Nono hat eine Ovarialzyste ...

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Es gibt sehr viele ernst zu nehmende Krankheiten, die man durch Eigenbehandlung/Eigentherapie noch verschlimmern kann.

Es ist daher wichtig, jede Medikamentenabgabe und Therapie unbedingt mit dem Arzt zu besprechen und gemeinsam nach der besten Lösung, für das jeweilige Tier zu suchen.

Also zieht bitte immer einen Tierarzt zu Rate. Selbstverständlich könnt Ihr die hier gegebenen Tipps und Ratschläge mit Eurem Tierarzt besprechen.
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Re: Nono hat eine Ovarialzyste ...

Beitrag von Selene » Fr 23. Sep 2011, 21:10

Dann ist das tatsächlich Mist, dass die keinen haben :(
Gibt es denn was, was ich ihr futtermäßig anbieten könnte, um das T4 runter zu bekommen? Oder was homöopathisches? Weil mit Schilddrüsentabletten kann ich da ja wohl nicht rangehen, wenn ich nicht mal 100% sicher weiß, ob der Wert erhöht ist.
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Re: Nono hat eine Ovarialzyste ...

Beitrag von Isa » Fr 23. Sep 2011, 21:19

Dass der Wert erhöht ist, ist eigentlich schon fast Tatsache.

Um mit chemischen Mitteln zu behandeln (und darauf wird es wohl hinauslaufen, weil bei einer SDÜ wäre mir jetzt auch auf Anhieb nix aus der Homöo oder Phyto bekannt, was annähernd so gut wirkt; ich schau aber nochmal nach), braucht man einfach einen Anhaltspunkt.

Theoretisch braucht Mensch immer einen Messbereich, um sich orientieren zu können.
Praktisch müsste Mensch einfach mal lernen, sich auf seine Sinne und Gefühle zu verlassen. Ist aber halt echt schwierig, wenn man dann mit synthetischen Mitteln behandeln muss, deren Gabe ne genaue Dosierung benötigen.

Wenn dein Labor dir absolut keinen Referenzbereich liefern kann, musst du mit deiner TÄ wohl absprechen, wie ihr vorgeht. Vorsichtige Dosierung anfangs und die Symptome genaustens auf Schlechterung, Gleichbleiben und Besserung hin beobachten. Und dann immer wieder eine T4-Messung, um einen Vergleich zum ersten Wert 3,5 ng/ml zu haben.
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Re: Nono hat eine Ovarialzyste ...

Beitrag von Miss Marple » Fr 23. Sep 2011, 22:05

Isa hat geschrieben:Ich glaub ich versteh dich nicht richtig?! :hehe: ;)
Klar ist T4 = T4. Genauso wie Glucose = Glucose ist, etc.
Wieso sollte die Literaturangabe falsch sein?
Und wenn dem so wäre, dass T4 immer = T4 ist, würde meine TÄ sich auch keinen eigenen Referenzbereich aufbauen.
Logisch, der gemessene Wert ist der gemessene Wert und mir scheint er auch erhöht und die Symptome sprechen auch für sich! Aber wieviel ist er zu hoch? Stark erhöht, oberer Referenzwert oder Grauzone?
Abgesehen von den natürlich überdeutlichen, passenden Symptomen steht und fällt mit einem Referenzbereich eine Medikamententherapie und vor allem auch deren Dosierung! :hm:

Marpelchen, reden wir jetzt aneinander vorbei? Oder hab ich dich falsch verstanden oder verstehst du mich? :hehe: :schäm:
Ich verstehe Dich auch nicht. :taetchel: Ich habe nen konkreten Wert. Was brauche ich denn dann den Refbereich von Labor X?
Ich meine, mein eigenes Labor hat inzwischen drei mal den Refbereich geändert. Aber hier sitzt immer noch ne halbnackige Zaubermaus, die sich höchst seltsam benimmt, wenngleich sie längst nicht mehr so krank ist wie Anfang des Jahres!
Würde ich Leas Medi jetzt absetzen, läge ihr T4 im Referenzbereich. Wie´s ihr innerhalb des Referenzbereiches geht und wie sie dann aussieht, kann man in ihrem Thread sehen. Das dürre, psychisch kaputte Nacktschwein war lt. jetzigem Referenzbereich gesund.
Nach dem jetztigen Referenzbereich hätten wir im Januar niemals eine Behandlung des T4 gestartet. Der Referenzbereich kann mir mal im Mondschein begegnen! :jordi:

An Pflanzen für die Schilddrüse gibt es Wolfstrappkraut (geht hier aber keiner dran) und verdünntes Muskatellersalbeiöl kann man auf den Hals (Schilddrüsenregion) leicht auftupfen. Herzgespann und Weißdorn wirken ausgleichend.
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Re: Nono hat eine Ovarialzyste ...

Beitrag von Isa » Fr 23. Sep 2011, 22:17

:lol: Nicht unser gegenseitiger Verständnistag heute, wie!!

Ich hab dich verstanden nun!! :hot:
Miss Marple hat geschrieben:Ich habe nen konkreten Wert. Was brauche ich denn dann den Refbereich von Labor X?
Ich meine, mein eigenes Labor hat inzwischen drei mal den Refbereich geändert.
Da hast du Recht, deswegen schrieb ich im letzten Beitrag:
Isa hat geschrieben: Theoretisch braucht Mensch immer einen Messbereich, um sich orientieren zu können.
Praktisch müsste Mensch einfach mal lernen, sich auf seine Sinne und Gefühle zu verlassen. Ist aber halt echt schwierig, wenn man dann mit synthetischen Mitteln behandeln muss, deren Gabe ne genaue Dosierung benötigen.
;)

Für mich wär noch interessant, was der Urspung ist: Ovarialzyste oder SDÜ!
Ist ja beides wieder hormonell und alle Hormone bilden einen großen Kreis.
Scheint wohl eher die SD der Auslöser für alles zu sein.
1. deutlichere Symptome,
2. Zyste wurde ja schon behandelt mit mäßigem Erfolg.
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Re: Nono hat eine Ovarialzyste ...

Beitrag von Miss Marple » Fr 23. Sep 2011, 22:37

Isa hat geschrieben:

Für mich wär noch interessant, was der Urspung ist: Ovarialzyste oder SDÜ!
Ist ja beides wieder hormonell und alle Hormone bilden einen großen Kreis.
Scheint wohl eher die SD der Auslöser für alles zu sein.
1. deutlichere Symptome,
2. Zyste wurde ja schon behandelt mit mäßigem Erfolg.
Ich hatte Lea anfangs auch erst auf Ovarialzyste behandelt, Vierteljahr vielleicht, brachte aber nichts. US war unauffällig, eben mit der Erklärung, die hormonell aktiven Scheisserchen sieht man nicht. T4 hatten wir zu der Zeit leider nicht gemacht.
Und dann startete der T4 - Tsunamie...
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Re: Nono hat eine Ovarialzyste ...

