Blindes Schweinchen - Ein Diabetes-Schwein ist nicht genug

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Nicht jeder kennt sich mit diversen Krankheiten aus.
Selbst als sehr erfahrener Meerschweinchenhalter kann man nicht alles kennen und wissen.

Alles, was hier im Forum speziell zu Krankheiten, Diagnosen, Medikamenten und deren Dosierungen zu finden ist, sind persönliche Erfahrungen, Tipps und Ratschläge.

Diese Tipps und Ratschläge ersetzen keinen Tierarztbesuch.

Es gibt sehr viele ernst zu nehmende Krankheiten, die man durch Eigenbehandlung/Eigentherapie noch verschlimmern kann.

Es ist daher wichtig, jede Medikamentenabgabe und Therapie unbedingt mit dem Arzt zu besprechen und gemeinsam nach der besten Lösung, für das jeweilige Tier zu suchen.

Also zieht bitte immer einen Tierarzt zu Rate. Selbstverständlich könnt Ihr die hier gegebenen Tipps und Ratschläge mit Eurem Tierarzt besprechen.
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Blindes Schweinchen - Ein Diabetes-Schwein ist nicht genug

Beitrag von Faith » Di 5. Jul 2011, 21:45

Hallo!

Manche haben vielleicht mitbekommen, dass meine Tara plötzlich erblindet ist .... quasi in
2 Wochen.
Auch hier gibt es bisher keinen Grund. Tara ist noch nicht mal 2 Jahre alt und hat laut Bluttest KEINEN Diabetes.

Hier ihr Blutbild .... für alle Interessierten:

Taras Blutbild vom 06.06.2011


Großes Blutbild (Erst Taras Wert; in Klammer der Normalwert)


Leukozyten 7,3 G/l (2,9 – 14,4)
Erythrozyten 5,67 T/l (4,51- 6,36)
Hämoglobin 149 g/l (117-169)
Hämatokrit 0,50 l/l (0,39-0,55)
MCV 87,3 fl (80,3-89,6)
HBE (MCH) 26,3 pg (24-27)
MCHC 30,1 g/dl (29-32)
Thrombozyten 322 G/l (273-745)


Differentialblutbild

Neutrophile 16
Stabkernige 0 % (0-1)
Lymphozyten 82 % (28-84)
Monozyten 2% (0-9)
Eosinophile 0% (0-14)
Basophile 0% (0-2)
Neutrophile abs 1168/µl (889-5169)
Stabkernige abs 0 (0-72)
Lymphozyten abs. 5986/µl (1401-10665)
Monozyten abs. 146/µl (0-657)
Eosinophile 0/µl (0-1563)
Basophile 0/µl (0-106)


Leber:
ALT(GPT) 36U/l (-61)
GLDH 5,93U/l (0-17)
Bilirubin gesamt <1,71 µmol/l (0-1,71)

Niere:
Kreatinin 48,6 µmol/l (0-77)
Harnstoff 4,50 mmol/l (3,34-10,33)

Elektrolyte
Natrium 140 mmol/l (130-150)
Kalium 5,5 mmol/l (4,5-8,8)
Calcium 3,08 mmol/l (2,40-3,10)
Phosphat 1,10 mmol/l (1,03-6,98)

Kohlenhydratstoffwechsel
Glukose 15,10 mmol/l (4,95-16)

Proteinstoffwechsel
Albumin 34 g/l (26-41)
Gesamteiweiß 64 g/l (44-66)

Liebe Grüße
Simone

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Re: Mein blindes Schweinchen

Beitrag von lapin » Di 5. Jul 2011, 21:50

Aus welchem Labor kamen die Ergebnisse? Laboklin?

Laut Bluttest und Referenzwerten liegt sie ja PERFEKT in der Norm...bis auf das Bilirubin welches am Grenzwert liegt.

Diese Trübung, ist sie gelblich?
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Re: Mein blindes Schweinchen

Beitrag von Faith » Di 5. Jul 2011, 21:52

Nein, auf dem Zettel steht: sYnlab .... Labor Augsburg

Die Augen sind eher weiß/bläulich ....

