Axolotl - Ambystoma mexicanum

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Axolotl - Ambystoma mexicanum

Beitrag von Nightmoon » So 18. Jul 2010, 20:49

Axolotl - Ambystoma mexicanum, ist ein aquatil lebender mexikanischer Schwanzlurch, aus der Familie der Querzahnmolche - Ambystomatidae.

© Nightmoon & tierpla.net 2010

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Re: Axolotl - Ambystoma mexicanum

Beitrag von Søren_der_Elch » So 18. Jul 2010, 21:31

Sicherlich eines der Tiere mit dem "coolsten" Namen :D


http://rooaaar.wordpress.com/" onclick="window.open(this.href);return false; - Mein Blog; Tiergeschichten, Insektenfotos, Bestimmung und das chaotische Studentenleben.

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Re: Axolotl - Ambystoma mexicanum

Beitrag von Ziesel » So 18. Jul 2010, 21:37

der Name ist kurios aber das Tier ist so gar nicht meins..als Albinos sehen die immer irgendwie krank aus find ich



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Re: Axolotl - Ambystoma mexicanum

Beitrag von RuJo » So 18. Jul 2010, 23:37

Nicht nur den namen finde ich erstaunlich...auch dasTier selber ist unglaublich spannend. Es wird ja noch im Larvenstadium (in dem es Zeit seines Lebens verbleibt im Normalfall) geschlechtsreif und ist damit einmalig.

In Menschenhand hat man sie zur Metamorphose führen können mit Hormonen (aufgrund einer Schilddrüsenunterfunktion tun sie das eben sonst nicht) und es entstanden ganz normale adulte Molche ohne Außenkiemen und mit landgeprägter Lebensweise...


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Re: Axolotl - Ambystoma mexicanum

Beitrag von omahoppenstett » Mo 19. Jul 2010, 06:04

Hmmm... wenn es schon im Larvenstadium geschlechtsreif wird wundert es mich, dass man sie dann tatsächlich noch zur Metamorphose bringen kann- aus Sicht des Axolotl doch völlig unnötig, oder!?
Spannend wäre es jetzt zu wissen, ob es die Unterfunktion schon immer gab, oder sie es sich im Laufe der Zeit irgendwie erworben haben.
Die Natur findet immer einen Weg ;o)


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Re: Axolotl - Ambystoma mexicanum

Beitrag von Nightmoon » Sa 15. Okt 2011, 08:42

Ich hab das Thema wieder aufgegriffen, weil ich eben ein Video dazu, im Web.de gesehen hab...
Ich muss ehrlich sagen, dass ich einerseits etwas fasziniert bin, aber andererseits ebenso erschrocken/entsetzt/traurig darüber bin.
...aber seht selbst... :(

https://video.web.de/watch/8296340

oder auch hier:

"Wundermolch" verbessert menschliche Wundheilung
Er sieht freundlich aus und er ist sehr anhänglich. Wenn es Futter gibt, hebt er die Gliedmaßen als wolle er winken. Und er beschwert sich nicht einmal, wenn ihm ein Bein oder der Schwanz abgerissen wird. Denn der Querzahn-Molch Axolotl ist ein Regenerationswunder. Er kann abgetrennte Gliedmaßen und sogar Organe wiederherstellen. An der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) wollen Forscher nun das Geheimnis des Tieres lüften. Ihr Ziel ist es, die Wundheilung vor allem bei Patienten mit Brandverletzungen oder Amputationen zu verbessern.
Quelle und Video: NDR - Axolotl


Ich bin da ganz schön hin- und hergerissen. Auf der einen Seite die Menschen, denen man damit helfen könnte - schwerstkranken Menschen, auf der anderen Seite, wieviele Axolotl dafür vermutl. tagtäglich sterben und gequält werden müssen und dann ist da noch das Gefühl, ob das richtig ist, wenn man Tiere dafür benutzt, um Menschen zu heilen. Was passiert, wenn es dadurch wirklich irgendwann einmal Mutationen zwischen Mensch und Tieren gibt?
:hehe:
Ich weiß, ich gucke wohl zu viele Filme... :crazy:

Dennoch, die Tierquälerei finde ich NICHT okay, auch wenn ich kein großer Fan von den Urfischchen bin, mir geht es einfach ums Prinzip. Es sind Tiere, also Lebewesen, die das selbe Recht auf Leben haben, wie wir Menschen. und die Menschen machen daraus haufenweise tote Tierchen... :(

Wie denkt Ihr darüber? :|


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Re: Axolotl - Ambystoma mexicanum

Beitrag von lapin » Sa 15. Okt 2011, 09:07

Ja, hatte das Thema gestern auch auf unserer Facebook Tierpla.net Gemeinschaftsseite geöffnet.

