unverschämt niedlich

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Re: unverschämt niedlich

Beitrag von anti-zebra » So 29. Mai 2011, 21:04

Mh achso, warum sagt man das denn nicht einfach?
Ne Schlange muss auch essen, das ist doch klar. Aber wo ist das Problem, das einfach zu sagen? Ist doch sinnvoller, ne "Verwendung" für den Nachwuchs zu haben und dieser nicht unnötig iwo produziert wird.

Mein Freund wollte sihc auch mal eine Schlange anschaffen, hat sich aber dagegen entschieden, als ich ihm denn sagte, dass er die Futtermäuse denn selbst halten soll und vernünftig halten soll :hm:

Wobei was ich mich da frage und was mich echt interessieren würde:
Hamster können ja theoretisch am laufenden Band kleine bekommen. Also werfen und direkt wieder gedeckt werden usw. Das stelle ich mir für sonen kleinen Organismus extrem anstrengend und Kräftezehrend vor. Nicht umsonst legen viele Züchter bei ihren Weibchen zuchtpausen ein. Geht ja bei einer Paarhaltung nicht wirklich.

Jedoch habe ich auch shcon gehört, dass Campbells als Paar gehalten wurden, diese aber nur (bin mir nicht zu 100% sicher, aber iwas um den Dreh) 2x im Jahr kleine bekamen.

Da würde mich das echt mal interessieren, wie die Tierchen sich verhalten.
Ob sie anfangen wie am fließband zu werfen oder ob sich das selbst reguliert.
Wenn die wie am Fließband werfen wäre ich ein wenig in Sorge um die Gesundheit des Weibchens, ist ja auch immer Stress für die Tiere, einen Wurf nach dem anderen aufzuziehen.

LG


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Re: unverschämt niedlich

Beitrag von lapin » So 29. Mai 2011, 21:13

Naja im Hamsterbereich von Schlangenfutter zu sprechen, kann schon für allgemeine Unruhe sorgen, gehts doch hier um das Haustier und nicht das Futtertier Hamster ;)!


Lg lapin"Das Leben ist 10% was dir passiert und 90%, wie du darauf reagierst."

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Re: unverschämt niedlich

Beitrag von Nightmoon » So 29. Mai 2011, 22:01

@ Zieselchen.... ich hab da Mal noch eine etwas kritischere Frage zu fragen... Ich hab ja nun ben deine bezaubernden knuffigen Neuzugänge betrachten können. Sehr süß! :love:
HerrKules. :jaja: Muss ich an Helga Hahnemann denken, wie sie vorm Richter stand. :lach: Klasse Sketsch!
Du hast die Beiden ja nun nochnicht so sehr lange.... ist es da wirklich schon bedenkenlos, dass Du ihnen bereits so einen fett und breit gefächertes Futterangebot stellst?
Oder kriegen Hamster nicht so leicht Probleme bei der Futterumstellung, weswegen man ihnen gleich ordentliches Fressi hinstellen kann? Also sind Hamster generell robuster? Oder muss man da doch schon sehr gut aufpassen und sie langsam an eine breite, mit frischem Futter versehende Ernährung umstellen? Oder sind die Beiden das schon vom Züchter her so gewohnt? :lieb:

Okay, waren ein paar Fragen mehr... :hehe:


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Meine süße kleine Tessamaus, ich hab dir immer versprochen, dich nicht leiden zu lassen, ich hoffe Du verzeihst mir.[/align]

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Re: unverschämt niedlich

Beitrag von Ziesel » So 29. Mai 2011, 22:51

wo soll ich jetzt anfangen ?!
Also ich habe das Wort "Futtertier" nicht verwendet und nein, die beiden werden nienicht verfüttert sondern sollen gefällst am Tod sterben und das möglichst in hohem Alter, welches hoffentlich beschwerdenfrei erreicht wird (ich geb mir Mühe).
Ich denke bei den meisten Kleinsäugern ist Paarhaltung die günstigste Konstellation ( wenns nicht gerade Einzelgänger sind ) und das ich dann mit Jungtieren rechnen muss ist mir bewusst. Nach bisherigen Erfahrungen hatte ich 2-3 Würfe pro Jahr mit überschaubaren Jungtierzahlen (3-5)

