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BeitragVerfasst: Mo 16. Mär 2009, 13:08 
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Immer wieder sieht man Berichte über Wildschweine die in Städte und Gärten eindringen.
Die Felder umgraben und ziemlich für Chaos sorgen!

Das Wildschwein ("Sus scrofa" gehört zur Familie der altweltlichen oder echten Schweine (Suidae) aus der Ordnung der Paarhufer) ein aus meiner Sicht recht intelligentes Tier, welches mit der Zeit den Menschen als Nahrungsquelle für sich nutzt!

Dateianhang:
IMG_2304.JPG


Unsere Abfälle werden verwertet, der Mensch ist nicht mehr Feind sondern Futterspender und somit werden selbst diese "wilden" Tiere immer mehr domestiziert.

Wildschweine gelten als Störenfriede, die gerade in Deutscland recht überbevölkert vertreten sind...
dennoch gehört der Mensch zu den Lebewesen, die die Tiere, wenn sie sie sehen, mit Brot oder Äpfel füttern und somit immer mehr zu sich ziehen.

Diese Überpopulation gäbe es nicht, würde der Mensch nicht für Futter, Unterschlüpfe etc. pp sorgen. Also bewaffnet er sich und zieht durch die Wälder oder wenn mich das Tier eben dann plötzlich stört...weil es mit meinem Apfel aus der Hand nicht mehr zufrieden ist und nun eben an meinen Apfelbaum geht, wird auch kurzer Prozess gemacht :(!

Die Intelligenz des Menschen, lässt doch durchaus zu Wünschen übrig...oder wie seht ihr das?
Was habt ihr für Erfahrungen mit Wildschweinen in eurer Nähe gemacht?!

Wildschweine in Berlin From Youtube.com


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BeitragVerfasst: Mo 16. Mär 2009, 13:17 
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Im Garten hatten wir die süßen noch nciht. Ich mag die , die gucken immer so knuffig. Gut, ich bin mit der Jagd aufgewachsen, und auch auf die Gefahr hin, dass ich mich unbeliebt machen, aber wir haben sie auch öfter auf dem Teller. Allerdings auch nur von Jägern die verantwortungsbewusst sind, ja solche gibts auch.
Aber mal zum Thema jetzt, wir nehmen ihnen den Lebensraum, also müssen wir auch akzepteiren dass sie ihn sich zurückholen.


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BeitragVerfasst: Mo 16. Mär 2009, 13:53 
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Der Mensch beschwert sich, es gibt kaum noch Natur. Wenn dann sich Tiere, wie Wildschweine versuchen, sich eine Art neuen Lebensraum zu schaffen, denn sie wurden vom Menschen verdrängt, ist das Geschreie groß.

Hier gibt es auch Wildschweine. Mir ist aber noch nie eins begegnet.


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BeitragVerfasst: Mo 16. Mär 2009, 14:06 
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:lol: Lapin das is das richtige Thema für mich, ich hab ja ne Wildschweinphobie... seit mir da diemal begegnet sind... Oo...

Ich dreh mich immer noch bei jedem Geräusch im Wald oder auf dem Feld um , und erwarte nen Riesenvieh vor mir!
Bei dem Bild grad musste ich bisschen schaudern :würg:


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BeitragVerfasst: Mo 16. Mär 2009, 14:10 
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Mich hat auch schon eine Bache verfolgt und die haben ja mal echt nen Affenzahn drauf...
sie hatte natürlich grade Frischlinge und dachte wohl..ich tätschel die Kleinen gleich an.
Naja zum Glück war ein Forststand um die Ecke auf den ich mich dann rettete!

Faszinierend sind sie dennoch alle mal..und sie haben den Respekt ihnen ggü sehr wohl verdient ;)!

Ich muss nur sagen, dass das "gemeinsame" Leben Mensch und Tier..immer widersprüchliger wird...natürlich zurückzuführen auf den Menschen!

Es ist für kein Tier mehr wirklich möglich zu leben. Andererseits füttert der Mensch die Tiere an, um sie dann wieder zu verjagen, ins nirgendwo, denn sie haben ja nix mehr.

Sehr traurig muss ich sagen! Und ich frag mich wann unseren einheimischen Wildtiere auf der roten Liste stehen!


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BeitragVerfasst: Mo 16. Mär 2009, 18:12 
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Zitat:
Faszinierend sind sie dennoch alle mal..und sie haben den Respekt ihnen ggü sehr wohl verdient ;)!


ohja den haben die von mir aber ganz schön verdient! Ich würde mich keiner Wildsau nur annähernd versuchen zu nähern!

Was meinst du jetzt mit anfüttern? Wer füttert denn Wildschweine an :grübel: also auf diese Idee würde ich niemals nicht kommen :lol:!

