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BeitragVerfasst: Fr 16. Jan 2009, 22:32 
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Qualzüchtungen beim Kaninchen

Welche Kaninchen kann man als „Qualzüchtung“ einstufen? Was ist bei der Haltung, Ernährung und Pflege von Kaninchen zu beachten, die aufgrund von fragwürdigen Zuchtzielen, andersartig sind?

Ich versuche in diesem Text einen Überblick über so genannte „Qualzüchtungen“ zu geben und in die Problematik so mancher Zuchtziele einzuführen. Die aufgeführen (Gesundheits)probleme sind sicher nicht bei jedem einzelnen Kaninchen dieser Rasse vorzufinden. Trotzdem ist es für jeden Halter wichtig, die Probleme zu kennen und ein geschultes Auge auf die Tiere zu haben ;).

Haarstrukturrassen
Als Harrstrukturrassen werden solche Rassen bezeichnet, die in der Fellbeschaffenheit verändert wurden.

Langhaarrassen (Angora, (Zwerg)Fuchskaninchen, Jamora, Teddy & teilweiße Löwenkopfkaninchen)

Langhaarrassen wurde eine schöne Fellbracht angezüchtet. Als Halter von Langhaarkaninchen sollte man allerdings ein paar Sachen beachten, damit es den Kleinen an nichts mangelt. Natürlich ist das Fellwchstum (je nach Rasse und Züchtung) verschieden ausgeprägt, so dass nicht alle Punkte grundsätzlich auf jedes Tier zutreffen.

- Scheren: Bei Langhaarrassen ist es wichtig, die Haare so kurz zu halten, dass die Kaninchen nicht in ihrem natürlichen Bewegungsablauf gestört sind. Auf keinen Fall dürfen die Haare bis zu dem Boden reichen. Im Sommer ist eine starke Kürzung angebracht (Kurzhaarschnitt), damit die Tiere nicht überhitzen. Auch die Unterwolle und Verfilzungen muss teilweiße herausgeschnitten werden. Wichtig ist es auch, das Blickfeld freizuschneiden, so dass ein betroffenes Kaninchen nicht immer durch einen „Vorhang“ linsen muss oder nur in eine Richtung schauen kann. Auch in Züchterkreisen wurde mittlerweile festgestellt, dass das regelmäßige Scheren wichtig ist, damit das Tier gesund bleibt.
Zitat:
Die neuen Schurintervalle sind von 91 auf 84 Tage gesenkt worden, weil festgestellt wurde, dass bei fortgeschrittenem Wollwachstum eine abnehmende Futteraufnahme der Tiere erfolgt, die zu Nährstoffmangel führt und dadurch die Wollmenge und Wollqualität beeinträchtigt wird. […] Die Zuchthäsinnen werden deshalb vor dem Tag des Deckens geschoren, sie werden bereitwilliger, hitziger. Der Zuchtrammler wird ca. alle 4 Wochen, geschoren.
http://www.lv-kaninchenzuechter-westfalen.de

- Hygiene: Kaninchen mit ausgeprägten Haarwuchs können leider nicht mehr selber die nötige Grundhygiene und Reinigung ihres Felles übernehmen. Deshalb ist es wichtig, täglich das Kaninchen anzuschauen und gegebenenfalls mit Schere, feuchten Tuch und Kamm bei der Hygiene zu unterstützen. Sonst kommt es schnell zu einem Madenbefall oder anderen Erkrankungen.

- Haltung: Langhaarrassen haben keine schützenden Deckhaare. Deshalb dürfen sie nicht Wind und Regen ausgesetzt werden. Möchte man sie in Außenhaltung unterbringen, so muss das Gehege vollständig überdacht und (mindestens) nach Westen vollständig gegen Wind abgeschirmt werden. Allgemein ist die Außenhaltung (zumindest für Angora-Kaninchen) nicht ideal. Im Sommer kämpfen sie mit der Hitze, im Winter mit Wind und Wetter…
Da im Fell gerne alles Mögliche hängen bleibt, muss überall mit Stroh übergestreut werden (Hobelspäne bleiben im Fell hängen, es kommt zu Verfilzungen). Zweige dürfen nur ohne feine Äste angeboten werden (reiner Stamm), ansonsten besteht die Gefahr, dass die Kaninchen hängen bleiben. Auch andere mögliche Gefahrenquellen müssen entfernt werden.

- Wie kommt das Tier mit der Züchtung zurecht?
Kaninchen sind eigentlich keine Tiere, die gerne hochgenommen werden. Deshalb leiden die meisten Langhaarkaninchen unter der täglichen Fellpflege. Kürzt man das Fell stark und entfernt man die Unterwolle zu einem Teil, so kommen die Kaninchen damit zurecht.

