Das Training und Zusammenleben mit Mia und Timmy

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Re: Die Arbeit mit Mia

Beitrag von claudia » Fr 27. Feb 2015, 19:35

Ja, das mit dem Kind will man sich in so einem Fall erst gar nicht näher vorstellen. Hoffentlich bekommen die wenigstens keinen neuen Hund mehr...

Und ja, bei mir ist es genauso, bin auch immer sooo stolz, wenn wir wieder ein Schritt weiter gekommen sind... Oder wenn ein neuer Trick klappt usw. Es ist ein langer Weg, aber jeder einzelne kleine Schritt lohnt sich... Und es ist einfach schön, die Entwicklung verfolgen zu können...


Liebe Grüße
Claudia

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Re: Die Arbeit mit Mia

Beitrag von Sana » Fr 27. Feb 2015, 19:37

Das stimmt... Jeder noch so kleine Schritt ist ein großer Erfolg :)


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Re: Das Training und Zusammenleben mit Mia

Beitrag von Sana » Sa 28. Feb 2015, 19:47

Also, entweder bilde ich mir gewaltig was ein, oder aber es funktioniert echt.

Wenn mia bei mir liegt und ich sie streichel und gleichzeitig "easy" sage, werden die Augen bei jedem mal kleiner. Sie beginnt zu schmatzen und macht sich richtig lang!


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Re: Das Training und Zusammenleben mit Mia

Beitrag von claudia » Sa 28. Feb 2015, 20:31

Ist doch super, wenn das so schnell funktioniert! An Einbildung glaub' ich eher nicht... zumal Du ja gestern noch echt skeptisch warst


Liebe Grüße
Claudia

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Re: Das Training und Zusammenleben mit Mia

Beitrag von Sana » Sa 28. Feb 2015, 20:45

Bin ich auch immer noch. Aber ich möchte es trotzdem weiter versuchen.

Am Dienstag fahren wir auch in den Urlaub, da ist mia generell viel entspannter :) wer weiß welche Fortschritte wir da machen.


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Re: Das Training und Zusammenleben mit Mia

Beitrag von Sana » Mo 18. Mai 2015, 10:17

Also update. Ich habe das mit konditionierter Entspannung erstmal aufgegeben. Ich denke das kann nur klappen wenn ich auch mega entspannt bin und das bin ich nicht.

Aber um beim Thema Entspannung zu bleiben. Generell habe ich im Moment einen super entspannten hund. Nein eigentlich zwei entspannte hunde :) es macht so viel Spaß mit den beiden zu trainieren.

Also im Moment machen wir vermehrt leinentraining, mir ging das gezerre und gekeife an der Leine so aufn Keks!
Ich habe versucht mit timmy und mia zeitgleich tz trainieren. Und zu meinem erstaunen klappt das sogar sehr gut.
Ich habe an der Leine zwei sehr aufmerksame hunde, die unterwegs oft den augenkontakt zu mir suchen. Sie sind schon ziemlich oft auf mich konzentriert, das find ich einfach mega toll :)

Selten gibts Stunk an der Leine wenn wir hunde treffen. Wir gehen wortlos und teilweise ohne Interesse am hund vorbei. :freu: letztens musste ich mir anhören dass meine hunde arm dran sind, weil sie nicht schnüffeln dürfen. Aber es hat für mich einen Grund wieso hund jetzt nicht hin darf. Eben einfach weil ich einen unsicherheits-angst-beißer habe und weil wir schlichtweg im Training sind. Ich mag einfach kein Spiel an der Leine. Der Hund ist mir da zu sehr begrenzt.

Weiter geht's. Wir üben auch speziell Hundebegegnungen ohne Leine. Timmy stürmt immer noch hin wie ein irrer, ABER ohne Ton :D und das tollste ist mia. Sie war ohne Leine immer "böse", plötzliche nach vorn schnapper. Nach 14 Tagen markertraining "prima" ist sie wie ausgewechselt. Hund kommt, wird geachnuppert. Wenn mia unsicher wird, und das finde ich am tollsten, kommt sie zu mir zurück oder sie geht einfach weg. Manchmal spielt sie sogar! Hallo? Mia spielt mit fremden hund!

Vor ein paar Tagen haben wir einen Welpen getroffen und ich dachte so oh oh, soweit simmer noch nicht. Aber mia hat mich überrascht. Sie hat es glaube ich verstanden. Sie war genervt und ging weg, nicht drauf!