Nee witz beiseite, recht haste, ich hab letztens einen Förster getroffen muss ich jetzt mal so sagen, der mich aus einer Waldschonung rausholte, weil ich da Rehkitze verscheuche, okay das hab ich vollkommen verstanden und bin dann auch schnell daraus, also ein bisschen Respekt vor unseren Wildlebenden Tieren das würd ich jedem empfehlen.


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BeitragVerfasst: Mo 16. Mär 2009, 19:38 
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Die Wilde7 hat geschrieben:
Was meinst du jetzt mit anfüttern? Wer füttert denn Wildschweine an :grübel: also auf diese Idee würde ich niemals nicht kommen :lol:!


In Berlin, im Grunewald, das ist ein schönes Waldstück, beinahe Parkähnlich, an einigen Stellen. Da gibt es ziemlich oft Vorkommnisse mit Wildschweinen, eben aus den obig genannten Gründen.
Die Leute sind so unvernüftig. Sie schmeißen dort Lebensmittelreste umher, einige füttern sie richtig gezielt und wundern sich dann auch noch, wenn sie einem ausgewachsenem Keiler oder eine bache mit Frischlingen gegenüberstehen. :autsch:
Ehrlich, Wildschweine gehören in einen Wald und sollten nur gefüttert werden, wenn es ein sehr harter Winter ist, wo eine hohe geschlossene Schneedecke vorherrscht. Ansonsten heißt es, Finger weg von Fütterungsversuchen.
Logisch, dass die Tiere durch solche Aktionen ihre Scheu immer mehr verlieren.
Normaler Weise sind Wildschweine sehr sehr scheu. Sie ergreifen schon die Flucht, wenn sie einen Menschen nur von Weitem hören. Es sei denn, man überrascht sie versehentlich, was auch vorkommen kann, gerade in der Pilzsaison. Ich habe mir bei Waldgängen angewöhnt immer auf irgendwelche trockenen Äste und Zweige zu treten, um mich sozusagen anzukündigen. Es scheint zu funktionieren, denn vor mir stand bisher noch Keins. Da bin ich auch nicht scharf drauf.
Gehört hab ich sie schon oft - gerochen auch.. :? , aber die waren dann in "Null Komma Nichts" über alle Berge. Tessa war dazu ebenfalls sehr hilfreich. Wenn sie die Wildschweine hörte, dann bellte sie ordentlich, aber ohne hinterherzurennen.


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BeitragVerfasst: Mi 18. Mär 2009, 18:34 
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wir haben bei uns auf der arbeit auch das problem mit den wildschweinen da der umgebaute bauernhof am wald liegt und wir nen grossen schaugarten haben deswegen kommen die dann auch.

dank e-zaun war noch keins drin aber 2 m davon weg haben sie uns das feld umgepflügt


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BeitragVerfasst: Di 25. Jul 2017, 17:27 
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Planetarier
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ne die haben keine angst mehr =) war selbst schon in einem gehege drinne als pfleger

aber sind mit vorsicht zu genießen


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BeitragVerfasst: Do 27. Jul 2017, 00:09 
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Ich hatte ja früher in Berlin-Hermsdorf gewohnt und hatte zwei Hunde ... und ist klar, die müssen ja regelmäßig raus spazierengehen. Gut - nur ein Stadtteil weiter war ein Hundeauslaufgebiet, war also prima für mich und meine Hunde.

Allerdings ist die Wildschweindichte in Berlin recht hoch, wird ja nur im Notfall mal ein Schwein erlegt, schließlich ist Berlin eine Stadt, sprich befriedetes Gebiet, da darf nicht geschossen werden. Inzwischen ist es so, daß die Mauer schon seit Jahrzehnten nicht mehr existiert ... vielleicht Reste noch, aber da laufen die Schweine drumrum und wechseln zwischen Berlin und Brandenburg, wie es ihnen beliebt - als ich in Berlin wohnte, war das noch nicht so, die Mauer war für die Wildschweine eine nahezu unüberquerbare Barriere - zumindest für die meisten berliner Wildschweine.
Also arrangierten wir Hundehalter und die Schweine uns und teilten uns das Hundeauslaufgebiet redlich. Jeder kannte die drei Schweine, die regelmäßig im Hundeauslaufgebiet waren und jeder kannte die Bache, die ab und an mit ihren Halbstarken ins Hundeauslaufgebiet kam. Ebenso kannten die Schweine uns, die standen nicht mal auf, wenn unsere Hunde sie aufspührten und an ihnen schnüffelten. Sie wußten ja, es passiert da nix.
Einzig wenn der eine Keiler vehement von Hunden verbellt wurde, wurde er narrisch - und hatte sich tatsächlich zwei besonders nervige Huskies gegriffen. Die Verletzungen waren übel.
Aber das war nicht die Regel ... die Regel war einfach, daß man sich ignorierte oder aber interessiert begaffte.