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Strukturrassen (Rex-Kaninchen)

Rexkaninchen sind etwas im Verhalten und in der Haltung eingeschränkt.

- Verhalten: Rexkaninchen haben gekrümmte Tasthaare. Dadurch sind sie stark in ihrem Verhalten eingeschränkt, kommen aber meistens im Laufe der Zeit gut damit zurecht ;).
Sie können Abstände bei Eingängen (Höhlen, Schlupflöcher, Ritzen usw.) nicht mehr richtig abschätzen und sind insgesamt in der Wahrnehmung etwas eingeschränkt.
Hinweis: Tasthaar = Vibrisse
Zitat:
Vibrissen bieten Tieren Vorteile, sich im Dunkeln […] zurechtfinden, Gefahren wahrzunehmen oder Nahrung aufzuspüren. Manche Tiere, wie zum Beispiel Mäuse, können sogar feinste Luft- oder Wasserbewegungen mit ihren Tasthaaren spüren. Ein großer Teil des Gehirns vieler Säugetiere ist damit beschäftigt, die Nervenimpulse aus den Follikeln der Tasthaare auszuwerten. Die Tasthaare sind für die Tiere überlebenswichtig.
Aufgrund der räumlichen Anordnung der einzelnen Vibrissen und der Möglichkeit, diese Anordnung auf jeder Stufe der neuronalen Informationsverarbeitung, im Hirnstamm, im Thalamus und in der Großhirnrinde leicht wieder zu finden, ist das Vibrissensystem der Ratten zu einem der wichtigsten Modellsysteme der taktilen Reizverarbeitung geworden.

http://de.wikipedia.org/wiki/Vibrisse

- Haltung: Rexkaninchen haben ein sehr dünnes Fell, das nur eine sehr zurückgebildete Deckhaarschicht hat. Die vor dem Auskühlen schützende Unterwolle ist fast gar nicht ausgeprägt. Durch die Verformung der Haare ist nicht das ganze Tier mit einer schützenden Haarschicht bedeckt, sondern nur ein Teil. Deshalb kann man Rex-Kaninchen im Winter nicht draußen halten. Im Sommer ist Außenhaltung möglich, sofern das Gehege überdacht ist und einen Windschutz hat.

Scheckungs- und Zeichnungsmuster (Schecken, Holländer usw.)
Scheckungs- und Zeichnungsmuster machen den Züchtern große Probleme. Es ist für diese Rassen nicht einfach, den Rasse-Standart zu erreichen, denn Scheckungen sind auch bei reinerbiger, tadelloser Zucht oft falsch angeordnet: Der Grund hierfür liegt tief in der Vererbungslehre und ist für den Laien nicht „mal eben“ nachvollziehbar. Wen dieses Thema interessiert, der sollte sich in Fachliteratur zur Genetik einlesen.
Einfach ausgedrückt (wenn auch fachlich nicht ganz richtig): Die Verteilung der Muster hat ihren Ursprung nicht nur in den Genen der Elterntiere, sondern wird auch durch andere Einflüsse (wie z.B. Geschlecht, Temperatur, Ernährung, Hormone) im Stadium der Embryo- und Neugeborenenentwicklung beeinflusst.
Deshalb erfüllen nur sehr wenige Tiere aus den Nachzuchten den „Standart“. Das hat zur Folge, dass Jungtiere mit einer anderen Pigmentverteilung geschlachtet oder getötet werden.
Zitat:
Rassestandarts, die diese normalen (nichtgenetischen) Variabilitäten nicht berücksichtigen und die Tiere nach rigiden, „vorgeschriebenen“ Verteilungs- und Pigmentierungsmustern „richten“ […] und die notgedrungenen vielen Fellfarben damit meist „hinrichten“, sind unbiologisch und bedürfen dringend der Revision. Denn sind diese “Fellfarben“ voll vital und merzt man sie dennoch aus formalistischen Grund, so ist das ein „Töten ohne vernünftigen Grund“ und somit strafbar (§ 17 TschG).

(Quelle: Fehlentwicklungen in der Haustierzucht, Thomas Bartels, Wilhelm Wegner 1998)
Die Holländer-Scheckungen sind oftmals mit Augenfehlern und angeborenen Hornhauttrübungen verbunden.

Veränderte Ohren

Widder (besonders Englische Widder)

Durch die „Kippohren“ der Widderkaninchen sind nicht nur die Körpersprache eingeschränkt, sondern auch teilweiße das Hörvermögen behindert.
Die sehr langen Ohren beim Englischen Widder streifen auf den Boden, dadurch ist zusätzlich die artgerechte Bewegung sehr eingeschränkt…
Mit Ausnahme des Englischen Widders kommen aber alle Widder-Kaninchen gut mit diesen Einschränkungen zurecht. Der Halter sollte die Probleme im Hinterkopf haben, braucht aber nichts Besonderes zu beachten. Es sollte allerdings die Präposition zu Mittelohrentzündungen ernst genommen werden.

