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 Betreff des Beitrags: Therapiebegleithund
BeitragVerfasst: Fr 16. Jun 2017, 21:22 
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Hallo ihr lieben :)

Ich bin ja nun in der Mitte meiner Ausbildung zur ergotherapeutin. Und ich fange nun an mir Gedanken zu machen, wie es dann nach meiner Ausbildung weiter geht.

Definitiv möchte ich in einer Praxis arbeiten und auf jeden Fall möchte ich einen Therapiebegleithund haben.

Allerdings möchte ich gerne mal eure Meinung hören.

Ist es sinnvoll direkt zum Start ins Arbeitsleben eine Ausbildung mit dem Hund zu beginnen?

Geplant hatte ich momentan folgendes. Wenn meine praktische Ausbildung zu ende ist (April 2018) und ich meine Prüfungen bestanden habe und somit die Zulassung zum Examen habe, würde hier ein Hund
(vorzugsweise ein Welpe / ich hätte doch gern mal wieder was von Anfang an)
Einziehen.

Während ich mich dann auf mein Examen vorbereite, und dieses hoffentlich erfolgreich ablege, suche ich mir ab Oktober 18 einen Job und würde 2019 die Ausbildung mit dem Hund gemeinsam beginnen.

Oder würdet ihr erstmal im berufsalltag ankommen?

Weiteres dann, ich weiß einfach nicht, welche Rasse /Mischung geeignet wäre.

Ich hätte gerne einen Hund, also wirklich mal was großes. Dann muss es ja schon sehr ausgeglichen sein, möchte gerne lernen etc.

Ne bekannte sagt immer, du beschreibst doch perfekt den kleinpudel... Aber ich möchte keinen kleinen und mit großpudeln, kann ich mich irgendwie nicht anfreunden.

Vielleicht hat da ja auch wer eine Idee oder Erfahrungen :)


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 Betreff des Beitrags: Re: Therapiebegleithund
BeitragVerfasst: Sa 17. Jun 2017, 04:42 
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Huhu...Ich finde deinen Plan den Hund gleich am Anfang auszubilden super. Wenn das mein Ziel wäre würde ich auch garnicht erst ohne hund anfangen zu arbeiten. Die Gefahr das man es dann aufschiebt ist doch recht groß. ;)

Mir wäre auch sofort der Großpudel in den Sinn gekommen...Die kann man ja auch hübsch frisieren und es sind echt tolle Hunde.

Von den Klassikern Labrador und Golden würde ich persönlich Abstand nehmen. Da muss man schon echt Glück haben eine gesunde Zucht zu erwischen. Die ganzen großpudel-doodls wären sicher auch was...Aber auch die sind nur so gesund wie ihre Eltern.
Ich würde gezielt einen Züchter suchen der schon Referenzen in dem Bereich vorweisen kann.

Die ganzen schlauen Hüter sind ja auch einen Gedanken wert...Aber viel Arbeit.
Ich kenne einige Schafpudel die in dem Bereich arbeiten (auch von meiner Züchterin) aber die Ausbildungstagebücher unterscheiden sich schon deutlich von dem anderer Rassen. Ich kenne auch einige Aussies aber da ist momentan ein besorgniserregender Trend zu gestörten welpen zu beobachten. Der is halt gerade modern.

Ich persönlich würde mir einem Hüter suchen...vlt. auch einen GOS...Da kenn ich zwei kindergartenbegleithunde...Oder einen Collie...
Was sich natürlich super eignet sind landser oder die anderen großen badebären (Name vergessen). Aber auch da würden mich Gesundheit und Lebenserwartung abschrecken...Da is er vlt. Gerade richtig fertig und schon wars das wieder.

Was mich allgemein vor diesem hunde Job zurückschrecken lassen würde sind die Hygieneauflagen...monatlich entwurmung und jährlich Impfung würde ich meinem Hund nicht antun wollen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Therapiebegleithund
BeitragVerfasst: Sa 17. Jun 2017, 08:25 
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Danke für deine Antwort.

