Epileptisches Meerschweinchen - Krampfungen=Ursache Diabetes

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Es gibt Meerschweinchenhalter, erfahrene Meerschweinchenhalter und sehr erfahrene Meerschweinchenhalter.
Nicht jeder kennt sich mit diversen Krankheiten aus.
Selbst als sehr erfahrener Meerschweinchenhalter kann man nicht alles kennen und wissen.

Alles, was hier im Forum speziell zu Krankheiten, Diagnosen, Medikamenten und deren Dosierungen zu finden ist, sind persönliche Erfahrungen, Tipps und Ratschläge.

Diese Tipps und Ratschläge ersetzen keinen Tierarztbesuch.

Es gibt sehr viele ernst zu nehmende Krankheiten, die man durch Eigenbehandlung/Eigentherapie noch verschlimmern kann.

Es ist daher wichtig, jede Medikamentenabgabe und Therapie unbedingt mit dem Arzt zu besprechen und gemeinsam nach der besten Lösung, für das jeweilige Tier zu suchen.

Also zieht bitte immer einen Tierarzt zu Rate. Selbstverständlich könnt Ihr die hier gegebenen Tipps und Ratschläge mit Eurem Tierarzt besprechen.
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Re: Epileptisches Meerschweinchen - Erfahrungen

Beitrag von Faith » Mo 4. Jul 2011, 12:42

Das Futter an "ihrem" Plätzchen" geben stammt noch aus der Zeit als Handaufzucht.
Hope musste das Fressen lernen. Sie war lange das rangniedrigste Tier und ließ sich immer vertreiben. Da gab es Hope und die anderen 3 Schweinchen. Näherte sich ein anders Schweinchen ergriff sie die Flucht.
Das ist zwar heute nicht mehr der Fall und sie hat jetzt eine Position im Rudel, ihren Fressplatz hat sie aber beibehalten. Wenn es Futter gibt springt sie auf diese Ebene und wartet.
Nachdem sie sich ja eh immer so aufregt...... Ist das nach wie vor entspannter.



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Re: Epileptisches Meerschweinchen - Erfahrungen

Beitrag von Miss Marple » Mo 4. Jul 2011, 13:53

Faith hat geschrieben:... ihren Fressplatz hat sie aber beibehalten. Wenn es Futter gibt springt sie auf diese Ebene und wartet.
Nachdem sie sich ja eh immer so aufregt...... Ist das nach wie vor entspannter.
Ist Hope irgendwie geistig behindert, dass sie nicht merkt, dass immer Futter vorhanden ist? :grübel:
Im Mai hattest Du ja geschrieben:
Faith hat geschrieben:Meine Schweinchen haben eigentlich immer Frifutter im Stall. Sie fressen selten gleich alles auf!
Ich kann mir gerad gar nicht vorstellen, woher diese Aufregung kommt. :grübel:


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Re: Epileptisches Meerschweinchen - Erfahrungen

Beitrag von halloich » Mo 4. Jul 2011, 14:23

Faith hat geschrieben:ihren Fressplatz hat sie aber beibehalten. Wenn es Futter gibt springt sie auf diese Ebene und wartet.
Wieso wartet? Ich dachte auch das:
Faith hat geschrieben:Meine Schweinchen haben eigentlich immer Frifutter im Stall. Sie fressen selten gleich alles auf!
Das war auch gerad mein erster Gedanke :hm:

Ist das "Ihre" Portion die sie bekommt? Dann scheint mir das ein recht wenig zu sein. Kein Wunder das sie Stress bekommt und Angst das die anderen ihr wieder alles wegfuttern.

Oder geht sie auch zu den andern fressen?


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Re: Epileptisches Meerschweinchen - Erfahrungen

Beitrag von Faith » Mo 4. Jul 2011, 14:30

Ich weiß nicht, ob ich es richtig erklärt habe.

