WICHTIGES & INFORMATIVES

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde [ Sommerzeit ]




Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 2 Beiträge ] 
Autor Nachricht
BeitragVerfasst: Do 25. Dez 2008, 19:39 
Gast
Gast
Gebiss:
Es gibt die verschiedensten Gebisse auf dem Markt:
Wassergebiss, D-Gebiss, Olivenkopfgebiss, Rollengebiss, Löffelgebiss, Knebelgebiss, Aufziehtrensen, Stangengebiss, Unterlegtrense, Kandare, Pelham

ungebrochen (Stangengebiss, Kandare, Pelham),
einfach gebrochen (Wassergebiss, D-Gebiss, Olivenkopfgebiss, Knebelgebiss, Unterlegtrense)
doppelt gebrochen ( Wassergebiss, Olivenkopfgebiss, Knebelgebiss)
Rollen - und Löffelgebiss sind mit "Spielereien" in der Mitte der Gebisse, um die Pferde im Maul zu beschäftigen, man versucht damit zu verhindern, dass die Pferde die Zunge über das Gebiss legen.

Die Aufziehtrensen /-gebisse lasse ich weg, da sie sehr scharf in der Wirkung sind, man verwendet sie hauptsächlich beim Polo.

Die Gebisse sind in den verschiedensten Materialen zu erwerben:

Eisen
, häufig in der Westernreiterei zu finden, diese Gebisse rosten und der Rost sollen Pferde mögen
Aurigan: Messing-Legierung. Es enthält einen hohen Anteil (etwa 85 %) an reinem Kupfer und kein Nickel. Durch die Oxidierung des Kupfers entsteht ein süßlicher Geschmack, welche Pferde besser abkauen lässt.
Argentan: Argentan ist eine handelsübliche Legierung, besteht aus Kupfer, Nickel und Zink. Sie enthält meist 47-65% Kupfer, 12-25% Nickel und Zink.
Edelstahl: Edelstahl ist wegen der Glätte und Haltbarkeit beliebt, unproblematisch in der Pflege.
Gummi: Gummi ist wenn es gut eingespeichelt wird pferdefreundlich. Nur wenn das Pferd schlecht einspeichelt, wird das Material wie ein Radiergummi im Maul.
Leder: Ledergebisse bedürfen einer extrem guten Pflege, ansonsten werden sie hart und brüchig.
Nathe: Nathe ist ein Kunststoff, der auch bei trockenem Maul gut gleitet.

gebisslos:
Sidepull / Lindel, Bosal, Hackemore, Glücksrad, Kappzaum


Welches Material oder welches Gebiss oder gebisslos verwendet, liegt ganz am Pferd und womit es sich wohlfühlt. Man kann das eine oder andere nicht verunglimpfen, dass sei scharf oder das sei sanft, es ist alles nur so sanft wie sanft die Reiterhand ist. Trotzdem gehören manche Gebisse wie z. B. die Kandare oder das Pelham oder auch einige gebisslose Zäumungen nicht in unerfahrende Reiterhände!

© Dante & tierpla.net 2008


Nach oben
 Betreff des Beitrags: Sattel, welche Sättel gibt es?
BeitragVerfasst: So 4. Jan 2009, 02:02 
Gast
Gast
Es gibt verschiedene Sättel, wie z. B.:

Dressursattel: Der Dressursattel ist ein flach gebauter Sattel mit langen, schmalen Sattelblättern, der dem Reiter einen Sitz mit langem Bein ermöglicht und eine genaue, punktuelle Kreuz- und Schenkeleinwirkung ermöglicht. Er eignet sich für das Dressurreiten.

Springsattel: Der Springsattel hat kurze weit nach vorn geschwungene Sattelblätter und stark aufgepolsterte Kniepauschen, teilweise auch Wadenpauschen, die eine feste Knielage des Reiters im leichten Sitz festen Halt gewähren, gerade wenn er über einen Sprung geht. Der Sattel eignet sich gut für das Springreiten.

Vielseitigkeitssattel oder Mehrzwecksattel: Der Vielseitigkeitssattel ist eine Mischung aus Spring- und Dressursattel, der sich für nahezu alle Reitdisziplinen eignet. Die Kniepauschen sind nicht so weit vorgebaut wie beim Springsattel, so dass sie auch dem Knie bei langem Bein halt geben. Andererseits ist die Form der Sitzfläche tiefer herausgearbeitet als die des flachen Dressursattel. Diese Sättel werden mit 2 Schwerpunkten hergestellt:
VSS = Vielseitigkeitssattel Schwerpunkt Springen
VSD = Vielseitigkeitssattel Schwerpunkt Dressur
Wer sich nicht allzu sehr spezialisiert hat, fährt mit diesem Sattel am Besten.

Trachtensattel: Der Trachtensattel hat eine wesentlich größere Unterpolsterung die das Reitergewicht besser verteilt, die sogenannten Trachten. Diese Sättel eignen sich für lange Ritte z. B. Wanderritte.