Ich fang mal hinten an. Die Hygienebestimmungen, das ist auch das, was mich zweifeln lässt. Ich finde es ganz schlimm, die Vorstellung den Hunden ständig entwurmen zu müssen und durchzuimpfen.
Ganz schlau habe ich mich noch nicht gemacht, aber vielleicht gäbe es ja doch eine Möglichkeit darum zu kommen. Regelmäßige kotuntersuchung und titerbestimmung beim impfen? Aber vermutlich eher nein :(

Also was raus fällt, sind die "modehunde" goldie, labbi, aussi... Die gefallen mir aber persönlich auch nicht so :schäm:

Ich hatte tatsächlich an einen landseer, schafpudel, briard, Bernhardiner oder Neufundländer gedacht.... Die würden mir auch vom Fell gefallen.

Das wäre nämlich das einzig "negative" am großpudel. Die kleinpudel der Freundin haben so ganz tolles weiches, etwas lockiges Fell. Aber ich habe noch nie einen großen damit gesehen. Und ich mag nicht so gerne dieses drahtige kringelige Fell anfassen [SEE-NO-EVIL MONKEY]


Edit: habe nochmal nach Rassen geschaut und habe mal aufgeschrieben welche ich so interessant fände. Gerade momentan rein optisch und charakterlich. Nächster Schritt wäre zu schauen, wie die gesundheitlichen Aspekte wären.

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Ich bin mal gespannt, eigentlich möchte ich ja auch keinen vom Züchter sondern erstmal schauen, ob es nicht auch Welpen /junghunde im TS sind.


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 Betreff des Beitrags: Re: Therapiebegleithund
BeitragVerfasst: Mo 19. Jun 2017, 19:59 
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Ich kann nicht wirklich viel zu dem Thema beitragen, aber ich finde deine Idee super und Mia hat bewiesen, dass du ein super Gespür hast für den Umgang mit dem Hund.

Auch das du, wenn es möglich ist einen Hund/Welpen aus dem TS vorziehen würdest :lieb:.


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 Betreff des Beitrags: Re: Therapiebegleithund
BeitragVerfasst: Di 20. Jun 2017, 17:44 
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Ich habe jetzt mit ein paaro Leuten gesprochen, die schon echt Erfahrungen mit bestimmten Rassen haben, so wurde mir ganz dringend abgeraten vom landseer.

Ich bin ja kopfisch total im Neufundländer Wahn, aber ich weiß einfach nicht, ob der nicht zuuu groß ist. Aber ich habe ja noch was zeit :)

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 Betreff des Beitrags: Re: Therapiebegleithund
BeitragVerfasst: Mo 26. Jun 2017, 17:08 
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So, nun hab ich wieder Zeit zu schreiben.

Also die Hygienebestimmungen umgehen wird nicht funktionieren. Da die Kotuntersuchungen auch immer falsch negativ sein können gehen die Einrichtungen und Behörden da auf Nr. sicher. Eine Bekannte setzt ihren Schafpudel in Italien als Therapiehund ein. Dort ist es nich strenger, neben jährlicher Impfung und monatlicher Parasitenprophylaxe (alles durch den TA dokumentiert...also nix mit mal schnell zu Hause was geben) muss der Hund dort Halbjährlich zum Checkup inkl. Blutkontrolle.

So streng ist das in D zwar nicht aber besonders auf die Parasitenmittel pochen sie meines Wissens sehr. Titerbestimmungen sind ja auch nicht unbedingt aussagekräftig, da muss man schauen was verlangt ist.

Zu deiner Rasseliste kann ich nur "wow" sagen....da bin ich ja mit meinem verrückten Schafpudel offenbar ein echter Softie.
Die großen Bären (Bernhardiner, Landseer und Neufundländer) würden bei mir aufgrund von Größe und Gesundheit durchfallen. Meine Freundin hatte vor ihrem Schafpudel drei Anäufe mit Landseern gemacht...alles super tolle Hunde aber die drei Anläufe beschränkten sich auf insgesamt 9 Jahre...der erste verblutete im Zahnwechsel (angeborene Gerinnungsstörung), der zweite starb mit 3 Jahren nach einer Milztumor-OP und der dritte wurde 4... Osteosarkom an beiden Vorderbeinen.
Mit solchen Hunden kann ich mich emotional nicht mehr anfreunden...die Krankheitsrate ist zu krass.

