir das Angst machte. Danach gab es immer wieder Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, Sesam, Chiasamen, Mariendistelfrüchte, etc. Immer wieder aufgefüllt, aber nicht täglich.
Trockenkräuter waren immer schon ad lib so wie auch Heu.
Ich hab auch viel verschiedenes Zeug ausprobiert was nie gemocht wurde und ich daher auch nicht aufzählen brauche.

So in etwa sieht und sah mein Futterplan aus. Von den Mengen her hab ich nur am Anfang gewogen und das waren so etwa 40% Körpergewicht pro Schwein an Gemüse und Obst. So 1,5-2,5 kg Gemüse und Obst, je nachdem was ich angeboten habe. Im Sommer dann weniger, so 1-1,5 kg.

Futterteller hab ich auch nur letzten Winter fotografiert als ich mit ad lib anfing. Diesen Winter hab ich probiert mehr blättriges reinzubringen. Es gab noch mehr Kohlblätter und Salate und Mangold. Aber leider auch eben viele Knollenfrüchte.

[url=http://www.abload.de/image.php?img=futterteller9krlo.png]Bild[/url]

Für den Diabetes hab ich angeboten neben Topinambur viel Chicoree, Radicchio und Gurke. Für die Leber gab es Mariendistelfrüchte. Artischocken gab es auch für Leber und Diabetes.

Von Obst gab es hauptsächlich nur Äpfel, aber im Sommer auch Wassermelone, selten mal Beerenfrüchte, Birne, Trauben, ganz selten mal Banane, Kirschen, etc.

Gemüse gab es im Winter täglich Paprika, Gurke, Fenchel, Möhren, Petersilienwurzel oder Pastinak, Mangold, Wirsing, Kohlrabiblätter oder Romanescoblätter, Radicchio, Chicoree, Endivie oder anderen Salat.
Tomate, Topinambur, Spinat, Möhrengrün, Kräuter, Artischocke, Brokkoli, Zucchini, Seleriestangen, rote Beete (selten), Portulak, Grünkohl, Spitzkohl, Kürbis (selten), etc.

So in etwa hab ich gefüttert. Kann gut sein, dass ich was vergessen habe.

Alles in Allem denk ich jetzt war das zu viel des Guten und ich hätte restriktiver füttern müssen. Restriktiver nicht an der Menge sondern am Nährstoffgehalt. Also weniger Knollen und zuckriges und MEHR blättriges, „karges“.
Mehr Gurke und Salat sozusagen und weniger Apfel, Möhre, Fenchel, Paprika, etc sozusagen.

Unsere Wiesen sind auch so satt. Wo find ich denn noch ne schöne Wildwiese? Wahrscheinlich ist was ich an Wiese gebe auch zu zuckrig und nahrhaft. Momentan sowieso. :hm:
Aber Grasfresser müssen Gras fressen. Gemüse ist da "unwichtiger".
Ich versuch trotzdem ne gesunde (!) Mischung beizubehalten!!! Auch wegen Vitamine und Abwechslung. ABER ich werd nicht mehr so viel Knolliges füttern, etc....pp.....

Aber ich schränke eben schon auch ein und ich hoffe die Bauchspeicheldrüsen meiner Schätzchen erholen sich bald wieder! :top:

Ich kann gar nicht beschreiben WIE gespannt ich auf die Blutwerte von Nora und Emma bin. Aaaaaaarghhhh! Ich will das jetzt gleich wissen!!! :ey:

Aber ich hab die Vermutung sie werden ok sein.
WEIL Nora frisst ja eigenlich nur Heu, Wiese, Gurke, Salat und ab und zu mal nen Bissen was anderes.
Emma ist zwar sehr verfressen, aber mag doch auch Wiese, Gurke, Salat besonders gern.
Früher haben die Beiden ja nichts anderes gefressen, weil sie nur das kannten denke ich. Aber Emma mag jetzt schon auch gern mal andere Sachen und frisst eigentlich alles ganz gern. Nur Sämereien kann sie sich nicht so für begeistern.
Nora schon. Aber Nora mag Paprika nicht so gern. Die anderen super gern.
Ist ganz lustig zu sehen, wenn ich mit dem neuen Gemüse komme, selektieren alle meist die Paprika, nur Nora IMMER die Gurke als Erstes.

Ach, ich könnt hier noch Romane schreiben, aber das liest ja keiner mehr. :roll: Ich vermute die Meisten sind schon beim 2. Absatz ausgestiegen. :hehe:



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Re: WELL(EN) und der Diabetes

Beitrag von Melli » Di 24. Apr 2012, 22:22

wegen mir darfst du gerne noch viel länger schreiben ;) habe das gerade in einem Rutsch durchgelesen, obwohl ich wirklich müde bin!
leider kann ich halt nie was produktives beisteuern :( aber ich bin stille Mitleserin und drücke fest die Daumen, dass du die Ursache findest.

Fressen deine sooo viele Knollenfrüchte & Co? Mich wundert das ein bisschen, denn meine sind da nicht sooo scharf drauf.
Fenchel wird eigentlich nur bei Bedarf gefuttert..
Pastinake & Petersilienwurzel bleiben auch größtenteils liegen..am ehesten wird noch Petersilienwurzel gefressen..aber auch nicht viel.
Knollensellerie liegt auch fast nur rum.
bei Karotte kommt es auf die Sorte an..Bundmöhren werden ganz allgemein lieber gefuttert. Aber wenn dann auch nur ein Teil von einer Möhre..
Rote Beete kommt am ehesten noch an..aber so eine kleine Rote Beete hält trotzdem locker 1-2 Wochen im Kühlschrank ;)
Apfel hatte ich nicht ad lib angeboten..das wird schon eher mal gefressen.
Paprika ist da am ehesten noch beliebt.


Wer sagt, dass zuverlässiges Verhalten bei diesem oder jenem Hund nicht ohne Strafe erreichbar ist, sagt nichts über den Hund aus, sondern beschreibt erst einmal seine eigenen Fähigkeiten. (Dr. Ute Blaschke-Berthold)

Liebe Grüße von Melli mit Hund Simba, den RB-Pferden Ásta und Hvatur und den Meerschweinchen Eumel, Kalahari, Paula, Ebby, Lilli und Lotta.

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Re: WELL(EN) und der Diabetes

Beitrag von WELLEN » Mi 25. Apr 2012, 07:47

Hier wurden Knollengemüse auch nie sofort aufgefressen und bleiben länger liegen. Oft auch 2-3 Tage. Aber alle sind ungefähr gleich beliebt. Außer Topinambur, das ist nicht beliebt. Löwenzahnwurzeln sind nur trocken beliebt, frisch nicht. Rote Beete ist SEHR beliebt, aber die gab es wie gesagt auch nicht so oft. Hatte den Eindruck die Zähne würden zu dunkel und schlechter werden. Möhren sind wie du sagst unterschiedlich beliebt, mal so mal so. Petersilienwurzel und Pastinake sind ungefähr gleich beliebt, Petersilienwurzel etwas mehr.
Ich hab auch nicht jeden Tag Knollen aufgefüllt. Denn wenn noch was da liegt, hab ich es nur manchmal frisch dazugelegt.
Melli hat geschrieben:aber ich bin stille Mitleserin und drücke fest die Daumen, dass du die Ursache findest.
Vielen Dank Melli :)

Fenchel ist beliebt, aber wurde auch nur so jeden 2.Tag aufgefüllt, wenn es ein großer war, bei nem kleinen jeden Tag. Manchmal gab es auch Zeiten da war Fenchel out. Ist mit vielen Sachen so.

