Nono hat eine Ovarialzyste ...

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Alles, was hier im Forum speziell zu Krankheiten, Diagnosen, Medikamenten und deren Dosierungen zu finden ist, sind persönliche Erfahrungen, Tipps und Ratschläge.

Diese Tipps und Ratschläge ersetzen keinen Tierarztbesuch.

Es gibt sehr viele ernst zu nehmende Krankheiten, die man durch Eigenbehandlung/Eigentherapie noch verschlimmern kann.

Es ist daher wichtig, jede Medikamentenabgabe und Therapie unbedingt mit dem Arzt zu besprechen und gemeinsam nach der besten Lösung, für das jeweilige Tier zu suchen.

Also zieht bitte immer einen Tierarzt zu Rate. Selbstverständlich könnt Ihr die hier gegebenen Tipps und Ratschläge mit Eurem Tierarzt besprechen.
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Re: Nono hat eine Ovarialzyste ...

Beitrag von Selene » So 20. Nov 2011, 13:29

@ Chrissi: Stimmt, ihr Hautmuster ist witzig. Ich finde es auch sehr interessant zu sehen, wie teilweise weiße Haare wachsen, wo die Haut schon 1 cm vorher zu schwarz übergegangen ist. Aber lieber wäre mir natürlich gewesen, dass sie die Krankheit nicht gehabt hätte und ich diese interessante Tatsache nicht entdeckt hätte ;)

@ Marpelchen: Bisher alles weiter positiv, die Härchen wachsen fleißig und Allgemeinbefinden ist weiter recht gut! Ich denke um es echt empfehlen zu können, muss ich es aber erst noch ein Weilchen beobachten. Gestern hab ich erfahren, dass meine Eltern ihre SDÜ-Katze auch mit so einem Mittel behandelt haben, weil sie die chemischen gar nicht vertragen hat (hat sich buchstäblich zum Sterben in die Ecke gelegt nach 3 Tagen Felimazol). Der Katze hat das auch gut geholfen. Fand ich interessant, noch mehr Erfahrungen mit derartigen Mitteln aus erster Hand zu hören.
Ja, für Aoife hab ich auch was bestellt. Sie bekommt Response Formel. Bisher habe ich den Eindruck, dass es ein bisschen besser geworden ist, aber um sicher zu sein, dass der Eindruck nicht meiner Wunschvorstellung entspricht, will ich noch ein bisschen beobachten. Wenn ich mir sicher bin werde ich berichten in Aoifes Thread!
Cara hat vor ein paar Wochen einen Pilz bekommen an der Schulter. Ich kann sie dort nicht äußerlich behandeln, weil sie da dran kommt und die Creme ableckt und danach die Haare um die Creme herum abfrisst. Sie bekommt also auch die Response Formel, zusammen mit Colloidalem Silber oral. Nach nur einer Woche war der Pilz schon viel besser und fingen die Haare wieder an zu wachsen, und nach 1,5 Wochen ist der Pilz jetzt so gut wie weg.
Bisher bin ich also durch die Bank sehr angetan von allem was ich von dort schon ausprobiert habe!
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Re: Nono hat eine Ovarialzyste ...

Beitrag von Miss Marple » So 20. Nov 2011, 18:41

Klingt gut und interessant. Das kolloidale Silber würde ich allerdings nicht zu lange geben. Es reichert sich ja doch im Organismus an. Bei Dauergabe sprechen m. M. nach alleine die Bilder der Kritiker für sich. :?
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Re: Nono hat eine Ovarialzyste ...

Beitrag von Selene » So 20. Nov 2011, 19:55

Nein, das hatte ich auch nicht vor. Ich höre damit auf, sobald der Pilz weg ist, und das dürfte schon bald sein. Das Response gebe ich aber noch ein bisschen weiter. Cara hat nämlich genau wie Aoife Probleme mit Schuppen.

Nono ist total aufgeblüht. Heute ist sie in ihren endlich wieder normal langen Wachphasen genau so neugierig rumgetapst wie eh und je. Sie frisst wieder ganz toll und hat heute zumindest während ich da war niemanden angebrommselt. Ich könnte mich geirrt haben was die Kahlstelle über der Zyste angeht. Vielleicht wächst die auch zu :) Fühlt sich auch ein bisschen rau an, gar nicht mehr so glatt wie vorher. Ich freu mich so! Meinem Mäuschen geht es so viel besser! Jetzt muss sie nur noch wieder ein bisschen Speck auf die Rippen bekommen. Wir arbeiten dran!
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Re: Nono hat eine Ovarialzyste ...