Beitrag von Selene » Sa 24. Sep 2011, 13:05

Isa hat geschrieben:Dass der Wert erhöht ist, ist eigentlich schon fast Tatsache.
Was sagen denn eure Labore so, nur um wenigstens mal nen groben Anhaltspunkt zu haben?
Wenn dein Labor dir absolut keinen Referenzbereich liefern kann, musst du mit deiner TÄ wohl absprechen, wie ihr vorgeht. Vorsichtige Dosierung anfangs und die Symptome genaustens auf Schlechterung, Gleichbleiben und Besserung hin beobachten. Und dann immer wieder eine T4-Messung, um einen Vergleich zum ersten Wert 3,5 ng/ml zu haben.
Das wäre ein Plan. Leider hat meine TÄ null Ahnung von Schilddrüse. Sie meinte, Meerschweinchen mit Schilddrüsenfehlfunktionen seien totaaaal selten und ihr sei noch nie eins untergekommen. Ich hab mir dann verkniffen zu sagen, dass das vielleicht auch mit daran liegt, dass sonst kein Mensch den T4 checken lässt ... Wenn ich das nicht exta angefragt hätte, hätt sie das auch nicht gemacht. Wenn sie zurückruft um mir zu sagen was sie mit ihrer Kollegin besprochen hat, werd ich mich vielleicht mal nach dem Namen und der Adresse besagter Kollegin erkundigen. Die behandelt wohl ausschließlich Nager und Exoten. Vielleicht kann die mir ja weiterhelfen.
Isa hat geschrieben:Für mich wär noch interessant, was der Urspung ist: Ovarialzyste oder SDÜ!
Ist ja beides wieder hormonell und alle Hormone bilden einen großen Kreis.
Scheint wohl eher die SD der Auslöser für alles zu sein.
1. deutlichere Symptome,
2. Zyste wurde ja schon behandelt mit mäßigem Erfolg.
So, du meinst also, die Schilddrüse war zuerst, und dann die Zyste, ja? Kannst du mir das noch näher erläutern? Mir ist nämlich nicht so klar, was an den Symptomen eher nach Schilddrüse schreit als nach Zyste. Kahlstellen und Brommseligkeit, die ersten Symptome, können ja erst mal an Zysten liegen. Und mäßiger Erfolg würde ich das nicht nennen, wenn innerhalb von 2 Wochen die ganzen Kahlstellen zuwachsen und sich das Verhalten normalisiert. Der Schlammassel fing ja erst danach an, als das zurückkam, trotz laufender Behandlung. Aufgrund der Tatsache, dass der Gewichtsverlust erst Monate nach den anderen Symptomen kam, ließ mich eher denken, dass die Zyste die Schilddrüse mitgebracht hat, nicht umgekehrt. Was mir auch noch aufgefallen ist (eigentlich jetzt grade wo ich das aufschreibe erst ...), ist dass das Gewicht runtergegangen ist in der Woche wo ich das Ovaria abgesetzt hatte.
Miss Marple hat geschrieben:An Pflanzen für die Schilddrüse gibt es Wolfstrappkraut (geht hier aber keiner dran) und verdünntes Muskatellersalbeiöl kann man auf den Hals (Schilddrüsenregion) leicht auftupfen. Herzgespann und Weißdorn wirken ausgleichend.
Muskatellersalbeiöl kann ich bekommen. Ein bestimmtes Produkt? Meine Stammapo hat sicher 10 verschiedene... Wo denn am Hals? Ich hab keine Ahnung, wo die Schilddrüse liegt :schäm: In welcher Form wäre denn das Wolfstrappkraut gut? Wild hab ich das noch nicht gesehen, und im Internet finde ich tausend Formen. Weißdorn hab ich getrocknet da, stell ich gleich mal ein bisschen rein. Herzgespann muss ich noch schauen.

Ich werd mich noch in Leas Thread stürzen, damit ich nicht dauernd Sachen frage, die da schon geschrieben wurden, hatte aber bisher noch keine Zeit. Der ist so lang *g*
Der Referenzbereich kann mir mal im Mondschein begegnen! :jordi:
*hihi* Mein Kopfkino macht Bilder wie du dich nachts in einer verlassenen Gasse mit ner schwebenden Zahl prügelst :lol:

Nonos Allgemeinbefinden ist übrigens gut. Seit ich die Dosis vom Ovaria erhöht hab, ist sie viel weniger brommselig (andere werden nur noch angebrommselt, wenn sie an Futter gehen, das sie gerne haben möchte, und dann darf sie es auch sofort haben) und sie ist nicht mehr so hyperaktiv (aber auch nicht so lahmarschig, wie es vor der ganzen Zystengeschichte bzw. Aoifes Einzug zeitweise der Fall war). Die Haare kommen auch zurück. Sie kuschelt viel mit Aoife :liebe:, aber ich weiß nicht, ob das mit ihren Hormonen zu tun hat. Die beiden sind einfach so dicke Freundinnen, glaube ich. Das geht auch nicht nur von Nono aus, die beiden suchen gegenseitig ihre Nähe. Das einzige Negative was man grade sagen kann, ist dass das Gewicht immer noch unten ist.

EDIT: Kennt ihr dieses Forum? https://meerschweinchenschilddrse.forumup.de/" onclick="window.open(this.href);return false;
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Re: Nono hat eine Ovarialzyste ...

