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 Betreff des Beitrags: Ein Buch schreiben!
BeitragVerfasst: Do 3. Jan 2013, 15:45 
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Hallo ihr Lieben,

habt ihr schon mal ein Buch selber geschrieben? Seit ca. 10 Tagen bin ich dabei eins zu schreiben. Aber mir kamen beim schreiben doch so einige Fragen auf. Mein Buch ist etwas "speziell" und eher eine art Autobiografie. Aber was genau sollte man da beachten? Bisher habe ich das geschrieben was mir gerade eingefallen ist und ich selber finde es auch bisher gar nicht mal so schlecht. Nun würde ich sagen, bin ich etwas über die Hälfte aber es ist eben alles ziemlich auf den Punkt gebracht und nicht wirklich drum herum geschrieben. Sollte man denn manche Dinge umschreiben? Ich bin gerade auf Seite 27 (handschriftlich) und denke ich werde am Ende auf ca. 50 Seiten (auch handschriftlich) kommen. Aber das nennt man dann nicht Buch, oder? Eher Novelle? Ich habe vor das "Buch" dann noch mal zu überarbeiten und würde gerne wissen, ob hier jemand weiß, wo man drauf achten sollte?!

Danke und liebe Grüße


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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Buch schreiben!
BeitragVerfasst: Fr 11. Jan 2013, 00:05 
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Hallo Sana, also ich hab ein Bisschen Erfahrung im Schreiben.

Zitat:
Mein Buch ist etwas "speziell" und eher eine art Autobiografie. Aber was genau sollte man da beachten?


Eine Autobiografien hab ich selbst noch nicht selber verfasst, aber schon die eine oder andere gelesen.
Ich denke generell muss sich ein Autor fragen, was den Leser am Weiterlesen hält. Also habe ich Spannungen drin? Habe ich Handlungsabläufe, die ihn fesseln?
Die nächste Hinterfragung wäre, welche Methodik benutzt du. Erzählst du zum Beispiel deine Eigene Geschichte mit dir selbst, oder schilderst du Situationen aus deinem Leben mit Erfundenen Protagonisten?

Zitat:
Nun würde ich sagen, bin ich etwas über die Hälfte aber es ist eben alles ziemlich auf den Punkt gebracht und nicht wirklich drum herum geschrieben.


Tipp von mir, schreib mit dem PC oder Laptop, dann kannst du ein Brainstorming machen und dein Niedergeschriebenes später leichter "Füllen".

Zitat:
Sollte man denn manche Dinge umschreiben?


Kommt darauf an, welche Dinge du meinst. In der Regel ist eine Autobiografie Schonungs- und Gnadenlos, voller Kritik und Selbstreflektion, denn sie soll ja Mittel zum Zweck sein, das eigene Leben zu verarbeiten und zu beleuchten. Das kann in manchen Situationen sehr schwer sein und ist auch mit Hemmungen verbunden.

Zitat:
Ich bin gerade auf Seite 27 (handschriftlich) und denke ich werde am Ende auf ca. 50 Seiten (auch handschriftlich) kommen. Aber das nennt man dann nicht Buch, oder? Eher Novelle?


Da muss ich dich fragen, ob du dann wirklich sagen möchtest, dass du schon fertig bist? Ich möchte dir da nicht zu nahe treten, aber ich bezweifle, dass du mit 21 Jahren in der Lage sein wirst, die inhaltsmäßige Fülle eines "Buchs" zu füllen.
In der Regel gibt es Situationen im Leben, die man gerne behandeln bzw. verarbeiten möchte. Aber mann sollte nicht das "Füllmaterial" vergessen, also das Leben im Allgemeinen. Prägende Erlebnisse, Familiensituationen, Schule, Freunde, Beruf, etc...
Ob du jetzt in der Lage sein wirst so früh in deinem Leben schon ein komplettes Buch zu füllen kann ich nicht beurteilen. Ich kann dir nur sagen, dass ich es in Anbetracht meines Lebens nicht schaffen würde. Eventuell mit biegen und brechen, aber es soll ja inhaltlich einen gewissen Spannungs-, bzw. Interessenbogen aufweisen, den ich durch mein erlebtes bisher nicht konstant halten kann.