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Re: Mein blindes Schweinchen

Beitrag von lapin » Di 5. Jul 2011, 22:00

Eine Verletzung am Auge gab es nie?

Ich habe gerade mal nen bisschen bei den Menschen rum gestöbert...und häufig sind in Afrika viele junge Menschen an Katarakt erkrankt (ist ja eigentlich mehr eine Alterskrankheit), welches hier durch Mangelernährung auftaucht.

Wäre das denn eine Möglichkeit?
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Re: Mein blindes Schweinchen

Beitrag von Faith » Di 5. Jul 2011, 22:08

Eine Verletzung gab es nie .... also zumindest habe ich nichts bemerkt.

Mangelernährung?.... hmmmm Tara frisst gut und abwechslungsreich.

Tara war 2010 sehr krank.... hatte einen schlimen Magen-Darm-Infekt, an dem sie fast verstarb.
2 Tage wurde sie stationär in der Klinik infundiert und bekam AB ( da Kotproben negativ waren).
Dass es dort vielleicht noch einen Zusammenhang gibt? Sie nahm sehr viel ab....

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Re: Mein blindes Schweinchen

Beitrag von Miss Marple » Di 5. Jul 2011, 22:12

Faith hat geschrieben:Kohlenhydratstoffwechsel
Glukose 15,10 mmol/l (4,95-16)
Wieder mal der ehrenwerte Referenzbereich. :jaja:
Isas Diabetes - Mimm hat einen ähnlichen Wert, 15,2 mmol/l. Das wären umgerechnet 274 mg/dl.
https://www.tierpla.net/post130127.html?hilit=referenzbereich#p130127" onclick="window.open(this.href);return false;

Laboklin gibt übrigens als Referenzbereich 5,55 - 12,8mmol/l an.

Mein Diabetesschweinchen, das mit ca. einem Jahr ihren Katarakt bekam, hat 12,21 mmol/l, im Schnitt sind das bei ihr, gemessen unter Stress, umgerechnet 220 bis 230 mg/dl.

Deshalb versuchen wie hier im Forum Referenzwerte zu sammeln. Leider beteiligt sich kaum einer.
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Re: Mein blindes Schweinchen

Beitrag von lapin » Di 5. Jul 2011, 22:16

Ja wäre auch möglich..

mein Karli hat einen grünen Star (Glaukom), dies war allerdings bedingt durch eine Verletzung auf EINEM Auge...
nun ist er auf beiden Augen blind...
er kommt aber mit klar, solange er nicht iwo vor einem Abgrund steht, da würde er nämlich glatt runterfallen...*seufz*!

Nun habe ich gelesen das auch bei grauem Star (Katarakt) eine Verletzung Ursache für sein kann.

Das Blutbild ist einfach auch sehr Aussagekräftig, weshalb man sich da nicht mehr Gedanken machen braucht...die Frage ist immer von welchen Tieren diese Referenzwerte entstanden (TroFu Opfer etc)...

EDIT jop da ist das wieder mit den Referenzwerten :jaja:!
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Re: Mein blindes Schweinchen

Beitrag von Faith » Di 5. Jul 2011, 22:18

Bald hab ich ja ein Blutzuckermessgerät.... :klatsch: .... dann kann ich ja auch noch meine 2 anderen Schweinchen (hab ja 4) messen.

Ich muss ja sowieso nochmal zu Alex..... dann kann ich ja Tara mal mitnehmen.... ;)

Tara kommt inzwischen mit der Blindheit auch sehr gut zurecht!

