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BeitragVerfasst: Do 11. Aug 2011, 10:25 
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Ein beim Menschen aufgezogener Feldhase, kennt die Nähe des Menschen und lernt es kennen vor nix Angst haben zu müssen.
Beim Menschen gibt es keine natürlichen Feinde und es kann nicht trainiert werden, was ein Feind ist, wie man vor diesem flüchten und wo man sich verstecken kann.

Heute hat die Kaninchenhilfe dieses Video online gestellt:


Mir gehts hier nicht um die Geschichte von Stormy, sondern um den allgemeinen ?richtigen? Gedanken der Auswilderung...

Das Video löst in mir zb ein unwohles Gefühl aus...
und lässt mich fragen, ob er die erste Nacht übersteht.

Geht es euch ähnlich?

Mal davon ab, dass sich das Tier in Gefangenschaft nie wohl fühlen wird, so hat man evtl ein Tier mühsam groß gezogen, was am Ende wegen Unsicherheit und keine Ahnung vom richtigen Wildleben doch noch Opfer höherer Gewalten wird.


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BeitragVerfasst: Do 11. Aug 2011, 10:48 
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Ich denke man "kann" die Tiere wieder auswildern. Kommt ganz auf die Situation an.
Unsere Hauskaninchen wissen/lernen auch, vor was sie fliehen müssen und wovor nicht. (Wenn sie die Möglichkeit haben draußen zu leben) Wenn das Kaninchen oder der Hase den Kontakt der Menschen nicht mehr hat, nicht mehr gefüttert wird, nicht mehr betüddelt wird etc. Wird es denke ich irgendwann das Vertrauen zum Menschen verlieren und vor ihnen fliehen.
Wenn das Feldhase allerdings von Babyalter an, beim Menschen ist, kann die Auswilderung funktionieren muss aber nicht.
Wenn man z.b. den Feldhasen oder ein Wildkaninchen die Möglichkeit bieten kann in einem riesigen Außengehege zu leben oder ganz Freilandhaltung und es "fast" auf sich selbst gestellt ist. Könnte ich mir durchaus vorstellen das man es wieder auswildern "kann". Natürlich sollte man das Tier dann nicht betüddeln etc.

Wenn ein Feldhase allerdings im Haus aufgezogen wird, denke ich das es nicht mehr ausgewildert werden kann. :hm:
Das sind natürlich nur meine Gedanken und Theorien. Wissen tuh ich davon nix. :hm:


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BeitragVerfasst: Do 11. Aug 2011, 10:52 
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Genau das hab ich auch im Kopf...ein Tier kann lernen, so machen wir das ja nicht anders mit unseren Hauskaninchen in Freilandhaltung.
Aber von heut auf Morgen ist das Tier auf sich gestellt, halte ich für fatal....
und ich denke gerade in dem Video wird klar, ein im Instinkt noch wildes Tier, wäre erstmal direkt ins dickicht geflüchtet und hätte sich nicht mitten auf dem Weg vor dem Augen des Menschen peu á peu fortbewegt...
das heißt hier liegt das Vertrauen im Menschen... so seh ich das :hm:!


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BeitragVerfasst: Do 11. Aug 2011, 10:58 
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Ja das stimmt wohl, man sollte denk ich erst das Tier in einem Großen Außengehege oder Freilandhaltung halten damit es lernt, wovor es abhaun muss etc und wovor nicht. Man selbst könnte dann ja sehen ob es scheu wird, wie es sich verhält, ob es bei Gefahr flieht etc. Und dann weiter planen.

Aber einfach so in die Freiheit setzen halte ich persönlich für fatal. :hm:


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BeitragVerfasst: Do 11. Aug 2011, 11:17 
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flocke und jörgl leben ja auch so ziemlich frei, ca. 14 - 15 std. im garten und ich sehr an ihrer körperhaltung, daß sie fremde geräusche und gerüche wahrnehmen und in 'wachepose' gehn, doch flüchten/davonsprinten oder verstecken ist kaum zu beobachten.
ob sie nun in völliger freiheit durch erfahrungen und instinkte überlebensfähig wären? ich hoffe, es nie erfahren zu müssen. ;)
aus dem kurzen video geht ja nicht hervor, wie der alltag aussah, ob es nur auf eine person bezogen war und allen anderen gegenüber scheu, ob es bereits selbstversorger war und als freigänger vorbereitet wurde :hm:


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BeitragVerfasst: Do 11. Aug 2011, 11:31 
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Das Video ist tatsächlich nicht sehr Aussagekräftig, aber das Verhalten des Tieres, als es soweit ist schon...
finde ich!