Als Hope per Hand aufgezogen wurde, war sie natürlich ein Sondertier. Das hieß 10x Füttern am Tag. Zu ihrer Mutter und den 2 anderen Schweinchen hatte sie keinen Bezug und hatte Angst vor ihnen. Auch nach der Entwöhnung von der Milch......( Sie bekam 3 Monate Milch, was eigentlich viiiiiiel zu lang ist, da die Jungen ja max. 4 Wochen gesäugt werden) war sie quasi das 5.Rad am Wagen und traute sich nicht mit den anderen Wutzen zusammen zu fressen.
Folglich bekam sie immer eine Sonderportion auf ihrem Kuschelkissen, auf dem sie ungestört fressen konnte.
8 Monate lang hätte sie sich nieee getraut mit zum Frifutter zu gehen. Daher meinte der TA, dass ich sie getrennt füttern ( schon im gleichen Gehege, aber andere Stelle) solle.
Im Laufe des Tages geht sie natürlich zum anderen Futter..... Das ist immer nur, wenn es frisch kommt......
Es ist immer Frifutter im Stall......

Ob sie geistig behindert ist...... Kann sein .... Keine Ahnung!

Morgen bin ich MIT IHR bei Alex.
Ich bin wahnsinnig aufgeregt und habe ehrlich gestanden etwas Angst!
Drückt mir die Daumen, dass sie es gut meistert......

Lg
Simone



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Re: Epileptisches Meerschweinchen - Erfahrungen

Beitrag von halloich » Mo 4. Jul 2011, 14:40

Danke für deine Erklärung. :top:
So höhrt sich das schon wieder ganz anders an und Mißverständnisse können so keine Aufkommen.

Klar hattest du deine Gedanken beim schreiben, kenn ich von mir auch, dann vergisst man schon mal was, und wenn es nur ein paar kleine Wörter sind oder kleine Details.
deswegen fragen wir ja auch nach ;)

Für morgen sind alle Daumen gedrückt. :daum:
Heiss soll es ja auch nicht werden. Und die Fahrt übersteht Hope auch.
Vielleicht sogar besser als du, :D so aufgeregt wie du bist.
Ich wäre aber auch hibbelig.

Das wichtigste ist aber das Hope frisst und fit ist, solange kann keine zu schlechte Diagnose raus kommen. Und wenn nie was gefunden wird, solange sie mit den Anfällen leben kann ist es auch gut.
Für einen Menschen sieht es vielleicht schlimm aus, aber das Tier kann sicher damit besser zurecht kommen als man selber denkt.


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Re: Epileptisches Meerschweinchen - Erfahrungen

Beitrag von sachenbauer » Mo 4. Jul 2011, 14:45

Na, das sind ja mal gute Neuigkeiten. :top:

Ich bin mir sicher, dass Hope die Fahrt gut packen wird, Du wirst sicherlich aufgeregter sein. ;)

Schau einfach, dass die Kleine einen schattigen Platz im Auto hat, falls morgen die Sonne wieder so brutzelt, wie heute. Wie früher bei den Kindern, Tuch ans Fenster hängen oder so... Wenn Du morgens fährst, hast Du Sonne von hinten, mittags beim Heimfahren Sonne von rechts... :X ups, das merkst Du dann ja selber :lol: Und dreh die Klimaanlage nicht so weit auf kalt, sonst ist der Temperaturunterschied beim Aussteigen so groß.

Nimmst Du ein Begleitschwein mit oder denkst Du, sie ist alleine entspannter?

Bin sehr gespannt, was das Laborergebnis hergibt.

Grüße. Micha


Wenn Tiere die Wahl hätten, müssten wir Menschen uns ganz schön anstrengen, um von unseren Tieren gewählt zu werden.

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Re: Epileptisches Meerschweinchen - Erfahrungen

Beitrag von Faith » Mo 4. Jul 2011, 14:53

Ich wollte morgen mit ihre alleine gehen....... Vielleicht überlege ich mir auch Tara mitzunehmen..... Mal sehen....

Ich bin so aufgeregt, dass es mir jetzt schon ganz schlecht geht...... Menno bin ich bescheuert, gell?

Ich gebe euch morgen dann Bescheid!

Aufgeregte Grüße
Simone



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Re: Epileptisches Meerschweinchen - Erfahrungen

Beitrag von Lysanthe » Mo 4. Jul 2011, 16:50

Ich hab die Erfahrung gemacht, dass die Wutzen zu zweit gechillter sind. Nimm entweder das gelassenste Schweini oder Hopes beste Freundin mit, da ist sie bestimmt ruhiger.

