Blähungen nach Antibiotikagabe

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Alles, was hier im Forum speziell zu Krankheiten, Diagnosen, Medikamenten und deren Dosierungen zu finden ist, sind persönliche Erfahrungen, Tipps und Ratschläge.

Diese Tipps und Ratschläge ersetzen keinen Tierarztbesuch.

Es gibt sehr viele ernst zu nehmende Krankheiten, die man durch Eigenbehandlung/Eigentherapie noch verschlimmern kann.

Es ist daher wichtig, jede Medikamentenabgabe und Therapie unbedingt mit dem Arzt zu besprechen und gemeinsam nach der besten Lösung, für das jeweilige Tier zu suchen.

Also zieht bitte immer einen Tierarzt zu Rate. Selbstverständlich könnt Ihr die hier gegebenen Tipps und Ratschläge mit Eurem Tierarzt besprechen.
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Re: Blähungen nach Antibiotikagabe

Beitrag von Heike » Sa 3. Mai 2014, 23:16

Nela hat geschrieben: Er frisst einfach alles und das sehr schnell und sehr gierig.
Und genau das ist der Vorteil der ad.lib. Fütterung. Wenn die Schweinchen sehen, dass von allem Futterkomponenten ( Wiese, Bambus, Grünfutter, Gemüse) ausreichend vorhanden ist- dann müssen sie nicht mehr gierig und schnell fressen sobald etwas nachgelegt wird. Warum auch? Es ist immer genug vorhanden. Das Fressverhalten ändert sich, sie fressen entspannter und auch nicht mehr so gierig.

Es gibt mehrere Arten von Bambusen. Ich habe mir im vorletzten Winter einige Töpfe in der Gärtnerei gekauft und verfüttert. Das was übrig blieb, dann im Frühjahr in den Garten gepflanzt.

Meinst du mit Rodicare das kleine Fläschen Rodicare akut?



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Re: Blähungen nach Antibiotikagabe

Beitrag von Emmy » So 4. Mai 2014, 08:37

Wie geht es ihm denn heute Morgen?
Ich würde ihm soviel Bambus anbieten, wie er mag. Wie die anderen schon schrieben, damit kannst du nichts falsch machen.
Rodicare akut ist bei sowas immer super und hilft eigentlich sofort.

Alles Gute für den kleinen Mann :daum:


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Re: Blähungen nach Antibiotikagabe

Beitrag von Heike » So 4. Mai 2014, 11:27

Was mir gerade einfällt. Ich habe gesehen, du wohnst ganz in meiner Nähe. Wenn du magst, komm bei mir vorbei. Ich kann dir aushelfen mit Fenchel/ Kümmel und Annissamen. Ebenso habe ich ein Fläschen Rodicare akut für dich. Auch mangelt es nicht an Darmunterstützenden Trockenkräutern aller Art.
Schreib mir doch einfach ne PN.



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Re: Blähungen nach Antibiotikagabe

Beitrag von Nela » So 4. Mai 2014, 16:18

Ihr seid ja total lieb! Danke! :klatsch:

Heike, super Angebot. Ich war heute Mittag kur im Netz und dann war mein WLAN weg...
Ich denke, dass die Lieferungen alle morgen kommen müssten und dann habe ich alles da. Aber super lieben Dank für das Angebot!!!

Ja, ich meinte natürlich Rodicare Akut. Da haben wir nun schon die 3. Flasche leer. Habe das durchgegeben während der AB Gaben. Ich denke, dass ich ganz guten Ersatz gefunden habe mit meiner Kräutermischung für Hunde plus Öle.

Jedenfalls geht es Joey VIEL besser! :freu: Keine Atemgeräusche mehr, er futtert gut seine frischen Kräuter und seinen Bambus. Ob es doch die Birkenblätter waren? Oder doch die Möhre? :grübel:

Ich werden aber zum Tierarzt gehen die Woche und noch mal alles checken lassen.


Habt ihr Erfahrunge mit Ulmenrinde? (Slippery Elm) oder Aloe Vera Trunk. Diese Sachen gebe ich auch meinem Hund zur Darmsanierung, der wegen Futtermittelallergien schon mal eine Darmentzündung bekommt.