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Re: Mein blindes Schweinchen

Beitrag von Isa » Mi 6. Jul 2011, 05:29

Miss Marple hat geschrieben:
Faith hat geschrieben:Kohlenhydratstoffwechsel
Glukose 15,10 mmol/l (4,95-16)
Wieder mal der ehrenwerte Referenzbereich. :jaja:
Isas Diabetes - Mimm hat einen ähnlichen Wert, 15,2 mmol/l. Das wären umgerechnet 274 mg/dl.
https://www.tierpla.net/post130127.html?hilit=referenzbereich#p130127" onclick="window.open(this.href);return false;

Laboklin gibt übrigens als Referenzbereich 5,55 - 12,8mmol/l an.
Mimm HATTE einen solchen Wert. ;) Leider sind wir ja aktuell wieder bei umgerechnet etwas über 22 mmol/l. :narf:

Jahaa, die lieben "Referenzwerte" sind auch meine Freunde. :jaja:
Da hat jedes Labor und jedes Labörchen seine eigenen Normbereiche.
So kann das aber nix werden mit einem Richtwert.
Laut Labor A hätte Schwein X z.B. massive Diabetes, während es in Labor B als topgesund im Referenzbereich liegend wäre.

Laboklin sind glaub ich die größten und auch mit ihren Referenzwerten am verlässlichsten. Dennoch kann man nur raten, unter welchen Bedingungen (Gruppenstress, Platzangebot, Fressangebot, etc.) die Tiere aufwachsen, von denen dort die Werte genommen werden.

(Wobei aber selbst bei laboklin unterschiedliche Werte angegeben werden. Ich hab hier nämlich das hier vor einiger Zeit gefunden: 5-16 mmol/l. [url]http://www.laboklin.de/pdf/de/news/laboklin_aktuell/lab_akt_0913.pdf[/url] :arg:
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Re: Mein blindes Schweinchen

Beitrag von Lysanthe » Mi 6. Jul 2011, 08:10

Hallöchen,
Gegen Verletzungen als Ursache würde aber doch sprechen, dass es sich um beide Augen handelt, oder?
Gabs bei Tara nicht auch Fructosamin-Werte? Oder irr ich mich da?

Liebe Grüße
Lys

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Re: Mein blindes Schweinchen

Beitrag von Faith » Mi 6. Jul 2011, 08:12

Nein, die gabs nicht! Zumindest finde ich nichts auf dem Zettel.......

Ich seh schon, das nächste Mal reist Hope mit Freundin......

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Re: Mein blindes Schweinchen

Beitrag von lapin » Mi 6. Jul 2011, 10:56

Lysanthe hat geschrieben:Hallöchen,
Gegen Verletzungen als Ursache würde aber doch sprechen, dass es sich um beide Augen handelt, oder?
Dachte ich auch, ist aber nicht so...
Die Verletzung hatte in Karlis Fall ein (sekundäres) Glaukom zur Folge.

Hier kann man sich mal etwas zu grauem Star und einem Glaukom anlesen:
https://www.augeninfo.de/patinfo/glaukom.pdf" onclick="window.open(this.href);return false;

Eins steht fest, ein Katarakt ist weitaus angenehmer und die wesentlich bessere Diagnose als ein Glaukom :daum:!
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Ein Diabetes-Schwein ist nicht genug! ... Tara!

Beitrag von Faith » Do 28. Jul 2011, 16:25

Hallo ihr Lieben!


Tja, vorhin habe ich mit Alex telefoniert.... Blutwerte... :arg:

Taras Fruktosaminwert ist ebenfalls zu hoch (321) :autsch:
Anscheinend genügt es nicht, nur 1 Diabetesschwein zu haben..... :?

Das Ganze ist schon dubios .... so viele Diabetesschweine? :o Behandeln werden wir die Kleine wie Hope.

Das gibts doch nicht!!!! .... ich kann es nicht fassen!

Hab jetzt für meine Taramaus ein Extrathread aufgemacht.... ich hoffe, das ist OK!

Das ist mein blindes Kataraktdiabetesschweinchen:

[url=http://www.fotos-hochladen.net]Bild[/url]

Nach der Erblindung:

[url=http://www.fotos-hochladen.net]Bild[/url]

Lg
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Re: Ein Diabetes-Schwein ist nicht genug! ... Tara!

