Ponykarusselle = Tierquälerei

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Ponykarusselle = Tierquälerei

Beitrag von Bigfoot63 » Mo 11. Aug 2014, 06:18

Man kommt nicht dran vorbei, an jeder Ecke, in den sozialen Netzwerken etc...
überall wird nun Stimmung gegen Ponyreiten auf der Kirmes /Volksfest gemacht.

Ich habe das nun in Düsseldorf und Bergisch Gladbach mitbekommen...

Wie ist eure Meinung dazu. Was haltet ihr davon.
Würdet ihr Verbesserungen verlangen oder gleich die Abschaffung ?

Ich glaube auch Peta ist mit im Boot ?


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Re: Ponykarussele = Tierquälerei

Beitrag von eichhorn33 » Mo 11. Aug 2014, 07:18

Ich war der Meinung , dass die schon seit wenigstens zwei Jahrzehnten verboten sind ........... ?



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Re: Ponykarussele = Tierquälerei

Beitrag von Bigfoot63 » Mo 11. Aug 2014, 08:26

In Deutschland sind die noch nicht verboten.

Die Argumente die angeführt werden kann ich auch nicht alle
vollständig nachvollziehen. ...dann steht m.E. aber noch einiges
nicht auf der Verbotsliste ( Distanzreiten ' Mächtigkeitsspringen ' Turniere ?


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Re: Ponykarusselle = Tierquälerei

Beitrag von Murx Pickwick » Mo 11. Aug 2014, 09:38

Das Problem ist beim Ponykarussell wie überall in der Nutzung des Pferdes die Haltung, nicht so sehr der Einsatz als Karusselpony ... da sollten die gleichen Richtlinien gelten, wie für Voltigierpferde oder Bewegungsmaschinen für Pferde, denn es entsteht letztendlich das gleiche Problem: Gleiches, gleichmäßiges Laufen in einem oft zu kleinen Kreis für längere Zeit.
Die einzige Konstruktion dieser Art, die ich näher kennengelernt hatte, war ein altes Karussell, was in beiden Richtungen gefahren wurde - heißt also, bei jedem Wechsel der Ponies gingen sie auch in die andere Richtung. Der damalige letzte Betreiber war ein Reiterhof, der dieses Karussell zu Festtagen etc aufgebaut hatte. Die Ponies liefen höchstens ne halbe Stunde am Stück, danach wurde gewechselt, jedes Pony lief zwei oder viermal am Tag ... also entweder eine Stunde insgesamt, oder zwei Stunden.
Allerdings wurden die Ponies nach meiner Erinnerung gar nicht gymnastiziert - auch nicht fürs Reiten, Kutschfahren oder was halt alles die Ponies so leisten müssen auf so nem Reiterhof.
Dafür gings nachts auf die Weide ...

Das letzte Ponykarussel hab ich ehrlich gesagt vor ca. 14 Jahren in Aktion gesehen - also so häufig können die gar nicht mehr sein, auch nicht in Deutschland.
Klar, da ist dann natürlich einfach, ordentlich Wind gegen die letzten ihrer Art zu machen ... statt mal zu überlegen, welche Anforderungen gestellt werden müssen, damit die Pferde dadurch keinen Schaden nehmen.

Immerhin gibt es inzwischen eine ganz andere Entwicklung, die weltweit wieder zunimmt, nämlich den vielfältigen Einsatz des Pferdes in der Landwirtschaft ... und genau hier haben wir in einigen Bereichen ähnliche Nutzungen, wie Ponykarussell oder Voltigieren, beispielsweise das Dreschen mit Pferde- oder Eselhilfe.
Genau hier ist das nicht nur purer Luxus, sondern diese Entwicklung kann mithelfen, aus dem Dilemma Industrielandwirtschaft wieder rauszukommen - ist also eigentlich eher positiv zu bewerten. Es geht also nicht um das Verbot einer solchen Arbeit, sondern es kann meiner Meinung nach nur darum gehen, allgemeinverbindliche Richtlinien für kreislaufende Pferde aufzustellen, um die Pferde vor übermäßiger oder unsachgemäßer Nutzung zu schützen.
[youtube]https://www.youtube.com/watch?v=EPbg6yXmcuM[/youtube]



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Re: Ponykarusselle = Tierquälerei

