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 Betreff des Beitrags: Speckaugen
BeitragVerfasst: Do 26. Feb 2015, 14:32 
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Sassy, das halbe Wildmeerschwein hat mittlerweile an beiden Augen diese Speckaugen. So heftig habe ich das bisher noch bei keinem Meeri gesehen.
Was ich bisher nur weiß ist das es nicht behandelbar sein soll. Stimmt das?
Was ist das eigentlich genau?
Ist das nicht irgendwann schmerzhaft und behindert die Seefähigkeit.
Hat es dann auch was mit dem Augeninnendruck zu tun ?
Meine mal gelesen zu haben das es im schlimmsten Fall das Auge auslaufen kann.
Mist ist auf den Bildern nicht so gut zu sehen wie in meinen Bildern, sie ist so scheu, drum so schwer sie nah ran zu bekommen

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Hilft der Auschnitt etwas besser?
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 Betreff des Beitrags: Re: Speckaugen
BeitragVerfasst: Do 26. Feb 2015, 14:52 
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Hm also Fettaugen sollen ja mit schwachem Bindegwebe einher gehen, erwiesen ist das aber nicht. Man kennt unterschiedliche Ausprägungen, von einer "Wasserkante" bis zu richtigem Hängelid mit Fettvorwölbung ist alles vertreten.

Ich muss sagen das es bei deinem Tier eher untypisch aussieht weil es aus dem hinteren Augenwinkel drängt und auch mit Adern durchzogen ist.
Eine Behandlung ist beim klassischen Fettauge nicht möglich, sollte das Lid so stark hängen das der Lidschluss nicht mehr gegeben ist dann muss man mit Salben/Künstlicher Tränenflüssigkeit gegen Austrocknung schützen. Wird dies zu einem massiven Problem dann bleibt nur die Entfernung...was aber beim Fettauge eher selten ist. In der Regel ist es aber nur ein Schönheitsfehler.

Von ausgelaufenen Augen oder Erblindung habe ich in dem Zusammenhang noch nichts gehört.

Bei deinem Tier schaut es untypisch aus da würde ich ggf. einen Augenspezie zu Rate ziehen. Sofern das geht bei einem Halbwilden Meerschweinchen?
Es gibt ja auch entzündliche Prozesse der Drüsen ums Auge die dann ähnlich ausschauen können....weil es eben so rot ist würde ich da eher in die Richtung denken.


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 Betreff des Beitrags: Re: Speckaugen
BeitragVerfasst: Fr 27. Feb 2015, 22:06 
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Mein Hannes hatte ja auch richtige Fettaugen. Allerdings war die Bindehaut auch eher rosa und vorne im Augenwinkel. Behandelt hatte ich tgl. mit Vitamin Augensalbe. Aber die ich hatte, gibt es gar nicht mehr, glaube ich :grübel: Regepithel hieß die.
Ich würde auch vorsichtshalber mal einen guten TA drauf gucken lassen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Speckaugen
BeitragVerfasst: Fr 27. Feb 2015, 22:34 
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Gandalf hat auch solche Fettaugen. Bei ihm sitz die Wulst am unteren Lidrand und ist auch mit Adern durchzogen. Er hat keine Probleme damit, die Augen sind auch nie trocken.

Emmy hat geschrieben:
Regepithel hieß die

Wird leider nicht mehr hergestellt :(


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 Betreff des Beitrags: Re: Speckaugen
BeitragVerfasst: Mo 2. Mär 2015, 18:13 
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Habt ihr Bilder von den Augen? Hellrosa ist die Bindehaut schon aber normal ist Fettgewebe ja nicht so durchzogen von roten Äderchen, das habe ich zumindest bei Fettaugen noch nie gesehen.

Emmy hat geschrieben:
Behandelt hatte ich tgl. mit Vitamin Augensalbe. Aber die ich hatte, gibt es gar nicht mehr, glaube ich :grübel: Regepithel hieß die.