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Farbenzwerg und Hermelin

Durch die kurzen Ohren ist das Hörvermögen leicht eingeschränkt, in extremen Fällen treten auch Gehörgangsanomalien auf.

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Zwergwüchsigkeit (Zwergkaninchen aller Rassen, bes. Farbenzwerge und Hermelin)

Betroffen sind besonders Tiere unter einem Kilo. Die Zucht von solchen Kaninchen verstößt gegen das Tierschutzgesetz. Aber auch etwas größere Zwergkaninchen sind betroffen, wenn auch nicht im selben Ausmaß.

- Krankheiten: Durch die extreme Kopfverkürzung soll das Kindchenschema erfüllt werden. Die Kaninchen wirken „niedlich“ und „süß“. Doch leider hat diese Züchtung auch eine Schattenseite. Durch die extreme Kieferverkürzung kommt es zu starken Zahnfehlstellungen. Da die Kaninchen-Zähne das ganze Leben lang nachwachsen, ist eine Fehlstellung schlimm. Die Zähne wachsen endlos lang in irgendwelche Richtungen und werden nicht mehr richtig abgenutzt. Es ist daher nötig, solchen Kaninchen ca. 2x im Monat die Zähne vom Tierarzt zurechtschleifen zu lassen.
Des Weiteren haben Zwerge oft „Tränen-Augen“. Diese sind auch anatomisch bedingt (bitte aber trotzdem vom Tierarzt klären lassen, ob es sich nicht um Kaninchenschnupfen oder eine andere Krankheit handelt!). Mitunter kommt es auch zu allgemeinen Atemproblemen durch die gestauchte Nase.
Ganz kleine Exemplare leiden an einer allgemeinen Immunschwäche. Sie sind schwächer und fangen sich gehäuft Krankheiten ein.

Letalfaktor

Auch sollte der Letal- und Semiletalfaktor nicht unbeachtet bleiben. Er führt bei gut der Hälfte aller betroffenen Tiere zum Tod noch vor der Geschlechtsreife oder sogar als Embryo. Probleme gibt es, wenn man zwei Kaninchen, die rassetypisch mit dem Letalfaktor betroffen sind miteinander kreuzt. Deshalb kommt es oftmals bei schlechten Züchtern, welche sich nicht mit der Genetik auskennen, zu hohen Todesraten bei den Jungtieren.
Überlebende Tiere mit Letalfaktor sind mittel bis stark behindert.


Riesenwüchsigkeit (Deutscher Riese)

Riesen sagt man nach allgemein etwas krankheitsanfälliger zu sein, auch die Lebenserwartung ist angeblich nicht ganz so hoch wie bei anderen Züchtungen.

- Ernährung: Riesen benötigen entweder eine unnatürliche Nahrung, damit sie ausreichend versorgt sind (viel Kraftfutter), oder eine sehr aufwändige teure natürliche Ernährung (Ad libitum Ernährung mit hohen Anforderungen).

- Haltung: Deutsche Riesen und andere große Kaninchenrassen brauchen viel mehr Platz um sich artgerecht zu bewegen.

Sonstige gezüchteten Merkmale, die auf Qualzucht hinweißen:

Hasenkaninchen

Durch die unnatürlich verlängerten Gliedmaßen kommt es gehäuft zu Gelenkproblemen.

Albino
Haltung: Kaninchen mit unpigmentierten Augen sind sehr empfindlich auf Sonneneinstrahlung. Das Gehege sollte daher rund um die Uhr im absoluten Schatten liegen. Außerdem bekommen sie schnell einen Sonnenbrand.

© saloiv & tierpla.net


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BeitragVerfasst: Do 12. Apr 2012, 08:49 
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Hallo
Eine Frage!
Du schreibst letale Zwerge sind oft behindert. Mir persönlich ist kein Fall bekannt wo ein Zwerg mit dem DwDw Faktor älter als 3 Wochen alt wurde. Meines Wissens nach sterben Peanuts bereits innerhalb der ersten Tage nach der Geburt.
Es wäre interessant einen ausgewachsenen letalen zu sehen!
lg nadine


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BeitragVerfasst: Do 12. Apr 2012, 10:27 
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Hallo zusammen,

finde das wirklich ne gute Übersicht.