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Re: Blähungen nach Antibiotikagabe

Beitrag von Heike » So 4. Mai 2014, 21:38

Nela hat geschrieben:Jedenfalls geht es Joey VIEL besser! :freu: Keine Atemgeräusche mehr, er futtert gut seine frischen Kräuter und seinen Bambus.
Ich wünsche dir, dass dieser Zustand nun auch bleibt. :bet:
Nela hat geschrieben:Habt ihr Erfahrunge mit Ulmenrinde? (Slippery Elm) oder Aloe Vera Trunk. Diese Sachen gebe ich auch meinem Hund zur Darmsanierung, der wegen Futtermittelallergien schon mal eine Darmentzündung bekommt.
Tut mir leid, hatte ich beides noch nie in Benutzung.

Mein Angebot bleibt bestehen, falls es bei dir zu Engpässen kommt :lieb:



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Re: Blähungen nach Antibiotikagabe

Beitrag von PiWi » So 4. Mai 2014, 21:41

Das hört sich ja super an. :freu:
Dann drücke ich euch die Daumen, dass es auch weiterhin so gut bleibt. :daum:



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Re: Blähungen nach Antibiotikagabe

Beitrag von Nela » So 4. Mai 2014, 21:56

Heike hat geschrieben:[quote="Mein Angebot bleibt bestehen, falls es bei dir zu Engpässen kommt :lieb:
das ist super lieb und ich weiß das sehr zu schätzen! danke. Wenn morgen keim Paket geliefert wird, werd ich mich gern melden. :lieb: Ich hoffe auch, das es nun endlich besser wird... :bet:


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Re: Blähungen nach Antibiotikagabe

Beitrag von Miss Marple » Mo 5. Mai 2014, 10:08

Nela hat geschrieben:Habt ihr Erfahrunge mit Ulmenrinde? (Slippery Elm) oder Aloe Vera Trunk.
Habe ich selbst zwar auch noch nicht ausprobiert, bisher aber ausschließlich Positives darüber gehört und gelesen. Bei Darmentzündung las ich auch schon positive Berichte über Weihrauchpräparate.


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Re: Blähungen nach Antibiotikagabe

Beitrag von Nela » Mo 5. Mai 2014, 12:30

Joey ging es heute morgen blendend. :smile: Er hat ganz kurz nach der Fütterung mit Kräutern "geschnorchelt". Denke, dass er zu viel Luft schluckt oder zu hastig frisst...
Miss Marple hat geschrieben:
Nela hat geschrieben:Habt ihr Erfahrunge mit Ulmenrinde? (Slippery Elm) oder Aloe Vera Trunk.
Habe ich selbst zwar auch noch nicht ausprobiert, bisher aber ausschließlich Positives darüber gehört und gelesen. Bei Darmentzündung las ich auch schon positive Berichte über Weihrauchpräparate.
Bei meinem Hund klappt es immer super mit Slippery Elm und AloeVera.
Bin mir halt nicht sicher, ob Aloe Vera was für Meerschweinchen ist und ob Ulmenrinde nicht bei Blähungen kontraproduktiv. Zur Darmsanierung bestimmt gut.

Ich sitze nun in der Firma und warte auf Pakete.... :roll:
Rodicare, Samen, Kräuter,.... und diesesn PT-12 Zeugs...


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Re: Blähungen nach Antibiotikagabe

Beitrag von Miss Marple » Mo 5. Mai 2014, 12:39

Schön! :)
Aloe Vera ist auf jeden Fall gut. Giftig gilt Aloe nur, wegen des giftigen Blattgrüns. Das Gel, wenn es bei der Verarbeitung nicht mit dem äußeren Blattgrün in Berührung kommt, ist sehr gesund.


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Re: Blähungen nach Antibiotikagabe

Beitrag von Nela » Mo 5. Mai 2014, 13:31

Miss Marple hat geschrieben: Aloe Vera ist auf jeden Fall gut. Giftig gilt Aloe nur, wegen des giftigen Blattgrüns. Das Gel, wenn es bei der Verarbeitung nicht mit dem äußeren Blattgrün in Berührung kommt, ist sehr gesund.
Ich habe ja Aloe Vera Trunk da. Zum Trinken. ;) Für Hunde wäre das ja auch giftig. Ist ein Qualitätsprodukt. Die Flasche hab ich grad offen im Kühlschrank, weil ich mit meinem Hund grad ne Kur mache.

Der bekommt morgens und abends 2ml bei 7kg Körpergewicht. Würde dann bei einem 1kg Schwein 0,2ml ergeben, wenn man das so runterrechnen kann. Hört sich von der Menge her nach einer guten Doierung an. :grübel:

Danke!


