Den find ich besser:

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https://www.diabetes-ratgeber.net/Diabetes/Nagetier-mit-Diabetes-51814.html" onclick="window.open(this.href);return false;Warum dürfen wir Sie eigentlich nicht mit einem Viscacha auf dem Arm fotografieren?
Viscachas sind nicht nur extrem scheu, sondern auch ziemlich bissig. Das riskiere ich lieber nicht.
Wo leben Viscachas normalerweise?
Ihre Heimat sind die Grasländer Südamerikas. Dort leben sie in Gruppen von 15 bis 30 Tieren in unterirdischen Bauen.
Wie kamen Sie darauf, dass die Viscachas im Zoo Diabetes haben?
Uns war aufgefallen, dass einige Tiere grauen Star hatten, eine Trübung der Augenlinse. Es ist bekannt, dass grauer Star bei Nagern ein Zeichen für Diabetes sein kann. Die Blutzuckermessung hat das bestätigt.
Und der Grund? Die Kost im Zoo ist doch sicher sehr gesund ...
Das Problem war, dass das übliche Nagetier-Futter, das auch die Viscachas bekamen, zum Beispiel Brot, Äpfel und Karotten, für sie zu viel Kalorien und Kohlenhydrate enthielt. Viscachas sind offenbar sehr anfällig für Diabetes und reagieren schnell mit einem Anstieg des Blutzuckers.
Und was steht heute auf dem Speiseplan der Viscachas?
Heu, Gräser, Zweige. Das klingt vielleicht nach karger Kost, ist aber genau das, was die Tiere auch in freier Wildbahn fressen. Dank dieses Futters haben sich die Zuckerwerte tatsächlich wieder normalisiert.
Spielt vielleicht auch Bewegungsmangel eine Rolle?
Mit Sicherheit nicht. Viscachas sind alles andere als bewegungsfaul. Allerdings sind sie nachtaktiv. Tagsüber bleiben sie meist in ihrer Höhle.
Diabetes Ratgeber; 27.03.2009, aktualisiert am 18.03.2011

Dieser Satz ist aber schon hervorzuhebenMiss Marple hat geschrieben:Dank dieses Futters haben sich die Zuckerwerte tatsächlich wieder normalisiert.

Ich würde sagen, anders gefährdet. Immerhin sind es Wildtiere. Was da nun konkret zu reichhaltig gewesen ist, wird sich schon noch herausstellen. Gerade die Stärke im Brot, Mehrfachzucker, ist da sicher nicht zu unterschätzen.WELLEN hat geschrieben:Dieser Satz ist aber schon hervorzuhebenMiss Marple hat geschrieben:Dank dieses Futters haben sich die Zuckerwerte tatsächlich wieder normalisiert.
Danke für den Bericht, also die sind auch gefährdet

Das auf jeden Fall. Wobei der Schritt zurück zur Wildart bestimmt immer leichter geht und gesünder ist als der Schritt "vorwärts" zur Trofukost o.ä. an die sich ein Tier ja dann eigentlich auch mal anpassen müsste laut Darwin.Miss Marple hat geschrieben:Ich denk, das A und O ist eben zu gucken, was brauch jede individuelle Tierart.



Müsste ich auch mal wieder machen lassen bei Rahel. Mit graust es aber, weil, wenn irgendein Wert mies ist, was dann?Isa hat geschrieben:Trotzdem ist mal wieder ein großes Blutbild fällig, um die Organwerte im Auge zu haben.
Ich verstehe bei Deinem Gedankengang ehrlich gesagt nicht, wo der Gedanke "Mast" berücksichtigt wird.WELLEN hat geschrieben:ABER es wurden mit großer Sicherheit nicht die exklusiven Luxusmenüs gereicht, die wir hier heute anbieten. Außerdem sieht unser Gemüse und Obst von heute auch anders aus! Es waren auch EssensRESTE, die gefüttert wurden. Sprich alles was der Mensch nicht mehr mag.
Also eher die weniger nahrhaften Sachen wie Schalen, Gehäuse, Grünzeugs. Haben zwar mehr Vitamine, etc., aber auch weniger Stärke und Kalorien. Natürlich auch mal die ganze Frucht, Gemüse, wenn es schon schlecht wurde und man es nicht mehr essen wollte.