Grade die Angoras finde ich mittlerweile echt ne üble Qualzucht. Die Tiere leiden wirklich unter ihrem Fell wenn es nicht rechtzeitig geschoren wird und auch einige unserer Teddys haben wirklich große Probleme. Wir halten unsere Langhaartiere wenn möglich dauerhaft kurz, ist die einzige Variante mit der sie sich wirklich wohl fühlen. Aussenhaltung ist dann aber bei den Angoras eher nicht drin.

Und wir mussten leider die Erfahrung machen, dass in der Angorazucht leider offensichtlich selten drauf geachtet welche Angora-Unterrassen verkreuzt werden . Aus einer solchen Zuchtauflösung haben wir z.B. aktuell Tiere die derart "verzüchtet" sind, dass Fellstruktur usw. massive Probleme machen. Dadurch, dass sie Anteile vom französischen Angora in sich tragen und schmeissen sie das Fell zum Teil büschelweise ab und der kleine Bock musste bereits mit wenigen Monaten den Magen geöffnet bekommen, weil er soviel seines eigenen Fells geschluckt hat, dass es eine feste Platte vor dem Magenausgang gebildet hat, sein Geschwisterchen hat es nicht geschafft und die andere Schwester konnten wir dann durch die Erfahrung bei ihm vor Schlimmerem bewahren.

Was ich nicht ganz so bestätigen kann sind die Rexe in Aussenhaltung. Wir haben z.B. einen Schwarzrex, Fenja, schon seit gut 3 Jahren in Aussenhaltung und noch nie Probleme mit Kälte, auch den letzten Ausnahmewinter bei -22°C hatten wir insg. 9 große Rexe in Aussenhaltung und keine "Ausfälle". Sie neigen allerdings dazu sich mehr Winterspeck anzulegen als normalfellige Artgenossen.

LG Anita


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BeitragVerfasst: Do 12. Apr 2012, 11:11 
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Zwergkaninchen

Reinerbige Zwergkaninchen (also DwDw) verhungern in den ersten Tagen des Lebens, einfach weil der Darm nicht vollständig ausgebildet ist. Es gibt deshalb keine ausgewachsenen reinerbigen Zwergkaninchen. Verantwortungsvolle Züchter verpaaren deshalb einen Typzwerg immer mit den langohrigeren und größeren normalen Kaninchen, die in ihrer Zucht fallen. Im Hobbyzuchtbereich und teilweise auch im Rassezuchtbereich wird das jedoch nicht immer beachtet.

Es gibt durch unsachgemäße Fütterung der Häsin auch bei den mischerbigen Zwergkaninchen (also Dwdw) Kümmerlinge, welche nicht genug Milch abbekommen haben. Diese Kümmerlinge bleiben bis zur Hälfte kleiner, wie ihre Eltern, das ist bei allen Rassen so, nicht nur bei den Zwergkaninchen. Diese Kümmerlinge werden oft ganz stolz als reinerbige Zwergkaninchen vorgestellt - sind es jedoch nicht!
Aufgrund dessen, daß die Kümmerlinge als Jungtiere mangelernährt wurden und zuwenig Milch abbekommen haben, haben sie oft Zahnfehlstellungen oder Kieferverformungen oder Beides. Kümmerlinge sind bei einer sommerlichen Wiesenernährung mit artenreicher Wiese äußerst selten, sie treten dann nur auf, wenn die Mutter in der Zeit der Schwangerschaft oder in der Säugezeit krank war. Bei Pellet(zu)fütterung dagegen hat man fast regelmäßig in Würfen über 6 Jungen ein oder mehrere Kümmerlinge bei.

Zahnfehlstellungen bei Kaninchen kommen nicht durch die runden Köpfe der Zwerge zustande - wenn man Zwergkaninchen mit Zähnen wie Kraut und Rüben mit Wiese ernährt und diese Junge bekommen läßt, haben die aus dieser Verpaarung hervorkommenden Jungtiere normale Zähne, wie jedes andere Kaninchen auch. Wenn man gesunde 2kg-Wildkaninchen nimmt, diese mit hauptsächlich Heu abspeist, wie es in den meisten Zwergkaninchenhaltungen der Fall ist, wird ein großer Teil der Jungen aus der Wildkaninchenverpaarung Zähne wie Kraut und Rüben bekommen.
Das ist auch der Grund, weshalb Zahnprobleme bei von Rassekaninchenzüchtern gezüchteten Zwergkaninchen nicht häufiger sind, wie bei großen Rassen. Es wird mit Pellets gefüttert, welche lange nicht so viele Zahnprobleme hervorrufen, wie eine Heu-ist-das-Brot-für-Kaninchen-Ernährung. Die Zahnprobleme entstehen also rein durch unsachgemäße Fütterung der Mutterkaninchen!
Ausnahmslos alle deutschen wissenschaftlichen Untersuchungen haben diesen Umstand nicht berücksichtigt, sie haben Zwergkaninchen von heugefütterten Elterntieren verglichen mit pelletgefütterten großen Kaninchen. Damit ist es ganz natürlich, daß man bei den Zwergen mehr Zahnfehlstellungen feststellen kann - klar, die Mütter der untersuchten Zwerge wurden ja alle unzureichend mangelernährt, die Großen dagegen nicht!