Liebe Grüße
Lys



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Re: Epileptisches Meerschweinchen - Erfahrungen

Beitrag von Faith » Di 5. Jul 2011, 10:55

Hallo an Alle!

Wir sind zurück ...... und haben fast sicher eine Diagnose: Diabetes!

Der Wert von Hope lag über 400! :?

Ich kann euch gar nicht sagen, wie erleichtert ich bin, endlich eine Erklärung zu haben!
Vielen, vielen Dank liebe Alex....... ich denke du musst mich jetzt häufiger ertragen! :D

Die Fahrt ging erstaunlich gut ...... eine gute Stunde .....

Am meisten Bammel hatte ich vor der Blutentnahme..... :mrgreen:.... in Ulm war das der Horror!
So relaxed wie das bei Alex ging..... ich kann es immer noch nicht glauben...... hätte ich es mir nie im Leben vorgestellt. Kein Mucks gab die Kleine von sich... ein kleiner Piks und das Blut floss! :tanz:
Röntgen auch kein Thema. Hope hat Zysten, die momentan aber kein Problem machen. Ihr Herz ist leicht auffällig.....
Der Bluttest ergab einen Zuckerwert von über 400..... DAS IST ZU HOCH!!!!!
Wir warten jetzt noch auf das Fructosamin .....

Alex nahm sich sooooooo viel Zeit! VIELE; VIELEN DANK!
..... und wie du mit den Tieren umgehst: hammermäßig! :freu:


Hope hat daheim schon wieder was gefuttert.... ist zwar jetzt müde von ihren Trip nach Esslingen .... aber das darf sie ja jetzt auch! 8-)

Ich bin so erleichtert endlich mehr zu wissen.Jetzt können wir behandeln. Isa, vielleicht können wir uns ein bisschen austauschen....

So, das mal vorab..... weitere Infos folgen.!

Außerdem möchte ich mich auch noch bei euch Allen bedanken! Auch dafür, dass ihr mir in den Hintern getreten seid. :taetchel:
Zu Alex zu gehen war die beste Entscheidung!!

DANKE! :freu:
Simone



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Re: Epileptisches Meerschweinchen - Erfahrungen

Beitrag von lapin » Di 5. Jul 2011, 10:57

Juchhuuuu eine Diagnose, wie ich mich für euch freue!

Auf das die Behandlung schnell anschlägt und du nun bald auch das Pieksen im Schlaf drauf hast!

Schön das du heute eine ganze Menge positive Erfahrungen sammeln durftest!!!!
:daum:!


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Re: Epileptisches Meerschweinchen - Erfahrungen

Beitrag von sachenbauer » Di 5. Jul 2011, 11:22

Prima. Siehste, war doch gar nicht so dramatisch. Und dass Alex die Beste ist, das kann ich nur bestätigen :D .

Gell, manchmal braucht man eben den berühmten "Tritt in den Hintern", bin froh, dass der Planet Dich auch hier so gut unterstützt und "angetrieben" hat.

Jetzt noch das Fructosamin abwarten, aber eigentlich könnt ihr ja schon fast loslegen mit der Diabetes-Therapie.

Freu mich für euch, eine klare Diagnose ist eben doch viel besser, als das ewige Rumrätseln.

-- Dienstag 5. Juli 2011, 13:19 --

Und - jetzt bitte nicht erschrecken, Simone - das Thema Fütterung ist jetzt natürlich noch aktueller und wichtiger als je zuvor. Auch dabei kann Dir hier sicher noch weiter geholfen werden, als Du eh schon bist.

Die Diabetiker-Experten hier haben sicherlich viele gute Ideen und Ratschläge.


