Weiß nicht ob ich folgende Geschichte hier rein schreiben darf, aber es würde zum Thema von Nightmoon passen, dass Menschen gerne an so was vorbei fahren. (Ansonsten bitte verschieben und irgend einen Titel dazu machen).
Vor ziemlich auf den Tag genau, vor einem Jahr, sind mein Mann und ich von einer Weihnachtsfeier nachts um ca. 1 Uhr nach Hause gefahren. Ich bin gefahren, bei uns in den Ort rein, als mir war ich hätte im dunklen was gesehen, ich in die Bremse gestiegen, zurück gefahren, saßen da zwei dunkle Personen über einen schwarzen angefahrenen Hund gebeugt. (Labrador).
Die beiden Menschen kamen nur aus dem Haus gelaufen, da sie einen Knall hörten, also der Hund gehörte denen nicht, sie hatten auch kein Auto und kannten sich auch weiters mit Hunden nicht aus.
Wir waren leider mit unserem kleinen Auto unterwegs, da passt kein Hund rein, ich lies mein Mann an der Unfallstelle zurück, fuhr nach Hause, (war nur 5 Strassen weiter), holte das "Hundeauto" und unseren erste Hilfe-Tierkoffer. Fuhr zurück und wir legten den zittrigen Hund erst einmal auf eine Isodecke. Ich rief dann auch noch gleich meine TÄ an, sie sagte ich dürfe sofort kommen, wir hebten den Hund in den Kofferraum und dann sah ich ihn das erste mal im Licht, er schaute mich flehend an und nur mich, die anderen nicht (war die einzigste Frau, womöglich ein Frauenhund), äuserlich konnte man keine Verletzungen feststellen, "auser" dass ihm Blut aus dem Maul lief.
TA war Gott sei Dank gar nicht weit weg. Sie machte die Erstversorgung und meinte nur, sie würde ihn einschläfern, der hätte ganz fürchterliche innere Verletzungen, wenn es meiner gewesen wäre, ich hätte ihn auch einschläfern lassen. Er hat wie bekloppt gezittert und er flehte in den Augen regelrecht um Erlösung. Mein Mann und die TÄ machten an Hand von der Tasso Nr. inzwischen die Besitzer ausfindig und eine noch offene Tierklinik während ich nur neben dem Hund saß ihn langsam streichelte und beruhigend mit ihm sprach. Diesen Blick von diesem Hund wird mich ein Leben lang verfolgen. Grauenvoll sage ich euch! Ich wollte nicht gehen, ich wollte die Besitzer kennen lernen, als die endlich kamen, sagten sie nur, sie hätten den Hund vor einigen Wochen erst aus Kroatien mitgenommen und er wäre ihnen eben durch die Haustüre durch entwischt. Im übrigen schaute der Hund seine Besitzer nicht an. (Wieseo sind die denn dann nicht gleich hinterher, wenn sie schon bemerkten, dass er ihnen durch die Beine geht, bzw. hätten sie ihn in Kroatien gelassen, würde er vllt. noch leben.) Jedenfalls die Besitzer beschlossen, den Hund noch in die Klinik zu bringen und die war verdammt weit weg und als ich sah, dass die in ihrem Kofferraum keine Decke nichts drin liegen hatten, wurde mir echt schlecht. Der Hund mit inneren Verletzungen völlig ungepolstert einmal quer durch die Landschaft geschaukelt.....
Der Hund hat diese Nacht nicht überlebt, aber man hätte ihm etliche qualvolle Stunden ersparen können.
All die Autos vor mir, sind an dieser Stelle vorbei gefahren, der Labrador hatte auch rote Lackflecken am Fell! Der muss also volle Kanne mit einem roten Auto kollidiert sein, von diesem Auto weit und breit keine Spur am Unfallort!!!!
Ich möchte mal wissen, was in solchen Menschen vorgeht, es fehlt mir an der Vorstellungskraft, dass es so eiskalte Menschen gibt. Ich will es nicht glauben, ich weigere mich!