Ich weiß auch nicht, inwiefern es vertretbar ist.
Am Ende hat der Menschen wieder nur nutzen davon, wenig das Tier.

Das ist wieder Gott spielen...
Iwie wird sich die Natur ja schon was bei gedacht haben, dass es bei uns eben nicht mehr nach wächst.

Wenn mans mal ganz philosophisch betrachten will, wie leichtfertig wird der Mensch wohl mit seinen Extremitäten umgehen, wenn er weiß "wächst ja wieder nach"...

Organspende ist ja dann auch kein Problem mehr? Aber was ist mit den vielen Eingriffen?

Keine Ahnung...mal rein aus der menschlichen Sicht betrachtet, sollte es einfach nicht möglich sein :? ...
alles im Leben hat sein Sinn...in nachwachsenden Gliedmaßen und Organen seh ich keinen Sinn für den Menschen...außer immer mehr in Richtung Unsterblichkeit zu rudern!

Soweit ich aber weiß, wird schon länger am Axolotl geforscht, weiß nicht warums jetzt gerade wieder aktuell wird in den Medien...
ich kann mich erinnern, dass ich darüber schon in meiner Kindheit in der "Bravo"?? gelesen habe....


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Re: Axolotl - Ambystoma mexicanum

Beitrag von Nightmoon » Sa 15. Okt 2011, 09:18

lapin hat geschrieben:Das ist wieder Gott spielen...
Iwie wird sich die Natur ja schon was bei gedacht haben, dass es bei uns eben nicht mehr nach wächst.


Ja, genau das ist mir auch in den Sinn gekommen. Dieses "Gott spielen".
Andersherum werden so wahnsinnig viele Tiere mittlerweile von Menschen gequält und das auf völlig sinnlose Weise, einfach nur aus Spaß am Sadismus und :crazy:
Genau deshalb weiß ich nicht so Recht, was ich davon wirklich halten soll.
Wenn man selber unheilbar erkrankt ist, dann ist man froh am Ende, wenn einem doch geholfen werden kann. Genau das ist es, was mich dabei so hin- und herreißt. :(
Alleine die Aussage auf dem NDR-Video, dass das älteste weibliche Tier (in dem Forschungsinstitut) bereits 16 Jahre ist und ihre Wundheilung/Erneuerung nicht mehr ganz so schnell passiert. Alleine daher weiß man ja schon, wie lange man sich an den Axolotl "versucht". Ich finde das echt erschreckend und schockierend!
In so vielen Jahren sollte man dohc irgend eine Erkenntnis, bzw. so viele Daten gesammelt haben, dass man auf das Verstümmeln und Töten der Tiere eigentlich verzichten können müsste?

Dann ist da noch die Aussage, dass die Axolotl in der freien Natur so gut, wie kaum noch vorhanden sind. Lediglich in einem Vulkansee wohl noch.

***
Mal noch was anderes... Sind Axolotl keine Salzwassertiere? Weil wenn nein, dann wäre der Thread hier eh in der falschen Abteilung. :grübel:
Ich dachte immer, dass sie in Salzwasser leben, aber ein Vulkansee... sollte der nicht aus Süßwasser bestehen? :grübel: :hm:


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Re: Axolotl - Ambystoma mexicanum

Beitrag von lapin » Sa 15. Okt 2011, 09:29

Hast jetzt schon verschoben? Weil ich seh es im Süßwasser-Bereich.

Ja, also gerade was Organspende betrifft bin ich auch etwas unschlüssig (Gliedmaßen finde ich, hat der Mensch genügend Technik zur Verfügung um entsprechende Lebensqualität zurück zu bekommen)...
aber mit welchem Recht sollen andere Lebewesen darunter leiden?

Man kann sagen, es werden eh so viele Tiere gequält und getötet, nur für den Menschen, dann geht das mit dem Axolotl erst recht klar...denn es dient nicht der Schönheit/Pflege oä sondern der Lebenserhaltung des Menschens...

doch wie bei ALLEM anderen...sehe ich...FÜR WELCHEM Preis.