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BeitragVerfasst: Do 11. Aug 2011, 11:52 
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Wildkaninchen und Feldhasen haben meiner Erfahrung nach ein ganz anderes Verhalten als Hauskaninchen. Nur durch eine Aufzucht beim Menschen werden sie nicht wirklich "Zahm", sie sind auch deutlich aufmerksamer als Hauskaninchen.
Es gibt noch ein Auswilderungsvideo der Kaninchenhilfe:

Dort geht es zwar um ein Wildkaninchen aber man sieht es trotzdem ganz gut...
Feldhasen hat man lange Zeit versucht zu zähmen. Es hat nie geklappt. Beim Wildkaninchen hingegen ist es gelungen.
Zudem macht man es normalerweise so, dass man das Kaninchen oder den Feldhasen erst mal in einem großen Gehege an das selbständige Leben, Nahrungssuche und "kein Menschenkontakt" gewöhnt bevor es ausgewildert wird. In dieser Zeit wird es auch entfremdet vom Menschen...


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BeitragVerfasst: Do 11. Aug 2011, 11:56 
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Na das ist doch mal nen Video, dass den klaren Unterschied zwischen dem Verhalten beider ausgewilderten sehr gut zeigt.

So wie es auf dem 2. Video aussieht, so sollte es eher sein...
aber auf dem 1. Video...wie gesagt es ruft in mir hervor, dass da etwas falsch läuft.


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BeitragVerfasst: Do 11. Aug 2011, 13:13 
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Meerschweinchen Supporter
Meerschweinchen Supporter
Es kann funktonieren. Allerdings ist es ne Frage der Definition denk ich mal. Wir haben bei einem unserer Jungkaninchen den Fall das er zumindest seit 6 Tagen in völliger Freiheit überlebt.

Er ist meinem Mann vom Arm aus über den Zaun gesprungen und hat es geschafft die 500m Luftlinie bis zu den Siegauen unbeschadet zu überstehen ( haben ihn gestern beim Graspflücken gesehen). Er scheint sich in das Kaninchenrudel bereits integriert zu haben und war mit einem anderen Kaninchen als Wächterkaninchen draußen. Warum wir so sicher sind das es unser Kaninchen war? Es ist das einzige Rotfell.

Wenn jetzt kemand sich fragt waru wir nicht versucht haben ihn zu fangen: Die Auenwiesen werden durch brombeerhecken begrenzt...der ideale Ort, wenn man weder von Menschen noch von Hunden gefunden werden will. :hot:


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BeitragVerfasst: Mi 17. Aug 2011, 22:57 
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Planetarier
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Das Video vom Feldhasen habe ich gedreht! ;)
Daher kenne ich Stormy, den Feldhasen. Er war nur auf eine Person geprägt, lies sich auch nur von ihr füttern, und das auch nur als er noch ganz klein war. Je grösser er wurde, umso aggressiver wurde er, auch der Ziehmama gegenüber.
Es wurde auch versucht, ihn in ein Freilaufgehege zu setzen, das war aber nicht möglich, da er ständig gegen das Gitter lief und dabei jedesmal panischer wurde!
Je grösser er wurde, umso mehr Pflanzen bekam er zu fressen, um seine natürliche Nahrung etwas kennenzulernen.
Die letzten Tage vor der Auswilderung war er nicht mehr zu Händeln, biss, kratzte und fauchte seine Ziehmama an, und routierte in seiner Box! Deshalb wurde die Auswilderung vorgezogen, bevor er sich selbst verletzt.
Es würde mich auch sehr interessieren wie es ihm jetzt geht. Ich hoffe gut!
Auswildern ist hier die einzige Möglichkeit, ich habe selbst gesehen, wie wild Feldhasen sind, auch wenn sie vom Mensch grossgezogen werden. Hätte ich es nicht mit eigenen Augen gesehen, ich hätte es nicht geglaubt. ;)


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BeitragVerfasst: Do 18. Aug 2011, 06:43 
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danke für deine info, so kann man sich eher ein bild machen.
dann scheint das tier bereit für die freiheit gewesen zu sein und sich eigenständig durchs leben zu schlagen.