Beitrag von Miss Marple » Mo 26. Sep 2011, 15:55

Selene hat geschrieben:Was sagen denn eure Labore so, nur um wenigstens mal nen groben Anhaltspunkt zu haben?
Der letzte Referenzbereich von Laboklin ist 1.10 - 5.20 mg/dl. Alles innerhalb dessen ist gesund. :pfeif:
Selene hat geschrieben:So, du meinst also, die Schilddrüse war zuerst, und dann die Zyste, ja? Kannst du mir das noch näher erläutern? Mir ist nämlich nicht so klar, was an den Symptomen eher nach Schilddrüse schreit als nach Zyste.
Selbst geringste Abweichungen können sich ggs. bedingen. Da die Schilddrüse als Wächter zw. Körper und Gehirn fungiert, ist sie diejenige, die eine riesige Verantwortung hat agiert und reagiert, regelt.
Selene hat geschrieben:Kahlstellen und Brommseligkeit, die ersten Symptome, können ja erst mal an Zysten liegen.
Aber eben auch an der SD. Wobei Kahlheit an den Flanken eher auf Ovarialzysten hindeuten und Kahlheit am Bauch auf SD.
Selene hat geschrieben:Aufgrund der Tatsache, dass der Gewichtsverlust erst Monate nach den anderen Symptomen kam, ließ mich eher denken, dass die Zyste die Schilddrüse mitgebracht hat, nicht umgekehrt.
Kann man so auch wieder nicht sagen. Bei Lea begann der eigentliche Gewichtsverlust erst, als die SD einfach nicht mehr die Stoffwechselprozesse aufrechterhalten konnte, ca. nach 6 Monaten. Da kam dann aber gleich alles massiv.
Selene hat geschrieben:Was mir auch noch aufgefallen ist (eigentlich jetzt grade wo ich das aufschreibe erst ...), ist dass das Gewicht runtergegangen ist in der Woche wo ich das Ovaria abgesetzt hatte.
Wie gesagt, die Drüsen agieren wie ein ständig ineinandergreifendes Räderwerk.
Selene hat geschrieben:
Miss Marple hat geschrieben:An Pflanzen für die Schilddrüse gibt es Wolfstrappkraut (geht hier aber keiner dran) und verdünntes Muskatellersalbeiöl kann man auf den Hals (Schilddrüsenregion) leicht auftupfen. Herzgespann und Weißdorn wirken ausgleichend.
Muskatellersalbeiöl kann ich bekommen. Ein bestimmtes Produkt? Meine Stammapo hat sicher 10 verschiedene...
Weiss ich auch nicht. Am besten vom TA, THP und Apotheker beraten lassen.
Selene hat geschrieben:Wo denn am Hals? Ich hab keine Ahnung, wo die Schilddrüse liegt :schäm:
Vorn am Hals, unterm Kinn, über dem Brustbein.
https://de.wikipedia.org/wiki/Schilddr%C3%BCse" onclick="window.open(this.href);return false;
Selene hat geschrieben:In welcher Form wäre denn das Wolfstrappkraut gut?
In der Form, wie Du auch sonst Trockenkräuter kaufst.
Selene hat geschrieben:Nonos Allgemeinbefinden ist übrigens gut. Seit ich die Dosis vom Ovaria erhöht hab, ist sie viel weniger brommselig (andere werden nur noch angebrommselt, wenn sie an Futter gehen, das sie gerne haben möchte, und dann darf sie es auch sofort haben) und sie ist nicht mehr so hyperaktiv (aber auch nicht so lahmarschig, wie es vor der ganzen Zystengeschichte bzw. Aoifes Einzug zeitweise der Fall war). Die Haare kommen auch zurück. Sie kuschelt viel mit Aoife :liebe:, aber ich weiß nicht, ob das mit ihren Hormonen zu tun hat. Die beiden sind einfach so dicke Freundinnen, glaube ich. Das geht auch nicht nur von Nono aus, die beiden suchen gegenseitig ihre Nähe. Das einzige Negative was man grade sagen kann, ist dass das Gewicht immer noch unten ist.
Spricht nun wieder für Ovarialzyste als Auslöser!
Selene hat geschrieben:EDIT: Kennt ihr dieses Forum? https://meerschweinchenschilddrse.forumup.de/" onclick="window.open(this.href);return false;
Klar, leider ist es inzwischen kurz vor dem Einstellen. War halt kaum was los. Wo die aktiven, kompetenten User von dort sind, weiss ich leider auch nicht, bis auf: https://notmeerschweinchen-l" onclick="window.open(this.href);return false;öwenzahn.de/


HAb gerade gesehen, hier ist auch sone kleine Maus, wo Ovarialzysten und SD ineinandergreifen: https://notmeerschweinchen-l" onclick="window.open(this.href);return false;öwenzahn.de/
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Re: Nono hat eine Ovarialzyste ...

Beitrag von Selene » Mo 26. Sep 2011, 21:28

Miss Marple hat geschrieben: Der letzte Referenzbereich von Laboklin ist 1.10 - 5.20 mg/dl. Alles innerhalb dessen ist gesund. :pfeif:
Okay, demnach hätte Nono ja auch kein Problem ... Wenn nur meine TÄ mal zurückrufen würde. Morgen ruf ich sie nochmal an um sie dran zu erinnern, dass sie mir sagen wollte, was ihre Kollegin davon hält.
Wobei Kahlheit an den Flanken eher auf Ovarialzysten hindeuten und Kahlheit am Bauch auf SD.
Nono hat beides. Vor allem Flanken, Oberschenkel, aber auch ein paar kleine Stellen am Bauch.
Weiss ich auch nicht. Am besten vom Tierarzt, THP und Apotheker beraten lassen.
Das ist für mich leider absolutes Wunschdenken. THPs gibts hier nicht, und TÄs und Apotheker die ich kenne haben 0,0 Ahnung von sowas :(
Selene hat geschrieben:Nonos Allgemeinbefinden ist übrigens gut. Seit ich die Dosis vom Ovaria erhöht hab, ist sie viel weniger brommselig (andere werden nur noch angebrommselt, wenn sie an Futter gehen, das sie gerne haben möchte, und dann darf sie es auch sofort haben) und sie ist nicht mehr so hyperaktiv (aber auch nicht so lahmarschig, wie es vor der ganzen Zystengeschichte bzw. Aoifes Einzug zeitweise der Fall war). Die Haare kommen auch zurück. Sie kuschelt viel mit Aoife :liebe:, aber ich weiß nicht, ob das mit ihren Hormonen zu tun hat. Die beiden sind einfach so dicke Freundinnen, glaube ich. Das geht auch nicht nur von Nono aus, die beiden suchen gegenseitig ihre Nähe. Das einzige Negative was man grade sagen kann, ist dass das Gewicht immer noch unten ist.
Spricht nun wieder für Ovarialzyste als Auslöser!
Ich muss mich hier leider korrigieren. Ist alles noch der Fall, bis auf die Haare. Da hab ich mich entweder geirrt, oder es gab ne kurzzeitige Verbesserung, die jetzt wieder weg ist. Sie ist jetzt im Augenblick kahler als je zuvor. Jeden Tag ein wenig mehr.
Dafür ist das Gewicht ein wenig hochgegangen, ca. 30 g.
Es geht ihr ja so weit gut, aber ich hab Schiss, dass das einbricht.

Ich bin grade etwas entmutigt. Ich weiß einfach nicht, an wen ich mich hier wenden soll, um richtige Hilfe zu bekommen für die kleine Maus. :(

Ich hab Samstag mal ein paar Fotos gemacht von den Kahlstellen.
Rechte Flanke: [url=http://www.abload.de/image.php?img=dscf3981louq.jpg]Bild[/url]

Linke Pobacke
[url=http://www.abload.de/image.php?img=dscf3984yot1.jpg]Bild[/url]

Von oben. Vor allem da ist es seit Sa noch schlimmer geworden
[url=http://www.abload.de/image.php?img=dscf3985kruw.jpg]Bild[/url]

Rechter Oberschenkel. Der linke sieht genauso aus.
[url=http://www.abload.de/image.php?img=dscf3987arqz.jpg]Bild[/url]

Meine kleine neugierige Zuckermaus
[url=http://www.abload.de/image.php?img=dscf3972wr6i.jpg]Bild[/url]

Bin immer noch nicht dazu gekommen mich ordentlich einzulesen :( Hoffentlich morgen ...
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Re: Nono hat eine Ovarialzyste ...