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Re: Epileptisches Meerschweinchen - Erfahrungen

Beitrag von halloich » Di 5. Jul 2011, 12:27

Ein krankes Tier ist natürlich nicht schön.
Aber schön das endlich eine Diagnose gefunden wurde und du jetzt richtig behandeln kannst. :top:
Faith hat geschrieben:Auch dafür, dass ihr mir in den Hintern getreten seid. :taetchel:
Och mach dir da mal keine Sorge, das werden wir auch wieder tun :X :mrgreen:
Manchmal braucht mal braucht man sowas, ich selber auch ;)

Aber jetzt erstmal :freu: :freu: :freu:


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Re: Epileptisches Meerschweinchen - Erfahrungen

Beitrag von Isa » Di 5. Jul 2011, 12:55

Faith hat geschrieben: Außerdem möchte ich mich auch noch bei euch Allen bedanken! Auch dafür, dass ihr mir in den Hintern getreten seid. :taetchel:
Zu Alex zu gehen war die beste Entscheidung!!
Zuallererst: Ich hab da wohl auch dazu gehört.
Ich möchte ganz ehrlich und offen sein!
Mir waren so viele (eigentlich alle, wenn ich ehrlich bin!!) deiner Gedankengänge unbegreiflich!
Dein Handeln, dein Tun, deine vielen "Aber's" bzgl. der weiteren Schritte mit Hope.
Fast jeder Tipp / Ratschlag von den Leuten hier in diesem Thread wurde von dir mit einem "Aber" kommentiert.
Man spürte förmlich wie du dich gewunden hast vor dem Monitor und unsere Beiträge angezweifelt hast.
Klar, manche Gedankengänge hier gingen in die verkehrte Richtung. Aber ALLESAMT waren sie wichtig!!! Jeder einzelne hier hat versucht, sich in die kleine Hope hineinzuversetzen und hatte sich seine Gedanken gemacht, WAS denn nun mit ihr los sein könnte.

Ich muss gestehen, manche deiner Reaktionen oder auch Nicht-Reaktionen, deine Ausflüchte manchmal, deine sich hier widersprechenden Aussagen im Vergleich zum Ratgeber,... mich hat das innerlich immer mehr verärgert und auch resignieren lassen!
Ehrlich gesagt, hab ich mich da lieber mit anderen Threads beschäftigt und dort versucht nach Lösungen zu suchen.

Dann ENDLICH deine Entscheidung, zu Alex zu fahren. Aber ohne Hope! :shock:
Ich hab dann -wie die ganze letzte Zeit- einfach nix mehr dazu geschrieben, weil mir das alles immer noch unbegreiflicher wurde.

Aber egal jetzt. Du hast nun die wichtigsten Schritte getan und das zählt!!

_____________________________________
Strich drunter! ;)

Ja, Alex IST die beste. Soll kein Geschleime sein oder sonst was; es ist einfach so.
In meiner langen, bald 14-jährigen Meerschweinchen"karriere" hab ich wirklich viele Tierärzte kennen gelernt.
Die wenigsten haben wirklich Lust und Ahnung, sich mit kleineren Tieren als Katzen auseinander zu setzen!

Vor allem wenn es um die hohe Kunst des Blut abnehmens beim Meerschweinchens geht.... 99% der Tierärzte kapitulieren!
Eine meiner vorigen TÄ schreibt sogar Kaninchenbücher im GU-Verlag und bekam es nicht hin, Blut abzunehmen. Sie ist sogar der Meinung gewesen, Diabetes beim Meerschwein gibt es nicht. Die Blutabnahme gestaltete sich als Horror für meine Mimm und für mich.
Arrogant ließ die TÄ irgendwann von Mimm ab und meinte "Das ist nicht mein Fehler! Wenn da kein Blut raus kommt, ist liegt das IMMER am Meerschweinchen!" Ja nee, ganz klar. :narf:
Sie hat dann recht grob Mimm's Ohr angeritzt und das Blut mit einem normalen Handmessgerät auf Zucker getestet.
"Ja huuuuuch, das ist aber ein hoher Blutzuckerspiegel."
Ach neeee. :autsch:
"Hmmm. Ich schlag mal vor, wir machen mal nix und warten. Kommen Sie bitte in 14 Tagen wieder!"
Hä?
Klar, dass ich da nie nie nie wieder hin ging und es auch nie wieder tun werde!!!
Faith hat geschrieben: Ich bin so erleichtert endlich mehr zu wissen.Jetzt können wir behandeln. Isa, vielleicht können wir uns ein
bisschen austauschen....
Ja, können wir auf jeden Fall! Wenn ich dir irgendwie helfen kann, du Fragen hast... Her damit!!!