Edit: RodicareAkut ist grad gekommen! :tanz:


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Re: Blähungen nach Antibiotikagabe

Beitrag von Nela » Mo 5. Mai 2014, 21:40

Ich hör nix mehr.... keine Atemgeräusche. Kein Blähbauch... :bet:

:freu: :freu: :freu: :freu: :freu: :freu:

Ich berichte wieder.

Joey geht Lucy jedenfalls gerade tierisch auf den Zeiger. *werb*bromsel*werb* :nö:


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Re: Blähungen nach Antibiotikagabe

Beitrag von Nela » Di 6. Mai 2014, 11:59

Joey geht es weiterhin viel besser. Man merkt es auch gut an seinem Verhalten.

Ich denke fast, dass er die Möhren nicht gut vertragen hat. :grübel:

Außerdem ist sehr interessant, dass er die Kräutermischung für Hunde richtig lecker findet. Also das ist ja ein Pulver, was ich in Wasser auflöse und dann nochmal mit Tee verdünne. Er bekommt es jetzt weiter, obwohl ich das RodicareAkut jetzt da habe. Er saugt richtig gierig an der Spritze. Ich denke dann braucht er es auch.

Wenn es so bleibt, würde ich gern weitere Sachen anfüttern. Hab gedacht, dass Grün besser ist als Gemüse?

Hättet ihr Tipps für mich, was sich da am besten eignet? Ich muss davon ausgehen, dass die Darmflora noch sehr empfindlich ist.

Giersch, Wegerich, Kerbel gehören doch zu den Heilkräutern. Darf ich die dann auch verfüttern?


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Re: Blähungen nach Antibiotikagabe

Beitrag von Emmy » Di 6. Mai 2014, 20:11

Gut für den Darm sind z.B. auf jeden Fall Dill, Basilikum, Chicoree, Apfel, Haselnuss- und Apfelzweige.
Nela hat geschrieben: Giersch, Wegerich, Kerbel gehören doch zu den Heilkräutern. Darf ich die dann auch verfüttern?
Kannst du anbieten und mit Bambus kannst du auch nichts verkehrt machen.

Drücke die Daumen, dass es ihm weiter so gut geht :lieb:


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Re: Blähungen nach Antibiotikagabe

Beitrag von Dajanira » Mi 7. Mai 2014, 15:04

Nela hat geschrieben:Giersch, Wegerich, Kerbel gehören doch zu den Heilkräutern. Darf ich die dann auch verfüttern?
Ja, kannst du verfüttern :) Wegerich wird hier nur getrocknet gefuttert. Bei Kerbel musst du aufpassen, dass du nicht seinen giftigen Doppelgänger Schierling erwischst.


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Re: Blähungen nach Antibiotikagabe

Beitrag von Nela » Mi 7. Mai 2014, 17:28

Dajanira hat geschrieben: Wegerich wird hier nur getrocknet gefuttert. Bei Kerbel musst du aufpassen, dass du nicht seinen giftigen Doppelgänger Schierling erwischst.
Kenne ich! Danke! Der Stengel und die Rinne an den Blattstielen. Also ich habe eine Stelle mit Wiesenkerbel und trotzdem kontrolliere ich beim pflücken nochmal jedes Blatt.

Wegerich mögen meine sehr gern.


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Re: Blähungen nach Antibiotikagabe

Beitrag von Heike » So 11. Mai 2014, 18:38

Wie geht es deinem Joey? Verdauung weiterhin in Ordnung? :lieb:



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Re: Blähungen nach Antibiotikagabe

Beitrag von Nela » Di 13. Mai 2014, 16:33

Vielen Dank für die Nachfrage! :smile:

Bis mir ist grad ein wenig viel los, drum melde ich mich erst jetzt.


Also Joey geht es schon besser. Die Blähungen sind besser geworden und es sind keine Atemgeräusche mehr da. Dafür hat er nun Hautpilz und Milben. :roll:

Ich denke das Immunsystem ist völlig im Eimer und es hat sich alles draufgesetzt. Denke auch im Darm sind Hefen.

Ich habe mich jetzt entschieden die Pelzmilben und Haarlinge mit Advocate zu bekämpfen (hab ich heute morgen geholt und wollte es heut abend drauf tun).
Auf die eine Stelle Hautpilz habe ich Surolan gegeben und da wachsen die Haare auch schon nach.