Beitrag von Bigfoot63 » Mo 11. Aug 2014, 11:55

Die sind im Moment bei uns im Umkreis oft auf Jahrmärkten / Kirmes.
Düsseldorfer Rheinkirmes, Laurentius Kirmes in Berg. Gladbach. In Berg. Gladbach kam es wohl zu Unruhen am Stand der Betreiber. Seit dem das in den sozialen Netzwerken so verbreitet wird, stehen wohl überall "Mahnwachen" selbst im letzten Dorf - offenbar.
PETA mal wieder weit vorne dabei...
Ich denke auch, es geht darum wie man mit den Ponys umgeht.
Wenn man das mal googelt und die Ponybahnen sieht und die Kommentare der "Tierrechtler" dazu liest, dann fall ich um. Die schreiben bei einem Karussell, das die Kinder den Ponys mit den Zügeln im Maul rum ziehen- brutal. Die Bilder zeigen Ponys, die lose ausgebunden sind, ohne Zügel. Die Kids halten sich am Sattelknauf fest.
Manche Tage verzweifele ich aber langsam an der Menschheit. Mensch ich muss für mein Geld auch arbeiten und das ist nicht immer lustig oder vergnügen.
Das Beispiel von Murx zeigt es doch auch deutlich.
Die Rückepferde usw., na in Deutschland ist demnächst Kutsche fahren auch verpönt. Da gibt es wohl in Berlin schon die ersten Demos.

Bestes Argument der Tierschützer, die Kinder sollen doch bitte auf Reiterhöfen das reiten lernen, da wäre alles viel Pferdeschonender ----das ist wirklich weit weg von jeglicher Realität. Da knallt jeder beim reiten lernen dem Pferd in den Rücken - geht gar nicht anders. Die Schulpferde, da ziehe ich heute noch den Hut vor, verdienen Respekt, zumindest die Anfänger Schulpferde leiden mehr, als die meisten Karussellponys. Die stehen dann auch meist noch vollständig auf gestallt.


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Re: Ponykarusselle = Tierquälerei

Beitrag von Murx Pickwick » Mo 11. Aug 2014, 16:11

Bestes Argument der Tierschützer, die Kinder sollen doch bitte auf Reiterhöfen das reiten lernen, da wäre alles viel Pferdeschonender

Gut ... dann nehmen wir sie mal ernst und vergleichen doch einfach mal Reiten lernen auf Reiterhöfen und Ponykarussell ... *g*

[youtube]https://www.youtube.com/watch?v=_RvjH-ta8ms[/youtube]

[youtube]https://www.youtube.com/watch?v=yYqldNbnUsc[/youtube]

Wenn man mal vom Krach absieht, sieht wer noch mehr tierschutzrelevante Unterschiede?
Selbst die Bahn, welche die inneren Pferde laufen, dürften so groß wie ein durchschnittlicher Longierzirkel fürs Reitenlernen sein ... dieses alte Karussel, von dem ich oben schrieb, hatte definitiv einen deutlich kleineren Zirkel, ich hab jedoch beim Durchsehen der youtube-Filme kein einziges solches Ponykarussel gesehen, selbst die türkischen Beispiele waren normalgroße Longierzirkel oder sogar größer ... außerdem laufen die Pferde im Karussell im Schritt und werden nicht dazu getrieben, mit nem Reiter mit schlechtem Sitz im Trab zu laufen, was ja eigentlich erst dazu führt, daß die Reiter den Pferden in den Rücken fallen.



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Re: Ponykarusselle = Tierquälerei

Beitrag von Curly » Mo 11. Aug 2014, 19:01

Ich kenne Ponyreiten nur so:
https://api.ning.com/files/cvkfPcnbiYpVP ... 0702_n.jpg

Scheint auch nicht viel besser...



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Re: Ponykarusselle = Tierquälerei

Beitrag von Traber » Mo 11. Aug 2014, 20:25

absolute Tierquälerei.
erstmal der Krach da dauernd
dann das im kleinen Kreis-Gelaufe stundenlang
unpassendes Zubehör, Plastiksättel, teilweise viel zu groß, drückt in die Nierengegend

alles zwei Runden nen anderes Kind auf dem Rücken

die Ponys gehen oft ergeben oder mit geschlossenen Augen und sind komplett abgestumpft
häufig kriegen die nicht mal Wasser tagsüber!

das ist kein sinnvoller Job und bringt auch keinem Kind was nahe

ganz schlimm ist eigentlich, dass so unzählig viele Eltern sich dessen nicht bewusst sind oder es ihnen egal ist



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Re: Ponykarusselle = Tierquälerei

Beitrag von Bigfoot63 » Mo 11. Aug 2014, 22:08

Im Hinblick auf den Lärmpegel müssten wir aber
dann auch z.B. das Chio in Aachen verbieten oder Renntage auf der Galopprennbahn....