Ja dieses "was wäre wenn"... davor hab ich auch Angst!Miss Marple hat geschrieben:Müsste ich auch mal wieder machen lassen bei Rahel. Mit graust es aber, weil, wenn irgendein Wert mies ist, was dann?Isa hat geschrieben:Trotzdem ist mal wieder ein großes Blutbild fällig, um die Organwerte im Auge zu haben.
Mariendistel bspw. wird gerne gefressen. Ich bin sicher, ein Blinddarmfermentierer holt aus der Pflanze mehr raus, als aus einer Kapsel Silymarin.
Echte Goldrute wird gerne gefressen. Interessanterweise ist selbst bei nierengeschädigten Diabetikern die regenerierende Wirkung der Goldrute kaum bekannt.
Bleibt für mich eben, was wäre wenn...![]()


Ich berücksichtige den Gedanken Mast auch nichtMiss Marple hat geschrieben:Ich verstehe bei Deinem Gedankengang ehrlich gesagt nicht, wo der Gedanke "Mast" berücksichtigt wird.
Ich hatte ja oben geschrieben, wie wir hier z. B. Hausschweine mästen. Die bekommen eben auch nicht nur Abfälle. Da gibts nicht nur Kartoffeln vom Stoppeln, da gibts zusätzlich noch Futter aus dem Raiffeisen und Kochkost, bei manchem sogar Bier! Auch in der Kaninchenmast gibts weit mehr, als Abfälle. Nur Abfälle würden nie reichen, um nen fetten Braten kredenzen zu können, die würden gerade mal zum Überleben reichen. Meistens gibts da um den Bedarf zu decken hochkalorische Pellets.
Und genau das Mastergebnis sieht man, wenn man Größe und Gewicht von Cavia Tschudi und Cavia porcellus vergleicht. Da gehts nicht nur um genug Energie zum Stoffwechseln, Überleben und Fortpflanzen.
Wenn ich z. B. in nem anderen Forum lese, die eine hätte nen Wildmeerschweinchen, ernährt es aber wie ein Hausmeerschweinchen und das funktioniert, werde ich misstrauisch... Da ist im Darm im Laufe der Domestizierungsgenerationen einfach zu viel passiert.
Aber eben auch, wenn wir keinen fetten Meerschweinchenbraten möchten, ist die Verdauung unserer Exemplare eben auch an die Mast nicht nur angepaßt, sondern sie benötigt sie.

Kommt es da aber nicht auf drauf an, WIE und MIT WAS gemästet wird?WELLEN hat geschrieben: Ich berücksichtige den Gedanken Mast auch nicht
Ich finde Mast ist etwas, das ich nicht anstreben würde, da es immer zu diversen Krankheiten und einem frühen Tod führt.


Überfluss? Spontan erinnere ich mich an die gewaltigen Essenszenen in Mann´s "Buddenbrocks". Diese gewaltigen Mengen und Gänge und Beilagen die da beschrieben werden - so ernähren wir uns nicht mehr. Keine Ahnung, wie die damals so viel essen konnten, ohne zu platzen. Gleichzeitig bekam das Personal ja die Reste. Und evl. Haustiere die Küchenabfälle. Und da nur vom Besten gekocht wurde, fiel viel ab.WELLEN hat geschrieben:Kann aber sein, dass Meerschweinchen eher bei reichen Leuten gehalten wurden. Denke aber nicht, dass sie hier gemästet wurden, denn der Grund ist mir nicht ersichtlich?

Ja, stimmt schon. Hier gebe ich dir voll Recht!Isa hat geschrieben:Kommt es da aber nicht auf drauf an, WIE und MIT WAS gemästet wird?
Eine Mast mit viel abwechslungsweicher Frischkost ist sicherlich weniger gesundheitsschädigend als eine Stopf-Mast mit Pellets (bzg. Meerschweinchen).
Mit karg meinte ich Essen, das dem Nährwert von z.B. Gras entspricht. Mit karge Kost meinte ich also nicht wenig, sondern eher viel, da man viel davon Essen muss. Aber schon wenig nahrhaft. Das Beispiel Gras wäre also karg.Isa hat geschrieben:Mir gefällt das Wort "karg" nicht im Zusammenhang mit der Meerschweinchenernährung.
Karg ist für mich: wenig, spärlich, wenig nahrhaft, verdörrt, am Rande der Lebenserhaltung.
Es ist ein wenig "karger" als die ganze Frucht, weil eben die kalorienreichen Teile fehlen. Z.B. Spelz vom Getreide, Schalen von Gemüse und Obst, etc.Isa hat geschrieben:Und definiere "Abfälle".Ist das vom Grundwert her tatsächlich so anders als die ganze "Frucht"?
Meinst du das war täglich so oder eher mal ne Ausnahme an Festen wo dann so richtig die "Sau rausgelassen" wurde?Miss Marple hat geschrieben:Überfluss? Spontan erinnere ich mich an die gewaltigen Essenszenen in Mann´s "Buddenbrocks". Diese gewaltigen Mengen und Gänge und Beilagen die da beschrieben werden - so ernähren wir uns nicht mehr. Keine Ahnung, wie die damals so viel essen konnten, ohne zu platzen. Gleichzeitig bekam das Personal ja die Reste. Und evl. Haustiere die Küchenabfälle. Und da nur vom Besten gekocht wurde, fiel viel ab.