Werte über 400 mg/dl... oh ja, die sind mir sehr gut bekannt! Teilweise schon an der Grenze zu 500 mg/dl.
Verdammte Scheiße ist das, ums mal ganz genau auf den Punkt zu bringen!
Der Vorteil: Ein überhöhter Blutzuckerspiegel ist akut nicht lebensgefährlich im Gegensatz zu einem zu niedrigen.
Man muss also nicht von jetzt auf gleich handeln, weil Minuten zählen.
Der Nachteil: Längerfristig gehen die Organe futsch! Man MUSS auf jeden Fall etwas tun, wenn das Tierchen die nächsten Jahre auch noch gut überstehen soll.


Mein Vorgehen wäre jetzt:
Erstmal aufs Ergebnis des großen Blutbildes warten. Fructosamin und die restlichen Werte.
Hoffen wir mal, dass die restlichen Werte gut und die Organe gesund sind!! :daum:

Sollte der Fructosamin auch aussagen, dass der Blutzucker schon über einen längeren Zeitraum zu hoch ist, schlägt Alex dir die Therapie vor.

Ganz wichtig ist dann, dass du dir ein Blutzuckermessgerät zulegst. (Aber da warten wir noch ab, was das Blutbild sagt.)
Das gibts super günstig. Klar, es gibt auch Geräte von mehrern Hundert Euro, aber sind die wirklich besser?
Meins hat 5 Euro gekostet. Teuer sind eben die Teststreifen. 50 Stück 30 Euro. Und ich brauch in Akutzeiten 2 Streifen pro Tag, manchmal 3.

Denn wenn du eine Diabetes-Threapie beginnst, egal für welche du dich mit Alex zusammen entscheidest, ist es ganz ganz wichtig, den Blutzucker IMMER im Auge zu behalten.
Wir haben Mimm ja mit Diabgymna therapiert. Wochenlang tat sich nix, der Blutzucker blieb immer ungefähr gleich.
Also hab ich -aus Faulheit und Dummheit- das Messen nur noch sporadisch gemacht. Mal heute, dann wieder erst nächste Woche, dann wieder die Woche drauf,...
Und irgendwann war Mimm "komisch". :grübel:
Blutzucker gemessen und der Wert war im unteren Normwert.
Hätt ich so weiter gemacht, hätt ich sie geradezu in einen Unterzucker befördert. :autsch: :( Und DAS kann dann ganz schnell saugefährlich werden.

Was ich auch ganz wichtig finde: Dass sich das Meerschweinchen immer und jederzeit das Fressen aussuchen kann, was sein Körper braucht.
Mimm hat immer unglaublich viel rote Paprika gefressen. Als ihr Blutzucker für einige Wochen sehr gut war (also im Normalbereich), hat sie aufgehört mit ihrer Paprikasucht.
Jetzt ist der Blutzucker wieder oben und sie frisst wieder vermehrt rote Paprika. Ich habe das Gefühl, das gibt ihr Energie!!
Denn während der Zeiten in denen der Blutzucker sehr hoch ist, ist sie sehr ruhig und weniger aufgeweckt.
Rote Paprika "pusht" sie dann ein wenig. Man merkt richtig, wie aufgeweckt sie ist, nachdem sie ein paar Bissen rote Paprika gefressen hat.
Vielleicht kannst du bei Hope ähnliches mit dem gleichen oder anderem Gemüse / Obst beobachten!!

So, nun warten wir mal das große Blutbild ab!! :daum:


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Re: Epileptisches Meerschweinchen - Erfahrungen

Beitrag von Faith » Di 5. Jul 2011, 13:20

:schäm:

Liebe Isa!

Auch danke für deinen Beitrag....... Ich würde mich gerne mit dir austauschen.

Wahrscheinlich kamen manche Beiträge wirklich so rüber....... Das kann sein. Ich war teilweise wirklich am resignieren. Alle Untersuchungen die je gemacht wurden, waren quasi für die Katz. Ich hab einen Haufen Geld liegen lassen und eine Antwort hatte ich nie. Die Blutabnahme vor 5 Wochen war die Hölle und gebracht hat sie nichts. Irgendwann möchte man nicht mehr und glaubt auch an nichts mehr......

Umso überraschter war ich heute, wie ANDERS es sein kann.