Grundsätzlich gibt es aber keine besonderen Regeln. Du kannst es ja vorerst beenden und immer wieder ergänzen.
Ich hoffe ich konnte dir etwas helfen. Wenn noch Fragen offen sind, oder du in speziellen Situationen Hilfe brauchst, kannst du dich gerne melden.

Gruß
Narasken


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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Buch schreiben!
BeitragVerfasst: Fr 11. Jan 2013, 12:04 
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Narasken hat geschrieben:
Hallo Sana, also ich hab ein Bisschen Erfahrung im Schreiben.

Eine Autobiografien hab ich selbst noch nicht selber verfasst, aber schon die eine oder andere gelesen.
Ich denke generell muss sich ein Autor fragen, was den Leser am Weiterlesen hält. Also habe ich Spannungen drin? Habe ich Handlungsabläufe, die ihn fesseln?
Die nächste Hinterfragung wäre, welche Methodik benutzt du. Erzählst du zum Beispiel deine Eigene Geschichte mit dir selbst, oder schilderst du Situationen aus deinem Leben mit Erfundenen Protagonisten?


Also jetzt meiner Meinung nach find ich schon, dass Spannung drin ist und man es weiterlesen würde.. Ich habe es ein paar Leuten geschickt um mal Test zu lesen. Bisher kam auch, dass es soweit gut ist. Einem fehlten etwas die Details, aber das kann auch daran liegen, dass ich selber noch nicht ganz so bereit bin ALLES offenzulegen.
Ich schreibe die Geschichte mit mir selbst und den Leuten die mir im Leben begegnet sind, aber ich verwende keine Namen!

Narasken hat geschrieben:
Tipp von mir, schreib mit dem PC oder Laptop, dann kannst du ein Brainstorming machen und dein Niedergeschriebenes später leichter "Füllen".


Ich find es total schlimm auf PC zu schreiben ;) Ich hatte eigentlich vor es erst per Hand zuschreiben und später dann auf den PC, dann kann ich es ja immer noch überarbeiten, füllen, etc.


Narasken hat geschrieben:
Kommt darauf an, welche Dinge du meinst. In der Regel ist eine Autobiografie Schonungs- und Gnadenlos, voller Kritik und Selbstreflektion, denn sie soll ja Mittel zum Zweck sein, das eigene Leben zu verarbeiten und zu beleuchten. Das kann in manchen Situationen sehr schwer sein und ist auch mit Hemmungen verbunden.


Eben, bisher habe ich es ziemlich präzise geschrieben. Eben so wie es war, aber ich wusste ja nicht, ob man es etwas umschreiben sollte, damit es manchmal nicht so "hart" ist.

Zitat:
Ich bin gerade auf Seite 27 (handschriftlich) und denke ich werde am Ende auf ca. 50 Seiten (auch handschriftlich) kommen. Aber das nennt man dann nicht Buch, oder? Eher Novelle?


Narasken hat geschrieben:
Da muss ich dich fragen, ob du dann wirklich sagen möchtest, dass du schon fertig bist? Ich möchte dir da nicht zu nahe treten, aber ich bezweifle, dass du mit 21 Jahren in der Lage sein wirst, die inhaltsmäßige Fülle eines "Buchs" zu füllen.
In der Regel gibt es Situationen im Leben, die man gerne behandeln bzw. verarbeiten möchte. Aber mann sollte nicht das "Füllmaterial" vergessen, also das Leben im Allgemeinen. Prägende Erlebnisse, Familiensituationen, Schule, Freunde, Beruf, etc...
Ob du jetzt in der Lage sein wirst so früh in deinem Leben schon ein komplettes Buch zu füllen kann ich nicht beurteilen. Ich kann dir nur sagen, dass ich es in Anbetracht meines Lebens nicht schaffen würde. Eventuell mit biegen und brechen, aber es soll ja inhaltlich einen gewissen Spannungs-, bzw. Interessenbogen aufweisen, den ich durch mein erlebtes bisher nicht konstant halten kann.


Nein, mein Buch wird theoretischt erst mit meinem tot fertig sein. Aber ich denke ich könnte noch eine Menge schreiben! Das ich kein komplettes Buch füllen kann, ist mir mittlerweile auch klar geworden. Aber letztlich will ich es ja auch nur für mich schreiben, aber ich glaube das was ich bisher alles erlebt habe, könnte ich schon Spannung aufrecht halten. Ziemlich traurig irgendwie.



