WELLEN und der Diabetes

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Alles, was hier im Forum speziell zu Krankheiten, Diagnosen, Medikamenten und deren Dosierungen zu finden ist, sind persönliche Erfahrungen, Tipps und Ratschläge.

Diese Tipps und Ratschläge ersetzen keinen Tierarztbesuch.

Es gibt sehr viele ernst zu nehmende Krankheiten, die man durch Eigenbehandlung/Eigentherapie noch verschlimmern kann.

Es ist daher wichtig, jede Medikamentenabgabe und Therapie unbedingt mit dem Arzt zu besprechen und gemeinsam nach der besten Lösung, für das jeweilige Tier zu suchen.

Also zieht bitte immer einen Tierarzt zu Rate. Selbstverständlich könnt Ihr die hier gegebenen Tipps und Ratschläge mit Eurem Tierarzt besprechen.
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WELLEN und der Diabetes

Beitrag von WELLEN » Do 11. Aug 2011, 11:05

Hallo ihr Lieben,

leider habe ich gestern eine traurige Entdeckung gemacht.
Meine schwarze Lunamaus hat sehr wahrscheinlich Diabetes.

Erst ist mir vor paar Tagen aufgefallen, dass sie einen feuchten Po hat. Erst dachte ich aber sie hat sich vielleicht blöd hingelegt oder so. Dann ist mir aber schon seit ca. 1 Monat aufgefallen, dass sie etwas strenger riecht als die anderen Schweinchen. Ich hab da aber auch gedacht, dass das daran liegt, da sie sehr viel Heu frisst und Kork und eher Trockenes und dachte dann ihr Urin ist konzentrierter.

Gestern dann aus einer Eingebung heraus dachte ich mir bei ihr mal nen Urintest zu machen (Combur Teststreifen aus der Apotheke). Das Glukosefeld wurde schwarz!!! :shock:

Und Hämoglobin war auch grünlich. Ich konnte es erst nicht glauben und habe es dann nochmal wiederholt mit gleichem Ergebnis. Mein Freund wurde dann auch gleich mal getestet und bei ihm blieb das Feld gelb.

Jetzt habe ich heute um 14h einen Termin in der Tierklinik um sie untersuchen zu lassen.

Ich ärgere mich grad, dass ich nicht schon früher da mal drauf gekommen bin. :autsch:

Und ich war noch so dankbar, dass ich bisher nur gesunde Schweinchen habe.
Grad bei Luna dachte ich die ist die gesündeste, da sie so schlank ist und so vernünftig frisst. Aber es kommt halt anders als man denkt. Jetzt denk ich mir eher, dass ihre karke Kost und das viele Heu wohl nicht so toll sein können für sie. Aber sie liebt Heu über alles und Kork auch. Sie frisst natürlich schon auch viel Gras, Gemüse und Obst. Aber ihr Fressverhalten ist etwas zurückhaltender als bei den anderen Fresssäcken. ;)

Sonst ist sie auch super fit, man merkt ihr NIX an! Sie hat auch keinen Katarakt. Manchmal bilde ich es mir ein, aber da spiegelt glaub ich nur das Licht.

Ich hab mir gestern den Diabetesthread von Isa durchgelesen und bin guter Hoffnung dass sie das packt.

Drückt bitte die Daumen, dass sie „nur“ Diabetes hat oder dass das alles nur ein dummer Zufall war. :bet:



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Re: Verdacht auf Diabetes bei Luna

Beitrag von lapin » Do 11. Aug 2011, 11:33

Ich weiß nicht inwiefern sich so etwas eindeutig über einen Urintest testen lässt...aaaaaber ein Blutbild dürfte Aufschluss bringen.
Wichtig ist wohl der Fructosaminwert, ein Langzeitwert um Diabetes zu bestätigen.

Hier sind natürlich alle Däumchen gedrückt das es eine Diagnose gibt, mit der alle umgehen können :daum:!


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Re: Verdacht auf Diabetes bei Luna

Beitrag von Selene » Do 11. Aug 2011, 11:49

Ich habe (glücklicherweise noch) keine Ahnung von dem Thema, aber ich drücke deiner Luna ganz doll die Daumen!


