Lust?
Gaaaanz tolles Erlebnis! Die Tiere wollten einfach nur freundlich sein und fragten nach Futter.
300 Reh-, Rot- und Damwildtiere leben dort auf 130 Hektar, plus unzählige ihrer Kids, von einer Woche jung aufwärts.
So viele zarte Mäuler, die meine Hände abgeschlabbert haben.
Von uns bekamen sie Mais.
Das Gleichgewicht zu halten beim Füttern während der langsamen Fahrt übers huckelige Gelände war ne Nummer für sich!
Normalerweise bekommen die Tiere von den Besuchern auch Kartoffeln, von der Chipsfabrik in Rothenburg. Aber die musste schliessen und jetzt wird dringend ein neuer Kartoffelsponsor gesucht.
Die Waschbären sind wild auf Cashewkerne.
Gräser und Kräuter hab ich nur ganz selten gesehen auf dem riesigen Areal. Bäume, Sträucher gabs viele. Aber so unten rum wars überall schon recht kahl.
Hauptsächlich Bewegung haben die Tiere, weil sie mehrmals am Tag dem Safari-Pritschenwagen hinterher rennen. Den Sommer über gibt es quasi stündlich eine Tour, eine nach der anderen. Die Touren sind komplett ausgebucht.
Ein paar Badestellen für die Tiere, so tief, dass sie sich - die grossen Hirsche bis zum Hals - abkühlen können, gibt es auch.
Was mich beeindruckt hat war, dass die Tiere beim Laufen sich nicht gegenseitig über den Haufen rannten. Menschliche Gruppendynamik in Bewegung ist da ja eher stark grobmotorisch.
Was ich auch genial fand, auf dieser Seite des Bärwalder Sees gab es zahllose Ebereschen. Ich muss mal schauen, dass ich da zeitnah zum Pflücken noch mal hinkomme. Ebereschenmarmelade ist meine Lieblingsmarmelade.
Ich hab hier noch zig Fotos und Videos. Die anderen haben fotografiert als gäbs kein Morgen. Ich war wie immer mit gucken, riechen und fühlen 100% in Beschlag genommen. Hatte total vergessen, dass ich mein Tablet bei hatte.

