Martin Rütter, Thomas Riepe und Co, eure Meinungen?!

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Martin Rütter, Thomas Riepe und Co, eure Meinungen?!

Beitrag von lapin » Sa 3. Apr 2010, 18:42

Mich würde ja mal interessieren, was ihr von den heutigen Hundepsychologen haltet...
habt ihr evtl schon einiges von ihnen gelernt oder gibt es Methoden, die ihr nicht unterstützt und eher andere Maßnahmen vorschlagen würdet?

Ansonsten interessiert mich auch einfach nur eure ganz allgemeine Meinung!


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Re: Martin Rütter, Thomas Riepe und Co, eure Meinungen?!

Beitrag von Mugen » Sa 3. Apr 2010, 20:01

Thomas Riepe sagt mir jetzt gar nix. Martin Rütter... Nunja, er hat schon so seine Daseinsberechtigung, allerdings hab ich ihn noch niemals mit einem wirklichen Problemhund arbeiten sehen. Das einzige was er sagt ist: "Ja der Hund muss beschäftigt werden, der braucht ne Aufgabe". Seine Kundschaft sind halt Leute die ihre Hunde einfach nicht richtig erzogen haben, oder deren Hunde einfach unterbeschäftigt sind. Wobei ich es schon n bissi krass finde was der für Geld verlangt und auch dieses Franchisegedöns find ich schon hart am Limit... Aber gut, ich muss es ja nicht bezahlen. ^^
Ich halte generell nicht sonderlich viel von diesen Hundetrainern... Allerdings aus dem Grunde, dass die einzelnen Hundetrainer immer ihre Linie haben, bzw. ihr Konzept was eigentlich kaum flexibel ist und sich die Hunde dem Konzept anpassen müssen und nicht das Konzept dem einzelnen Hund angepasst wird. Das führt nämlich dazu, dass sich Hundehalter die Köppe einschlagen, welche Erziehungsmethode denn nun die Richtige ist, was meiner Meinung nach völlig bekloppt ist. Auch ein Milan hat das Rad nicht neu erfunden und einige seiner Praktiken finde ich extrem fragwürdig (wobei man ihm zu Gute halten muss, dass er sich mit wirklichen Problemhunden auseinander setzt, nur gefällt mir oft seine Strategie nicht, aber das muss jeder für sich selber entscheiden)
Es ist im allgemeinen schon wichtig, dass es Leute gibt die Hundehaltern helfen, bestimmte Probleme zu lösen, aber dafür muss man sich nicht Hundeexperte nennen, seine Grinsefresse möglichst oft in eine Kamera halten und sich für jeden Mist Geld bezahlen lassen, nur weil man behauptet ein ganz tolles Konzept zu haben, was DAS einzig richtige ist. Das ist das was mir bei der Geschichte immer ein bisschen auf den Senkel gibt.


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Re: Martin Rütter, Thomas Riepe und Co, eure Meinungen?!

Beitrag von lapin » Sa 3. Apr 2010, 20:04

Offtopic:
Genau Cesar Millan, der Name fehlte mir noch (bin einfach nicht auf den Namen gekommen)...ich fand aber nur den Thomas Riepe, thanks Mugen


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Re: Martin Rütter, Thomas Riepe und Co, eure Meinungen?!

Beitrag von schweinsnase77 » Sa 3. Apr 2010, 20:56

Ich seh es wie Mugen. Man muss ein Konzept immer flexibel an den verschiedenen Aspekten festmachen.
Ein stures Konzept wirkt bei Hunden meiner Meinung nach noch weniger als bei Kindern, einfach weil da die variablen größer sind :D . Zudem darf man nicht vergessen, dass vor der Kamera immer nur ausgewählte Auschnitte gezeigt werden.....

Es gibt Hunde die sind einfach Partner und können mit Eigenverantwortung umgehen und es gibt Hunde die brauchn ihren klar definierten Paltz am unteren Ende des Rudels. :hm:


Mit freundlichen Grunzern

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Re: Martin Rütter, Thomas Riepe und Co, eure Meinungen?!

Beitrag von chien » Sa 3. Apr 2010, 21:09

Fürs Fernsehen sind se okay, aber auch da verfälscht das sehr oft die Realität. Erstens wie schon oben gesagt, der wirkliche Problemhund wird wohl auch nicht vor die Linse kommen und alles andere hat immer ein Happy End und das ist leider nicht immer der Fall. Der Rach bringt auch jedes Restaurant wieder auf die Beine und der Schuldenheini (der Name ist mir grad entfallen) kriegt auch alles hin :jaja:



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Re: Martin Rütter, Thomas Riepe und Co, eure Meinungen?!

