Dabei wurde gesagt, dass z.B. die sehr ruhigen Hunde, die gerne und viel schlafen, die erforschenden Hunde und das hinterher dappernde, sich stets unterordnende Hundchen immer so um den Durchschnitt alt werden, der so bei 10,4 Jahren liegen soll. Die ewig "aufgeregten" Hunde, die kaum oder gar nicht zur Ruhe kommen (Choleriker) hingegen, sollen im Durchschnitt sogar ca. 2,6 Jahre kürzer zu leben haben und die fröhlichen, lebenslustigen und temperamentvollen Hunde leben deutlich länger, als der übliche Durchschnitt. Bei dem ganzen Drumherum spielt natürlich Stress eine wesentliche Rolle, also wie schnell ein Hund Stress wieder abbauen kann. Dem jenigen, dem es schnell und gut gelingt, der lebt eben länger, also der Temperamentvolle, mit fröhlichem Charakter.
Klar, eine weitere wesentliche Rolle spielt dazu dann auch noch die Vorerkrankungen des Hundes, wie gut wurde es auskuriert oder stabilisiert und die Krankheiten, die Hund so im Laufe des Lebens er- und durchlebte. Immerhin geht man so weit zu sagen, dass ein paar gut auskurierte Kinderkrankheiten beim Hund sogar lebensverlängernd wirken können, womit aber nicht gemeint ist, dass man sich jetzt absichtlich einen kranken Hund zulegen soll, um ihn gesund zu pflegen, in der Hoffnung, dass er dadurch wesentlich länger lebt. Es kommt auf die Art der Erkrankung und die Art der Behandlung und Heilung an.
Meine persönlichen Erfahrungen sind dahingehend, dass ich diese Theorie?!? gut unterstreichen kann.
Das Allerwichtigste bei einem langen Leben sind zum einen die Gesundheit des Hundes, wobei dazu für mich eben auch gehört, dass Hund zwar auch mal krank sein kann, es aber gut und richtig auskuriert werden sollte und zum anderen die Lebensqualität. Letzteres scheint mir beinahe noch viel wichtiger zu sein, denn das merke ich täglich an meiner Hundemaus.
Mit ihrer Herzerkrankung wurde mir vor über 3 Jahren gesagt, dass ich mir keine großen Hoffnungen machen solle und sie es wohl nicht über den Sommer schaffe und selbst wenn sie es schaffen würde, dann würde sie es höchstens noch bis zum nächsten Sommer schaffen und das wars dann.
Dass wir viel Hoffen und Bangen dabei hatten, brauche ich wohl nicht zu sagen auch, dass wir Unmengen an Geld investierten, dass sie medizinisch bestens versorgt wurde, aber das Allerwichtigste und "ihr persönliches Druckmittel"
Klar, damit hat sie voll das Druckmittel uns gegenüber, was sie manchmal, wie mir scheint auch voll ausnutzt.
Mir ist auch bewusst, dass das wahrscheinlich nicht bei jeder Krankheit so funktioniert, wie bei Tessas, aber einen gewissen positiven Einfluss glaube ich schon.
Wie denkt Ihr darüber?