Narasken hat geschrieben:
Grundsätzlich gibt es aber keine besonderen Regeln. Du kannst es ja vorerst beenden und immer wieder ergänzen.
Ich hoffe ich konnte dir etwas helfen. Wenn noch Fragen offen sind, oder du in speziellen Situationen Hilfe brauchst, kannst du dich gerne melden.

Gruß
Narasken


Vielen Dank :)


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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Buch schreiben!
BeitragVerfasst: Sa 6. Jul 2013, 09:49 
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Hallo, ich mal wieder...

Nach dem meine andere Geschichte, leider vor kurzem auf unschönem Wege im Papiermüll gelandet ist :( Habe ich die Nacht spontan eine neue Geschichte angefangen.

Nun finde ich sie ehrlich gesagt nicht sooooo schlecht und würde gerne mal wissen, was ihr von meinem Anfang haltet... :)

Es ist erst meine zweite angefangene Geschichte und bin für positive, wie auch negative Kritik offen :)
(Ach so das Kursiv geschriebene sind Gedanken des Ich- Erzählers.)

Also:

Es ist schon fast zehn als ich wach werde und die Sonne zart auf mein Gesicht scheint. Ich schaue rechts neben mich. Eine zerzauste Bettdecke, die halb neben und halb auf dem Bett liegt. Ich streichel langsam über das weiße Bettlaken, es ist noch warm. Er ist also auch gerade erst aufgestanden. Ich wälze mich noch ein bisschen im Bett, bevor ich mich dazu entschließe aufzustehen.
Mit meinem rosa Schweinchenpuschen gehe ich zur Schlafzimmertür. Ich öffne sie und stehe im lichtdurchfluteten Wohnzimmer. Die Sonne scheint, es ist ein herrlicher Tag. Ich atme tief ein und wieder aus. Da, ein Geräusch aus der Küche. Ich haste hin und da steht er, der bestaussehendste Mann auf Erden. Nur mit Shorts bekleidet. Mit seiner braun gebrannten Haut steht er an der Arbeitsplatte und schneidet Erdbeeren. >>Guten Morgen, Honey<< höre ich ihn sagen >>ich wollte dich nicht wecken, Frühstück ist gleich fertig, du kannst ruhig noch ins Bett gehen.<< Ist er nicht süß? >>Morgen Baby,du hast mich nicht geweckt! Mach ruhig langsam, ich gehe mich derweil frisch machen.<< Ich gebe ihm zärtlich einen Kuss auf die Stirn und lasse Alex allein im Raum.
>> Kathi,<< höre ich ihn lieblich rufen >> ich habe was vergessen.<< Schon stehe ich wieder in der Tür und schaue ihn an >> Ja? << Er grinst mich an und sagt während er seine sanften Lippen auf meine drückt >> Du bist das Beste was mir je passiert ist. Ich liebe dich. << Oh, wie habe ich nur so einen Mann verdient?! >>Ich liebe dich auch mein Schatz. <<
Als ich aus dem Bad komme ist der Tisch schön gedeckt. Auf einem Teller sind Erdbeeren in einer Herzform. Ob der für mich ist? Plötzlich merke ich wie mich zwei starke Hände an meiner Hüfte berühren und ich einen leichten Atem an meinem Hals verspüre. Möchte er etwa da weiter machen, wo wir gestern aufgehört haben? Er gibt mir einen Kuss auf die Wange.
>>Sind die Erdbeeren für mich?<< frage ich begeistert. >> Nein, wie kommst du darauf?<< Seine neckisch zärtliche Antwort erfreut mich. >> Oh, ich weiß auch nicht. Komm lass und Frühstücken, ich habe Hunger.<< Ich nehme seine Hand und hüpfe zum Tisch. Ach er ist so umwerfend, einfach perfekt.
Ich sitze bei Alex auf dem Schoß, halte ihm eine Erdbeere vor den Mund und esse sie schneller selber, bevor er es kann. Ich grinse neckisch. Während unseres Frühstücks mit frischen Orangensaft, Erdbeeren, Mango und frischen Brötchen, lachen wir viel und machen Unsinn.
Nach dem Frühstück helfe ich Alex beim abräumen. >> Baby, was machen denn heute noch?<< frage ich beiläufig. >> Ich dachte wir bleiben heute den ganzen Tag im Bett und sind für niemanden zu erreichen.<< Bei dem Gedanken kann ich mir ein Grinsen nicht verkneifen und küsse ihn land und zärtlich. Oh Gott, er ist so heiß! >> Aber Alex, es ist so schön draußen, wollen wir nicht lieber an die Küste?<< >>Findest du nicht, da sind zu viele Zuschauer?<< Ich boxe ihm leicht gegen den Arm. Manchmal ist er wirklich unverschämt. >>Aua!<< >>Das geschieht dir recht!<< Ich kneife ihn in den Arm, räume schnell die letzten Sachen in den Küchenschrank und laufe ins Wohnzimmer.
Alex läuft mir hinter her, packt mich von hinten ums Becken und kitzelt mich. Ich winde mich und stehe nun vor ihm. Er hat so wahnsinnige Augen! Ich küsse ihn >> Ich bin so froh, dass ich dich habe, mein Schatz.<< Er schaut mich an und nimmt mich in den Arm. Ich schmiege mich an seinen warmen Körper und wünsche mir, dass er mich nie mehr los lässt.


