"Lieber das Tier verschenken, als das schlimmeres passiert"?

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"Lieber das Tier verschenken, als das schlimmeres passiert"?

Beitrag von lapin » Sa 21. Sep 2013, 11:05

Das musste ich mir heute von einem Admin aus einer Facebook Gruppe sagen lassen.
In dieser Gruppe geht es darum "Umkreis XXX verschenkt"...eigentlich geht es dabei immer um Gegenstände die nicht mehr gebraucht werden, aber es werden auch immer wieder, hauptsächlich Kaninchen und Meerschweinchen verschenkt.

Nun ist mir und anderen auch (die ein Bewusstsein für Tiere haben) dort eine Person besonders aufgefallen, deren Hobby es zu sein scheint, junge Tiere aufzunehmen und ausgewachsen zu verschenken.

Sobald man sie dann darauf anspricht, löscht sie die Posts :hm: Keine Ahnung was dann mit den Tieren passiert..

Nun hab ich den Admin angeschrieben, also auf das allgemeine Problem Tiere zu verschenken und bekam die Antwort, die hier im Betreff findet.

Was meint ihr dazu?
Hat der Admin recht?
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Re: "Lieber das Tier verschenken, als das schlimmeres passie

Beitrag von Ziesel » Sa 21. Sep 2013, 12:54

Schwierig was dazu zu sagen ohne jetzt irgendwelche Hintergrundinfos zu haben..
Ich mein, wenn zB jemand erfahrenes wie du gelegentlich kränkelnde oder zur sonstwie zur Zucht ungeeignete Jungkaninchen von einem Rassezüchter, aus Kinderzimmervermehrung, von "Unfallwürfen" uÄ aufnimmt, sie eine zeitlang pflegt, kastrieren lässt usw bis die Tiere in "gutem Zustand" sind und dann verschenkt, muss das ja nicht immer unbedingt was Schlechtes bedeuten.
Hier kämes dann eher drauf an, an wen man die Tiere verschenkt find ich. Würde sich zB´ne Melli auf mein Inserat "Schweinchen zu verschenken" melden, erzählt von ihrer Haltung und verlinkt mir ihre Planetenthreads spräche für mich nix dagegen.
Mir ist schon klar, dass einige die Abgabe mit Schutzvertrag & Schutzgebühr sicherer fänden aber ist sie das ? Nur weil jemand bereit ist 15,- € zu zahlen heisst das nicht immer, dass so´n Tier 5 Monate später noch genauso interessant und gut versorgt ist wie in der Anfangszeit, sonst müssten alle Tiere aus´m Laden oder TH besser behandelt werden weil man ja dafür zahlte :grübel:

Ich persönlich würde jeden meiner Ziesel, Lemminge oder Hamster zB Omahoppenstett bedenklos anvertrauen/schenken (wenn ich mich aus iwelchen Gründen von ihnen trennen müsste) ehe ich sie irgendwo irgendwem anbiete (dabei kenn ich Iris nicht mal persönlich) und hätte ich nu´n Fundpflegekaninchen, wäre ich froh wenn es Lapin aufnimmt und wollte dafür auch kein Geld...

Der Punkt bei dem, was du bei der Facegeschichte "bemängelst" ist wohl eher, dass man beim Lesen das Gefühl hat: da mag jemand nur süsse kleine Jungtiere und als erwachsene Tier sind sie uninteressant, müssen weg, egal wie und wohin, Hauptsache schnell weg - das wäre jetzt übrigens was, dass ich bescheuert fänd aber vielleicht machts Sinn diejenige mal zu fragen, warum sie die Tiere abgibt/verschenkt

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Re: "Lieber das Tier verschenken, als das schlimmeres passie

Beitrag von lapin » Sa 21. Sep 2013, 13:21

Ich meine, diese Aussage mal ganz allgemein zu nehmen.
Ich hab die Geschichte mit den jungen und dann ausgewachsenen Kaninchen genommen, um zu erklären, wie es eigentlich erst zum Kontakt mit dem Admin kam.

Tatsächlich ist es so, dass das Argument des Admin mich jetzt überlegen lässt inwiefern ein verschenken eben doch nicht verkehrt ist.
Ich habe Roi ja zb auch verschenkt...aber es sind eben bekannte Hände.
Hier im Forum zu vermitteln, an Menschen die ich an sich kenne ohne Schutzvertrag und Gebühr find ich auch ok.