Beitrag von Miss Marple » Di 27. Sep 2011, 16:24

Entschuldige, im Moment komme ich einfach nicht zum vernünftigen Antworten. Heute schon wieder 4 Stunden Udates. Ich dreh durch! :jordi:

Wegen dem Muskatellersalbeiöl: die Apotheke sollte das reinste Öl bestellen, was zu beziehen ist. Aber Du könntest auch erst mal Muskatellersalbei als Kraut anbieten.
Blasentang wäre noch eine Variante: https://www.heilkraeuter.de/lexikon/blasenta.htm" onclick="window.open(this.href);return false; Ist aber auch ein Schuss ins Blaue.

Ansonsten, falls Du den Lea - Thread mal schaffen solltest, gerade der Fellverlust an den Beinen ähnelt Nono´s sehr.
Ich weiss ehrlich gesagt auch nicht, wie ich an Deiner Stelle weiter vorgehen würde. In D hättest Du aber das gleiche Problem! :(
Mit meiner jetzigen Erfahrung würde ich mit der geringsten Dosis Thiamazol anfangen zu behandeln und regelmäßig den T4 checken lassen.
Und genau das ist bei Dir schwierig, weil die TÄ das bisher nur mit Sedierung konnte. :hm: Dazu kommt, dass Thiamazol nun mal ein Organ vergiftet, die SD. Also nix für mal probieren, ob oder ob nicht.
Nach dem alten Referenzbereich hätte Nono eine glasklare SDÜ. Für mich bleibt da das bitter Fazit: Referenzbereich vergrößert, keiner wird mehr behandelt, keiner ist mehr verantwortlich...
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Re: Nono hat eine Ovarialzyste ...

Beitrag von Selene » Di 27. Sep 2011, 18:00

Miss Marple hat geschrieben:Entschuldige, im Moment komme ich einfach nicht zum vernünftigen Antworten. Heute schon wieder 4 Stunden Udates. Ich dreh durch! :jordi:
Ach Marpelchen, kein Grund zur Entschuldigung! Ich bin so unheimlich dankbar für jede Antwort, egal wie lange es dauert bis sie kommt. :kiss: Es eilt ja auch nicht, weil momentan ja eh nix groß gemacht werden kann.

Ich warte immer noch auf den Rückruf meiner TÄ. Ich rufe jeden Tag ein mal da an und bitte die Sprechstundenhilfe, sie noch mal zu erinnern, aber direkt zu ihr durch komme ich nicht. Ziemlich enttäuschend, ehrlich gesagt. Die Kollegin mit der sie sich berät ist mein Hoffnung. Vielleicht kann die ja auch Blut abnehmen ohne Narkose.
Des weiteren gibt es hier im Ort ein TA der hauptsächlich homöopathisch behandelt. Der hat bei mir aber eigentlich versch*ssen, weil er mir das erste (und einzige) Mal als ich bei ihm war erzählt hat, dass die Pelzmilben die die Schweine hatten nur Schuppen wären. Wenn der schon so was einfaches nicht erkennt, was kann der dann, dachte ich mir. Außerdem ist seiner Ansicht nach Vollkorngetreide aller Art das wichtigste Futter für Meerschweinchen, ohne würden sich die Zähne nicht abnutzen :crazy: Alle andern Leute die ich kenne die da hingehen finden ihn äußerst kompetent, aber die haben auch keine Meerschweinchen. Aber in meiner Lage jetzt grade bin ich am überlegen, ob ich da doch nochmal hin soll in der Hoffnung, dass der sich mit Schilddrüsen und Blutentnahmen auskennt. Ich hab dabei nicht viel zu verlieren, aber andererseits ist unnötiger Stress das letzte, was Nono jetzt braucht. Da muss ich noch mal gut drüber nachdenken :grübel:
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Re: Nono hat eine Ovarialzyste ...

Beitrag von Miss Marple » Di 27. Sep 2011, 18:10

THP - Beratungsgespräch geht auch ohne Tier. Kostenpunkt glaub ich um die 20 Euro.
Versuch wäre es wert. Vielleicht gleicht sich die Inkompetenz auf einem Gebiet mit überragendem Wissen auf nem anderen aus. :mrgreen: 20 Euro wär mir der Versuch wert.
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Re: Nono hat eine Ovarialzyste ...

Beitrag von Selene » Di 27. Sep 2011, 18:24

Ich könnte auch einfach anrufen und fragen ob er was von Schilddrüsen versteht. Ob er wohl ehrlich wäre, wenns nicht so ist?
Ums Geld gehts mir eh nicht. So viel wie ich da schon reingesteckt hab, da kommts auf ein bisschen mehr oder weniger auch nicht an :D
Ich lese grade den Lea-Thread. Bin bei Seite 3. Die Bilder am Anfang ähneln Nono tatsächlich sehr!

Übrigens, Weißdorn nimmt nur Lilly, so weit ich bisher sehen konnte. Nono ist nicht interessiert ...
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Re: Nono hat eine Ovarialzyste ...

Beitrag von Isa » Di 27. Sep 2011, 18:52

Miss Marple hat geschrieben:THP - Beratungsgespräch geht auch ohne Tier. Kostenpunkt glaub ich um die 20 Euro.
Versuch wäre es wert. Vielleicht gleicht sich die Inkompetenz auf einem Gebiet mit überragendem Wissen auf nem anderen aus. :mrgreen: 20 Euro wär mir der Versuch wert.
Ganz wichtiger Punkt!! Wimmelt dich der THP ab, weil du ihn erstmal "ohne Tier" sprechen möchtest und er dich nur mit Tier empfängt: Finger weg!

Auch ein THP kann nicht alles wissen. Gerade was die Parasitologie angeht... das machen sich die wenigsten THPs zum Spezialgebiet, weil die meisten Tierhalter da doch lieber auf schnell wirkende Chemiekeulen zurück greifen.
In der Naturheilkunde gibt es ja auch so viele Unterbereiche (Akupunktur, Phytotherapie, Homöopathie und noch 100e weitere), dass es schon fast ketzerisch wirkt, wenn ein THP behauptet, er kann alles und kennt sich mit jeder Tierart aus. ;)
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Re: Nono hat eine Ovarialzyste ...

Beitrag von Selene » Mi 28. Sep 2011, 20:22

Hab heute bei dem Tierarzt/THP angerufen und er hat mir geradeheraus gesagt, dass er noch nie ein Meerschweinchen mit Schilddrüsenkrankheit gesehen oder behandelt hat, und überhaupt nicht so viele Nager behandelt. Okay, ehrlich.