Ich werde aber ewrstmal kein Nystantin (gegen den Darmpilz) geben, denn es wird ja langsam aber sicher besser mit der Verdauung.

Dafür bekommt er weiterhin "Diät".

Kräuter, Blätter, Bambus, Fenchel und etwas Sellerie.
Die Kümmel-Fenchel-Anissamen kommen auch sehr gut an.

Dann habe ich ja das PT-12 und auch das soll gegen Hefen helfen.

Zusätzlich gibt es Apfelpektin, weiterhin Rodicare Akut und homöopathische Mittel fürs Immunsystem und zum Ausleiten. Ich denke das passiert auch gerade. Also die Ausleitung ist schon im Gange. :grübel:

Ich hoffe, dass das jetzt der richtige Weg ist und es besser wird. Es ist schon Aufwand mit der ganzen Medikamentengabe... :?


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Re: Blähungen nach Antibiotikagabe

Beitrag von Snuggel » Di 13. Mai 2014, 16:49

Hallo nela :smile:

Ich wollt mal fragen ob das homöopathsiche Mittel was du zum unterstützen des immunsystem gibts, gleichzeitig mit dem ausleitungsmittel verabreicht wird..

denn meist ist es so wenn man homöopathisch ein ausleitungsmittel gibt dann wirkt kein andres weiteres, bzw. das immun unterstützende wird dann wieder mit ausgeleitet.. ;)
Eine ausleitung is schon ein sehr großer Vorgang im körper, Ich würds also eher auf eines reduzieren. Und um dem joey ein klein wenig zu entlasten,jetzt wo er leider auch milben und Pilz hat.

Ich wünsch dir und deinem Joey alles gute ;)



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Re: Blähungen nach Antibiotikagabe

Beitrag von Nela » Di 13. Mai 2014, 17:14

Snuggel hat geschrieben: denn meist ist es so wenn man homöopathisch ein ausleitungsmittel gibt dann wirkt kein andres weiteres, bzw. das immun unterstützende wird dann wieder mit ausgeleitet.. ;)
Ach das wußte ich nicht. Danke!

Ich habe 2,5 Wochen lang Engystol gegeben und jetzt Propolis.
Zur Ausleitung soll ich jetzt 2x in der Woche Coenzyme und Ubichinon und zusätlich einmal am Tag Kalium sulfuricum geben.

(Alle Mittel als Ampullen, gebe ich oral)

Also meinst du, dass dann das Propolis "ausgeleitet" wird? :grübel:

Ist aber wahrscheinllich auch keine wirkliche Ausleitungstherapie, oder?


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Re: Blähungen nach Antibiotikagabe

Beitrag von Snuggel » Mi 14. Mai 2014, 11:08

Hallo Nela,

Das mit dem ausleiten mit coenzymen und Ubichinon hab ich so noch nich gehört, da du es nur 2x die Woche gibts dürfte da aber nichts passieren.Die zwei mittel würde ich weiter wie bisher verabreichen.
Das Ubichinon und bei dem Coenzym , das hört sich eher so an als würden die dafür sorgen das der darm sich wieder normalisiert,(zumindest laut internet) also eher die pathologe krankhaften keime aus dem darm " ausleiten".
Ich habe es nur so verstanden als würdest du beides zusammen und dann tgl geben das wäre halt nicht optimal =).
Aber so kannst du auch ruhig weiter Kalium in kombi( mit Propolis) oder allein, geben. Beide sind bei Schleimhautentzündungen angeraten, wobei das propolis eher für die Bronchienschleimhaut entzündungsmindernd ist. :lieb:

Hauptsache deinem Schweinchen hilft es und der organismus wird nicht überfordert ;)

Warst du mit dem schweinchen beim Tierheilpraktiker oder hat die Ärztin das so verordnet?
Ich finde es auf jedenfall super wenn man auf pflanzliche alternativen zurückgreift und man dies mit den ärztlichen verordnugen vereint.

Ich wünsch dir auf jedenfall weiterhin alles gute für dein schweini :top:



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Re: Blähungen nach Antibiotikagabe

Beitrag von Nela » Mi 21. Mai 2014, 11:11

Hallo ihr Lieben,

ich bin mal wieder ratlos mit meinem Joey....

Ich würde gern wissen, was ihr dazu sagt. :lieb:

Joey hat wieder Atemgeräusche. Aber ist nicht mehr so stark gebläht. Es ist auch nicht immer so, dass die Geräusche anfangen, wenn er gefressen hat. Gestern war es sogar so, dass die Geräusche aufgehört haben, als er etwas gefressen hat.