Es wurden dennoch erbliche Zahnfehlstellungen beschrieben, beispielsweise bei der Mastkaninchenrasse roter Neuseeländer, bei deutschen Riesen, bei rasselosen Kaninchen usw usf ... erbliche Zahnfehlstellungen bei Kaninchen sind allerdings äußerst selten und meist handelt es sich um derartig gravierende Zahnfehlstellungen, daß die Kaninchen ohne menschliche Hilfe noch vor ihrer Geschlechtsreife verhungern, weil sie eben nicht mehr richtig kauen können.
Wir haben vermutlich hier im Forum eine Beschreibung einer relativ "harmlosen" erblichen Zahnfehlstellung, anders, wie bei den Zwergen, bei denen Zahnfehlstellungen festgestellt wurden, gleichen sich die schiefen Zähne bei den Eltern und den Kindern erstaunlich. Die Zahnfehlstellungen, die in den wissenschaftlichen Untersuchungen an Zwergen festgestellt wurden dagegen, sind sehr unterschiedlicher Art auch bei Wurfgeschwistern.

Angorakaninchen und andere langhaarige Kaninchen

Der Rassekreis Angorakaninchen (also nicht die langhaarigen Varietäten, die man so im Hobbyzuchtbereich findet, sondern die Angoras, die zur Angorahaargewinnung gezüchtet werden), besitzen genauso viele Deckhaare, wie Normalhaarkaninchen. Allerdings fällt das nicht so auf, da die Unterwolle überlang ist und wächst und wächst und wächst. Der natürliche Fellhaarwechsel ist bei einigen Angorakaninchenrassen gestört oder gar nicht mehr vorhanden, so beispielsweise bei den deutschen Angorakaninchen. Die französischen Angorakaninchen dagegen haben einen natürlichen Fellwechsel, sie können im Gegensatz zu deutschen Angorakaninchen gerupft werden, sobald sie im Fellwechsel sind und müssen nicht geschoren werden. Das erhält das Deckhaar.
Bei den deutschen Angorakaninchen dagegen bleibt nix anderes wie scheren über, denn das Haar fällt von alleine niemals aus. Es würde dem Kaninchen weh tun, wenn man versuchen würde, die überlange Unterwolle rauszurupfen. Läßt man das Fell immer weiter wachsen, wie es in den USA übliche Praxis ist, isoliert das Fell derartig, daß die Kaninchen kurz vor Hitzetod stehen - deshalb fressen sie irgendwann auch nicht mehr richtig. Das Fell verhindert, daß die Körperwärme abgegeben werden kann.

Fuchskaninchen haben ein verstärktes Längenwachstum des Deckhaares einschließlich der Grannen, das Wollhaar ist deutlich weniger dicht und lang ausgeprägt wie bei den Angorarassen. Dadurch fällt das Haar gleichmäßig nach unten und steht nicht so ab, wie bei den Angorakaninchen. Fuchskaninchen, zumindest die von Rassekaninchenzüchtern, haben einen normalen Fellwechsel. Sie lassen sich genauso in Weidehaltung halten, wie normale Kaninchen auch. Sie müssen nicht geschoren oder gerupft werden, sie können ihr Fell genauso gut pflegen, wie Normalhaarkaninchen. Probleme gibt es dennoch durch das deutlich dichtere und längere Fell im Sommer, Fuchskaninchen sind im Schnitt deutlich hitzeempfindlicher, wie normalhaarige Kaninchen. Diese Hitzeempfindlichkeit ist nicht mehr bei kurzgeschorenen Fuchskaninchen zu beobachten. Die Isolierung durch das lange Haar ist einfach zu stark.