Diese Facebook Gruppe hat allerdings an die 5000 Mitglieder und man kennt sich gar nicht, nur wenn man mal bei demjenigen auf dem Profil rumgeschlichen ist...
und da halt ich verschenken für bedenklich :grübel:
Aber wenn es diese Option nicht gibt, was passiert dann mit den Tieren...
Tierheim...aussetzen...töten....
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Re: "Lieber das Tier verschenken, als das schlimmeres passie

Beitrag von Entensusi » Sa 21. Sep 2013, 14:12

Ob wirklich "Schlimmeres" passieren würde, kommt auf den Fall darauf an.
Tatsache ist, es gab schon immer Leute - Kinder - die kurze Zeit ein Tier hatten und das dann "eingetauscht" haben gegen ein Neues, netteres, lustigeres - bis auch das wieder langweilig wurde. Aus meiner Kindheit erinnere ich mich an zwei so Fälle... ich fand's damals idiotisch und verantwortungslos, und der Meinung bin ich immer noch.
Früher hat man halt in der Zoohandlung "getauscht", oder an Freunde weiter geschenkt, heute läuft es über fb. Aber ich hatte auch nie das Gefühl, dass es die Leute wirklich interessiert, was dann mit ihren ehemaligen Tieren geschieht - im Gegensatz zu Dir, Lapin. Insofern: g'hupft wie g'hechtelt, das Schicksal der weitergegebenen Tiere ist/war ungewiss.
Liebe Grüße, Entensusi und ihre Tiere

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Re: "Lieber das Tier verschenken, als das schlimmeres passie

Beitrag von Ziesel » Sa 21. Sep 2013, 14:23

Mhh, um bei dem Beispiel zu bleiben: ich kenne weder dich, noch Melli oder Oma wirklich>> wir sind "nur" im selben Internetforum mit 1156 Usern so wie die Leute auf Face in der selben Gruppe sind. Du kannst hier in die Beiträge gucken und da das Profil durchstöbern aber gezeigt wird quasi nur was du sehen sollst.
Eine Garantie gibts nicht, in den Kopf gucken kannste auch niemandem und keiner weiss ob du morgen noch auf´n Planeten kommst/berichtest oder in der Facegruppe bist.

Laut meiner Erfahrung denken manche Leute, die Tiere verschenken sich oft was ganz anderes dabei als wir hier allgemein "unterstellen". Klar, sie wollen das Tier loswerden ...zB ´ne Kollegin inserierte mal 2 Meeris abzugeben, ohne Preis (Tochter=eigentl. Besi ging nach´m Studium ins Ausland und Kollegin wollte die Meeris nicht weiter behalten) weil sie meinte, da melden sich mehr Leute als wenn sie jetzt irgendeinen Betrag hinschreibt, der ihr völlig unwichtig ist weil sie die Tiere nur gut versorgt wissen will. Sie wollte halt gucken was sich so telef.meldet und nach ´n paar Sätzen und Bauchgefühl entscheiden.
Ich find die Entscheidung in bessere Hände zu verschenken für die Meeris besser als wenn die Tiere halt weiterhin in ihrem Käfig des verwaisten Kinderzimmers "etwas lieblos grundversorgt" worden wären.

Und ja, lieber verschenken wenn die Alternativen sowas wie aussetzen, töten uÄ sind...

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Re: "Lieber das Tier verschenken, als das schlimmeres passie

Beitrag von lapin » Sa 21. Sep 2013, 14:33

Neeee, das Forum ist wirklich nicht mit einer Facebook Gruppe zu vergleichen, zumindest nicht mit dieser.
Hier findet Austausch statt, da nicht!
Da stellt jeder nur ein, was er zu verschenken hat und das wars...
hier besteht ja ne persönliche Ebene...
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Re: "Lieber das Tier verschenken, als das schlimmeres passie