Nie out waren Paprika, Gurke, Kräuter, Wiese, Apfel, Salate, Mangold, Spinat.

Morgen erfahre ich das Ergebnis von Emma und Noraaaaaaaaa :hot:


Kennt jemand Lindenheu? Die TÄ meinte was von Lindenheu?!



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Re: WELL(EN) und der Diabetes

Beitrag von WELLEN » Do 26. Apr 2012, 21:16

Ich hab leider wenig Zeit, aber hier sind schonmal die Fructosamin und T4 Werte von Emma und Nora. Serologie kommt wahrscheinlich morgen erst.
Hab mich erst gewundert warum die nur die Beiden Werte gemacht haben, aber anscheinend wird das noch nachgereicht.

Emma:

Fruktosamin: 383 (190-365)
T4: 30,5 (9-36)

Nora:

Fruktosamin: 358 (190-365)
T4: 27,5 (9-36)


So, was ich jetzt daraus schließe ist, dass auch hier Beide im oberen Bereich sind. Emma liegt etwas drüber. Nora wäre somit die Einzige, die noch in der Norm liegt. Aber auch sehr weit oben. Emma und Luna haben noch die besten Werte! :top: Wilma und Elvis sind am höchsten, Lolita in der Mitte. Elvis muss am nötigsten runter, damit auch sein T4 runter geht und die Leber entlastet wird.

Lunas Werte sind auf jeden Fall besser geworden als noch im August. Da hab ich ja noch mehr Obst gefüttert leider. :autsch:

Ich denke also, dass mein Umdenken und meine Umstellung allen von Vorteil sein wird. Es kann jetzt also eigentlich NUR die Fütterung sein. Das Ergebnis steht für mich natürlich erst fest, wenn ich die Werte erneut messen werde, aber ich bin mir da eigentlich schon ganz sicher, dass es genauso sein muss! :) Das ist zwar nicht schön, dass jetzt alle so hohe Werte haben, aber ich bin doch SEHR erleichtert und es gibt mir jetzt immense Hoffnung, dass sich die Werte bald bei den Kandidaten mit sehr erhöhten Werten wieder in der Norm einstellen! :top: :yeah: :)
Ich hab also somit keine kranken Schweinchen, sondern ich hab sie krank gefüttert.
Ab heute gibt es Wiese, Wiese, Wiese, Wiese, Zweige, Heu und dann noch zusätzlich gewisse Mengen an Gemüse, Trockenkräuter und Sämereien in einer guten Vielfalt, ABER sehr eingeschränkten Menge. Wenn jemand Hunger hat, dann gibt es jetzt Wiese. Mir fällt jetzt auch mal wieder auf, dass sie damit sowieso am aller zufriedensten sind. :) Sch... Winter, echt! Da muss ich mir dann echt noch was einfallen lassen :roll:

So, morgen gbt es dann die Organwerte. Hoffentlich sind die auch alle gut :bet:



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Re: WELL(EN) und der Diabetes

Beitrag von ClaudiaL » Mo 30. Apr 2012, 11:34

Na das sind doch soweit erstmal gute Nachrichten :lieb: Was gabs denn bei den Organwerten? Alles gut?


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Re: WELL(EN) und der Diabetes

Beitrag von WELLEN » Mo 30. Apr 2012, 12:10

Danke der Nachfrage :)
Zu den Organwerten weiß ich leider noch nix Neues.
Ich war Freitag nach der Arbeit und heute morgens da und sie hatten noch nix bekommen. :(
Ich denke da ist mal wieder was schiefgelaufen mit den Infos?! :roll: Denn warum hab ich denn schon T4 und Fructosamin und die anderen Werte machen sie noch? War sonst auch nie so. :grübel:
Aber in dieser Klinik ist auch meist echt die Hölle los. Heute Morgen waren dort gefühlte 20 bellende Hunde. Schlimm! :shock:

Den Schweinis geht es gut. Keiner macht einen unterzuckerten Eindruck :) Nur die Hitze macht eben etwas müder. V.a. Emma liegt mehr rum. Ich hoffe sie hat nichts. :?

Ich hab gestern Lolita, Nora und Emma mit der Schere geschoren. Sie sehen jetzt aus wie ein Wurm :schäm: So hässliche Schweinchen hatte ich noch nie, aber ich war so drin im Schnibbeln und dann hab ich total viel weggeschnibbelt. :hehe:
Wenn ich sie jetzt so sehe tun sie mir voll leid. GsD ist es ihnen egal ;) Elvis findet seine Nora immer noch total sexy auch wenn ihr Kopf jetzt irgendwie aussieht wie ein Skinny :jaja:

Ich bin aber noch nicht dazu gekommen Blut zu messen. Mach ich morgen aber mal, wenn es nicht zu heiß wird.



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Re: WELLEN und der Diabetes

Beitrag von WELLEN » Di 1. Mai 2012, 13:15

Ich habe gerade den Blutzucker gemessen, aber nicht bei allen Schweinen, sondern als Stichprobe sozusagen bei Wilma und Elvis, da beide die höchsten Werte hatten.

Wilma lag bei meinen Messungen davor zwischen 347-386, Elvis bei 383.

Heute war Wilma bei 242 und Elvis, haltet euch fest, bei 225 :shock: :freu:

Aber das war jetzt nur eine Messung, ich werde sehen wie es weiter geht. Ich muss auch Nora mal noch gemessen bekommen als Referenz-Schwein.

Wilma hab ich heute wieder so arg zerstochen bis endlich mal nen gscheiter Blutstropfen kam :( Das ist ein elendiges Kreuz dieses Messen :?

Aber ich freu mich soooooo!!!! Yeaaaaaah!!! Ich denke die Richtung die wir hier eingeschlagen haben ist auf jeden Fall richtig! :)

:spider:



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Re: WELLEN und der Diabetes

Beitrag von WELLEN » Fr 11. Mai 2012, 20:20

Wollte hier noch die Werte von Emma und Nora nachliefern und hab dann gleich eine Tabelle für alle gemacht wo man alle Werte der Sechs sieht und noch ne Grafik zur Übersicht.

Als nächstes mach ich ne Tabelle wer was und wieviel gerne frisst (gefressen hat :hehe: ) Zumindest was ich so mitbekommen habe und mich erinnere. Ganz genau ist das ja leider nicht mehr nachzuvollziehen. :(

[url=http://www.abload.de/image.php?img=blutwertefoug6.png]Bild[/url]

Damit alle Werte in eine grafische Darstellung durch Säulendiagramme passen, hab ich teilweise durch 10 oder 100 geteilt. An den Werten in Relation zur Referenz ändert sich so aber nix ;)
Die Referenz ist hier bis zum höchsten Wert dargestellt, über den niedrigsten hat man hier leider keine Aussage (fängt bei allen bei 0-Achse an). Da aber nur bei Emma der Pi-Wert drunter liegt, sonst alle Werte eher höher waren, ist das auch nicht so wichtig.
[url=http://www.abload.de/image.php?img=blutwertegrafiknyupt.png]Bild[/url]

Blöd halt nur, dass die Bildqualität so schlecht ist und das Bild so klein ist. :( Ich hoffe man erkennt was. :hehe:

Sind jetzt lauter Tabellen und so, aber ich hoffe das sich so was rauskristallisieren kann und einem so ein Zusammenhang auffällt.

Mir fallen da schon paar Sachen auf. Dazu dann die Tage mehr in diesem Thread: https://www.tierpla.net/allgemein/welche-ernahrung-fuhrt-einer-form-des-diabetes-t14445.html" onclick="window.open(this.href);return false;



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Re: WELLEN und der Diabetes

Beitrag von ClaudiaL » Sa 12. Mai 2012, 15:18

Ich habs ja nicht so mit Blutbildern, was sind denn Tryglyceride?

