ich brauch mal eure Erfahrungen, wenn ihr sie in diese Richtung habt.
Meine Mutter hat vor ca. 2 Wochen Troll (deren Hund) impfen lassen, normale Auffrischung inkl. Boreliose-Impfung. Die B-Impfung zum ersten Mal. Ich war dann einen Tag später bei denen und Troll hat sich riesig gefreut und nach dem Begrüßungsritual konnte er auf einmal nicht mehr sitzen und die Rute hing nach rechts runter. Vorgeschichte zu Troll ist, dass er Anfang des Jahres eine Halswirbelsäulenstauchung hatte, kurze Zeit später von einem Auto touchiert wurde (eine Woche später epileptische Anfall auf Grund dessen), letzten Monat ein dickes Pfötchen hatte. Ich natürlich gleich meine Mutter drauf angesprochen, aber nach einiger Zeit konnte er wieder sitzen und war normal. Da er nur rechts das Problem hatte, haben wir vermutet es kommt vom impfen, dass ihm die Seite weh tut.
Montags ist meine Mutter zum TA um was abzuholen und hat ihn mitgenommen. Da hat der TA gesagt, dass es eine normale Sache nach dem impfen ist.
Gestern bekam ich Nachricht, dass er am Dienstag wieder Probleme mit dem Hinterlauf hat, meine Mutter beim TA war und er Schmerzmittel und was Homöopathisches bekommen hat. Über Tag und Nacht hat sich das Verhalten geändert. Er wurde vorsichtiger, ging nicht mehr in jedes Zimmer und war extrem unruhig. Am Mittwoch morgen hat meine Ma dann die Trainerin von ihm angerufen, die dann mittags die Tierheilpraktikerin vorbeigeschickt hat. Fressen und trinken von allein will er nicht, man muss ihm das Futter/Wasser teilweise in der Hand vor die Nase halten.
Die THP hat einen Impfschaden festgestellt. Sie hat ihm Thuja-Globulis verabreicht, in 4-5 Tagen müsste eine Besserung eintreten. Sie meint auch, dass er schlecht sehen kann und deswegen so unruhig im Haus ist. Draußen an der Leine fühlt er sich sicher.
"Nebenwirkungen" von Thuja sind u. a. viel schlafen...
Im Internet stand viel dazu. U.a. gibt man Thuja Säuglingen vor und nach den Grundimpfungen, um die Nebenwirkungen zu reduzieren. Auch so gelesen, dass einige ihren Hunden geben vor und nach dem Impfen. (Könnte es bei Ninchen auch helfen
Ich hatte schon letzte Woche nach Boreliose-Impfung gegoogelt und die "tollsten" Nebenwirkungen gelesen. Meine Mutter wird den Hund nicht mehr impfen lassen (Hunde, die epileptische Anfälle haben, sollten eh nicht geimpft werden, lt THP).
Heute sah es morgens besser aus, er hat teilweise auch selbständig gefressen. Er bekommt statt seinem Trofu nun Nassfutter, was er wirklich runterstürzt. Trinken geht auch mittlerweile schon von allein.
Ich habe meiner Mutter nahe gelegt, nochmal den TA zu kontakten und ihm davon zu erzählen. Ihn vielleicht auch darauf anzusprechen, ob es sinnvoll ist Vitamin B zu geben. Denn wenn die Nerven angeschlagen sind, könnte das ja evtl. helfen.
Die Frage ist nun, wenn die 4-5 Tage rum sind und es keine Besserung eintritt, wie kann man noch helfen? Er wird dann auf den Kopf gestellt mit röntgen, Blutuntersuchung usw. Da ist auch meine Mutter mit mir sicher.
Auch wenn ich Troll kaum gesehen habe, weil ich ja 250 km weit weg wohne, häng ich doch sehr an ihm. Er ist ein besonderer Hund, so schlau, ich hab ihm soviel beigebracht..
Ach so, Troll ist fast 9 Jahre alt (mit 1/2 Jahr kam er zu meinen Eltern), ein Hund aus der Tötungsstation von Mallorca, hat ein halbes Jahr auf der Straße gelebt und ist auf alle südländischen Krankenheiten ohne Befund getestet worden.
Und das ist er :
[url=http://imageshack.us/photo/my-images/10/167pf.jpg/]
[/url]-- Donnerstag 22. September 2011, 19:13 --
Ich möchte etwas hinzufügen:
Wenn ein TA gegen Boreliose impfen will, sollte vorher das Blut dahingehend untersucht werden. Denn so bringt eine Boreliose-Impfung gar nichts. Nur unschöne Nebenwirkungen wir neurologische Ausfälle, Hirnhautentzündung etc. Nebenwirkungen stehen überall im Netz und sind bei den TÄ bekannt und es wird trotzdem noch geimpft. Der dt. Impfstoff ist angeblich nicht so weit entwickelt, wie der in den USA usw.
Ich bin gerade enorm sauer, traurig... ich weiß nicht wie ich helfen kann :-(