@Lapin: ja ich kann, ist allerdings viiieeel einfacher ehe sie süsse Fellknäule mit Knopfaugen werden

@Hallo: genau, du weisst wo die Tiere herkommen, wie sie ernährt wurden usw und nackige Babymäuse gibts ausschliesslich als Frost..ähm doof für die ein oder andere Minischlange und auch fürs Cham, weil das nun mal tot ignoriert

@Antizebra: naja eben weil ich hier ja im Hamsterhaustierthread bin (hab kein Problem mit meiner Fütterungsart..gab dazu schon Discussionen, auch "Futterbilder" ...) wollts halt nur da lassen wo ´s hingehört.

@Moon: zu deinen Futterbedenken kann ich sagen, die hab ich nicht weil sie keine große Umstellung erleben.
Ich bin öfter dort wo sie herstammen und weiss was sie bekamen (zB auch da geknipst https://www.tierpla.net/wikipet-hamster/roborowski-zwerghamster-t3168.html" onclick="window.open(this.href);return false;). ..selbstgemischtes Futter aus Samen /Saaten und´n paar Körnern mit Gammarus (Bachflohkrebsen) und eben Frischfutter



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Re: unverschämt niedlich

Beitrag von anti-zebra » Mo 30. Mai 2011, 07:04

Ziesel hat geschrieben: Ich denke bei den meisten Kleinsäugern ist Paarhaltung die günstigste Konstellation ( wenns nicht gerade Einzelgänger sind ) und das ich dann mit Jungtieren rechnen muss ist mir bewusst. Nach bisherigen Erfahrungen hatte ich 2-3 Würfe pro Jahr mit überschaubaren Jungtierzahlen (3-5)

Das ist ein Punkt, den ich total interesant finde. Denn in einem anderen Forum (In nem Hamsterforum, diese Person hat da glaube ich schon einiges auf den Deckel bekommen...) ist jemand, der wie schon geschrieben Campbells zusammenhält und diese sich auch nicht so extrem vermehren, wie sie könnten.
Rein theoretisch könnten die Hamster ja ca. alle 4 Wochen einen neuen Wurf bekommen, wenn sie sofort wieder gedckt würden. Bei vielen (unbewussten) Paarhaltungen passiert ja uach genau das, sodass am Ende da Leute stehen mit 30+ Hamstern und nicht wissen, wohin.
Weißt du evtl. woran das liegt, dass die kleinen ihre Vermehrungsrate quasi eindämmen und nicht volle fahrt Nachwuchs bekommen?

LG


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Re: unverschämt niedlich

Beitrag von schweinsnase77 » Mo 30. Mai 2011, 07:28

lapin hat geschrieben:Naja im Hamsterbereich von Schlangenfutter zu sprechen, kann schon für allgemeine Unruhe sorgen, gehts doch hier um das Haustier und nicht das Futtertier Hamster ;)!
Ich muss zugeben ich hab Anti-Zebra da auch total falsch eingeschätzt. :schäm:
Ich dachte es gibt hier nen mittleren Weltkrieg und hab mich gar nicht mehr getraut reinzuschauen...erst als ich Anti-Zebras Meinung im Futtertread gelesen hab, bin ich doch mal gucken gegangen. :hehe:

Sry, Anti-Zebra. :lieb:


Mit freundlichen Grunzern

Annette

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Re: unverschämt niedlich

Beitrag von anti-zebra » Mo 30. Mai 2011, 08:11

Hey

Ja, ich weiß, meine Meinung ist recht kompliziert... Und ebenso komplizierter wirds zu erklären :X