Ich war bei der Tierärztin. Sie meinte er wäre nicht wirklich gebläht. Die Atemgeräusche hat er auch noch nie in der Tierarztpraxis gehabt. Die sind nur, wenn er Zuhause ist und werden lauter, wenn ich ihn hochhebe und auf den Arm nehme. Lunge ist frei, Herz unauffällig. Zähne ok, aber er hatte viel Futter im Maul und sie schätzt, dass sein Gaumensegel zu lang sein könnte. :grübel:
Er frisst immer noch viel zu hastig und dadurch verschluckt er auch Luft und ist halt immer nach dem Fressen leicht gebläht.

Die Atemgeäusche konnte ich übrigens leider nicht aufnehmen. Die Frequenz lässt sich nicht mit dem Handy aufzeichnen.

Trotz Geräusche wirkt er aber immer fit. Also er hat ja nie das Fressen eingestellt und hockt auch nicht aufgeplustert in einer Ecke.

Natürlich werden auch noch Hefen da sein, die Genesung geht leider nicht von heut auf morgen. Ich gebe Apfelpektin und seit gestern auch Aloe Vera (das teure von FLP, da mir das andere Produkt dann doch zu unsicher war :lieb: )
Er bekommt Fenchel, Stangensellerie und ein bissel grüne Paprika und ansonsten frische Küchen- und Wildkräuter und Blätter und Äste und Bambus. Aber eben noch rationiert. Er frisst so schnell und viel, dass ich mich bisher noch nicht getraut habe ihm adlibitum anzubieten. Ich biete übrigens vor jeder Frischmahlzeit frisches Heu an und da wird auch immer zuerst dran genagt.

Was meinst ihr? Wagnis eingehen und Grünfutter in Massen rein?

Kann es wirklich das Gaumensegel sein, obwohl ich manche Tage nix gehört habe und muss ich mich an diese Geräusche gewöhnen?

Oder sind es doch leichte Blähungen, die bei ihm die Atemgeräusche auslösen? Vielleicht weil das Advocate den Körper auch wieder belastet hat. (Musste ich ja wegen der Pelzmilben geben)

Aber der Abszess ist übrigens komplett weg und auch erstaunlich wenig Narbengewebe. :D 4 Wochen ist es jetzt her, dass das Baytril abgesetzt wurde.

Danke fürs "zulesen" :smile:


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Re: Blähungen nach Antibiotikagabe

Beitrag von Dajanira » Mi 21. Mai 2014, 11:21

Nela hat geschrieben:Was meinst ihr? Wagnis eingehen und Grünfutter in Massen rein?
Bei ad lib reguliert sich das Fressverhalten nach einer bestimmten Zeit. Die Tiere merken irgendwann, dass sie fressen können wann sie wollen und nicht "schnell-schnell" machen müssen mit der Gefahr, dass es ein anderes Tier auffuttert.

Die Atemgeräusche würde ich erstmal weiter beobachten :hm: . Es kann sein, dass er sich einfach einen kleinen Schnupfen eingefangen hat oder dass er auf Staub (vom Einstreu her) oder Pollen (Heuschnupfenzeit...) reagiert.


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Re: Blähungen nach Antibiotikagabe

Beitrag von Nela » Mi 21. Mai 2014, 11:40

Danke!

Er hat keine wirkliche Futterkonkurrenz, da nur noch Lucy und die kommt manchmal gar nicht direkt an, wenn ich Futter reingebe.

Streu habe ich keins. Ob er eine Allergie gegen Fleece haben kann? :grübel:

Der Schnupfen müsste aber besser sien nach 2 Wochen Antobiotikum. Er hatte während dieser Zeit ja auch schon die Geräusche. Aber die TÄ hatte schon vorgeschlagen mal einen Schleimlöser zu geben und zu schauen, wass passiert.


