Hallo,
ich bin neu hier in eurem Forum und wie der Titel schon sagt weiß ich nicht mehr was ich noch glauben soll... mir brummt der Kopf.
Ich hatte als Kind Zwergkaninchen und möchte jetzt wieder welche haben. Mittlerweile weiß ich, dass ich bzw. meine Eltern, also wir hatten einfach alles falsch gemacht!
Da wir einem Ratgeber einfach blind vertrauten hielten wir zwei unkastrierte Weibchen (Mutter und Tochter) zusammen, die Tiere leben im Winter in einem kleinen Käfig abgestellt im Keller, bauten regelmäßig Nester (Waren also Scheinschwanger? Auch dazu habe ich unterschiedliche Meinungen im Internet gefunden. Manche sagen man soll sie kastrieren lassen wenn sie Nester bauen andere sagen das sei normal...), wurden mit Trockenfutter, Knabberstangen und Joghurtdrops vollgestopft waren dementsprechend fett und "langweilig". Sie konnten uns ja ihr interessantes Verhalten leider nur teilweiße im Sommer in ihrem Freigehege zeigen.
Außerdem trauten wir uns in den ersten Jahren kaum an die Tiere heran weil in dem tollen Ratgeber stand, dass Zwergkaninchen wenn man sich ihnen zu schnell nähert zu Herzattacken und Kreislaufzusammenbrüchen neigen und man ihnen dann starken Bohnenkaffe einflößen soll, dass wollten wir natürlich auf keinen Fall.
Im Laufe der Jahre lernten wir zumindest, dass Kaninchen beim Anblick eines Menschen nicht zwangsläufig tot umfallen. Wir mussten sie irgendwann sogar anfassen (Nach tagelanger Diskussion wegen der bevorstehenden Herzattacke *g* die dann doch ausblieb.) um Krallen schneiden zu können und aufgrund des durch falsche Ernährung (wie ich heute weiß) ausgelösten weichen Kotes regelmäßig "Popowaschen". (Eigentlich könnte ich unser damaliges Verhalten und unsere Ängste fast lustig finden wäre es nicht so bitter und traurig für die Tiere gewesen)
Trotz aller Fehler wurden Krümelchen und Mümmelchen 9 bzw. 10 Jahre alt und mögen mir alle Fehler verzeihen ich wusste es nicht besser!
Um keine Fehler zu wiederholen arbeite ich mich jetzt seit Wochen in jeder freien Minute durch unzählige Informationsseiten im Internet und habe mir auch schon Bücher über Kaninchenhaltung gekauft und gelesen, aber besonders beim Thema Ernährung bin ich immer noch sehr unsicher.
Dank der Seite http://www.kaninchenwiese.de (ich hoffe die Nennung ist hier ok) bin davon überzeugt, dass Ad libitum-Ernährung in der Theorie die für Kaninchen am besten Geeignetste ist. Für mich hier in der Großstadt aber auf keinen Fall umsetzbar egal wie groß meine Motivation auch ist. Selbst wenn ich acht Stunden am Tag Zeit hätte würde ich nicht einmal im Sommer genug schadstofffreies Grünzeug sammeln können. Daher denke ich wird eine Ernährung mit möglichst viel Salat, Gemüse und Kräutern ergänzt durch Heu für mich am sinnvollsten sein. Aber genau hier beginnen meine Probleme. Was kann/soll/darf/muss man füttern? Ich habe mittlerweile, wenn ich die Futterempfehlungen meiner drei Bücher mitrechne, sieben verschiedene Listen mit für Kaninchen geeigneten Frischfuttersorten die sich teilweise stark wiedersprechen. Nur einige Beispiele:
Sonnenblumen, mit Kerne oder ohne? Nur die Blätter? Nur die Blüttenblätter? Auf keinen Fall die Wurzeln wegen eventuellen Schadstoffbelastungen der Erde???
Kohlrabi, nur die Blätter? Nur die Knolle? Aber wie oft? Täglich, wöchentlich, monatlich? Meine beiden haben das im Winter fast täglich bekommen und sind trotz der ansonsten schlechten Futtermittel alt geworden...
Salate, nie geben? Täglich geben? Nicht nass geben? Nur heiß gewaschen geben?
Sind Tomaten nun giftig oder nicht? Können diese nur bei Ad libitum-Ernährung gegeben werden?
Gar keine Kohlsorten? Dann gibt es aber im Winter nichtmehr viel außer Möhrchen...
Chilis für Kaninchen? Die esse nicht mal ich roh weil sie mir zu scharf sind und das obwohl die meisten Menschen rot anlaufen wenn sie von mir Gewürztes essen *gg*.