Ich finde die Betrachtungsweise zu wenig differenziert bei den Kritiken.
Plastiksättel ?
Ich habe mir jetzt viele angesehen.. Kürzlich auch live hier im Dorf. Die Ponys in Ruhephase standen in einem Paddock auf Gras mit Wasser und Zelt für den Schatten...
Es ist mir unbegreiflich das sich die Tierrechtler nun ausgerechnet das Ponyreiten raus suchen. Mächtigkeitsspringen , Distanzreiten alles kein Thema ? Ponyreiten das grauen ?

Erscheint mir so merkwürdig


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Re: Ponykarusselle = Tierquälerei

Beitrag von Traber » Mo 11. Aug 2014, 22:19

ok sicher gibt's da auch verschiedene Betreiber

ich sehe den Unterschied zum CHIO darin, dass so ein Auftritt eines Pferdes ein paar Minuten geht, aber nicht sechs bis acht Stunden

diese typischen Ponykarusselle nehmen jeden Jahrmarkt mit, da machen die Ponys niemals was anderes, das ist in meinen Augen absolut kein tiergerechtes Leben

wenn es wirklich Pausen gibt, getränkt und gefüttert wird, ausgetauscht wird und auch mal normal geradeaus geritten wird dann ist das mEn was ganz anderes



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Re: Ponykarusselle = Tierquälerei

Beitrag von Murx Pickwick » Mo 11. Aug 2014, 23:01

Reiterbahn in der Stadt - der absolute Krach der sich kreuzenden Hauptstraßen nebenan ... ist nix anderes - absolute Tierquälerei. Es ist der Normalzustand vieler Reitschulen in den großen Städten - aber ich habe noch nie darüber jemanden wettern hören.

Das im kleinen Kreis Gelaufe stundenlang müssen auch viele Voltigierpferde über sich ergehen lassen ... oder Pferde in diesen automatischen Führanlagen.
Was genau ist an diesem Bild hier beispielsweise anders, wie in Ponykarussells?
[youtube]https://www.youtube.com/watch?v=5gm3hR68Obo[/youtube]
Und was ist so schlimm an einem Ponykarussell, wenn die Pferde da nur ne halbe Stunde laufen müssen, dann ausgetauscht werden? - Oder das Laufen in einem solchen Ponykarussell ein bis zweimal im Jahr? - Mir kann keiner erzählen, daß es jeden Tag Feste gibt und so das Ponykarussell ständig von morgens bis abends laufen muß. Vielleicht gibt es Ponykarussells, wo die Pferde tatsächlich stundenlang drin laufen müssen - aber dann ist es doch nicht generell das Ponykarussell Tierquälerei, sondern das viel zu lange Nutzen des Ponies in so einem Karussell - genauso wie es Tierquälerei ist, ein Voltigierpferd sechs Stunden am Tag als Voltigierpferd zu nutzen oder ein Pferd sechs Stunden lang in so einem Führgerät versauern zu lassen.
Übrigens - so abgeschätzt sind die Zirkel alle mehr oder weniger gleichgroß, egal ob Führmaschine, Voltigierpferd, longiertes Pferd oder Karussellpferd ...
Voltigierpferde und Pferde in solchen Führanlagen müssen ihre Kreistouren meist Tag für Tag absolvieren ... die überwiegende Mehrheit der Voltigierpferde und Pferde in Führanlagen kommt nach Gebrauch wieder zurück in die Einzelhaft, viele Voltigierpferde gehen ihre Zirkel nur in eine Richtung, ohne Richtungswechsel mit unzureichender oder fehlender Gymnastizierung ... ist das wirklich besser?
Oder liegt hier nicht viel eher generell ein Haltungsproblem vor, vollkommen unabhängig, welcher Nutzung das Pferd nun ausgesetzt ist?