Beitrag von Entensusi » Sa 21. Sep 2013, 14:56

:grübel: ich überlege gerade, ob es für mich einen Unterschied macht, ob ich ein Tier geschenkt bekommen habe oder gekauft, oder einen "symbolischen Betrag" gezahlt habe...
Geschenkt sind die beiden Kaninchen, und da ist die "moralische Verpflichtung" gegenüber den Vorbesitzern (Handaufzucht) so groß, dass ich sie eigentlich in den Goldkäfig setzen müsste... außerdem Bilbo, auch da ist die Beziehung zum Hof, von dem er kommt, noch da, und wenn ich Bilbo weggeben müsste - rein hypothetisch! - dann würde ich zuallererst dort nachfragen.
Ente Cindy kam auch einfach so, wobei ich sie nach wie vor als Gemeinschaftsbesitz meiner Mutter und mir betrachte. Ob sie hier lebt oder bei ihr, ist irgendwie egal.
Ebenso die ersten Hühner, kamen von einer Internet-Freundin umsonst, wurden/werden innig geliebt und behütet.
Richtig gekauft sind die neuen Enten, Moni und Witti, und die jungen Hennen. Der Preis für die Hennen war saftig, sicher ein Grund, auf ein Tier gut aufzupassen, insbesondere in der Anfangsphase, wo noch keine Bindung da ist. Aber als Kathi gestorben ist, war die Trauer nicht ums Geld, sondern um Kathi. Aber ein "schlechtes Gewissen" dem Züchter gegenüber hatte ich eher nicht. Inzwischen wäre das anders, da wir weiterhin im e-mail-Kontakt stehen und er evtl. sogar den Witti wieder als Zuchterpel einsetzen möchte.
Kurz und gut: Geschenkt oder gekauft, ich denke, die Zukunft des Tieres hängt nicht davon ab.
Welche Gefahr ich allerdings bei Tiergeschenken an Unbekannte schon sehe, ist, dass die Tiere als billiges Futter enden. :hm:
Liebe Grüße, Entensusi und ihre Tiere

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Re: "Lieber das Tier verschenken, als das schlimmeres passie

Beitrag von Heublume » Sa 21. Sep 2013, 15:16

Was ich mir vorstellen kann ist, dass die "Hemmschwelle" das Tier irgendwie zu "entsorgen", dass heißt aussetzen oder einfach weitergeben, viel niedriger ist, wie wenn man etwas dafür gezahlt hat, wenn man keine Lust mehr drauf hat.
LG von Heublume und den Kaninchen
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Re: "Lieber das Tier verschenken, als das schlimmeres passie

Beitrag von ElHappy » Sa 21. Sep 2013, 16:15

och da gibt es noch so eine "Tiervermittlungs" oder Zubehör verkauf gruppe. Ehrlich gesagt ich finde es wiederlich und fragwürdig !

Edit: Ich finde das über so eine Gruppe ob verschenken oder vermitteln verkaufen fragwürdig. Weil FB ist noch eine Nummer anderes als der Planet . Wir haben hier bei vielen einen recht guten Einblick in die Haltung . Also bei den FB gruppen als ich da gestöbert hatte , hatte ich ein ganz mieses Bauchgefühl und auf das kann ich mich eigetlich verlassen .
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Re: "Lieber das Tier verschenken, als das schlimmeres passie

Beitrag von Ziesel » Sa 21. Sep 2013, 16:47

Geht mir ähnlich wie Entensusi >> hier leben Tiere, die "normal" gekauft wurden, welche die ich quasi als "Gebrauchte" für´n Teil des "handelsüblichen Preises" übernahm (kann mal als "Schutzgeld" sehen wenn man mag) und Tiere, welche ich geschenkt bekam aber´ne Rolle spielt das überhaupt nicht - ich pflege/behandel/halte sie ihrer Art und ihren Eigenheiten entsprechend, nicht nach ihrer Herkunft oder ihrem Preis.
Zugegebener Maßen entwickelt man zu manchen Tieren eine engere Bindung als zu anderen, was aber auch nix mit dem Preis zu tun hat, sondern mit dem Tier bzw der Art. Zieht hier zB eine faszinierende kleine Mantis mit´ner Lebenserwartung von 6-8 Monaten in den Glaskasten, hab ich zu der nicht so´ne Bindung wie beispielsweise zum schnurrenden Machoplüsch.

Heublume, ich glaub nicht, dass das bei Kleintieren wie Hamster, Kaninchen, Meerschweinchen wirklich eine Rolle spielt. Ich denke wer diesbezüglich ´ne niedrige Hemmschwelle hat, der hat die, ob er nun mal 20,-€ für´n Kaninchen ausgegeben hat oder nicht. Passt das Tier nicht mehr in die aktuelle Lebenssituation bzw besteht kein Interesse mehr daran und das Tier wird lästig/nervig/anstrengend, dann muss es weg, völlig unabhängig davon, ob du´s mir schenktest oder ich es dir abkaufte. Das wird auch nicht darüber entscheiden, ob ich das Tier jetzt aussetze, verschenke oder verkaufe.
Ich würde sagen, die Hemmschwelle hat was mit der Einstellung zu anderen Lebewesen allgemein zu tun.