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Re: Verdacht auf Diabetes bei Luna

Beitrag von Isa » Do 11. Aug 2011, 12:01

Ok, ein Bluttest ist nun ganz wichtig. Super dass du da schon einen Termin gemacht hast!! :top: Unbedingt beim Blutbild dabei sein sollten:

- Fructosamin (das ist der Langzeitglucosewert der letzten 3 Wochen),

- Glucose (am besten noch vor Ort, denn nach X Stunden auf der Reise zum Labor kommt da ein verfälschter Wert raus!!!),

- T4 (das ist der Schilddrüsenwert)

- und die ganzen Leberwerte!

Sag das am besten alles dazu, den grade der Fructosamin und teilw. auch der T4 sind NICHT automatisch beim Blutbild dabei!!
Also ein großes Blutbild machen lassen!!

Beim Combur Test ist Vorsicht geboten. In meinem Labor-Seminar haben wir z.B. Hunde-Urin mit einem Comburteststreifen für Menschen und einem Urispec Vet 10 Plus getestet. Es kamen völlig unterschiedliche Ergebnisse heraus!!
Der Combur ist wirklich rein auf Menschen ausgelegt; aber für einen groben Überblick kann er auch für Tiere angewandt werden.

Wenn du dann das Ergebnis des Bluttestes hast -ich hoffe mal, er ist schon Samstag vormittag da!- und Diabetes positiv ausfällt, dann können wir dir hier ganz arg viele Tipps geben, was du machen kannst! :)
Keine Panik! Diabetes ist echt sch.eiße, aber vor allem beim Typ II, also wenn die Pankreas nicht völlig zerstört ist, sondern nur die Rezeptoren nicht richtig auf das körpereigene Insulin anspringen, kann man ganz viel naturheilkundlich machen!!


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Re: Verdacht auf Diabetes bei Luna

Beitrag von Faith » Do 11. Aug 2011, 12:25

Oh menno, schon wieder ein Verdachstfall.
Isa hat dir die Vorgehensweise ja schon super beschrieben....
Fruktosamin wurde bei meiner ehemaligen TÄ z.B. NICHT gemacht ..... und das ist so wichtig!!!

Jetzt warte aber erstmal ab, ob sich dein Verdacht überhaupt bestätigt.
Ich war erst auch total schockiert zu erfahren, gleich 2! Diabetesschweine zu haben......
Aber wie Isa sagt: Man kann wirklich was machen!
Ich habe es mir schlimmer vorgestellt und meiner Hope geht es nach 4 Wochen schon definitiv besser! :)

Lg
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Re: Verdacht auf Diabetes bei Luna

Beitrag von WELLEN » Do 11. Aug 2011, 15:11

Sooo, wir sind wieder da. ;)

Die TÄ hat erst versucht Urin aus Lunas Blase zu drücken, aber das hat nicht geklappt.
Dann hat sie Luna Blut abgenommen für das große Blutbild. Danke Isa, ich habe vorher noch gesehen, dass du meintest ich soll unbedingt das große Blutbild machen lassen.

Luna hatte sehr Angst und hat in der Klinik rumgepfiffen was das Zeug hält. Wahrscheinlich wollte sie Emma in der Transportbox vor den bösen Vampiren warnen. :jaja:
Vor lauter Angst hat sie dann doch noch gepullert. Die TÄ hat dann noch zusätzlich den Urin aufgenommen und auch einen Teststreifen durchgezogen.
Was total super ist: Glukosewert war nicht mehr so hoch (nur gaaanz leicht grünlich), aber dafür war immer noch Hämoglobin und auch Nitrit erhöht! Daher denkt die TÄ auch, dass Luna eher einen Harnwegsinfekt hat und der hohe Glukosewert Fütterungsbedingt sein könnte. Beim Urin meinte sie auch, dass der sehr klar ist und ihr etwas zu klar vorkommt. Gestern der Urin war aber eher etwas milchig. :hm:
Sie hat ihr jetzt Baytril gespritzt und noch ein Vitaminpräparat was auch das Immunsystem unspezifisch aktiviert. Ich soll jetzt 8 Tage Baytril geben. Dazu hat sie mir noch Complexamin gegeben. Das finde ich aber überflüssig und denke nicht, dass sie das braucht. Sie bekommt denke ich genug Vitamine durch die abwechslungsreiche Ernährung. Was meint ihr?