Leider gabs in Frohnau direkt am Hundeauslaufgebiet auch tierliebende Tierschützer und sowas ... und die müssen wohl geglaubt haben, daß die arme Schweinerei im Walde am Verhungern ist, jedenfalls hatten sie die Wildschweine gefüttert - teilweise aus der Hand ... die Folge, irgendwann zogen drei Jungschweine ins Gebiet und die waren nicht so lieb, wie die Schweinerei, die schon immer das Hundeauslaufgebiet nutzte - die Drei rissen der einen Frau die Tüten aus der Hand und zerfetzten ihren teuren Mantel (ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie schamlos wir unsere Schadenfreude auslebten - mit diesen drei Neuen hatten auch wir Hundehalter zunehmend Freude, weil die Drei der Meinung waren, wenn Mensch nicht freiwillig Fressi gibt, dann holen sie sich ihr Fressi halt ... nun, 3 x 50kg Lebendgewicht vor einem, da hat man eher Angst um den eigenen Hund, als daß dem Schweine was passieren könnte ... kurzum, entspanntes Spazierengehen mit Hund ohne Leine war einfach nicht mehr drin)
Nachdem die gute Frau "angegriffen" wurde, traute sie sich nicht mehr aus dem Haus und vergaß auch noch, daß sie Tierschützerin war - und wollte, daß die Drei, die sie selbst zu Bettlern erzogen hatte, geschossen werden! *kopfgegendiewandhau*

Nach diesem Vorfall trauten sich auch die Anderen nicht mehr zu füttern - es dauerte dennoch fast ein halbes Jahr, bis die Drei endlich begriffen, daß sie nicht mehr gefüttert werden und endgültig wegblieben ...

Es waren allerdings nicht alle Wildsäue so friedlich, wie unsere Hundeauslaufgebietsschweine ... nicht weit von uns, in Heiligensee, tyrannisierte ein Keiler fast ein Jahr lang die Leute, die dort wohnten - wenn er auftauchte, durfte kein Mensch mehr sein Grundstück betreten oder verlassen.
Er hatte einfach Spaß dran, Wachhund zu spielen ...
Irgendwann wurde er wohl geschossen, weil er es arg übertrieb und keiner mehr vor ihm sicher war.
Übrigens - dieser Keiler wurde nicht angefüttert - er hatte nur herausgefunden, daß Menschen Angst vor ihm hatten und das hatte ihm halt Spaß gemacht, ist ja immer so lustig, wenn die Zweibeiner in panischer Angst wieder zurück ins Haus rennen :D
Nur hat ihm dieser Spaß das Leben gekostet ...

Was die Wildschweindichte angeht - wer wirklich mal in unwegsamen Gelände unterwegs ist, wo selten ein Mensch seinen Fuß hinsetzt und dann mal die Wildschweine dort zählt, wird feststellen, daß diese Gebiete eine deutlich höhere Wildschweindichte aufweisen, wie selbst Berlin ... wir halten in Deutschland schon seit Jahrzehnten eine ungewöhnlich geringe Wildschweindichte aufrecht - warum?
Weil Wildschweine Weiden und Äcker umbuddeln und das nicht gut für Traktoren, Pferdebeine und Rinderbeine ist ... kurzum, das Wildschwein gilt bei uns inzwischen nicht nur als Jagdwild, sondern eben auch als Schädling. Wenn die Wildschweine in die Felder gehen oder Weiden umbuddeln, muß der Jagdpächter des Gebietes für den Schaden aufkommen - also schießt er die Schweine lieber, trotzdem den meisten Jägern bewußt ist, daß Wildschweine wichtig für den Wald sind.
In Berlin ist das ein wenig anders, es wird zwar Wildschwein bisweilen geschossen (meist von den Förstern, die Jäger dürfen ja nicht, weil: befriedetes Gebiet :D), aber lange nicht so viel, als daß sich das im Bestand auswirken würde - nur sind die Berliner Wälder sehr aufgeräumt, da finden die Wildschweine tatsächlich kaum etwas und so bleibt in Berlin trotz kaum Jagd der Wildschweinbestand sehr niedrig.
Und das, trotzdem vermutlich nirgendwo so viel Wildschwein gefüttert wird, wie gerade in Berlin - gibt da immer die Unverbesserlichen a la der tierliebenden Tierschützerfraktion am Hundeauslaufsgebietsrand.


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