Beitrag von Selene » Mo 21. Nov 2011, 21:00

Tierarzt hat sich gemeldet. Er hat nichts in Erfahrung bringen können über Suprelorin-Implantat bei Meerschweinchen, hält es aber grundsätzlich für eine Option. An Hormonspritzen wäre er für einen GnRH-Antagonisten. Das ist das gleiche wie das was auch das Implantat freisetzt, also der Rezeptorblocker, nur dass man es halt in regelmäßigen Abständen spritzen müsste. Dazu dann die Zyste punktieren, und wegen der Hormone dürften dann keine neuen mehr entstehen. Punktieren ginge seiner Ansicht nach auch ohne Narkose oder mit nur sehr kurzer, falls sie nicht stillhält. Er meinte, das tut weniger weh als die Hormonspritze in den Muskel ...
Aber nachdem ich ihm erzählt habe, dass es Nono wegen der Schilddrüsentabletten so viel besser geht, meinte er, wir sollten erstmal abwarten, wie sich das entwickelt. Wenn sie einen Großteil der Symptome so los wird, will er die Zyste ja auch nicht umsonst punktieren, denn das ist ja auch ohne Narkose immer noch ein Risiko (Entzündung des Stichkanals hat er als Beispiel genannt).
Und dann wollte er gerne den Link haben für die Schilddrüsentabletten, weil er meinte, die Informationen für Tierärzte seien so spärlich was alternative Behandlungsmethoden angeht, das möchte er sich auch gerne mal ansehen.
Ich bin rundrum zufrieden mit diesem sehr engagierten Tierarzt. Und mit der Tatsache, dass wir erst mal abwarten können und nicht direkt wieder hin müssen ;)
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Re: Nono hat eine Ovarialzyste ...

Beitrag von Selene » Fr 9. Dez 2011, 15:04

Mal wieder Update:
Mittwoch waren wir zum Punktieren und Hormone spritzen.
Durch die Mineralien ist zwar einiges besser geworden, aber nicht alles. Die meisten Kahlstellen sind schon zugewachsen oder am zuwachsen (sehr interessant: unterschiedliche Wuchsgeschwindigkeit?! :grübel: ) und sie hat 50g zugenommen *freu* und ihr Verhalten ist ausgeglichener. Die große Kahlstelle über der Zyste hat aber nur etwas Flaum bekommen, mehr nicht. Außerdem ist uns in letzter Zeit aufgefallen, dass sie ganz subtil die rechte Seite geschont hat beim Gehen und Liegen. Also nicht speziell ein Bein, sondern die ganze Seite. Schwer zu erklären ... Auf jeden Fall gingen wir davon aus, dass sie Schmerzen hatte wg. der Zyste, also musste da noch was getan werden.
Gespritzt wurde GNrH, mit einer leichten Narkose, weil sie echt nicht still gehalten hat. Die Zyste hatte 3 Kammern, eine große und 2 kleine. Die große und eine der kleinen wurde abgesaugt, insgesamt 2,5ml. Hat mich überrascht, dachte das wäre mehr. Die verbleibende war zu klein um nochmal abzusaugen, deswegen hat er die gelassen. Die Narkose hat sie gut vertragen. In zwei Wochen muss wiederholt werden. Das wäre der Vorteil von dem Chip gewesen, dass es mit einem mal getan gewesen wäre. Aber gut, nun ist es so, und dann kann er sie sich auch gleich nochmal angucken.
Bin sehr gespannt, wie sie sich jetzt entwickelt. Gestern war sie auf jeden Fall zum ersten Mal seit Wochen auf der Etage. Vielleicht hats ihr vorher weh getan, aber jetzt nicht mehr.
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Re: Nono hat eine Ovarialzyste ...

Beitrag von Miss Marple » Fr 9. Dez 2011, 20:39

Selene hat geschrieben:Außerdem ist uns in letzter Zeit aufgefallen, dass sie ganz subtil die rechte Seite geschont hat beim Gehen und Liegen. Also nicht speziell ein Bein, sondern die ganze Seite.
Die nun punktierte Zyste war also rechts? Weil im Eingangspost stand ja:
Und beim Schallen konnten sie nur links was sehen, rechts war wohl zu viel Luft im Weg um was sehen zu können.
Aber wenn:
Selene hat geschrieben:Gestern war sie auf jeden Fall zum ersten Mal seit Wochen auf der Etage. Vielleicht hats ihr vorher weh getan, aber jetzt nicht mehr.
Dann scheint das ja hoffentlich glatt Ursache und Wirkung gewesen zu sein. Ich selber denke ja bei so was immer noch an was Neues als Ursache.
Ich glaub, ich hätte glatt mal mit 0,1ml Schmerzmittel geschaut, ob die Ursache tatsächlich Schmerzen sind. Aber dann hätte man es immer noch nicht auf Zystenschmerzen eingrenzen können. Schwierig! :grübel:

Ob das jetzt anhalten wird ist spannend. Vielleicht wirken die Hormone recht schnell und die grosse Zyste füllt sich nicht so schnell wieder. :grübel:
Selene hat geschrieben:Die große und eine der kleinen wurde abgesaugt, insgesamt 2,5ml. Hat mich überrascht, dachte das wäre mehr.
Hat ja aber auch den Vorteil, dass der Kreislauf nicht abschmiert.
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Re: Nono hat eine Ovarialzyste ...