Meine TÄ hat auch angerufen. Sie hat mit sämtlichen Laboren in Flandern telefoniert, die Tierblut testen, und keins davon hat nen Referenzwert für T4 bei Meerschweinchen. Sie hat mit allen Tierärzten telefoniert die sie kennt die sich mit Nagern beschäftigen (sogar meine ursprüngliche TÄ im Mutterschaftsurlaub *g*), und keiner von denen hat je ne Meerschweichenschilddrüse behandelt. Auch in ihren tiermedizinischen Büchern hat sie darüber nichts gefunden. Folglich will sie die Schilddrüse nicht behandeln. Klar, macht Sinn! Sie hat wörtlich gesagt, sie möchte mein Meerschweinchen nicht noch kaputter machen :X Ich habe also offiziell das einzige Meerschweinchen mit einem Schilddrüsenproblem in Flandern.
Sie glaubt, dass all diese Symptome auch von der Zyste kommen könnten, und schlägt vor, die Zyste unter Narkose leer zu saugen, und dann ein Medizindepot oder Implantat oder sowas (leider weiß ich nicht mehr, wovon genau) reinzumachen, das verhindern soll, dass die Zyste sich wieder füllt. Leider sei die Verlässlichkeit davon nicht so hoch bei Meerschweinchen, bei manchen halte das zwar Jahre, bei anderen aber nur Wochen. Ich bin erst mal dagegen. Das klingt für mich wie mit Kanonen auf Spatzen schießen, die möglicherweise gar nicht da sind. Ich mein, klar hat sie ne Zyste, aber so lange ich nicht relativ sicher weiß, dass die der Schuldige ist, will ich keinen solchen Eingriff. Ich hab ihr dann gesagt, dass ich erst ne zweite Meinung will.
Das einzige was ich jetzt noch versuchen könnte, wäre die Uniklinik Gent. Die haben eine Endokrinologin und eine Nagetierabteilung. Die Uniklinik ist aber für mich recht schlecht zu erreichen, und dafür müssten mein Freund und ich beide nen Tag freinehmen (also er, ich kann ja Uni schwänzen), weil ich bin so eine schissige Fahrerin, dass ich mich alleine nicht traue :schäm:
Das und Nonos jetziger Zustand sagen mir aber, dass ich erst mal abwarten sollte. Heute morgen 1030g, das ist so die Untergrenze ihres durchschnittlichen Normalbereiches (1030-1060). Samstag auf Montag war sie nochmal sichtlich kahler geworden. Montag auf heute aber nicht mehr, und am einen Hinterbein hat sie Flaum :lieb: Ich hoffe so sehr, dass es jetzt umschlägt, und dass die doppelte Dosis Ovaria jetzt einfach anfängt zu wirken. :bet:

Noch etwas, das nicht direkt mit Nono zu tun haben: die TÄ hat mir gesagt, dass das Labor auf feline T4 oder canine T4 testen kann, und das Nonos Wert felin sei. Sie wüsste auch nicht, was das für Konsequenzen hat, aber sie wollte es erwähnt haben, falls es irgendwie hilft. Sagt euch das in irgendeiner Weise was?
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Re: Nono hat eine Ovarialzyste ...

Beitrag von Isa » Mi 28. Sep 2011, 21:38

Ganz große Kacke das, wenn wirklich kein TA "im ganzen Land" irgendwie Ahnung hat von dieser speziellen Krankheit bei dieser speziellen Tierart. :?
Aber gut, das ist ja oft in Deutschland und in anderen Ländern nicht anders. :hm:
Nager sind einfach definitiv immer noch die Stiefkinder der Schulmedizin. :(

Ich würde genauso wie du handeln, und den Eingriff nicht machen lassen!
Es ist schließlich immerhin ein körperlicher Eingriff, von dem noch nicht mal sicher ist, dass er a) Abhilfe schafft, b) dauerhaft hilft und c) Nono ihn ganz sicher gut übersteht!!
Selene hat geschrieben: Noch etwas, das nicht direkt mit Nono zu tun haben: die TÄ hat mir gesagt, dass das Labor auf feline T4 oder canine T4 testen kann, und das Nonos Wert felin sei. Sie wüsste auch nicht, was das für Konsequenzen hat, aber sie wollte es erwähnt haben, falls es irgendwie hilft. Sagt euch das in irgendeiner Weise was?
Mittlerweile habe ich herausgefunden, dass man bei der Schilddrüsenunterfunktion beim Hund von kaniner Hypothyreose spricht und bei der Schilddrüsenüberfunktion bei der Katze von feliner Hyperthyreose.
Muss mich da aber noch genauer reinarbeiten. Es ist sooo kompliziert! :?

Für mich heißt das jetzt aber, es wurde mit deiner Nono die gleiche Blutlaboruntersuchung gemacht wie bei einer Katze mit SDÜ!
Also nicht verkehrt! ;)
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Re: Nono hat eine Ovarialzyste ...

Beitrag von Selene » Sa 29. Okt 2011, 17:51

Ich bin am Überlegen, ob ich Nono kastrieren lassen soll ...
Ovaria zieht einfach nicht mehr. Auch mit 1 ml ist sie kahl. Klar kann ich mehr geben, aber wo soll das enden? Ihre rechte Flanke bis zum Oberschenkel ist ratzekahl. Die Zyste die damals auf dem Schall zu sehen war ist ja auch rechts. Ihr Bauch ist auch fast kahl. Das ist dann wieder eher Schilddrüse, die ja hier keiner behandeln will/kann. Ab und zu hat sie Matschkot der ganz doll stinkt. Das könnte SDÜ sein, oder aber die Zyste die auf die Därme drückt. Sie hat auch auf der Seite eine deutlich sichtbare Ausbeulung. Sie brommselt wieder viel und nervt die anderen oft. Es geht noch, weil sie so viele Ausweichmöglichkeiten haben, aber toll ist es nicht. Ihr Gewicht ist gut und ihr Allgemeinbefinden auch. Sie ist aufgeweckt, aktiv und stark. Aber die Kahlstellen zeigen ja deutlich, dass da noch was im Gange ist, und ich hab Angst, dass es irgendwann einbricht, wenn ich jetzt nichts mache.
Ich habe die Hoffnung, dass die Schilddrüsenprobeme weggehen wenn die Zysten weg sind. Das ist ja auch das einzige was ich machen kann dagegen. Die Optionen die mir die Tierärzte jetzt noch bieten:
1) Hormonspritze. Ich hab das Gefühl, das ist ein Spiel mit dem Feuer, zumal noch andere Hormonprobleme involviert sind. Was wenn es das nur schlimmer macht? Bei diebrain steht auch dass man diese Hormonpräparate verdächtigt, schlimme Gebärmutterveränderungen zu verursachen.
2) Zysten punktieren und mit nem Medikament füllen, das eine Weile lang verhindert, dass die sich wieder füllen. Aber meine TÄ sagt selbst, dass das manchmal nur Wochenlang hält, und es muss unter Vollnarkose gemacht werden. Sie wissen auch (noch) nicht, ob die Zyste eine oder mehrere Kammern hat. Aber für etwas, was vielleicht nur Wochen hält, will ich sie nicht in Vollnarkose legen lassen :( Und überhaupt, jedes nicht gesprungene Ei ist eine potentielle Zyste. Dass bei uns niemand deckt haben wir ja bereits festgestellt. Wenn diese Zyste also weg ist, warten wir quasi auf die nächste? Ich denke, wenn sie einmal eine hatte, ist sie auch anfällig für weitere, oder?
3) Kastration: Die TÄ sagt, dass sie damit Erfahrung hat und dass die Chancen da sehr gut stehen. Frau Meier sagt auch, dass die Chancen dank der neuesten Techniken nicht mehr so schlecht stehen. Nach einer Kastration kommen definitiv eine Eierstockzysten mehr, so viel ist klar. Aber was wenn sie es nicht übersteht? Dann hätte ich ihr Leben unnötig verkürzt. Sie leidet ja jetzt nicht. Aber irgendetwas sagt mir halt, dass sie bald leiden wird. Momentan ist sie aber sehr stark. Das spräche dafür. Und was wenn das der SDÜ keine Abhilfe schafft? Dann sind wir immer noch am Ar*sch. Ist doch alles Mist :(
Was noch dazu kommt: Der Winter kommt. Bei Schnee habe ich kein Auto. Der Tierarzt ist weit weg. Was wenn dann was ist? Ich hab richtig Angst :(