Alles in Allem bin ich einerseits erleichtert, dass sie ja dann eventuell doch kein Diabetes hat, aber andererseits bin ich erstaunt wie schnell TÄ immer wieder die AB-Keule verschreiben und ärgere mich auch über mich, dass ich nicht eher auf die ersten Anzeichen reagiert habe. Allein schon, dass sie in letzter Zeit so viel Kork gefressen hat. :arg: Das hab ich die ganze Zeit schon verdächtig gefunden, aber nix gemacht. :?
Naja besser zu spät als nie und jetzt soll ich nach ner Woche wieder nen Teststreifen machen und vorbeikommen. Das Ergebnis vom Blutbild erfahre ich Anfang nächster Woche. Da bin ich am meisten drauf gespannt. :sabber:
Ach ja, sie wurde auch geröngt um auszuschließen, dass sie einen Stein hat. GsD kein Stein. Da hat sie auch gefiept die Arme. Jetzt ist sie aber wieder happy und wieder am Heu fressen. :D



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Re: Verdacht auf Diabetes bei Luna

Beitrag von lapin » Do 11. Aug 2011, 15:13

Machst du das jetzt tatsächlich 8 Tage lang mit dem AB? nee oder?

Ansonsten warten wir auf das Blutbild... :daum:


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Re: Verdacht auf Diabetes bei Luna

Beitrag von WELLEN » Do 11. Aug 2011, 15:26

Weiß auch nicht :?
Vor allem hat sie schon im Februar Baytril bekommen, da sie da nen Abszess hatte.

Ich bin ja eigentlich gar kein Freund von AB. Ich selber hab 2 Mal in meinem Leben AB genommen und beim 2. Mal hatte ich einen mega Ausschlag bekommen und war kurz vorm anaphylaktischen Schock. Das war wegen Amoxycillin.

Aber wie lange meinst du denn soll ich es dann geben? Man sagt ja schon so ne Woche bis 10 Tage sollte man ABs nehmen. :hm:



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Re: Verdacht auf Diabetes bei Luna

Beitrag von lapin » Do 11. Aug 2011, 15:28

Ich würde es halt gar nicht geben...ich wüsste nicht warum :hehe:

AB macht nur Sinn wenn etwas bakterielles vorliegt, ist dem denn so?


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Re: Verdacht auf Diabetes bei Luna

Beitrag von WELLEN » Do 11. Aug 2011, 15:43

Ja, das Nitrit und das Hämoglobin im Urin deuten auf einen bakteriellen Harnwegsinfekt hin. V.a. das Nitrit, da das von Bakterien, wie E.coli, aus Nitrat abgebaut wird.
Ich könnte mir schon vorstellen, dass es was bakterielles ist, da ihr Urin etwas anders riecht als bei Emma z.B.. Der Geruch ist strenger irgendwie, kann es aber nicht genau beschreiben.

Problem ist halt auch, dass sie es jetzt schon gespritzt bekommen hat und ich es jetzt nicht mehr unterbrechen sollte, oder?

Ich denke auch, dass sie so viel Kork gefressen hat, da der antibakteriell wirkt.



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Re: Verdacht auf Diabetes bei Luna

Beitrag von lapin » Do 11. Aug 2011, 15:51

Hab das mit dem Harninfekt iwie überlesen...
ich würde das AB nach mindestens 5 Tagen absetzen. (absolutes Minimum bei Baytril)

Würde später bei einen Harninfekt/Blasenentzündung auf Homöopathie zurückgreifen.
Berberis homaccord
und Mucosa comp.

Eigentlich wird bei Blasenentzündungen auch immer Cantharis comp. empfohlen, mir wurde aber beigebracht, dass dies nicht gegeben werden muss, solange kein Blut im Urin feststellbar ist.


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Re: Verdacht auf Diabetes bei Luna

Beitrag von Miss Marple » Do 11. Aug 2011, 15:53

WELLEN hat geschrieben:Beim Urin meinte sie auch, dass der sehr klar ist und ihr etwas zu klar vorkommt.
Gerade das kann aber wieder ein Hinweis auf Diabetes sein, denn sie verdünnen den süssen Urin, damit er die Harnwege nicht reizt. Deshalb nehmen sie mehr Wasser (meist in Form von Gurke oder anderen wasserreichen Futter) auf.
Wenn Wasser fehlt ist der Harn milchiger und es kommt schnell zu Harnwegsinfektionen.

Also im Prinzip kann ne Diabetes die Entzündung in den Harnwegen hervorrufen.
Wirkungsvoller als AB sind da Cranberries.


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geklaut


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Re: Verdacht auf Diabetes bei Luna

Beitrag von WELLEN » Do 11. Aug 2011, 15:59

Ok, danke!!! Werd mir dann alle Drei besorgen, da sie ja auch Blut im Urin hatte.