5 Tiere mit nem erhöhten Fructosaminwert, das ist einfach komisch, alle in einer Gruppe :grübel:

Ich werde mich morgen mal dranmachen und versuchen die anderen bei mir auch zu messen, zumindest einen Teil.


Wenn es mir schlecht geht, gehe ich nicht in die Apotheke, sondern zu meinem Buchhändler
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Re: WELLEN und der Diabetes

Beitrag von WELLEN » Sa 12. Mai 2012, 23:23

Triglyceride sind sozusagen die Blutfette. Hohe Triglyceridwerte sind typisch für z.B. Diabetes.
ClaudiaL hat geschrieben:Ich werde mich morgen mal dranmachen und versuchen die anderen bei mir auch zu messen, zumindest einen Teil.
:top:
Das kann was werden :roll: viel "Erfofolg"! :hehe:
:daum:



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Re: WELLEN und der Diabetes

Beitrag von WELLEN » Mo 14. Mai 2012, 13:37

Ich hab grad Blutzuckerwerte gemessen bei meiner Zuckerbande ( :hehe: )

Hab sowohl im Ohr als auch Fuß gemessen. Je nachdem wie es ging. Ist ja immer wieder ein reines Massaker das ganze. :roll:

Wilma: 297 (am Fuß, Ohr ging nicht, da sie so eine extrem Wilde ist :roll:, hab so 5-6 Anläufe gebraucht ,war also stressig :( )

Elvis: 243 (Fuß, seine Ohren sind MEGA behaart, hab auch so 5- 6 Anläufe gebraucht, also auch Stress)

Luna: 191 (Fuß, etwa 4 Anläufe, leider aber auch Stress)

Lolita: 162 (Ohr, ging beim 2. Anlauf, erste Messung war 78, aber da war der Tropfen zu gering, Stress nicht so groß)

Emma: 252 (Ohr, ging beim 3. Anlauf, Stress war nicht so groß)

Nora: 82 (Ohr, ging gleich beim 1. Mal und auch kein Stress)

Ich möchte noch die Werte von Emma und Nora in einer gut lesbaren Form hinschreiben, denn aus der Tabelle, die ich zeige sind sie denk ich nicht gut zu lesen.

Emma:

Harnstoff-N: 4,4 (3,1-9,3)
Kreatinin: 24 (<62)
Gesamteiweiß: 70 (54-67) ,erhöht
y-GT: 9 (<17)
AST (GOT): 44,2 (<115)
GLDH: 22,8 (<20), erhöht
Glucose: 20,8 (6,4-13,6), erhöht
CK: 255 (<1774)
LDH: 19 (<252)
Triglyceride gesamt: 3,2 (0,3-4,1)
Calcium: 3 (2,4-3), erhöht
Anorg. Phosphat: 0,7 (0,8-1,7), niedrig
Fruktosamin: 383, erhöht
T4: 30,5 (9-36)

Nora:

Harnstoff-N: 4,6 (3,1-9,3)
Kreatinin: 37 (<62)
Gesamteiweiß: 70 (54-67) ,erhöht
y-GT: 13 (<17)
AST (GOT): 34,4 (<115)
GLDH: 2,7 (<20)
Glucose: 11,1 (6,4-13,6)
CK: 411 (<1774)
LDH: 24 (<252)
Triglyceride gesamt: 1,2 (0,3-4,1)
Calcium: 3 (2,4-3), erhöht
Anorg. Phosphat: 1 (0,8-1,7)
Fruktosamin: 358
T4: 27,5 (9-36)

Nora ist übrigends die Einzige, die schonmal Kinder hatte. Ich vermute das war in einem sehr jungen Alter.

edit: Was mir bei Elvis noch sehr positiv auffällt ist, dass er ganz tolle Zähne hat jetzt. Er hatte immer so Fressensreste zwischen den Zähnen, die ich entfernen musste. Ab und zu ist ihm ja dann auch der Schneidezahn gebrochen. Aber jetzt sehen seine Zähnchen ganz sauber und schön aus :shock: :freu:



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Re: WELLEN und der Diabetes

Beitrag von Murx Pickwick » Mo 14. Mai 2012, 14:14

Das Blutbild paßt ziemlich gut zu meiner Theorie mit dem zu hohen Eiweißgehalt im Futter ...
Ich würd jetzt gern mehr Blutbilder sehen von Meerschweinchen, die viel Kohl oder viel Klee bekommen ... jedenfalls würde das heißen, daß ich mal meine Empfehlungen stark überdenken sollte, was Meerschweinchenfütterung angeht.

Bei ausnahmslos allen Tieren liegt der Gesamteiweißgehalt knapp über der oberen Grenze des Referenzwertes ... bei einem Tier kann das mal vorkommen, aber bei allen?
Bei einem Zuviel an Glucose dürfte dieser Wert nicht bei allen so hoch sein, sondern sollte eher im mittleren Bereich liegen.

Elvis hat zusätzlich mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Schilddrüsenproblem ... was das Ganze bei ihm verschärft. Tatsächlich ist bei ihm der Blutzucker am Höchsten von allen ... im Grunde genommen müßtest du nun bei Elvis alle drei Schilddrüsenwerte messen lassen.
Es ist jedoch auch möglich, daß der Jodgehalt in der Nahrung nicht stimmt ... alle Tiere haben den T4 Wert im oberen Drittel - auch wieder recht auffällig.

Wilma hat zusätzlich ein Fettstoffwechselproblem ... zumindest wenn sich diese Werte bestätigen lassen, es ist ja nur ne Momentaufnahme und der Triglyceridwert kann sich recht schnell ändern.

Lolita hat einen im Vergleich zu den Anderen sehr hohen Ceratin-Kinase-Wert (CK) ... das ist das erste, was hochgeht, wenn die Leber überlastet ist. Ohne die anderen Leberwerte ist das allerdings noch im grünen Bereich.
Mit meiner Hypothese, daß Meerschweinchen gar nicht so eiweißreich gefüttert werden dürfen bzw viele Hemmer brauchen, welche das Zerlegen von Eiweiß verhindern, wäre sie einfach die Erste, wo der hohe Eiweißgehalt anfängt brenzlig zu werden. Kann dadurch zustandekommen, daß die Leber schon bei voriger Haltung und Fütterung kurz vor Überlastung stand.

Nora hat mit 2,7 einen wahnsinnig niedrigen GLDH-Wert (Glutamatdehydrogenase, wird unter anderem gebraucht, um Glutamat aus dem Eiweiß abzubauen) ... bei dem vielen Eiweiß im Blut sollte der genauso hoch liegen wie bei den andern - die ist also mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit eine Mutantin und kann aufgrund ihrer Mutation den hohen Eiweißgehalt ohne Probleme tolerieren, ohne daß sie den Blutzuckerspiegel in die Höhe treibt.

Emma und Elvis haben den höchsten GLDH-Wert von allen - bei Elvis ist das verständlich, wenn er tatsächlich ein Schilddrüsenproblem noch zusätzlich hat. Der hohe Wert bei Emma bedarf einer Erklärung ... frißt sie besonders viel eiweißhaltiges Futter? Oder sehr wenig oxalsäurehaltiges Futter?
Ich hab da sonst noch keine Idee ...