Was haltet ihr von den jeweiligen Behandlungsmethoden? Wisst ihr was über die Behandlungserfolge, was ich hier noch nicht aufgelistet habe? Was würdet ihr machen in meiner Situation?
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Re: Nono hat eine Ovarialzyste ...

Beitrag von Miss Marple » Sa 29. Okt 2011, 20:49

Nonos T4 letzten Monat war ja mit 3,5 recht hoch. :grübel:
Im Prinzip hast Du alle Pros und Contras bedacht. Was ich noch mal machen würde, die TÄ wegen einem 2. Blutbefund ansprechen, der ggf. den ersten bestätigt und erfragen, wie lange die von ihr kastrierten Weibchen nach dem Eingriff noch lebten. (Ich kenne traurigerweise keines, das länger als ein Jahr überlebte. :? )
Dann wäre mir ganz wichtig, die Herzfunktion gründlich checken zu lassen. SDÜ bringt oft Herzrhythmusstörungen und/oder beschleunigten Herzschlag mit sich. Damit würde ich nicht operieren lassen. Bei ersterem ist das Risiko, dass das Herz in der Narkose stehen bleibt recht hoch und beim zweiteren kanns zu schlecht stillbaren Blutungen kommen.

Dann würde ich die TÄ bitten, sich wegen SDÜ - Behandlung mit Thiamazol kundig zu machen. Die Katzen werden reihenweise wegen SDÜ mit Felimazole behandelt, so viel anders ist es beim Meerschweinchen auch nicht! Thiamazol hat halt keine Gelantine drum rum. Mit 0,25mg / Tag anfangen. Nach 2 Wochen merkst Du schon was. Und wenn sich da nichts tut, könntest Du die Schilddrüse als Ursache ausschliessen.
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Re: Nono hat eine Ovarialzyste ...

Beitrag von Isa » Sa 29. Okt 2011, 21:41

Ich sehe hier auch eher den Schilddrüsenwert im Vordergrund!
Ein hormonelles Problem zieht ja meist mindestens ein weiteres hinter sich her.
Siehe Lea von Miss Marple und meine Mimm...
Miss Marple hat geschrieben: Was ich noch mal machen würde, die TÄ wegen einem 2. Blutbefund ansprechen, der ggf. den ersten bestätigt und erfragen, wie lange die von ihr kastrierten Weibchen nach dem Eingriff noch lebten. (Ich kenne traurigerweise keines, das länger als ein Jahr überlebte. :? )
Doch! :wink: Meine damalige Pauline! Sie wurde kastriert und lebte noch fast 1,5 Jahre!! Die Todesursache war dann leider ein Thoraxerguss. Ich denke nicht, dass die Kastration damit irgendetwas zu tun hatte!!

Dennoch ist die Kastra eines Weibchens ein großer Eingriff!! Nicht nur die OP an sich, sondern auch das Leben danach.
Pro's und Kontra's müssen da schon sehr genau abgewogen werden.
In Nonos Fall würde ich, bevor ich an eine Kastra denken würde, versuchen die Schilddrüse zu behandeln!
Sehr wahrscheinlich bringt diese Behandlung den kompletten Hormonhaushalt wieder mehr ins Gleichgewicht.
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Re: Nono hat eine Ovarialzyste ...

Beitrag von Chrissi89 » Mo 31. Okt 2011, 11:06

Ich kann zu dem Thema leider nicht so mitreden/schreiben, aber ich hoffe und drücke euch die Daumen, dass ihr schnell die Ursache findet und behandelt werden kann

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Re: Nono hat eine Ovarialzyste ...

Beitrag von Selene » Di 1. Nov 2011, 14:45

Danke für euren Input! Much appreciated! Ich lasse mir grade alles durch den Kopf gehen. Ab morgen kann ich auch wieder rumtelefonieren (plöde Feiertage machen einem da ja immer nen Strich durch die Rechnung). Ich sag Bescheid wie es weitergeht!
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Re: Nono hat eine Ovarialzyste ...

Beitrag von Selene » Fr 4. Nov 2011, 10:02

Ich muss mich mal eben auskotzen über das ganze Tierarzt-Trara :(
Hab der Professorin der Unitierklinik Gent eine e-mail geschrieben (telefonisch sind die nicht erreichbar) die sich auf Schilddrüsen spezialisiert. Die hat quasi noch nie ein Meerschweinchen gesehen und hat mich weitergeleitet an ihre Kollegin, die zuständig ist für die "Besonderen Tierarten" (alles an Kleintieren was kein Hund und keine Katze ist). Die sagt laut ihrer Literatur hätte Nono gar keinen überhöhten T4-Wert :shock: Zitat:"im Gegenteil!" Klingt nach "eher zu niedrig"? Hab natürlich nachgefragt was sie damit meint. Und sie möchte gerne Kontakt aufnehmen mit meiner bisherigen behandelnden Tierärztin. Ich also in der TK angerufen, um sie vorzuwarnen dass die Professorin anruft und sie auf den neuesten Stand bringen von Nonos Symptomen. Stellt sich raus dass die da nicht mehr arbeitet :( Und meine Tierärztin davor, die in den Mutterschaftsurlaub gegangen ist, kommt danach nicht mehr zurück, hab ich eben gehört. Jetzt stehe ich ohne Nagerspezialist da :hehe: Ist doch Kacke :(

Edit: Ach ja, einen Knaller hab ich noch vergessen: Ich hab den homöopathisch ausgerichteten TA hier im Ort anrufen wollen, aber der wird grade längerfristig vertreten durch eine andere Tierärztin. Ob die auch was von homöo versteht weiß ich nicht, denn genialerweise spricht die nur Französisch. Ich aber leider nicht wirklich :(
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Re: Nono hat eine Ovarialzyste ...