Danach kam sie freudestrahlend zu mir, nach dem Motto, guck ich war lieb, wo ist mein lecker? :D

Ach ich bin so stolz auf meine zwei kleinen Streber :love:


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Re: Das Training und Zusammenleben mit Mia

Beitrag von Sana » Sa 23. Mai 2015, 20:01

Letztes Wochenende haben wir uns mit einer Bekannten getroffen und ihrer Hündin Paulinchen und der Pflegedame Nika (ein ganz ganz toller Podenco mit, bisher kaum Jagdtrieb. Sucht übrigens ein Zuhause :) ) und mit Mias Physiotherapeutin und ihren zwei Hunden. Ein total gechillter Pitbull und eine Staffdame. Das Mädchen ist leider auch ein Trauma-Angst-Hund und ist nicht leicht zu händeln bei fremden Hunden. Also eigentlich hatten wir dann einen super Übungsleinengassi :)
Sarah lief mit ihrer Dame hinten und meine Bekannte mit mir vorn. Mia war unglaublich toll! Es war wirklich der Wahnsinn!! Kein Ton, weder von Mia noch vom Timmy. Auch nicht, als es frontale Begegnungen gab zwischen Mia und Lucy. Ist halt toll, dass Sarah auch positiv verstärkt und wirklich mit ihrem Hund trainiert. Ich bin da an eine wirkliche ganz tolle Person gekommen, in Hinsicht auf Mias Rücken :)

Wir werden das Gassi wohl nochmal wiederholen, sodass wir bald die ganze Truppe laufen lassen können, ohne dass etwas passiert :)

Am 12. Juni werde ich übrigens einen Vortrag besuchen, zum Thema "Stress bei Hunden". Das wird bestimmt sehr interessant. Ich freu mich jedenfalls.

Am Donnerstag hat Mia dann ihren Termin zur Blutabnahme, bezüglich der Schilddrüse. Dann haben wir das auch bald abgeklärt.


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Re: Das Training und Zusammenleben mit Mia

Beitrag von Sana » Do 28. Mai 2015, 10:35

Happy birthday mein mäuschen :) mia hat heute ihren siebten Geburtstag :birthday:

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Re: Das Training und Zusammenleben mit Mia

Beitrag von vivi81 » Fr 29. Mai 2015, 16:17

Happy Birthday kleine Maus :party:


Liebe Grüße Vivi...

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Re: Das Training und Zusammenleben mit Mia

Beitrag von Heike » Sa 30. Mai 2015, 08:40

Happy Birthday und viel weitere gesunde Jahre für Mia wünsche ich auch :lieb:



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Re: Das Training und Zusammenleben mit Mia

Beitrag von lapin » So 31. Mai 2015, 20:32

Auch von mir alles Gute nachträglich :). Was ergab die Blutentnahme?


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Re: Das Training und Zusammenleben mit Mia

Beitrag von Sana » So 31. Mai 2015, 20:38

Hab noch kein Ergebnis. Ein Teil ging ja ins externe Labor. Denke sie ruft an, wenn sie alle Ergebnisse hat. Und dann muss ich das noch zur Spezialistin schicken um es endgültig zu besprechen :)


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Re: Das Training und Zusammenleben mit Mia

Beitrag von Sana » Mo 1. Jun 2015, 20:14

Ich musste heute Abend spontan mit Timmy zum TA. Da haben wir dann gleich die Blutergebnisse besprochen. Also angefordert von der Schilddrüse waren: cTSH, T4,fT4, T3,fT3 und die Antikörper von T3&T4. Alle angeforderten Werte waren super im Referenzbereich. Auf den Antikörper T4 warten wir noch, aber da wird vermutlich auch alles okay sein. Ich werde das trotzdem noch mit der Tierärztin besprechen, die sich auf Schilddrüse spezialisiert hat. Wenn dann alles okay ist, ist es natürlich super für Mia. Aber irgendwie so richtig kann ich mich nicht freuen. Ich weiß das ist gemein, aber es wäre etwas, was man behandeln könnte und es hätte so einiges erklärt :/

Das Ergebnis vom geriatrischen Blutbild habe ich mitbekommen, da ist auch alles in der Norm, bis auf den Pankreas. TÄ meinte, dass kann sein, weil sie nüchtern war. :hm:
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Re: Das Training und Zusammenleben mit Mia

Beitrag von Heike » Di 2. Jun 2015, 08:51

Sana hat geschrieben:Ich weiß das ist gemein, aber es wäre etwas, was man behandeln könnte und es hätte so einiges erklärt :/
Das kann ich gut verstehen. Man möchte doch so gerne die Ursache finden und so stochert man weiter im Dunkeln :? Geht es ihr denn gut?