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Re: Blähungen nach Antibiotikagabe

Beitrag von Heike » Mi 21. Mai 2014, 15:49

Ich habe seit 2002 Meerschweine. In dieser Zeit hatte ich schon mehrere Schweinchen mit Atemgeräuschen. Meine Paula hatte eine chronische Atemwegserkrankung- ausgelöst durch Streu. Sie hatte laute Atemgeräusche, eine feuchte Nase mit klarem Sekret. Auch Niesen war immer wieder zu hören. Anfangs wurde sie mit mehreren AB`s behandelt- immer ohne Erfolg. Schleimlöser, Inhalieren- alles erfolglos ausprobiert. Ein Tierarztwechsel brachte mich auf den neuen Gedankengang-Allergische Reaktion. Nachdem Heu+Streuwechsel+das weglassen bestimmter Frischfutterkomponenten nichts gebracht hatte bin ich bei Fleece gelandet und es war sofort Ruhe. Die Symptome verschwanden völlig.
Mein Oskar leidet auch unter Atemgeräuschen. Mittlerweile weiß ich, dass der Auslöser seine Osteodystrophie ist. Murx brachte mich auf den Gedanken, dass sich seine knöcheren Bestandteile in den Nasengängen auflösen.Ihm geht es trotz seiner doch sehr lauten Atemgeräuschen GSD gut und ich lass ihn völlig unbehandelt. Mein Kastrat Paul hatte auch immer mal wieder Atemgeräusche. Keine feuchte Nase, nicht aufgebläht. Bei ihm war es (wahrscheinlich) sein Gaumensegel. Die Geräusche kamen und gingen oft mehrmals am Tag. Er ist 2011 an den Folgen eines Zahnabszesses gestorben.
Wenn dein Schweinchen keine feuchte Nase hat und es ihm trotz seiner Geräusche gut geht würde ich zuerst mal "nur" verstärkt beobachten.
Was noch abzuklären wäre ist das Herz. Dafür sollte ein Herzultraschall durchgeführt werden. Der bringt dann auch Klärung, ob nicht vielleicht das Herz der Auslöser für die Atemgeräusche sind.

Schnelles gieriges Fressen kenne ich seit ad.lib. nicht mehr. Dafür müssen keine Massen an Frischfutter im Gehege liegen. Nur eben soviel, dass von den beliebten Komponenten auch nach dem Füttern noch ausreichend liegen bleibt. Nach spätestens einer Woche kennst du die Mengen an Futter, die du ins Gehege legen musst. Danach musst du nur noch das fehlende am Tag nachlegen.

Alles Gute dir und deinen zwei Fellnasen. :lieb:



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Re: Blähungen nach Antibiotikagabe

Beitrag von Nela » Mi 21. Mai 2014, 17:23

Heike hat geschrieben:Bei ihm war es (wahrscheinlich) sein Gaumensegel. Die Geräusche kamen und gingen oft mehrmals am Tag.
Kannst du dich noch daran erinnern, wie es sich angehört hat? Ich kann noch nichtmal Joeys Geräusche richtig beschreiben, aber es hört sich einfach schlimm an und auch krankhaft. Aber andererseits erschrecke ich mich auch oft, wenn ich den Mops aus der Nachbarschaft höre... :?

Und ich denke, dass letztendlich ein verlängertes Gaumensegel auch einen Sauerstoffmangel verursachen kann, der das Herz schädigt.
Heike hat geschrieben: Was noch abzuklären wäre ist das Herz. Dafür sollte ein Herzultraschall durchgeführt werden. Der bringt dann auch Klärung, ob nicht vielleicht das Herz der Auslöser für die Atemgeräusche sind.
Daran habe ich auch schon gedacht, aber ich weiß auch wie stressig das für das Tier ist. Das werde ich erstmal nicht machen, zumindest solange das ganze Immunsystem so angeschlagen ist. Es sei denn natürlich ich denke, dass er unter Atemnot leidet. Komischerweise ist es so, dass ich ihn meist lauter höre, wenn er aufgeregt ist, aber beim Tierarzt niemals etwas zu hören war. :grübel:

Osteodystrophie muss ich erstmal googeln.

Da haste aber ganz schön Pech gehabt mit dem Atemwegen bei deinen Schweinen. :narf:


Liebe Grüße von Nela
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Re: Blähungen nach Antibiotikagabe

Beitrag von Heike » Mi 21. Mai 2014, 17:51

Das Problem ist, dass du zuerst einmal einen Tierarzt finden musst, der ein Herzultraschall Gerät besitzt.
Die Behandlung an sich ist nicht so schlimm, wie ich es im I-net zuvor gelesen hatte. Bei Oskar dauerte sie 20-max.30min. Danach hast du aber Klarheit, ob mit dem Herz alles in Ordnung ist. Mit Herzstärkenden oder Entwässernden Medis kann das Schwein danach noch eine lange Zeit ohne Symptome sein Leben geniessen.



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