Analdrüsen

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Nicht jeder kennt sich mit diversen Krankheiten aus.
Selbst als sehr erfahrener Hundehalter kann man nicht alles kennen und wissen.

Alles, was hier im Forum speziell zu Krankheiten, Diagnosen, Medikamenten und deren Dosierungen zu finden ist, sind persönliche Erfahrungen, Tipps und Ratschläge.

Diese Tipps und Ratschläge ersetzen keinen Tierarztbesuch.

Es gibt sehr viele ernst zu nehmende Krankheiten, die man durch Eigenbehandlung/Eigentherapie noch verschlimmern kann.

Es ist daher wichtig, jede Medikamentenabgabe und Therapie unbedingt mit dem Arzt zu besprechen und gemeinsam nach der besten Lösung, für das jeweilige Tier zu suchen.

Also zieht bitte immer einen Tierarzt zu Rate. Selbstverständlich könnt Ihr die hier gegebenen Tipps und Ratschläge mit Eurem Tierarzt besprechen.
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Beitrag von Sana » Mi 7. Dez 2011, 18:30

Hallo ihr Lieben,

ich habe mal eine kurze Frage, reinigt ihr euren Hunden selber die Analdrüsen?? Denn Timmy hat total schnell wieder volle drüsen...Dann fängt er an mit dem Popo auf dem Boden zurutschen... Würmer, etc alles negativ! Aber alle drei Monate dafür 10 € zu blechen, ist mir zu blöde, wenn man das auch selber machen kann...

Habt ihr damit Erfahrungen? Je nach dem geh ich vor Weihnachten nochmal zum Tierarzt und lass es mir zeigen und erklären...

Eigentlich ist es ja nur positiv, wenn man es (richtig) selber macht. Weniger stress fürs tier und man spart Geld :)


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Re: Analdrüsen

Beitrag von lapin » Mi 7. Dez 2011, 18:41

Wurde er schon immer regelmäßig geleert...das ist nämlich oft sehr kontraproduktiv und führt eben zu einer chronischen Leerung.

Dieses manuelle leeren ist also nicht gerade förderlich.

Analbeutel kann man auch selber leeren, braucht man sich ja nur zeigen lassen, mittlerweile gibt es einige Hundefrisöre die das auch mit machen, kann man sich ja umhorchen.

Zudem gibt es eine Gebührenordnung für TÄ:
Analbeutel, manuelle Entleerung € 5,11
https://www.innofima.de/versicherungen/tierversicherung/gebuehrenordnung-tieraezte.php" onclick="window.open(this.href);return false;


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Re: Analdrüsen

Beitrag von Sana » Mi 7. Dez 2011, 18:44

Ja nee...öh weiß ich jetzt gar nicht :schäm: Halt so "normal" beim Tierarzt.... Die helferin wollte mir das letztens schon zeigen aber dann haben wir beide es vergessen :X

PS: ja die 10 Euro sind für beide Hunde sorry.... falsch ausgedrückt


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Re: Analdrüsen

Beitrag von lapin » Mi 7. Dez 2011, 18:52

Also dieses "normale" leeren, ist das, was einen Hund zum Dauerpatienten macht, wenns um das füllen der Drüsen geht...
keine Ahnung wie es zu solchen "Routine" Ausführungen kommen konnte :hm:...


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Re: Analdrüsen

Beitrag von Sana » Mi 7. Dez 2011, 18:56

Aber was soll ich denn sonst machen, wenn er fast alle drei Monaten über Boden rutscht? :/