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Re: Das Training und Zusammenleben mit Mia

Beitrag von Sana » Di 2. Jun 2015, 08:58

Ja, ihr geht es gut. Bis auf die sich häufenden, plötzlichen panikattacken, dee unerklärlich schmerzende rücken und das sie ihr Gewicht einfach nicht halten kann. Und die üblichen verhaltensprobleme. Aber letzteres hat sich enorm verbessert. Aber sie macht einen sehr fitten Eindruck.


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Beitrag von lapin » Di 2. Jun 2015, 09:51

Für Hormone und damit psychische wie körperliche Veränderungen ist nicht nur die Schilddrüse zuständig, sondern auch die Nieren, insbesondere Nebennieren. Das könnte man evtl auch mal genauer unter die Lupe nehmen. Würde auch die anderen Symptome erklären


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Re: Das Training und Zusammenleben mit Mia

Beitrag von Sana » Di 2. Jun 2015, 12:56

Niere.... Niere brauch ich aber auch nicht :(

Was kann denn dann daran sein? Hab ich dann wieder nen cushing hund? Müsste man nierenwerte nicht auf dem Blutbild sehen? (Ich kann sowas nicht lesen)

Ist doch kacke :( aber dann kann ich diese Tierärztin ja generell noch fragen. Sie ist wohl komplett auf Hormone spezialisiert.


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Re: Das Training und Zusammenleben mit Mia

Beitrag von Sana » Sa 6. Jun 2015, 19:54

Sagt euch "der gelbe hund" etwas? Das ist so ein "Projekt", wo man dem Hund etwas gelbes anlegt. Oder eine schleife an die Leine, zb. Das zeigt wenn ein Hund keinen Kontakt zu anderen Hunden mag, weil er krank ist oder sonst etwas.

Mia gehört jetzt auch dazu, aber eher wegen der Menschen die alle hunde ungefragt anfassen müssen.

Drauf steht "nicht anfassen!"

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Beitrag von lapin » Sa 6. Jun 2015, 20:17

Gute Idee :top:


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Beitrag von lapin » Do 11. Jun 2015, 08:35

Gab es eigentlich noch weitere Infos wegen Mia?


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Re: Das Training und Zusammenleben mit Mia

Beitrag von Sana » Do 11. Jun 2015, 08:39

Nee, der nachfeforderte wert war auch okay. Ist jetzt postalisch auf dem weg zur anderen Tierärztin, aber die Post streikt ja :roll:


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Re: Das Training und Zusammenleben mit Mia

Beitrag von Sana » Sa 13. Jun 2015, 10:37

Gestern war ich ja noch auf diesem Vortrag "Stress bei Hunden". Hört sich vielleicht was doof an, aber hab mich ein bisschen gelangweilt, weil der größte Teil darum ging, was Stress ist, wie es entsteht und wo. Nun ja, das weiß ich halt alles schon. Aber für Leute, die wirklich neu in dem Gebiet sind, war es echt empfehlenswert.
Schade fand ich dann noch, dass es zwar um Stress ging und das man das regulieren kann, aber es wurde nie gesagt wie. Und das wäre so einer meiner wichtigsten Punkte gewesen. Aber ein bisschen hab ich schon dazu gelernt, zum Beispiel, dass Hund an einer normal kurzen Leine oft viel gestresst sind und wie sich das am Hund zeigt... Joa.. Ich werde mir nun ne 5 Meter Leine für die beiden kaufen ;)

Und auch habe ich eine neue Idee, was das kläffen angeht. Da will ich aber noch nicht so viel sagen, ich muss erst ausprobieren ob das klappt, bevor ich was sage, andere das nachmachen und sich dann schlimmere Dauerkläffer als vorher ranziehen :jaja:


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Re: Das Training und Zusammenleben mit Mia

Beitrag von Sana » So 14. Jun 2015, 15:57

Das Ding mit der Rute. Kann mir dazu jemand was erzählen?

Ich dachte immer die Rute eines Hundes sagt etwas über die "Spannung" aus.

Rute hoch heißt also eher angespannt/erregt, Stress, kampfbereit

Rute auf halbmast dann ausgeglichen, freundlich, aufgeschlossen.

Rute geklemmt unsicher, angst.

Nun habe ich zwei Hunde, mia und timmy. Die generell beide mit hoher, angespannter Rute liefen. Das Verhalten war dementsprechend.
Jetzt nach wochenlangen Training kann ich so einiges an meinen Hunden beobachten. Beide sind deutlich ruhiger, entspannter und gelassener geworden.

Bildlich habe ich aber dieses.

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Während timmys Rute auf halbmast steht, also sich "dem Verhalten angepasst" hat, ist mias Rute immer noch hoch angespannt.