Beitrag von Miss Marple » Do 28. Jul 2011, 16:35

Nun ja, auch mit Diabetes können sie alt werden. Das Wichtigste ist für mich immer höchstmögliche Lebensqualität.
Schwein braucht Futter und Freunde. Und da das Beste zu geben liegt ja in unserer Hand. :yo:
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Re: Ein Diabetes-Schwein ist nicht genug! ... Tara!

Beitrag von lapin » Do 28. Jul 2011, 16:36

Aber es gibt endlich ne Erklärung für ihren Katarakt!!
Gestaltete sich bei ihr die Blutabnahme (Pieksen von Alex oder Isa) auch so schwierig?
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Re: Ein Diabetes-Schwein ist nicht genug! ... Tara!

Beitrag von Faith » Do 28. Jul 2011, 16:43

Ein neuer Freund zieht nächste Woche bei uns ein...... ein süßer, kleiner Kastrat!
Ich werde ihn euch dann selbstverständlich vorstellen....

Laut meiner ehemaligen TÄ hatte ich zwei Schweine OHNE Diabetes... :arg: :crazy: ... ohne Worte!

Pieksen könnte man bei ihr vielleicht nochmal ausprobieren..... Tara ist jedoch noch viel hibbeliger als Hope!.... und die Füßchen sehen nicht anders aus .....

Zunächst wird sie jedoch wie Hope behandelt....

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Re: Ein Diabetes-Schwein ist nicht genug! ... Tara!

Beitrag von schweinsnase77 » Do 28. Jul 2011, 16:46

Ich habe mittlerweile ziemlich die exessive Heufütterung in Verdacht. Getrocknetes Heu hat ja mit 10 % einen recht hohen Zuckergehalt, welcher meiner Meinung nach auf Dauer durchaus zu einer Insulinresistenz führen kann.
Mit freundlichen Grunzern

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Re: Ein Diabetes-Schwein ist nicht genug! ... Tara!

Beitrag von Faith » Do 28. Jul 2011, 16:51

Beim nächsten TA-Besuch nehme ich übrigens alle meine Schweinchen mit.
Dann soll Alex auch mal von den Mamas ein Blutbild machen. Tequila ist die Mutter von Tara, meine Gini die Mutter von Hope..... vielleicht haben die auch erhöhte Werte?!? :hm:

Ich kann es nicht glauben.... das ist so seltsam! :arg:

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Re: Ein Diabetes-Schwein ist nicht genug! ... Tara!

Beitrag von Miss Marple » Do 28. Jul 2011, 16:56

Faith hat geschrieben:Laut meiner ehemaligen TÄ hatte ich zwei Schweine OHNE Diabetes... :arg: :crazy: ... ohne Worte!
Zumal man auch schon viel eher hätte helfend eingreifen können. Es leiden ja alle Organe unter der Krankheit.
Nun gut, kann man nicht mehr ändern. :hm:
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Re: Ein Diabetes-Schwein ist nicht genug! ... Tara!

Beitrag von Faith » Do 28. Jul 2011, 18:11

Miss Marple hat geschrieben:Zumal man auch schon viel eher hätte helfend eingreifen können. Es leiden ja alle Organe unter der Krankheit.
Nun gut, kann man nicht mehr ändern. :hm:
Ja, das ist so sch..e! :autsch: .... bin ich froh, dass ich und meine Schweinchen jetzt endlich die richtige Adresse haben!

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Re: Ein Diabetes-Schwein ist nicht genug! ... Tara!