Ich bin halt im Grundsatz absolut dagegen, Tiere ale Ware zu handeln. Damit habe ich im Grundsatz ein Problem mit Zooläden und Leuten, die Tiere vermehren, um damit Geld zu verdienen.
Aber wie ein Hamster richtig essen will/soll muss das natürlich acuh ne Schlange, ne Katze, nen Hund, nen Frettchen whatever. Also spricht für mich nichts dagegen, wenn man sich selbst um das Futter für die Schlangen kümmert. So kann man immerhin dafür sorgen, dass auch das Futter gut essen kann und nicht in Makrolonboxen hockt.
Und der Punkt, wo ich selbst irgenwo im Widerspruch stehe: Ich denke, dsas es für alle Tiere besser wäre, wären sie nie domestiziert worden und dass es für "neue" heimtierarten besser wäre, die Finger davon zu lassen und sich mit dem zufrieden zu geben, was es schon gibt. Teilweise haben Tiere uach iwo nen Grad wie ein Accessoire - "Je toller und seltener mein Tier, desto toller bin ich"
Aber ich selbst kann nicht ohne meiner Tierchen, mir würde iwas fehlen, wenn ich mir keine Sorgen um ein kranken Wuselchen machen kann oder abends gestresst Gemüse schnippel. Und bezüglich der Hamster habe ich ja auch einen Exoten unter Hamstern... Merlin. Der kleine hat keine sone Standartfellfarbe. die meisten Farben haben ja spezielle Bezeichnungen... Bei Merlin?! Keinen blassen Dunst :arg:

Falls ich iwem auf die Füße getreten bin tuts mir leid... Ich bin nicht sonderlich gut darin, meine Meinung zu erklären... Meine Meinung bildet sich auch mit jeder Erfahrung die ich mache weiter... Nur mit dem Zoohandel werde ich wohl nie wieder auf nen grünen Ast kommen :schäm: (Wobei der Laden um die Ecke mir einen 25Kilo Sack Nagerfutter mitgegeben hat, als ich nach Bremenhaven ins tierheim fuhr um Käfige, die sich bei diversen Pflegestellen der Hamsterhilfe Nord angesammelt hatten, als spende hinzubringen, da die gerade 2 Großnotfälle hatten: 200 Stachelmäuse und 50 Farbmäuse)

LG


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Re: unverschämt niedlich

Beitrag von Kampfteddy » Mo 30. Mai 2011, 10:19

Ohhh sind die süß! Farbvariation für Robos kenn ich noch gar nicht :-/ bin gespannt wanns diese auch in beige und schwarz gibt wie die Campbells! :D
Echt toll!!



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Re: unverschämt niedlich

Beitrag von Ziesel » Mo 30. Mai 2011, 12:15

Warum die sich irgendwo dauernd vermehren oder sich woanders auf 2-3 mal pro Jahr "einpendeln" weiss ich nicht. Die Vermutung, dass es mit ausreichendem Platz - und Nahrungsangebot zusammenhängt hab ich wieder verworfen.
Wäre es so, dass ein breites ständig verfügbares Nahrungsangebot und viel Platz sie zu mehr Nachwuchs animiert, dürften die sich beispielsweise in Zooläden nicht vermehren bzw nur gelegentlich wenn nicht mehr so viel aufeinanderhocken und auch die Kinderzimmerhamster aus schuhkartongroßen Plastekäfigen mit etwas täglichem Fertigfutter aus der Packung sollten dann weniger vermehrungsfreudig sein.
Denke ich das weiter, fällt mir mal so auf, dass gerade bei vielen Reptilienhaltern solche Kleinager (ob nun Mausart, Zwerghamster, Lemming usw) in kleinen Käfigen ala Makrolon gehalten werden und sich vermehren.
In solchen "Behältnissen" sitzen die Tiere dicht aufeinander, haben kaum Beschäftigungsmöglichkeiten wie Buddeln, Laufrad ect und bekommen meist 1x tägl. Trofu.
Nun wollen ja Tiere unbedingt ihre Art erhalten und vielleicht legen sie es unter den eben genannten Bedingungen drauf an weil sie meinen es könnte das letzte Mal sein und "poduzieren" so schnell und so viel wie möglich ?!
Haben sie andere Bedingungen wie Platz, Beschäftigung, gutes reichhaltiges Futter legen sie vielleicht Pausen ein und werden wählerischer, wollen nicht schnell und viel Nachwuchs um jeden Preis sondern legen Wert auf den richtigen kräftigen Partner und nehmen sich Zeit, um möglichst gesunde überlebensfähige Nachkommen zu bekommen
Hat man nun´n Päarchen, warten die eben bis sie sich vom letzten Wurf regeneriert hat, wieder voll fit ist
So viel zu meiner Theorie aber ob´s stimmt :hm:

@Antizebra: ich seh´s nicht als "auf´n Deckel" kriegen..wenn mir was unverständlich ist frag ich ja auch näher (und nicht immer sehr sensibel) nach und das Paarhaltung nunmal Nachwuchsfragen aufwirft versteh ich völlig..



