Murx Pickwick hat geschrieben:
Besser wie Plastiktüte ist Papier ... Packpapier, Zeitungspapier, Küchenrolle. Plastik unterbindet den Sauerstofftransfer, damit wird die Wahrscheinlichkeit, daß es doch fault oder schimmelt, erhöht ...
Jopp, wollte ich auch schreiben.
Man kann es in eine Tüte packen, aber dann muss immer etwas dabei sein, was die überschüssige Feuchtigkeit aufsaugt, wie halt Haushaltstücher & Co.. In so einem Stoffbeutel kann nichts schmierig werden und man kann es auch gut über Nacht ins Gemüsefach des Kühlschrankes legen.
Zu dem Experiment mit dem Wasser und gras drin. Ich würde nur soviel Wasser reintun, dass gerade die Schnittstellen vom Gras im Wasser stehen.
Bei einigen Schnittblumen soll man eben aus den selben Gründen nur wenig Wasser reintun, weil sie sonst matschig weren.

Oder aber man pflückt das Gras zeitig in den Morgendstunden, dann ist es am Saftigsten und lagert es dann möglichst kühl.
Kalte Steinfliesen in einem Keller eignen sich dazu auch gut. Einfach eine Pappe oder eine dünne Schicht Stroh drunter legen und gut.
Aber länger als eine, höchstens zwei Nächte würde ich Grünfutter eh nicht lagern.
Das macht man bei Pferden und Großvieh auch nicht. Das Interessante an so größeren "abgemähten" Grashaufen ist, dass das Grünzeug in der Mitte kaum Trocknungs- oder Welkspuren hat, auch wenn es schon 24 Stunden gelagert hat. Nur die Äußeren Grashalme, die trocknen ziemlich schnell aus.