Briard, Picard, Bovier und schwarzer Terrier...das sind alles "Hausnummern" die ich niemals im Therapiebereich sehen würde. Das ist schon für Schafpudel eine unglaubliche Herausforderung und die sind noch etwas "softer"...da arbeitest du die ganze Zeit gegen enormen Wach- und Schutztrieb und es ist nicht gesagt ob sich so ein Hund nicht eher seiner Rasse entsprechend distanziert wenn die fröhliche Welpenphase um ist.
Diese Hunde bringen so wenig mit wie es nur geht...die Arbeit wäre enorm und es ist auch nicht gesagt das man damit dauerhaft erfolgreich ist.

Schafpudel werden ja von einigen Züchtern auch als perfekte Therapiehunde gehypt, da kenne ich auch drei Fälle in denen von anfang an alles richtig gemacht wurde, die Leute waren sehr erfahren und dennoch hat der Hund mit der Pubertät beschlossen das der Job nicht zu ihm passt.
Auch aktuell wieder eine Hündin in Rettungshundeausbildung...die hat nun entschieden das sie die Suchpersonen nicht mehr melden sondern stellen will. Damit muss man bei solchen Arbeitshunden rechnen.

Ich weis das du sicher nicht so denkst aber ich möchte hier ganz kurz (für die Mitleser) anmerken dass man einen Hund für so einen speziellen Job vlt. nicht nach der Optik sondern wirklich ein bisschen nach der Veranlagung aussuchen sollte. Herdengebrauchs und Schutzhunde haben nunmal eine geringere Reizschwelle und eher weniger den Willen sich ständig fremden Menschen hinzugeben...vor allem wenn es sich um therapiebedürftige Menschen handelt die vlt. nicht immer hundegerecht reagieren. Da braucht es eine etwas längere Lunte...verstehst du was ich sagen will?

Zum Bobtail kann ich nicht viel sagen...außer das mir der Beardie besser gefällt, weil leichter und wendiger ;)

Die Wasserhunde finde ich ne gute Idee, vlt. auch der spanische? Der ist ja ein bisschen verbreiteter.

Hattest du mal nach GOS geschaut? Oder PON? Ist halt die kleinere und zugänglichere Variante von Briard und Schafpudel...wobei beim PON auch wieder Herzkrankheiten eine große Rolle spielen.
Langhaar- oder Kurzhaarcollie sind abgewählt?

Mit TS-Welpen kann man natürlich auch Glück haben...oder Pech.
Ich denke egal wofür man sich entscheidet es ist auch immer ein großes Stück Charaktersache des Hundes und man braucht einen Plan B...wenn der Hund den Job nicht machen kann oder will....was dann?


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 Betreff des Beitrags: Re: Therapiebegleithund
BeitragVerfasst: Mo 26. Jun 2017, 19:28 
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Meerschweinchen Supporter
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Also von einem Briard würde ich auch Abstand nehmen....es sei denn du machst Therapiereiten. Der braucht einfach sehr viel körperliche Auslastung.
Ich pers. würde erst einmal schauen wo du einen Job bekommst und dann gucken in wieweit ein Therapiehund dort integrierbar wäre.
In einer Privatpraxis wäre das mit SIcherheit auch von den Hygienebestimmungen her einfacher, als wenn du "Kundendienst" im Krankenhaus oder Altenheim fährst.


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 Betreff des Beitrags: Re: Therapiebegleithund
BeitragVerfasst: Mo 26. Jun 2017, 19:45 
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Generell war das ja jetzt erstmal nur ein super grobes Brainstorming. Ich möchte eben definitiv was größeres, muss aber gestehen, dass Bernhardiner etc. Vielleicht doch zu groß gedacht ist :(

Verliebt hab ich mich ein bisschen in den leonberger, eine bekannte hat immer welche gehabt, die waren ein Traum. Mit ihr hatte ich gesprochen, daher kam ich auf die Idee.

Den GOS hab ich mir angesehen, der gefällt mir in der Tat.

Mit den Details der Rassen wollte ich mich im zweiten Schritt auseinandersetzen, und dann quasi aussortieren.

