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 Betreff des Beitrags: Was ist das Beste für meine Tiere
BeitragVerfasst: Fr 17. Jan 2014, 20:19 
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Planetarier
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Hallo liebe Foris,

ich habe mir in den letzten Tagen viele Gedanken über meine Chinhaltung gemacht, da ich mich von meinem Freund getrennt habe und mir nun Gedanken machen musste, wie ich sie in meiner Abwesenheit versorgen lasse.

Ich bin sehr viel unterwegs, dieses Jahr habe ich im Moment sechs Mal das Problem, dass ich mindestens 4 Tage oder länger nicht zuhause bin. Ich möchte keine Diskussionen darüber führen, dass wenn mir meine Tiere wichtig wären, ich das alles streichen würde und meine Tiere anscheinend nicht lieben würde. Wie ihr darüber denkt, sei euch überlassen, auf jeden Fall wird es bei diesen sechs Mal auf jeden Fall bleiben. Ein Fakt, bei dem ich nun überlege, wie ich mit diesem umgehen soll.

Ich habe ja 2 2er-Gruppen, die räumlich getrennt werden müssen. Nicht jeden Tag kann ich beiden Auslauf anbieten. Es geht ihnen aber gut, Da Vinci betreibt kaum noch Fellbeißen, keiner nimmt ab oder Ähnliches, alle vier sind gesund und munter. Nur wenn ich weg bin, müssen sie natürlich versorgt werden. Bisher habe ich sie zu meinem Freund gebracht und seine Mutter oder er haben die Tiere versorgt.

Es gibt nun verschiedene Möglichkeiten, ich könnte sie wahrscheinlich zu Katharina bringen, wo ich die zwei Urlaubskäfige hinbringen würde, wenn ich länger weg bin. Das sind teilweise bis zu 3 Wochen (2 "Ereignisse" hintereinander von den 6). Wenn ich nur vier Tage weg bin, würde ich evtl. einen "Tierbetreuer" über´s Internet suchen, weil sich für die wenigen Tage der Stress vllt. nicht "lohnen" würde. Mir geht es nun hier gar nicht drum, wie sie betreut werden, sondern ob es allgemein zu viel Stress für die Tiere ist.

Die Frage ist nun, ist das viel zu stressig für die Tiere und ich sollte mir besser eingestehen, dass ich nun mal keine Tiere halten kann, wenn ich so viel unterwegs bin und mich schweren Herzens nach etwas Besserem für die Zwerge umgucken sollte, jmd., der sich besser kümmern könnte und mehr Zeit hat.
Oder sollte ich sie bei mir behalten, weil sie es ansonsten gut bei mir haben und es ihnen gesundheitlich auch gut geht und sich meine Situation ja jederzeit ändern kann (ich hab immer noch ´n Fragezeichen über ´nen Umzug nach DDorf, wo ich mehr Leute kenne und vllt. bin ich auch nicht ewig Single oder meine Lebensumstände verändern sie sich anderweitig, im Moment sind sie gerade eben nicht so optimal).

Es geht mir überhaupt nicht um mich, ich will meine Zwerge natürlich behalten. Aber nicht um jeden Preis, es soll ihnen so gut wie möglich gehen. Auch wenn die Frage jetzt bei vielen den Anschein erweckt, ich will sie einfach nur los werden (das könnte ich mir nun wirklich einfacher machen). Deshalb würde mich interessieren, welche der beiden Optionen ihr "wählen" würdet. Wie gesagt, Reduzieren meiner Abwesenheit ist keine Option und ich möchte mich an dieser Stelle auch nicht weiter dafür rechtfertigen müssen, ich bitte das zu akzeptieren...ich hoffe, ihr könnt mir trotzdem mal ein Feedback geben.