Beitrag von Miss Marple » Fr 4. Nov 2011, 19:53

Wenn´s kommt, kommt´s dicke. :(
Selene hat geschrieben:Die sagt laut ihrer Literatur hätte Nono gar keinen überhöhten T4-Wert :shock: Zitat:"im Gegenteil!" Klingt nach "eher zu niedrig"? Hab natürlich nachgefragt was sie damit meint. Und sie möchte gerne Kontakt aufnehmen mit meiner bisherigen behandelnden Tierärztin.
Mit wem redet die denn dann nun? :grübel:
Nun ja, und wenn sie den T4 für nicht behandlungsbedürftig hält, dann wird sie sicherlich eine andere Ursache für die Symptome finden. :hehe: Kastrieren lassen würde ich unter den Umständen auf keinen Fall!
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Re: Nono hat eine Ovarialzyste ...

Beitrag von Selene » Sa 5. Nov 2011, 10:49

Heute sieht die Welt schon wieder ein bisschen besser aus.
Miss Marple hat geschrieben: Mit wem redet die denn dann nun? :grübel:
Mit jemand anderem in der Tierklinik, hat sie mir später geschrieben. Sie will nur wissen was in Nonos Akte drinsteht. Ansonsten hab ich auch die Handynummer von meiner alten TÄ bekommen. Ich vermute mal die werden ihr genau das sagen, was sie mir auch gesagt haben: Das liegt bestimmt alles an der Zyste :autsch:
Nun ja, und wenn sie den T4 für nicht behandlungsbedürftig hält, dann wird sie sicherlich eine andere Ursache für die Symptome finden. :hehe:

Ich warte drauf, dass die sich meldet. Ich denke ich werde dann nen Termin ausmachen und die dürfen sie selber mal komplett untersuchen. Vielleicht können die ja auch Blut abnehmen ohne Narkose ...
Kastrieren lassen würde ich unter den Umständen auf keinen Fall!
Nee, von dem Gedanken bin ich runter. Das war eher ein Verzweiflungsgedanke :(

Zu den guten Neuigkeiten:
1) Ich hab einen neuen Nagerspezialisten :) Nachdem ich jetzt dank des e-Mailverkehrs mit der Uni weiß, das Meerschweinchen und andere Nager tiermedizinisch zu den "besonderen Tierarten" gehören, hab ich nach Tierärzten gegoogelt die sich damit auskennen und hier in der Nähe (20min Fahrt) eine große Tierarztpraxis gefunden, die gleich 2 solcher Exemplare beschäftigt :freu: Die werden dann bei Gelegenheit gleich ausprobiert. Nur bitte nicht zu bald. Noch mehr kranke Schweine muss ja nich sein.

2) Ich habe in einem Niederländischen Meerschweinchenforum den Tipp bekommen, mal Ester Smiesing nach Referenzwerten/Laboren mit Referenzwerten zu fragen. Hab ich gegoogelt, und es stellt sich raus, dass sie eine Naturheilkundlerin ist. Sie ist Niederländerin, betreibt aber auch eine Seite auf (holprigem ;)) Deutsch. https://www.naturheilkunde-bei-tiere.de/" onclick="window.open(this.href);return false; (Schilddrüse ziemlich weit unten im Menu) Natürlich hab ich sie auch angeschrieben. Sie kennt die Referenzwerte auch nicht, hat aber gute Erfahrungen mit ihren Schilddrüsentabletten bei Meerschweinchen gemacht. Bei der Dosierung geht sie in Ermangelung der Referenzwerte von den Symptomen aus und fängt niedrig an. Die Tabletten sind auf Basis von Mineralien und haben laut ihrer Aussage keine Nebenwirkungen. So weit ja nur Werbeargumente, aber unter der Produktbeschreibung stehen auch Bewertungen von Kunden. Ich habe alle Bewertungen auf allen drei (DE, BE und NL) Webseiten gelesen und die Mehrheit der Bewertungen ist sehr positiv. Es geht allerdings durchweg um Katzen. Trotzdem spricht das für das Medikament. Was mich erschreckt hat, war der Bericht von vielen Kunden, dass Felimazol oder Carbimazol krasse Nebenwirkungen hatten bei ihren Katzen, von Magen-Darm-Problemen über Nierenprobleme bis hin zu Leberproblemen. Das macht mir echt Angst. Was, wenn das bei Nono auch so wäre?
Einerseits bin ich skeptisch, andererseits geneigt das auszuprobieren. Was meint ihr?

Edit: Im "Beipackzettel" steht auch die Zusammentsetzung: Kalium phosphoricum, Kalium sulfuricum, Kalium jodatum und Manganum sulfuricum.
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Re: Nono hat eine Ovarialzyste ...

Beitrag von Miss Marple » Sa 5. Nov 2011, 18:05

Selene hat geschrieben:1) Ich hab einen neuen Nagerspezialisten :) Nachdem ich jetzt dank des e-Mailverkehrs mit der Uni weiß, das Meerschweinchen und andere Nager tiermedizinisch zu den "besonderen Tierarten" gehören, hab ich nach Tierärzten gegoogelt die sich damit auskennen und hier in der Nähe (20min Fahrt) eine große Tierarztpraxis gefunden, die gleich 2 solcher Exemplare beschäftigt :freu:
:top: Hoffentlich klingt es nicht nur gut!
Selene hat geschrieben:Bei der Dosierung geht sie in Ermangelung der Referenzwerte von den Symptomen aus und fängt niedrig an.
Das sehe ich genau so, wobei ich trotzdem regelmäßig den T4 und die anderen Werte bestimme lasse. Sicherheitshalber.
Selene hat geschrieben:Die Tabletten sind auf Basis von Mineralien und haben laut ihrer Aussage keine Nebenwirkungen.
...

Edit: Im "Beipackzettel" steht auch die Zusammentsetzung: Kalium phosphoricum, Kalium sulfuricum, Kalium jodatum und Manganum sulfuricum.
Zu künstlich zugeführten Vitaminen und Mineralien hatten wir ja schon einige Threads. Tatsächlich kann man da überdosieren. Von selber werden sie nie zuviel Kalium fressen, aber Stichwort "Kalium Überdosierung" in Form zusätzlicher Präparate - da kommt so einiges. Andererseits könntest Du ja den Kaliumspiegel im Blut regelmäßig checken lassen. Wie ich das nachgelesen hatte, die Webseite gibts ja schon länger, hat man bei entsprechend hohen Gaben von Kaliumjodid die gleichen Nebenwirkungen wie bei Thiamazol. :grübel:
Manganum sulfuricum müsste das Schüssler Salz sein, also keine Überdosierung.
Selene hat geschrieben:Was mich erschreckt hat, war der Bericht von vielen Kunden, dass Felimazol oder Carbimazol krasse Nebenwirkungen hatten bei ihren Katzen, von Magen-Darm-Problemen über Nierenprobleme bis hin zu Leberproblemen. Das macht mir echt Angst. Was, wenn das bei Nono auch so wäre?
Ich finde es echt schwer, da Ursache und Wirkung auseinanderzuhalten bzw. sicher zu sein, dass es Symptome vom Thiamazol und nicht von Supermarktfutter oder was immer sind.
Lea hatte im September auch ziemlich erhöhte Leber- und Nierenwerte, aber auch die Leukos waren recht hoch. Sie muss nen Infekt gehabt haben. 2 Wochen später war wieder alles in Butter auf´m Kutter, Werte in Ordnung, trotz Thiamazol. Sehr schwierig!
Selene hat geschrieben:Einerseits bin ich skeptisch, andererseits geneigt das auszuprobieren. Was meint ihr?
Viel falsch machen kannst Du nicht. Und eben nebenher den Kaliumspiegel kontrollieren lassen.
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Re: Nono hat eine Ovarialzyste ...