So, dass ist der Anfang. Vielleicht doch etwas zuuu kitschig??? :) Bin gespannt, was ihr sagt!


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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Buch schreiben!
BeitragVerfasst: Di 9. Jul 2013, 16:29 
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Hat keiner eine Meinung dazu? :(


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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Buch schreiben!
BeitragVerfasst: Di 9. Jul 2013, 20:23 
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Ich habs zwar gelesen aber wollte meinen Senf nicht dazu geben *g* Aber gut, wenn du so nachhakst ;)

Ja, es ist sehr kitschig *g* Aber das heisst ja nicht das es schlecht ist :) Hat bis jetz (natürlich auch auf Grund der Länge) noch nichts spannendes oder so was, aber wenn dazu noch ne interessante Story kommt....also ich finds ganz gut, aber um sie länger zu gestalten muss eben noch ne spannende Story dazu :)


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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Buch schreiben!
BeitragVerfasst: Di 9. Jul 2013, 21:00 
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ich finde es schon seeeehr kitschig und steh nicht so sehr auf sowas :D
aber leute die sowas mögen werden gefallen daran finden. ich finde auf jeden fall das das schon mal ein gut geschriebener anfang ist :)


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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Buch schreiben!
BeitragVerfasst: Mi 10. Jul 2013, 06:46 
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Hallo Danke für eure antworten :)

Das was ich vorher geschrieben hatte ging eher in die fantasy Richtung, aber das gefiel mir nicht wirklich, aber ich mag fantasy auch nicht ;)

Eine story kommt auf jeden Fall noch dazu, ist ja erst der Anfang. Ich hab auch schon ideen. Also zwei die ich gerb rinbringen mag, aber ich weiß noch nicht wie ich die miteinander verbinden kann. Am ende wollte ich nämlich sowas haben wie ein Kreis, quasi das das ende an den Anfang anknüpft. Wisst ihr was ich meine? :)

Danke jedenfalls für eure Meinung :) und um weitere würde ich mich auch noch freuen :)


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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Buch schreiben!
BeitragVerfasst: Mi 10. Jul 2013, 07:53 
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dein geschriebener Anfang ist süß/kitschig/schmalzig und für Liebhaber von Kitschromanen bestimmt lesenswert

Kitsch ist nicht soooo mein Fall, aber an dieser Stelle
Sana hat geschrieben:
Findest du nicht, da sind zu viele Zuschauer?<< Ich boxe ihm leicht gegen den Arm. Manchmal ist er wirklich unverschämt. >>Aua!<<


mußte auch ich leicht schmunzeln


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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Buch schreiben!
BeitragVerfasst: Mi 10. Jul 2013, 08:09 
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Ich find den Text ganz nett. :mrgreen: Aber es fehlt natürlich die grosse Handlung. Irgendwie was dramatisches, was passiert, ein Unfall, eine Straftat oder ähnliches.