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Re: unverschämt niedlich

Beitrag von Tierliebhaberin » Mo 30. Mai 2011, 14:08

Nach 2 Tagen ungewollter Forenabstinenz bekomme ich die beiden auch mal zu sehen :liebe: Diese Knopfaugen.Wenn´s bei dir an der Tür klingelt mach lieber nicht auf.Das ist dann ganz sicher Tierlie und die hat nichts gutes im Sinn.Die Zwerge würd ich dir am liebsten klauen ;)



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Re: unverschämt niedlich

Beitrag von Ziesel » Mo 30. Mai 2011, 14:16

doch ich mach auf und sogar Kaffee aber ich sorge vor und stell´n paar Krabbler wie fette beinbehaarte Spinnen usw vor die Hamstis um sicher zu gehen , dass du nicht auf komische Gedanken kommst :mrgreen:



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Re: unverschämt niedlich

Beitrag von Tierliebhaberin » Mo 30. Mai 2011, 14:36

Das ist wirksam :lol: Ich hätte meine Spinnenphobie nicht so kundtun sollen :D



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Re: unverschämt niedlich

Beitrag von anti-zebra » Mo 30. Mai 2011, 17:53

Huhu

@ ziesel
Also verstehe ich deine theorie so richtig:

Hamsterpaar "schlecht" gehalten -> Hamster "denken": So schnell und viel wie möglich kleinen machen, damit vielleicht einer durchkommt und wir unsere Art erhalten -> Ein Wurf nach dem anderen

Hamsterpaar "artgerechter" gehalten -> Ablenkung vom Vermehren, Tiere genießen ihr Leben und kümmern sich mehr um sich selbst und "denken": Wenns soweit ist setzen wa nen paar kleine in die Welt, die kommen schon durch, hier ist ja nicht gefährlich

Zwar stark vereinfacht... Aber würde vllt ein bisschen zu den Bedinungen passen. Ich suche mal, wenn ich Zeit habe im hamsterforum nach der Person, die auch nen Paar hält und frage mal, ob die vielleicht eine Idee hat, wieso sich Hamster manchmal vermehren wie ne Plage und in manchen Fällen eben nur ein paar Mal Nachwuchs zeugen.

BTW: wie schaut das eigentlich in der Natur aus? Hat das zufällig wer im Kopf :hm:

LG


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Re: unverschämt niedlich

Beitrag von steffi » Mo 30. Mai 2011, 18:10

vielleicht hab ich es ja überlesen, aber ist das mit dem vermehren nicht auch von hamster zu hamster (art) verschieden==???

ansonsten würde ich mich der meinung von ziesel und zebra anschließen, was die lebensumstände angeht. wobei ich der meinung bin, in der natur vermehren sich tiere im allgemeinen ja mehr, wenn es ein ausreichendes futterangebot gibt. was ja dann wiederum gegen die theorie spricht :hm:

dann wäre noch die frage des alters. wenn ich jetzt nu mäuse zum vergleich heranziehe: meine futtermäuse haben gleichmäßig in abstand und anzahl geworfen, mit einem mal war jetzt schluß. ein bekannter hat mir erklärt, daß sie ab einem gewissen alter nicht mehr so gut bzw gar nicht mehr aufnehmen.
könnte es nicht einfach sein, daß jemand mit recht jungen hamster einfach mehr nachwuchs hat als einer mit einem älteren pärchen?