Meine TÄ in der Tierklinik ist super nett und kompetent. Sie nimmt sich auch viel Zeit, aber leider machen die nix mit Phyto oder Homöopathie. Sind leider rein Schulmedizinisch.



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Re: Verdacht auf Diabetes bei Luna

Beitrag von lapin » Do 11. Aug 2011, 16:01

Miss Marples Tipp mit dem Cranberrie Saft ist auch genial...
wirkt ebenso wahre Wunder, einfacher im Handling und leichter/schneller ranzukommen :top:!

Da kein Stein vorliegt, kann es ohne bedenken verabreicht werden ;)!


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Re: Verdacht auf Diabetes bei Luna

Beitrag von WELLEN » Do 11. Aug 2011, 16:06

Ich hab Cranberries schon mal angeboten, aber fanden alle doof.
Werd welche besorgen, hoffe sie mag sie jetzt. Es ist schwer die frisch zu bekommen und getrocknet sind die ja meist süß. Mal sehen, ob ich erfolgreich bin.

Wollte auch nach Preiselbeeren und Acerolakirsche schauen. Hagebutten dürfte kein Problem sein und Kürbiskerne kann ich ihr auch geben. Goldrute mag sie nicht.

Was meint ihr könnte ich noch anbieten?



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Re: Verdacht auf Diabetes bei Luna

Beitrag von Isa » Do 11. Aug 2011, 16:35

Ich bin ja auch kein Freund von AB. :hehe:
Aber wenns nötig ist, ists nötig. ;)
Hier im Fall von Luna hätte ich wohl doch eher auch erst die genaue Diagnose und Auswertung des Blutbildes abgewartet.

Das was Miss Marple da sagt mit dem klaren Urin und Diabetes... das hat Hand und Fuß!! :top: Man spricht hier auch im Fachjargon von "honigsüßem Durchfluss".
Ganz alter, unverkennbarer Test ist: Finger in den Urin tauchen und ab auf die Zunge! :mrgreen: Unlecker? :jaja: Aber sehr effektiv, um festzustellen ob denn Zucker im Urin ist. Besser als mancher Teststreifen! :pfeif:

Das gespritze Vit-Präparat ist fürs Popöchen... :geek:
1. Weil du eh genug abwechslungsreich fütterst und so die Vit Zufuhr gewährleistet ist und 2. weil synthetische Vitamine vom Organismus gar nicht aufgeschlüsselt werden können.

Würde ich das AB weiter geben... :grübel: Blöd, jetzt hat Luna es ja schon intus.
Setzt du nun ab und es kommt doch ein Infekt heraus, darfste nach Absetzen wieder anfangen.
Gibst du es weiter und es ist kein Infekt, hat der Körper ne heftige Chemiekeule für nen Nullinger bekommen!
Wenn du es weiter gibst -ich persönlich kann dir da jetzt echt nix raten :? - dann bitte nur s.c. Oral hauste nur noch auf die Darmgesellschaft drauf, die man ja nicht unnötig kaputt machen muss.

Ansonsten -lapin hats schon gesagt :) -: Berberis, Mucosa comp..
(Ich fahr grad sehr gut "in Eigenregie" :pfeif: bei meiner Pü mit Cantharis D6 + Berberis D6. Sie hat aber auch Grießansammlungen und dadurch immer wiederkehrende Entzündungen.) Cantharis ist wirklich nur dann zu geben wenn Blut und/oder Schleimhautfetzen im Urin sind.

Cranberries sind auch klasse. Wenn sie die Früchte nicht essen mag, dann kannst du auch Biosaft besorgen und den anbieten.

So, nun hab ich einfach auch nochmal geschrieben, was schon von lapi und Marpelchen geschrieben wurde + noch n bissle was. :jaja:


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Re: Verdacht auf Diabetes bei Luna

Beitrag von WELLEN » Do 11. Aug 2011, 20:47

Vielen Dank nochmal für eure tollen Tipps!

Ich habe jetzt in der Apotheke Globuli von Berberis D6 gekauft. Das Mucosa hatten sie weder da noch in ihrer Datenbank. :hm: Konnte ich also nicht mal bestellen.
Ich hab noch nen Nieren und Blasentee mitgenommen, den biete ich Luna auch an.