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BeitragVerfasst: Do 18. Aug 2011, 08:15 
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Ich denke schon, dass es funktionieren kann. Auf Vox kam am Samstag ein interessanter Bericht über die Auswilderung

http://www.voxnow.de/hundkatzemaus/haes ... 1&season=0

Ich weiß von der Frau, die dieses Grundstück hat, dass es den Kaninchen gut geht, hab ich in einem anderen Forum gelesen, sie sieht sie öfters. Von daher scheinen sie es ja zu schaffen.


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BeitragVerfasst: Do 18. Aug 2011, 08:30 
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Meerschweinchen Supporter
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Ich denke das Kaninchen generell gute Chancen haben, weil ihre Instikte ja noch sehr gut funktionieren....siehe Baubau und Jungenaufzucht bei uns. Ich denke aber auch, dass man ein gefressenes Kaninchen nicht unbedingt als Fehlversuch sehen darf....das passiert Wildkaninchen nunmal auch.


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BeitragVerfasst: Do 18. Aug 2011, 09:48 
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Richtig schweinsnase....
es gehört zum Wildleben dazu, genau wie auch es mal ein Junges nicht schaffen kann.
Dann kommt es, dass Mensch eingreift und Aufzucht betreibt.
Die Frage ist, ist eben schon dieser "Eingriff" notwendig.

Die Aufzucht ist mit ner ganzen Menge Arbeit verbunden, die Auswilderung empfand ich im Video (danke für die Aufklärung alexandra) als Kind ins kalte Wasser schmeißen.

Es mag nicht mehr zahm sein, die Natur und seine Feinde hat es dennoch nicht kennen lernen dürfen...
das die Instinkte da sind, seh ich ja auch an meinen Tieren...
dennoch hab ich gesehen, wie lange sie gebraucht haben, bis sie sie in Freilandhaltung eingesetzt haben.


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BeitragVerfasst: So 21. Aug 2011, 13:12 
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Vorweg: Ich bin Mitglied der Kaninchenhilfe und kenne Stormy persönlich.

Ich bin etwas schockiert über die Beiträge hier!
Hier reden Blinde von der Farbe.

Man kann Wildkaninchen und Feldhasen nicht miteinander vergleichen.
Wie schon erwähnt, kann man Feldhasen nicht domestizieren.
Die Feldhasenbabies werden uns von Leuten gebracht, die meist fälschlicher Weise glauben,
ein vereinsamtes Baby gefunden zu haben. Sie wissen nicht, dass die Mutter nur zur Fütterung kommt und wenn der Kleine kräftig genug ist, sich selbst durchs Leben schlagen muss.
Soviel auch zum kennenlernen von Gefahren und Feinden.
Lernt ein Baby in dieser Zeit nämlich einen Feind kennen, ist es tot.
Der einzige Schutz ist seine Tarnung, in der Sasse liegen und hoffen nicht entdeckt zu werden. Sonst könnte man es wohl auch kaum fangen! Es weiß, das es zu schwach und zu langsam ist, um vor einem Feind zu flüchten! Das ist auch der Grund, weshalb die Mutter nur zur Fütterung kommt, um nicht unnötig Feinde zur Sasse zu führen.
Im Gegensatz dazu sind Kaninchen durch ihren Bau besser geschützt.