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Re: unverschämt niedlich

Beitrag von Curly » Mo 30. Mai 2011, 22:35

Vielleicht haben sie auch in den Makrolons einfach nix anderes zu tun... :hm:



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Re: unverschämt niedlich

Beitrag von Ziesel » Mo 30. Mai 2011, 23:23

Eigentlich haben Hamstis ja im Winter so´ne Art natürliche Vermehrungspause. Eine gewisse Temperatur scheint allerdings auch in der Heimtierhaltung´ne Voraussetzung für Nachwuchs zu sein. Damit will ich sagen, dass vielleicht die dauernd sexuell aktiven Hamstis bei ähnlichbleibenden wärmeren Temperaturen gehalten werden (zB. Kinderzimmer, Zooladen..) und dazukommt, dass es dort sonst wenig andere Beschäftigungsmöglichkeiten gibt.
Ich hatte vor´n paar Jahren die Wuseltiere im unbeheizten Schlafzimmer (lassen sich ja abends besser beobachten) und später´ne Gruppe im ebenfalls nicht beheizten Flur, also keinen Nachwuchs in kalten Monaten.

Ich hab auch mal irgendwo gelesen, dass Robos in der Natur zeitweise als Paar zusammen leben inkl. ihrem eigenen Nachwuchs. Ist der Nachwuchs alt genug, wird er vertrieben. Je nach Platz und Nahrungsangebot bilden die "Vertriebenen" neue Familien oder bleiben Einzelgänger. In der Heimtierhaltung können sie das ja schlecht selbst entscheiden, sie kriegen quasi die "Familie" vor die Nase gesetzt. Meist ist es ja so, dass sie nicht super ernährt werden aber zumindest öfter´ne Ladung Trofu kriegen, "warm genug" gehalten werden und sonst keine Hobbys haben. Sie erkennen also weder an der Temp noch am Futter, obs Zeit für´ne Paarungspause ist. Nach meiner Theorie wären diese Bedingungen nicht so optimal aber noch "machbar" und es wird versucht die Art zu erhalten in der Hoffnung, dass wenigstens ´n paar durchkommen. Ändern sich jetzt die Bedingungen dramatisch wie zB es wird kalt, poppen sie nicht mehr und bleibt der Nahrungsnachschub länger aus bzw mangelts an irgendwas wie zB tierischem Eiweiss, werden häufiger die Kids zu "Opfern", was dann durch den "nahrungsmäßigen Schub" aber wieder zu weiteren Anstrengungen in Richtung Arterhaltung führt. Vermutlich kriegt das nicht mal jeder Halter mit weil die Mädels quasi Dauerproduzenten sind und es kaum auffällt wenn ein frischer Wurf kurz danach gefressen wird...
Also dachte ich mir das so:
Das Fleckentier war ja nun Liebe auf´n ersten Blick aber wenn die Robos tatsächlich bei gutem Nahrungsangebot Paare bilden, sollte er ja nicht unbedingt allein bleiben, da ich ja schon vorhabe für´n anständiges Futterangebot zu sorgen. Mir ist klar, dass ich Plan B benötige falls es nicht mit der Paarhaltung funktioniert aber die Wahrscheinlichkeit ist wesentlicher geringer als bei zwei gleichgeschlechtlichen Tieren, besonders wenn die Tiere geschlechtsreif werden.
Nun dacht ich mir, wenn die zu viel Nachwuchs produzieren ist das nicht unbedingt gesundheitsfördernd (könnte für das Mädel auch arg stressig werden, also sowohl der dauernde Nachwuchs als auch der dauerwillige Partner) aber ich kann das ja beeinflussen (?!), indem sie im Winter nicht im dauerbeheizten warmen Raum gehalten werden und auch das Futter kann "angepasst" werden. Ich denke wenn ich zum Winter hin zwar regelmäßig weiter gut füttere aber die Futtervielfalt begrenze und das Frischfutter sowie Lebendfutter (auch anderes tier. Eiweiss) nach und nach karger/weniger wird, pausieren die nachwuchsmäßig von allein, kümmern sich um ihre Angelegenheiten und nutzen andere Beschäftigungsmöglichkeiten wie zB das Laufrad



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Re: unverschämt niedlich

Beitrag von anti-zebra » Di 31. Mai 2011, 06:48

Hey

Mh, das mit der Temperatur klingt interessant. In dem zusammenhang mit Kälte habe ich nie drüber nachgedacht. einzig und allein mit Hitze hab ich mich beschäftigt, nachdem ein Pflegehamster erstmal ca. 30 min. platt im Sandbad lag udn versuchte sich abzukühlen :?