Das sind jetzt nur meine Gedankengänge beim mal kurz drübergucken - ich muß sagen, speziell der hohe Eiweißgehalt im Blut machen mich betroffen ... könnte sein, daß ich ganz krass umdenken muß, was Meerschweinchenernährung angeht.
Hast du irgendwo schonmal deine Fütterung möglichst genau veröffentlicht?
Ich muß da nochmal drüber schlafen ...

Ach ja ... klasse Aufbereitung der Werte vom 11 Mai!
So sieht man auf einen Blick, wo die Unterschiede liegen ...

Die neuen Blutzuckerwerte sind durch den Streß nicht zu gebrauchen ... wenn ein einziges Meerschweinchen in der Gruppe richtig böse Streß hat, hat auch gleich die gesamte Gruppe Streß ... und Nora hat vermutlich ne Mutation auf einem der Glutamathydrogenase-Gene, es ist möglich, daß das generell auch den Blutzucker günstig beeinflußt, weil generell viel weniger Glucagon ausgeschüttet wird, auch während Streßsituationen.



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Re: WELLEN und der Diabetes

Beitrag von WELLEN » Mo 14. Mai 2012, 15:29

Vielen lieben Dank, Murx, dass du dir Zeit nimmst das zu analysieren! :kiss:

Ja, das mit dem Eiweiß hab ich bis jetzt noch gar nicht so problematisch gesehen, da die Werte nur knapp drüber liegen. :grübel:
Kann auch auf chronische Infektionen nen Hinweis sein. :grübel: Aber dafür müsste es höher sein.

Zu Emma und Elvis kann ich sagen, dass Beide gerne auch Wildkräuter fressen. Lieber als die Anderen zumindest.

Alle haben eigentlich auch erhöhte Calciumwerte und Emma liegt beim Phoshat drunter :?

Oxalhaltiges mögen alle gern und v.a. diesen Winter gab es sehr viel Mangold und Spinat. Seit diesem Frühling auch wieder Sauerampfer, etc. Hab Oxalat bisher eher mit Eisen, Calcium, Nierenstein in Verbindung gebracht.

Kohlartiges hab ich auch gefüttert im Winter. Die Schweine mögen es nicht so gern wie die Kaninchen, haben also wenn nur bisschen Kohlrabiblätter und Wirsing gefuttert.

Ich füttere jetzt grad Klee, Luzerne und Co. V.a. aber fressen das eher die Kaninchen. Die Schweine sind schon sehr auf die Gräser fixiert.

Ölsaaten (Sonnenblume, Kürbis, Sesam, Chia, Leinsamen) habe ich diesen Winter nur am Anfang noch mehr gefüttert. Ab und zu gab es mal noch ne Erbsenfflocke oder Hafer oder Dari (aber nur bei denen wo ich nicht wusste, dass sie auch gefährdet sind :autsch: ). Was hier gern gefressen wurde sind Mariendistelfrüchte. Ich glaub v.a. Luna und Nora sind dafür so Kandidaten.

Die jetzigen Blutwerte entstehen nicht unbedingt bei größerem Stress als zuvor. Ich bin leider immer noch derselbe Stechmongo wie am Anfang, naja, gut, ich hab etwas weniger hemmungen. Aber toll ist das immer noch nicht.

Aber die Werte sind doch erstaunlich gut um ca. 100 oder mehr bei allen gesunken (außer Emma :grübel: ).
Von daher bin jetzt eigentlich ganz zufrieden trotz weiterhin Eiweißkost wie Klee, Luzerne und Ölsaaten gibts auch noch son bissi. Wenn nehmen sie das Eiweiß aber auch eher durch das Gras und Heu auf, das sie viel lieber mögen.

Ich schlaf da auch noch ne Nacht drüber :)

edit: Eigentlich müssten doch die Harnstoffwerte viel höher sein bei einer proteinreichen Kost. Aber sie spülen den wahrscheinlich gut aus.
Die hohen Calciumwerte gefallen mir auch nicht und Emma braucht mehr Phosphat.

zur GLDH: hohe Werte können aufgrund von Vergiftungen vorkommen oder durch Sauerstoffmangel in der Leber aufgrund einer Blutunterversorgung.

Elvis ist genetisch für Stoffwechselentgleisungen prädestiniert, da er mehr Cuygene in sich trägt als der reine Hausmeerschwein-Rest.

Die CK- Werte bei Lolita sind kein Hinweis für die Leber sondern für Muskelprobleme. Kann auf extreme Muskelbelastung hindeuten. Lolita ist ein sehr sportliches Schwein udn flitzt viel rum. Sie ist die Einzige die sehr hoch springen kann und auch sehr weit. Wilma ist auch sehr sportlich. Aber eher so Nashornmäßig, Lolita ist eher so Gazellenmäßig.
Bei Lolita wurde vom TA mal ne Leukose für die Zukunft prognostiziert.

nochn edit:
Hab die Tabelle größer gemacht und Grafik GLDH-Werte höher (waren aus Versehen zu niedrig).

Lunas GLDH-Wert ist deutlich besser geworden und gesunken! Könnte doch auch an der Mariendistel liegen :grübel: Nora mag die auch gern! Hat zwar nicht viel mit GLDH zu tun, aber mit der Leber an sich?! :grübel: Geh mal nachsehen was Silymarin nochmal genau macht....
Anmerkung: Referenzen im August waren etwas anders als jetzt im April!

So, hab grad geschaut und Mariendistel könnte vielleicht (?) ein Grund für niedrige Werte sein, da Emma und Elvis weniger auf Mariendistel stehen als der Rest und v.a. Nora und Luna (bei den Beiden weiß ich, dass sie es gern mögen/mochten). Momentan findet das keiner wirklich toll außer Joschi und Edda auch mal ab und zu.

Dann müsste es also eine Vergiftung sein. Entweder eine giftige Pflanze oder Spritzmittel, da denk ich gleich an Paprika, denn Biopaprika hin oder her, Spanien und Israel sind Spritzweltmeister. :(

Könnte Pflanzenschutzmittel dann auch der Grund für hohen Zucker sein. :grübel:

Verdächtige Pflanzen könnten sein im WInter viel Nadelgehölz und Efeu ? :hm:



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Re: WELLEN und der Diabetes

Beitrag von WELLEN » Mi 16. Mai 2012, 09:23

Murx Pickwick hat geschrieben:Nora hat mit 2,7 einen wahnsinnig niedrigen GLDH-Wert (Glutamatdehydrogenase, wird unter anderem gebraucht, um Glutamat aus dem Eiweiß abzubauen) ... bei dem vielen Eiweiß im Blut sollte der genauso hoch liegen wie bei den andern - die ist also mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit eine Mutantin und kann aufgrund ihrer Mutation den hohen Eiweißgehalt ohne Probleme tolerieren, ohne daß sie den Blutzuckerspiegel in die Höhe treibt.
Murx Pickwick hat geschrieben:und Nora hat vermutlich ne Mutation auf einem der Glutamathydrogenase-Gene, es ist möglich, daß das generell auch den Blutzucker günstig beeinflußt, weil generell viel weniger Glucagon ausgeschüttet wird, auch während Streßsituationen.
Der Abbau von Aminosäuren findet bei Säugetieren ja hauptsächlich in der Leber statt. Daher ist auch die Glutamatdehydrogenase ein Enzym aus der Leber, genauer aus den Mitochondrien. Die Glutamatdehydrogenase ist wie du schon schreibst eines der Enzyme das Glutamat in Ammoniumionen überführt und diese werden dann im Harnstoffzyklus zu Harnstoff umgewandelt und später über den Urin ausgeschieden.