Liebe Grüße
Antje


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BeitragVerfasst: Fr 17. Jan 2014, 20:37 
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Planetarier
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2x 3 Wochen= 18 Tage plus 4x4 Tage = 16 Tage, gesamt 34 Tage VON 365 im Jahr
die 3 Wochen müssen sie untergebracht werden, klar, machst du ja, und bei 3-4 Tagen empfinde ich das auch so wie du, zuviel Stress

dann lieber jemand der mal guckt und ganz ehrlich, wenn die mal zwei Tage nicht rauskommen....
es gibt immer die Extreme, Leute die Tiere haben und keine haben sollten weil sie sich einfach mangelhaft kümmern und Leute die alles so perfekt wie möglich machen und sich unter Druck setzen wenns einmal nicht ganz optimal ist.


edit: oh man, jetzt bin ich von Arbeitswochen ausgegangen...*hüstel*

also 21 Tage plus 12-16 je nachdem, dann eben 37 von 365


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BeitragVerfasst: Fr 17. Jan 2014, 23:25 
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Planetarier
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Also ich hab noch mal gerechnet, es müssten irgendwie ungefähr 50 Tage sein, also 5 Mal unterbringen / versorgen lassen zwischen 4 und 21 Tagen...zweimal 4 Tage, einmal 5 Tage, einmal 21 Tage, einmal 14 Tage so ungefähr wahrscheinlich.

Findest du also, ich mach mir zu viele Gedanken? Ich habe sie heute wieder gewogen und gecheckt und sie haben ihr Maximalgewicht und alles ist gut soweit gesundheitlich.


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BeitragVerfasst: Sa 18. Jan 2014, 07:27 
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Ich seh's auch nicht so tragisch :lieb:
Vor allem, weil ich ja eine bin, die sich regelmäßig um anderer Leuts Tiere kümmert, während diese im Urlaub (!!!) sind, und da kommt eine ganz nette Anzahl an Tagen zusammen.
So, wie Du schreibst, denkst Du ja auch, dass Du Menschen findest, die sich zuverlässig um Deine Chinchillas kümmern. Es werden ja z.B. auch von Tierarztpraxen/-helferinnen Betreuungen für ihre Patienten angeboten.
Wenn Du dann allerdings jedesmal, wenn Du wegfährst Panik bekommst, weil Du Angst hast, Deine Tiere würden nicht gut versorgt, dann solltest Du sie besser ganz abgeben. Denn damit kann kein Mensch leben, und Deine Tiere merken das dann vermutlich auch, ich kenne mich jetzt mit der Psyche von Chinchillas nicht so gut aus :hm:
Aber wenn es für Dich ok ist, wird es auch für Deine Chins passen! :smile:


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BeitragVerfasst: Sa 18. Jan 2014, 12:34 
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Ich seh das auch nicht so dramatisch! Wir fahren auch ab und an mal in den Urlaub (jährlich 2-3mal) und manchmal bleibt einer von uns daheim (arbeiten unterschiedlich und können nicht immer beide gleichzeitig frei nehmen), mal kommen die Nachbarn, mal meine Mutter, mal bringen wir sie zu Freunden... Wir bekommen es schon immer hin, sind aber auch immer mal wieder einfach mal für ein paar Tage nicht da und brauchen irgendeine Urlaubsvertretung. Ich find das nicht schlimm. Ich liebe die Tiere schließlich trotzdem! Und sie sind auch alle gesund und munter, fast durchgehend, wir haben sehr wenige echte Krankheitsfälle.

Ich lege wert darauf, meine "Vertreter" gut einzulernen, dass sie wissen, was die Tiere fressen und fressen sollen, dass jedesmal kontrolliert wird, ob alle auch fit und gesunde sind (also z.B. kommen bei der Fütterung alle neugierig angelaufen? - Wiegen muss nun nicht sein, das mache ich vor unserer Abreise selbst). Letztes Jahr sind wir sogar weggefahren, als eins der Meerschweinchen sich vorher irgendwas ins Auge gepiekst hatte und eine starke Hornhautverletzung hatte und meine Mutter, die die Schweine zur Pflege hatte, 7mal am Tag salben musste... :schäm: Ich wusste die Wutzen aber in bester Behandlung und meine Mutter hätte sie hinterher fast nicht mehr rausgerückt. ;)

Ich seh das also sehr entspannt - solange man tatsächlich eine gute Betreuung für die Tiere hat, die sich auch ein bissel auskennt und zuverlässig ist und der die Tiere auch selbst am Herzen liegen, find ich das keinerlei Problem, wenn man sie hin und wieder fremdbetreuen lässt!