Wäre auf jeden Fall cool, wenn du berichten magst, was robo und Roboline so treiben (oder eben nicht treiben :pfeif: )

LG


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Re: unverschämt niedlich

Beitrag von Ziesel » Di 31. Mai 2011, 11:29

Naja, ist halt meine Theorie ;) Vielleicht kommt man auf so was mit den Temperaturen, Winterpausen und saisonalem Futter eher wenn man Arten hält, die man auch in der Heimtierhaltung auf Winterruhe vorbereitet bzw es denen ermöglicht. ..
Kann auch sein, dass ich schlussfolgere und´s nicht so ganz hinhaut aber von der Natur inkl. Winterpause und nicht so vielfältigem gebunkerten hamsterlichen Nahrungsangebot ausgehend . . .
Der ein oder andere wird jetzt sagen "so´n Quatsch, Hamster machen in der Heimtierhaltung keine Winterruhe und man füttert sie doch weiter" doch andererseits will man ja naturnah halten und da gehört so´ne Ruhe-und Regenertionsphase für mich irgendwie dazu. Ist ja nicht so, dass ´n Hamsti in der Natur komplett durchpennt, sonst würde er keinen Vorrat anlegen aber das sie inaktiver sind und nicht sexuell aktiv sind wenns kälter ist bleibt Tatsache



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Re: unverschämt niedlich

Beitrag von Curly » Di 31. Mai 2011, 17:01

Das Hamster auf äußere Umwelteinflüsse reagieren ist bekannt.
Z.B. die Dsungis, die zum Winter hin nen weißen Winterfell bekommen.
Obs dann an den Temperaturen, den geringeren Sonnenstunden o.Ä. liegt,
vermag ich nicht zu sagen...



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Re: unverschämt niedlich

Beitrag von anti-zebra » Di 31. Mai 2011, 18:13

Huhu

Dass Dsungaren ein weißes Fell bekommen habe ich mal gelesen, soll daran liegen, dass es im Winter weniger helle Stunden sind und durch die verminderte Hell-Zeit färben sich die kleinen um.
wobei mein Zack sich nie umgefärbt hat.

LG


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Re: unverschämt niedlich

Beitrag von Venga » Di 31. Mai 2011, 20:04

Gefunden bei [url=http://de.wikipedia.org/wiki/Dsungarischer_Zwerghamster]Wikipedia - Dsungarischer Zwerghamster[/url]
Es wird vermutet, dass die Pigmentierung der Haare durch das Hormon Prolaktin gesteuert und von Sexualhormonen beeinflusst wird. Die Tageslänge muss weniger als 14 Stunden betragen, um den Wechsel zum Winterfell auszulösen. Der Wechsel zum Winterfell kann schon im Sommer durch Haltung unter kurzen Tageslängen ausgelöst werden. Der Wechsel zurück ins Sommerfell tritt dann schon im Herbst ein, ohne dass die Tageslängen verändert werden. Bei Innentemperaturen gehaltene Hamster beginnen später mit dem Wechsel ins Winterfell und früher mit dem ins Sommerfell. Die Winterfärbung ist bei ihnen weniger ausgeprägt.


LG
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Re: unverschämt niedlich

Beitrag von Kaktus » Di 31. Mai 2011, 22:51

Sind es eigentlich Geschwister?


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Re: unverschämt niedlich

Beitrag von Ziesel » Fr 18. Nov 2011, 15:49

Nachdem ja nu´n bißchen Zeit vergangen ist, kann ich euch berichten, dass ich mir wohl wenig Gedanken um dauerschwangere Hamsterdamen oder die vielen Hamsterkids machen muss..es gibt nämlich bisher weder trächtige Hamsterinnen noch Nachwuchs aber auch keine gesellschaftlichen Probleme ..



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