Das, was man bei den Hobbyzüchtern findet, ist ein wildes Gemisch aus allem Möglichen und Unmöglichen. Hier finden sich Kaninchen, deren Haar leicht verfilzt, weil die Granne und das Deckhaar durch Einkreuzung von Rexkaninchen mangelhaft oder sogar gar nicht ausgebildet ist (das Fell aller echten Angorarassen verfilzt nicht, da Granne und Deckhaar normal ausgeprägt ist), wo der Mosaikfaktor der Löwenköpfchen zu kahlen Stellen an verschiedenen Körperstellen oder merkwürdigen, partiellen Fellabwurf führt, wo das Haarwachstum genauso unendlich ist wie bei den deutschen Angorakaninchen, wo der gesamte Kopf zuwuchert (Angorakaninchen und Fuchskaninchen haben einen kurzbehaarten Kopf, nur die Ohren tragen bei den Angorakaninchen lange Haare), wo Haare in die Augen wachsen (gibt wunderbare, immer wiederkehrende Augenentzündungen mit sich), die ganzjährig haaren oder sonstige Monstrositäten darstellen. Hauterkrankungen aller Art sind bei solchen Angora-, Teddy-, Löwenköpfchen- und ka-wie-die-alle-betituliert-werden-Kaninchen deutlich häufiger, wie bei normalhaarigen Kaninchen. Kommt dann noch das Merkmal Hängeohr dazu, hat man überdurchschnittlich oft Kaninchen mit ständig entzündeten Ohrmuscheln mit entsprechend wilder Ohrschmalzproduktion (kann man dann täglich als ekelhaft stinkendes, dunkles Sekret und Krusten aus den Ohren popeln).
Es gibt nur wenige dieser Hobbyzüchter, welche tatsächlich auf Kurzhaarigkeit am Kopf, Haarwechsel, normal ausgeprägtes Deckhaar und Grannenhaar (und damit Verhinderung des Filzens des Wollhaares) und weitere gesundheitlich relevante Merkmale achten. Die meisten dieser Produkte wilden Umherkreuzens zur Produktion von "Angorazwergkaninchen", Teddykaninchen etc sind echte Tierquälerei im Sinne des Tierschutzgesetzes, da gibts nicht mal mehr was zu diskutieren. Verfilzendes Haar, Hautekzeme, Ohrenprobleme etc verursachen Leiden und Schäden im Sinne des Tierschutzgesetzes.
Wer sich also für diese wilden Mischungen interessiert, sollte sich, wenn er sich kein Kaninchen aus dem TH aufdrücken läßt, den Züchter besonders gut anschauen und auch schauen, was so gefüttert wird. Gerade bei den Hobbyzüchtern ist eine unzureichende Heuernährung mit bischen Gemüse/Wiese durchaus üblich - und damit sind Zahnfehlstellungen bei den Jungen vorprogrammiert!

Löwenköpfchen, Genter Bartkaninchen
Das lange Kopfhaar bei Löwenköpfchen und Genter Bartkaninchen wird durch einen Mosaikfaktor verursacht. Zwar kann züchterisch beeinflußt werden, wo bevorzugt das lange Haar wachsen soll und daß das Fell niemals vollständig abgeworfen wird und kahle Stellen entstehen, aber bei der allgemein üblichen wilden Mischung von Langhaarkaninchen, Rexkaninchen, Löwenköpfchen, Widderkaninchen und ka, was noch so alles wird dies mit jeder neuen Kreuzung wieder überdeckt, es kommen also immer wieder Löwenköpfchen vor, die an einigen Stellen ihres Körpers das Haar vollständig abschmeißen, so daß sie dort nackt sind oder wo das Haar an sehr unvorteilhafter Stelle überlang wird (beispielsweise den Geschlechtsteilen!). Der Mosaikfaktor beeinflußt zudem auch noch die kleinen Härchen an den Augenlidern und führt bei diesen Mischungen oft genug dazu, daß diese kleinen Härchen ins Auge wachsen, was zu schlimmen Bindehautentzündungen führt.
Genter Bartkaninchen haben diese Probleme nicht, weil sie über die Generationen auf Gesundheit gezüchtet wurden und nicht ständig irgendwelche Langhaar- oder sonstigen Haarmutationen eingekreuzt wurden.
Löwenköpfchen werden sehr oft von Hobbyhaltern gezüchtet, bei denen bis heute noch nicht angekommen ist, daß man Kaninchen nicht mit Heu und Gras ernähren kann - Zahnfehlstellungen sind aufgrund dieser Mangelernährung besonders häufig. Wer sich also ausgerechnet für Löwenköpfchen interessiert und nicht nur zufällig so ein Tier aus dem Tierheim geholt hat, sollte sich den Züchter besonders gut aussuchen, vor allem, was die Fütterung angeht.