Die Wohlhabenden haben täglich so geschlemmt, täglich 2, 3 Sorten Fleisch, dazu verschiedener Fisch, jede Sorte in einem Gang. 5 Gänge mittags, zusätzlich Frühstück, Abendessen und Betthupferl, waren bei den Wohlhabenden Alltag. Wenn dann mal Weihnachten beschrieben wird, dann krachts noch heftiger.WELLEN hat geschrieben:Meinst du das war täglich so oder eher mal ne Ausnahme an Festen wo dann so richtig die "Sau rausgelassen" wurde?Miss Marple hat geschrieben:Überfluss? Spontan erinnere ich mich an die gewaltigen Essenszenen in Mann´s "Buddenbrocks". Diese gewaltigen Mengen und Gänge und Beilagen die da beschrieben werden - so ernähren wir uns nicht mehr. Keine Ahnung, wie die damals so viel essen konnten, ohne zu platzen. Gleichzeitig bekam das Personal ja die Reste. Und evl. Haustiere die Küchenabfälle. Und da nur vom Besten gekocht wurde, fiel viel ab.
Stichwort Schlaraffenland. Man erzählt von dem was man gerne hätte, da es nicht da ist.
Genau an dem Punkt unterscheide ich eben zwischen den zwei Tierarten Tschudi und Porcellus.WELLEN hat geschrieben:Wenn unsere heutigen Meerschweinchen von Tieren reicher Leute abstammen, dann hast du vielleicht Recht. Oder von Haltern, die sie auch zu Speisezwecken hielten.
Na dann versuche mal, nur von Pflanzen satt zu werden. Mengenmäßig brauchts da schon mehr, als wenn noch das Schnitzel auf dem Teller liegt.WELLEN hat geschrieben:Naja gut, es war sicher nicht karg, aber doch karger als heute?!![]()
Ich kann mir kaum vorstellen, dass es mal mehr "Scheiß" zu Fressen gab als heute. Wir haben einfach zu viele Möglichkeiten heute, die früher alle gefehlt haben.
Mit Sicherheit. Gerade in der Winterfütterung schön zu sehen. Sobald ich Brombeerranken anbiete, Bambus, nen Sträußchen Gänseblümchen, Vogelmiere, braunes Eichen- und Hainbuchenlaub, lassen sie sämtliches Supermarktgemüse stehen und liegen.WELLEN hat geschrieben:Dennoch müsste es aber doch so sein, dass eine Ernährung mit Wildpflanzen aus der Natur für die Meerschweinchen besser geeignet sind als Gemüse und Obst, das man im Supermarkt kaufen kann.

Ja, das mit Sicherheit. Porellus ist sicher ganz andere Sachen gewohnt als Tschudi. Sicher Obst, Gemüse und Co gewöhnt. Aber für mich war die Frage, ob unsere Hausmeerschweinchen, die ja wieder anders gefüttert werden als die in Südamerika eben auch so viel Gemüse und Obst bekommen haben wie wir das im Winter geben.Miss Marple hat geschrieben:Genau an dem Punkt unterscheide ich eben zwischen den zwei Tierarten Tschudi und Porcellus.
Die Meerschweinchen kamen schon früher. Im 16. Jahrhundert, also eher die Zeit des Märchens "Schlaraffenland". Auch zu der Zeit hatten aber die Adligen sicher auch mehr zu Essen als die überwiegende Bevölkerung. Wird wohl ähnlich sein wie im 19. Jahrhundert zu Zeiten von Thomas Mann, Fontane, etc.Miss Marple hat geschrieben:"Die Buddenbrocks" ist ziemlich autobiographisch. Daneben legen kann man sich auch die zeitbeschreibenden Bücher von Fontane und Co, also Bücher, die die Zeit beschreiben, als Meerschweinchen in Europa als Haustier Einzug hielten.
Das gilt aber denke ich nur für Europa. Denn in Südamerika ist es kein Problem für die sich wieder auszuwildern.Miss Marple hat geschrieben:Was ich am Porcellus eben auch so bemerkenswert finde, sie überleben in der Natur ohne den Menschen nicht.