Zurück zum Thema:
Jetzt kommt so ein Zwerg zu uns.
Laut manchen Beiträgen müssten wir ihn gleich umbringen, weil er später keine Chance in der Natur hat!? Und im Gehege behalten steht ja (hoffentlich!) außer Frage!
Also ziehen unsere Mitarbeiter die Kleinen (ca. 200gr) mit der Flasche hoch, bis sie so ca. 800-1000gr haben. Das ist meist auch der Zeitpunkt, wo sie nicht mehr zu bändigen sind, weil ihr Freiheitsinstinkt durchschlägt.
In dieser Zeit sind sie nicht in einem Gehege, da sie alle 2-3 Std. gefüttert werden müssen, rund um die Uhr! Der Stress, sie alle 2-3 Std. zu fangen würde sie umbringen (und wahrscheinlich auch den Betreuer ;) Abgesehen davon würden sie in einem Gehege randalieren und sich verletzen! (wie Alexandra36 schon schrieb)
Abgesehen davon: Was sollen sie in einem Gehege lernen? Wie Wiese aussieht???

Zurück zur Auswilderung und dem Video:
Wenn einem Tier plötzlich die Freiheit „geschenkt“ wird, ist wohl selbstverständlich, dass jedes anders reagiert. Manche ergreifen blitzartig die Flucht, andere verhaaren misstrauisch und beobachtend, was jetzt passiert und ob Gefahr droht.
Stormy fällt nun mal in die 2te Kategorie und es hat nur ein paar Sekunden gedauert, bis er Deckung im Dickicht gesucht hat und nicht mehr zu sehen war!

Abschließend:
Mag sein, dass der nächste Fuchs oder Jäger ihn erwischt und wochenlange Arbeit umsonst war.
Wir von der Kaninchenhilfe sind aber nun mal der Ansicht, dass auch diese Tiere eine Chance verdient haben!

Ich hoffe dieser Beitrag regt so manchen zum nachdenken an…


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BeitragVerfasst: So 21. Aug 2011, 13:41 
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Vllt solltest du dir unsere Gedanken nochmal genauer durchlesen, anstatt sie als Kritik zu sehen... (was übrigens ein trauriger Anlass zum anmelden ist).
Denn wir denken tatsächlich einfach nur drüber nach.

Um mal die Gedanken zusammenzufassen:
1. Ist es richtig in die Natur einzugreifen, das heißt...als Mensch einen Feldhasen mitnehmen, der aus irgendeinem Grund (es wird einen geben) nicht mehr bei seiner Mutter ist. (das ist ein Gedanke, keine Feststellung = ob falsch oder richtig und ansonsten nur Meinungen)

2. könnte es sein, dass die Aufzucht und der Übergang zur Auswilderung evtl zu "krass" ist.
Daher die Gedanken, sie an die Natur zu gewöhnen...die Rede war aber da nicht von einem Gehege, sondern von Freilandhaltung (Beispiel: ich halte meine Kaninchen auf 500m² umzäunten Grundstück)

3. Ist einem Tier, welches unter Menschen Schutz kennenlernen durfte möglich, später Feind vom Freund zu unterscheiden?


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BeitragVerfasst: So 21. Aug 2011, 13:59 
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lapin hat geschrieben:
Vllt solltest du dir unsere Gedanken nochmal genauer durchlesen, anstatt sie als Kritik zu sehen... (was übrigens ein trauriger Anlass zum anmelden ist).
Denn wir denken tatsächlich einfach nur drüber nach.

Um mal die Gedanken zusammenzufassen:
1. Ist es richtig in die Natur einzugreifen, das heißt...als Mensch einen Feldhasen mitnehmen, der aus irgendeinem Grund (es wird einen geben) nicht mehr bei seiner Mutter ist. (das ist ein Gedanke, keine Feststellung = ob falsch oder richtig und ansonsten nur Meinungen)

2. könnte es sein, dass die Aufzucht und der Übergang zur Auswilderung evtl zu "krass" ist.
Daher die Gedanken, sie an die Natur zu gewöhnen...die Rede war aber da nicht von einem Gehege, sondern von Freilandhaltung (Beispiel: ich halte meine Kaninchen auf 500m² umzäunten Grundstück)

3. Ist einem Tier, welches unter Menschen Schutz kennenlernen durfte möglich, später Feind vom Freund zu unterscheiden?
lapin hat geschrieben:
Vllt solltest du dir unsere Gedanken nochmal genauer durchlesen, anstatt sie als Kritik zu sehen... (was übrigens ein trauriger Anlass zum anmelden ist).
Denn wir denken tatsächlich einfach nur drüber nach.