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Re: Analdrüsen

Beitrag von Nightmoon » Mi 7. Dez 2011, 20:15

Wenn ein Hund mit dem Popos regelmäßig über den Boden rutscht und man ihm nur deshalb die Drüsen ausdrückt/entleert, dann fördert das wirklich, wie Lapin gerade schrieb, dass man es dann immer künstlich entleeren lassen muss, weil der natürliche Mechanismus irgendwie damit ausgeschaltet/unterdrückt wird. Eventuell sollte man das Sekret und die Analdrüsen selber - untersuchen lassen, ob sich da etwas Entzündliches gebildet hat, was bereits chronisch sein könnte. Wie alt ist der betroffene Wauzi? :lieb:
Zunächst müsste man erst einmal die Ursache fürs Poporutschen finden und das muss nicht in jedem Fall mit den Drüsen zusammenhängen, weil sie evtl. gefüllt sind.
Bei älteren Hunden hat man rel. häufig zwar das Problem, dass die Analdrüsen sich entzünden können, aber die Ursache nicht immer auf die gefüllten Drüsen zurückzuführen sind. Manche Hunde mögen einfach keinen "Schmuddel" nach ihrem "Geschäft" am Popos kleben haben. Ich musste Tessa auch immer die kleine "Pupiritze" mit einem Haushaltstuch, nach dem Gassigehen sauber wischen. Das genoss sie richtig. :lieb:
Machte "ich" oder mein LG es nicht, dann rutschte sie anschließend auch über unsere (WEIßEN!!!) Teppiche. :? :arg: ...und die Auswirkungen waren dann viel heftiger, als das bisschen Popos abwischen, aber für sie war der Effekt wohl der Selbe - Hauptsache ihr Popos war sauber. :arg:


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Re: Analdrüsen

Beitrag von Sana » Mi 7. Dez 2011, 20:29

Also, dass mit den Analdrüsen wusste ich wirklich gar nicht.... Unsere alte Hündin hatte damals zwei Abszesse am Popi und da meinte die TÄ das käme durch die Analdrüsen :S Und dann meinte sie alle drei Monate ausdrücken...Haben wir anfangs gemacht aber dann nicht mehr.... Sie hat auch seit 8 Jahren keine Probleme mehr damit.

Aber bei Timmy er ist geschätzt etwas über 1 1/2 da wurde es erst zwei mal gemacht. Stimmt er mag auch keinen dreckigen popo aber den mach ich auch immer sauber so das nicht dran hängt...

jetzt bin ich voll ratlos :hm:


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Re: Analdrüsen

Beitrag von Nightmoon » Mi 7. Dez 2011, 20:52

:hm: Tja, dann scheints ihm wohl einfach nur Spaß zu machen. Dann sollteste das vielleicht Mal mit einem Verbot versuchen zu unterbinden. Wenn er anfängt aufm Popos zu rutschen, dann ein Nein und in sein Körbchen/auf sein Plätzchen schicken. Bis er merkt, wenn er da herumrutscht, dass das immer auf seinem Platz endet und totlangweilig ist. :hm: Vielleicht ist es Mal aus einer Not heraus zu einer Art Tick ausgeartet. Nur sollte man es versuchen zu unterbinden, also wenn er es ohne Grund dauernd macht, dass sich nicht durch das Herumrutschen etwas entzündet, denn sonst könnte da ein Kreislauf entstehen, den man nur noch schwer unterbrechen kann.


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Re: Analdrüsen

Beitrag von Sana » Mi 7. Dez 2011, 20:57

Also wenn er das macht sag ich immer "Nein" dann hört er auch sofort auf...

Ich habs mal beobachtet, er macht es halt meistens wenn er von draußen reinkommt, oder kurz bevor er raus will... Oder aber auch wenn er gespielt hat...


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Re: Analdrüsen

Beitrag von Sana » Mi 7. Dez 2011, 21:15

Was sagt ihr zu der Seite??

