Tja, wie ich mir beinahe schon dachte, es war nur noch eine Frage der Zeit.
Ich hatte es ja bereits schon berichtet, dass Flohchen (Katerchen meines Vaters) ziemlich krank sei.
Heute musste Vater ihn gehen lassen. Sein Gesundheitszustand hat sich nach kurzem Aufleben (über die Feiertage) wieder so stark verschlechtert, dass man ihm nicht mehr helfen konnte. Er hat die letzten paar Tage nichts mehr zu sich genommen und fiepste die letzte Nacht nur noch herum...
Vater hatte ihn heute Morgen noch sehr lange auf seinem Schoß, um Abschied zu nehmen, er schnurrte ihn wie immer voll und ließ sich beschmusen, dann fuhr er zum Tierarzt und ließ ihn gehen.
Er war von Anfang an mit einem unheilbaren Virus infiziert. So auch die Aussage des Tierarztes. Die letzte Blutprobe war schwer zu bekommen, da das Blut schon bräunlich und sofort geronnen war.
Ich vermute, dass es FIP war, doch Vater konnte es mir nicht sagen, ob es das Virus war oder etwas anderes.
Über die Feiertage war ich da noch zu Besuch und hab mir Flohchen genau angeguckt, aber schon da sah ich, dass es wohl kaum eine Chance gab, obwohl mir Vater versicherte, dass es durch ein neues Medikament schon sehr viel besser war. Ein paar Tage lang fraß er auch wieder richtig gut.
Immerhin Floh wurde knapp 3 Jahre alt, hatte ein wunderschönes Leben bei Vater, denn er durfte bei ihm so ziemlich alles. Sogar raus in den großen Hof durfte Flohchen gehen, obwohl er taub war. Vater hat damals seine Angst überwunden, gab sich einen Ruck und ließ in nach Draußen, obwohl er große Angst hatte, dass er eventuell auf die Straße rauslaufen wüde und überfahren wird.
....und Flohchen tat das auch.
Er saß ein paar Mal auf eine vielbefahrenen Hauptstraße mitten auf der Kreuzung und fand das alles wahnsinnig spannend, wenn die riesigen LWK's an ihm vorbei donnerten. (Weil er taub war, fand er wohl die Erschütterungen und Schallwellen so toll) Bloß gut, dass durch ihn nie ein Unfall entstand!
Floh ging mit Vater regelmäßig spazieren, was die Leute im Ort sehr lustig fanden. Floh wartete, nach alter Manier brav vor der Bank, wenn Vater dort etwas zu erledigen hatte und begleitete ihn immer bei seinen Spaziergängen um den Ort.
Bei ihren gemeinsamen Spaziergängen schob Vater den Rollator und Floh saß auf dem Selbigen, wenn ihm der Weg zu weit erschien, dann mauzte er sehr lautstark rum, bis sie ENDLICH wieder zu Hause waren. Im Gegenzug dazu schlabberte er ihm Nachts den Kopf ab, trieb ihn aus dem Bett, wenn er ein Mitternachtsmenü bevorzugte, aber vor allem, wenn es Vater nicht gut ging und er scheuchte ihn regelrecht aus dem Bett, wenn Vater nicht aufstehen wollte.
Floh mochte meine Tessamaus und fand sie wahnsinnig spannend. Man sah ihm an, dass er gerne mit ihr Mal herumgerauft hätte, aber er hielt sich brav zurück, weil es Tessa nicht wollte.
Floh schien vor nichts und niemandem Angst zu haben. Brauchte er auch nicht, denn bei Vater konnte ihm auch nichts passieren. Er tat alles für den kleinen Racker...
Vater riskierte eine Menge, um ihn zu beschützen und zu retten. Wäre es damals nach dem ersten Tierarzt gegangen, so wäre Floh nicht einmal 2 Monate alt geworden. Floh war stark und wurde geliebt, das ließ ihn wieder halbwegs gesund werden und überleben! Nur das letzte viertel Jahr war nicht schön, doch den Kampf konnte er nicht mehr gewinnen.
Zum Schluss war er vollends abgemagert - nur noch Haut und Knochen.
Flohchen, ich danke dir, dass Du Vater so viel noch geben konntest, obwohl Du selber so krank warst. Du hast ihn auf Trab gehalten, wenn er sich nicht mehr aufraffen wollte. Klar hast Du ihn auch viel geärgert, aber auch das tat Vater unheimlich gut. Danke, dass Du damals in sein Leben kamst. Du warst ein tolles Katerchen.... machs gut kleiner großer Floh!