Somit müsste ein Marker für eine zu proteinreiche Ernährung vor allem ein hoher Harnstoffgehalt im Blut sein.
Dies ist aber bei keinem Tier der Fall. :hm:

Ein hoher Proteingehalt im Blut kann doch auch alles möglich bedeuten, es wurden ja nur die Gesamtproteine gemessen. Werden doch eher nicht aus der Nahrung sein die Proteine im Blut, sondern eher erhöhte Plasmaproteinkonz. :grübel: Das würde dann eher dafür sprechen, dass z.B. sehr viele Transporter und Antikörper rumschwimmen....Da müsste man also doch ein Komplettblutbild machen lassen, was ich auch ursprünglich verlangt habe :sauer:

Falls Nora ne GLDH-Mutantin ist, müsste das was ich so les zum Hyperinsulinismus-Hyperammonämie-Syndrom führen wo neben viel Insulin auch sehr viel Ammonium im Blut sein müsste. Sie müsste dann eigentlich auch ne Behinderung haben oder mental etwas gestört sein. Sie ist zwar etwas strange manchmal, aber behindert würd ich sie nun nicht nennen. Obwohl ich mir das nochmal überlege, halt ich das aber eher für hanebüchen diese Spekulation ;)

Denn die GLDH kommt ja auch nur ins Blut, wenn Leberzellen absterben. Also daher ist die GLDH ja auch eher nen Marker für Leberschäden und nicht für proteinreiche Kost.
Daher wäre also die Lösung eher, dass Noras Leber fitter ist als die der anderen.

Jetzt ist die Frage warum? Die Antwort könnte sein, dass sie INSGESAMT weniger frisst und DAS was sie frisst hat nicht so leberschädigende Wirkung. Bei den anderen hat die Leber durch hohe Nahrungsaufnahmen natürlich auch mehr zu entgiften. Könnte jetzt sein, dass sie somit weniger "Leberschädiger" aufnimmt aus dem Supermarktgemüse (trotz Bio bei manchen Sachen ja eher mit Vorsicht zu genießen, da gespritzt) und Wildpflanzen (sind ja teils auch nicht so easy für die Leber) oder sie hat sich mit den Mariendistelfrüchten leberfit gehalten. :hm:



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Re: WELLEN und der Diabetes

Beitrag von WELLEN » Mi 16. Mai 2012, 14:35

Ich korrigiere, ich sollte schreiben, dass GLDH nicht kein Marker für proteinreiche Kost ist, sondern dass man darüber nix weiß wieviel GLDH Nora in ihrer Leber hat im Vergleich zu den anderen. :roll:
Bei viel Insulin müssten auch ihre Glucosewerte viel niedriger sein und sie müsste dann auch Krämpfe, etc.pp haben. :hm:



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Re: WELLEN und der Diabetes

Beitrag von schweinsnase77 » Mi 16. Mai 2012, 15:12

Ich habe mir das Diagramm jetzt mal angeschaut:

Zu den Eiweißwerten: Wurden mal die Eiweißwerte im Urin bestimmt? Ansonsten besteht auch die Möglichkeit das Eiweißwerte durch körperliche Belastung steigen ( Einfangen, Transport). Wirkliche Gewissheit würdest du nur bekommen, wenn du die Eiweiße spezifizieren lässt. Ansonsten würde ich mir da die Werte bei allen Tieren ja nur knapp über dem Wert liegen, keine wirklich großen Gedanken machen.

Wegen den GDHL-Werten würde ich nochmal Referenzwerte machen lassen. Mehrere betroffene Tiere lassen mich eher an eine kurzfristige Störung, als an ein dauerhaftes Phänomen denken, zumal Lunas Werte da ja auch wieder ganz unauffällig sind. Was meiner Meinung nach auch gegen Leberprobleme spricht ist das der LDH -Wert ja bei Emma ziemlich im Keller ist :crazy:


Was ich faszinierend finde ist die Differenz bei den CK-Werten. Zumindest kann man ein Herzproblem bei Elvis wohl ausschließen :D


Was zumindest bei 4 deiner Schweine gegen Diabetis spricht sind die niedrigen Tryclycerid-Werte. Die sind bei Diabetis aber auch bei beginnender Insulinresistenz eher erhöht.

Ansonsten finde ich es sehr faszinierend das bei gleich ernährten Meerschweinchen solche Schwankungswerte auftreten können.

Wegen den Calciumwerten würde ich auch mal schauen ob die überhaupt patologisch sind, d.h. ob die über den Urin nicht auch wieder rauskommen.


Mit freundlichen Grunzern

Annette

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Re: WELLEN und der Diabetes

Beitrag von WELLEN » Mi 16. Mai 2012, 15:59

Danke :)

Ich finde die Blutwerte auch höchst verwirrend teilweile :roll:

Ich werd dann beim nächsten Mal sehen, welche Werte nur ne Momentaufnahme waren und bei welchen man sich vielleicht Sorgen machen muss, da sie erneut so aussehen.
schweinsnase77 hat geschrieben:Ansonsten finde ich es sehr faszinierend das bei gleich ernährten Meerschweinchen solche Schwankungswerte auftreten können.
Gleich ernährt heißt aber auch nicht gleich gefressen. Jeder sucht sich ja so aus was er mag ;)
schweinsnase77 hat geschrieben:Was zumindest bei 4 deiner Schweine gegen Diabetis spricht sind die niedrigen Tryclycerid-Werte. Die sind bei Diabetis aber auch bei beginnender Insulinresistenz eher erhöht.

Ja, um die vier mach ich mir auch nicht so Sorgen mehr. Außer Emma beobachte ich noch. Hab also momentan glaube ich nur 3 Schweine mit erhöhten Blutzuckerwerten (ok, ich müsste öfters messen um es zu wissen).
Aber laut Referenz liegt auch jetzt nur noch Wilma drüber :)
schweinsnase77 hat geschrieben:Zu den Eiweißwerten: Wurden mal die Eiweißwerte im Urin bestimmt?
Leider nur per Testreifen für Menschen.



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Re: WELLEN und der Diabetes

Beitrag von WELLEN » Do 17. Mai 2012, 17:09

Ein mich auch verwirrender Punkt ist der hohe Calciumgehaltgehalt im Blut.
Das könnte ja z.B. zum Einen heißen sie nehmen zu viel Calcium auf oder z.B. zum Anderen dass sie einen VitD-Überschuss aufnehmen.
Ich füttere aber kein TroFu mit VitD3-Zusatz o.Ä.
Somit kam in einem anderen Thread zur Sprache es könnte auch Heu mit Wiesen-Goldhafer sein, der verschiedene VitD-Metabolite enthält u.A. auch das physiologisch aktive Endprodukt Calcitriol.
Dies könnte dann also zu einer hohen Calciumanreicherung führen.

Aber andererseits kann ein VitD-Mangel zu Diabetes führen. Meine Tiere leben ja Drinnen und v.a. im Winter können sie eigentlich ihren VitD-Bedarf nur noch über die Nahrung decken. Sonnengetrocknetes Heu enthält ja bekannlich genug VitD2, daher sollte es kein Problem sein.

Aber ich habe auch selber Wiese getrockent und sogar 5 Kisten voll. Ich habe zwar zusätzlich noch Heu aus dem Internet bestellt und immer gemischt angeboten, also nicht nur mein eigenes Heu verfüttert. Das habe ich v.a. deshalb gemacht, da ich ein sehr kräuterreiches Heu habe und sie ja bekannlich mehr auf Gräser stehen. Daher blieb da sehr viel über vom Heu immer.