Rexkaninchen und andere kurzhaarige Kaninchen
Es gibt mehrere Mutationen, die zur Kurzhaarigkeit führten. Durchgesetzt im Rassekaninchenwesen hat sich leider die für die Gesundheit der Kaninchen weniger gute Mutation. Die Kurzhaarkaninchen der gesunden Mutation hatten normal lange Vibrissen und das Deckhaar war nur extrem verkürzt. Bei den als Rassekaninchen gezüchteten Rexkaninchen dagegen ist das Deckhaar und die Granne nicht nur extrem kurz, sondern sie ist gekrümmt und hat Verdickungen im Haar. Genauso sieht es auch mit den Vibrissen aus - zwar sind die von den Rassekaninchenzüchtern gezüchteten Rexkaninchen alle mit der gleichen Vibrissenanzahl ausgestattet, wie Normalhaarrassen, aber durch die kurzen Vibrissen, die zudem auch noch mit Knoten versetzt sind und gekrümmt sind, ist der ordnungsmäßige Gebrauch der Vibrissen nicht mehr gegeben. Gleiches gilt übrigens für die langhaarigen Kaninchen ohne natürlichen Fellwechsel, die geschoren werden - die Vibrissen werden oft mit abgeschoren und sind dann nach dem Scheren gar nicht mehr da.
Bei dem allgemeinen Rassemix bei Hobbyzüchtern kommen immer wieder Rexkaninchen vor, die gar keine Vibrissen mehr haben oder aber partiell nackicht sind, vor allem am Bauch. Bei den Rassekaninchenzüchtern ist Beides ein schwerer Fehler, daher kommen diese Monstrositäten weniger häufig vor.
Die Vibrissen braucht das Kaninchen hauptsächlich zur Orientierung in Höhlen (Kaninchenburg!) oder in wolkenverhangenen, sehr dunklen Nächten.
Die heutzutage gezüchtete Rexmutation hat noch einen Nachteil ... das Immunsystem funktioniert nicht so gut, wie die normalhaariger Kaninchen und der Verdauungstrakt ist nicht so robust. Die Rassekaninchenzüchter haben in generationenlanger Arbeit diese Vitalitätsschwächen weitestgehend aus ihren Rexkaninchen herausgezüchtet, so daß diese genauso robust sind, wie die normalhaarigen Rassen.
Anders bei vielen Hobbyzüchtern, die wild irgendwelche langhaarigen, normalhaarigen oder sonstigen Haarmutationen mit kurzhaarigen Kaninchen verpaaren - hier macht sich diese Immunschwäche durch die Einkreuzung andershaariger Kaninchen wieder bemerkbar. Auch Darmerkrankungen sind definitiv bei diesen Mischungen häufiger.

Scheckungen
Es gibt prinzipiell drei beschriebene Scheckmutationen beim Kaninchen, dazu kommen noch Blesse und weiße Abzeichen an den Füßen, die durch eine ganze Reihe von Mutationen verursacht werden.

Die unproblematischste Scheckung (neben Blesse und weißen Abzeichen an den Füßen) scheint die Weißohrscheckung zu sein, sie erzeugt neben den weißen Ohren häufig, aber nicht immer, blaue Augen (die Kaninchen sind leicht lichtempfindlicher, wie braunäugige Kaninchen). Inwieweit Blesse, weißer Körperring und weiße Fußabzeichen mit der Weißohrscheckung einhergehen oder ob sie durch eine zusätzlich vorhandene Holländerscheckung zustandekommen, weiß ich nicht - scheint auch noch nicht so ganz klar zu sein.

Die Holländerscheckung ist oft mit einem oder zwei blauen Augen verbunden und damit mit einer leicht erhöhten Lichtempfindlichkeit. Dennoch ist die Holländerscheckung auch bei Wildkaninchen vertreten und bleibt, trotzdem diese Kaninchen durch das viele Weiß deutlich schneller für Beutegreifer sichtbar sind, über viele Generationen erhalten. Es scheint sich also trotz der blauen Augen um keine Behinderung zu handeln.

Die Punktscheckung/Mantelscheckung geht in wildlebenden Populationen relativ schnell verloren. Sie hat eine höhere Unfruchtbarkeit wie normal zu Folge. Kaninchenzüchter arbeiten dagegen, indem sie auf besonders fruchtbare Häsinnen achten - bei mir hatten die rheinischen Schecken (Punktscheckung) alleine 8 - 10 Junge gehabt, der Kleinwidderrammler stammte aus einer Zucht, wo 6 - 10 Junge pro Wurf normal waren, die einfarbigen Mischlinge des Kleinwidders und der Rheinischen Schecken jedoch hatten ausnahmslos Wurfstärken von 10 - 16 Junge! Die Punktscheckenmischlinge aus dem gleichen Wurf lagen deutlich drunter.
Allerdings überlebten immer nur höchstens 10 Junge ... Kaninchen haben nicht mehr Zitzen.
Punktschecken/Mantelschecken wachsen deutlich schneller wie ihre einfarbigen Wurfgeschwister, deshalb war diese Mutation sehr beliebt unter denjenigen, welche Schlachtkaninchen haben wollten. Allerdings sind Punktschecken/Mantelschecken in der Zeit des Abstillens (4. - 12. Woche) deutlich weniger robust, wie ihre einfarbigen Geschwister, sie leiden deutlich häufiger unter Kokzidiose oder gehen deutlich schneller ein, wenn sie zu früh von der Mutter getrennt werden und einzeln gesetzt werden. Gerade bei Zooladenkaninchen, die ja schon mit der 4. - 6. Woche von ihren Eltern getrennt werden und zudem einen sehr stressigen Transport hinter sich haben, macht sich das deutlich bemerkbar - die Punktschecken sterben deutlich häufiger bei ihren neuen Besitzern, wie die einfarbigen Kaninchen. Es ist also anzuraten, wenn man schon unbedingt in Zoofachgeschäften Kaninchen kaufen will, keine Punktschecken zu nehmen.