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BeitragVerfasst: Mo 20. Jan 2014, 20:59 
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Angst habe ich keine, ganz schrecklich ist´s natürlich, wenn doch irgendwas passiert, aber da würde es ja jedem so gehen. Angst habe ich nur davon, dass die Tiere das zu sehr stresst, aber sie stehen eigtl. gut im Futter und stecken das immer sehr gut weg, das beruhigt mich schon sehr. Natürlich komm ich erst mal nach Hause und das erste in meinem Kopf sind meine Tiere, ob es ihnen gut geht. Aber ich kann dann schon abschalten, wenn ich weg bin.

Ich bin froh Ringelsöckchen, dass ich nicht die Einzige bin, die viel wegfährt. Mir wurde teilweise wirklich ein schlechtes Gewissen "gemacht", mit Sätzen wie "Man muss sie eben zurücknehmen, wenn man Tiere hat", "ich würde ja darauf und darauf verzichten" oder auch "Man muss ja nun nicht 6 Mal im Jahr in den Urlaub fahren", zumal ich gar nicht in den Urlaub fahre. Mir wurde einfach signalisiert, dass mir meine Tiere nicht wichtig genug sind und das hat mich alles sehr verunsichert und ich habe mich gefragt, ob es meine Tiere woanders besser haben...aber dagegen spricht eigtl. ihr "Zustand". Ich glaube, viele können das nicht nachvollziehen, ich wohne hier in der Nähe von Frankfurt ganz allein und hab hier wirklich nur eine Freundin, die für die Betreuung der Tiere aber nicht in Frage kommt. Meine Familie wohnt 650 km im Jahr und meine Mutter und ich stehen uns sehr nahe und 5 von 6 Mal bin ich einfach bei meiner Mutter oder meiner Familie. Und 2 Mal bin ich Helfer bei einer Radtour für einen guten Zweck, das gibt einem einfach unheimlich viel Power und Selbstbewusstsein. Ich glaube, viele mit einem intakten Sozialumfeld und ohne Probleme, die Tiere unterzubringen, können so eine Situation gar nicht nachvollziehen und machen daraus dann 6 Mal Urlaub und sagen so lapidar, sie würden ja das und das streichen. :-( Deshalb war es mir wichtig, eine ganz objektive Meinung zu diesen Aussichten zu bekommen, weil ich auf jeden Fall nichts davon streichen werde.

Ich weiß nur noch nicht, wie ich die Käfige über 200 km von meinem Ex-Freund zu meiner Bekannten schaffe, sie passen weder in mein noch in sein Auto und wir haben beide keine Anhängekupplung. :-( Wisst ihr, ob es so was wie eine MfG für größere Gegenstände gibt? Ansonsten müsste ich mir wohl oder übel ein Auto mieten.


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BeitragVerfasst: Mo 20. Jan 2014, 22:00 
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Vielleicht wäre es für die Tiere und dich stressfreier, wenn sich an den Tagen wo du weg bist ein Tiersitter um sie kümmern würde? Es gibt ja viele Tiersitter, die sich um Katzen kümmern. Sicher würde das auch mit Chins gehen. Natürlich kostet das dann halt was.
Aber keine Ahnung ob das was für dich wäre?
Ich hab mir das mal für uns überlegt, da ich hier auch niemanden kenne, dem ich das antun würde/könnte. Wenn man dafür bezahlt, hätte ich weniger Probleme auch mal jemanden misten zu lassen, hab ich mir überlegt :D


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BeitragVerfasst: Mo 20. Jan 2014, 23:57 
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Ja, das war auch meine Überlegung, das einzige Problem ist nur Auslauf! Den würden sie bei meiner Bekannten bekommen. Deshalb hatte ich überlegt, wenn ich länger weg bin, sie dort hinzubringen und bei nur 4 Tagen jmd. kommen zu lassen? War jetzt so meine Überlegung.


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BeitragVerfasst: Di 21. Jan 2014, 10:18 
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Also wie schon erwähnt, seh ich das echt unkritisch, wenn man trotz Tieren wegfährt. Für mich heißt das nicht, dass ich sie weniger lieben würde!

