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 Betreff des Beitrags: Hundesteuer, das leidige Thema
BeitragVerfasst: Fr 30. Jan 2009, 14:22 
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Beim Durchstöbern des WWW, bin ich auf eine Seite gestoßen, wo die örtlichen Hundesteuern aufgezeigt sind.
Vielleicht wisst Ihr ja auch, welche Hundesteuer pro Hund, pro Größe und Anzahl bei Euch fällig sind?
Ein hilfreicher Link dazu - zumindestens, was die großen Städte anbelangt:

Hundesteuern in deutschen Großstädten

Hundesteuer in:
Gemeinde Ober-Olm in Rheinhessen

Zitat:
Anmeldung: Gemeindebüro der Gemeinde Ober-Olm

Hundesteuer

für den ersten Hund 48 EUR
für den zweiten Hund 72 EUR
für jeden weiteren Hund 790 EUR
für das Halten eines Kampfhundes 372 EUR
für den zweiten Kampfhund 540 EUR
für jeden weiteren Kampfhund 738 EUR


Quelle: Ober-Olm


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 Betreff des Beitrags: Berlin
BeitragVerfasst: Fr 30. Jan 2009, 14:27 
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Zitat:
Nach dem Berliner Hundesteuergesetz muss Hundesteuer zahlen, wer "zu Zwecken der privaten Lebensführung" in Berlin einen Hund hält. Die Steuer beträgt für einen Hund 120 € im Jahr, für jeden weiteren Hund 180 € im Jahr.

Jeder Hund muss innerhalb eines Monats nach der Anschaffung oder dem Zuzug nach Berlin angemeldet werden. Dies geschieht bei der Hundesteuerstelle des für den Halter bzw. die Halterin zuständigen Finanzamtes, die nach der Anmeldung auch die Hundesteuermarke ausgibt.

Die Hundesteuermarke muss der Hund gut sichtbar befestigt tragen, wenn er sich auf der Straße und an anderen öffentlichen Orten befindet. Es werden regelmäßige Kontrollen durch die Polizei, die Ordnungsämter und die Berliner Finanzämter durchgeführt. Die Haltung eines Hundes ohne Anmeldung und Entrichtung von Hundesteuer kann eine Steuerstraftat darstellen.

Die Formulare für die steuerliche An- und Abmeldung eines Hundes erhalten Sie bei Ihrem Finanzamt. Quelle und mehr dazu: Steuerpflicht bei Hundehaltung Berlin


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 Betreff des Beitrags: Re: Hundesteuer, das leidige Thema
BeitragVerfasst: Fr 30. Jan 2009, 14:40 
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wir werden über die Gemeinde Osterrade versteuert, zahlen aber an die Gemeinde Albersdorf
laut Kostenaufstellung der Gemeinde Meldorf - Land, Hundesteuer lt. meiner Aufstellung von der Gemeinde Osterrade:

Hundesteuer für 1. Hund: 20,00
Hundesteuer für 2. Hund: 31,00
Hundesteuer je weiterer Hund: 61,00
Hundesteuer für 1. Anlagehund: 600,00
Hundesteuer für 2. Anlagehund: 600,00


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 Betreff des Beitrags: Re: Hundesteuer, das leidige Thema
BeitragVerfasst: Fr 30. Jan 2009, 15:37 
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Hallo,

da ich ja auch Hundebesitzer bin und auch artig meine Hundesteuern zahle hier die Gebühren der Stadt Genthin (Sachsen - Anhalt)

Zitat:
2. Änderung der Satzung über die Erhebung einer Hundesteuer in der Stadt Genthin vom 13.12.2001, zuletzt geändert am 20.11.2003
Die obengenannte Satzung wird in den §§ 6 und 15 wie folgt geändert:
§ 6 Steuersatz
(1) für die Stadt Genthin beträgt die Steuer jährlich
- für den ersten Hund 48,00 €
- für den zweiten und jeden weiteren Hund 60,00 €
(2) in Wertung des dörflichen Charakters beträgt die Steuer für die Ortsteile 50% der geltenden Sätze der Stadt. Daraus ergibt sich eine jährliche Steuer
- für den ersten Hund 24,00 €
- für den zweiten und jeden weiteren Hund 30,00 €
(3) Gemäß Gebietsänderungsvereinbarung mit der Gemeinde Mützel bleiben die Hundesteuern für den Ortsteil Mützel im Jahr 2005 unverändert bei
- für den ersten Hund 16,00 €
- für den zweiten Hund 21,00 €
- für jeden weiteren Hund 26,00 €


Quelle: http://www.genthin.de/buergerinfo/ortsrecht/s_hund_2ae230904.pdf


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 Betreff des Beitrags: Re: Hundesteuer, das leidige Thema
BeitragVerfasst: Fr 30. Jan 2009, 15:47 
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Naja, bei uns in der Stad ist das so Geil (noch), die Steuersätze stammen aus 2002 unverändert und beinhalten auch keine Kampfhunde!

a) für den ersten Hund 40 €
b) für den zweiten Hund 60 €
c) für den dritten Hund 75 €

Das wars, aber man wird das wohl bald ändern!