Ich weiß, pauschalisieren kann man das alles nicht, aber ich frage mich trotzdem wieso, ob es einen Grund dafür gibt. Vielleicht versteht sie doch noch nicht so ganz was "ich von ihr will"? Oder aber das alternativ verhalten stresst sie genau so wie das "Fehlverhalten"?

Kennt sich jemand damit aus? Vielleicht sehe ich das auch zu eng? Oder interpretiere zuviel rein...


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Re: Das Training und Zusammenleben mit Mia

Beitrag von claudia » So 14. Jun 2015, 16:06

Hm, also soweit ich weiß, ist die Haltung der Rute von der Rasse abhängig...

zB wird beim Havi die Rute normaler Weise hochgetragen, auf Halbmast ist sie bei Unsicherheit / Streß, eingeklemmt bei Angst...

Insofern könnte es vielleicht ja schon sein, daß Mia ihre Rute normalerweise "oben" trägt? Ich würde mich da vermutlich eher am Gesamteindruck orientieren...


Liebe Grüße
Claudia

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Re: Das Training und Zusammenleben mit Mia

Beitrag von Sana » So 14. Jun 2015, 16:14

Das hatte ich dann auch überlegt, aber wenn sie frisst, oder generell hier daheim sehr entspannt ist, ist die Rute runter.

So zb. Auch wenn sie ein lecker hat/hatte

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Ihre Rute ist auch runter wenn sie was verbotenes gemacht hat oder bei angst.

Wenn sie unsicher ist steht die Rute kerzengerade....


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Re: Das Training und Zusammenleben mit Mia

Beitrag von claudia » So 14. Jun 2015, 16:27

Das die Rute zuhause generell unten ist, ist schon irritierend...

Beim Fressen kann ich das auch gelegentlich beobachen. Bei Konzentration (Intelligenzspielzeug -- wie kommt man ans Leckerli) und wenn was Verbotenes gemacht wurde (oder auch nur vermutet wird, daß was falsch gemacht wurde) regelmäßig...

Was mir gerade noch einfällt, wenn Rocky Schmerzen hat (Rücken oder Knie), ist seine Rute auch unten... Das hilft Dir hier aber auch nicht wirklich weiter...


Liebe Grüße
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Re: Das Training und Zusammenleben mit Mia

Beitrag von Sana » So 14. Jun 2015, 16:35

Hmm, komische Sache ;)

Ich werds mal weiter beobachten. Vielleicht gruselt sie die Umstellung unterwegs einfach noch, weil sie plötzlich nicht mehr alles unter Kontrolle haben muss und die Situationen einfach noch nicht so gut einschätzen kann. Aber vielleicht ist das auch wieder zu menschlich gedacht :hm:


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Beitrag von lapin » So 14. Jun 2015, 19:32

Ich hatte hier das gleiche, Lucy auf Halbmast, Snoopy nach oben. Mir ist oft aufgefallen, dass er versuchte Lucy zu erziehen. Dies ist ganz typisch für Hunde, die denken der Chef zu sein und dich als Mensch in dieser Position nicht sehen.
Seitdem hier die Erziehung fester im Griff ist, ist auch Snoopys Rute auf Halbmast.
Außer es laufen mal wieder fremde am Tor vorbei, die nicht ganz koscha sind. Da geht der Schwanz hoch und es wird genau begutachtet. Aber ich bin mittlerweile einfach nur schneller und das war die Lösung für alles. :)


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Re: Das Training und Zusammenleben mit Mia

Beitrag von Sana » So 14. Jun 2015, 19:56

Hmm, ich finde das mit dem "Chef" eh so eine Sache, aber im rudel ist mia definitiv nicht die rangoberste. Sie erzieht timmy auch nicht. Also wirklich gar nicht und vor allem draußen nicht. Sie orientiert sich eher an ihm. Ich find das Thema Rute irgendwie echt schwer. Aber vielleicht kommt es ja doch noch


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Re: Das Training und Zusammenleben mit Mia

Beitrag von lapin » So 14. Jun 2015, 21:21

"Chef" in dem Sinne, wer übernimmt die Veantwortung, trifft die Entscheidungen für viele Aktionen... Und seitdem ich schneller reagiere, als Snoopy überhaupt die Situation gecheckt hat, seitdem lebt er entspannter und seine Rute ist es auch.

Je schneller ich Situationen die spannend sind erkenne und vorher schon zurück pfeife, desto entspannter wurde Snoopy, weil er wusste ich kümmere mich und er kann Chillen... So ähnlich meine ich das.


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