Beitrag von Selene » Mi 4. Jan 2012, 11:50

Neues von Nono :)
Aber erstmal Antworten zu Marpelchens Post beim letzten Mal. Den hab ich verpasst, sorry :?
Ich hab gesehen dass der Thread in Wikipets verlinkt wurde. Jetzt hab ich das Gefühl dass ich noch gründlicher Berichten muss ;)
Miss Marple hat geschrieben: Die nun punktierte Zyste war also rechts? Weil im Eingangspost stand ja:
Und beim Schallen konnten sie nur links was sehen, rechts war wohl zu viel Luft im Weg um was sehen zu können.
Sorry, ich hab ne akute recht-links-Schwäche ;) Ich meinte damals auch schon rechts, hab mich wohl vertan! Es war immer rechts. Also Nonos rechts, wenn man sich an ihrer Blickrichtung orientiert.

Selene hat geschrieben:Gestern war sie auf jeden Fall zum ersten Mal seit Wochen auf der Etage. Vielleicht hats ihr vorher weh getan, aber jetzt nicht mehr.
Dann scheint das ja hoffentlich glatt Ursache und Wirkung gewesen zu sein. Ich selber denke ja bei so was immer noch an was Neues als Ursache.
Ja, das denke ich auch, die Zyste hat sie wirklich gestört. Sie bewegt sich jetzt allgemein viel freier als vor dem ersten Punktieren. Ich hatte evtl. auch an was neues gedacht, aber der TA meinte, gemessen an ihrer Reaktion wenn er nach der Zyste tastet war es sehr wahrscheinlich, dass die Zyste die Ursache war.
Ob das jetzt anhalten wird ist spannend. Vielleicht wirken die Hormone recht schnell und die grosse Zyste füllt sich nicht so schnell wieder. :grübel:
Also der TA meinte, es ist nicht so dass sich die eine Zyste wieder füllt, sondern es entstehen auf Grund des durcheinandergewürfelten Hormonhaushalts schlicht und einfach neue Zysten.
Selene hat geschrieben:Die große und eine der kleinen wurde abgesaugt, insgesamt 2,5ml. Hat mich überrascht, dachte das wäre mehr.
Hat ja aber auch den Vorteil, dass der Kreislauf nicht abschmiert.
Stimmt. Aber die Gefahr war eh nicht so groß, jedenfalls nicht wegen Flüssigkeitsverlust. Was sie an Injektionen (Schmerzmittel, Betäubung, Hormone) reinbekommen hat war mehr als das was rausgesaugt wurde.

Seitdem waren wir noch 2 mal zur Nachbehandlung. Nach der ersten Behandlung ging es ihr körperlich wie schon gesagt wesentlich besser. Sie ist aktiver geworden, bewegt sich freier, als wäre eine riesen Last von ihr abgefallen. Und das obwohl die Zyste ja gar nicht sooo groß war. Ihr Verhalten hatte sich nach der ersten Behandlung auch so weit gebessert, dass sie gar nicht mehr gebrommselt hat und öfter den Kontakt mit den anderen gesucht hat, sprich bei ihnen auf der Etage geschlafen hat. Das hat sie vorher gar nicht gemacht. Ihre Behaarung hat sich auch leicht verbessert. Die große Kahlstelle rechts über der Zyste ist etwas behaarter geworden. Die Ausbeulung zur linken Seite hin ist langsam weggegangen, hat ein paar Tage gedauert. Es sag aus als hätte sich ihr ganzer Bauch wieder in Normalposition verschoben.
Nach 2 Wochen war die 2. Behandlung. Bis dahin war die verbleibende Kammer rechts so weit gewachsen, dass es sich nun lohnte, die auch abzusaugen. Diesmal war auch links was, 2 kleine Zysten. Die wurden auch abgesaugt. Alles wieder unter der leichten Narkose. Danach bekam sie noch eine Dosis Hormone. Wieder war es so dass mehr Flüssigkeit rein als raus ging.
Danach ging es ihr körperlich nach wie vor gut, die etwas lichte Behaarung ist gleich geblieben, aber innerhalb von ein paar Tagen hat sich ihr Verhalten verschlechtert. Sie sucht keinen friedlichen Kontakt mehr mit den anderen, und jagt oft Cara oder Aoife, und reißt Cara wieder Haare am Popo aus. Sie war auch wieder so aktiv dass ich es schon als grenzwertig hyperaktiv sehen würde und hat viel mehr gefressen als vorher. So schlimm wie zu übelsten Zeiten war es aber nicht, weder mit dem Jagen, noch mit dem Fressen.
Heute war die dritte Behandlung. Es war rechts wieder eine Zyste da, aber nur eine sehr kleine, 1,5ml Flüssigkeit. Der TA meinte, das sei ein gutes Zeichen. Und dieses Mal ohne Betäubung. Er meinte, das wird zu viel für die alte Dame, und es ging jetzt auch ohne ganz prima. Weil das Verhalten wieder schlimmer geworden ist, hat er dieses Mal HCG gespritzt statt GNrH.
Bisher hatte sie immer beim TÜV am WE nach der Behandlung 40g abgenommen, und die Woche danach hatte sie die 40g wieder drauf. Ich denke, das kommt daher, dass die Prozedur sie schlaucht. Mal sehen wie es dieses Mal ist, ohne die leichte Narkose.