Ja, ging paar Hundert Jahre so, wo die Tiere so nobel gehalten wurden.WELLEN hat geschrieben:Die Meerschweinchen kamen schon früher. Im 16. Jahrhundert, also eher die Zeit des Märchens "Schlaraffenland". Auch zu der Zeit hatten aber die Adligen sicher auch mehr zu Essen als die überwiegende Bevölkerung. Wird wohl ähnlich sein wie im 19. Jahrhundert zu Zeiten von Thomas Mann, Fontane, etc.
Ok, also nehmen wir an, dass die Meerschweinchen vor allem von Wohlhabenden gehalten wurden, da die Armen sich so ein Haustier ohne Zweck nicht leisten konnten.
Vermutlich auch wieder Abfälle, und nicht zu knapp. In Berichten über die Adelsfamilie Fugger wird auch von ziemlichen Gelagen berichtet, ähnlich zu sehen in Shakespeare - Biographien. Oder Luther mit seinem "Warum furzet und rölpset Ihr nicht, hat es Euch nicht geschmecket?". Arm dran waren die nicht.WELLEN hat geschrieben:Dann wäre es interessant noch ne Stelle zu finden in nem Buch wo beschrieben wird was die so zu Essen bekamen.![]()
https://de.wikipedia.org/wiki/Hauskaninchen" onclick="window.open(this.href);return false;In Deutschland wurden Kaninchen 1149 erstmals urkundlich erwähnt: der Abt von Corvey an der Weser, Wibald, erbittet zwei Paare von seinem Amtsbruder Gerald, Abt des Klosters Solignac in Frankreich.[1]
Schwierig.WELLEN hat geschrieben:Warum aber können die Kaninchen ohne den Menschen leben?Sie scheinen einen Vorteil zu haben. Was meint ihr ist der?
Weil sie aus Europa kommen? Weil sie anpassungsfähiger sind?
Kaninchen kommen ja anscheinend auf jedem Kontinent zurecht.

Aber Abfälle wär ja wieder eher das was ich vorher als "karg" bezeichnet hatte.Miss Marple hat geschrieben:Vermutlich auch wieder Abfälle, und nicht zu knapp.

Zu dem Thema lese ich gerade https://www.kynos-verlag.de/nextshopcms/Beck-Wer-denken-will.htm" onclick="window.open(this.href);return false;WELLEN hat geschrieben:Ich könnte mir vorstellen, dass man einem Tier zu Zeiten in der der Mensch als Krone der Schöpfung galt, und wie in der Bibel steht, das Tier zum Untertan gemacht wird, nicht allzuviel "Luxus" zusprach. Vielleicht galt es sogar als Frevel einem Tier zu geben was eigentlich einem Menschen zusteht?
Seit Darwin, wo sich so langsam im 20/21. Jahrhundert in den Köpfen breit macht, dass der Mensch Teil der Tierwelt ist und Tiere dem Menschen näher sind, also auch Gefühle haben usw., spricht der Mensch den Tieren nun eventuell mehr "Luxus" und Gleichberechtigung zu.
Aber war das davor auch so?Ist ja bis heute noch nicht so richtig anerkannt.
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Ich stelle mir die Frage, was will ich von meinen Nutztieren. Nutztiere sind sie für mich in psychologischer / emotionaler Hinsicht. Die armen Schweine haben da ganz schöne Löcher bei mir zu stopfen.WELLEN hat geschrieben:Wenn ich also meinen Mäusebären jeden Tag jetzt im Winter zig gute Sachen reinschmeisse, ist das eventuell zu "nahrhaft"? Sollte ich ihnen lieber die Abfälle geben und mir die Rosinen rauspicken und nicht andersrum. Denn meist esse ich das, was sie nicht mehr wollen.![]()
Bei mir überfressen sie sich mit Saaten nur am Anfang und auch nicht alle. Aus Bauchweh lernen sie schnell!WELLEN hat geschrieben:Aber bei den Sämereien und v.a. Hirsekolben, also da bin ich noch nicht so sicher, dass Luna da ne Grenze hat. Das macht mir schon bissl Angst. Da zieh ich schon etwas die Notbremse![]()
Ich antworte mal für Rahel. Sie hat noch nie getrunken, immer nur viel wasserhaltiges wie Gurke, Tomate. Bei jedem Urintest unterm Spektroskop konnte man sehen, dass sie ihren zuckrigen Urin stark verdünnt.Noch ne Frage zum Diabetes habe ich an Isa. Trinkt Mimm eigentlich Wasser? Oder mag sie vermehrt Wasserhaltiges? Bei mir trinkt keiner und gerade Luna frisst eher etwas "trockener".

Habs zwar heute Morgen gelesen, aber leider wieder vergessen.Miss Marple hat geschrieben:Ich antworte mal für Rahel. Sie hat noch nie getrunken, immer nur viel wasserhaltiges wie Gurke, Tomate. Bei jedem Urintest unterm Spektroskop konnte man sehen, dass sie ihren zuckrigen Urin stark verdünnt.Noch ne Frage zum Diabetes habe ich an Isa. Trinkt Mimm eigentlich Wasser? Oder mag sie vermehrt Wasserhaltiges? Bei mir trinkt keiner und gerade Luna frisst eher etwas "trockener".






Ich lese hier immer nur still mit, aber ich muss jetzt mal was loswerden:Isa hat geschrieben:105 mg/dl heute Morgen.![]()
Klasse wie Mimm sich unten hält seit Monaten.