Ich hab selbst früher mal überlegt, ob ich meine grauenvolle Kindheit in einem Buch aufschreiben sollte. Da wären wirklich Szeenen dabei, die der Leser für unglaublich halten und fesseln würde. Aber ich habe dann gemerkt, dass mich schon die Gedanken an besteimmte Ereignisse krank gemacht haben. Z.B. hat mein "Vater" ja mit Absicht meine Meerschweinchen erschlagen. Die Bilder und seine Worte hatte ich dann immer wieder vor mir. Man hat es jahrelang wirklich gut verdrängt und geniesst sein jetziges schönes Leben. Deshalb scheiterten meine Pläne. Es würde zuviel aufwühlen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Buch schreiben!
BeitragVerfasst: Mi 10. Jul 2013, 13:52 
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Felli hat geschrieben:
dein geschriebener Anfang ist süß/kitschig/schmalzig und für Liebhaber von Kitschromanen bestimmt lesenswert




Ich finde aber ehrlich gesagt auch, "Kitsch" ist sehr negativ behaftet und hat es sehr schwer. Denn wenn man sagt es ist kitschig, meint man ja eher, es ist zuuuuuu krass in der Sache und nicht "kitschig schön"

eigentlich max hat geschrieben:
Ich find den Text ganz nett. :mrgreen: Aber es fehlt natürlich die grosse Handlung. Irgendwie was dramatisches, was passiert, ein Unfall, eine Straftat oder ähnliches.


Ja das Drama wird auch noch kommen, aber ich mag ehrlich gesagt keine Bücher die keinen "flauen" Anfang haben sondern direkt ins Geschehen eingreifen, die verwirren mich immer so ^^ Ich hab auch ne Idee, aber ich muss noch schauen, wie ich das darein bringe.


eigentlich max hat geschrieben:
Ich hab selbst früher mal überlegt, ob ich meine grauenvolle Kindheit in einem Buch aufschreiben sollte. Da wären wirklich Szeenen dabei, die der Leser für unglaublich halten und fesseln würde. Aber ich habe dann gemerkt, dass mich schon die Gedanken an besteimmte Ereignisse krank gemacht haben. Z.B. hat mein "Vater" ja mit Absicht meine Meerschweinchen erschlagen. Die Bilder und seine Worte hatte ich dann immer wieder vor mir. Man hat es jahrelang wirklich gut verdrängt und geniesst sein jetziges schönes Leben. Deshalb scheiterten meine Pläne. Es würde zuviel aufwühlen.


Also ich hab das ja auch gemacht, mein Leben aufgeschrieben und ich würde es ehrlich gesagt, wenn man emotional nicht ganz so stark ist, nicht aufschreiben, wenn man sich nicht mit jemanden austauschen kann. Sei es irgendein Sozialpädagoge, Psychologe oder bester Freund/in. Ich fand das aufschreiben persönlich total hart und ich habe auch einiges weggelassen, weil ich mich selbst nicht überwinden konnte, diese Gedanken aufzuschreiben. Wie du sagst, man hat es alles erfolgreich verdrängt und setzt sich dann plötzlich damit auseinander.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Buch schreiben!
BeitragVerfasst: So 4. Aug 2013, 16:32 
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Hallo, für diejenigen die sich dafür interessieren. Ich habe im moment eine Menge Zeit zum weiterschreiben :) Ich wollte euch nochmal ein paar kleine Ausschnitte zeigen und gerne nochmal eure Meinung dazu hören?
Ich weiß allerdings nicht, ob das immer so verständlich ist, wenn es aus dem Zusammenhang rausgerissen wird. Im übrigen hab ich das mit den extra Gedanken rausgelassen, war mir irgendwie doch zu blöd.

Also hier die Ausschnitte :)

1.

. >> Oh ja, ich ziehe mir nur eben etwas Passendes an. << >> Du warst doch gerade im Bad und außerdem, was ist an Shorts und Shirt so verkehrt? << >> Ach Liebling, dass ist so ein Frauending, dass musst du nicht zwangsläufig verstehen. << Ich zwinkere ihm zu und verschwinde im Bad. Ich schaue in den Badezimmerspiegel und sehe eine zufriedene junge, hübsche Frau, mit schulterlangem blondem Haar und blauen Augen. Ich drehe den Wasserhahn auf und halte meine Hände unter das kühle Nass, dabei betrachte ich die verblasste Narbe an meinem Handgelenk. Ich kühle noch etwas mein Gesicht und mache dann das Wasser aus. >> Kathi? Ist alles in Ordnung? << höre ich von außen an der Tür fragen. >> Ja, es ist alles in Ordnung, ich bin gleich fertig! << Schnell ziehe ich mir die Shorts und das Shirt aus, werfe mir ein leichtes Sommerkleid über und tusche mir ein wenig die Wimpern. >> Perfekt. <<

2.