Beitrag von Murx Pickwick » Sa 3. Apr 2010, 21:11

Gerade weil Milan mit echten Problemhunden arbeitet, werd ich mir da kein Urteil über seine Methoden erlauben - ich hab genügend verkorxte Hunde erlebt, welche sich nur noch mit fragwürdigen Methoden haben geraderücken lassen, ansonsten hätt man sie einschläfern müssen. Allerdings sind ein Teil seiner Methoden mit Sicherheit nur etwas für die wenigen Hunde, welche wirklich nicht mehr anders zu problemlosen Kameraden werden, für Otto-Normal-Hund sind solche Ausbildungsmethoden nix ...

Ich muß ganz ehrlich sagen, ich muß die Leute mit Hunden arbeiten sehen, wenn ich nur etwas über ihre Meinungen lese, kann ich mir kein Urteil bilden ... wenn ich sehe, daß Jemand nen halben Kopfstand macht, um einen leichtführigen, weichen Hund dazu zu bringen, Fuß zu laufen, faß ich mir an den Kopf - wenn Jemand es allerdings schafft, nen Hund wieder zu einem Hund zu machen, welcher durch vorhergehende Erziehungsmethoden diverser Hundeausbilder zu einem Monster wurde: Hochachtung und Hut zieh!
Solche Hunde sind nämlich oftmals ausbildungsresistent, mit Chema F kommt man da nicht weit ...

Ich vermute, daß manch ein unbedeutendes Männeken auf irgendwelchen unbedeutenden Hundeplätzen oftmals mind ebenso gut Hunde ausbilden kann, wie die bekannten Größen - und das noch weitaus flexibler, weil sie es eben können müssen, wenn sie Bestand haben wollen und ihr Hundeplatz nicht endgültig in der Versenkung verschwinden soll. Auch finde ich es bezeichnend, daß es nur wenige dieser Größen gibt, welche sich an die Ausbildung von Nutzhunden oder Sporthunden gewagt haben ... warum eigentlich nicht?
Das wären doch klasse Referenzen, oder? :hm:



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Re: Martin Rütter, Thomas Riepe und Co, eure Meinungen?!

Beitrag von Binchen » Fr 22. Okt 2010, 22:54

Hier habe ich ein paar Filme (mit deutscher Übersetzung) gefunden, wie Cesar Millan mit den Hunden arbeitet.
Ich finde es erstaunlich, wie die Hunde ihm gehorchen.

http://de.sevenload.com/sendungen/Der-Hundefluesterer/folgen/9wEQlvg-Der-Hundefluesterer-Episode-1


Liebe Grüße Sabine
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Re: Martin Rütter, Thomas Riepe und Co, eure Meinungen?!

Beitrag von serafina » So 24. Okt 2010, 07:29

Ich bin absoluter Fan von Anita Balser.Ich habe 3 DVD`s von ihr und habe durch sie viel gelernt.
Besonders deinen Hund zu verstehen.
Leider sind ihre Seminare immer sehr weit weg und auch teuer,sonst würde ich auf jeden Fall an einigen teilnehmen.Einige Bekannte von mir waren auf Balser Seminaren und waren begeistert.
Ich habe die DVD´s
-Hundehalterschule 1
-Hundehalterschule 2
-Rudelharmonie
Alle drei waren eine Bereicherung für mich.
Bei interesse verleihe ich sie auch mal.


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Re: Martin Rütter, Thomas Riepe und Co, eure Meinungen?!

Beitrag von lapin » Do 14. Mär 2019, 20:40

Hier ist ja viel passiert in den letzten Jahren.
Mittlerweile ist der einst Absolute Milan ein stark angezweifelter Experte in der Hundeerziehung geworden. Verschiedene andere TV Experten haben sich diesbezüglich auch mal negativ den Methoden von Cesar Milan geäußert.

Martin Rütter hat sich entwickelt und begegnet Hunden immer mehr auf Augenhöhe und geht auf Individualität ein, auch selbst wenn da das ein oder andere sicherlich Geschmackssache sein kann.

Wie habt ihr es wahrgenommen?
Und welche Untergrund Helfer, die nicht vom großen Fernsehen zu Experten auserwählt wurden könnt ihr empfehlen?


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