Um mal die Gedanken zusammenzufassen:
1. Ist es richtig in die Natur einzugreifen, das heißt...als Mensch einen Feldhasen mitnehmen, der aus irgendeinem Grund (es wird einen geben) nicht mehr bei seiner Mutter ist. (das ist ein Gedanke, keine Feststellung = ob falsch oder richtig und ansonsten nur Meinungen)

2. könnte es sein, dass die Aufzucht und der Übergang zur Auswilderung evtl zu "krass" ist.
Daher die Gedanken, sie an die Natur zu gewöhnen...die Rede war aber da nicht von einem Gehege, sondern von Freilandhaltung (Beispiel: ich halte meine Kaninchen auf 500m² umzäunten Grundstück)

3. Ist einem Tier, welches unter Menschen Schutz kennenlernen durfte möglich, später Feind vom Freund zu unterscheiden?


Ich habe die Beiträge sehr genau gelesen und sie auch nicht unbedingt als Kritik aufgefaßt.
Mein Beitrag sollte die Gedanken nur in die richtige Richtung lenken, anstatt dass hier von Ahnungslosen (ist nicht bös gemeint!) wild spekuliert wird.
Er war einfach als Darstellung der Tatsachen gedacht. Nichts weiter.

Aber auch Du solltest die Beiträge etwas genauer lesen ;)

1) Natürlich ist es falsch, ich habe ja geschrieben, die Tiere werden uns von ahnungslosen Leuten gebracht. Uns dann sind sie nun mal da!
2) siehe Fütterung alle 2-3 std., Verletzungsgefahr. Umzähnt stellt für die KH keine Option da, da sie den Freßfeinden (Raubvögeln, Hunden, mardern etc.) schutzlos ausgeliefert sind.
3) siehe Verhalten Feldhasen in der Natur. Weiters schlägt der Instinkt durch. Auch ein Feldhase von Handaufzucht wird keinem Menschen zulaufen. Und an Füchse gewöhnen wir sie ja nicht..

Edit:
Um einmal etwas sarkastisch zu werden:
Ich bin nicht hier um mit den Leuten hier zu kuscheln, sondern um konstruktive für das Wohl der Kaninchen/Feldhasen/Meerschweinchen etc. bei zu tragen


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BeitragVerfasst: So 21. Aug 2011, 14:08 
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Nee nee...du sprachst von Blinden die von Farbe reden...und das du sogar schockiert wärst...warum?
Keiner hat das verurteilt was ihr tut, ganz im Gegenteil...
deine Einleitung war halt etwas hart, wie ich finde.

Genau, es gibt Menschen die Feldhasen einfach mal eben einsammeln, weil sie denken "oh das liegt da so alleine, das muss ich retten"...
ihr wisst es, viele andere nicht...sich also öffentlich darüber Gedanken zu machen, inwiefern das von den "Findern" korrekt ist, lässt doch nur Leute lernen, die diese Gedanken lesen und sich ebenfalls darüber Gedanken machen...
du verstehst...man kann auch über diesen Weg Menschen erreichen, die eigentlich nur helfen wollen und nicht wissen, was sie damit anrichten können.
Diese Gedanken gehen also nicht in die Richtung ob die "Kaninchenhilfe" (um von mir aus bei euch zu bleiben, obwohl ich es allgemein meinte) da etwas falsch oder richtig macht.

Fütterung alle 2-3h fällt doch weg, ab dem Zeitpunkt wo das Tier bereit für die Auswilderung ist...warum nutzt man nicht noch einen Zeitraum sie langsam an die Freiheit zu gewöhnen...von mir aus in Gewicht gedacht...noch 200g in umzäunter Freiheit und dann Tür auf und gehen lassen :hm:!?

Ich red nicht und tat es auch nie, von zahmen Verhalten...auch nicht davon das das Tier einem Fuchs in die arme rennen wird...
dennoch hege ich persönlich gewisse Gedanken, ob das Tier weiß, wo es Schutz findet...wenn es doch bisher keines Suchen musste.