Natürlich steht Optik nicht im Vordergrund, aber beim Pudel zb, ich habe tatsächlich Probleme damit die anzufassen, nicht weil ich die nicht schön finde, sondern mir läuft bei diesem rauen kringeligen Fell ein Schauder über den Rücken. Das kann ich hundi nicht antun.

Zum Punkt, was ist wenn Hund sich nicht eignet, die Garantie gibt es ja nun nie, ob TS oder Zucht. Dann ist das eben so. Ich werde den Hund nicht abgeben aber auch nicht auf biegen und brechen als thbh benutzen. Dann bleibt er ausschließlich familienhund :)

Collie wäre jetzt nicht die erste Wahl, aber ich hab den die ganze Zeit im Hinterkopf. Jedenfalls langhaar.

Zum Thema Job, ohne dass es doof klingt. Aber die jobchancen stehen sehr gut, es gibt mehr stellen als Therapeuten.

Der Hund ist ja auch keinen kompletten Tag im Einsatz, so sehe ich das weniger ein Problem, wenn ich auch in Krankenhäusern therapiere.

Dann hat hundi pause :)
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 Betreff des Beitrags: Re: Therapiebegleithund
BeitragVerfasst: Di 27. Jun 2017, 06:23 
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Meerschweinchen Supporter
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Das mit dem Job klingt nicht doof. Ich weiß das es mehr Stellen als Therapeuten gibt, aber das heißt ja dann noch lange nicht, dass es bei den freien Stellen auch klappt. Es sei denn du sagst: Ich hab hier 20 Stellen, die Therapeuten mit Therapiehunden bevorzugen.

Ist aber mit Sicherheit auch die Frage, ob du Vollzeit oder Teilzeit arbeiten möchtest und wie eine Vollzeitarbeit dann organisiert wäre...sprich wo hätte der Hund Pause? Kann der Hund auch mal mehrere Tage notfalls zu Hause bleiben?
Ich kenne einige Therapeuten mit Therapiehunden, da ist es aber immer so, dass die Selbstständig sind und die Praxis im Haus haben.

Aber ich denke du wirst dir da schon entsprechende Gedanken gemacht haben ;)

Wegen Langhaar würde ich in der Ergotherapie mal nach Erfahrungswerten hören. Ich könnte mir vorstellen, dass es gerade mit "ungeschickten" Kindern aber auch bei älteren Leuten, die ihre Motorik nicht mehr so im Griff haben, beim streicheln des Hundes Probleme geben könnte *überleg*


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 Betreff des Beitrags: Re: Therapiebegleithund
BeitragVerfasst: Di 27. Jun 2017, 08:44 
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Berechtigter Einwand. Das weiß ich natürlich nicht, wie viele stellen das akzeptieren.

Ich gehe eigentlich von einer vollzeitstelle aus. Das ganze drumherum, wo kann Hund pause machen, wenn nicht in der Praxis, wo ist hundi wenn er mal krank ist, oder länger nicht mit kann, alles abgeklärt. Ich habe ja noch zwei andere die zur Zeit ja ebenfalls untergebracht sein müssen ;)

Das ist alles schon theoretisch geplant auch eine notfallunterkunft, wenn Plan A nicht funktioniert.

Bei dem langhaar stelle ich mir jetzt die Frage, wo ist der Unterschied da zum Beispiel zum goldi? Der hat kein super langes Fell, aber trotzdem lang genug um "grob" zu sein?!

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 Betreff des Beitrags: Re: Therapiebegleithund
BeitragVerfasst: Di 27. Jun 2017, 09:14 
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Meerschweinchen Supporter
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Ich denke das das Fell von Langhaarhunden einfach leichter zum verknoten neigt...auch wenn mein häufig kämmt. Zumal man ja bei Langhaarhunden auch mehr ins Fell wuscheln kann.
Aber vll. kann Saubergschweinchen was zu der Thematik sagen...Joshi trägt ja auch lang :) . Bei meinem Hirtenhund wären wuschelnde Hände zumindest eine Katastrophe gewesen...


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 Betreff des Beitrags: Re: Therapiebegleithund
BeitragVerfasst: Di 27. Jun 2017, 11:38 
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schweinsnase77 hat geschrieben:
Also von einem Briard würde ich auch Abstand nehmen....es sei denn du machst Therapiereiten. Der braucht einfach sehr viel körperliche Auslastung.