Diese Fragen könnte ich jetzt mit so ziemlich jeder Gemüse-/und Kräutersorte fortsetzen... Meine Intuition sagt mir eigentlich ich soll mich nicht verrückt machen sondern wenn die Tiere da sind einfach geben was ich für richtig halte, aber es gibt so viele Horrorgeschichten zu lesen da bin ich einfach unsicher und möchte nichts mehr falsch machen.
Was ist eigentlich mit Obst. In meinem Buch von früher stand einmal die Woche pro Tier eine Apfelschnitze daran hatten wir uns jahrelang peinlichst genau gehalten, aber in diesem Buch stand ja auch einmal die Woche hartes Brot...
Jetzt sind sich die meisten einig, dass viele verschiedene Obstsorten als Leckerlie frisch oder getrocknet durchaus täglich gegeben werden können. Bei der Ad libitum-Ernährung wird ja auch Obst in großen Mengen angeboten und auch Steinobst. Das ist nachvollziehbar da es sich ja um einheimisches Obst handelt. Aber was ist mit Banane, Kiwi, Ananas und Mango? Das hatten die Wildkaninchen auf dem Feld vor unserem Haus nicht... kann das gesund sein? Besonders die Säure in Kiwi und Ananas macht mir Sorgen.
Als nächstes das Thema Laub, wir hatten für unsere Zwerge einmal ein Waldbodeneinstreu geschenkt bekommen und das darin enthaltene Laub aussortiert da wir dachten das sei nicht gut, ein Fehler wie ich heute weiß. Jetzt meine Frage dazu, kann man im Herbst Laub sammeln und lagern um es im Winter zu füttern? Wenn ja wie? Ich mache mir da Sorgen wegen Schimmelbildung und Getier, dass man ja zwangsläufig mit sammeln wird.
Eigentlich würde ich ja gerne möglichst viele verschiedene Meinungen einholen aber euer Forum war das einzige bei dem ich denke, dass hier Platz für verschiedene Meinungen und Ansichten ist.
Ich bin ein sehr friedliebender Mensch und habe keine Lust mich gleich zu Beginn irgendwie rechtfertigen zu müssen. Ich habe Foren gesehen in denen jeder Neuankömmling einer Art Verhör unterzogen wird egal aus welchem Grund er sich in dem Forum vorgestellt hatte, bei dieser Ausfragerei wird meinem Gefühl nach auch gleich darauf hingearbeitet jeden schlecht dazustellen teilweiße ohne Grund und Rücksichtnahme auf das Alter und die Lebensumstände des Menschen. Ich hoffe das ist hier anders. Außerdem habe ich noch gar keine Tiere und somit auch keine realen Bedingungen die ich rechtfertigen könnte und die Fehler der Vergangenheit kann ich ohne Zeitmaschine auch nicht ungeschehen machen.
Eine andere Frage die nur indirekt etwas mit der Ernährung von Kaninchen zu tun hat hätte ich auch noch. Es geht um die Bepflanzung eines Südbalkons. Ich hoffe die Frage stört hier nicht wenn doch bitte einfach ignorieren und kurz darauf hinweisen. Ich habe halt den Eindruck, dass hier viele Leute mit eigenem Garten und entsprechender Erfahrung hier schreiben, so dass es vielleicht ganz gut passen könnte.
Es ist nicht ganz einfach und wir haben null Erfahrung und wollen auch nicht Unmengen an Geld ausgeben. Folgende Bedingungen würden wir an die zu setzenden/säenden Pflanzen stellen:
1. Sie müssen auf einem Südbalkon wachsen und überleben können der im Sommer in der Mittagszeit unerträglich heiß wird.
2. Sie müssen für Kaninchen ungiftig am besten sogar essbar sein (Die Kaninchen sollen nicht auf dem Balkon gehalten werden, aber ich will auch keinen Angst haben müssen wenn sie doch einmal dorthin gelangen.)
3. Sie müssen einjährig sein oder im Winter draußen bleiben können, da wir keinen Kellerraum haben sondern nur eine Abstellkammer die schon aus allen Nähten platzt.
4. Sie sollen wenn es irgendwie geht auch noch nett aussehen.
Bislang haben wir gedacht an: Kapuzinerkresse, Küchenkräuter, Sonnenblumen, Wiese (da gibt es ja Saatenmischungen zu kaufen.)
Also wenn jemand noch Ideen oder Anregungen hat wäre ich sehr dankbar.
Ich hoffe mein Post ist nicht zu wirr, lang und unverständlich geworden . Ich bin für jede Antwort dankbar, auch wenn sie nur auf einen bestimmten Teil meiner Anfrage eingeht.
Liebe Grüße
ich bin neu hier in eurem Forum und wie der Titel schon sagt weiß ich nicht mehr was ich noch glauben soll... mir brummt der Kopf.