Entensusi, die Gefahr das verschenkte Tiere zu Futtertieren werden, mag in gewissem Maße bestehen aber realistisch betrachtet wären das eher Ausnahmen. Wer sich´ne Schlange anschafft, weiss in der Regel auch, dass die gelegentlich frißt und sucht sich entsprechend in der Nähe die "Futterquelle seines Vetrauens" (oder hält selbst). Ich würd ich jetzt nicht alle 14 Tage auf´n inserierten geschenkten Happen hoffen, jedes Mal´n Termin ausmachen und dann wegen 2-3 zu verschenkenden Mäusen/Ratten (in wer weiss welchem Zustand) womöglich noch 25km hin und wieder zurückfahren. Da wäre es sowohl kostengünstiger als auch zeitsparender in den nächsten Laden zu gehen, wo ich die Qualität kenne . .
Was Kaninchen und Meeris betrifft ist das ähnlich und meines Erachtens nach sind die wesentlich weniger gefährdet zum Futtertier für´ne Schlange zu werden weil in einigen Bundesländern/Städten wie Hessen, Bayern usw (und Ö) einfach mal die Haltung von Tieren die sowas als "Beute schaffen würden" als Haltung von Gefahrentieren gilt und somit verboten bzw ziemlich reglementiert ist. So brauchste zB oft für´n wirklichen Riesenwürger: einen Sachkundenachweis vom DGHT, ein polizeiliches Führungszeugnis (möglichst ohne Einträge), musst ´n Antrag auf Haltererlaubnis stellen mit der Begründung warum du ein "gefährliches Tier" halten willst und dafür von´ner netten Bearbeitungsgebühr ausgehen sowie das Tier anmelden und mit´ner Vet-Kontrolle rechnen, ehe du du´s überhaupt halten darfst >> öhm ja, ich glaub wer das durch hat wartet nicht auf´n zu verschenkendes Futtertier

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Re: "Lieber das Tier verschenken, als das schlimmeres passie

Beitrag von Entensusi » Sa 21. Sep 2013, 18:11

Ziesel hat geschrieben:Was Kaninchen und Meeris betrifft ist das ähnlich und meines Erachtens nach sind die wesentlich weniger gefährdet zum Futtertier für´ne Schlange zu werden weil in einigen Bundesländern/Städten wie Hessen, Bayern usw (und Ö) einfach mal die Haltung von Tieren die sowas als "Beute schaffen würden" als Haltung von Gefahrentieren gilt und somit verboten bzw ziemlich reglementiert ist. So brauchste zB oft für´n wirklichen Riesenwürger: einen Sachkundenachweis vom DGHT, ein polizeiliches Führungszeugnis (möglichst ohne Einträge), musst ´n Antrag auf Haltererlaubnis stellen mit der Begründung warum du ein "gefährliches Tier" halten willst und dafür von´ner netten Bearbeitungsgebühr ausgehen sowie das Tier anmelden und mit´ner Vet-Kontrolle rechnen, ehe du du´s überhaupt halten darfst >> öhm ja, ich glaub wer das durch hat wartet nicht auf´n zu verschenkendes Futtertier
Gut, das kann ich natürlich nicht beurteilen... aber z.B. weiß ich, dass es Bartagamen gibt, die bekommen Lebendfutter vom Tierhandel, andere vom Züchter, und wieder andere Besitzer stellen sich auf die Wiese und fangen Heuschrecken. Darum denke ich, dass die Futterbeschaffung für größere Lebendfresser auch sehr veschieden sein kann. Am Kleintiermarkt z.B. hat mal jemand, der nicht nach Züchter oder Mäster aussah, einen ganzen Wurf Kaninchen für ein paar Euro eingesackt - bei dem hätte ich mir das mit Schlange und Lebendfutter gut vorstellen können :hm: wenn der stattdessen auf eine Anzeige "zu verschenken", noch dazu in der Nähe, stößt, warum nicht? Aber ich geb Dir Recht, das wird wohl eher die Ausnahme sein.
Liebe Grüße, Entensusi und ihre Tiere