Gruss
CL


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 Betreff des Beitrags: Re: Hundesteuer, das leidige Thema
BeitragVerfasst: Fr 30. Jan 2009, 16:41 
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Bei uns 60 Euro für jeden Hund, egal ob 1., 2., 3. oder 18 1/2ster Hund.
Da gibts aber auch halb- und viertelermäßigte Hunde (30, bzw. 45 Euro), aber wann welcher Hund ermäßigt wird, keine Ahnung, ich geh mal von aus, das sind dann zB Blindenhunde. Aber sicher sagen kann ichs nicht.

Bei "Kampfhunden" sinds allerdings 460 Euro für den 1. und 610 für den 2. pro Jahr.


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 Betreff des Beitrags: Re: Hundesteuer, das leidige Thema
BeitragVerfasst: Fr 30. Jan 2009, 16:50 
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Boah is dat billig bei euch.

Bremen :
Rechtsgrundlage für die Erhebung der Hundesteuer in der Stadtgemeinde Bremen ist das Hundesteuergesetz vom 17.12.1984 (Brem.GBl. 1985 S. 3) in der zur Zeit geltenden Fassung.

Steuerschuldner ist der Hundehalter. Der Steuersatz beträgt 122,64 Euro je Hund und Kalenderjahr. Auf Antrag kann die Steuer in bestimmten Fällen erlassen oder ermäßigt werden.

Hinweise für die Anmeldung

Wer im Gebiet der Stadtgemeinde Bremen einen über drei Monate alten Hund hält, muss den Erwerb innerhalb von zwei Wochen dem Finanzamt Bremen-Mitte anzeigen und dabei Namen und Anschrift des Vorbesitzers angeben.


Quelle-Die Senatorin für Finanzen Bremen


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 Betreff des Beitrags: Re: Hundesteuer, das leidige Thema
BeitragVerfasst: So 1. Feb 2009, 14:38 
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Hundesteuer in Frankfurt am Main, PLZ-Gebiet: 60311 bis 65936

1. Hund = 90 €
2. Hund= 180 €
3. Hund= 360€
4. Hund....

Sogenannte Kampfhunde, Listenhunde: 900 €


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 Betreff des Beitrags: Re: Hundesteuer, das leidige Thema
BeitragVerfasst: Mi 11. Mär 2009, 00:08 
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hallöchen zusammen,

zu diesem thema habe ich mal eine frage.
wie sieht es mit hundesteuer für wohnsitzlose aus?
bekannterweise gibt es, gerade was großstadte anbetrifft, schon einige davon.
müssen diese leutchens auch zahlen? wenn ja, von wem oder was zahlen sie es? sozialamt, also steuerzahler oder spenden?
ich meine mal etwas davon gehört zuhaben, das sie ein recht darauf hätten, einen hund zuhalten.

lg sveniboy


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 Betreff des Beitrags: Re: Hundesteuer, das leidige Thema
BeitragVerfasst: Mi 11. Mär 2009, 07:08 
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Ich hab jetzt mal nur ein Beispiel:

Zitat:
Die Hundesteuersatzung für die Stadt Gevelsberg sieht für eine Reihe von Fällen auf Antrag Steuerermäßigungen (z. B. für Sozialhilfeempfänger) vor.

Weitere Möglichkeiten können Sie aus der Hundesteuersatzung der Stadt Gevelsberg entnehmen oder beim Zentralen Service - Finanzen - erfragen. Quelle: gevelsberg.de


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 Betreff des Beitrags: Re: Hundesteuer, das leidige Thema
BeitragVerfasst: Mi 11. Mär 2009, 09:42 
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Sveniboy hat geschrieben:
hallöchen zusammen,

zu diesem thema habe ich mal eine frage.
wie sieht es mit hundesteuer für wohnsitzlose aus?
bekannterweise gibt es, gerade was großstadte anbetrifft, schon einige davon.
müssen diese leutchens auch zahlen? wenn ja, von wem oder was zahlen sie es? sozialamt, also steuerzahler oder spenden?
ich meine mal etwas davon gehört zuhaben, das sie ein recht darauf hätten, einen hund zuhalten.

lg sveniboy


Oft ist es einfach so, dass man dort ein Auge zudrückt, weill "greif mal einem Nakten in die Tasche" und man ist auch dahinter gekommen, dass die Wegnahme des Tieres und die Verbringung in THen dem Staat mehr kostet als Auge zudrücken.