Alex habe ich heute meine Fütterung (hab ja Tagebuch geführt) der letzten Woche dagelassen.
Ich denke, ich werde mit ihrer Hilfe die richtige Art von Fütterung herausbekommen.
Meine Schweinchen haben und Hatten immer Frifutter im Gehege..... Daher war ich bestimmt nicht weit von Ad Lib. entfernt....... Dasa war mir gar nicht bewußt.
Am 17.Juli bin ich auf einer Exkursion dabei und verliere hoffentlich wieder meine Scheu von der Wildwiese.


Liebe Grüßle
Simone



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Re: Epileptisches Meerschweinchen - Erfahrungen

Beitrag von lapin » Di 5. Jul 2011, 13:21

Klingt gut :D! :top:


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Re: Epileptisches Meerschweinchen - Erfahrungen

Beitrag von Miss Marple » Di 5. Jul 2011, 13:33

Faith hat geschrieben:Ich hab einen Haufen Geld liegen lassen und eine Antwort hatte ich nie.
Gerade deswegen würde ich Hope´s bisher behandelnder TÄ Bescheid geben.
Ich weiss nicht, wann denn endlich mal der Urin auf Glukose getestet wurde, bin aber der Meinung erst, nachdem ich es hier ansprach. Seltsamerweise mit negativem Ergebnis. :crazy:
Ein Tröpfchen Blut aus der Ohrvene... Deine TÄ wird mit Sicherheit noch andere Diabetespatienten haben. Da sollte doch in Zukunft die Diagnose anders laufen.
1,5 Jahre Schocks ohne Behandlung finde ich schon heftig.


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Re: Epileptisches Meerschweinchen - Erfahrungen

Beitrag von Faith » Di 5. Jul 2011, 14:04

Miss Marple hat geschrieben: Gerade deswegen würde ich Hope´s bisher behandelnder TÄ Bescheid geben.
Ich weiss nicht, wann denn endlich mal der Urin auf Glukose getestet wurde, bin aber der Meinung erst, nachdem ich es hier ansprach. Seltsamerweise mit negativem Ergebnis. :crazy:
Ich möchte aber keinen Menschen niedermachen.
Auch sie hatte ihre Meinung und hat versucht uns zu helfen. Einem Tier von mir hat sie auch das Leben gerettet. Hope ist ja schon auch ein Sonderfall: Handaufzucht, wahrscheinlich angeborene Diabetes.....
Im Studium ist das Thema Meerschweinchen Nebensache (so sagte mir Alex heute)....
Sicherlich werde ich sie informieren ..... aber Vorwürfe bringen jetzt auch nichts.
UND
Die zwei TÄ vor meiner (jetzigen)TÄ in Ulm, waren ehrlichgestanden wirlich eine Katastrophe! :autsch:

Warum der Comburtest negativ war ?..... keine Ahnung.... vielleicht hat Alex eine Erklärung?



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Re: Epileptisches Meerschweinchen - Erfahrungen

Beitrag von Miss Marple » Di 5. Jul 2011, 14:11

Faith hat geschrieben:Ich möchte aber keinen Menschen niedermachen.
..... aber Vorwürfe bringen jetzt auch nichts.
War davon die Rede? :grübel: Ich schrieb "Bescheid geben". Wie kommts zu dieser Interpretation? :hot:

Und Du meinst, sie hat Tara das Leben gerettet? Da fällt mir Taras Linsentrübung ein. Auch da würde ich auf Glucose testen.


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Re: Epileptisches Meerschweinchen - Erfahrungen

Beitrag von Faith » Di 5. Jul 2011, 14:14

Ja, ich meinte Tara!

Bei Tara bekamen wir ein komplettes Blutbild mit GLUKOSE...... Soll ich das gesamte Blutbild mal reinschreiben?....... Glukose war in Ordnung.....



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Re: Epileptisches Meerschweinchen - Erfahrungen

Beitrag von Alex » Di 5. Jul 2011, 14:15

"Warum der Comburtest negativ war ?..... keine Ahnung.... vielleicht hat Alex eine Erklärung?"


ich bin mit Hopes Diagnose noch nicht ganz 100% zufrieden. Wir müssen das Fruktosamin abwarten und es ist enorm wichtig, dass Du Hope regelmäßig selber testest. Meine Sorge ist, dass sie ab und zu in einen Unterzucker kommt - da müssen wir mit "Zuckerbrechern" natürlich vorsichtig sein.