>> Stimmt, da hast du recht. Ich habe eine Idee wo wir hingehen können, komm mit, ich möchte dir etwas zeigen. << Er nimmt meine Hand und zieht mich leicht hinter sich her. Es dauert eine Weile, bis wir dort sind, wo Alex scheinbar hin will. >> Was ist das, was machen wir hier? << frage ich etwas irritiert. >> Was das ist? Na, dass sieht man doch, ein kleiner Felsen. Komm wir müssen dort hoch. << >> Waaas? Hast du mal geschaut, was wir für Schuhe dabei haben? Da breche ich mir ja die Beine! << >> Ach komm schon, ich helfe dir auch! << >Na gut… << Ich ziehe meine Sandaletten wieder an und strecke Alex meine Hand entgegen, weil er schon ein Stück vorgegangen ist. Meine andere Hand benutze ich zum Abstützen. Wir brauchen nicht lange bis wir oben sind. >> Mach deine Augen zu! << befiehlt Alex plötzlich. >> Was? Warum? << >> Tu es einfach! << Ich gehorche und schließe meine Augen, lasse Alex Hand aber nicht los. Zu meiner Erleichterung hält er meine Hand auch fest gedrückt. Seine andere Hand verdeckt zusätzlich meine Augen und er flüstert mir ins Ohr >> Du brauchst keine Angst haben, es passiert nichts, ich bin bei dir. Vertrau mir! << Und ich vertraue ihm, er gibt mir Sicherheit. Wir laufen nur ein paar Meter, vielleicht so um die dreißig, bis wir wieder stehen bleiben.

3.

Ich öffne meine Augen wieder und sehe in den Himmel. Es haben sich leicht graue Wolken gebildet, es sieht ein bisschen nach Regen aus. In Gedanken verloren, habe ich gar nicht bemerkt, dass Alex mich anstarrt. Als ich ihn jedoch bemerke muss ich grinsen. >> Siehst du mich schon lange an? << >> Nicht lange genug. << >> Alex, ich glaube wir sollten gehen, es sieht nach Regen aus! << >> Ach was, das sind ein paar harmlose Wolken. << >> Alex, bitte! Wir sollten besser gehen! << >> Kathi, was ist denn heute los mit dir? Erst bist du so ruhig und jetzt machst du so einen Stress wegen ein paar Wolken? << >> Wenn du nicht mitkommen willst, dann gehe ich jetzt eben alleine! << >> Ach Mensch, so war das doch nicht gemeint, lass mich nur eben die Sachen einräumen. << Oh man, eigentlich wollte ich ihn gerade nicht so anfahren. Er räumt die Sachen schnell ein und kommt dann zu mir. >> Okay, ich bin fertig, wir können gehen. << Ich setze ein verkrampftes Lächeln auf und gehe los. Auf dem Rückweg reden wir kein Wort miteinander, ich habe Zeit nachzudenken. Es wird schon dunkel, als wir zu Hause eintreffen. Alex schließt die Tür auf und auch jetzt reden wir nicht miteinander. Es ist eine seltsame Stille. Haben wir unseren ersten Streit?

4.