Unpassende Sättel geben Satteldruck, weiße Stellen oder gar typische Kahlstellen im Fell an bestimmten Stellen, die gut sichtbar sind, sobald der Sattel abgenommen wird. Satteldruck durch unpassende Sättel sind in den meisten Reitschulen auch heute noch Normalität ... kann sich jeder selbst von überzeugen ... aber, wenn unpassende Sättel in solchen Ponykarussels auch so Normalität sind, weshalb werden da die typischen Satteldruckstellen nicht gezeigt? - Vielleicht, weil es die gar nicht gibt, weil die ach so unpassenden Sättel entsprechend unterlegt sind und durch ihre ungewohnt großflächige Auflage und die dicke Unterlage für eine gleichmäßigere Verteilung der Affen im Sattel führen, egal wie die da im Sattel rumhängen?
In den youtube-Filmen sieht man oftmals so eine Art Westernsättel aufliegen ... das Prinzip dieser Sättel ist ein gänzlich anderes, wie die Sportsättel, die wir gewohnt sind.
Hier ein Beispiel:
[youtube]https://www.youtube.com/watch?v=ZQ-RFeAkXac[/youtube]
Tierquälerei?

Vergleicht man das mal mit den Sätteln in den Youtubefilmen mit Karussellpferden, fällt auf, daß der Sitz selbst ähnlich weit vorne liegt, wie bei den Westernsätteln, dafür aber sehr weit hinter dem Sitz viel flaches Gedöns dranhängt, was oft bis zur Lendengegend geht und diese abdeckt. Für mich macht das keinen Eindruck eines unpassenden, zu großen Sattels, sondern eine spezielle Anpassung der Sätteln zum Schutz der empfindlichen Nierengegend gegen versehentliche Tritte der Kundschaft beim Auf- und Absteigen!
Weiterhin haben ja bekanntlich Reiter so ihr eigenes Gewicht ... soll da wirklich ein echter Rindsvollledersattel mit enormen Eigengewicht zusätzlich aufs Pony, oder sind da deutlich leichtere Plastiksättel nicht doch die bessere Wahl? - Auf Reiterhöfen und in Reitschulen jedenfalls werden leichte Plastiksättel immer beliebter, weil Reiter- und Pferdegerechter durch geringeres Gewicht.

Unpassendes Zubehör gehört zur Grundausstattung der meisten Reiterhöfe und vieler Reitschulen ... passendes Zubehör ist da eher die Ausnahme - auch hier wieder, offenbar ein Haltungsproblem, kein Problem der Karussellpferde. Übrigens könnten passende Sättel und passendes Zubehör durchaus einmal halbjährlich überprüft werden, egal ob Reitschule, Reiterhof oder Ponykarussell, mit empfindlichen Strafen für diejenigen, welche unpassendes Equipment benutzen bis hin zum Pferdehaltungsverbot. Schließlich ändert sich so ein Pferd ja nicht ständig, so daß ständig neues Equipment gekauft werden müßte ...

die Ponys gehen oft ergeben oder mit geschlossenen Augen und sind komplett abgestumpft

Mußt mal hierher kommen - insbesondere, wenn die Pferde von Weiden geritten werden, die sie gerne mögen - oder zu Weiden hingeritten werden, die sie nicht mögen ... ergeben, mit halbgeschlossenen Augen und total abgestumpft!
Auch im Reitunterricht laufen speziell die älteren Pferde auch regelmäßig so rum, vor allem, wenn der Reiter auch schon vor lauter Langeweile am Wegnicken ist - und sind sie auf dem Abbindeplatz, stehen sie total erschöpft, mit gesenktem Kopf, da, ein Hinterbein entlastet, kurz vorm Umkippen ...

sry - daß solch ein Verhalten so etwas wie passiver Widerstand ist oder Ausdruck von Langeweile - ja, glaub ich gerne, aber das man mit einem Blick sehen kann, daß die Pferde komplett abgestumpft sind - das glaub ich nu weniger! Auf den youtube-Filmen jedenfalls sehen die Pferde keinesfalls abgestumpft aus, da wirds halt nur wahlweise als abgestumpft bezeichnet, wenn die Pferde in den Ruhepausen gelangweilt vor sich hindösen oder aber als "sie haben Durst" kommentiert, wenn sie mit den Hufen scharren oder den Kopf hochschlagen - ja watt denn nu?

häufig kriegen die nicht mal Wasser tagsüber!