Beitrag von Selene » So 6. Nov 2011, 18:05

Ich könnt mich :arg:

Nonos T4 war bei der Blutabnahme 3,4 nmol/l. Das Meerschweinchenschilddrüsenforum gibt als Normwert 0,5 bis 1,2 µg/dl an. Das ist ja bisher noch immer der einzige richtige Anhaltspunkt, den ich habe. Der Umrechnungsfaktor ist (hab ich bestätigt aus anderer Quelle) x 0,0777. Das macht für Nono 0,27 µg/dl. Ich hab bisher immer falsch gerechnet, eine 0 vergessen. Ihr Wert ist nicht 2,7µg/dl. :schäm:
Demnach hat sie tatsächlich ein UNTERfunktion, keine ÜBERfunktion. Wie konnte ich nur so doof sein? Das erklärt die "im Gegenteil"-Aussage der Professorin und spricht für die Empfehlung der Naturheilkundlerin für das Medikament gegen Unterfunktion.
Sollte ich nächste Woche das Auto bekommen (noch nicht ganz klar), wird die neue TA-Praxis mal ausprobiert. Ich will einen aktuellen Wert ...
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Re: Nono hat eine Ovarialzyste ...

Beitrag von Miss Marple » So 6. Nov 2011, 19:01

Also mal Schritt für Schritt:
Selene hat geschrieben:Nonos T4 war bei der Blutabnahme 3,4 nmol/l. Das Meerschweinchenschilddrüsenforum gibt als Normwert 0,5 bis 1,2 µg/dl an. Das ist ja bisher noch immer der einzige richtige Anhaltspunkt, den ich habe.
Wo geben sie das denn an? So weit ich es bisher immer erlesen konnte, orientieren sie sich auch eher an den Symptomen. 2009 schrieb die Notstation Löwenzahn schon, der Wert wird zukünftig auf 5 mg/dl raufgesetzt. https://meerschweinchenschilddrse.forumup.de/about70-meerschweinchenschilddrse.html" onclick="window.open(this.href);return false;
Laboklin sagt 1.10 - 5.20. Andere Labore aus dem Schilddrüsenforum sagen es ebenso. :grübel:

Selene hat geschrieben:Der Umrechnungsfaktor ist (hab ich bestätigt aus anderer Quelle) x 0,0777. Das macht für Nono 0,27 µg/dl. Ich hab bisher immer falsch gerechnet, eine 0 vergessen. Ihr Wert ist nicht 2,7µg/dl. :schäm:
Kannst Du die Quelle auch mal bitte verlinken? Ich finde z. B. https://www.uniklinik-duesseldorf.de/deutsch/unternehmen/institute/zentralinstitutfrklinischechemieundlaboratoriumsdiagnostik/zentrallaborimukd/umrechnungsfaktoren/page.html" onclick="window.open(this.href);return false;
T4 µg/l x 1,287 = nmol/l
Also 3,4 nmol/l : 1,287 = 2,64... mg/l = 0,264 mg/l. Halbwegs richtig?

Selene hat geschrieben:Demnach hat sie tatsächlich ein UNTERfunktion, keine ÜBERfunktion. Wie konnte ich nur so doof sein? Das erklärt die "im Gegenteil"-Aussage der Professorin und spricht für die Empfehlung der Naturheilkundlerin für das Medikament gegen Unterfunktion.
Fragt sich nur, wie Nonos Symptome da rein passen? Ich raffs nicht. :crazy:
Selene hat geschrieben:Ich will einen aktuellen Wert ...
Ganz, ganz wichtig!! :daum:
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Re: Nono hat eine Ovarialzyste ...

Beitrag von Selene » So 6. Nov 2011, 21:13

In welcher Einheit sind denn die Werte von Laboklin? Wenn das auch µg/dl sind, dann hat sie auch nach deren Werten eine Unterfunktion.
Der Referenzwert den das Schilddrüsenforum angibt steht direkt auf der Titelseite, zusammen mit dem Umrechnungsfaktor.

Meine Quelle für die Umrechnung ist die gleiche wie deine, und meine Berechnung kam aufs gleiche raus.

Wie die Symptome da reinpassen verstehe ich auch überhaupt gar nicht! Die Symptome schreien alle Überfunktion!
Naja, spätestens Ende nächster Woche habe ich hoffentlich einen neuen Wert. Ob der uns schlauer machen wird? :hm:
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Re: Nono hat eine Ovarialzyste ...

Beitrag von Miss Marple » Mo 7. Nov 2011, 13:16

Selene hat geschrieben:In welcher Einheit sind denn die Werte von Laboklin? Wenn das auch µg/dl sind, dann hat sie auch nach deren Werten eine Unterfunktion.
Genau, µg/dl.
Sehr kurios! Und vor allem beunruhigend. :?
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Re: Nono hat eine Ovarialzyste ...

Beitrag von Selene » Mo 7. Nov 2011, 21:52

Beunruhigend, du sagst es.
Mittlerweile hat sie über 50% ihres Fells verloren, am ganzen Körper, aber nicht am Kopf. Das liegt daran, dass es nicht ausfällt, sondern sie es auffrisst. Das kann sie am Kopf natürlich nicht. Ich frage mich, ob sie nachts nicht friert. Ich biete ihr immer einen Snugglesafe an und mehrere Schlafplätze die komplett mit Stroh ausgestopft sind, aber die nutzt sie nicht immer. Es geht ihr ansonsten nicht schlecht, sie ist normal aktiv, interagiert mit den anderen, frisst, etc. Die Frage ist halt, wie lange noch ...

Wenn die Mineralientabletten ankommen, werd ich sofort damit anfangen. Das ist grade unsere beste Hoffnung. Ich kann erst nächste Woche den neuen Bluttest machen lassen, weil meine Schwiegermutter die ganze Woche das Auto braucht wegen eines schweren Krankheitsfalls in der Familie, um den sie sich kümmern muss :(
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Re: Nono hat eine Ovarialzyste ...

Beitrag von Miss Marple » Di 8. Nov 2011, 12:01

Ist Nonos Haut eher kühl oder doch heiß?
Lea hatte sich ja auch das Fell ausgerissen. Ich bin ja mal gespannt, wie die Spezialistin das mit der Unterfunktion zusammenpuzzelt.

Tiertaxi gibts in Belgien vermutlich nicht?
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