Alex verschwindet durch die Türe, die zum Keller führt und ich lehne mich reflexartig zurück und atme laut aus. Was habe ich mir eben nur gedacht? So ein Aussetzer darf mir nicht noch einmal passieren. Ich schaue zum Fenster, es fängt an zu regnen und man hört den Wind pfeifen. Mittlerweile ist es finster draußen und ich drücke den Schalter der Stehlampe neben mir. Hoffentlich kommt Alex gleich wieder. Ich gehe zur Vitrine die im Wohnzimmer steht, als ich mich wegen einem lauten Knall erschrecke. Ein Gewitter, kurz darauf erscheint ein Blitz. Ich lasse die Weingläser fallen, die ich gerade aus der Vitrine geholt habe. Alex kommt gerade ins Wohnzimmer. >>Um Himmels Willen Kathi, was ist passiert? << Er stellt die Weinflasche auf den Schrank neben sich und rennt auf mich zu. Ich bin wie versteinert und bewege mich nicht. Er packt mich an den Armen, geht mit mir zum Sofa und setzt sich neben mich. Er starrt mich an, aber ich schaue nur starr nach vorne, als ich plötzlich leise sage >> Nimm mich in den Arm, bitte. << Total besorgt legt Alex einen Arm um mich. Ich mache mich klein und lege mich in seinen Schoß. >> Kathi, was war denn gerade los? Du zitterst ja immer noch. << Ich bewege mich keinen Zentimeter, versuche aber zu antworten. >> Da war ein Donner, ich habe mich erschreckt und ausversehen die Gläser fallen lassen. << Alex merkt, dass es nicht viel Sinn macht weiter darauf einzugehen. Er drückt mich an sich und gibt mir einen Kuss auf mein Haar. >> Aber jetzt bin ich ja da, es passiert dir nichts, ich passe auf dich auf, für immer! << Für immer, die Worte wiederholen sich die ganze Zeit in meinem Kopf. Wie schön dieser Gedanke ist, diesen Mann zu heiraten.

5.

Wir schlafen wieder ein und werden drei Stunden später von Telefon geweckt. Ich schlage die Augen auf. >> Ich gehe schon. << Ich stehe auf und laufe nach unten in den Flur. Auf dem Display sehe ich schon die Nummer meiner Mutter. >> Hi Mom, wie geht es dir? << >> Oh Katharina mein Engel, schön dich zu hören, mir geht es gut, die denn auch? Du hörst dich so traurig an. << Warum muss sie immer merken, wenn etwas nicht stimmt? Sie kann mich doch noch nicht einmal sehen. >> Nein, es ist nicht, wir waren nur gerade noch am Schlafen als du angerufen hast. << >> Oh Kind, das tut mir leid. << >> Macht doch nichts, Mom. Warum rufst du an? Du willst bestimmt nicht nur wissen, wie es mir geht, oder? << Ich höre, wie Mutter im Hintergrund mit George, ihrem Mann, spricht und nach einem Datum fragt. >> Katharina, Liebes?<< >> Ja Mom. Hör auf mich Katharina zu nennen, du weißt ich mag das nicht. << >> Ja ich weiß das, aber ich mag den Namen. Sonst hätte ich dich nicht so genannt. Außerdem wenn so ein hübsches Mädchen so einen Namen trägt, kann man ihn auch öfter aussprechen. << Oh man, das Thema schon wieder, ich versuche es abzuwenden. >> Wie du meinst Mom. Also, warum rufst du an? << >> Ach ja. George hat nächste Woche Donnerstag Geburtstag und wir wollen am Wochenende ein wenig feiern, darum will ich fragen, ob du und Alex vorbei kommt. Ich würde mich riesig freuen euch wieder zu sehen. << Stille. >> Katharina? Bist du noch dran? Hallo, ist da noch jemand? << Und schon wieder bin ich sprachlos, versuche mich aber zusammen zu reißen. >> Ehm ja Mom, ich bin noch dran. << >> Gut, also kommt ihr? << >> Mom, bist du dir sicher, dass es ausgerechnet dieses Wochenende sein soll? << Ich höre ein leises Schnaufen an der anderen Seite der Leitung. >> Daher weht der Wind. Ja ich bin mir sogar sehr sicher, dass es dieses Wochenende sein soll und Schatz, ich finde du kannst es langsam auf sich beruhen lassen. << >> Nein, das kann ich nicht, dass weißt du ganz genau. Ich bin schuld! << >>Du weißt genau, dass das nicht stimmt, ihr wart noch Kinder! << Alex kommt nun auch die Treppe runter. Ich drehe mich um, lächle ihn an, verdrehe die Augen und deute auf das Telefon. >> Mom, ich muss jetzt Schluss machen, Alex ist hier, ich bespreche es noch mit ihm und gebe dir Bescheid. << >> Du hast es ihm immer noch nicht gesagt? << >> Tschau Mom, ich hab dich lieb. << >> Tschüss mein Schatz, ich habe dich auch lieb aber du sollte mit ihm reden, bevor es zu spät ist. <<

6.