Ich vermute, dass Hopes Problem ganz stark bei der Bauchspeicheldrüse liegt......unterentwickelt? Angeboren sicher.
Darum habe ich jetzt das Organopräparat Pancreas verordnet - vielleicht bekommen wir so wieder ein bissi was hin.


Diätetik ist jetzt A und O!!! Und Kontrolle! Dann sehen wir weiter.

Einen leichten Katarakt hat sie auch schon. Hatte ich gar nicht erwähnt, oder?

Ich freue mich aber unheimlich, dass wir einen eindeutigen Befund haben :freu:

Nun kann es ja nur noch aufwärts gehen.

Tierärzte lernen im Studium gar nichts über Meerschweine. Und wenn ein TA im Studium mal bei einem Hund Blut nehmen durfte ist das schon viel ......
Also wundert Euch nicht.
Ich liebe Meerlis und die anderen Kleinen eben ;)
Und ich sag, wenn ich was nicht kann.......ganz einfach.


Danke Euch für Eure so lieben Worte - tut schon gut :schäm:



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Re: Epileptisches Meerschweinchen - Erfahrungen

Beitrag von schweinsnase77 » Di 5. Jul 2011, 14:17

Wegen dem Combur-Test: Ich denke da gibts zwei Möglichkeiten. Entweder ist der nicht nur bei Blut- und Bakterien mit Vorsicht zu genießen ( liegt vermutlich aber eher an den Schweinchen als am Test :hehe: ) oder es ist tatsächlich so das du einfach "Pech" hattest und sauberen Urin erwischt hast.

@Alex: Du hast nich zufälligerweise Lust deine Praxis mehr in Richtung Norden zu verlegen :pfeif:


Mit freundlichen Grunzern

Annette

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Re: Epileptisches Meerschweinchen - Erfahrungen

Beitrag von Faith » Di 5. Jul 2011, 14:20

Alex hat geschrieben:"Einen leichten Katarakt hat sie auch schon. Hatte ich gar nicht erwähnt, oder?

:
Neeeee ... oh je, das arme Schweinchen ist wirklich ne volle Baustelle! :heul:



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Re: Epileptisches Meerschweinchen - Erfahrungen

Beitrag von Miss Marple » Di 5. Jul 2011, 14:24

Alex hat geschrieben:Ich vermute, dass Hopes Problem ganz stark bei der Bauchspeicheldrüse liegt......unterentwickelt? Angeboren sicher.
Dann wäre es doch Diabetes Typ I, also die Bauchspeicheldrüse funktioniert gar nicht. So weit ich weiss, kann man da nur mit Insulin einstellen.


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Re: Epileptisches Meerschweinchen - Erfahrungen

Beitrag von Lysanthe » Di 5. Jul 2011, 14:42

schweinsnase77 hat geschrieben:
@Alex: Du hast nich zufälligerweise Lust deine Praxis mehr in Richtung Norden zu verlegen :pfeif:
Ahhh...das geht mal gar nicht!!! Wo ich mich doch auch wegen Alex entschlossen hab, in Esslingen zu bleiben!!!! Ich sehs schon, wenn Alex doch irgendwann mal wegzieht, löst das eine Umzugswelle aus :lol:

Aber ich bin echt froh, dass Hope jetzt endlich eine Diagnose hat. Endlich kann man was machen!
:yeah:

Liebe Grüße
Lys



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Re: Epileptisches Meerschweinchen - Erfahrungen

Beitrag von Isa » Di 5. Jul 2011, 14:51

schweinsnase77 hat geschrieben: @Alex: Du hast nich zufälligerweise Lust deine Praxis mehr in Richtung Norden zu verlegen :pfeif:
Antrag abgelehnt! MEHRSTIMMIG!!! :mrgreen:
:jaja:

Oder willste, dass wir auch alle bei dir in der Nähe wohnen? :rofl:

Wenns Diabetes Typ I ist, ist da wahrscheinlich nicht viel mit dem Diabgymna, wie ich es bei meiner Mimm anwende, zu machen?! :grübel:
Selber zuhause regelmäßig testen, seh ich auch als ganz ganz wichtig an. Hab ich ja schon geschrieben.
Das A und O ist sicherlich auch, dass Hope immer alles Fressbare zur Verfügung hat, was ihr Körperchen derzeit brauch. Sie muss also selber selektieren können aus einer großen Vielfalt an unterschiedlichem Gemüse, Obst, Kräutern.