Ich hatte als Kind Zwergkaninchen und möchte jetzt wieder welche haben. Mittlerweile weiß ich, dass ich bzw. meine Eltern, also wir hatten einfach alles falsch gemacht!
Da wir einem Ratgeber einfach blind vertrauten hielten wir zwei unkastrierte Weibchen (Mutter und Tochter) zusammen, die Tiere leben im Winter in einem kleinen Käfig abgestellt im Keller, bauten regelmäßig Nester (Waren also Scheinschwanger? Auch dazu habe ich unterschiedliche Meinungen im Internet gefunden. Manche sagen man soll sie kastrieren lassen wenn sie Nester bauen andere sagen das sei normal...), wurden mit Trockenfutter, Knabberstangen und Joghurtdrops vollgestopft waren dementsprechend fett und "langweilig". Sie konnten uns ja ihr interessantes Verhalten leider nur teilweiße im Sommer in ihrem Freigehege zeigen.
Außerdem trauten wir uns in den ersten Jahren kaum an die Tiere heran weil in dem tollen Ratgeber stand, dass Zwergkaninchen wenn man sich ihnen zu schnell nähert zu Herzattacken und Kreislaufzusammenbrüchen neigen und man ihnen dann starken Bohnenkaffe einflößen soll, dass wollten wir natürlich auf keinen Fall.
Im Laufe der Jahre lernten wir zumindest, dass Kaninchen beim Anblick eines Menschen nicht zwangsläufig tot umfallen. Wir mussten sie irgendwann sogar anfassen (Nach tagelanger Diskussion wegen der bevorstehenden Herzattacke *g* die dann doch ausblieb.) um Krallen schneiden zu können und aufgrund des durch falsche Ernährung (wie ich heute weiß) ausgelösten weichen Kotes regelmäßig "Popowaschen". (Eigentlich könnte ich unser damaliges Verhalten und unsere Ängste fast lustig finden wäre es nicht so bitter und traurig für die Tiere gewesen)
Trotz aller Fehler wurden Krümelchen und Mümmelchen 9 bzw. 10 Jahre alt und mögen mir alle Fehler verzeihen ich wusste es nicht besser!
Um keine Fehler zu wiederholen arbeite ich mich jetzt seit Wochen in jeder freien Minute durch unzählige Informationsseiten im Internet und habe mir auch schon Bücher über Kaninchenhaltung gekauft und gelesen, aber besonders beim Thema Ernährung bin ich immer noch sehr unsicher.
Dank der Seite http://www.kaninchenwiese.de (ich hoffe die Nennung ist hier ok) bin davon überzeugt, dass Ad libitum-Ernährung in der Theorie die für Kaninchen am besten Geeignetste ist. Für mich hier in der Großstadt aber auf keinen Fall umsetzbar egal wie groß meine Motivation auch ist. Selbst wenn ich acht Stunden am Tag Zeit hätte würde ich nicht einmal im Sommer genug schadstofffreies Grünzeug sammeln können. Daher denke ich wird eine Ernährung mit möglichst viel Salat, Gemüse und Kräutern ergänzt durch Heu für mich am sinnvollsten sein. Aber genau hier beginnen meine Probleme. Was kann/soll/darf/muss man füttern? Ich habe mittlerweile, wenn ich die Futterempfehlungen meiner drei Bücher mitrechne, sieben verschiedene Listen mit für Kaninchen geeigneten Frischfuttersorten die sich teilweise stark wiedersprechen. Nur einige Beispiele:
Sonnenblumen, mit Kerne oder ohne? Nur die Blätter? Nur die Blüttenblätter? Auf keinen Fall die Wurzeln wegen eventuellen Schadstoffbelastungen der Erde???
Kohlrabi, nur die Blätter? Nur die Knolle? Aber wie oft? Täglich, wöchentlich, monatlich? Meine beiden haben das im Winter fast täglich bekommen und sind trotz der ansonsten schlechten Futtermittel alt geworden...
Salate, nie geben? Täglich geben? Nicht nass geben? Nur heiß gewaschen geben?
Sind Tomaten nun giftig oder nicht? Können diese nur bei Ad libitum-Ernährung gegeben werden?
Gar keine Kohlsorten? Dann gibt es aber im Winter nichtmehr viel außer Möhrchen...
Chilis für Kaninchen? Die esse nicht mal ich roh weil sie mir zu scharf sind und das obwohl die meisten Menschen rot anlaufen wenn sie von mir Gewürztes essen *gg*.
Diese Fragen könnte ich jetzt mit so ziemlich jeder Gemüse-/und Kräutersorte fortsetzen... Meine Intuition sagt mir eigentlich ich soll mich nicht verrückt machen sondern wenn die Tiere da sind einfach geben was ich für richtig halte, aber es gibt so viele Horrorgeschichten zu lesen da bin ich einfach unsicher und möchte nichts mehr falsch machen.