Dazu kommt noch: Obdachlose unterliegen nicht der Meldepflicht. Die Zustellung eines Hundesteuerbescheides ist von daher auch nicht so ganz einfach ;) . Die meisten Gemeinden erheben auch nur Hundesteuer von Personen, die mit ihrer Hauptwohnung in der Gemeinde gemeldet sind.


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 Betreff des Beitrags: Re: Hundesteuer, das leidige Thema
BeitragVerfasst: Mi 11. Mär 2009, 15:22 
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Ich bezahle für meine Hündin 36,- € .
Das finde ich eigentlich nicht so teuer.
Wo ich vorher gewohnt habe, kostete die Hündin 67,-€


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 Betreff des Beitrags: Re: Hundesteuer, das leidige Thema
BeitragVerfasst: Fr 17. Apr 2009, 17:59 
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Wir sind auch brave Steuerzahler ;)

Bei uns ist das recht teuer, wir zahlen hier 84Eur. Beim Zweiten wären es 168...
Na toll und dafür kriegen wir immer umsonst Kotbeutelchen...


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 Betreff des Beitrags: Re: Hundesteuer, das leidige Thema
BeitragVerfasst: Do 30. Apr 2009, 13:41 
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Hallo, also bei uns in der Gemeinde Röttenbach zahlen wir 40 Euro, auch für den zweiten Hund.
Wo gegen in anderen Gemeinden für unseren Bully ab 500 Euro aufwärts verlangt wird. Mit Wesentest natürlich. Ist ne Abzocke hoch 3.

LG Andre


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 Betreff des Beitrags: Re: Hundesteuer, das leidige Thema
BeitragVerfasst: So 12. Jul 2009, 12:49 
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Hundesteuer für kleinen Hund - Gemeinde Oppenheim/Nierstein - Gemeinde Selzen = 4,00 €/ Monat


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 Betreff des Beitrags: Re: Hundesteuer, das leidige Thema
BeitragVerfasst: So 12. Jul 2009, 12:56 
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Velbert, NRW

1. Hund 104,-- Euro/Jahr
2. Hund 126,-- Euro/Jahr
3. Hund 136,-- Euro/Jahr

Ganz schön heftig wie ich finde.

In einem dortigen Nachbarort zahlt man für einen Hund 75,-- Euro/Jahr und jeder weitere Hund wird billiger :|


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 Betreff des Beitrags: Re: Hundesteuer, das leidige Thema
BeitragVerfasst: Do 28. Jan 2010, 18:32 
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'hundesteuer' interessierte mich und ich ging auf die 'suche'....

wo ich früher wohnte betrug sie ca. €45,-, jetzt €15,-.
ich finde diese steuer ungerecht. als unkostenaufwand mit entsprechender verwendung würd ich's noch eher verstehn.
wer setzt die höhe der steuer fest? bürgermeister? finanzamt? nach welchen kriterien?

ober olm > für jeden weiteren Hund 790 EUR - wohl ein tippfehler?!


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 Betreff des Beitrags: Re: Hundesteuer, das leidige Thema
BeitragVerfasst: Fr 29. Jan 2010, 07:58 
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In der Regel ist dafür die Gemeinde zuständig, also der Bürgermeister.

Grundsätzlich kann man nicht bestraft werden wenn man keine Hundesteuer zahlt, bzw. keinen Hund meldet. Erst wenn der Hund auffällig geworden ist und die Behörde nachweisen kann das ein Hund seit einem gewissen Zeitpunkt im Besitz ist, könnte die Behörde das Geld eintreiben.
Freunde von mir arbeiten selbst beim Ordnungsamt und haben 4 Hunde, es ist aber nur einer der Behörde gemeldet, und das ist ein Diensthund der somit keiner Hundesteuer unterliegt. Sie wollen Anstandshalber noch einen Hund melden, aber mehr nicht ;) Ich habe auch bloß einen Hund gemeldet, und meine Eltern ebenfalls. Da Amy nicht offiziel mein "Eigentum" ist werde ich sie auch nicht melden, somit muss man mir erstmal nachweisen das sie mein Hund ist.