Eine Behandlung mit Regepithel finde ich auch ein wenig merkwürdig. Ich mein schädlich ists bestimmt nicht aber sicher auch nicht förderlicher als die günstigeren Thilo Tears zur Befeuchtung der Augenoberfläche. Wenn nichts defekt ist braucht man sowas auch nicht verwenden.

Regepithel bekommt man zwar in D nur noch sehr schwer und vor allem teuer aber es gibt längst vergleichbaren Ersatz. Ich habe immer eine Tube Vitagel liegen, die wirkt auch gut und auch günstiger. Bei groben Verletzungen kombinier ich die mit Bepanthen AS dann und dann heilts gleichschnell wie mit Regepithel.

Ich selbst habe nur Bilder von der schwächsten Form des Fettauges. Bei diesem Tier war die Kante im Alter von 6 Monaten am deutlichsten und hat sich dann wieder ein wenig verwachsen. Es betrifft nur sein rechtes Auge und sonst ist er eigentlich ein knackiges Kerlchen der "nur" auffällig schnell gewachsen ist.
Dateianhang:
101_0108.JPG


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 Betreff des Beitrags: Re: Speckaugen
BeitragVerfasst: Di 3. Mär 2015, 16:59 
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Soweit ich weiß, mir aber nicht ganz sicher, gibt es eine gute Augenklinik in Hannover.
Wer noch eine weiß in und um HH darf sie gerne nennen.
Ok dann war das mit dem Auslaufen wohl eine andere Augenkrankheit.
Ob ziemlich wild heißt noch stressanfälliger wie normales Hausmeeri oder nicht, werde sie in jedem Fall mal ansehen lassen müssen wenn es mehr als das normale Fettauge ist, zumal beidseitig. Ob Salbe hilft und welche überlasse ich erstmal dem TA

Meine TÄ hier hat bisher beste arbeit in Sachen Meeris geleistet. Nicht mehr als nötig und trotzdem alles was wichtig ist. Sie hat bisher immer die richtige Diagnose gestellt und gut behandelt, wenn das hier mit Diagnosen und Medis vergleiche und auch mit meinen Erfahrungen aus versch. TK's. Sie steht auch dazu wenn sie was nicht weiß und schickt mich weiter , oder hat sich schlau gemacht.

Sassy ist zwar sehr schwer zu fangen aber wenn auf der Hand absolut ruhig...Schockstarre wohl eher. War bisher mit ihr noch nicht beim TA.
Wird sich zeigen wie sie das verkraftet.
Denke werde wie beim saubermachen alle Häuser Unterstände raus und alle in das kleine Gehege scheuchen, darin kann ich sie am besten rausfischen.
Ein Meeri zur Beruhigung dazu hilft vielleicht etwas.


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 Betreff des Beitrags: Re: Speckaugen
BeitragVerfasst: Mi 4. Mär 2015, 21:26 
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Mein Hannes hatte damals super empfindliche rote Augen. Zusätzlich zu den Fettaugen hatte eine chronische Bindehautentzündung. Das hätte ich vielleicht dazu schreiben sollen.
Ich hatte ich in der TiHo zur Untersuchung in der Hunde und Katzen Klinik bei der Augenspezialistin.
Mit Regepithel sind wir gut gefahren, auch wenn es nie wieder ganz weg gegangen ist.


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 Betreff des Beitrags: Re: Speckaugen
BeitragVerfasst: Sa 14. Mär 2015, 17:25 
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Hier nun Fotos von Kasimirs Speckaugen.
Beim linken Auge sieht man es immer. Beim rechten dagegen weniger stark ausgeprägt weswegen man es nicht immer sieht.


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 Betreff des Beitrags: Re: Speckaugen
BeitragVerfasst: Sa 14. Mär 2015, 22:49 
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Bei Pia sah es genauso aus; nur noch deutlicher. Entwickelt haben sie sich bei ihr recht früh im Alter von etwa 6-10 Monaten. Sie war danach empfindlicher gegen Zugluft als vorher und hat, wenn man nicht aufgepasst hat, leicht mit Bindehautreizungen reagiert.


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