Ein einziges Mal kam es nun vor, dass tatsächlich etwas war, während wir weg waren, was wir vorher nicht wussten. Wir ahnten, dass unsere alte Kaninchendame (knapp 10 Jahre alt) so langsam ihren Lebensabend erreichen würde und hatten sie auch von Fanny getrennt, die ganz böse auf ihr rumtrampelte und der alten Dame die letzte Lebensfreude zu rauben drohte. Kaia, so hieß die Alte, schlief viel, war aber noch sehr munter, kam aufgeweckt zum Fressen, genoss Leckerlies und Streicheleinheiten – aber sie war eben merklich ruhiger und besonders an unserer „Antenne Fanny“, die immer sofort merkt, wenn ein Tier etwas schwächer wird und dann anfängt, es zu mobben, spürten wir, dass sie jetzt der Großgruppe nicht mehr so gewachsen war. Aber mehr dachten wir uns dabei auch nicht – schließlich war sie sonst ja total normal. Wir waren dann 2 Wochen im Urlaub (in dem Fall tatsächlich echter Urlaub) und die Tiere waren bei Freunden von uns, die selbst Kaninchen halten. Dort bekamen sie auch Auslauf und wurden nach Strich und Faden verwöhnt.

3 Tage, ehe wir wiederkommen sollten, röchelte Kaia komisch beim Atmen und weil unsere Freunde aufmerksame Tiersitter sind, gingen sie sofort mit der Maus zum Tierarzt. Die Kleine hatte massiv Wasser in der Lunge, das von einem Tumor kam. Sie bekam noch entwässerndes Mittel, aber das brachte keinerlei Besserung und im Endeffekt riefen sie uns dann an, was sie tun sollten. Kaia wurde dann auf den Armen meiner Freundin erlöst. Für uns war’s total traurig, weil wir nicht daheim waren, aber ich glaube, für Kaia war’s okay so. Sie hat ihre letzten Tage total genossen und hatte zu unseren Freunden auch genügend Vertrauen, um sich von denen ausgiebig bekuscheln zu lassen. Sie wirkte gar nicht gestresst (hat „verreisen“ immer schon total locker genommen), sondern entspannt. Dass sie dann auch bei ihnen starb, war irgendwie für alle ok. Und auch, wenn wir daheim gewesen wären, hätte es kein bisschen anders geendet – das wäre gleich ausgegangen! Bei dem Tumor hätte eh keiner mehr was tun können.

Gerade DIESEN Freunden würde ich jedes Tier sofort wieder anvertrauen. Besser hätte man nicht reagieren und mit der Situation umgehen können!

Und gerade, dass solche Situationen (Tier atmet komisch -> besser mal zum Tierarzt!) erkannt werden, halte ich für sehr wichtig. Das muss schon gegeben sein, damit ich jemandem meine Tiere gebe. Und unsere TÄ kennt unsere Tiere dann auch noch sehr gut und der vertraue ich blind – ihr würde ich die Tiere auch jederzeit in jeder Situation anvertrauen, demnach kann nicht viel schief gehen, wenn ich jemanden habe, der erkennt, wann TA angebracht ist, zu unserer gewohnten TA geht und sich dann an die Anweisungen der TA hält!


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BeitragVerfasst: Mi 22. Jan 2014, 07:10 
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Planetarier
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Im Moment stehe ich echt so´n bisschen vor einem logistischen Problem, weil der Käfig weder in mein noch in das Auto meines Ex-Freundes passt...Anhängerkupplung hat er auch nicht...

Ich habe mal auf betreut.de geguckt, aber viel vertrauenserweckende Leute sehe ich nicht...ich finde es auch teilweise ganz schön teuer, ich würde natürlich was dafür ausgeben! Aber Euro die Stunde, ich wohne ja in so ´nem Kaff, wenn da mal jmd. 4 Tage vorbeikommt mit Anfahrt und Versorgung, will der echt min. 40 Euro dafür? Kommt nur mir das so hoch vor, ich hab ja eigtl. keine Ahnung....


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