In zwei Wochen gehen wir wieder zur Kontrolle. Die Hoffnung ist, dass bis dahin keine neuen Zysten kommen. Je nachdem wie sich ihr Verhalten bis dahin entwickelt, bekommt sie nochmal Hormone oder auch nicht.

Nur so zur Referenz: Die Behandlung hat bisher um die 80 Euro gekostet.
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Re: Nono hat eine Ovarialzyste ...

Beitrag von Selene » Di 17. Jan 2012, 12:25

Und wir dokumentieren fleißig weiter :)

Nono ging es die letzten 2 Wochen besser. 2-3 Tage nach der Behandlung konnte man sehen, dass die Hormone wirken. Sie hat aufgehört, ständig andere Mädels zu jagen. Jetzt wird nur noch verjagt wer ihr was tut (zu nahe kommt, im Weg steht, Essen stiehlt, etc. ;)), was ja normal ist. Sie ist nicht mehr so hyperaktiv, nicht mehr so gierig auf Futter. Habe auch den Eindruck, dass die Behaarung langsam etwas dichter wird. Das könnte aber täuschen. Die lichteren Stellen sind ja alle schwarz, da ist das schwer zu beurteilen. Noch ein bisschen beobachten.
Heute waren wir also wieder zur Kontrolle. Eine Mini-Zyste war wieder da (rechts). Die hat der TA punktiert. Weniger als 1ml Inhalt. Und sie bekam wieder ne Portion HCG gespritzt. In zwei Wochen also wieder hin, und dann finden wir hoffentlich keine Zysten mehr!
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Re: Nono hat eine Ovarialzyste ...

Beitrag von Chrissi89 » Di 17. Jan 2012, 17:49

Das hört sich doch gut an.
Schön das Nono das alles so gut mitmacht und auch ihr Fell wieder zunimmt

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Re: Nono hat eine Ovarialzyste ...

Beitrag von Selene » Di 31. Jan 2012, 12:20

Und wir sind schon wieder 2 Wochen weiter :) Heute wieder Kontrolle .. uuuuund ..... gewonnen! Jedenfalls vorerst. Nono hat keine neuen Zysten, und auch ihre Haare werden immer noch laaangsam aber sicher mehr. Bis auf weiteres keine Kontrollen geplant :)

Und damit ich auf dem Boden der Tatsachen bleibe: Cara hat eine ... ratet mal ... genau, eine Eierstockzyste. :autsch:
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Re: Nono hat eine Ovarialzyste ...

Beitrag von Chrissi89 » Di 31. Jan 2012, 12:24

Nee oder?
Dir soll wohl nicht langweilig werden mit den Schweinchen :schäm:

Aber schön das es Nono wieder gut geht und sie bis jetzt keine neuen Zysten hat.
Wollte ihr die gleiche Therapie auch bei Cara probieren?

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Re: Nono hat eine Ovarialzyste ...

Beitrag von Miss Marple » Di 31. Jan 2012, 12:42

Sag mal, wer gibt bei Dir denn Medis wenn Du mal nen WE weg bist?
Und wegen den Schüssler Salzen - ist es bei Dir auch so, dass etwas vermehrt gefressen wird? Lea mampft seit den Schüsslern wie bekloppt Rote Beete. Sie hat wunderschöne, burgunderrote Matschekacke. :lieb:
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Re: Nono hat eine Ovarialzyste ...

Beitrag von Selene » Di 31. Jan 2012, 13:01

Cara hat noch "Glück", die Zyste ist erst haselnussgroß und verursacht bisher nur Haarausfall, keine Verhaltensauffälligkeiten. Ich werd ihr erst mal Ovarium geben, damit die Haare wieder wachsen. Hab ich sogar noch da. Und dann schauen wir mal, wie sie sich entwickelt. Sollte es bei ihr auch so schlimm werden wie bei Nono, denken wir evtl. mal nach über den Suprelorin-Chip. Das kommt ja aufs gleiche raus wie das was wir Nono gespritzt haben, nur dass man es nicht dauernd spritzen muss. Die Unitierklinik Utrecht arbeitet seit neuestem damit bei Zystenschweinchen. Vielleicht haben die bis dahin auch mehr Erfahrung damit, die sie teilen können.