Woher weißt du das?
Eigene Beobachtung - oder Glauben der Behauptungen in irgendwelchen Peta-Filmchen?
Da wird übrigens auch behauptet, daß das Sabbern von Pferden, welche nen Gebiß im Maul haben, am Durst läge ... nunja, hier sieht man auch oft lange Speichelfäden am Pferdemaul heraubtropfen - gibt man den Gäulen Wasser, wollen sie es nicht. Da kann der Durst also gar nicht so groß sein ... werden die gleichen Pferde jedoch gebißlos geritten, haben sie diese Sabberfäden nicht am Maul hängen, wird also wohl eher mit Gebiß, wie mit Durst in Zusammenhang stehen ...
Oder, das Scharren mit den Hufen wird interpretiert als Zeichen für Durst ... na, da müßten hier ausnahmslos alle Pferde, die am Anbindeplatz angebunden werden, kurz vor Verdurstung stehen, gibt hier nämlich kaum ein Pferd, was dann nicht mit den Vorderhufen scharrt.
Hufescharren als Zeichen für Ungeduld - ja ... für Langeweile - ja ... aber Durst?
Hat dieses Pferd dann auch Durst? - Es scharrt ja mit den Hufen ...
[youtube]https://www.youtube.com/watch?v=DcFFZqxt8L0[/youtube]

Was den Kinderwechsel alle paar Runden angeht ... meinst du wirklich, daß interressiert die Pferde?
Die blöden Affen, die da draufklettern und wieder runterklettern, führen die Pferde doch nicht ... das ist doch nix weiter wie Gepäck, was aufgeladen und wieder abgeladen wird!
Ansonsten müßten Holzrückepferde auch bei jedem Wechsel des zu ziehenden Stammes die Vollkrise bekommen!

Ob es jetzt sinnvoll ist, nen Kind für zwei Runden auf son Gaul zu setzen, ist ne ganz andere Sache - eigentlich ist es überhaupt nicht sinnvoll, sich überhaupt auf ein Pferd zu setzen!
Erst recht nicht zum eigenen Gaudi ...
Also - reiten am Besten verbieten, so wie es die Nevzorov Haute Ecole schon lange fordert?



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Re: Ponykarusselle = Tierquälerei

Beitrag von Bigfoot63 » Di 12. Aug 2014, 06:55

Traber hat geschrieben:ok sicher gibt's da auch verschiedene Betreiber

ich sehe den Unterschied zum CHIO darin, dass so ein Auftritt eines Pferdes ein paar Minuten geht, aber nicht sechs bis acht Stunden

Das habe ich auch mal gedacht, doch die Pferde leben die meiste der Zeit auf dem Turnierplatz, Training - Bewegungseinheiten etc. alles findet auf dem Turnierplatz statt. Klar es gibt Stallzelte, ich denke nur Lärm usw. hat das Pferd da auch genug. Die Stallzelte mögen ja ein wenig mehr Luxus bieten als die von den Ponyreitbahnbetreibern, aber Stroh, Wasser und Futter sollten den Ponys definitiv reichen... Es gibt auch Pferde die in Kombi mit Transportern aufgestallt sind. Das ist sehr unterschiedlich. Ich denke aber das 1 Woche leben auf dem Turnierplatz genauso laut ist wie die Ponyreitbahn.
Die Transporte dürften, selbst schon im Amateuersport über ganz schön weite Strecken gehen, wenn ich mir die Turnierorte anschaue. Da wird gerne schon mal weiter weg ländlich ein Turnier gemeldet, weil hier wieder so viel Konkurenz unterwegs ist. Die Platzierungen machen aber den Kauf bzw. Verkaufspreis des Sportgeräts aus.

Diese Wintec Sättel sind auch Kunststoffsättel die sich jeder nach eigenem Gutdünken mit dem passenden Kopfeisen auf sein Pferd montiert.
Ich kenne kaum Menschen die sich ihren Sattel vor Ort noch einmal anschauen lassen, von einem Sattler. Kostet auch gut 150 € , die spart man lieber für ein Glitzersatteldeckchen und ein Gel Pad :)
Mein Sattel incl. Anpassung hat fast mehr gekostet als mein Pferd :) Abenteuerliche Dinge sieht man da doch.
Voltigier oder Schulpferde sind wirklich oft sehr schief, wenn sie aus den Betrieben raus kommen.
Meine Nr. 3 stammt, nach ihrer Karriere als erfolgreiches Springpferd, aus einem Reitbetrieb. Ich habe dieses Pferd nun fast 2 Jahre vorwärts und geradegerichtet. Sie war dermaßen schief gestellt, das war enorm. Jetzt geht sie in einer nahezu geraden Selbsthaltung, die Muskulatur hat sich total verändert.
Sie ging täglich als Longenpferd für Sitzübungen und im Schulbetrieb 2 Stunden.