Ich finds prinzipiell falsch, egal in welcher Form der Forschung Krebs/AIDS etc...
hat schon iwie was von Frankenstein...


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Re: Axolotl - Ambystoma mexicanum

Beitrag von Nightmoon » Sa 15. Okt 2011, 11:27

lapin hat geschrieben:Hast jetzt schon verschoben? Weil ich seh es im Süßwasser-Bereich.

Nein, ich hab nichts verschoben. Denkbar, dass ich es damals doch richtig reingesetzt hab und nur heute annahm, dass ich das falsch machte. :schäm: :arg: Meine Konzetration eben...

lapin hat geschrieben:Ich finds prinzipiell falsch, egal in welcher Form der Forschung Krebs/AIDS etc...
hat schon iwie was von Frankenstein...


Ja, irgendwie sehe ich das auch ein bisschen so, zumal es so viele hoffnungslose, totkranke Menschen gibt, die ihr Leben freiwillig der Forschung zur Verfügung stellen und es noch würden, wenn sie dabei sicher gehen könnten, dass man sie nicht dabei quält. Aber Tests an Menschen sind weitesgehend verboten, auch wenn die Kranken selber dem zustimmen würden.


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Re: Axolotl - Ambystoma mexicanum

Beitrag von Curly » So 16. Okt 2011, 11:00

Vielleicht kann dann auch endlich einem Hund sein amputiertes Bein wieder gegeben werden
oder einem Meerschweinchen ne neue Bauchspeicheldrüse, damits diabetesfrei leben kann.



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Re: Axolotl - Ambystoma mexicanum

Beitrag von lapin » So 16. Okt 2011, 11:12

Ich für mich würde es iwie dennoch nicht wollen...keine Ahnung....es ist eben doch nicht natürlich :hehe:!


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Re: Axolotl - Ambystoma mexicanum

Beitrag von Nightmoon » So 16. Okt 2011, 11:26

Ja, das ist eine ziemlich schwierige Frage, die Curly da aufgeworfen hat, denn ist es erst einmal als fertiges Medikament auf den Markt und hilft richtig gut, dann fragen sich die Wenigsten wie es entstand oder wer dafür alles sterben musste und gequält wurde. Traurig, aber leider ist das fast immer so. Auch deshalb war ich bei Tessa damals hin- und hergerissen, als sie so viele Medikamente bekommen musste.
Dennoch war ich in dem Moment/damals sehr egoistisch. Ich fand das ziemlich ungerecht, dass mein Hund zuerst nicht mehr leben sollte und durch die Medikamente, wodurch so viele andere Tiere vermutlich Höllenqualen erleiden mussten doch noch weiterleben konnte. 10 Jahre waren mir damals einfach ZU kurz für ein Hundeleben, obwohl ich genau wusste, dass sie in Natura wahrscheinlich nicht einmal 1 Jahr geworden wäre, denn auch damals, als ich sie mit einem halben Jahr bekam war sie schwerstkrank.
Komischer Weise machte ich mir über die Tragweite damals keine Gedanken. :(
Heute sehe ich das ganz anders.
Ist schon ein ziemlich zweischneidiges Schwert. Einerseits will man seinem Tierchen helfen, doch dazu muss man halt die Qualen der Labortiere zwingend in Kauf nehmen und andererseits ist man mehr, als nur froh, wenn seinem Tierchen geholfen werden kann und dann hat man eben noch die kleine Gewissheit, dass all diese armen gequälten Labortiere somit wenigstens nicht umsonst gestorben sind, denn mit jedem dadurch geretten Tierchen weiß man auch, dasss all diese Tiere wenigstens nicht umsonst gestorben sind. Ein schwacher Trost, aber irgendwie doch schon ein Kleiner. :heul:

Die große Frage stellt sich mir nur, ob es das Wert ist, wenn man zig Tiere für unser aller Wohl sterben lässt. Wird man dann nicht selber zum Mitmörder, wenn man darauf zurückgreift?
...und wieder andersherum, auch ich wäre wohl nie älter als 6 Jahre alt geworden, denn auch da wurde ich schon durch Medikamente "gerettet"... Sowas macht mich sehr nachdenklich. :grübel:


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Re: Axolotl - Ambystoma mexicanum

Beitrag von Curly » So 16. Okt 2011, 11:35

Wenn du wirklich Tierleid verhindern willst, musst du auf ALLE tier. Produkte verzichten.
Ist es nun das Ei vom Huhn, das Steak vom Rind, die Seide der Seidenraupe, oder Medikamente
und sonstige Produkte, die an Tieren getestet werden...