Ich fahre einfach nicht weg :schäm: Seit sie die Schüssis bekommt, waren wir maximal 24h am Stück weg. Dann hat sie einmal ne ganze bekommen statt 2x ne halbe. Ich denke, zur Not könnten meine Schwiegereltern das aber auch. Ovarium mussten sie schon mal geben, das hat gut geklappt.
Nono geht extrem ab auf Chicoree, aber ich kann dir ehrlich gesagt nicht sicher sagen, ob das vorher nicht auch schon so war. Rote Beete findet sie uninteressant, aber Lilly steht da total drauf, daher kenn ich die rote Kacke nur zu gut ...
Sieht man bei Lea denn schon einen Effekt davon? Bei Nono hat das ca. 2 Wochen gedauert.
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Re: Nono hat eine Ovarialzyste ...

Beitrag von Miss Marple » Di 31. Jan 2012, 13:36

Zu dem Hormonchip gabs hier noch eine Diskussion: [url=http://degupedia.de/forum/viewtopic.php?t=2551&sid=357c009a402ce89edf3985fde77907a7]degupedia[/url]
Selene hat geschrieben:Ich fahre einfach nicht weg :schäm: Seit sie die Schüssis bekommt, waren wir maximal 24h am Stück weg. Dann hat sie einmal ne ganze bekommen statt 2x ne halbe.
Ach so, ich dachte, weil Du letztes WE das Notschweinchen nach D gebracht hast.
Ich fahre ja auch nicht weg, aber manchmal denk ich schon ans Meer. :?
Selene hat geschrieben:Sieht man bei Lea denn schon einen Effekt davon? Bei Nono hat das ca. 2 Wochen gedauert.
2 Wochen Salze haben wir jetzt hinter uns. Schwer was zu sagen, denn ich habe ja gleichzeitig die Thiamazol - Dosis reduziert. Die Menge Thiamazol, die sie bekommt, scheint völlig irrelevant zu sein. Es verändert sich nichts, ausser der Laborwert. Was eben anders ist, ist der Rote Beete - Rausch und dass sie stundenlang im Kuschelsack rumlungert und ihre Kacke frisst. Zwischendurch schaue ich rein, ob sie noch atmet, alles voll geschmaddert. Aber wenn sie den Sack verläßt, ist er fast leer. Also auf jeden Fall hat sie wieder längere Ruhephasen, wobei sie jedoch nicht entspannt liegt.
Paar Tage warte ich noch ab und beobachte, dann gehe ich rauf auf morgens und abends je eine ganze Tablette. Und die zerbröseln so beim Teilen, ganz gehen sie aber nicht in die Spritze. :roll:
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Re: Nono hat eine Ovarialzyste ...

Beitrag von Selene » Di 31. Jan 2012, 13:52

Miss Marple hat geschrieben:Ach so, ich dachte, weil Du letztes WE das Notschweinchen nach D gebracht hast.
Ich fahre ja auch nicht weg, aber manchmal denk ich schon ans Meer. :?
Das war ein Tages-Ausflug. Sie ist nach Köln gezogen, nur 2,5h von hier :)
Ich würd auch gerne mal wieder wegfahren. Mal sehen, wann wir uns mal wieder trauen. Vielleicht ein Musikfestival im Sommer oder so ... Aber sehen wir es positiv, je weniger Geld wir für Urlaub ausgeben, desto mehr wandert in den Häusle-Sparpott.
2 Wochen Salze haben wir jetzt hinter uns. Schwer was zu sagen, denn ich habe ja gleichzeitig die Thiamazol - Dosis reduziert. Die Menge Thiamazol, die sie bekommt, scheint völlig irrelevant zu sein. Es verändert sich nichts, ausser der Laborwert. Was eben anders ist, ist der Rote Beete - Rausch und dass sie stundenlang im Kuschelsack rumlungert und ihre Kacke frisst. Zwischendurch schaue ich rein, ob sie noch atmet, alles voll geschmaddert. Aber wenn sie den Sack verläßt, ist er fast leer. Also auf jeden Fall hat sie wieder längere Ruhephasen, wobei sie jedoch nicht entspannt liegt.
Paar Tage warte ich noch ab und beobachte, dann gehe ich rauf auf morgens und abends je eine ganze Tablette. Und die zerbröseln so beim Teilen, ganz gehen sie aber nicht in die Spritze. :roll:
Also ist das insgesamt ne geringfügige Verbesserung? "Wieder" Ruhephasen, also hatte sie die vorher nicht? Aber insgesamt klingt das ja wirklich nicht berauschend. Dosierung erhöhen erscheint mir auch keine schlechte Idee.
Wie zerbröseln die bei dir denn? Ich brech die einfach in der Mitte durch, da bröselt nichts. Ich lege die Hälfte dann in die "Beuge" einer Keramikschüssel (in den Übergang zwischen dem Boden und der Wand, hoffe du weißt was ich meine), und drücke dann einmal sanft drauf mit einem Plastiklöffel. Dann hab ich nur noch Pulver, das geht dann auch prima in die Spritze.
Hast du jetzt eigentlich die für Über- oder die für Unterfunktion?
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Re: Nono hat eine Ovarialzyste ...