Im 1 a Pensionsstall - auf Sichtweite - sind die Pferde 3 Stunden auf einem Handtuch grossen Stück Wiese, danach geht es ca 45 Minuten in die Führmaschine manche Sportpferde auch länger, danach wieder in die Box. Bei täglichem Beritt wird das Pferd nochmal 45 Min. geritten. Die Pferde träumen z.B. von 20 Min. Schritt vor der ersten Trablektion.....
Das war es dann aber für das Pferd. Dann Box für die restlichen Stunden. Im Winter entfällt die WEide von Oktober bis April übrigens.
Der Pensionsstall ist einer der Besten und kostet ca. 400 - 480 € monatlich.

Klar ist Ponyreiten auf der Kirmes nun wirklich nichts besonders gutes, aber es ist doch auch nicht die Tierquälerei schlechthin.
Wenn ich eines unserer Hühs von der Gruppe nehme und es mit ins Gelände nehmen, da sieht es aus als ob es sterben müsste.
Ich finde es wirklich nur erbärmlich das hier ein neues Feindbild geschaffen wurde.
Unsere Auffangstation für Ponys hat wirklich noch keine Pony aus einem Tierkarussell aufnehmen müssen. Ich frage mich sowieso wohin die Ponys sollen, wenn das verboten wird. Hoffe ich mal das der Aufschrei dann auch groß ist wenn die Ponys in die Wurst gehen.
Vermutlich wird Peta lebenslang Unterhalt für die ganzen Ponys zahlen :D :D :D :D :D

Schön das man sich hier wirklich mal sachlich austauschen kann.


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Re: Ponykarusselle = Tierquälerei

Beitrag von Traber » Di 12. Aug 2014, 08:53

also erst mal, es ist meine eigene Meinung, die beruht auf eigenen Erfahrungen, diese sind jedoch teilweise älter da ich seit Jahren nicht mehr auf Jahrmärkte usw. gehe.

Ich habe nicht gesagt dass ich deshalb andere Dinge weniger schlimm finde, sehe aber durchaus einen Unterschied zu herkömmlichen Reitschulen wo es den Pferden sicher nicht super geht, sie aber meistens dennoch mehr Abwechslung haben.

Ja, als ich 13 war standen unsere Schulpferde auch tlw. im Ständer und kamen nie auf Weide, ganz übel.
Ich finde den Dauerkrach und das Kreislaufen als abartige Tierquälerei, zumindest so wie ich es oft gesehen habe.
Da ich damals zwei Mädels kannte die sich bei den Ponys oft rumgetrieben haben weiß ich, dass es mit Fürsorge und tränken nicht weit her war.
Natürlich gibts auch da zig Gegenbeispiele.
Die Frage war, was man davon hält. Ich halte davon nix. Allein weils ein bescheidenes Bild von einem Lebewesen mit Bedürfnissen vermittelt.
Und die Videos, Murx, die du als Vergleich einstellst, hinken für mich total.-Ein Schulpferd was longiert wird, geht natürlich auf einem kleinen Zirkel, aber nicht dauerhaft.
Ich halte nicht viel von Peta, das mal dazu. Ich hab seit über zwanzig Jahren eigene Pferde, so ein kleines bisschen kenne ich mich schon aus, zumal ich im Eigenregie halte...da brauch ich keine youtube-Videos wo ich nicht weiß was dahinter steckt ;)



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Re: Ponykarusselle = Tierquälerei

Beitrag von Murx Pickwick » Di 12. Aug 2014, 11:13

Ich glaub, dann muß ich mich bei dir entschuldigen ... :D
Ich hab deinen ersten Post zu dem Thema gelesen, als sei es ne Pauschalverurteilung - und die mag ich nicht, vor allem dann nicht, wenn sie auf Hörensagen und nicht auf eigene Erfahrung oder überprüfbare Fakten beruhen ...