Beitrag von Isa » Do 28. Jul 2011, 19:04

Ach Mann! :(
War aber fast abzusehen, wenn man sich die Äuglein anschaut, deren Pupillen live wirklich schneeweiß aussehen.
Aber gut, 321 mg/dl ist vertretbar. Nicht toll, aber vertretbar im Durchschnitt.
Hab grade eben mit Alex telefoniert. Mimm hat schon wieder einen Fructosamin von 446. :narf:
War mir aber klar, bei den beschissenen Werten in letzter Zeit... :arg:
schweinsnase77 hat geschrieben:Ich habe mittlerweile ziemlich die exessive Heufütterung in Verdacht. Getrocknetes Heu hat ja mit 10 % einen recht hohen Zuckergehalt, welcher meiner Meinung nach auf Dauer durchaus zu einer Insulinresistenz führen kann.
Ein guter, wichtiger Gedanke!!! :grübel:
Müsste dann allerdings auf lange Sicht hin und dann dauerhaft schädigen. Vermutlich ist da nix mehr zu machen, wenn es dann "passiert" ist. Meine Schweinchen fressen nämlich seit der Gräser-Saison wieder fast kein Heu.
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Re: Ein Diabetes-Schwein ist nicht genug! ... Tara!

Beitrag von halloich » Do 28. Jul 2011, 20:00

Isa hat geschrieben: schweinsnase77 hat geschrieben:
Ich habe mittlerweile ziemlich die exessive Heufütterung in Verdacht. Getrocknetes Heu hat ja mit 10 % einen recht hohen Zuckergehalt, welcher meiner Meinung nach auf Dauer durchaus zu einer Insulinresistenz führen kann.


Ein guter, wichtiger Gedanke!!! :grübel:
Müsste dann allerdings auf lange Sicht hin und dann dauerhaft schädigen. Vermutlich ist da nix mehr zu machen, wenn es dann "passiert" ist. Meine Schweinchen fressen nämlich seit der Gräser-Saison wieder fast kein Heu.
Meine Schweine fressen trotz reichlich Gemüse und aktuell viel frischem Gras und Unkraut immer noch reichlich Heu :grübel:
Gräserberg und Heuberg stehn zur Verfügung, beide Berge werden gleich viel weniger :grübel:
Oft ist noch mehr als reichlich Frischzeug da und sie mümmeln doch Heu :hm:

Vor allem gilt Heu ja seit Jahren zu dem Hauptnahrungsmitel aller Schweinchen.
Müssten dann nicht noch viel, viel mehr Schweinchen Diabetes haben :hm:

@Faith
das mit Tara ist doof, aber Ok, hauptsache du hat auch dort jetzt eine gescheite Diagnose und kannst gescheit daran arbeiten :top:
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Re: Ein Diabetes-Schwein ist nicht genug! ... Tara!

Beitrag von Isa » Do 28. Jul 2011, 20:22

halloich hat geschrieben: Vor allem gilt Heu ja seit Jahren zu dem Hauptnahrungsmitel aller Schweinchen.
Müssten dann nicht noch viel, viel mehr Schweinchen Diabetes haben :hm:
Genau das ist ja das, was uns so beschäftigt. Die Dunkelziffer!
Und wenn es so ist, WORAN liegt es? Und deshalb ist die Idee mit dem Heu ja auch auf jeden Fall in den Gedankengang mit einzubeziehen!
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Re: Ein Diabetes-Schwein ist nicht genug! ... Tara!

Beitrag von Faith » Do 28. Jul 2011, 21:31

Isa hat geschrieben:Ach Mann! :(
War aber fast abzusehen, wenn man sich die Äuglein anschaut, deren Pupillen live wirklich schneeweiß aussehen.
Aber gut, 321 mg/dl ist vertretbar. Nicht toll, aber vertretbar im Durchschnitt.
Hab grade eben mit Alex telefoniert. Mimm hat schon wieder einen Fructosamin von 446. :narf:
War mir aber klar, bei den beschissenen Werten in letzter Zeit... :arg:
.
Ja, irgendwie hatte ich es eh im Gefühl und war dann auch nicht unbedingt überrascht.
446 ist natürlich schon hoch .... :? .... hoffentlich purzeln die Werte bald wieder....

Seit heute bin ich mir aber sicher, dass die Dunkelziffer an Diabetes-Schweinchen mit Sicherheit sehr hoch ist. Nichtmal die TÄ erkennen zum größten Teil Diabetes.... :arg:
Immer wieder überlege ich mir woran das liegen kann. Ist es bei meinen Beiden Inzucht, angeboren, ....?