Ich hatte es ja bereits schon berichtet, dass Flohchen (Katerchen meines Vaters) ziemlich krank sei.
Heute musste Vater ihn gehen lassen. Sein Gesundheitszustand hat sich nach kurzem Aufleben (über die Feiertage) wieder so stark verschlechtert, dass man ihm nicht mehr helfen konnte. Er hat die letzten paar Tage nichts mehr zu sich genommen und fiepste die letzte Nacht nur noch herum...
Vater hatte ihn heute Morgen noch sehr lange auf seinem Schoß, um Abschied zu nehmen, er schnurrte ihn wie immer voll und ließ sich beschmusen, dann fuhr er zum Tierarzt und ließ ihn gehen.
Er war von Anfang an mit einem unheilbaren Virus infiziert. So auch die Aussage des Tierarztes. Die letzte Blutprobe war schwer zu bekommen, da das Blut schon bräunlich und sofort geronnen war.
Ich vermute, dass es FIP war, doch Vater konnte es mir nicht sagen, ob es das Virus war oder etwas anderes.
Über die Feiertage war ich da noch zu Besuch und hab mir Flohchen genau angeguckt, aber schon da sah ich, dass es wohl kaum eine Chance gab, obwohl mir Vater versicherte, dass es durch ein neues Medikament schon sehr viel besser war. Ein paar Tage lang fraß er auch wieder richtig gut.
Immerhin Floh wurde knapp 3 Jahre alt, hatte ein wunderschönes Leben bei Vater, denn er durfte bei ihm so ziemlich alles. Sogar raus in den großen Hof durfte Flohchen gehen, obwohl er taub war. Vater hat damals seine Angst überwunden, gab sich einen Ruck und ließ in nach Draußen, obwohl er große Angst hatte, dass er eventuell auf die Straße rauslaufen wüde und überfahren wird.
....und Flohchen tat das auch.
Floh ging mit Vater regelmäßig spazieren, was die Leute im Ort sehr lustig fanden. Floh wartete, nach alter Manier brav vor der Bank, wenn Vater dort etwas zu erledigen hatte und begleitete ihn immer bei seinen Spaziergängen um den Ort.
Bei ihren gemeinsamen Spaziergängen schob Vater den Rollator und Floh saß auf dem Selbigen, wenn ihm der Weg zu weit erschien, dann mauzte er sehr lautstark rum, bis sie ENDLICH wieder zu Hause waren. Im Gegenzug dazu schlabberte er ihm Nachts den Kopf ab, trieb ihn aus dem Bett, wenn er ein Mitternachtsmenü bevorzugte, aber vor allem, wenn es Vater nicht gut ging und er scheuchte ihn regelrecht aus dem Bett, wenn Vater nicht aufstehen wollte.
Floh mochte meine Tessamaus und fand sie wahnsinnig spannend. Man sah ihm an, dass er gerne mit ihr Mal herumgerauft hätte, aber er hielt sich brav zurück, weil es Tessa nicht wollte.
Floh schien vor nichts und niemandem Angst zu haben. Brauchte er auch nicht, denn bei Vater konnte ihm auch nichts passieren. Er tat alles für den kleinen Racker...
Vater riskierte eine Menge, um ihn zu beschützen und zu retten. Wäre es damals nach dem ersten Tierarzt gegangen, so wäre Floh nicht einmal 2 Monate alt geworden. Floh war stark und wurde geliebt, das ließ ihn wieder halbwegs gesund werden und überleben! Nur das letzte viertel Jahr war nicht schön, doch den Kampf konnte er nicht mehr gewinnen.
Zum Schluss war er vollends abgemagert - nur noch Haut und Knochen.
Flohchen, ich danke dir, dass Du Vater so viel noch geben konntest, obwohl Du selber so krank warst. Du hast ihn auf Trab gehalten, wenn er sich nicht mehr aufraffen wollte. Klar hast Du ihn auch viel geärgert, aber auch das tat Vater unheimlich gut. Danke, dass Du damals in sein Leben kamst. Du warst ein tolles Katerchen.... machs gut kleiner großer Floh!

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Heute Mittag gabs nur ne halbe Bratwurst. Die andere Hälfte hat sich Kasimir vom Teller gezogen und einverleibt.





...aber die fand ich auch total süß!