Wenn du natürlich da einschlägige Erfahrungen hast und die Erfahrung gemacht hast, daß tatsächlich die Haltung, die hinter den Ponykarussellen steht, unter aller Sau war und du das sogar als Normalzustand ohne Ausnahme gesehen hast, ist das was anderes, daß du da Pferdekarussells ablehnst, ist klar ... da ist jetzt die Frage, ist das auch heute noch so, hat sich da was geändert.
Gibt es Bestimmungen zu dem Thema - und werden diese überprüft und eingehalten.

Was mir an Informationen fehlt, sind solche Sachen wie:
Wie oft werden die Ponies da eingesetzt, wie lange müssen sie am Stück im Karussell laufen, werden sie regelmäßig gymnastiziert, damit die Verspannungen, die beim Laufen im Kreis eventuell entstehen, wieder gelöst werden, wie oft im Jahr müssen sie diesen Krach ertragen - und gibt es Untersuchungen über eventuelle Schäden durch Krach zum Thema Pferd. Kommen die Pferde in den heutigen Pferdekarussells in den Genuß von Weidegang in der Herde, oder werden sie die Zeit, wo sie nicht arbeiten müssen, in Einzelhaft weggesperrt ... und, ist das mit der Vernachlässigung solcher Pferde auch heute noch so, oder ist das inzwischen die absolute Ausnahme?

Eines hab ich inzwischen rausgefunden - die Ponykarussells vor 15 Jahren hatten im Schnitt einen deutlich kleineren Zirkel wie die heute noch laufenden Ponykarussells, das, was ich da näher kennenlernte, war wohl vor 15 Jahren mehr oder weniger Normalität, die großen Karussells, die heute in der Türkei und in Süddeutschland laufen, waren die absolute Ausnahme.

Dann - ich denke, solche Ponykarussells lassen sich schon pferdegerecht betreiben - aber nur dann, wenn gewisse grundsätzliche Dinge eingehalten werden. Vieles davon ließe sich gut überprüfen, auch von Leuten, die ne Kurzschulung, auf was sie zu achten haben, bekommen haben ... zumal ja eh Polizei für solche Feste abgestellt werden muß.

Hauptproblem dürfte der Krach sein ... aber auch hier wäre ne Beschränkung auf die weniger lauten Tageszeiten oder aber ne Dezibelbeschränkung möglich, heißt also, wenn das Fest zu laut ist, dürfen diese Karussells nicht betrieben werden (und Reitschulen an Hauptstraßen, wo dieser Dezibelwert überschritten wird, auch nicht.)
Auch das läßt sich mit geringen Zusatzkosten mit kurzgeschulten Polizeibeamten überprüfen ... besser jedenfalls, wie man Reitschulen überprüfen kann.
Wenn der Betrieb der Ponykarussells mit solcherart Bestimmungen nicht mehr möglich ist, dann ist das so, dann werden sie ganz von allein verschwinden (vorrausgesetzt, es gibt die Bestimmungen, von den Ponykarussellbetreibern unabhängige Kontrollen und die Kontrollen werden ernst genommen) ... ansonsten werden sie halt weiterhin ein Nischendasein fristen, nämlich dort, wo sie pferdegerecht betrieben werden können. Es muß also nix verboten werden meiner Meinung nach, da es sich um Haltungsprobleme handelt und eben nicht um ein grundsätzliches Problem mit dem Betrieb der Ponykarussells ...

Es gibt einige andere Pferdenutzungsbereiche, wo grundsätzliche Probleme mit der Sache an sich auftreten: der Big Lick bei den Show-Tennesse-Walkern in den USA beispielsweise, mit rossigen Stuten provozierte Hengstkämpfe oder diverse Disziplinen der unterschiedlichen Rodeos weltweit. Der Hintergrund ist hier, daß das erwünschte Verhalten der Pferde eben nur über Schmerzen und Leiden erreicht werden kann oder die Show-Elemente selbst zu Schäden und Leiden am Tier führen oder extrem unfallträchtig fürs Tier sind. Sowas gehört meiner Meinung nach gänzlich verboten.



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Re: Ponykarusselle = Tierquälerei

Beitrag von Bigfoot63 » Di 12. Aug 2014, 11:45

Traber hat geschrieben: Allein weils ein bescheidenes Bild von einem Lebewesen mit Bedürfnissen vermittelt.