Reinerbige Punktschecken/Mantelschecken leiden sehr oft unter dem sog. Megacolon, einer Darmmißbildung, die dazu führt, daß diese Kaninchen immer wieder unter Riesenkot, Matschkot, Durchfall, diversen Darmerkrankungen etc leiden. Nur selten werden betroffene Kaninchen älter wie zwei Jahre, die meisten sterben mit Eintritt der Geschlechtsreife. Hier im Forum sind inzwischen einige sehr erschütternde Berichte solcher Kaninchen drin ...
Bei der Verpaarung Punktschecke x Punktschecke fallen die unterschiedlichsten Ausprägungen der Scheckung. Zwar sind die reinerbigen Punktschecken/Mantelschecken im Durchschnitt weißer wie die mischerbigen, dennoch kann man nicht mit Sicherheit sagen, welche reinerbig sind und welche nicht. Es gibt durchaus Punktschecken/Mantelschecken, die nur ganz wenig weiß haben, aber dennoch reinerbig sind und das Megacolon aufweisen!
Es gibt allerdings in bestimmten Punktschecken-/Mantelscheckenrassen auch Populationen, wo das Megacolon bei den reinerbigen Tieren nicht oder nur selten auftritt. Die weißen Hotot sind hierfür ein gutes Beispiel, das sind vermutlich reinerbige, auf weiß mit dunklem Augenring gezüchtete Punktschecken. Kreuzt man jedoch diese Schecken mit anderen Rassen, sind die reinerbigen Schecken, die aus solchen Verpaarungen stammen, fast immer mit Megacolon versehen!


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BeitragVerfasst: Fr 26. Apr 2013, 21:00 
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Ich denke wir haben einen Zwergen wüchsigen Löwenkopf.

Guckt mal unter Tiervorstellung bei meine abwechslungsreiche Tierwelt. Da sind ein paar Fotos von unserem sammy. Könnt ihr mir da weiter helfen? Weiß nicht ob's stimmt :)


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BeitragVerfasst: Fr 26. Apr 2013, 21:34 
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Dein Sammy könnte sogar ein "echter" Löwenkopfzwerg sein ... das Besondere ist seine Färbung. Die entspricht nämlich weitestgehend dem der Genter Bartkaninchen. Es ist möglich, daß dein Zwerg thüringerfarbig ist, sieht bei den Löwenzwergen ähnlich aus wie bei den Bartkaninchen, es ist jedoch auch möglich, daß dein Kleiner tatsächlich das Gen für die sog. Zonierung der Bartkaninchen trägt und daher die dunklen Stellen in Mähne und so kommen.

Es gibt einige sehr rührige Züchter, die sich mit der Erzüchtung und "Verbesserung" der Löwenkopfzwerge beschäftigen und diese seit Generationen rein züchten. Löwenkopfzwerge sind noch nicht in den beiden größten deutschen Rassekaninchenzuchtverbänden anerkannt, stehen jedoch inzwischen beim ZDRK im Anerkennungsverfahren. Die meisten Löwenkopfzwerge, die man allerdings im Handel hat, sind einfach nur Mischlinge.


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BeitragVerfasst: Sa 27. Apr 2013, 05:59 
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Ja? Also meinst du er ist ein Genter Bartkaninchen. Es ist ja eigentlich egal ob's stimmt aber cool ist es trotzdem :)


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BeitragVerfasst: Sa 27. Apr 2013, 08:33 
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Ja, der Sammy ist cool! :smile:


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BeitragVerfasst: So 28. Apr 2013, 14:25 
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Nein, für nen Genter Bartkaninchen ist er viel zu klein ... aber unter seinen Vorfahren könnte einer gewesen sein :D


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BeitragVerfasst: So 28. Apr 2013, 14:27 
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Ja reinrassig ist er sicher nicht aber cool ist es trotzdem irgendwie :-)


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