Jetzt ist es aber so, dass ich ja mein Heu nicht in der Sonne trockne, sondern drinnen auf Wäscheständern.
Daher kann sich in meinem Heu wahrscheinlich nicht so viel VitD2 bilden.
Daher würde das ja dann wieder heißen sie haben eventuell weniger VitD abbekommen. :hm:

Falls sie jetzt einen VitD-Mangel haben, da sie a) nicht genug über die Nahrung aufnehmen und b) nicht an der Sonne sind und sich nicht selber VitD herstellen können, dann würde das ja heißen, dass der Diabetes auch daher "ausgelöst" werden konnte.
Die hohen Calciumwerte könnten ja auch aus einer Mobilisierung aus den Knochen stammen oder ähnlichen Quellen. Elvis Zähne z.B. sind im Winter abgebrochen.

Andererseits haben sie genug "Schwarzwaldheu" bekommen, das sie auch deutlich vor meinem Heu bevorzugt haben. Meins war eher ein netter Strohersatz :roll:

Ich werde aber dennoch versuchen mehr Sonnenlicht ins Gehege zu bringen. V.a. auch wegen den Kaninchen. Meeris kommen da ja anscheinend mit weniger Sonne besser klar.

Heute habe ich ganz laienhaft eine Alu-Isomatte an die Balkontür gehängt :hehe: Eher fürn Ars.., aber trotzdem besser als nüscht wa? ;)

Für den Winter werde ich mir dann eine UVB-Lampe besorgen. :mrgreen:

edit: Ach so, ja meine Frage ist jetzt MUSS man Heu also in der Sonne trocknen? Ich trockne z.B. Kräuter immer EXTRA NICHT in der Sonne, da dann ja die photolabilen Wirkstoffe auch zerfallen können?! :grübel:



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Re: WELLEN und der Diabetes

Beitrag von WELLEN » Di 5. Jun 2012, 15:26

Ich hab jetzt kein wirkliches update, aber etwa in 2 Wochen lasse ich jetzt nochmal die Fructosaminwerte und anderen Werte überprüfen. Mal sehen was dabei rauskommen wird. :bet:

Bei weiteren 2 Messungen waren die Glucosewerte zumindest jetzt unter 300 bei allen. Leider war Luna aber bei einer der Messsungen auch einmal drüber :(
Es scheint, dass Nora, Emma und Lolita jetzt aber niedrige Werte haben und nur noch Wilma, Elvis und Luna höhere haben. V.a. Luna jetzt eher wieder höher ist (322)?! :(

Es scheint trotzdem, dass die Umstellung zumindest bei Emma und Lolita was gebracht hat und die anderen 3 auch niedrigere Werte haben als vorher. Aber ganz super ist das natürlich auch noch nicht, da die Werte noch über 200 liegen.
Andererseits meinte meine TÄ dass Werte bis 280 noch tolerierbar wären. :grübel:

V.a. ist der T4 von Elvis wichtig. Ich berichte dann wieder wenn es soweit ist.

Sonst geht es allen gut. Elvis hatte mal 2 Tage etwas verschmierten Po und bisschen schmierigen Kot. Aber wieder sauber jetzt und Köttel sehen ok aus.

Kann es sein, dass Meerschweinchen auch mal den Blinddarmkot liegen lassen oder ist das immer Matschekacke, wenn man weicheren Kot findet?

Luna hat jetzt ein ganz weißes Auge :( Wilmas Augen sind stehengeblieben, werden nicht schlechter, bilde mir sogar ein besser, aber das ist vielleicht nur im Vergleich zu Lunas Auge. Da Wilma und Luna verwandt zu sein scheinen, kann es bei ihnen auch wirklich erblich sein. Ich vestehe nämlich nicht, warum bei Luna nur ein Auge so weiß wurde, das andere aber normal bleibt. :grübel: Das ging auch echt sehr schnell mit dem Auge :(



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Re: WELLEN und der Diabetes

Beitrag von Isa » Di 5. Jun 2012, 17:07

Ich bin auch sehr sehr gespannt auf die Werte!! :daum:
WELLEN hat geschrieben: Andererseits meinte meine TÄ dass Werte bis 280 noch tolerierbar wären. :grübel:
Klar sind Werte bis 280 tolerierbar!
Gibt ja viele Labore, die dies o.ä. als oberen Referenzwert angeben. Und wenn Schwein mit so einem Wert Null Symptome hat, IST es in meinen Augen auch durchaus tolerierbar. :)
WELLEN hat geschrieben: Kann es sein, dass Meerschweinchen auch mal den Blinddarmkot liegen lassen oder ist das immer Matschekacke, wenn man weicheren Kot findet?
Ich denk schon dass der Blinddarmkot auch mal liegen bleibt, weil grad was anderes leckeres gefressen wird oder eine andere "Interaktion" dazwischen kam.

Also ganz ehrlich: Seit ich damals die Ernährung von rationiert auf ad libitum Frisches umgestellt habe, find ich hier kaum noch festen Kot.
"Normaler Kot" muss hier echt anders definiert werden seitdem!

WELLEN hat geschrieben: Luna hat jetzt ein ganz weißes Auge :( Wilmas Augen sind stehengeblieben, werden nicht schlechter, bilde mir sogar ein besser, aber das ist vielleicht nur im Vergleich zu Lunas Auge. Da Wilma und Luna verwandt zu sein scheinen, kann es bei ihnen auch wirklich erblich sein. Ich vestehe nämlich nicht, warum bei Luna nur ein Auge so weiß wurde, das andere aber normal bleibt. :grübel: Das ging auch echt sehr schnell mit dem Auge :(
Komisch dass das jetzt so schnell ging. :?
Bei Mimm wurden ihre Augen ja seit dem Bemerken von mir nie schlechter obwohl sie ja lange Zeit viel heftigere Glucosewerte als Luna hatte.
Aber das ist eigentlich auch wieder ein Indiz dafür, dass hohe und ZU hohe Glucosewerte immer am einzelnen Individuum mit den jeweiligen Symptomen betrachtet werden müssen!


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Re: WELLEN und der Diabetes

Beitrag von WELLEN » Di 5. Jun 2012, 22:14

Danke Isa für die schnelle Antwort :)


Erstmal das leckere Kot-Thema (schön, dass wir mal drüber geredet haben :lol: )
Isa hat geschrieben:Also ganz ehrlich: Seit ich damals die Ernährung von rationiert auf ad libitum Frisches umgestellt habe, find ich hier kaum noch festen Kot.
"Normaler Kot" muss hier echt anders definiert werden seitdem!
Ja, das stimmt bestimmt. Der Kot hier ist selten mal steinhart und meist gut verformbar. Aber doch schon fest in der Form, nicht so matschig wie jetzt eben bei Elvis grad war. Ich wusste erst nicht wer es ist oder ob es mehrere sind. Aber dann mit dem Po und seinem Lieblingsplätzchen tipp ich doch schon sehr auf ihn.
Naja gut, scheint jetzt nx wildes zu sein. Vielleicht hat er nen Hahnenfuß zuviel erwischt, kann ja auch sowas sein? :hehe: Ich seh mal wie es so die nächsten Tage ist. Heute ist find ich eigentlich schon nix mehr

Staubtrocken war der Kot von Nora und Emma am Anfang :roll: richtig bröslig und so hell von der Farbe, richtig beige :shock:

Aber so mit der Wiesenfütterung bleibt der Kot schon noch mal nen Tick wohlgeformter als er im Winter war. Also das ist schon besser denk ich so wie jetzt! :top:
Isa hat geschrieben:Komisch dass das jetzt so schnell ging.
Ja, find ich auch :(
Wegen der Kombi mit dem etwas höheren Wert immernoch spinn ich jetzt auch wieder etwas rum :roll: Dabei war doch jetzt schon alles besser irgendwie, menno..... :narf:



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Re: WELLEN und der Diabetes

Beitrag von WELLEN » Fr 15. Jun 2012, 15:50

Heute hab ich den Nins die Krallen geschnitten und weil ich so schön drin war, hab ich später dann auch bei den Meeris gleich noch nen TÜV gemacht.

