entnommen aus: http://www.tierpla.net/gesundheit-kanin ... t5593.html
Ich selbst mach zwar auch regelmäßig Kotuntersuchungen, um halt meine Haltungs- und Fütterungsbedingungen überprüfen zu können, sonst aber sind sie nicht wirklich lebensnotwendig - außer im Akutfall.
Der Hintergrund ist, ausnahmslos jedes Kaninchen beherbergt Eimeria (Gattung der Organismen, welche Kokzidiose auslösen). Ausnahmslos jedes Kaninchen beherbergt diverse Bakterien, die als krankmachend gelten. Ausnahmslos jedes Kaninchen beherbergt Hefen.
Normalerweise sind diese ganzen Organismen so wenig im Kot enthalten, daß es schon Glückssache ist, da mal ne Eimeria oder ne Chlostridie oder ähnliches zu finden ... anders, wenn sich die Haltungsbedingungen oder Fütterungsbedingungen verschlechtern, da können diese Organismen sich innerhalb weniger Tage extrem vermehren, es kommt zum starken Befall. Anhand der Besiedlung kann man nun darauf schließen, was vemutlich falsch läuft.
Eine Behandlung, nur, weil ein paar Hefen oder Eimeria nachgewiesen wurden, ist nicht notwendig - es sei denn, das Kaninchen leidet unter Durchfall (also flüssiger oder zähflüssiger Kot). Selbst bei Matschkot ist eine Behandlung nur bei starkem Befall notwendig, weil hier einfach die Gefahr, daß man die Haltungs- und Fütterungsbedingungen nicht schnell genug verbessern kann und die Organismen sich deshalb noch weiter vermehren und dem eh schon geschwächten Kaninchen den Rest geben, einfach zu hoch ist.
Matschkot und mittelmäßiger Befall dagegen ist noch kein Behandlungsgrund, sondern hier sollte insbesondere die Fütterung optimiert werden, aber auch geschaut werden, ob vielleicht die Stallhygiene verbessert werden sollte.
So ... dieses Kaninchen hat nun weder Matschkot noch Durchfall, vermutlich war es von Anfang an gesund und hatte nur Blinddarmkot ausgeschieden, wozu also in dem Fall genau ne Kotuntersuchung?
Um zu schauen, ob vielleicht doch noch etwas an der Haltung verbessert werden kann - ja ... ok.
Dann müßten jedoch mehrere Kotproben zweimal jährlich abgegeben werden:
- möglichst frische Sammelkotprobe direkt ins Labor zum Hefenachweis
- über mind. drei Tage gesammelte Sammelkotprobe, die eingeschickt werden kann
Untersucht werden sollte dann auch nicht nur auf Eimeria (Kokzidien), sondern auch auf Wurmeier, Chlostridien usw usf ... erst das Gesamtbild ergibt dann irgendwelche Tendenzen, die in Haltung und Fütterung vermutlich falsch laufen und überprüft werden sollten.
Als Entscheidungshilfe, ob behandelt wird oder nicht - nein! Es liegt kein Grund für eine Kokzidien- oder Hefenbehandlung vor, da kein Durchfall vorliegt und nie vorgelegen hat.
Ich selbst mach zwar auch regelmäßig Kotuntersuchungen, um halt meine Haltungs- und Fütterungsbedingungen überprüfen zu können, sonst aber sind sie nicht wirklich lebensnotwendig - außer im Akutfall.
Der Hintergrund ist, ausnahmslos jedes Kaninchen beherbergt Eimeria (Gattung der Organismen, welche Kokzidiose auslösen). Ausnahmslos jedes Kaninchen beherbergt diverse Bakterien, die als krankmachend gelten. Ausnahmslos jedes Kaninchen beherbergt Hefen.
Normalerweise sind diese ganzen Organismen so wenig im Kot enthalten, daß es schon Glückssache ist, da mal ne Eimeria oder ne Chlostridie oder ähnliches zu finden ... anders, wenn sich die Haltungsbedingungen oder Fütterungsbedingungen verschlechtern, da können diese Organismen sich innerhalb weniger Tage extrem vermehren, es kommt zum starken Befall. Anhand der Besiedlung kann man nun darauf schließen, was vemutlich falsch läuft.
Eine Behandlung, nur, weil ein paar Hefen oder Eimeria nachgewiesen wurden, ist nicht notwendig - es sei denn, das Kaninchen leidet unter Durchfall (also flüssiger oder zähflüssiger Kot). Selbst bei Matschkot ist eine Behandlung nur bei starkem Befall notwendig, weil hier einfach die Gefahr, daß man die Haltungs- und Fütterungsbedingungen nicht schnell genug verbessern kann und die Organismen sich deshalb noch weiter vermehren und dem eh schon geschwächten Kaninchen den Rest geben, einfach zu hoch ist.
Matschkot und mittelmäßiger Befall dagegen ist noch kein Behandlungsgrund, sondern hier sollte insbesondere die Fütterung optimiert werden, aber auch geschaut werden, ob vielleicht die Stallhygiene verbessert werden sollte.
So ... dieses Kaninchen hat nun weder Matschkot noch Durchfall, vermutlich war es von Anfang an gesund und hatte nur Blinddarmkot ausgeschieden, wozu also in dem Fall genau ne Kotuntersuchung?
Um zu schauen, ob vielleicht doch noch etwas an der Haltung verbessert werden kann - ja ... ok.
Dann müßten jedoch mehrere Kotproben zweimal jährlich abgegeben werden:
- möglichst frische Sammelkotprobe direkt ins Labor zum Hefenachweis
- über mind. drei Tage gesammelte Sammelkotprobe, die eingeschickt werden kann
Untersucht werden sollte dann auch nicht nur auf Eimeria (Kokzidien), sondern auch auf Wurmeier, Chlostridien usw usf ... erst das Gesamtbild ergibt dann irgendwelche Tendenzen, die in Haltung und Fütterung vermutlich falsch laufen und überprüft werden sollten.
Als Entscheidungshilfe, ob behandelt wird oder nicht - nein! Es liegt kein Grund für eine Kokzidien- oder Hefenbehandlung vor, da kein Durchfall vorliegt und nie vorgelegen hat.


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