Was mich immer wundert... Der Mensch glaubt ja, er steht über den Tieren.
Gehts aber darum Erkenntnisse über Krankheiten oder Medikamente zu gewinnen,
wird an Tieren getestet und diese mit uns verglichen.
Das finde ich irgendwie krank.



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Re: Axolotl - Ambystoma mexicanum

Beitrag von Nightmoon » So 16. Okt 2011, 11:54

Ja, dann würde man wohl wirklich auch oft nackig herumrennen, denn viele Klamotten werden ja mit Hilfe von Tierteilen und sowas hergestellt. Nicht nur Pelze sind verwerflich, genau genommen Lederwaren jeglicher Art. Doch daran denken auch nicht wirklich Viele.
Einige entschuldigen das mit der Ausrede, dass eh viele Rinder und Schweine geschlachtet werden und das Leder, also deren Haut nur das Überbleibsel sei, was man ebenso doch dann ruhig weiter verarbeiten könne.
Ich gebs zu, denn auch ich dachte einmal so, aber gemessen ander Menge der Lederwarenarktikel ist es schon extrem und von daher hab ich heute kaum Probleme damit, wenn ich mir Schuhe kaufe, die nicht aus Leder sind, aber dennoch täuschend echt (also nach Leder) aussehen.
Man könnte das noch mehr ausweiten, aber dann würden wir wohl wieder mit der Keule rumrennen und uns unsere Mahlzeiten alle selbst zusammensuchen müssen. Keine wirkliche Ahnung in welche Richtung man diese Diskussion noch weiterführen könnte, aber eines ist mir schon klar, dass wir uns vermutlich mit allem sehr rückläufig bewegen würden, was ja nicht wirklich das Bestreben der Menschen sein kann. Wir sollten von daher vielleicht besser versuchen einen Weg zu finden, auf dem Sinn und Unsinn von verschiedenen Gegebenheiten akzeptieren oder verhindern kann.
Ist irgendwie schon eine ziemlich globale Frage.


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Re: Axolotl - Ambystoma mexicanum

Beitrag von Kampfteddy » Di 18. Okt 2011, 09:58

Also die Regeneration von Axolotl ist wirklich beachtlich! Bei unseren Minis (aus den Eiern) haben sie sich manchmal die Füße abgebissen wenn wir zu spät nach größe getrennt haben. Diese Füße sind ganz normal nachgewachsen wie wenn nie was gewesen wäre. Ich finde diese Art der Forschung nicht schlimm ganz im Gegenteil. lg nadine



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Re: Axolotl - Ambystoma mexicanum

Beitrag von ElHappy » Mi 19. Okt 2011, 13:01

Muss mal was zum Thema Organspende sagen.

Mein Mann ist ist seit 1990 nierentransplantiert . Er war 3Jahre dialysepflichtig . Ich weiss nicht ob euch klar ist was dass für eine qual ist , vorallem man kann die Hämodiaylse nur max. 10 J machen . Dann werde Gefäßte , venen und Aterien "brüchig" und man ist zum Tode verurteilt .

muss dazu sagen mein Mann war immer in Arbeit er war und ist trotz schwerbehinderung nie einen Tag arbeitslos gewesen bzw seit 30 J. beim gleichen Unternehmen . Er hat nie irgendjemanden Harz 4mässig oder arbeitlosenmäßig auf der Tasche gelegen.
Er muss haufenweise tabletten nehmen . weil die Grunderkrankung durch eine Mandelentzündung ausgelöst bzw. nicht lang genung antibotika genommen (da war er 16-17J alt) bestehen bleibt dazu noch 2 Immnunsupprisiva , auch nicht ganz nebenwirkungsfrei . etc etc

für ihn war die Transplantation ein Segen . aber so ein Transplanat hat eine "begrenzte" Haltbarkeit .Das heißt es muss irgendwann ersetzt werden . Das es in Deutschland leider viel zu wenig Organspenderausweissbesitzer gibt werde ich voll einer meiner nieren spenden . Ich erzähl euch nicht welches Prozedre wir dafür durchlaufen müssen !