Leider hab ich keine gute Nachrichten :(

Alle waren ok bis auf Luna. Sie war feucht um den Po rum und da haben bei mir natürlich gleich die Alarmglocken geläutet :schreck: , da sie ja letztes Jahr die Blasenentzündung hatte.... :?

Also hab ich nen Comburstreifen HC durchgezogen durch ihren Urin. Alles negativ bis auf ein wenig Glucose (GsD wesentlich weniger grün als noch vor Kurzem) UND leider ein total grünes Hämoglobinfeld :heul:

Wie grotesk, dass ich heute vormittag noch bei Christina1985 über Blut im Urin geschrieben habe :strange: :(

Jedenfalls hab ich meine Luni gepackt und bin mit Wilma und ihr in die Klinik. Dort war dann meine TÄ leider nicht da und ich kam zu einem Mann. Der hat ihre Blase untersucht, sie sonst abgetastet und einen Combur10-Teststreifen durchgezogen.
(Ich habe den Streifen auch jetzt zu Hause und auch fotografiert, ich stelle das Bild heut Abend rein.)

Befund war jetzt, dass sie weder Nitrit (bakterienbedingt) im Urin hat, noch Leukozyten, auch sonst alles ok. Urin beim TA war klar, auch kein Glucose bei ihm drin (zuhause schon leicht grün und da war der Urin auch etwas weißlich). Luna hat keine Schmerzen, auch nicht als er sie abgetastet hat.
Sie hat also NUR den Urin, d.h. Hämoglobin. Was kann das sein???

Er konnte mir leider so natürlich keine Diagnose stellen und meinte ich sollte noch einen Ultraschall machen lassen oder sterilen Urin aus der Blase punktieren lassen. Dazu muss ich aber dann einen neuen Termin machen bei meiner Ärztin, da heute so viel los war wieder und es für ihn nicht sehr akut scheint. Da es ihr sonst gut geht, soll ich also wiederkommen. :püh:
Er hat mir jetzt 2 Injektions-Ampullen mit Ascorbinsäure mitgegeben um ihr, falls es doch an Kristallen liegt, davon 2 ml täglich zu geben und dann soll ich beobachten, ob am WE eine Besserung zu sehen ist (mit meinen Streifen daheim).

Ach Mensch, als hätte ich es geahnt, dass wieder was mit der Luna sein wird :schnief:
Warum muss echt immer was sein und es kann nie lange mal ok sein.
V.a. jetzt auch noch was wo wieder unklar ist was der GENAUE Grund ist. Ehrlich, ich wär vielleicht sogar froh, wenn sie Bakterien im Urin hätte und ich ihr AB gebe. Aber so habe ich sogar Angst, dass sie einen Tumor hat und sie daher blutet. Denn eine Entzündung scheint es nicht zu sein, da keine Leukozyten im Urin sind....Diese Möglichkeit mit dem Tumor hat er eben auch noch genannt. :(

Ich hab jetzt noch keinen Termin gemacht, aber ich muss eh wieder zur Blutanalyse mit den Meeris nächste Woche. Ich mach später einen extra Termin noch für Luna aus. Ich muss denen aber noch sagen für was genau...

Ich wollte euch erst noch fragen: was meint ihr ist besser Schallen, Röntgen (da war sie bisher immer negativ und der Arzt meinte man sieht nicht alle Steine da) und/oder Blase punktieren.
Wahrscheinlich alles, oder?

Oder was hat denn die Luna wieder nur? Hat vielleicht jemand eine Idee?
Vielleicht ist es auch nicht so schlimm alles, da es ihr ja sonst ganz gut geht? Ihr Auge ist halt jetzt weiß und sie hat natürlich noch den "Diabetes", was ja Gift für die Nieren ist. Ich weiß auch nicht wie ich ihr jetzt hefen kann...
Das mit der Ascorbinsäure probiere ich jetzt auf jeden Fall mal aus.
Ich meld mich später wieder, muss jetzt noch misten und Wiese sammeln, usw....



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Re: WELLEN und der Diabetes

Beitrag von Emmy » Fr 15. Jun 2012, 20:26

Oh man, ich denke, ich würde erst mal einen US machen lassen. Punktieren ist schon ganz schön krass. Zumindest stelle ich mir das so vor.

Wenn es ihr soweit gut geht, würde ich mir dazu noch mal eine 2. Meinung von deiner TÄ einholen. :grübel: Ich verstehe aber sehr gut, dass du dir Gedanken machst :knuddel:

Ich wünsche der Süßen alles Gute :daum:


Liebe Grüße von Kerstin

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Re: WELLEN und der Diabetes

Beitrag von Isa » Sa 16. Jun 2012, 08:05

Der jetzige Stand ist also: Luna hat nichts was auf eine Blasenentzündung o.ä. schließen lässt?
Dein einziger Hinweis ist dein EINER Teststreifen mit dem duzu zuhause getestet hast?
Wieso denkst du denn gleich an Blase punktieren und Tumor usw? :?
Ein ausschlagendes Hämoglobin-Feld kann auch mal einfach "nix" bedeuten. ;)
Hey unsere Schweine leben nicht auf Watte.
Da liegt mal n Ast o.ä. im Gehege rum und Schwein latscht drüber, bleibt leicht hängen.
Ein minikleiner Riss äußerlich / halbäußerlich am Po / an der Vagina kann da mit einem minikleinen Blutstropfen schon mächtig Hämoglobin im Urin anzeigen.
Und n nasser Po kann auch mal vorkommen, wenn Schwein in einer Kuschelrolle schläft, pullert und einfach liegen bleibt (weil schön warm :jaja: ).
Hast du denn seither ein zweitesmal mit deinen Combur-Streifen getestet?

Wegen dem Diabetes... je nachdem was jetzt die nächste Blutuntersuchung ergibt... ich persönlich würde da dann wohl doch nochmal über eine Behandlung mit dem Diabgymna nachdenken. :hm:

:daum: dass das Hämoglobin einfach nur eine "Fehlanzeige" war!!


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Re: WELLEN und der Diabetes

Beitrag von WELLEN » Sa 16. Jun 2012, 09:40

Danke euch Beiden!

Lunas Po ist heute trocken gewesen :schwitz:
Ich habe Luna gestern und heute Früh Ascorbinsäure zum schlecken gegeben. Sie nimmt sie freiwillig, aber nicht 2ml am Tag. Ich gebe ihr also ca. 1 ml, da sie nicht mehr mag. ich denke sie ist auch recht gut mit VitC gerade versorgt, also nimmt sie vielleicht nur so viel wie sie noch zusätzlich braucht.

Ich habe sie gestern extra SEHR gut beobachtet. Sie ist durchwegs fröhlich, läuft viel rum, sucht sich was zu Fressen, schläft gemütlich, ich merke null, dass sie auch nur irgendwie was hat?! :strange: Können Meeris das so gut verbergen? Es macht mir Angst diese Ohnmacht und dieses Nicht-wissen ob es ihr WIRKLICH gut geht oder sie nur so tut als ob....
Sie ist ja auch überhaupt nicht nachtragend und kommt dann auch gleich und schnüffelt in der Luft wenn ich komme und bleibt auch recht nah bei mir. Sie ist so klein und zart und sie ist jetzt ja an einem Auge blind, aber das scheint sie nicht sehr einzuschränken.