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schweinsnase77
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Re: Epileptisches Meerschweinchen - Erfahrungen

Beitrag von schweinsnase77 » Di 5. Jul 2011, 15:05

Isa hat geschrieben:
Oder willste, dass wir auch alle bei dir in der Nähe wohnen? :rofl:

.

Spricht da was gegen? Dann gibt es wenigstens keine Ausreden mehr, warum ihr nicht zum Grillen kommen könnt. :saphira:


Mit freundlichen Grunzern

Annette

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Re: Epileptisches Meerschweinchen - Erfahrungen

Beitrag von Isa » Di 5. Jul 2011, 15:12

hihi, stimmt auch wieder. :grübel: ;)
Oder zieh doch du einfach runter zu uns in den Wilden Süden. :jaja:


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Re: Epileptisches Meerschweinchen - Erfahrungen

Beitrag von Faith » Di 5. Jul 2011, 15:36

Ähm, Leute können wir und auf einen Wohnsitz für Alex zwischen Esslingen und Ulm einigen? :hot:



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Re: Epileptisches Meerschweinchen - Erfahrungen

Beitrag von sachenbauer » Di 5. Jul 2011, 16:58

Hier gibts noch drei Stimmen GEGEN einen Umzug von Alex: Froschkönigin: dagegen, Kirja: dagegen, Sachenbauer: dagegen. So, geklärt? ;) :lol: :lol: Alex und Esslingen sind hoffentlich untrennbar :tanz:

@Simone
da Du ja um das Blutzuckermessen auf keinen Fall herum kommen wirst, hier noch ein Tipp zu Gerät und Teststreifen. Geräte bekommt man oft in den Apotheken sogar geschenkt. Wichtig ist, dass Du ein Gerät hast, bei dem die Teststreifen nicht so teuer sind. Mein Favourit: Contour von Bayer, 50 Teststreifen bei den Online-Apotheken t.w. schon ab 26,- Euro. Und das Gerät hat den Vorteil, dass es nicht bei jeder Packung Streifen neu codiert werden muss. Zudem kommt es mit sehr wenig Blut aus.

Gepiekst haben wir hier ja auch schon. Ohr (bzw. Ohrvene) hat sich als gute Stelle erwiesen. Bei anderen Wutzen gehts wohl auch an der Pfote ganz gut (Übergang zwischen Sohle und normaler Haut an der Hinterpfote Außenseite). Für die Pfote brauchst Du aber richtige Lanzetten, da reichen die Stixer, die bei den BZ-Geräten dabei sind, nicht aus. Isa hatte uns Haemostilletten empfohlen. 200 Stück ca. 6,50 Euro.

Und mach Dir wegen dem Katarakt keinen Kopf. Du weißt es ja von Murmele und sicher auch von anderen Erfahrungsberichten, dass die Schweinchen damit sehr gut zurecht kommen. Und Deine Tara lebt ja auch prima damit.


Wenn Tiere die Wahl hätten, müssten wir Menschen uns ganz schön anstrengen, um von unseren Tieren gewählt zu werden.

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Re: Epileptisches Meerschweinchen - Erfahrungen

Beitrag von Miss Marple » Di 5. Jul 2011, 18:08

sachenbauer hat geschrieben:Hier gibts noch drei Stimmen GEGEN einen Umzug von Alex: Froschkönigin: dagegen, Kirja: dagegen, Sachenbauer: dagegen. So, geklärt? ;) :lol: :lol: Alex und Esslingen sind hoffentlich untrennbar :tanz:
Menno! *maul Wer hat Euch denn alle mühevoll zu Alex getrietzt? :los: Gebe ich mir meine Lorbeeren eben selber! :narf:







:kenny:


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geklaut


"Ich schimpfe nie über Regen. Ich mochte ihn ja auch, als er noch das Meer war."

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