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Re: "Lieber das Tier verschenken, als das schlimmeres passie

Beitrag von Ziesel » Sa 21. Sep 2013, 19:40

Naja Susi, so´n Hüpfkrabbelkriech ala Mehlis, Grillen, Heimchen, Schaben, Heuschrecken, Zophobas uÄ wie Bartis oder Chams fressen hab ich noch nie in der Rubrik "zu verschenken" gefunden und ich schätze selbst wenn, fallen die weder unter "Haustiere" noch hätte Lapin so´nem Inserat groß Beachtung gewidmet bzw mit dem Admin drüber gesprochen.
PS: Allerdings verfüttern manche Halter auch schon mal´n Mäusebaby, wovon in der Regel grad bei Bartis abgeraten wird (sei denn das Tier ist zB durch Krankheit abgemagert oder trächtig)

Klar Entensusi, wenn sich wirklich mal so´n Angebot zufällig in der Nähe ergibt, kanns schon mal sein das es´n Reptilienhalter nutzt >> bleibt aber für mich die Ausnahme.
Ich halte ja nun schon über 10 Jahre Reptilien und kann euch versichern NOCH NIE geschenkte Tiere aus irgendwechen Zeitungsanzeigen oder Webinseraten verfüttert zu haben. (Die einzigen Tiere, die ich geschenkt bekam und verfütterte waren Mäuse von Bekannten, die für ihren Bedarf züchten sowie mal´n paar Heuschrecken, welche ich am Börsenende sozusagen zu meinem Futtertierkauf als Gratiszugabe bekam)

Das mit den Futtertieren ist eh schwierig. Haste zB eine Sicherstellung/Beschlagnahmung von 150-200 Mäusen aus´nem Hoardingfall, können die selten irgendwo im TH/bei einer Orga spontan vernünftig untergebracht (oder gar schnell vermittelt) werden. Ich mein die nach Geschlecht zu trennen damit es nicht weiter zu Nachwuchs kommt ist eine Sache aber was mit den ganzen unkastrierten Männern tun? Einzeln halten wäre nicht tiergerecht (vom Platz und der Unterbringmöglichkeiten vermutlich kaum machbar), Bockgruppen vertragen sich schlecht . .
Für mich wäre ´ne sinnvolle Variante, die Jungs als Futtertiere zu verschenken ehe die sich gegeseitig an die Gurgel gehen und den ohnehin begrenzten Platz für die Damen (meist leichter zu vermitteln weil weniger geruchsintensiv) zu nutzen aber ich glaub da geht der Tierschutz sowie der ein oder andere User nicht so ganz konform mit mir . .

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Re: "Lieber das Tier verschenken, als das schlimmeres passie

Beitrag von Entensusi » Sa 21. Sep 2013, 20:13

Ziesel hat geschrieben:Das mit den Futtertieren ist eh schwierig. Haste zB eine Sicherstellung/Beschlagnahmung von 150-200 Mäusen aus´nem Hoardingfall, können die selten irgendwo im TH/bei einer Orga spontan vernünftig untergebracht (oder gar schnell vermittelt) werden. Ich mein die nach Geschlecht zu trennen damit es nicht weiter zu Nachwuchs kommt ist eine Sache aber was mit den ganzen unkastrierten Männern tun? Einzeln halten wäre nicht tiergerecht (vom Platz und der Unterbringmöglichkeiten vermutlich kaum machbar), Bockgruppen vertragen sich schlecht . .
Für mich wäre ´ne sinnvolle Variante, die Jungs als Futtertiere zu verschenken ehe die sich gegeseitig an die Gurgel gehen und den ohnehin begrenzten Platz für die Damen (meist leichter zu vermitteln weil weniger geruchsintensiv) zu nutzen aber ich glaub da geht der Tierschutz sowie der ein oder andere User nicht so ganz konform mit mir . .
Ich weiß nun natürlich nicht, was "der Tierschutz" dazu meinen sollte - ABER in meinem o.g. Fall dachte ich mir auch, eventuell ist das Ende als Futtertier für diese Kaninchen gnädiger als ein Weiterleben in der obligatorischen Züchter-Buchtenhaltung. :hm:
Andererseits hat man mit den "Futtermäusen", wenn Du es so beschreibst, wieder die Zwei- oder Drei-Klassen-Tiere. Für einen Menschen, der Mäuse als Liebhaber hält, schwer zu verstehen. Das ging uns ja bei der Vogelgrippe so, dass wir nicht daran interessiert sind, unsere Tiere möglichst kostenneutral und hygienisch zu entsorgen, sondern dass wir sie behalten wollten - "Liebhaberhaltung" - war oftmals, gerade politisch, schwer rüberzubrignen. Eine Ente ist ein Nutztier und damit auch vom Tierschutz in einer ganz anderen Kategorie. Gerade von den Bioverbänden waren wir damals schwer enttäuscht... egal.
Was wollte ich sagen?
Ja, wo ziehen wir die Grenze? Bei einer Mäuseüberpopulation, bei einer Katzenüberpopulation? Wir hatten ja schon den Fall, dass ein Anrufer "gerne den ganzen Wurf Kätzchen" genommen hätte.. weitere Nachforschung hat ergeben, dass der Mensch Schlangen hält und der Verdacht, dass der "Wurf Kätzchen" im Schlangenbauch landet war wohl nicht ganz unbegründet. Nun würden wir aber keinesfalls, selbst wenn die Platznot noch so groß wäre, junge Katzen als Schlangenfutter weiter geben... und wieder sind wir in der Endlosschleife.... :hm:
Liebe Grüße, Entensusi und ihre Tiere