Aber irgendwie glaub ich nicht, dass er es aus langeweile macht... Das ist irgendwie...anders.. :hm:

https://www.vegan-hund.de/gesundheit/krankheiten/analdruesen#ursachen_verstopfter_analdruesen" onclick="window.open(this.href);return false;


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Re: Analdrüsen

Beitrag von Nightmoon » Mi 7. Dez 2011, 21:50

Hmmm, also das mit dem Spielen wüsste ich jetzt auch nicht in Verbindung zu bringen. Die Seite, die Du da verlinkt hast, beschreibt das Verfahren ganz gut, aber zeigt mir zu wenig Risiken auf, was passieren könnte, wenn man es immer selber oder durch eine andere autorisierte Person machen lässt. Der "eine Satz" erscheint mir etwas zu dünn.

Den Tipp mit dem Mittelchen gegen Durchfall verabreichen würde ich so nie geben, denn auch sowas könnte eine gegenteilige Wirkung haben. Man gibt keinem Tier irgendwas, um so einen Effekt zu erzielen. Ein gesundes Tier kann sich alleine behelfen. :)

Drunter steht zwar noch so ein bisschen Zeugs was man nicht machen sollte oder worauf man Acht geben sollte, ist mir persönlich aber ein bisschen zu wenig. Auch würde ich keine Tipps zur Verabreichung von Mitteln geben, zumal da kein Hinweis auf Größe des Hundes oder der passenden Dosierung dabei steht. Dann lieber gar keine Mittel empfehlen.
Die Gefahr, dass sich da ein unerfahrener Halter eigenmächtig behilft wäre mir zu groß!


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Re: Analdrüsen

Beitrag von Sana » Mi 7. Dez 2011, 21:54

Hmm okay..... ja aber also ich steh gerade echt auf dem schlauch...

Ich versteh ehrlich gesagt jetzt nicht so wirklich, was daran soo schlimm wäre, wenn man sie ausdrücken lässt, denn ich kann ihn doch nicht ständig mit vollen Drüsen rumlaufen lassen, dann entzündet es sich doch alles :hm:


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Re: Analdrüsen

Beitrag von Nightmoon » Mi 7. Dez 2011, 22:03

Nightmoon hat geschrieben:Den Tipp mit dem Mittelchen gegen Durchfall verabreichen würde ich so nie geben, denn auch sowas könnte eine gegenteilige Wirkung haben. Man gibt keinem Tier irgendwas, um so einen Effekt zu erzielen. Ein gesundes Tier kann sich alleine behelfen. :)
Also ist eine ausgewogene Ernährung des Hundes Voraussetzung dafür, dass solche Probleme weitesgehend nicht auftreten sollten. Alles andere sollte man doch besser von einem TA abklären lassen.
Im Übrigen musste ich auf der anderen Seite gerade ein bisschen schmunzeln. Da gehts ja um die vegane Ernährung von Hunden, gleichzeitig prangt aber oben drüber ein Werbebanner, wo für Hundefutter mit grünem Pansen und Ochsenziemer geworben wird. :jaja. Passt irgendwie nicht so ganz zusammen. Entweder ganz vegan oder gar nicht und Vegan ist ja bekanntlich die verschärftere Form, wo man auf alle tierischen Produkte verzichtet, wenn ich recht informiert bin. ;)


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Re: Analdrüsen

Beitrag von Venga » Do 8. Dez 2011, 07:52

Ist sein Kot immer weich oder eher fest?
Bei weichem Kot, können sich die Beutel nicht so gut selbst entleeren.
Wenn der Kot fest ist, drückt er beim Geschäft machen gegen die Beutel und sorgt durch den Druck dafür, dass das Sekret herauskommt.

Der Sinn der Analdrüsen ist, dass der Kot mit dem Sekret markiert wird. Darum riechen Hunde an den Haufen anderer Hunde. Sie erhalten dabei genauso Informationen über den anderen Hund, wie an Pinkelstellen.

Ist der Kot eher weich, kann man das mit Knochen ganz gut regulieren. Aber nicht zu viele geben, sonst wird der Kot hart.