Wie gesagt...meine Kaninchen (auch wenn erstmal nur grob vergleichbar) lebten in Innenhaltung (3 Jahre), jetzt leben sie seit knapp 2 Jahren draußen in Freilandhaltung...bis sie ein natürliches Verhalten an den Tag legten, verging einiges an Zeit...
Ja ich weiß, domestiziert und nur grob vergleichbar...
aber ein Gedanke wert ;)!


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BeitragVerfasst: So 21. Aug 2011, 14:34 
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lapin hat geschrieben:
Nee nee...du sprachst von Blinden die von Farbe reden...und das du sogar schockiert wärst...warum?
Keiner hat das verurteilt was ihr tut, ganz im Gegenteil...
deine Einleitung war halt etwas hart, wie ich finde.

Genau, es gibt Menschen die Feldhasen einfach mal eben einsammeln, weil sie denken "oh das liegt da so alleine, das muss ich retten"...
ihr wisst es, viele andere nicht...sich also öffentlich darüber Gedanken zu machen, inwiefern das von den "Findern" korrekt ist, lässt doch nur Leute lernen, die diese Gedanken lesen und sich ebenfalls darüber Gedanken machen...
du verstehst...man kann auch über diesen Weg Menschen erreichen, die eigentlich nur helfen wollen und nicht wissen, was sie damit anrichten können.
Diese Gedanken gehen also nicht in die Richtung ob die "Kaninchenhilfe" (um von mir aus bei euch zu bleiben, obwohl ich es allgemein meinte) da etwas falsch oder richtig macht.

Fütterung alle 2-3h fällt doch weg, ab dem Zeitpunkt wo das Tier bereit für die Auswilderung ist...warum nutzt man nicht noch einen Zeitraum sie langsam an die Freiheit zu gewöhnen...von mir aus in Gewicht gedacht...noch 200g in umzäunter Freiheit und dann Tür auf und gehen lassen :hm:!?

Ich red nicht und tat es auch nie, von zahmen Verhalten...auch nicht davon das das Tier einem Fuchs in die arme rennen wird...
dennoch hege ich persönlich gewisse Gedanken, ob das Tier weiß, wo es Schutz findet...wenn es doch bisher keines Suchen musste.

Wie gesagt...meine Kaninchen (auch wenn erstmal nur grob vergleichbar) lebten in Innenhaltung (3 Jahre), jetzt leben sie seit knapp 2 Jahren draußen in Freilandhaltung...bis sie ein natürliches Verhalten an den Tag legten, verging einiges an Zeit...
Ja ich weiß, domestiziert und nur grob vergleichbar...
aber ein Gedanke wert ;)!


Aber gerade das ist das Gefährliche, wilde Spekulationen in die Welt setzen und dann noch darüber diskutieren!
Das hat mich schockiert.
Ich hab ja nicht geschrieben, dass alles hier Idioten sind sondern ahnungslos (Blinde die von der Farbe reden...)
Was ist daran hart?
Wer von Euch hatte schon Feldhasen zur Aufzucht? Darum mein Beitrag!
Btw: Ihr könnt die KH kritisieren soviel ihr wollt - wir sind es gewöhnt! ;)
Nochmal, ich wollte einfach den Sachverhalt darstellen!

Das mit Türe auf geht nicht. Wir suchen den Platz sehr gut überlegt aus, weit ab von Menschen und möglichst von Jagdgebieten. Warum wohl im Video der Schwenk über die Landschaft?
Und Stormy hat sehr wohl gezeigt, dass er sofort Schutz im Dickicht gesucht hat. Ihr unterschätzt den angeborenen Instinkt!

Und der Vergleich Hauskaninchen und wilde Feldhasen ist nicht grob, sondern unzulässig...


Zuletzt geändert von Master Luke am So 21. Aug 2011, 14:37, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: So 21. Aug 2011, 14:37 
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Ich möchte behaupten, dass Hauskaninchen bei diesem Thema nichtmal mehr grob mit Wildkaninchen und Hasen vergleichbar sind.
Ich sehe es zur Zeit gerade an meiner Gruppe: Trotzdessen, dass vierzehn meiner Kaninchen seit einiger Zeit in Freilandhaltung leben (/lebten) und einiges an natürlichem Verhalten sich angewöhnt haben sind sie meilenweit von dem Verhalten entfernt, was mein Wildmix an den Tag legt, der eine solch freie Haltung gar nicht kennt.