Ich kenne mich gar nicht mit Homöopathika aus. :schäm: Interessiere mich bisher mehr für Phytomedizin. Ich weiß also gar nicht wieviel ich jetzt Luna von den Globuli geben soll? Kann ich die jetzt schon mit dem AB geben oder erst danach. Denke erst danach, oder? :hm:
Isa hat geschrieben:Wenn du es weiter gibst -ich persönlich kann dir da jetzt echt nix raten :? - dann bitte nur s.c. Oral hauste nur noch auf die Darmgesellschaft drauf, die man ja nicht unnötig kaputt machen muss.


Ich denke ich werde ihr das Baytril jetzt oral geben. Leider ist das mit dem Spritzen nicht möglich, das kann ich einfach nicht! Mein Freund traut sich das auch nicht zu. Wir sind schon zwei Waschlappen. :lol: Sie hat heute auch beim TA so geschrien, dass das für sie glaub ich auch sehr stressig ist. :? Sie ist ein sehr ängstliches Schweinchen beim Rausnehmen und als bei ihr der Abszess angeritzt wurde und heute hat sie so gepfiffen. Das ist nix, wenn sie jetzt doch Diabetes hat ist Stress auch nicht so toll.
Sie hat das Baytril im Februar gut vertragen, hat auch ganz normal gegessen. Ich werd ja sehen wie es diesmal ist, zur Not muss ich halt doch spritzen lassen.
Isa hat geschrieben:Ganz alter, unverkennbarer Test ist: Finger in den Urin tauchen und ab auf die Zunge! :mrgreen: Unlecker? :jaja: Aber sehr effektiv, um festzustellen ob denn Zucker im Urin ist. Besser als mancher Teststreifen! :pfeif:
Das hab ich gestern gemacht :schäm: war mir nur zu peinlich es hier zu schreiben, klingt ja doch etwas verrückt :geek:
Der Urin schmeckte aber gar nicht süß sondern bitter und bäh :würg: muss nicht nochmal sein :lol:

Was mich jetzt noch beschäftigt ist, dass ich im Beipackzettel der Teststreifen gelesen hab, dass Reste von Reinigungsmitteln und Desinfektionsmitteln das Ergebnis des Glukose- und Blutfeldes verfälschen können. Könnte sein, dass in der Schale in der Luna gestern saß noch Spülmittelrest klebte und daher beide Felder so überreagierten.
Beim TA heute wird der Untersuchungstisch ja auch immer desinfiziert und da müsste dann ja auch noch n Rest dran sein? :grübel:

Naja, auf jeden Fall ist hier noch das Ergebnis von gestern zu sehen. Mit Referenz von meinem Freund ;) schwärzer geht's doch gar nicht mehr, oder?


[url=http://www.abload.de/image.php?img=lunaurinc82o.png]Bild[/url]



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Re: Verdacht auf Diabetes bei Luna

Beitrag von lapin » Do 11. Aug 2011, 21:10

Ich habe damals Rehlein 0,5ml verabreicht, das wird auch eine gute Dosis für Luna sein ;)!
Ich hatte aber damals Ampullen, wie sich das mit den Globulis verhält weiß ich nicht, da werden sicherlich andere Erfahrungen mit gemacht haben ;)!

Naja weißt ja wie das mit der Oral Gabe bei Baytril ist nü....
aber am Ende weißt du es besser und Luna zeigts dir :daum:!
Gibts halt mehr Magen/Darm Kräuter :D!

Du Urinkosterin.... *schüttel :lach:!

Ich hab keine Ahnung von Urinteststreifen, aber ich traue denen auch nicht so viel zu :X :D, wart mal auf Blutbild ;)!


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Re: Verdacht auf Diabetes bei Luna

Beitrag von WELLEN » Do 11. Aug 2011, 21:28

lapin hat geschrieben:Naja weißt ja wie das mit der Oral Gabe bei Baytril ist nü....
aber am Ende weißt du es besser und Luna zeigts dir :daum:!
Gibts halt mehr Magen/Darm Kräuter :D!
Bin auch nicht glücklich damit :? alles doof :jordi:
Das mit den Kräutern gibt's dann aber auf jeden Fall.



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Re: Verdacht auf Diabetes bei Luna

Beitrag von Col » Do 11. Aug 2011, 21:37

Ich kann jetzt leider nichts wertvolles beitragen, aber ich drück die Däumchen, dass Luna "nur" eine kleine Blasenentzündung hat, und Diabetes ausgeschlossen werden kann :daum: !

Ob ich mich allerdings überwinden könnte, den Urin geschmacklich zu testen :würg: ...in der Not macht man, glaube ich, alles :jaja: .