Alex ist weiß gekleidet, zieht sich die Schuhe an und gibt mir noch einen Kuss, bevor er das Haus verlässt. Ich gehe in die Küche und fülle den Wasserkocher mit Wasser. Ich schalte ihn ein. Während das Wasser kocht hole ich mir eine Tasse aus dem Schrank und nehme mir einen Teebeutel. Ich gehe ins Wohnzimmer, setze mich auf die Couch und nehme einen Schluck vom Kräutertee. Warum haut mich die Sache bloß so aus der Spur? Es ist doch schon 20 Jahr her. Gedankenversunken lege ich mich aufs Sofa und schließe die Augen. Ich träume. Es ist dunkel. Ich sehe nichts. Ich höre heftigen Wind und lautes Rauschen. Ich kann nicht erkennen wo ich bin. Da ist eine menschliche Gestalt. Sie ist verschwommen. Ich möchte aufwachen aber kann es nicht. Ich renne durchs dunkle. Dieser Person hinterher, aber sie steht. Ich komme nicht an sie ran. Plötzlich schlage ich meine Augen auf. Alex drückt mich an sich. >> Ruhig Kathi, ruhig. << Ich fange an zu weinen, es gibt kein Halten mehr. >> Alles ist gut, beruhige dich, ich bin jetzt wieder da. << Ich bin total geschwitzt und liege schluchzend in Alex Arm. Als ich mich beruhigt habe, schaut Alex mich fragend an. >> Geht es wieder? Du hast total wild um dich geschlagen, hast du geträumt? Möchtest du darüber reden? << >> Nein, ich habe nur schlecht geträumt<< >> Ich mache mir Sorgen um dich. DU bist in letzter Zeit so verschlossen, ich komme kaum noch an dich ran. << Und er hat recht, ich benehme mich in letzter Zeit mehr als merkwürdig, ich verstehe mich ja selber kaum noch. Aber ich kann es ihm einfach nicht erklären, es geht nicht. Nicht jetzt. (Bis hier hin habe ich zur Zeit geschrieben)

Wenn jemand an der ganzen Geschichte interesse hat und Probelesen mag, einfach per PN melden :) Ich freue mich über probeleser.

Ich hoffe einige haben die Abschnitte gelesen, ist ja doch etwas viel. Also danke an alle, die es lesen :D


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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Buch schreiben!
BeitragVerfasst: So 4. Aug 2013, 16:57 
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Planetarier
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Alles in Allem ganz gut, auch wenn einem der Zusammenhang fehlt. ^^

Manchmal sind die Sprünge etwas abrupt finde ich, so von 1. zu 2. z. B., auch bei 6., erst geht er aus dem Haus und ist dann schon wieder da oder hast du stundenlang geschlafen? Manchmal ist es nicht ganz flüssig zu lesen. :-)


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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Buch schreiben!
BeitragVerfasst: So 4. Aug 2013, 17:31 
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Hamster Supporter
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Ich finds gut, gefällt mir :)
Sind halt nur Stückchen von daher schwer zu sagen die Geschichte ist spannend oder so :P Aber vom schreiben an sich find ichs gut, schreib weiter *g* Würde dann lesen wollen wenn alles fertig ist :P


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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Buch schreiben!
BeitragVerfasst: So 4. Aug 2013, 18:28 
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Eh der mann in der Geschichte musste zur Arbeit weil es Probleme gab in meinem kopf war dann nach zwri std in etwa wieder da ;) in der zeit hat sie geschlafen.

Aber bis es ganz fertig ist dauert noch was. Bisher sind es erst 5 1/2 Seiten auf pc.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Buch schreiben!
BeitragVerfasst: Mo 5. Aug 2013, 21:24 
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Planetarier
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Na da haste ja noch viel vor dir. ^^


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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Buch schreiben!
BeitragVerfasst: Fr 15. Dez 2017, 18:00 
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Haha, ich habe die Geschichte übrigens erstmal weggepackt. Weil es mir schwer viel das mir was einfällt.

Ich hab was neues angefangen :hehe:

Das werde ich diesmal wirklich zu ende schreiben, aber ich lasse mir soviel zeit wie nötig :)

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