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 Betreff des Beitrags: Re: Hundesteuer, das leidige Thema
BeitragVerfasst: Fr 29. Jan 2010, 20:10 
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freigänger hat geschrieben:
.....
ober olm > für jeden weiteren Hund 790 EUR - wohl ein tippfehler?!


Wenn Du den Link da oben in dem Beitrag anklickst, dann zeigt es Dir den Betrag so an. :hm: Keine Ahnung, ob es wirklich so horrend sein soll. Man könnte bei der Gemeinde dann direkt noch einmal nachfragen. Ich glaube da war Nieder-Olm als Verbandsgemeinde zuständig.

...aber der Betreiber der HP von O.-O- sollte es auch wissen. ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: Hundesteuer, das leidige Thema
BeitragVerfasst: So 2. Mai 2010, 21:30 
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Dante hat geschrieben:
Hundesteuer für 1. Anlagehund: 600,00
Hundesteuer für 2. Anlagehund: 600,00


was ist das bitte? :roll: :hm:

also, bei uns in sonthofen kassieren sie jedes jahr 80 euro, tendenz steigend...
vor der euro-umstellung waren es 60 dm!!!


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 Betreff des Beitrags: Re: Hundesteuer, das leidige Thema
BeitragVerfasst: So 2. Mai 2010, 21:36 
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Meerschweinchen Supporter
Meerschweinchen Supporter
Hierin Troisdorf ist die Hundesteuer abgeschafft :sauer:


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 Betreff des Beitrags: Re: Hundesteuer, das leidige Thema
BeitragVerfasst: So 2. Mai 2010, 21:45 
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schweinsnase77 hat geschrieben:
Hierin Troisdorf ist die Hundesteuer abgeschafft :sauer:




klär mich auf: heißt das nun, ihr habt keinen hund mehr (hoffe, ich mach jetzt keinen freischwimmer im fettnapf :arg: )...oder du magst keine hunde und h-besitzer...oder der smiley ist der falsche==???


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 Betreff des Beitrags: Re: Hundesteuer, das leidige Thema
BeitragVerfasst: Mo 3. Mai 2010, 06:02 
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Meerschweinchen Supporter
Meerschweinchen Supporter
Ich mag Hunde sehr gerne....aber zugegebener Weise nicht immer das andere Ende der (teilweise nicht vorhandenen Leine ) :lieb:

Ich seh die Abschaffung aus zwei Gründen problematisch. Zum einen war /ist die Hundesteuer immer noch ein wenn auch kleines Hindernis zur Anschaffung eines Hundes. Das heißt die Leute die früher aus finanziellen gründen gesagt haben...nee, lieber keinen Hund, nehmen sich jetzt doch einen, vergessen aber das nen Hund ja noch andere Kostenfaktoren birgt.

Der zweite Grund ist, wir haben hier in troisdorf einfach viel zu viele Hunde, bzw. Hinterlassenschaften. Im Naturschutzgebiet kannst du mit Kindern nicht so wirklich spazieren gehen, weil überall Tretminen rumliegen und die Anleinpflicht beachtet kein Schwein. Und egal wie lieb, aber wenn plötzlich nen hündisches Reittier vor dir auftaucht und weit und breit kein besitzer 8oder der gerade im kaffeeklatschmodus) und du hast kleine Kinder dabei wird dir anders. Ich versteh ja, das die großen Freiflächen nen tolles Areal für hunde sind, aber wenigstens auf dem Damm könnte man sie ja wenigstens anleinen... :sauer:


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 Betreff des Beitrags: Re: Hundesteuer, das leidige Thema
BeitragVerfasst: Mo 3. Mai 2010, 07:57 
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Zitat:
Ich seh die Abschaffung aus zwei Gründen problematisch. Zum einen war /ist die Hundesteuer immer noch ein wenn auch kleines Hindernis zur Anschaffung eines Hundes. Das heißt die Leute die früher aus finanziellen gründen gesagt haben...nee, lieber keinen Hund, nehmen sich jetzt doch einen, vergessen aber das nen Hund ja noch andere Kostenfaktoren birgt.
Sehe ich nicht so, die HS war eigentlich nie das Problem, im Gegenteil sie hat polarisiert und ist zugegebenermaßen ggü. anderen Tierhaltern nicht mehr Zeitgerecht. Nicht umsonnst hat man sie als Luxussteuer bezeichnet. Der ärmste Bettler auf der Strasse hat ein Hund ;) und in vielen Gemeinden werden ALG 2 bzw Harz IV - Empfänger von der Steuer befreit bzw. ermäßigt! Auch müsste eigentlich jeder Katzenhalter belangt werden, der seine Katze als Freigänger hält und das Katzenstreu belastet ja auch unsre Mülltonnen usw :D

Zitat Wikipedia:
Zitat:
Die Hundesteuer wurde in Deutschland erstmals für Preußen um das Jahr 1810 als so genannte Luxussteuer eingeführt: Der Staat war der Ansicht, dass jemand, der es sich leisten kann, Hunde zu halten, die keine Nutztiere sind, daneben auch noch genug Geld haben muss, um dafür einen Sonderbeitrag zu zahlen.