Also muss sagen da es in Deutschland zuwenig "Organspender" gibt dann muss man halt notfalls auf diese "wundertierchen" zurückgreifen . tierschutz hin oder her . Ihr könnt mich jetzt steinigen oder was auch immer.

aber irgendwo gibt es auch für mich eine Grenze so sehr ich Tiere liebe und ich wünsche euch von ganze Herzen das ihr niemals in die Verlegenheit kommt ein neues Organ zu brauchen. Da ändert man ganz schnell seine denkweise .
Vorallem bei Herz und Leber da winkt der tod und die Qual schneller als bei einer Niere .

Es ist leicht drüber zu schreiben und zu reden wenn man nie in dieser Situation war .


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Re: Axolotl - Ambystoma mexicanum

Beitrag von lapin » Mi 19. Okt 2011, 14:04

Ein Tier wird eingeschläfert wenn es Organ Probleme hat...
ist es weniger Wert?

Natürlich hat jeder ein Recht auf LEBEN...ist es wie gesagt das höchste Gut auf Erden...

Tut mir sehr leid für deinen Mann und ich kann deine Gedanken dazu absolut nachvollziehen, dennoch bleib ich dabei, das Gottgespiele bringt mich zum :würg:!!


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Re: Axolotl - Ambystoma mexicanum

Beitrag von ElHappy » Mi 19. Okt 2011, 14:21

Das Gottes gespiele find ich auch mist ! Aber jeder muss wissen wo seine Grenzen sind . Leben ist immer das höchste gut ! aber welches tier willste ein ORgan rauschneiden ??? um es dem kranken tier zu geben ?
Wenn ein Organ beim tier nicht mehr funktioniert hat man keine andere Wahl ! Das ist die med. noch nicht soweit und wie schon gesagt welchen tier willst das organ rausschneiden ?? Hätte mein Mann damals um eine "einschläferung" bitten sollen oder wer hätte das entschieden ?? Dann sind wir wieder ganz schnell bei werten und unwerten Leben ??
Jaa tiere sind Lebenwesen viele davon sogar hochintelligent und in meinen augen sehr vergleichbar mit dem Menschen vom sozialen Verhalten usw .
aber trotzdem sollte man irgendwo eine Grenze ziehen den wenn du tiere mit Menschen vergleichst dann vergleichst du Äpfel mit Birnen ! Es ist ein sehr emotionales thema wo man ganz klar gewisse Gefühle ausschlalten muss . Ich hab vor viele viele Jahren genauso wie Du gedacht . Aber irgendwann hab ich angefangen anders zu denken und mal über meinen Tellerrand hinausgeschaut . Weil "meschenliebe" und tierliebe lassen sich meiner Meinung nicht ausschliessen sie gehören für mich zusammen !
Weisst Du ich bin da sehr egoistisch für mich ist es wichtig das es meinen Tieren und damit meiner kompletten Familie gut geht dafür setzt ich mich in erster lienie ein . Das heißt aber nicht das ich mich den Problemen derWelt verschliesse oder ausblende.
Mit meiner Familie hat sich einiges an meinen denken verändert und verschoben eine völlig neue sichtweise der dinge .
hätte mir das jemand vor 20 J erzählt das ich heute so in gewissen Denke den hätte ich für verrückt erklärt !


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Re: Axolotl - Ambystoma mexicanum

Beitrag von lapin » Mi 19. Okt 2011, 14:26

Glaub ich dir, vllt fehlt mir auch die Sichtweite, weil ich mich in Gewisse Situationen nicht reinversetzen kann und auch nicht möchte, da ich dennoch nicht das richtige Gefühl für zb eure Situation hätte.
Aktuell seh ich tatsächlich nur, mit welchem Recht stehen wir über allem anderen...

Ich denke es wird immer unterschiedliche Meinungen dazu geben...


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Re: Axolotl - Ambystoma mexicanum

Beitrag von ElHappy » Mi 19. Okt 2011, 14:38

Das frag ich mich manchmal auch , egal ob es umtiere oder andere geht ! Man ist einfach nur hilflos und machtlos !
aber dagegen hab ich ein mittel gefunden zumindest was mir hilft :
In meinen Rahmen bzw in "meiner Welt" mit meinen mitteln und wissen zu helfen wo ich helfen kann !