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Re: Verdacht auf Diabetes bei Luna

Beitrag von WELLEN » Do 11. Aug 2011, 21:50

Danke, Col!
Col hat geschrieben:Ob ich mich allerdings überwinden könnte, den Urin geschmacklich zu testen :würg: ...in der Not macht man, glaube ich, alles :jaja: .
hätt ich's lieber nicht verraten, das hängt mir bestimmt noch lang nach... :lol:
War aber nur ne mini-Fingerspitze die ich da abgeleckt hab. :hehe:
Bin noch nicht soweit, dass ich Lunas Morgen-Mittelstrahl schlürfe, da müsst er schon süßer sein :rolling:



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Re: Verdacht auf Diabetes bei Luna

Beitrag von Col » Do 11. Aug 2011, 22:00

:lach:
Ich mag ja süße Getränke sehr gern...vielleicht sollte ich doch mal testen :jaja: .


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Re: Verdacht auf Diabetes bei Luna

Beitrag von WELLEN » Do 11. Aug 2011, 22:06

Isa kann da bestimmt mehr berichten :lol:



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Re: Verdacht auf Diabetes bei Luna

Beitrag von Isa » Fr 12. Aug 2011, 09:23

WELLEN hat geschrieben:Isa kann da bestimmt mehr berichten :lol:
Habs auch schon gemacht.... :pfeif: Wissen aber nur Miss Marple und Murx. :pfeif: :pfeif: Und ich glaub die beiden kann eh nix so schnell schocken. :lol: Murx hat mir sogar die Geschichte von der Diabetes und ihren Tests damals, als es noch keine Teststreifen und Co. gab, erzählt. :jaja:

Trinkste halt danach n Fläschle Sterilium. :wein:

Also Mimms Urin hat damals wie reines Zuckerwasser geschmeckt. :shock:
Diabetesurin pur! :(


Erst Baytril, DANACH die Homöos, bitte. ;) AB kann Homöos in ihrer Wirkung aufheben. Ich würd jetzt während der oralen Baytrilgabe erstmal nebenher die Verdauung und den Appetit im Auge behalten.
Spritzen ist übrigens so einfach!! Wenn du dich einmal überwunden hast, bist du baff wie einfach das ist! :shock:
Ich hatte sogar ne ziemlich üble Spritzen- und Nadelphobie. :(
Und nach dem Spritzen lernen wollt ich ständig nur noch spritzen. :jaja:
Und nun hab ich im Labortest sogar gelernt Blut zu nehmen. :D
Also beim Meerschwein würd ichs mir noch nicht zutrauen, da ist alles so filigran.
Aber beim Menschen und etwas größeren Tier (ab Hund / Katze) jederzeit.... Testpersonen her bitte!! :yeah: ;)

Der Spritzenstress ist übrigens so minimal, dass das der Diabetes nix "tut", wenn Luna denn nun Diabetes haben sollte.
(Ein Tier bspw. mit Diabetes Typ I wäre insulinpflichtig. Das hieße du müsstest jeden Tag anpieksen für einen Blutzuckerschnelltest und danach die Insulinspritze setzen. Mindestens 1x am Tag!)

Die Glucosefelder deines Combur's sehen wirklich übel aus! Genau wie Mimm's damals. Aber auch wie Pü's. Und Pü hat einen Blutzucker von unter 100.
Also man kann wirklich nie sagen, ob die Combur's einem tatsächlich die Wahrheit sagen. Die sind wirklich für die Referenzwerte des Menschen ausgelegt. Und Meerschweinchen als Pflanzenrohköstler haben ja von Haus aus schon einen ganz anderen ph-Wert und andere Referenzen.


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Re: Verdacht auf Diabetes bei Luna

Beitrag von WELLEN » Fr 12. Aug 2011, 16:27

Isa hat geschrieben:Wissen aber nur Miss Marple und Murx.
und alle Foris jetzt :saphira:
Isa hat geschrieben:Ich hatte sogar ne ziemlich üble Spritzen- und Nadelphobie.
:willkommen:
Isa hat geschrieben:Und nach dem Spritzen lernen wollt ich ständig nur noch spritzen.
:weg:

nee, im Ernst ich weiß nicht ob ich da so reinstechen könnte, hätte zu sehr Angst da was kaputt zu machen und daneben zu stechen :? allein die Vorstellung find ich schlimm....

Wie ist das eigentlich mit Diabetes und Wundheilung? Haben die ne schlechtere Wundheilung oder bild ich mir das grad ein dass es da nen Zusammenhang gab? Wie sieht Mimm nach dem ganzen "Geritze" aus?