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BeitragVerfasst: So 21. Aug 2011, 14:39 
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Ehrlich gesagt...ich versteh nicht worüber du gerade diskutieren willst?
Außer das sich über etwas Gedanken zu machen und darüber zu diskutieren zu falschen Ansichten führen kann?

Du bist aber doch jetzt da, um es richtig zu stellen, die Art und Weise erschließt sich mir aber nicht.

Vllt ist meine Leserstimme gerade ne andere als deine Schreiberstimme...
aber mit der Betonung wie ich deinen Text lese...hab ich das Gefühl du verbietest mir (da nur wir miteinander kommunizieren gerade) gerade über etwas nachzudenken womit ich keine Erfahrungen sammeln konnte...

Kim ich habe doch NIEEEE von einem Vergleich gesprochen oder...
rede ich doch einfach nur von Gedanken, die man sich zu einer Thematik macht und sicherlich fließen eigene Beobachtungen da mit ein...mannooo..will mich denn hier keiner verstehen?


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BeitragVerfasst: So 21. Aug 2011, 14:50 
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Master Luke hat geschrieben:
Aber gerade das ist das Gefährliche, wilde Spekulationen in die Welt setzen und dann noch darüber diskutieren!Das hat mich schockiert....

Ich Ahnungslose find das nicht gefährlich. Irgendwann waren alle mal diesbezüchlich ahnungslos und haben bestimmt auch spekuliert, discutiert, beobachtet und ausprobiert, ihre Erfahrungen weitergegeben, gegenseitig ergänzt ect um so auf den Wissensstand zu kommen von dem du heute profitierst Master Luke.
Durch solche Erörterungen wie hier seh ich die Pro´s und die Kontras und kann mir eine eigene Meinung bilden weil ich nämlich nicht das tun würde, was ich ohne´n eigenen Gedanken zu verschwenden von XY übernehmen würde weil der das für richtig hält


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BeitragVerfasst: So 21. Aug 2011, 14:52 
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Ich will hier nicht diskutieren, sondern da nun mal die KH angesprochen wurde, einiges richtig stellen und auch unsere Erfahrung (immerhin 10 Jahre) mit euch teilen und die Gedanken in die richtige Richtung lenken.
Wir sind auch nicht unfehlbar, aber haben hier denn meisten (wenn nicht allen) Usern einiges voraus.
Und wir würden niemand über die richtige Hundehaltung beraten oder uns dazu unsere eigene Gedanken darüber machen, weil wir da keine Erfahrung haben.
Findest Du es nicht seltsam, über etwas zu spekulieren, von dem Du keine Ahnung hast?
Das hat nichts mit verbieten zu tun (wie sollten wir das tun? lol)
Wenn es jetzt darum geht wer recht hat oder nicht, bin ich hier falsch.
Ich glaube ich habe meine (unsere) Ansichten klar dargestellt und jeder kann sich daraus nehmen, was er will.


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BeitragVerfasst: So 21. Aug 2011, 14:55 
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Master Luke hat geschrieben:
Wir sind auch nicht unfehlbar, aber haben hier denn meisten (wenn nicht allen) Usern einiges voraus.


Nenn mir die Bereiche in denen du den meisten, wenn nicht allen Usern was voraus hast, rede mit mir darüber und ich gehöre dir!!! :mrgreen:


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BeitragVerfasst: So 21. Aug 2011, 14:57 
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Die Kaninchenhilfe wurde nicht angesprochen, sondern lediglich ein Video über die Auswilderung verlinkt...

Es ist seltsam sich über etwas Gedanken zu machen, wovon man keine Ahnung hat? Wat?
Darf ich fragen, wie du das Leben kennengelernt hast?
Vorgabe und so war es auch...oder hast du dir Gedanken dazu gemacht?


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BeitragVerfasst: So 21. Aug 2011, 15:00 
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Ziesel hat geschrieben:
Master Luke hat geschrieben:
Aber gerade das ist das Gefährliche, wilde Spekulationen in die Welt setzen und dann noch darüber diskutieren!Das hat mich schockiert....