Und wenn ich eins in den letzten Jahrzehnten durch viele sehr persönliche Schicksalsschläge (nenn ich jetzt einfach mal so gelernt hab ist :

möge gott mir die Kraft geben die Dinge zu ändern die ich ändern kann die Dinge anzunehmen die ich nicht ändern kann und die Weissheit zu unterscheiden.

Wenn ich das nicht begriffen hätte bzw gelernt hätte wüßte ich nicht wo ich heue wäre ! Den sonst hätte ich mich nur kaputt gemacht .


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Re: Axolotl - Ambystoma mexicanum

Beitrag von Ziesel » Mi 19. Okt 2011, 14:48

Wenn einige Menschen ihre Gliedmaßen oder Organe nachbilden könnten, würde die Wissenschaft genauso dran "rumforschen". Der Unterschied wäre wohl nur, dass Menschen ihre Erlaubnis geben müssten aber Axolotl eben nicht gefragt werden. . .



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Re: Axolotl - Ambystoma mexicanum

Beitrag von ElHappy » Mi 19. Okt 2011, 16:47

man expermentiert ja in dem bereich mit menschlichen Knorpel und Haut . Und vielleicht schafft man es ja den "wunderstoff" mit denen diese tierchen das machen herrauszufinden und künstlich nachzubauen !so wie der Mensch sich schon viele anders aus der Natur abgekupfert hat .

Aber ich denk wenn wir hier so ereifert über wissenschaftliche dinge reden die dem Menschen von nutzen sein könnten .

Dann find ich einige andere Sachen auf der Welt die nur einen gewissen Teil nutzen oder nochnichtmal nutzen sondern nur die Natur und ihre Lebensräume ausräubern . anfangen beim jqap. songeannten kommerziellen Walfang ...... über den asiatischen raum wo Indo china tiger oder Schuppentiere usw für irgendwelche mythiche Zwecke geschlachtet werden und zwar von der ärmern Bevölkerung weil sie keine andere Einkommenquelle haben oder ......................................... ich könnt nochsoviel aufzählen wo der Mensch sich zu gott und über die Natur erhebt und das nur für Geld und profit .. und ich will bei den Orcas und ihren kostbaren Lebensraum der Regenküste von British columbia aufhören . Wo man begreifen kann wie wichtig es in den LEbensraum zu schützen . Darüber werde ich aber einen extra therad aufmachen wo ich euch von " meinen"Orcas erzähle .

Wir können dieses Thema endlos führen das ohne Ergebnis und ohne etwas zu erreichen . Wir können nur hier für unsern Kreis unsern Teil machen ;)


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Re: Axolotl - Ambystoma mexicanum

Beitrag von Ziesel » Mo 24. Okt 2011, 12:51

Diese Tierchen mögen ja recht interessant sein und ich guck auch gern mal aber haben möcht ich keins. .
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So sehen sie irgendwie künstlich aus find ich
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Für mich ist das so´ne Mischung aus faszienierendem Urtier und Kinderknetversuch :hm:
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Gefallen die euch ?



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Re: Axolotl - Ambystoma mexicanum

Beitrag von Curly » Mo 24. Okt 2011, 12:53

Ich find die Tiere faszinierend.
Inzwischen gibt es reichlich Farbvarianten.
Die hellen gefallen mir nicht so. Die sehen wirklich
wie Knetwürste aus...

Wobei... schau mal der hier... der hat was... finde ich:
https://img.izismile.com/img/img2/200909 ... oma_13.jpg



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Re: Axolotl - Ambystoma mexicanum

Beitrag von Ziesel » Mo 24. Okt 2011, 12:57

der sieht sehr freundlich aus..musste mitgrinsen



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Re: Axolotl - Ambystoma mexicanum

Beitrag von Tine » So 31. Mär 2013, 15:08

Diese Thema ist zwar schon etwas älter, aber dazu habe ich auch noch Bilder.

Meine Grinsebacken
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Re: Axolotl - Ambystoma mexicanum

Beitrag von darie » So 31. Mär 2013, 15:35

Ich mag die irgendwie.....das weiße mit pink ist doch wirklich sehr trendy :mrgreen:

Und ich finde den Namen klasse "Aggsoloddl".... :D und die gucken wirklich sehr freundlich :)



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