Im damals noch dänischen Herzogtum Holstein wurde bereits am 20. März 1807 die Hundesteuer durch den König Christian VII. eingeführt, um den Kommunen die Möglichkeit zu geben, ihre Armenkassen aufzubessern.

Bereits seit dem ausgehenden Mittelalter, im 15. Jahrhundert, mussten die lehnsrechtabhängigen Bauern für ihre Hundehaltung 'Hundekorn' bezahlen und ihre 'Hundegestellungspflicht', wie das Bundesfinanzministerium über die Vorgeschichte der Hundesteuer aufklärt, im Rahmen der Jagdfrondienste bei ihrem Lehnsherrn ablösen.


Auch ist ja erwiesen, das die Gemeinden nicht mehr Geld aufbringen um entsprechenden Mehraufwand für Reinigungskosten nachzuweisen, das Geld fliesst überall hin nur nicht da wo es hin sollte.
Wenn ich für die Reinigung von Flächen zahle, denn darf mein Hund da auch hinmachen :D

Ich würde es für sinnvoller halten, wenn man eine Gassiesteuer für bestimmte Bereiche einführt, das würde heissen, wer seinen Hund in der Stadt hält und mit ihm raus muss "Grünanlagen etc." sollte gezielt dafür auch zahlen und seinen Hund denn auch da sein Geschäft machen lassen können, das Geld sollte denn für die Beseitigung von Hundekot auch verwendet werden.


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 Betreff des Beitrags: Re: Hundesteuer, das leidige Thema
BeitragVerfasst: Mo 3. Mai 2010, 09:29 
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für den ersten Hund 60,00 €,
für den zweiten Hund 132,00 €,
für jeden dritten und jeden weiteren Hund 180,00 €.

Die Kosten in Niedernhausen.

Wir zahlen für Kira allerdings nur ungefähr die Häfte der 60 €, da wir sie als Wachhund gemeldet haben. Dies ist allerdings nur möglich, wenn man in einer gewisse Entfernung zum Ort lebt.

VLG


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 Betreff des Beitrags: Hundesteuer
BeitragVerfasst: Di 7. Sep 2010, 10:58 
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Wie hoch ist bei euch die Hundesteuer?
Ich habe mal festgestellt, das die Kosten so unterschiedlich sind, das sogar es mehrere 100,- € ausmacht.

Im Donnersbergkreis zahlen wir für den
Ersthund 36,00 €
Zweithund 48,00 € im Jahr.

Ich kenne Leute die zahlen 450,- für ihre 2 :shock:
Scheinbar gibt es echt riesen Unterschiede von Stadt zu Stadt.

Serafina


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 Betreff des Beitrags: Re: Hundesteuer
BeitragVerfasst: Di 7. Sep 2010, 11:16 
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Meerschweinchen Supporter
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Gar keine. (auch wenn ich einen hätte) :D

Edit: Stadt Troisdor, wie es demnächst (nach Umzug) aussieht muss ich mal gucken

Wäre dann: http://www.sankt-augustin.de/home/page_sta_1148.html


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 Betreff des Beitrags: Re: Hundesteuer
BeitragVerfasst: Di 7. Sep 2010, 11:20 
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Einen Hund haben wir nicht, aber die Hundesteuer bei uns scheint noch ziemlich human zu sein

http://www.kleve.de/C125743B0035DA62/ht ... endocument


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 Betreff des Beitrags: Re: Hundesteuer
BeitragVerfasst: Di 7. Sep 2010, 11:37 
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Huhu!

Leider kommts auch auf die Rasse an.
Pitbull & Co. - Besitzer müssen mehr berappen,
als Dackelhalter.

Curly


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 Betreff des Beitrags: Re: Hundesteuer
BeitragVerfasst: Di 7. Sep 2010, 11:44 
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Bei uns ist es für alle Hunde gleich.Nur Kampfhunde haben andere Preise.


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