Ich Ahnungslose find das nicht gefährlich. Irgendwann waren alle mal diesbezüchlich ahnungslos und haben bestimmt auch spekuliert, discutiert, beobachtet und ausprobiert, ihre Erfahrungen weitergegeben, gegenseitig ergänzt ect um so auf den Wissensstand zu kommen von dem du heute profitierst Master Luke.
Durch solche Erörterungen wie hier seh ich die Pro´s und die Kontras und kann mir eine eigene Meinung bilden weil ich nämlich nicht das tun würde, was ich ohne´n eigenen Gedanken zu verschwenden von XY übernehmen würde weil der das für richtig hält


Prinzipiell richtig. Aber wenn wir von Anfang an alles hinterfragen würden, wären wir noch in der Steinzeit.
(ist Feuer wirklich "ungefährlich"?)
Das Wissen der Menschheit setzt sich nun mal aus Erfahrungen Aller zusammen.
Manchens wurde revidiert (die Erde ist eine Scheibe), anderes hat bis heute Bestand.
Natürlich sollte man alles hinterfragen, neue Ideen und Gedanken entwickeln. (sonst wären wir auch noch in der Steinzeit)
Aber alles mit Mass und Ziel!
Ich finde, wenn man keine Ahnung von etwas hat, ist es sinnvoll, sich mit vorhanden Erfahrungen auseinander zu setzen, als Anhaltspunkt, und wenn etwas nicht so ist, seine eigenen Ansichten zu verbreiten.
Aber halt nicht von Null weg alles in Frage zu stellen....


Zuletzt geändert von Master Luke am So 21. Aug 2011, 15:02, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: So 21. Aug 2011, 15:01 
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Du hast also doch nicht alles oder richtig gelesen... ;)!

Oder aber, du hast ne ganze eigene Art der Interpretation....

Keiner hat ALLES in Frage gestellt, keiner hat gesagt "ich weiß es besser" (was du gerade iwie tun möchtest)...
keiner sprach von eigenen Erfahrungen...
das Wort "Gedanken" in seiner Definition ist dir soweit aber geläufig?


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BeitragVerfasst: So 21. Aug 2011, 15:04 
Offline
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Isa hat geschrieben:
Master Luke hat geschrieben:
Wir sind auch nicht unfehlbar, aber haben hier denn meisten (wenn nicht allen) Usern einiges voraus.


Nenn mir die Bereiche in denen du den meisten, wenn nicht allen Usern was voraus hast, rede mit mir darüber und ich gehöre dir!!! :mrgreen:


Ich spreche nicht von mir, sondern von der KH, als Wissensträger vieler Mitarbeiter im Lauf der letzten 10 Jahre.
Und auch hier speziell nur von den Feldhasen - Auswilderung


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BeitragVerfasst: So 21. Aug 2011, 15:05 
Offline
Planetarier
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Master Luke hat geschrieben:
Findest Du es nicht seltsam, über etwas zu spekulieren, von dem Du keine Ahnung hast?.

Nö, ich seh was, es interessiert mich und deswegen thematisiere ichs, stelle meine Gedanken in den Raum, lasse mich aufklären/richtig stellen, überdenke und komme so zu Erkentnissen die im Fall des Falles mein Handeln /meine Entscheidungen sicher beeinflussen und kommts nicht zu dem Fall, hab ich halt was dazugelernt und bin nicht mehr ganz so ahnunglos. . .wegen so´nem Austausch bin ich wohl uA hier.
Allerdings sind mir Leute suspekt, die sich Master nennen und davon ausgehen, dass alle anderen blind und ahnungslos sind und das in´nem Forum mit 687 Mitgliedern...


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BeitragVerfasst: So 21. Aug 2011, 15:49 
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@ Master Luke: ich hab mal ne ganz andere Frage.

Warum füttert ihr Wildhasen alle 2-3 Std wenn in der Natur die Mutter nur 1 mal am Tag füttert? Ich hoffe ich hab das jetzt richtig verstanden.....
Mit was füttert ihr die Feldhasenbabys?


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