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Re: "Lieber das Tier verschenken, als das schlimmeres passie

Beitrag von WELLEN » So 22. Sep 2013, 14:06

Für mich persönlich macht es keinen Unterschied ob ich ein Tier gekauft habe oder geschenkt bekommen habe. Ich werde sie gleich behandeln, halten und lieben. Warum auch? :hm:
Ich hab mich schon immer gefragt, was es denn für einen Unterschied machen soll, wenn man ein Tier gekauft hat. Aber es gibt halt den Spruch: " Was nix kostet ist nix wert"
Das scheint auf manche Menschen eine Wirkung zu haben...
Der Sinn scheint also darin zu liegen, dass man ein gekauftes Tier als lebens- und liebenswerter einstuft?!
Doch eigentlich komich, aber soll wohl so sein.
Bei so kleinen Beträgen finde ich das aber eh völlig lächerlich. Gut, wenn ein Tier jetzt ne Million kostet, würd ich es vielleicht dann auch anders sehen und mit nem goldenen Löffel füttern oder was auch immer...
Am Ende find ich auch am wichtigsten, dass es dem Tier gut geht und das ist sicher nicht davon abhängig ob man es verkauft oder verschenkt hat.

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Re: "Lieber das Tier verschenken, als das schlimmeres passie

Beitrag von Entensusi » Di 24. Sep 2013, 09:20

:arg: nun hab ich hier den nächsten Kandidat "verschenkt".
Seit heute früh wohnt eine neue Ente hier, "Duck Five". Eine meiner "irren Freundinnen" hat ihre Geflügelzucht aufgelöst, und keiner der Züchter wollte die Ente, eine 8jährige Laufi-Stockenten-Mix, hervorragende Brüterin. Aber es macht kein Züchter mehr Naturbrut, ergo.. nun hab ich die Süße geschenkt bekommen, und ich weiß genau, dass sie für meine Freundin der Augapfel war. Oh ja, sie wird hier geliebt und geschätzt werden!

Wegen Tiere kaufen und "Wert" noch: Nun ist es ja so, dass z.B. Siamkatzen beim Züchter sehr teuer sind. Wenn nun jemand an einem netten Ort wohnt, wo er eigentlich die Katzen rauslassen könnte - und Siam sind schon gerne mal draußen - dann traut er sich das vielleicht nicht, weil er Angst hat, die Katze könnte aufgrund ihres finanziellen Wertes gestohlen werden. Diese Katzen bekommen dann schon mal einen gesicherten Freilauf, einen Wintergarten, und ähnliches. Den goldenen Käfig...
Bei meinen Eltern in der Nähe hat eine Frau Perserkatzen, die dürfen raus, aber nur unter Aufsicht. Sie gehen auch nicht weit, sind auch sehr ruhige Tiere. Was wollte ich sagen? Genau, der finanzielle Wert eines Tieres hat wohl hin und wieder doch Einfluss auf die Haltung.
Bei den Pferden hört man das ja öfter, z.B. als das Gestüt abbrannte "wertvolle Zuchttiere" - scheint schon so, zumindest in der Presse, dass da ein Brand schlimmer ist als z.B. auf einem Gnadenhof. :hm:
Liebe Grüße, Entensusi und ihre Tiere