LG
Venga

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Re: Analdrüsen

Beitrag von Nightmoon » Do 8. Dez 2011, 09:58

Ein Hund entleert seine Analdrüsen aber auch in extremen Stresssituationen. Z.B. aus Angst.
Das kann passieren, wenn Hundi angegriffen wird oder Hundi eine riesige Angst vorm TA hat, einen Unfall erleidet und und und....
Es ist also nicht immer nur, um rein zu markieren. Mit der Gabe von Knochen sollte man aufpassen, wenn Hundi gesund ist, isses kein Problem, ist Hundi schon etwas älter, gesundheitlich nicht mehr ganz oben auf, dann sollte man lieber Knorpel (roh oder gekocht) geben, was den selben Effekt erzielt. :lieb:


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Re: Analdrüsen

Beitrag von Sana » Do 8. Dez 2011, 14:22

Also Timmy bekommt ja Barf und Nassfutter (Terra) der Kot ist nicht mega hart aber auch nicht flutsche kacki ^^ aber eher weich... Knochen bekommt er ja ab und zu... Und in Terra ist ja auch dieses Eierschalenpulver drin... Lena hat das Problem nicht!

Aber ich meinte eigentlich, dass ich nicht ganz verstehe was daran so schlimm ist wenn man sie nicht ausdrücken lässt.. Es wär doch schlimmer, wenn man sie voll lässt wegen entzündung etc.


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Re: Analdrüsen

Beitrag von freigänger » Do 8. Dez 2011, 14:49

Sana hat geschrieben:Aber ich meinte eigentlich, dass ich nicht ganz verstehe was daran so schlimm ist wenn man sie nicht ausdrücken lässt.. Es wär doch schlimmer, wenn man sie voll lässt wegen entzündung etc.
:hm: was meinst du ??


liebe grüße freigänger mit Bild vom 18.6.00 bis 14.4.12 begleitete mich cano treu und in liebe, wie nur ein hund kann. danke cano. Wer wagt, kann verlieren. Wer nicht wagt, hat schon verloren. (b.brecht)

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Re: Analdrüsen

Beitrag von Sana » Do 8. Dez 2011, 19:18

Ja das ausdrücken der analsdrüsen, wenn sie voll sind... Ich versteh einfach nicht so ganz wieso man das nicht machen lassen sollte?? Denn wenn man sie doch voll lässt und der hund es z.b nicht allein schafft, wie mein stinki scheinbar... können sich da doch entzündungen und abszesse bilden...


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Re: Analdrüsen

Beitrag von chien » Do 8. Dez 2011, 19:32

Ich versteh einfach nicht so ganz wieso man das nicht machen lassen sollte??
natürlich sollte man es machen lassen wenn man selber damit keine Erfahrung hat.



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Re: Analdrüsen

Beitrag von Nightmoon » Do 8. Dez 2011, 19:44

Ganz genau Chien, aber man sollte es überhaupt nur machen lassen oder wenn man sehr gut das selber kann, wenn Hund damit offensichtlich Probleme hat, sich die Drüsen auf eigenständige natürliche Weise selber zu entleeren, aber auch da sollte man immer einen Blick drauf haben, warum dieses Problem entstehen konnte. Möglicher Weise könnte eine Erkrankung dahinterstehen, was aber auch nicht immer so sein muss.
Erste Probleme mit den Drüsen sieht man oft an Hautrötungen, an sich dann links und/oder rechts neben dem Anus befinden.
Deswegen dann lieber einen Tierarzt drauf gucken lassen, denn immerhin könnte ein beginnender Tumor oder eine Zyste oder "sonstwas" der Auslöser für derartige Probs sein. :lieb:
Eigendiagnosen und Eigenbehandlungen bringen nur etwas, wenn man sich auf dem Gebiet bestens auskennt und auf eine breite Erfahrung zurückgreifen kann.
Edit:
Zusatz:
...aber man sollte einem Hund auch die Chance einräumen, dass er sich die Drüsen selber entleeren kann und nicht immer sofort eingreifen, aber auch das nur, wenn keine Schmerzen dabei sind. :)