Beitrag von Miss Marple » Di 31. Jan 2012, 14:01

Selene hat geschrieben:Also ist das insgesamt ne geringfügige Verbesserung? "Wieder" Ruhephasen, also hatte sie die vorher nicht?
Wie Lea richtig eingestellt war, war sie auch wieder richtig entspannt, also nicht nur stehen sondern auch richtig ablegen. Seit November ist sie dazu zu nervös. Sie steht auch im Kuschelsack. Aber stimmt schon, etwas ruhiger ist sie geworden und nicht mehr ständig auf Achse.
Selene hat geschrieben:Wie zerbröseln die bei dir denn? Ich brech die einfach in der Mitte durch, da bröselt nichts.
Ich habe nen Tablettenteiler. Vielleicht ist der ja stumpf? Muss ich mal testen. Für die kleinen Thias gehts aber gut. :grübel:
Selene hat geschrieben:Dann hab ich nur noch Pulver, das geht dann auch prima in die Spritze.
Genau dafür bin ich zu doof: ich kriege das Pulver nicht in die Spritze. :crazy: Oder rührst Du es an und ziehst es dann auf?
Selene hat geschrieben:Hast du jetzt eigentlich die für Über- oder die für Unterfunktion?
Ich hab die Überfunktion für die Katze.
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Re: Nono hat eine Ovarialzyste ...

Beitrag von Selene » Di 31. Jan 2012, 14:29

Miss Marple hat geschrieben:Wie Lea richtig eingestellt war, war sie auch wieder richtig entspannt, also nicht nur stehen sondern auch richtig ablegen. Seit November ist sie dazu zu nervös. Sie steht auch im Kuschelsack. Aber stimmt schon, etwas ruhiger ist sie geworden und nicht mehr ständig auf Achse.
Na das ist ja auf jeden Fall schon mal besser als nichts :)
Ich habe nen Tablettenteiler. Vielleicht ist der ja stumpf? Muss ich mal testen. Für die kleinen Thias gehts aber gut. :grübel:
Ich halte die Tablette mit beiden Händen zwischen Daumen und Zeigefinger und übe dann mit den Daumennägeln Druck auf die Mitte der Tablette aus. Dann zerbricht die in 2 ziemlich genau gleich große Hälften.
Genau dafür bin ich zu doof: ich kriege das Pulver nicht in die Spritze. :crazy: Oder rührst Du es an und ziehst es dann auf?
Genau, ich rühr das an. Ich tu da 0,4-0,5 ml Wasser drauf und ziehe das dann auf. Trocken würd ich das da glaub ich auch nicht reinkriegen. Und so schlabbert Nono das schön weg.
Ich hab die Überfunktion für die Katze.
Ach so. Das hatte ich mich gefragt, weil sie ja vom Wert her SDU haben müsste, aber sich verhält wie SDÜ. Du bist also nach den Symptomen gegangen. Bei Nono war die Situation ja genau so, und ich bin nach dem Wert gegangen, habe also die Unterfunktion-Hund Tabletten. Aber die unterscheiden sich ja eh nur in einem Bestandteil. Ich kann mir auch gar nicht vorstellen, dass das so einen großen Unterschied machen kann.
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Re: Nono hat eine Ovarialzyste ...

Beitrag von Miss Marple » Di 31. Jan 2012, 14:36

Selene hat geschrieben:Ach so. Das hatte ich mich gefragt, weil sie ja vom Wert her SDU haben müsste, aber sich verhält wie SDÜ. Du bist also nach den Symptomen gegangen. Bei Nono war die Situation ja genau so, und ich bin nach dem Wert gegangen, habe also die Unterfunktion-Hund Tabletten. Aber die unterscheiden sich ja eh nur in einem Bestandteil. Ich kann mir auch gar nicht vorstellen, dass das so einen großen Unterschied machen kann.
Ohne Thiamazol hat Lea eine klare Überfunktion. Wischiwaschi wurde es erst mit Medikament. Ich hatte bei der Naturheilkunde bei Tiere - Tante zwar noch mal ausführlich nachgefragt, aber es kam nur "no harm, no risk, regards".
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Re: Nono hat eine Ovarialzyste ...