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Re: "Lieber das Tier verschenken, als das schlimmeres passie

Beitrag von Ringelsöckchen » Di 24. Sep 2013, 11:22

Finanziell gesehen ist es mit "wertvollen Zuchttieren" vermutlich schon schlimmer als bei einem Gnadenhof, weil mit den Zuchttieren die wirtschaftliche Grundlage des Hofes komplett weggebrochen ist.

Emotional gesehen hast du aber natürlich recht, dass eines so schlimm wie das andere ist!

Ich persönlich mache keinen Unterschied zwischen gekauften, geschenkten, geschutzvertragten Tieren... Mein erstes Kaninchen kam aus dem Dehner - würde ich nie mehr machen, weil ich mittlerweile weiß, wieviele arme Tiere es sonst so gibt, die dringend ein Zuhause suchen. Mein zweites Kaninchen habe ich von einer Vermehrerin geschenkt bekommen mit dem Kommentar "Der überlebt eh nicht, den können Sie so haben". Ohne mich hätt er vielleicht wirklich nicht überlebt - wer weiß, was die Vermehrerin mit dem armen Kerl gemacht hätte! :shock: Jedenfalls ist das nun 8 Jahre her und der Kerl lebt immer noch. *g*

Ansonsten sitzt bei mir eine kunterbunte Mischung: Kaninchen 3 wurde von privat vermittelt als Nottier, allerdings ohne Schutzvertrag (die Leute, die sie abgaben, wollten sich nur persönlich von der Haltung bei mir überzeugen und waren dann froh, so ein gutes Zuhause für die Maus gefunden zu haben). Kaninchen 4 kam als Notfall von privat mit Schutzvertrag. Kaninchen 5 haben wir von Freunden geschenkt bekommen, die bis dahin selbst Kaninchen gehalten hatten und damit aufhören wollten. Sie wussten, dass es ihrer Kleinen bei uns gut gehen würde. Und die beiden Meerschweinchen sind gegen Schutzvertrag aus dem Tierheim bei uns eingezogen...

Mir ist es egal, wo meine Tiere herkommen. Das einzige, was nicht mehr für mich in Frage kommt, ist die Unterstützung sinnlosen Vermehrens und ich möchte nicht, dass jemand wirklich was daran verdient (also Tierhandel). Ob ich nun aber geschenkt bekomme oder bei einer Tierschutzorganisation gegen Schutzgebühr oder von Privat gegen Schutzgebühr übernehme - das ist mir egal. Wichtig ist mir, dass es Notfellchen sind, die bei mir glücklich werden dürfen. :)

Genau darin sehe ich auch das Problem in dieser besagten Facebook-Gruppe: Dort können Leute einfach die Tiere abgeben, die sie vermehrt haben, weil Nachwuchs "ja so süß" ist. :roll: Für den Nachwuchs ist das vermutlich ein Segen, wer weiß, was sonst geschehen würde, allerdings sollten die Besitzer doch einen gewissen Leidensdruck verspüren um mit dem vermehren wieder aufzuhören... Oder es am besten erst gar nicht zu tun!

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Re: "Lieber das Tier verschenken, als das schlimmeres passie

