Critical Care als Päppel-Futter?
Critical Care wird oftmals vom Tierarzt als Päppel-Futter mitgegeben wenn ein Tier selber nicht frisst oder zu dünn ist. Im letzteren Fall ist es absoluter Unsinn, denn Critical Care ist ein Erhaltungs- und kein Energiefutter und somit führt es nicht zu einer Gewichtszunahme, außerdem kann das Tier ja noch fressen und sollte andere, gesunde energiereiche Futtermittel erhalten!
Wenn ein Tier gepäppelt werden muss, benötigt man einen Brei und Critical Care ist das gängigste Fertigpulver auf dem deutschen Markt, es existrieren noch weitere ähnliche Päppelmittel die genauso ungeeignet sind.
Was ist an Critical Care schädlich?
Sehr bedenklich ist der hohe Weizenanteil, denn Weizen kann von Meerschweinchen nicht richtig verdaut werden und stört das Gleichgewicht in der Darmflora. Die Folge sind Resorbtionsstörungen, Verdauungsprobleme, Überwucherung der Darmflora und andere Erkrankungen.
Besser als Energiezusatz geeignet wäre Hafer, der relativ gut geeignet ist und besser verwertet und verdaut werden kann.
Gerade getreidefrei ernährte Meerschweinchen müssen bei der Umstellung auf Critical Care in ohnehin schon geschwächten Zustand eine Nahrungsumstellung durchmachen, was den Körper belastet.
Weiterhin enthält Critical Care gentechnisch verändertes Soja. Wenn gentechnische Zusatzstoffe (z.B. Soja) in menschlichen Lebensmitteln zugemischt werden, besteht eine Kennzeichnungspflicht (ausgenommen sind von dieser Kennzeichnungspflicht Enzyme, Zusatzstoffe und Aromen), bei Tierfutter besteht keine Kennzeichnungspflicht. Gentechnisch veränderte Pflanzen sind sehr umstritten, nicht nur deshalb, weil verschiedene Laborreihen an Tieren ergaben, dass solche Pflanzen zu starken gesundheitlichen Problemen führen können.
Zusammensetzung von Critical Care:
Timothy-Grasmehl
Sojaschalen (genetisch verändert)
Weizenkeime
Haferschälkleie
Weizenfuttermehl
Sojaproteinkonzentrat (genetisch verändert)
Kochsalz
Melasse
Hefen
Öle
Vitamin-, Spurenelementvormischung
Zusatzstoffe
Vitamin A IE/kg 20.000 - (Empfehlung für Alleinfuttermittel: Kan. 1100-1500 Meerschw. 2350)
Vitamin D3 IE/kg 800 - (Empfehlung für Alleinfuttermittel: Kan. 500 Meerschw. 750)
Vitamin E mg/kg 140 - (Empfehlung für Alleinfuttermittel: Kan. 30 Meerschw. 24-28)
Vitamin C mg/kg 10.000 - (Empfehlung für Alleinfuttermittel: Kan. Zusatz nicht empfohlen Meerschw.200)
Kupfer mg/kg 5 - (Empfehlung für Alleinfuttermittel: Kn. 3-6, Meerschw. 6)
Die Empfehlung für Alleinfuttermittel ist für Labortiere im Wachstum ausgelegt (Wachstum = erhöhter Bedarf) und selbst für diesen Zweck sehr hoch angesetzt, trotzdem übersteigt Critical Care diese Werte teilweise beachtlich. Zu viel künstliche Vitamine können schwere gesundheitliche Folgen nach sich ziehen.
Daher sei dazu geraten, sich einen gesunden Päppelbrei selber zu mischen.
Critical Care wird oftmals vom Tierarzt als Päppel-Futter mitgegeben wenn ein Tier selber nicht frisst oder zu dünn ist. Im letzteren Fall ist es absoluter Unsinn, denn Critical Care ist ein Erhaltungs- und kein Energiefutter und somit führt es nicht zu einer Gewichtszunahme, außerdem kann das Tier ja noch fressen und sollte andere, gesunde energiereiche Futtermittel erhalten!
Wenn ein Tier gepäppelt werden muss, benötigt man einen Brei und Critical Care ist das gängigste Fertigpulver auf dem deutschen Markt, es existrieren noch weitere ähnliche Päppelmittel die genauso ungeeignet sind.
Was ist an Critical Care schädlich?
Sehr bedenklich ist der hohe Weizenanteil, denn Weizen kann von Meerschweinchen nicht richtig verdaut werden und stört das Gleichgewicht in der Darmflora. Die Folge sind Resorbtionsstörungen, Verdauungsprobleme, Überwucherung der Darmflora und andere Erkrankungen.
Besser als Energiezusatz geeignet wäre Hafer, der relativ gut geeignet ist und besser verwertet und verdaut werden kann.
Gerade getreidefrei ernährte Meerschweinchen müssen bei der Umstellung auf Critical Care in ohnehin schon geschwächten Zustand eine Nahrungsumstellung durchmachen, was den Körper belastet.
Weiterhin enthält Critical Care gentechnisch verändertes Soja. Wenn gentechnische Zusatzstoffe (z.B. Soja) in menschlichen Lebensmitteln zugemischt werden, besteht eine Kennzeichnungspflicht (ausgenommen sind von dieser Kennzeichnungspflicht Enzyme, Zusatzstoffe und Aromen), bei Tierfutter besteht keine Kennzeichnungspflicht. Gentechnisch veränderte Pflanzen sind sehr umstritten, nicht nur deshalb, weil verschiedene Laborreihen an Tieren ergaben, dass solche Pflanzen zu starken gesundheitlichen Problemen führen können.
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Zusammensetzung von Critical Care:
Timothy-Grasmehl
Sojaschalen (genetisch verändert)
Weizenkeime
Haferschälkleie
Weizenfuttermehl
Sojaproteinkonzentrat (genetisch verändert)
Kochsalz
Melasse
Hefen
Öle
Vitamin-, Spurenelementvormischung
Zusatzstoffe
Vitamin A IE/kg 20.000 - (Empfehlung für Alleinfuttermittel: Kan. 1100-1500 Meerschw. 2350)
Vitamin D3 IE/kg 800 - (Empfehlung für Alleinfuttermittel: Kan. 500 Meerschw. 750)
Vitamin E mg/kg 140 - (Empfehlung für Alleinfuttermittel: Kan. 30 Meerschw. 24-28)
Vitamin C mg/kg 10.000 - (Empfehlung für Alleinfuttermittel: Kan. Zusatz nicht empfohlen Meerschw.200)
Kupfer mg/kg 5 - (Empfehlung für Alleinfuttermittel: Kn. 3-6, Meerschw. 6)
Die Empfehlung für Alleinfuttermittel ist für Labortiere im Wachstum ausgelegt (Wachstum = erhöhter Bedarf) und selbst für diesen Zweck sehr hoch angesetzt, trotzdem übersteigt Critical Care diese Werte teilweise beachtlich. Zu viel künstliche Vitamine können schwere gesundheitliche Folgen nach sich ziehen.
Daher sei dazu geraten, sich einen gesunden Päppelbrei selber zu mischen.

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