Beitrag von Selene » Di 31. Jan 2012, 14:50

Miss Marple hat geschrieben:Ohne Thiamazol hat Lea eine klare Überfunktion. Wischiwaschi wurde es erst mit Medikament. Ich hatte bei der Naturheilkunde bei Tiere - Tante zwar noch mal ausführlich nachgefragt, aber es kam nur "no harm, no risk, regards".
Ach so. Die Frau hat so ihre Standard-Antworten, das hab ich auch schon festgestellt. Wenn jemand in der Bewertung angibt, dass es nur so la-la geholfen hat, empfiehlt sie auch grundsätzlich eine Erhöhung der Dosis. Na gut, dann machen wir halt unsere eigenen Erfahrungen. Bisher hat alles was von dort kam bei mir zumindest bestens geklappt.
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Re: Nono hat eine Ovarialzyste ...

Beitrag von Selene » Mo 25. Jun 2012, 15:02

Ich muss mich mal eben ausheulen kommen. Es ist echt zum Mäusemelken :( Nachdem Nono ihre Krankheit neulich überstanden hatte, ging es ihr eine Weile total gut, echt eine Freude, das zu sehen. Heute schlagartig zu Ende, die Zysten haben wieder voll durchgeschlagen. Sobald sie ein anderes Weibchen sieht, hängt sie hintendran, besteigt, beißt in den Rücken und Hintern, zieht büschelweise Haare raus. Echt wie unter Zwang. Ich hab sie dann zur Beruhigung in die große Transportbox gesetzt, wo sie sofort eingeschlafen ist. Sie war einfach nur total fertig. Nach 3 weiteren Versuchen, sie wieder in die Gruppe zu setzen hab ich ihr jetzt ein Stück vom Gehege abgeteilt, wo sie mit Boo zusammen sitzt. Zu ihm ist sie ganz normal. Tut mir zwar Leid für Boo, denn der muss jetzt seine anderen Ladies missen, aber ich kann sie ja auch schlecht alleine setzen ...
Ich hab mich mit meinem Tierarzt abgesprochen, der sich wiederum mit anderen Tierärzten abgesprochen hat, und es steht fest: Nono bekommt morgen ein Suprelorin-Implantat. Wieder und wieder Hormonspritzen sind einfach keine Lösung mehr. :(
Ich werde berichten, wie es ihr damit ergeht ...
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Re: Nono hat eine Ovarialzyste ...

Beitrag von Miss Marple » Mo 25. Jun 2012, 19:41

Dieses Durchknallen gab sich bei Lea erst nach der Schilddrüsenbehandlung. :grübel: Am Ende wars der Gebärmuttertumor, der den gesamten Hormonhaushalt durcheinandergebracht hatte.
Wie denkt Ihr über eine Gebärmutterentfernung?
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Re: Nono hat eine Ovarialzyste ...

Beitrag von Selene » Mo 25. Jun 2012, 19:55

Wenn sich herausstellen sollte, dass die Gebärmutter verändert ist (ich werd sie auf jeden Fall erst schallen lassen), dann würd ich sie kastrieren lassen. Aber wenn nicht, dann nicht. Sie ist schon so alt. Mein Tierarzt kastriert auch nicht gerne Weibchen. Seiner Erfahrung nach überstehen sie die OP und die Narkose gut, aber in den 10 Tagen danach sterben viele an Wasseransammlungen im Bauch. O-Ton. Dementsprechend rät er allen davon ab, macht es nicht so oft, und hat daher auch nicht so viel Erfahrung damit. Noch ein Grund für lieber nicht :?

Jetzt grade scheint sie ganz happy, läuft rum, frisst, chillt. Ich hab Boo wieder zu den anderen gesetzt. Er war so unglücklich bei Nono :( Ist die ganze Zeit am Zaun auf und ab gelaufen. Jetzt hab ich ne Trennwand aus Plexi gebastelt, sodass sie die anderen sehen kann. Sie schaut mal neugierig rüber, und gut. Sie hat nicht das Bedürfnis, durch den Zaun anzugreifen.
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Re: Nono hat eine Ovarialzyste ...

Beitrag von Isa » Mo 25. Jun 2012, 20:05

Mann, dass das auch nicht aufhören kann... :(
Eine Kastration wäre auch mein Gedanke gewesen, WENN nichts anderes, schonenderes hilft. :?
So eine Kastra bei einem Meerschweinchenweibchen ist ja immer ein großer Eingriff. Ich habe zwar selbst schon ein Weibchen kastrieren lassen müssen (ganz schwere Gebärmutter- und Eierstocksentzündung) und sie hatte es gut überstanden, aber ich würde das trotzdem immer gut überlegen!!

Was ist denn dieses Suprelorin-Implantat?
Hat dein TA da schon Erfahrungen bei Meerschweinchen?
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Re: Nono hat eine Ovarialzyste ...