Beitrag von Ziesel » Di 24. Sep 2013, 14:07

Mmhh..ich bin ja so eine mit Rassekatzen, die sie nicht rauslässt, was allerdings bei mir nichts mit dem Wert zu tun hat aber durchaus mit der Rasse. Es war ja bei der Katzenanschaffungswohnsituation kar, dass kein Mietz vor die Tür kann (egal ob geschenkt, adoptiert oder gekauft wird), weswegen wir uns informierten was halt als typische/"geeignete" Wohnungsmietz beschrieben wird (laut Bücher, Hp´s, Foren, TH, Züchter). So kamen wir auf eine kleinere Rassen-Auswahl, die wir dann nach sagen wir familiären Maßstäben und Vorlieben weiter eingrenzten (zB Nacktkatzen fielen weg).
Damit war die Suche dann schon gezielt aber nicht vom Preis oder der Herkunft abhängig. Einziger relevanter Punkt bei der Herkunft war das Kriterium: sollte aus Innenhaltung sein, möglichst Vorfahren/Eltern auch (ob nun im TH, bei 0815 Halter oder Züchter, wobei sich das bei einem Züchter am Besten rausfinden/nachvollziehen lässt) weil es zB hier auf´m Planeten hieß, es wäre übel fürs Mietz und gäbe Probs wenn man umgewöhnen will (von draussen nach drinnen).
Wir entschieden uns dann für Perser aus Wohnungszucht und ganz ehrlich, wenn ich so an die Fellpflege denke ist das der Aspekt, an den ich zuerst denke wenn ich über Freigang für Perser nachdenk. Die haben ja nun mal echt viel Fell, dass in reiner Wohnungshaltung schon Pflegeaufwand erfordert (vom Tier & vom Personal) , das superlangsam/schwer trocknet, zum Verfilzen neigt ohne das sie noch von Draussen etwa "Dreck", Kletten uÄ dadrinhängen haben, dürften bei jedem Parasiten sehr beliebt sein . . . haste einen Perser, der fellpflegen vom Personal nicht mag und sich womöglich dagegen sträubt, würde ich den niemals nicht rauslassen. Es soll Leute geben (laut Gespräch mit meiner TA) die ihre Perser regelmäßig unter Narkose scheren lassen, was ich nu auch nicht unbedingt fördern würde, indem ich noch zusätzlich mehr Möglichkeiten biete . .
Haste einen Perser der sich das gern gefallen lässt und die Zeit den beim Reinkommen fellzupflegen, könnt man an "gesicherten" Freigang denken insofern man die Möglichkeiten dazu hat.
Ich habe ausgesetzte/abgehauene Perser im TH gesehen, die rasiert werden mussten und wo man dann sah, was passiert (verfilzt/verdreckt, darunter Wunden von ausgerissenen Büscheln ect).... also nä - mit´m Preis hat das für mich nix zu tun

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Re: "Lieber das Tier verschenken, als das schlimmeres passie

Beitrag von Entensusi » Di 24. Sep 2013, 21:00

Ja, Ziesel, hast Du ja immer wieder gesagt, warum Du die beiden Stubentiger so und nicht anders hast und hältst.
Aber die anderen gibt es halt auch... :hm: Das Härteste war mal eine Frau, die ihren langhaarigen - ob Zucht weiß ich nicht - Katzen blaue Frarbe in den Pelz geschmiert hat bzw. ganze Krater rausrasiert. Aus Angst, dass die Katze wegen ihres Fells gestohlen wird! Das ist ja neben "Labor" die Horrorvorstellung der Freigänger-Halter.
Aber sorry, wir schweifen echt vom Thema ab. :schäm:

- die Theorie, von der ich ausgegangen bin war ja, dass der monetäre Wert eines Tieres durchaus Einfluss auf seine Haltung haben kann.
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Re: "Lieber das Tier verschenken, als das schlimmeres passie

Beitrag von Bigfoot63 » Di 24. Sep 2013, 21:06

Einzig die Rubrik billiges Futtertier würde mich nachdenklich stimmen. Grundsätzlich finde ich es nicht schlimm wenn an sich einig ist ein Tier auch ohne "Kaufpreis/Schutzgebühr" abzugeben.
Ob ich das allerdings in einer FB Gruppe gleich so offen darstellen muss ?
Ich habe vor 3 Jahren eine sehr teure (nachweislich 32800€) für einen Schleuderpreis von 500€ bekommen. Der Züchter hat die Zuchtlinie gewechselt und irgendwann keine Zeit mehr um einen Käufer zu suchen, da die Neuen vor der Tür standen und mir diese dann quasi schenken wollen, aufgrund meiner Haltung. Habe ich dankend angenommen, keine Frage - ich behandle sie genauso gut wie die anderen die gekauft wurden.
Kaninchen bekomme ich aktuell gerade 2 Riesenkaninchen geschenkt aus einer Zuchtauflösung - Züchter verstorben. Die werden es auch immer gut haben.... Ich denke es geht am Ende um den Menschen der das Tier nimmt und wie er tickt.....Der Schutzvertrag - rechtlich sowieso kaum haltbar - ändert eigentlich auch nichts...
Grundsätzlich finde ich sollte mein kein Tier mit zu verschenken anpreisen.
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