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Re: Ein Diabetes-Schwein ist nicht genug! ... Tara!

Beitrag von schweinsnase77 » Fr 29. Jul 2011, 08:09

halloich hat geschrieben:
Isa hat geschrieben: schweinsnase77 hat geschrieben:
Ich habe mittlerweile ziemlich die exessive Heufütterung in Verdacht. Getrocknetes Heu hat ja mit 10 % einen recht hohen Zuckergehalt, welcher meiner Meinung nach auf Dauer durchaus zu einer Insulinresistenz führen kann.


Ein guter, wichtiger Gedanke!!! :grübel:
Müsste dann allerdings auf lange Sicht hin und dann dauerhaft schädigen. Vermutlich ist da nix mehr zu machen, wenn es dann "passiert" ist. Meine Schweinchen fressen nämlich seit der Gräser-Saison wieder fast kein Heu.
Meine Schweine fressen trotz reichlich Gemüse und aktuell viel frischem Gras und Unkraut immer noch reichlich Heu :grübel:
Gräserberg und Heuberg stehn zur Verfügung, beide Berge werden gleich viel weniger :grübel:
Oft ist noch mehr als reichlich Frischzeug da und sie mümmeln doch Heu :hm:

Vor allem gilt Heu ja seit Jahren zu dem Hauptnahrungsmitel aller Schweinchen.
Müssten dann nicht noch viel, viel mehr Schweinchen Diabetes haben :hm:
Di eFrage ist halt, wie hoch ist die reele Dunkelziffer. Außerdem denke ich das die Gefahr bei ratiniert gefütterten Tieren noch viel höher ist, als bei mehr oder weniger "ad lib" Tieren. Zum einen weil durch mehr Gemüse und Wasser ja der Zuckergehalt wieder sinkt, bzw, durch die Pflanzenstoffe wie Pektine und andere Ballaststoffe der Zuckerspiegel ja mit reguliert wird.

Mal auf den Menshcne übertragen: Jemand der sich überwiegend gesund ernährt und täglich sien Stück Kuchen oder seine Tafel Schokolade futtert, hat ein geringeres Risiko an Diabetis zu erkranken als jemand der nur Kuchen, aber nur einen Apfel am Tag futtert.

Aber wie gesagt nur ne rein Schweinsnasige Spekulation, vll. kann Alex da as zu sagen.

@ISa: Hättest du Lust daraus en eigenen Tread zu bastelen? "Ursachen für Diabetis bei Meerschweinen?" Vll haben andere die hier so in die Krankentreads nicht reinschauen ja auch noch Ideen zu...
Mit freundlichen Grunzern

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Re: Ein Diabetes-Schwein ist nicht genug! ... Tara!

Beitrag von halloich » Fr 29. Jul 2011, 08:36

schweinsnase77 hat geschrieben:Aber wie gesagt nur ne rein Schweinsnasige Spekulation,
Ich finde die spekulation auch gut.
Weil igendwoher muss das ja kommen.

Meine Intuition war halt die, das die Schweine ja, bei genügend Auswahl selektieren.
Warum selektieren die denn das Heu und fressen vermehrt Heu wenn genügend "gesundes" vorhanden ist :hm:

Bei Pellet und Trockenfutterschweinen seh ich das ein, aber bei quasi/fast adLib Schweinen mit reichlich Auswahl :grübel:
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Re: Ein Diabetes-Schwein ist nicht genug! ... Tara!

Beitrag von schweinsnase77 » Fr 29. Jul 2011, 09:35

Möglicherweise aus dem selben Grund warum wir Menschen süßes bevorzugen.

Zum einen hat es möglicherweise Auswirkungen auf die Neurotransmitter, zum anderen suggeriert es "Energie". Und Schweinchen sind ja dadurch das sie kein Winterfell haben und zumindest in der Natur aber starke Temperaturunterschiede ausgleichen müssen auf Energiereserven angewiesen.
Mit freundlichen Grunzern

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