Warum schließt du dann nur den Briard aus?
Das betrifft ja (wenn man an das Laster der schweren körperlichen Auslastung glaubt) alle Arbeitshunde und damit fast alle die auf der Liste stehen.
Jeder Hund der als Therapiehund arbeitet braucht einen körperlichen Ausgleich, das ist in meinen Augen völlig rasseunabhängig und nur eine gute Auslastung ist auch kein Garant für einen ausgeglichenen Hund.
Yoshi ist auch noch längst nicht soweit das er tgl. körperliche Auslastung braucht, wir waren im Urlaub nun viel unterwegs und wandern und ich merke deutlich das viel Bewegung die ja auch mit sehr vielen Umweltreizen verbunden ist sich eher negativ auf die Konzentration, die Fähigkeit zwischendurch zu entspannen und damit auch den Grundgehorsam auswirkt.
Die Balance zwischen Ruhe und Aktivität ist bei so einem Job rasseübergreifend sehr wichtig...für mich fallen Briard und Co. aus den anderen, genannten Gründen raus.

Zu den Ruhephasen des Hundes möchte ich noch den Platz anbringen. Sicher gibt es in Praxen die so arbeiten einen Privatraum in dem der Hund ruhen kann. Ich denke da an eine Box als sicheren Rückzugsort für den Hund...und nun denke ich an Leonberger oder Neufundländer...für solche Kaliber einen adäquaten Rückzugsort zu gestalten ist natürlich sehr viel schwieriger.
Nur mal so als Denkanstoß ;)

Bei der Langhaarfrage sehe ich praktisch auch keinen großen Unterschied zwischen Goldi, Setter oder rundherum langhaarigen Hunden. Ich denke da kommt es einfach auch auf das Gemüt und die Berührungsempfindlichkeit des Hundes an. Yoshi bleibt immernoch stehen wenn er ein Gras im Pelz hat und kann unmöglich damit weiter laufen...an seinem Kumpel lernt das Enkelchen der Familie gerade laufen. Den stört es null wenn das Kind in den Pelz greift sich hochzieht und festhält...der geht dann auch ganz langsam und vorsichtig und ist stolz über seine wichtige Aufgabe.

Kämmen muss man den Langhaarhund sowieso tgl. bei so einem Job...was nach Feierabend in Wald und Feld so eingesammelt wird kann am nächsten Tag schließlich nicht mit zur Arbeit geschleppt werden. Das ist ja bei uns im Büro nicht anders. Dazu möchte ich noch erwähnen dass das Wetter nicht immer schön ist...eine Morgenrunde bei Regen und Schlamm hinterlässt sehr haltbare Spuren im langen Pelz und ob er danach ein guter Kuscheltherapeut ist wage ich zu bezweifeln :D

Yoshi darf an solchen Tagen nicht zu den Kunden, er liegt im verhassten Bademantel im Chefbüro wo es dann gehörig nach nassem Hund müffelt. Das kommt nicht bei jedem gut an :lol:
An sowas habe ich nicht gedacht als ich mich für die Rasse entschieden habe...ist aber doch nicht unwichtig wenn man intensiven Patientenkontakt plant.

Das verwuscheln vom Fell ist bei Yoshi kein Problem, es kommt aber sicher auch immer auf die individuelle Fellstruktur an. Er hat schöne Grannenhaare zwischen der Wolle und neigt nicht zum Filzen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Therapiebegleithund
BeitragVerfasst: Di 27. Jun 2017, 11:58 
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Mal was zum schmunzeln...wenn ich an Langhaarhunde als sauberen, kuscheligen Therapiehund denke :hot:

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Und die trocknen echt nicht sehr schnell und müffeln noch viel länger :schäm:


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 Betreff des Beitrags: Re: Therapiebegleithund
BeitragVerfasst: Di 27. Jun 2017, 19:11 
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Er bleibt ja immer noch ein Hund und das wird immer im Vordergrund stehen. Der Hund ist nicht die Therapie er kann höchstens ein "Medium" sein.

Und wenn Hund stinkig nass ist, muss ich eben in der Planung der Einheit flexibel sein :D

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