Sie hat gestern ziemlich viele Buchenblätter geknabbert. Eiche mag sie zur Zeit auch gern. Sagt das was aus? Ich habe nachgeschaut, komm aber auf nix, außer, dass es auch Blutungen stillen könnte und antibakteriell wirkt :grübel: Aber die anderen haben auch an der Buche geknabbert. :hm:

Es ist schon komisch, dass es jetzt wieder im Sommer auftritt ihr nasser Po. Hat es was mit der Wiese im Sommer zu tun? ABER ihr Fressverhalten ist anders als letztes Jahr, da hat sie ja ständig Kork gefressen wie ne blöde, das macht sie jetzt überhaupt nicht mehr. Es muss also schon anders sein als letztes Jahr.... :grübel:
Isa hat geschrieben:Dein einziger Hinweis ist dein EINER Teststreifen mit dem duzu zuhause getestet hast?
Zwei Teststreifen, der eine bei mir daheim, der andere in der Klinik. Beide waren positiv und das ziemlich "heftig". (Glucose war übrigens in der Klinik auch etwas erhöht, das hab ich verwechselt mit Ketonen)

Hat jemand die Combur10 daheim und könnte mir die Skala zeigen oder weiß einen Link? Ich finde leider nur die Skala vom Combur9.
Isa hat geschrieben:Wieso denkst du denn gleich an Blase punktieren und Tumor usw?
Weil Luna auch letztes Jahr schon Blut im Urin hatte und auch selten mal so Pünktchen im Feld hatte. Daher könnte es was chronisches sein? Ich weiß ja auch nicht. Sie riecht halt auch anders als die anderen finde ich, bisschen so "nach Pferd" ? Aber der Tierarzt fand nicht, dass sie riecht?! :hm:

Er hat übrigends auch noch Temperatur gemessen, war normal. Es sieht auch alles normal aus bei ihr. Hab auch selber nochmal geschaut. Keine Verletzungen an der Vagina oder so. Alles sieht heile aus. Hab sie auch extra noch mit der Nora verglichen, sieht alles gleich aus.

Das mit der Blase punktieren dachte ich wäre hilfreich, wenn es nicht bakteriell ist, sondern Viren, Pilze oder Bakterien, die kein Nitrat zu Nitrit umwandeln wären?! Aber die Methode hört sich nicht schön an, das stimmt :?

Ich denke ich werde einen Ultraschall machen lassen, da müsste man dann auch einen Tumor sehen können. Tumor denke ich, da ich gern immer an das Schlimmste denke. Aber eigentlich glaube ich es natürlich nicht. :bet:
Isa hat geschrieben:Wegen dem Diabetes... je nachdem was jetzt die nächste Blutuntersuchung ergibt... ich persönlich würde da dann wohl doch nochmal über eine Behandlung mit dem Diabgymna nachdenken.
Ja, ich werde jetzt eh mein weiteres Vorgehen von der neuen Blutanalyse abhängig machen! Wenn sich nix gravierend geändert hat, werde ich nochmal über das Diabgymna nachdenken. V.a. darüber WIE ich es am Besten geben kann, dass sie es annehmen.
Ich gehe jetzt mal davon aus, dass ich es wenn aber nur 3 Schweinen geben muss, Luna, Wilma und Elvis. Aber wir werden sehen....Ich hoffe das Beste..... :bet:

Ich stell gleich mal nen Bild von den Streifen rein, vielleicht find ich auch doch noch ne passende Skala dazu
Isa hat geschrieben:dass das Hämoglobin einfach nur eine "Fehlanzeige" war!!
Ja, danke, das hoffe ich auch. Heute Abend stick ich nochmal bei ihr.



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Re: WELLEN und der Diabetes

Beitrag von Isa » Sa 16. Jun 2012, 10:35

WELLEN hat geschrieben: Ich habe sie gestern extra SEHR gut beobachtet. Sie ist durchwegs fröhlich, läuft viel rum, sucht sich was zu Fressen, schläft gemütlich, ich merke null, dass sie auch nur irgendwie was hat?! :strange: Können Meeris das so gut verbergen? Es macht mir Angst diese Ohnmacht und dieses Nicht-wissen ob es ihr WIRKLICH gut geht oder sie nur so tut als ob....
Sie ist ja auch überhaupt nicht nachtragend und kommt dann auch gleich und schnüffelt in der Luft wenn ich komme und bleibt auch recht nah bei mir. Sie ist so klein und zart und sie ist jetzt ja an einem Auge blind, aber das scheint sie nicht sehr einzuschränken.
Ja, Meerschweinchen sind wunderbare Verbergungskünster, das wissen wir ja. :(
Aber da gibt es dann eben auch noch so einige Halter -wie dich z.B. ;) - die über eine SEHR gute Beobachtungskunst verfügen! Und ich bin mir ganz sicher, wäre was ganz schlimmes, das nun akut Alarm anschlagen würde, würdest du das merken!!
Und dass Luna dir so sehr vertraut, macht das ganze noch ein Stück einfacher:
1. Würdest du bei ihr nochmal eher merken, wenn was wäre, da zahme Tiere es uns eher zeigen, wenn es ihnen nicht gut geht.
2. Ist dann eine Behandlung -wenn denn wirklich was ist!- viel einfacher!

Hey, du gehst eh bald wieder zu deiner TÄ.
Wenn was gefunden wird, wird es sehr früh gefunden und das erhöht die Behandlungs-/Heilungschancen um ein Vielfaches! :top:

Ah ok, jetzt hab ich das verstanden mit den Combur-Streifen.
Ich dachte bei dir hätte es Hämoglobin angezeigt und in der Tierklinik überhaupt nix.
WELLEN hat geschrieben: Es ist schon komisch, dass es jetzt wieder im Sommer auftritt ihr nasser Po. Hat es was mit der Wiese im Sommer zu tun?
Klar, das hat mit Wiese zu tun.
Es wird einfach mehr gefressen und auch mehr wasserhaltiges. Da wird dann auch mehr gepieselt und das erhöht einfach das "Risiko", dass mal n nasser Po auftreten kann.


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Re: WELLEN und der Diabetes

Beitrag von Isa » Sa 16. Jun 2012, 10:47

WELLEN hat geschrieben: Hat jemand die Combur10 daheim und könnte mir die Skala zeigen oder weiß einen Link? Ich finde leider nur die Skala vom Combur9.
Gibt echt fast nur Combur9 Bilder. :arg:

Das hier evtl.: [url=http://www.google.de/imgres?q=combur+10+skala&start=129&um=1&hl=de&biw=1920&bih=887&tbm=isch&tbnid=tQlB6EJxs-kEeM:&imgrefurl=http://www.medisave.co.uk/meditest-combi-10-sgl-urine-test-strips-per-tube-of-100-p-7324.html&docid=i3LLfaoV5CYPPM&imgurl=http://stethoscope.medisave.co.uk/media/catalog/product/cache/1/image/9df78eab33525d08d6e5fb8d27136e95/MED137_g1.JPG&w=517&h=700&ei=oVTcT960Jo3ntQarl9nNDQ&zoom=1&iact=hc&vpx=471&vpy=426&dur=2717&hovh=261&hovw=193&tx=124&ty=119&sig=116667210775433713923&page=3&tbnh=134&tbnw=99&ndsp=67&ved=1t:429,r:13,s:129,i:148]Combur10[/url]

Hm, blöd. :?
Eher das vielleicht: [url=http://lifeinthefastlane.com/wp-content/uploads/2010/04/Urinalysis_2.jpg]Combur10[/url]


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