Was ist eigentlich mit Obst. In meinem Buch von früher stand einmal die Woche pro Tier eine Apfelschnitze daran hatten wir uns jahrelang peinlichst genau gehalten, aber in diesem Buch stand ja auch einmal die Woche hartes Brot...
Jetzt sind sich die meisten einig, dass viele verschiedene Obstsorten als Leckerlie frisch oder getrocknet durchaus täglich gegeben werden können. Bei der Ad libitum-Ernährung wird ja auch Obst in großen Mengen angeboten und auch Steinobst. Das ist nachvollziehbar da es sich ja um einheimisches Obst handelt. Aber was ist mit Banane, Kiwi, Ananas und Mango? Das hatten die Wildkaninchen auf dem Feld vor unserem Haus nicht... kann das gesund sein? Besonders die Säure in Kiwi und Ananas macht mir Sorgen.
Als nächstes das Thema Laub, wir hatten für unsere Zwerge einmal ein Waldbodeneinstreu geschenkt bekommen und das darin enthaltene Laub aussortiert da wir dachten das sei nicht gut, ein Fehler wie ich heute weiß. Jetzt meine Frage dazu, kann man im Herbst Laub sammeln und lagern um es im Winter zu füttern? Wenn ja wie? Ich mache mir da Sorgen wegen Schimmelbildung und Getier, dass man ja zwangsläufig mit sammeln wird.
Eigentlich würde ich ja gerne möglichst viele verschiedene Meinungen einholen aber euer Forum war das einzige bei dem ich denke, dass hier Platz für verschiedene Meinungen und Ansichten ist.
Ich bin ein sehr friedliebender Mensch und habe keine Lust mich gleich zu Beginn irgendwie rechtfertigen zu müssen. Ich habe Foren gesehen in denen jeder Neuankömmling einer Art Verhör unterzogen wird egal aus welchem Grund er sich in dem Forum vorgestellt hatte, bei dieser Ausfragerei wird meinem Gefühl nach auch gleich darauf hingearbeitet jeden schlecht dazustellen teilweiße ohne Grund und Rücksichtnahme auf das Alter und die Lebensumstände des Menschen. Ich hoffe das ist hier anders. Außerdem habe ich noch gar keine Tiere und somit auch keine realen Bedingungen die ich rechtfertigen könnte und die Fehler der Vergangenheit kann ich ohne Zeitmaschine auch nicht ungeschehen machen.
Eine andere Frage die nur indirekt etwas mit der Ernährung von Kaninchen zu tun hat hätte ich auch noch. Es geht um die Bepflanzung eines Südbalkons. Ich hoffe die Frage stört hier nicht wenn doch bitte einfach ignorieren und kurz darauf hinweisen. Ich habe halt den Eindruck, dass hier viele Leute mit eigenem Garten und entsprechender Erfahrung hier schreiben, so dass es vielleicht ganz gut passen könnte.
Es ist nicht ganz einfach und wir haben null Erfahrung und wollen auch nicht Unmengen an Geld ausgeben. Folgende Bedingungen würden wir an die zu setzenden/säenden Pflanzen stellen:
1. Sie müssen auf einem Südbalkon wachsen und überleben können der im Sommer in der Mittagszeit unerträglich heiß wird.
2. Sie müssen für Kaninchen ungiftig am besten sogar essbar sein (Die Kaninchen sollen nicht auf dem Balkon gehalten werden, aber ich will auch keinen Angst haben müssen wenn sie doch einmal dorthin gelangen.)
3. Sie müssen einjährig sein oder im Winter draußen bleiben können, da wir keinen Kellerraum haben sondern nur eine Abstellkammer die schon aus allen Nähten platzt.
4. Sie sollen wenn es irgendwie geht auch noch nett aussehen.
Bislang haben wir gedacht an: Kapuzinerkresse, Küchenkräuter, Sonnenblumen, Wiese (da gibt es ja Saatenmischungen zu kaufen.)
Also wenn jemand noch Ideen oder Anregungen hat wäre ich sehr dankbar.
Ich hoffe mein Post ist nicht zu wirr, lang und unverständlich geworden . Ich bin für jede Antwort dankbar, auch wenn sie nur auf einen bestimmten Teil meiner Anfrage eingeht.
Liebe Grüße


!



)!
! Dann sollte man Trockenkräuter ad Libitum anbieten und natürlich Heu...(Heu ist dennoch sehr beliebt)..im Winter kann man Sämereien mit geben, da sie den Energiehaushalt anschieben!
!
na vielen Dank....



der Klamotten-Deal ist cool...