Diskussion zur Magendrehung beim Hund

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Es gibt Hundehalter, erfahrene Hundehalter und sehr erfahrene Hundehalter.
Nicht jeder kennt sich mit diversen Krankheiten aus.
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Alles, was hier im Forum speziell zu Krankheiten, Diagnosen, Medikamenten und deren Dosierungen zu finden ist, sind persönliche Erfahrungen, Tipps und Ratschläge.

Diese Tipps und Ratschläge ersetzen keinen Tierarztbesuch.

Es gibt sehr viele ernst zu nehmende Krankheiten, die man durch Eigenbehandlung/Eigentherapie noch verschlimmern kann.

Es ist daher wichtig, jede Medikamentenabgabe und Therapie unbedingt mit dem Arzt zu besprechen und gemeinsam nach der besten Lösung, für das jeweilige Tier zu suchen.

Also zieht bitte immer einen Tierarzt zu Rate. Selbstverständlich könnt Ihr die hier gegebenen Tipps und Ratschläge mit Eurem Tierarzt besprechen.
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Diskussion zur Magendrehung beim Hund

Beitrag von Nightmoon » Mi 26. Nov 2008, 22:13

Stimmt, Magendrehung ist leider immernoch ein häufig unterschätztes Risiko.

Da meine Hundmaus vor lauter Beschäftigungsdrang viele kleine Kunststückchen beigebracht kam, brachten wir ihr auch irgendwann mal das "Roll dich rum" bei.
Ihr das bei zubringen war gar nicht schwer. Kluges Mädchen... ;) Aber, was ich damals noch nicht wusste, dass genau dieses Kunststückchen bei Hunden eine Magendrehung auslösen kann.

Seit ich das weiß, gibt es solche Kunststückchen nicht mehr.

Mein TA meinte damals auch, dass große Hunde häufiger davon betroffen seien, als kleinere. Naja, ich lass es trotzdem lieber, sicher ist sicher und so ein Kunststück ist ja auch nicht zwingend erforderlich. Es gibt ja noch so viele andere Sachen, wie bring mir die Latschen... ;) nur das will sie partout nicht lernen...warum wohl? :? :shock: :lol:

Ich sag ja...kluges Mädchen... :lol:
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Re: Magendrehung beim Hund

Beitrag von Aussie-Sunny » Do 27. Nov 2008, 19:16

Warum sollte denn das "Roll dich rum" eine Magedrehung auslösen?
Nur weil der Hund sich kurz rumrollt...? Also ich weiß nicht...
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Re: Magendrehung beim Hund

Beitrag von Nightmoon » Do 27. Nov 2008, 20:48

Genau Snowman,

nicht alle Hunde werden so ausreichend bewegt oder dürfen sich nicht so ausreichend bewegen, dass auch die innere Muskulatur gefestigt ist.
Da man ja in einen Hund nie reingucken kann, kann man es also nur vermuten.
Mir persönlich war das Risiko zu groß, deshalb hab ich es gelassen.
Schon alleine deshalb, weil eine Magendrehung wirklich in Windeseile behandelt werden muss, ansonsten kann jede Hilfe zu spät sein für Hundi. :cry:
Bei einer Bekanntin reichte es aus, dass der Hund sich Abends in seinem Körbchen nur auf den Rücken drehte. Warum auch immer, ihrem Hund passierte das insgesamt 3x, dadurch wusste sie glücklicher Wiese dann sofort, was zu tun ist. Den richtigen TA hatte sie auch, denn ihn konnte sie auch noch mitten in der Nacht anrufen und er war sofort zur Stelle, wenn es machbar war oder sie konnte mit ihrem Hund sofort hinfahren.
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Re: Magendrehung beim Hund

Beitrag von Nightmoon » Fr 28. Nov 2008, 07:15

snowman hat geschrieben:Hmm,
3x!Da hätte ich aber spätestens nach dem zweiten Mal dat Dingen fixiren lassen.
Ich glaube die haben damals auch irgend etwas gemacht, zum stabilisieren, aber scheint nicht so gut gehalten zu haben. :|
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Re: Magendrehung beim Hund

Beitrag von Aussie-Sunny » Fr 28. Nov 2008, 09:16

Achso, wenn der Hund vollgefressen ist. Das seh ich schon ein, hat sich vorher so angehört, also wär die Rolle immer gefährlich.
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Re: Magendrehung beim Hund

Beitrag von Aussie-Sunny » Fr 28. Nov 2008, 21:29

Auf Kommando macht´s Sunny sowieso nicht... die soll lieber die GRundkommandos lernen.
Aber wie soll man denn verhindern, dass sich ein Hund von alleine rumdreht? sie liegt gerne auf dem Rücken und schläft und dann dreht sie sich schonmal.
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Re: Magendrehung beim Hund

Beitrag von Mugen » Sa 29. Nov 2008, 12:37

Hmm,
3x!Da hätte ich aber spätestens nach dem zweiten Mal dat Dingen fixiren lassen.
Ja, normalerweise wird das auch gemacht. Wenn der Hund eine Magendrehung hat, dann wird der Hund operiert und dann wird der Magen direkt fixiert. Gut, kann sein, dass das nicht jeder TA so handhabt, aber ich kenn das nur so.
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Re: Diskussion zur Magendrehung beim Hund

Beitrag von Die Wilde7 » Do 30. Apr 2009, 14:28

Vor allem ist es ganz wichtig die Anzeichen richtig zu deuten.

Wenn der Hund unruhig wird, Schaum vors Maul kriegt, richtig nervös ist, viel hechelt, versucht sich zu Erbrechen und es geht nix, wenn der Bauch gasig wird (d.h. wenn er aufbläht) , dann ist es höchste Zeit seine Doc anzurufen, und vor allem gleich zu sagen was man vermutet, denn wenn der Hund akute Magendrehung hat zählt jede Minute, man kann sogar sagen jede Sekunde, in nur ganz wenigen Fällen überlebt dies ein Hund, es besteht wirklich sofortiger Handlungsbedarf.

Deswegen nicht erstmal abwarten, SOFORT los zum Tierarzt!

Und genau das ist es wie meine Vorschreiber schon schrieben, der Hundemagen hängt nur an zwei dünnen Bändern, manche Besitzer von großen und gefährdeten Rassen lassen sogar die Bänder verstärken, d.h. der Magen wird nochmals an einer Stelle befestigt, aber auch das ist keine Garantie für.

Ob dies erblich bedingt ist, darüber streiten sich noch die Götter, die einen meinen ja, die anderen meinen Nein, was allerdings zu beobachten war ist, das wirklich die Magendreher-Fälle in Würfen vorkommen wo die Elterntiere auch schon mit Magendreher belastet waren.

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Re: Diskussion zur Magendrehung beim Hund

Beitrag von Mugen » Do 30. Apr 2009, 19:35

Meine Freundin, die Tierärztin ist hat mir neulich mal gesagt, dass Hunde, die einen tiefen Brustkorb haben besonders gefährdet sind, weil der Magen da irgendwie mehr "Spielraum" hat. Ich bekomm den genauen Wortlaut nicht mehr zusammen :schäm:
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Re: Diskussion zur Magendrehung beim Hund

Beitrag von Dogmaniac » Fr 1. Mai 2009, 10:03

[url=http://www.tierpla.net/post28909.html#p28909]Notfall Magendrehung![/url]
www.sporty-dogs.de

Glücklich wer, das was er liebt, voll Mut zu verteidigen wagt.

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