Töltsattell: Ein Töltsattel ist ein Reitsattel, der vor allem für Gangpferde gedacht ist, da diese anstatt drei Gängen fünf Gänge besitzen. Um diese Gänge (Schritt, Trab, Galopp, Tölt und Pass) voneinander trennen zu können, muss der Reiter das eigene Gewicht anders auf dem Pferderücken verteilen als bei anderen Pferden. Der flache Töltsattel ermöglicht es, die richtigen Hilfen für die einzelnen Gangarten zu geben. Sein Schwerpunkt ist meist weiter hinten als gewöhnliche Sättel, er kann aber auch einem Vielseitigkeitssattel ähnlich sehen. Die Sitzfläche ist nicht immer glatt, sondern oft auch gerippt, ebenso die Pauschen. Dieser Sattel wird für Gangpferde / Gangponys verwendet.

Stocksattel: Der Stocksattel wurde in Australien erfunden. Er entstand aus dem englischen Sattel, der für die dortigen Bedingung nicht ausreichte. Der Reiter sitzt im australischen Stocksattel sehr bequem, tiefer und sicherer als im englischen Sattel, allerdings ist die Bewegungsfreiheit eingeschränkt. Zudem wurden an dem Sattel die Trachten verlängert, da der Stocksattel nicht im Sport, sondern als Arbeitssattel Verwendung findet.

Distanzsattel: Der Distanzsattel wird für Distanzritte verwendet. Er hat daher extreme Anforderungen an Gewicht und Bequemlichkeit für Pferd und Reiter zu erfüllen. Er muss einerseits eine gute Auflagefläche haben, muss den entlastenden Sitz ermöglichen und darf nicht zu schwer sein.

Damensattel: Im Damensattel sitzt die Reiterin in Seitsitz, das heißt mit beiden Beinen auf der linken Seite am Pferd. Rechtseitig gab es auch, der wurde für die Falkenjagd verwendet, da die Damen den Falken auf der linken Hand trugen. Um den Zug der Beine auf der linken Seite auszugleichen, neigt man dazu zu weit nach rechts zu sitzen, so dass der Schwerpunkt nicht mehr mittig liegt. Die Gabel bietet wenig halt, die Hilfegebung ist erschwert.Der Damensattel war vor allem beim Adel sehr beliebt. Heute wird er noch zu historischen Vorführungen verwendet, mit korrekter Kleidung dazu.

Westernsattel: Westernsättel werden im Westernreiten, und wird auch immer mehr beim Freizeitreiten eingesetzt Durch seine große Auflagefläche, die das Gewicht gut auf dem Pferderücken verteilt und seine Sitzform für den Reiter ist der Westernsattel gut geeignet für lang andauernde Ritte oder für die Rinderarbeit. Traditionelle Westernsättel sind recht schwer. Das Horn vorne am Sattel diente ursprünglich als Haltepunkt für das Lasso, wenn Rinder vom Pferd aus mit dem Lasso gefangen wurden. Heute gehört das Horn traditionell zum Westernsattel.

Rennsattel: Rennsättel sind besonders kleine und leichte Sättel, die bei Pferderennen eingesetzt werden. Sie sind gebaut, dass sie kaum mit Gewicht sich tragen und dem Pferd große Freiheit lassen, dadurch ist ein schnelles Rennen möglich . Rennsättel sind nicht zum Sitzen, sie ermöglichen den Rennsitz, bei dem der Schwerpunkt durch Vorbeugen in der Hocke über den im Renngalopp weit vor verlagerten Schwerpunkt des Pferdes kommt. Die Reiter stehen quasi über dem Pferd.

baumloser Sattel:Der baumlose Sattel ist wie sein Name schon sagt, ein Sattel ohne Baum. Er liegt dicht am Pferd. Jede Eigenbewegung wird vom Pferd übertragen. Hauptsächlich wird er im Freizeitreiterbereich verwendet. Dressurreiten wie auch Springreiten sind schwierig, da er eine gute Position der Beine weder in der Dressur noch einen sicheren Halt beim Springen nicht zulässt.

spanischer/ Iberischer Sattel: Es gibt verschiedene iberische Sättel. Die einen wurden für den Stierkampf konzipiert, es gibt spezielle Sättel zur Jungpferdeausbildung und natürlich auch einen Arbeitsattel. Bei einem richtigen Arbeitssattel , muss der wirklich auf das Pferd angepasst werden, da der Sattelbaum beweglich ist. Im Stierkampfsattel sitzt man recht fest, da man bei Kampf einen guten halt haben muss. Für den alltäglichen Gebrauch ist ein Sattel für die Jungpferde empfehlen, sie ermöglichen Leichttraben,man sitzt tief am Pferd. Man in dem Sattel eine recht gute Oberschenkelfreiheit, so dass bei Bedarf Schenkelhilfen nutzen kannst. Sogar ist ein Reiten mit kürzeren Bügel möglich.

© Dante & tierpla.net 2009


Nach oben
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 2 Beiträge ] 

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde [ Sommerzeit ]


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 0 Gäste


Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.

Suche nach:
Gehe zu:  

Impressum

Powered by phpBB® Forum Software © phpBB Group
phpBB Persian

Deutsche Übersetzung durch phpBB.de
phpBB SEO