Das stimmt ;)


@ Traber - ich verstehe das hier als Gedankenaustausch und nutze das für mich noch ein wenig zur Meinungsfindung im speziellen.
Wir sind uns, glaube ich völlig einig wie Pferde zu halten sind. So weit auseinander liegen wir auch nicht. Die Videos - die von den Tierschutzorgas ins Netz gestellt werden sind m.E. auch sehr widersprüchlich zu den Aussagen wie z.B. zu eng ausgebunden, da sehe ich dann auch Ponys gehen die den bis auf den Boden nehmen können. Bei unpassenden Sätteln wird nicht gesagt wer da gemeint ist. Die Ponys hier auf der Wiese am Karussell zeigten z.B. keine Satteldruckstellen - auch keine alten .
Ich finde es nur wirklich blöd so Stimmung zu machen.

Ich habe vor 2 Jahren auf einem Bauernmarkt / Obstmarkt mit einigen Gnadenhofponys gestanden.
Die waren dort auf Paddock und Wiese. Wir haben die Ponys auch mit nach vorne geholt zum anfassen, streicheln und damit der Hufschmied seine Arbeit zeigen konnte etc...
Unvergessen als mich ein kleiner Junge so ca. 8 Jahre fragte ob "der echt ist".....
Er hatte noch nie ein lebendes, echtes Pony gesehen . Bestätigte die Mutter dann auch - das macht mir auch Angst :crazy:


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Re: Ponykarusselle = Tierquälerei

Beitrag von Traber » Di 12. Aug 2014, 11:56

ganz genau, so seh ich das auch

man kann immer Ausnahmen und Scharze Schafe finden, überall
Wenn Ponys im Karussel gehen und ausreichend Ausgleich haben wie Wiese, Sozialkontakte etc. dann ist das natürlich was ganz anderes als wenn sie ernsthaft 8 Std. im Kreis ausgebunden laufen.
Eine Reitschule, die Pferde in kleinen Herden hält und auch Ausritte macht ( gibts einige bei uns in der Gegend ) kann sogar besser sein für ein Pferd als wenn es in Privathand ist und nur in der Box steht. Oder jeden Tag überstrapaziert wird.
Deshalb ist eine Reitschule nicht immer Mist, ein Pferd was in Springen eingesetzt wird, nicht immer gequält, ein Ponykarusselpony nicht unbedingt ein Fall für den Tierschutzverein.

Im Großen und Ganzen aber gefällt mir das mit den Ponys einfach gar nicht, was aber nicht bedeutet dass ich das per se alles verbieten würde

Man findet überall was was nicht ok ist


Diese Ponykarussels erinnern mich persönlich einfach so an diese Tigerbabys mit denen man sich mal kurz fotografieren lassen kann.

"Nett " für einen selbst ( wenn man keine Ahnung hat bzw. das Gehirn ausschaltet ), liegt mal eben auf dem Weg, muss man nicht mal hin wollen, nix planen, sich mit nix vorher auseinandersetzen, unschön fürs Tier.

Ist natürlich auch pauschal, aber wie gesagt, Ausnahmen gibts immer.



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Re: Ponykarusselle = Tierquälerei

Beitrag von Murx Pickwick » Di 12. Aug 2014, 12:35

Der Vergleich mit den Tigerbabies ist leider so ... passend ...
Da mag ich gar nicht mehr widersprechen.



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Entensusi
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Re: Ponykarusselle = Tierquälerei

Beitrag von Entensusi » Di 12. Aug 2014, 12:57

:schäm: meine Tochter saß das erste Mal in einem "Ponykarussell" auf dem Pferd, mit der Patentante auf dem "Plärrer". Was daraus geworden ist, ist bekannt... :pfeif:

Das Problem ist, dass in aller Regel Tiere leiden, bevor der Mensch "begreift". Gerade, z.B. auch Anfängerpferde in Reitschulen. Ich hab mir vorhin aus Neugier mal wieder die HP des ansässigen Reitlehrers angesehen und das, was da abgeblidet ist, mit der Wirklichkeit verglichen. Man muss echt aufpassen, welcher Information man glaubt. Videos, Fotos :hm:
Wie tierschutzgerecht ein Ponykarussell ist, ist wohl ebenso unterschiedlich wie bei Zirkus/Streichelzoo/Reitschule/Züchter/... das kann man nur vor Ort beurteilen.


Liebe Grüße, Entensusi und ihre Tiere

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