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Isa
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Re: Verdacht auf Diabetes bei Luna

Beitrag von Isa » Fr 12. Aug 2011, 16:40

WELLEN hat geschrieben:
Isa hat geschrieben:Wissen aber nur Miss Marple und Murx.
und alle Foris jetzt :saphira:
Öh, joa. :grübel: Hätt ich mal besser "Wussten" anstatt "wissen" schreiben sollen. :lol:
Egal. :püh: Ein Hoch auf die Wissenschaft!! :D
WELLEN hat geschrieben: nee, im Ernst ich weiß nicht ob ich da so reinstechen könnte, hätte zu sehr Angst da was kaputt zu machen und daneben zu stechen :? allein die Vorstellung find ich schlimm....
Da kann gar nix schief gehen, das ist ja der "Witz".
Du setzt das Schwein auf nen Tisch mit dem A.rsch zu dir.
Dein Freund oder eben eine andere Person steht dir ggü vor dem Schwein und macht seine Hände rechts und links nebens Köpfchen und fixiert leicht Kopf und Vorderbeinchen. (Wenns n braves Schwein ist, ist das sogar teilw. unnötig. Aber vorsicht! ;) )
Du ziehst dann rechts oder links seitlich an der Flanke zwischen Rippen zum Bauchübergang mit einer Hand ne Hautfalte seitlich weg und mit der anderen piekst du in diese Hautfalte rein. Nadel immer parallel zum Schwein (also Richtung Front) in die Hautfalte einführen. So KANNST du gar keine inneren Organe verletzen!! (Mir ist es allerdings schon passiert, dass ich durch die Hautfalte durch gestochen hab. :pfeif: Ist aber auch kein Weltuntergang. ;) )
WELLEN hat geschrieben: Wie ist das eigentlich mit Diabetes und Wundheilung? Haben die ne schlechtere Wundheilung oder bild ich mir das grad ein dass es da nen Zusammenhang gab? Wie sieht Mimm nach dem ganzen "Geritze" aus?
Man sagt, die Wundheilung sei relativ schlecht!
Mimm hat ja immer eine wunde Stelle zwischen ihrer "Hasenscharte" oben.
Je höher der Blutzucker, desto wunder die Stelle. (Allerdings behindert sie die Stelle überhaupt nicht beim Fressen und es schmerzt auch so nicht.)
Allerdings geht diese wunde Stelle schon bei einem Wert von 350mg/dl abwärts wieder weg. Die heilt so schnell, dass man da fast zuschauen kann bei.

Und auch ihr Füßchen, welches ich jeden Morgen und jeden Abend ansteche... keinerlei Wunden oder Einstichstellen sichtbar!
Allerdings ist das Füßchen manchmal leicht verdickt mit etwas Hornhaut. Aber wirklich minimal. Ich mach da fast jedesmal nach dem Pieksen (mindestens aber doch 1x am Tag) ein Phyto-Pflege-Spray drauf.


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Re: Verdacht auf Diabetes bei Luna

Beitrag von WELLEN » Fr 12. Aug 2011, 16:45

Isa hat geschrieben:Du ziehst dann rechts oder links seitlich an der Flanke zwischen Rippen zum Bauchübergang mit einer Hand ne Hautfalte seitlich weg und mit der anderen piekst du in diese Hautfalte rein. Nadel immer parallel zum Schwein (also Richtung Front) in die Hautfalte einführen. So KANNST du gar keine inneren Organe verletzen!! (Mir ist es allerdings schon passiert, dass ich durch die Hautfalte durch gestochen hab. Ist aber auch kein Weltuntergang. )
ab hier wird mir flau und das Ende ist :schreck:
Mal sehen, vielleicht härte ich noch ab, denn wenn es nötig wird MUSS ich es ja können......

-- Freitag 12. August 2011, 17:49 --
Isa hat geschrieben:Die heilt so schnell, dass man da fast zuschauen kann bei.
Das ist ja super!