Beitrag von Miss Marple » Mo 25. Jun 2012, 20:17

Zum Suprelorin - Chip hatten wir mal nen Extrathread gemacht: https://www.tierpla.net/frettchen-gesundheit/topic12907.html?hilit=chip" onclick="window.open(this.href);return false;

Ich bin inzwischen zum ganzen Thema Hormone extrem frustriert und traurig. Es ist zu komplex, man ist zu hilflos. Eine ganzheitliche Lösung gibt es nicht. :(
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Re: Nono hat eine Ovarialzyste ...

Beitrag von Selene » Mo 25. Jun 2012, 21:11

Isa hat geschrieben:Was ist denn dieses Suprelorin-Implantat?
Hat dein TA da schon Erfahrungen bei Meerschweinchen?
Kurz gesagt: Suprelorin macht, dass die Rezeptoren im Gehirn keine Geschlechtshormone mehr registrieren. Keine Reifung von Eizellen, kein verfehlter Eisprung, keine Zyste. Hier wird sehr anschaulich erklärt, wie es funktioniert: https://www.animalreproduction.ch/domains/animalreproduction_ch/data/free_docs/20_22_Kastration.pdf" onclick="window.open(this.href);return false;
Er selber hats noch nicht gemacht, aber sein Studienkollege an der Uniklinik Utrecht hat einen Test mit Meerschweinchenweibchen laufen, der bisher alle Erwartungen erfüllt. Was noch nicht klar ist, sind eventuelle Langzeitfolgen. Aber um davon noch was abzukriegen, ist Nono eh zu alt, und bei andern Tieren wurden mit Suprelorin noch keine Langzeitfolgen festgestellt. Er meinte, im schlimmsten Fall passiert gar nüscht.

Wenn es "nur" um Eierstockzysten geht, erscheint es mir die bessere von beiden verbliebenen Lösungen. Falls was mit der Gebärmutter sein sollte, sieht das natürlich anders aus.
Miss Marple hat geschrieben:Ich bin inzwischen zum ganzen Thema Hormone extrem frustriert und traurig. Es ist zu komplex, man ist zu hilflos. Eine ganzheitliche Lösung gibt es nicht. :(
Genau das :? Ist doch alles Kacke!
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Re: Nono hat eine Ovarialzyste ...

Beitrag von Selene » Di 26. Jun 2012, 12:05

Wieder da vom TA. 2x 3ml Zysten abgesaugt, Suprelorin-Chip gesetzt. Geschallt - Gebärmutter in Topform. Es kann losgehen. :daum:
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Re: Nono hat eine Ovarialzyste ...

Beitrag von Heike » Di 26. Jun 2012, 20:48

Hallo Selene
Das mit deiner Nono tut mir leid- meiner Greta wurde im März die Gebärmutter entfernt. Sie hatte auch jahrelang Cysten, die ich mit Ovaria einigermaßen im Griff hatte. Sie war am Rücken fast komplett haarlos und das Besteigen und bromseln war zeitweise sehr heftig. Dieses Jahr wurde bei ihr ein pflaumen großer Tumor beim Ultraschall festgestellt und meine Tierärztin riet mir zur Kastration. Ich hatte totale Bedenken bin aber jetzt sehr froh es gemacht zu haben. Greta geht es super-Sie hat seitdem knapp 250g zugenommen und sogar die Haare sind wieder nachgewachsen. Deiner Nono alles gute!

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Re: Nono hat eine Ovarialzyste ...

Beitrag von Miss Marple » Fr 5. Okt 2012, 18:14

Kuckuck Selene,
Du bist so still geworden. Wie sieht es aus an Eurer Zysten - Front? :daum:
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Re: Nono hat eine Ovarialzyste ...

Beitrag von Selene » Mo 15. Okt 2012, 17:46

Hallöchen,
Ja, ich bin etwas still geworden. Viel um die Ohren im Moment.

Nono ist und bleibt ein Rätsel. Nach dem Suprelorin-Implantat hat sich ihr Verhalten gebessert. Sie ist total lieb und sozial geworden. Und sie hat etwas zugenommen. Aber Haare sind nie zurückgekommen. Sie ist mittlerweile komplett kahl, bis auf am Kopf und auf dem Po. Da es ihr aber gut ging damit, haben mein TA und ich abgesprochen, sie in Ruhe zu lassen, es sei denn, es wird schlechter. Er wusste auch nicht mehr, was man da noch machen soll. In letzter Zeit hat sie wieder etwas abgenommen, also steht demnächst wieder ein TA-Besuch an. Leider gibts den tollen TA nicht mehr, und wir müssen wieder jemand Neues suchen :? Fortsetzung folgt!
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Re: Nono hat eine Ovarialzyste ...

Beitrag von Miss Marple » Mo 15. Okt 2012, 17:52

Klingt schon irgendwie nach Schilddrüse jetzt. Lea hatte ja auch nur noch Fell auf dem Kopf.
Aber schön, dass es ihr ansonsten so gut geht! :daum:
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