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Re: Analdrüsen

Beitrag von Sana » Do 8. Dez 2011, 22:28

ah okay... dann hab ich es jetzt verstanden ;) Na ich renn ja nicht sofort zum TA, wenn er einmal rutscht, aber wenn das so 2 wochen geht dann kann da ja iwas nicht stimmen, das kommt mir dann sehr komisch vor.... :hm:


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Re: Analdrüsen

Beitrag von chien » Do 8. Dez 2011, 22:34

Den TA zu konsultieren ist nicht verkehrt, wenn es ein gewissenhafter TA ist, wird er auch erkennen ob es erforderlich ist oder nicht.



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Re: Analdrüsen

Beitrag von Sana » Do 8. Aug 2013, 15:54

Hallo, ich hol das Thema hier nochmal hoch.

Das rutschen, hat Timmy eigentlich aufgehört, ausser eben nach dem Stuhlgang. Neuerdings, hat er scheinbar Schmerzen wenn er sich entleert. Er quietscht dann kurz auf und wenn das erste raus ist, ist wieder alles gut. Ich dachte erst, ob sein Kot irgendwie zu trocken ist, und ihm das deswegen weh tut, geht das? Oder aber hat er eine Analdrüsenentzündung? Sein Popo ist sauber, man sieht nicht, nichts gerötet. Aber er quietscht eben, und rutscht. Lecken tut er jetzt nicht übertrieben viel.
Soll ich den TA drüber schauen lassen?


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Re: Analdrüsen

Beitrag von lapin » Do 8. Aug 2013, 20:36

Würde ich machen, ich würde sie abtasten lassen...
Lucy hatte mal nen Knochenstück quer liegen..da war erst gut, als TA mit dem Finger drin war...


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Re: Analdrüsen

Beitrag von Sana » Do 8. Aug 2013, 21:11

Okay, dann ruf ich gleich morgen an.


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Re: Analdrüsen

Beitrag von Sana » Fr 9. Aug 2013, 09:22

So, wir kommen gerade vom Tierarzt. Die Analdrüsen waren ein bisschen voll, rechts mehr als links, aber keine Anzeichen einer Entzündung. Die Tierärztin selbst war nicht so richtig überzeugt davon, dass es an den Analdrüsen liegt, weil Kot und alles normal ist. Keine Anzeichen von Schmerzen beim Abtasten. Naja, die drüsen sind jetzt erstmal leer und wir wollen schauen, ob es jetzt besser ist. Wenn nicht, gehts auf Ursachenforschung....


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Re: Analdrüsen

Beitrag von lapin » Fr 9. Aug 2013, 09:27

Hoffen wir, dass es mit den Analdrüsen alles war :daum:

ansonsten kann es ja nur eine Ursache im Enddarm sein?!


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Re: Analdrüsen

Beitrag von Sana » Fr 9. Aug 2013, 09:31

Ja ich schätze schon. Weil vorher hat er ja nichts. Es ist ja wirklich nur quasi beim ersten mal rausdrücken. Hab ja gedacht, das der After evtl enzündet sein könnte oder Wund, was auch immer... Aber dann würde es ja nicht nur die Sekund weh tun... Irgendwie komisch. Ich hoffe es sind die drüsen.


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Re: Analdrüsen

Beitrag von lapin » Fr 9. Aug 2013, 09:33

Hast du Vaseline da?
Vllt hat er ja kleine Risse im Anus, das tut natürlich weh, wenn sie jedesmal beim koten wieder einreißen....ein bißchen Vaseline außen und ein klein bißchen innen reingeschmiert und es flutscht vllt angenehmer und heilt so auch besser ab.
Wäre jetzt noch so eine Idee..


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Re: Analdrüsen

Beitrag von Sana » Fr 9. Aug 2013, 09:38

Ja hab ich da. Ist vielleich ein Versuch wert. Wenn er nachher wieder quietscht, versuch ich es mal damit.


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