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Re: Verdacht auf Diabetes bei Luna

Beitrag von Miss Marple » Fr 12. Aug 2011, 18:09

WELLEN hat geschrieben:Wie ist das eigentlich mit Diabetes und Wundheilung? Haben die ne schlechtere Wundheilung oder bild ich mir das grad ein dass es da nen Zusammenhang gab? Wie sieht Mimm nach dem ganzen "Geritze" aus?
Ist schon so. An sich wirkt Zucker ja antibakteriell. :jaja: Aber je mehr Zucker im Blut ist, desto schlechter die Durchblutung inkl. der Wundheilung.
Aus dem Grund bekommen ja Diabetiker von der Krankenkasse die Fußpflege finanziert, um an diesen, vom Herzen "entlegenen" Gliedmaßen, Verletzungen zu vermeiden, durch z. B. Nagelbettentzündungen oder Hornhautrisse. Diabetikerfüsse sind per se schlechter durchblutet. Deswegen neigen sie zu solchen Erkrankungen.
Bekannt aus dem Strassenbild sind ja auch Menschen mit amputierten überzuckerten Füßen oder gar Beinen aufgrund Diabetes.
Um eben die Durchblutung zu verbessern ist Bewegung bei Diabetikern so immens wichtig.


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Re: Verdacht auf Diabetes bei Luna

Beitrag von WELLEN » Mo 15. Aug 2011, 13:54

Hab heute in der Tierklinik angerufen. Die Tierärztin hatte wenig Zeit und hat mir eigentlich nur folgendes gesagt:
Fructosamin wurde nicht ausgewertet auch wenn es extra vermerkt war?! :sauer: Wird aber noch gemacht.
T4: 28,3, also anscheinend ok. Leberwerte nicht erhöht. Niere ok, etwas erhöhte Leukozyten und Eiweiß, meinte sie wäre aber fütterungsbedingt und ok.
Blutzucker ist aber 22,4 mmol/l und erhöht! Also doch :cry: hab so gehofft, dass die Comburstreifen nix taugen.
Sie meinte jetzt ich soll zuckerhaltiges Obst weglassen. :roll:
Insgesamt bin ich jetzt auch irgendwie unzufrieden, da sie keine Zeit hatte und sich auch nicht auskennt. Ich hab so das Gefühl auch wenn sie das jetzt überhaupt nicht gesagt hat oder so, aber so vom Gefühl her nach dem Motto: wer behandelt schon ein Meerschweinchen mit Diabetes wenn es Hunde und Katzen gibt die im Sterben liegen. :schnief:
Wenn es jetzt nicht dieses Forum gäbe wäre ich jetzt galub ich am Boden zerstört und wüsste gar nicht weiter. Aber die Fälle hier von Miss Marple und Isa lassen mich sehr hoffen, dass mein Luni das schafft!

Es geht ihr übrigends sehr gut. Man merkt ihr ja so nix an, außer, dass sie viel weniger Kork frisst! Das ist echt erstaunlich! Ich werde jetzt immer auf sowas achten und sofort reagieren.
Das gleiche war auch mit Nora als sie mal lauter Weide gefressen hat und ich dann ihren verstauchten Zeh entdeckt hab.
Luna frisst ganz normal und ich füttere schon jetzt mehr Kräuter und noch mehr wasserhaltiges. Obst geb ich außer Apfel eigentlich eh nicht viel, da außer Wilma niemand so auf anderes Obst steht?! Es gibt noch Wassermelone, Erdbeeren oder ab und zu Banane, Birne, etc.
Ach ja und viele "Nierenpflanzen" mag sie aber leider nicht :? will ihr die jetzt aber ja auch nicht einflößen. Ich lass sie jetzt mal selber machen und biete es nur an. Sie wirkt auch echt topfit. Vielleicht bild ich es mir ein, aber mir scheint auch sie ist jetzt noch aktiver seit der AB-Gabe?!

Was ich aber jetzt gemacht hab ist Diabgymna bestellt und Jiaogulan.

Was ich echt schade finde ist, dass ich hier keinen Arzt kenne wie Alex.

Ich finde Alex sollte durch Deutschland reisen und alle Schweinchen des Forums behandeln :dafür: :lol:



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Re: Verdacht auf Diabetes bei Luna

Beitrag von Miss Marple » Mo 15. Aug 2011, 14:21

WELLEN hat geschrieben:T4: 28,3,
:strange: Falsch abgeschrieben?

Obst kannst Du ruhig weiter füttern. Falls Deine TÄ fragt, dann laß Dir erklären, was Fructose - also Einfachzucker - mit Diabetes zu tun hat...
Dass es ihr nach dem Baytryl besser geht, deutet schon auf eine Harnwegsinfektion hin, vermutlich ausgelöst durch den Zucker. Also Gurke marsch! und weiterhin schön wasserhaltiges Futter anbieten.

Willst Du dann auch täglich Blutzucker messen?


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